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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 18. Tage des siebten Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
offene Lehrstunde
Ereignis vom 19. Jul 2018, 20:00 bis zum 19. Jul 2018, 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 19. Juli am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekann
KalenderKalender
Di 17 Jul 2018
Mi 18 Jul 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 19 Jul 2018
Thema offene Lehrstunde
Fr 20 Jul 2018
Sa 21 Jul 2018
So 22 Jul 2018
Mo 23 Jul 2018
Heute ist der 18. Jul 2018, 05:14
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Die Grenzwacht - Burgleben
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Sonita Finkenfurt
Forscherliga




Zelotin


Beiträge: 69

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 1. Aug 2017, 14:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es ist schon ein paar Tage her, da kam Sonita völlig erschöpft aus Westfall zurück. Nicht alleine. Schwester Bateran, Bruder Landryn und der Büßer
Frederick waren ebenfalls dabei. Sie waren zusammen mit der ehrwürdigen Mutter nach Westfall aufgerbochen, damit Frederick einen Teil seiner Buße
ableisten kann. Er sollte ein verfallenes Haus mit den Händen einreißen.
Als er ans Werk ging, wendete sich die ehrwürdige Mutter erst an Sonita und fragte ob sie die Hütte kontrolliert abbrennen lassen könnte. Da Feuer aber
dann wenn es sich ausbreitet nur schwer zu kontrollieren ist, empfahl Sonita eher eine gute Illusion. Schließlich hat sie in dem Fach in letzter Zeit viel geübt.
Ein Feuer mit Hitze und Rauch und flackern auf dem begrenzten Raum eines
Hauses? Das kann ich, dachte sie. Der Bruder bekam Anweisung den Büßer zu
motivieren in dem er ihn anfeuerte. Er solle sich den marschall dabei als Vorbild nehmen. Schwester Rahira tat ihr übriges und rief anklagende Worte
von der anderen Seite des Hauses dem Büßer zu und sie verstellte dafür auch die Stimme so das sie mal wie ein Kind, mal wie eine Frau und mal wie ein
Mann klang. Sonita indes erweiterte von sich aus die Illusion um Geistergestalten. Dank des Rauches und der Erschöpfung des Büßers mußte sie da ja
nicht so exakt arbeiten und so ein ewnig die Kräfte schonen.

Einen Preis hätte sie sicher nciht gewonnen mit den Illusionen der Menschengeister... aber das Feuer war schon prächtig. Immer wenn Rahira
etwas rief in den vershciedenen Stimmen, ließ Sonita die entsprechende Illusion etwas machen. Anklagend auf ihn schauen, auf ihn deuten etc. Der
Bruder Zelot indes gab sich alle Mühe den Büßer weiter zu motivieren.

Der Büßer an sich geriet wohl ziemlich in Verzweiflung, aber er schaffte es neben dem Abriß dem kleinen Mädchen seine Puppe zu finden und es so zu
"besänftigen" und die Besitzurkunde fand er ebenfalls und "besänftigte" den Vater und die Mutter wurde mit heiligen Versprechen zur Ruhe gesetzt. Sonita
ließ dann erschöpft die Illusion verschwinden und für den Büßer sah es wohl so aus das er die Geister friedlich gestimmt hatte. Sonita war reichlich erschöpft
und hatte auch die Kräfte ihres Manasteins leergesaugt. Das würde wieder einige Tage dauern. Aber mittlerweile konnte sie sich dank Meditationsübungen
schneller erholen. Der Büßer erkannte wohl kurz nach Behandlung seiner "Brandwunden" gemerkt das es eine Illusion war. Es schwang wohl kurz Ärger
in ihm, aber letztendlich überwiegte die Dankbarkeit, man merkte ihm schon an das ihm ein großer Fels von der Seele gefallen war.
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Vargas
Forscherliga







Beiträge: 2

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 2. Aug 2017, 12:45 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Was bisher geschah....

Frederick, der Büßer. Vor 2 Wochen kam er nach Weststrom um seine Taten zu gestehen, um Hilfe zu suchen, die Erlösung. Dort traf er wie durch ein Wunder seine beste Freundin aus Kindertagen, Aryna.

Nachdem er seine Taten beichtete kam es zur Gerichtsverhandlung. Das Urteil lautete 10 Peitschenhiebe und die Abgabe jeglichen weltlichen Besitzes. Die Narben würden ihn ein Leben lang an seine Schuld erinnern. In den ersten Tagen schon lernte er viele neue Gesichter kennen und fühlte sich irgendwie aufgenommen. Den ersten Teil seiner Buße empfing er unter der Leitung des Marschalls, in Westfall auf dem Bauernhof der Hofmanns. Die Aufgabe lautete das brach liegende Feld von Steinen zu säubern. Diese sollte er auf den nahe gelegenen Berg schleppen und dort stapeln. Oben angekommen wurde ihm der Rucksack vom Marschall umgeworfen, sodass alle Steine wieder den Berg runter kullerten. Als er schließlich das dritte mal hochkletterte verließ ihn langsam die Kräfte. Zudem machte er nähere Bekanntschaft mit einer Schlange, gerade als er ausgerutscht war und sich wieder aufrappeln wollte. Landryn und Aryna kamen ihm zu Hilfe indem Landryn sich um die Schlange kümmerte und Aryna ihn hochzog. Die Adeptin Katherina unterstützte ihn durch ein Gebet. Das hatte er noch mitbekommen ehe er kurz das Bewusstsein verlor. Die Entkräftung und der Blutverlust der unzähligen Schürfwunden forderten eben seinen Tribut. Man verbrachte ihn wieder nach Weststrom wo er erwachte und über diesen Teil seiner Buße nachdachte. Frederick lernte daraus.

Eine Woche später ging es mit der ehrwürdigen Mutter und den anderen zum abgebrannten Hause der Rothains wo er die Ruine niederreißen sollte. Dank der Illusion von Sonita kam er durch diesen Teil der Buße weit voran, er erkannte was das für ein Schicksal gewesen sein muss und gab dem Licht ein Versprechen. Während sich das Erkannte in seinem Kopf festigte begann er den Zeloten bei ihren täglichen Arbeiten zu helfen. Stall ausmisten, die Pferde versorgen, die Burg sauber halten. Arbeit die die Hände beschäftigte während der Geist das Erlernte festigte.

Gestern war es fast schon wie eine Belohnung für Rick. Er durfte mit zum Training nach Leuenschein. Landryn war so freundlich und nahm ihn mit. Das Training ansich verlief ganz gut, jedoch merkte er das er etwas aus der Übung war. Von einer Rekrutin "flachgelegt" zu werden war ihm dann doch schon etwas peinlich. Dennoch war es ein erfolgreiches Training für alle. Mittlerweile waren auch schon die Schürfwunden an seinem Körper fast verheilt. Noch ein paar Tage und sie würden ganz verschwunden sein. Die äußeren Zeichen seiner Buße würden verschwinden doch die im Inneren würden bleiben.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2296

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Aug 2017, 18:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Irgendwo im Nirgendwo ritt eine einsame Gestalt auf seinem Pferd durch die menschenleere Gegend. Die letzten Wochen wirkten eher wie Monate und nicht selten hatte es Tage gedauert, ehe sich wieder ein menschliches oder auch nur ein menschenähnliches Gesicht gezeigt hatte.

Zu Beginn war es noch einfach gewesen. Ein Teil der 1. war immer noch in Westfall unterwegs und am Aufräumen, aber die Moral bei ihnen war gut, auch wenn ihr Chevalier weiter in Weststrom war. Der Einsatztrupp an der Küste wurde von einem Ordensstreiter namens Bilgewater angeführt, ein waschechter Menethiler, von dem man munkelte, dass er eh schon Flossen statt Füße hätte und er in der Lage wäre, mit den Murlocs zu reden. Bodkin wurde auch prompt Zeuge, dass der Mann dies tatsächlich konnte. Wenn Bilgewater auf Murlocs stieß schrie er ihnen zu, zu laufen, und sie liefen. Meist auf ihn zu, meist mit Waffen und meist das letzte Mal, ehe sie von der 1. niedergestreckt wurden, aber sie liefen. Die Murlocs waren aber das kleinste Problem, etwa von der Wichtigkeit eines Moskitostichs. Wesentlich gewichtiger waren die Abnormitäten, die sich durch die Invasion der Legion entwickelt hatten und ganze Fischgründe für die Küstenbewohner unnutzbar gemacht hatten. Auch wenn es auf dem ersten Blick sauber wirkte - wenn nachts der Strand grün leuchtet, ist er nicht gut, und das, was mit dem Strand in Berührung kommt, auch nicht, und das Trockenlegen von Standabschnitten und Sauberbrennen war eine Knochenarbeit, die noch einige Zeit dauern würde.

Die Route führte weiter nach Dämmerwald, ins liebliche Rabenflucht, wo ein Hauch von Nostalgie sich bemerkbar machte, vorallem der Anblick des alten Rathauses, dass in den letzten Jahren tatsächlich Ausbesserungen an Dach und Fassade bekommen hatte. Die 2. Lanze war vollkommen in ihrem Element. Der Friedhof hatte wieder verstärkt ein Eigenleben entwickelt, seit die Legion sich mehr und mehr ausgebreitet hatte, und es war die unermüdliche Arbeit der Ordensgeschwister unter Chevalier Weißkamm, die maximale Wirkung mit dem minimalsten Aufwand zu entwickeln, wenn es darum ging, die Knochenhaufen zu deanimieren. Bodkin musste zugeben, dass sie das inzwischen wirklich sehr sehr gut konnten. So gut sogar, dass sie zusätzlich noch genug Zeit hatten, sich um die Sicherung der Hauptstraße und der Bekämpfung der giftigen Flora und Fauna widmen konnten. Da er einige Tage in Rabenflucht kam er zwangsweise in den Genuss von Yelenas Kochkünsten, doch er murrte nicht oder lehnte ab. Im Gegenteil. Es war ihm wichtig dass selbst die Zeloten ihn sahen, zwischen den anderen sitzend, das gleiche essend wie sie alle.

Die Tage verstrichen und der nächste Stopp wurde bei der 6. eingelegt, welche noch immer auf kirchlichen Ländereien im Rotkammgebirge stationiert war. Die Stimmung war entspannt, so entspannt sie ihm Rahmen von Diana Lightshields Führung sein konnte. Selbst die Gardisten, die gerade dienstfrei hatten, wirkten noch immer in Habacht und sprungbereit. Alles war bis ins kleinste Detail korrekt. Die Zelte waren perfekt gespannt, exakt 5 Schritt von einem Zelt zum nächsten, welche schnurgerade nebeneinander standen. Wäsche hing auf gespannten Leinen, immer in der gleichen Reihenfolge, so dass es wahrscheinlich für jeden Garstisten feste Plätze für seine Sachen gab und ein Verwechseln unmöglich war. Als zum abendlichen Gebet der Alarm geläutet wurde, dauerte es laut einem der Ordensstreiter 5,2 Taktschläge bis ein Grundtrupp von 10 Mann gerüstet und in Position zur Verteidigung war und weitere 5,4 Taktschläge bis jeder bewaffnet und in Position war. Eine Geschwindigkeit, die wirklich beeindruckend war, doch Diana war nicht zufrieden. Für sie waren 5 Taktschläge das Minimum und sie machte den Müßiggang des reinen Wachdiensts für die Verspätungen verantwortlich, welche mit sofortiger Reduzierung der Freizeit und Erhöhung der Drilleinheiten beantwortet wurde. Sie sagte es nicht direkt, doch Angus konnte aus ihren Worten hören, dass sie sich nach dem Kampf sehnte, undden Wind des Schlachtfelds in den Federn ihrer Reiter sehen wollte. Ehe er wieder aufbrach versprach er ihr, die 6. an einen aktiven Posten zu setzen, sobald die Lage in Rotkamm final geklärt ist.

Die nächste Etappe war Nordhain und das dortige Kloster, wo die Pistoliere der 7. unter Chevalier Ashford wieder ihren Drill absolvierten, nachdem sie aus Westfall zurückgekehrt waren. Ashford erzählte ihm, dass die Lanze den Einsatz in Westfall mit Bravour gemeistert hatte und den Status "In Ausbildung" eigentlich nicht mehr von Nöten sei. Angus war zunächst noch etwas skeptisch, doch das änderte sich, als er selbst sah, mit welchem Geschick und Effizenz die Männer und Frauen mit Rüstung, Pferd und Pistole umgehen konnten. Es war wahrlich beeindruckend. Der Bitte, sich den Übungen anzuschließen, kam Angus zwar nach, doch musste er rasch mit bekundendem Respekt aufgeben. Pistolen waren einfach nicht seins und ohne Schild fühlte er sich nicht nur einfach nicht vollständig, sondern eher konstant in Gefahr. Als er einige Tage später von Nordhain aufbrach, war die 7. Lanze nicht länger eine Lanze von Rekruten und in Ausbildung, sondern ein vollwärtiger Einsatztrupp.

Die nächste Lanze war verdammt weit weg und so sehr ihm Schiffe auch zuwider waren, es war die beste Möglichkeit, rasch in Richtung Norden und nach Arathi zu kommen. Die See war ruhig um diese Jahreszeit und die Sonne brannte unerbittlich auf das Schiff nieder, welches nicht selten mit Flauten zu kämpfen hatte, obwohl es sich extra nie weit außerhalb der Sichtweite der Küste bewegten um die vom Land abfallenden Winde fangen zu können. Es dauerte eine halbe Ewigkeit, fast den gesamten Wasservorrat und dutzende Kisten Schiffszwieback und Dörrobst, bis der Ruf "LAND IN SICHT!" die schönsten drei Worte der letzten Tage über Deck hallen ließ. Allerdings war der Ruf unnötig gewesen, denn das Wetter hatte es schon länger verraten. Tiefhängende, schwere Regenwolken, die mal leicht, mal intensiv ihre Last auf die Menschen abließen, schienen direkt aus dem Meer zu wachsen und direkt in dieses wieder überzugehen. Sozusagen ein Aufheben des Horizonts und ein fließender Übergang von Himmel und Wasser. Weitere drei Tage später erreichte er endlich das mobile Lager der 4., wo Charlott Großherz ihn willkommen hieß und ihn fragte, wann Angus sich dazu entschlossen hatte, Buffalo zum Seepferd auszubilden. Letzerer fand das gar nicht witzig und stampfte mit den Hufen in den knöcheltiefen Schlamm, seine Meinung dazu bekundend. Aber wenn die 4. etwas nicht weiter beachteten, dann war es Schlamm. Wo die 6. Lanze akkurat ausgerichtete Zelte auf einem Platz hatten, hatte die 4. ihre Zelte versetzt errichtet und mit Gräben umzogen. Holzbretter lagen überall als Stege, so dick mit Schlamm überzogen oder so tief in den Schlamm gedrückt, dass sie nicht mehr wirklich erkennbar waren sondern nur auffiel, dass da ein Graben war, der unterbrochen war. Der kleine Platz, auf dem Messen abgehalten wurden, war mit Lichtsymbolen aus Schlamm gesäumt.
Charlott berichtete Angus über die neuesten Aktivitäten in Arathi, über die auffrischenden Angriffe der Verlassenen, die seit den letzten Monaten intensiv versuchten, den Boden von Arathi zu ihrem Land zu machen. Allein in den letzten 4 Wochen waren nicht nur einige Gardisten durch Kampfeinsätze für längere Zeit dienstuntauglich geworden, es hatte auch mehrere der Mörser gekostet und der Ersatz aus Eisenschmiede ließ derzeit auf sich warten. Die Moral der Truppe war ansonsten hoch, eine Art Galgenhumor durchdrang jede Faser des Lanzenquartiers. Der aktuelle Renner waren alte Stiefelhüllen, deren Sohlen dem Schlamm zum Opfer gefallen waren, welche mit Schlamm und SChotter gefüllt als Mörsergeschosse genutzt wurden und deren Reichweite von den einzelnen Mörsermannschaften im Wettbewerb gesteigert wurden. Trupp Mörser "Marschenarsch" lag dabei aktuell mit 120 Metern knapp vor Mörsertrupp "Modderschnauze" mit 115 Metern. Mörsertrupp "Schlammrathi 4" lag bei 110 Metern. Die anderen Truppen musste noch auf Ersatzteile warten. Angus musste gar nicht Charlotts Bericht zu Ende hören um zu bestätigen, dass der Erwerb der neuen Stiefel für die Lanze mehr als nötig gewesen war und riet ihr, auch die restliche Ausrüstung auszubessern und zu erweitern, wobei er ihr dafür einen kleinen Beutel mit Ordensgeld zusteckte.

Für eine Weile hatte er sogar überlegt, noch weiter nach Norden zu reisen um ein paar bekannten Gesichtern zu begegnen, doch letztendlich entschied er sich dagegen, da noch die letzte Station offen war. Die, die vermutlich die größte Herausforderung war. Die erste Hürde ließ sich noch re-la-tiv einfach nehmen, da er auf seinem Rückweg nach Sturmwind an der Zuflucht vorbei kam, wo sich gerade eine Reisegesellschaft nach Dalaran aufhielt. Also dem alten. Nicht mehr vorhandenem. Sie schienen felsenfest überzeugt von ihrem Tun und war war er schon, dass er einem Trupp in Lila und Violett mit Schickimickigoldverzierungen und spitzen Hüten nicht ihren Willen lassen würde. Aber immerhin bekam er von ihnen noch eine Abkürzung und mehreren Übelkeitsanfälle später befand er sich auf dem Weg zur 5. Lanze, auf dem Weg nach Lichtwacht.

Es war einige Zeit her dass er das letzte Mal auf Draenor gewesen war. Und es war auch einige Zeit her, dass er etwas von der 5. Lanze gehört hatte. Genaugenommen hatte er seit der Positionierung der 5. Lanze nach Lichtwacht nichts mehr von diesen gehört und gerade in Hinblick auf die Historie der 5. Lanze war das kein gutes Gefühl, dass sich dabei entwickelte. Noch immer gab es Orcverbände, die über das Land und seine Siedlungen herfielen, aber es gab inzwischen genug Truppen, die ihnen entgegen standen und ihnen nachsetzten. Noch immer waren die Auswirkungen zu spüren, als die Brennende Horde auch diese Welt heimzusuchen begonnen hatte. Haustiefe Krater, gefüllt mit giftgrünem Schleim, aufgebrochene Erde, verkohlte Knochen und Ruinen, teils kaum mehr als Grundmauern. Meistens reiste er abseits der Hauptwege um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf sich zu ziehen. Je länger er das Land durchquerte um so mehr erinnerte er sich an die Zeit hier. An die Kämpfe, an die Probleme, an die Verluste. Als das Land immer dunkler und der himmel immer düsterer wurde, wusste er, dass er die heilige Lichtwacht bald erreicht hatte und keine zwei Tage später stand er vor den Toren der Ordensfeste, welche von Gardisten der 5. und von einigen Draenei geöffnet wurden. Noch ehe er Chevalier Hope aufsuchte wandte er sich nach links, zum Grab von Darwin Greycastle, und zollte ihm seinen Respekt.
Hope war ihm entgegen gekommen und hatte etwas abseits hinter ihm gestanden, als er wieder aufgestanden und sich umgedreht hatte. Für den Abend wurde ein Empfang eingerichtet, der Angus mehr als peinlich war, doch da musste er in seiner Position durch, ob er wollte oder nicht. Es waren nicht nur Mitgleider der 5. da, sondern auch Gesandte der Draenei aus den nahen Siedlungen. Die eine Seite war erfreut, Nachrichten aus der Heimat beziehungsweise aus Sturmwind zu hören und und die andere Seite war erfreut darüber, dass die 5. wohlbehalten war und regulär ihrer Pflicht nachging. Bis die fehlenden Nachrichten zur Sprache kamen. Boten waren geschickt worden, so war es nicht. Sendungen waren losgeschickt worden, per Boten und per Schiff nach Sturmschild, doch kamen sie dort nie an. Doch es würde eine größere Untersuchung nötig werden um herauszufinden, wo die Nachrichten geblieben waren. Auf dem Weg zurück nach Sturmschild waren am Horizont immer wieder Silhouetten von orcischen Schiffen und entfernter Kanonendonner zu hören. Vermutlich war das die Antwort, doch gewiss war es nicht.

Drei Wochen später war er immer noch unterwegs. Doch die Umgebung war inzwischen vertraut wie die Heimat, der Geruch von frischem sauberen Waldboden hing in der Luft, die Straße war sicher und hier und dort waren blau geschindelte Dächer von Bauernhäusern zu sehen. Der Elwynn hatte ihn wieder und bald schon würde er wieder in Weststrom sein.
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Rahira
Forscherliga







Beiträge: 206

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 6. Nov 2017, 11:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Glocken riefen früh am Morgen zur Morgenmesse und weckten Rahira aus ihrem Komatösen Schlaf. Wie als wollten die Glocken sie für die letzte Nacht verhöhnen schlugen sie im Takt des unglaublichen Schmerzes der über ihren Kopf sogleich herfiel. Die Brüder und Schwestern neben ihr wuselten hin und her, um schnell zu dieser Morgenmesse zu gelangen. Langsam patschte Rahira sich die Hand ins Gesicht und ihr langsamer Geist fragte sich gerade ob sie angegriffen wurden. War die Legion wirklich hier auf der Vindicaar?

Sie sprang auf und fiel erstmal aus dem Hochbett direkt klatschend auf den Boden. Schmerz explodierte in ihrem Körper, besonders in ihrem Gesicht und dem Kopf. Jetzt war klar das sie nicht auf der Vindicaar waren. Besorgte Geschwister beugten sich zu ihr herunter und fragten ob es ihr gut gehe, aber Rahira hörte sie nur gedämpft. Alles drehte sich und der Alkohol von letzter Nacht schlug ihr mit der Faust erneut ins Gesicht. Erinnerungen an die letzte Nacht erwachten und sie begann sich direkt zu schämen. Welch Schmach das sie so betrunken gewesen war. Getaumelt und getrudelt durch die Straßen unter den fast belustigten Augen von Cathalan. Welch Schande. Sie hatte gelallt und sogar in den tröstenden Armen von Arianne gelegen. Vielleicht sollte sie einfach liegen bleiben und so tun als wäre nichts gewesen. Aber das wäre noch eine größere Scham. Frisch geweihter Paladin vor Schmach gebrochen. Was für eine Schlagzeile in ihrem Kopf. Nein so würde es sicherlich nicht weiter gehen.

Langsam richtete sie sich auf und nickte dankend den Geschwistern zu die ihr helfen wollten. Sie sah sich um und beschaute den Frauenschlafsaal in dem gekichert und getratscht wurde. Unwirklich. Alles wirkte so unwirklich. Keine Legion, keine Verletzen und auch keine anderen Banner. Merkwürdig. Sie ging hinaus auf die Flure und wurde fast umgerannt von Zeloten die eiligst noch zur Messe wollten. Irgendwie brachte es Rahira zum lächeln. Sie waren Zuhause. Sie waren wirklich wieder zurück auf Azeroth und waren nicht gestorben. Sie hatten wirklich der Legion und sogar der Leere in den Arsch getreten. Ein kleines Glücksgefühl breitete sich in ihr aus und machte den Tag der so schrecklich begonnen hatte zumindest kurzzeitig etwas besser. Sie ging sich waschen und zog sich eine Robe an, weil sonst die Zeit nicht mehr reichen würde. Auch sie eilte schließlich zu der Morgenmesse, denn wer trinken kann der kann auch arbeiten. Bei der Morgenmesse sang sie heute nicht und auch sonst sah sie eher etwas elend aus, aber Schmerzmittel lehnte sie ab. Immerhin ein kleiner Teil der Buße für den letzten Abend. Als Amlodi in der Ferne über den Gang huschte schmunzelte sie. Rache kam ihr nicht in den Sinn, immerhin hatte sie es ja getrunken, aber vielleicht war ein kleiner Scherz erlaubt. Sie schüttelte den Kopf. Nun fing sie schon an wie Litonja zu denken. Nein sie würde Buße tun gehen. Der Boden musste unbedingt mal wieder gewischt werden.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 208

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2017, 15:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Alltag in der Ordensfeste war in den ersten beiden Abenden nicht eingetreten. Der erste war eine Feier, die wohl für einige zumindest, recht lang ging und vor allem feuchtfröhlich. Doch zumindest kam keiner zu ihr, um etwas gegen die Beschwerden zu bekommen.
Katherina dachte an den vorherigen Abend. Ordenstreffen - Beförderungen und ein Ritterschlag. Die junge Adeptin blickte auf den kleinen Tisch vor ihr, auf dem eine zweidrittel volle Flasche stand. Der fehlende Drittel hatte sie am vorabend, oben auf den Zinnen, getrunken.

Sie hatte nicht mit einer Beförderung gerechnet und schon garnicht mit solchen Worten. Doch dann noch den Dank von Danee zu bekommen, da brauchte sie wirklich etwas stärkeres.
Sie schmunzelte, denn sie trank sonst ja nicht wirklich. Sie hatte sich wirklich verändert und...naja ob sie wirklich aus einem Schatten getreten war, würde sich zeigen müssen. Eins wusste sie aber, ein Zurück würde es nicht mehr geben.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2296

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 9. Nov 2017, 13:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

ER saß abends an seinem Schreibtisch und versuchte mal wieder, die liegen gebliebenen Anträge der letzten 5 Wochen abzuarbeiten, wobei ER schon an der ersten Woche verzweifelte, denn auf jedem Antrag stand entweder "eilig", "sehr eilig" oder "sehr sehr eilig". Auf einem sogar "nicht ganz so eilig, aber diese Woche noch". Da waren Anträge von Hope für mehr Rationen aus der Heimat, da die Lokalküche von Draenor doch sehr gewöhnungsbedürftig war (teilsabgelehnt, man konnte es essen, selbst erprobt), Anträge von Weißkamm für mehr Salpeter, Öl und Leinentücher ohne Angabe für Zweck (teils abgelehnt wegen fehlender Angabe von Zweck), Anträge von Lightshield für 2 neue Taktstäbe und ein neues Metronom, das alte hatte einen Unfall (genehmigt, keiner wollte Lightshield außer Takt erleben. Und keiner würde es erleben können, wenn es dazu kam.) und ein Antrag von Bartlett, der für seine ganze Lanze drei Tage dienstfrei forderte, Begrünund "Aklimatisierungsphasendistanz zur 3." Die Schreibfeder setzte bereits auf und schrieb "ab" als es klopfte. Nur einmal, dafür recht laut und deutlich. So deutlich, dass die Scharniere der Tür knirschten. ER seufzte und orderte ein knappes "Herein."

Als würde die Finsternis selbst mit wehendem Umhang den Raum fluten und das Licht in seine Schranken weisen betrat DER ANDERE das Arbeitszimmer, wobei der Türbalken seinen Kopf samt akkuraten Haarschnitt nur um wenige Millimeter verfehlte, was aber keine Sekunde als Möglichkeit es weniger imposanten Eintretens gewertet, sondern statt dessen ignoriert wurde. Wäre es nicht ein absurder Gedanke könnte man fast meinen, dass der Balken sich lieber vor einer solchen Kollision in Sicherheit zurückzog, aber das war wirklich zu absurd.

"Bartlett?", fragte ER und wartete ab, was das Anliegen des ANDEREN sei, legte dabei die Schreibfeder zur Seite.

DER ANDERE baute sich vor dem Schreibtisch auf, wie immer in seiner mitternachtsschwarzen Rüstung mit rot lackierten Rändern und seinem finsteren Blick, was DEN ANDEREN im Feuerschein des Raumes erst rechts so erscheinen ließ, als würden die Platten der Rüstung einen vor Wut glühenden Kern im Inneren verbergen, der an den Stoßkanten auszubrechen drohte.

"Bodkin", knurrte DER ANDERE mit einer Stimme, die an alte überstrapazierte Folterwerkzeuge in einem lichtlosen Kerker erinnerte. "Marschall. Marschall Bodkin. Marschall Sir Bodkin. Oder Sir Bodkin Marschall?" DER ANDERE zog ruckartig Millimeter für Millimeter die unteren Gesichtsmuskeln nach oben, entgegen ihre sonstigen Bewegungsabläufe, was sein Gesicht zu einer Grimasse der seelischen Pein verzerrte, die DER ANDERE vermutlich auch gerade empfand. "Sir Marschall Bodkin, Sir." Seine Stimme sank von mal zu mal tiefer, bis DER ANDERE die Vokale schon fast verschluckte. Mit einem bedrohlichen Knirschen der Platten und Ketten hob DER ANDERE die Hand. Leder ächzte unter der Bewegung als wolle es sich jeden Moment von den Nieten reißen, welches es kaum zu zügeln vermochten. Und ... salutierte, während die andere Hand eine einfache Holzschachtel auf dem Schreibtisch abstellte, die bis auf einen einfachen Klappverschluss schmucklos war.

Stille. Nicht einmal das Feuer im Kamin wagte zu knistern, ja es flackerte nicht einmal und verlieh dem Raum den Anschein, als wäre die Zeit selbst vor dem Moment durch die noch offene Zimmertür geflohen.

Ein grauer klumpiger Schatten kam aus der Dunkelheit des Treppenhauses, klein, rund, unförmig wie ein Stein und mit dutzenden Pocken überzogen. Gelbe Kugelaugen starrten unter trägen Lidern auf das Szenario, ein breites Maul öffnete sich kurz, ließ eine fleischige klebrige Zunge frei, die erst über das eine Auge, dann über das andere rutschte und schließlich wieder im Maul verschwand.

"Ribbit."

Mit einem platschenden Geräusch landete die Kröte auf ihrem Hintern, als sie kurz in die Höhe sprang, sich dabei um ihre eigene Achse drehte, und mit einem weiteren Sprung wieder in der Dunkelheit des Treppenhauses verschwunden war. DER ANDERE bewegte sich zuerst und schob langsam die Holzschachtel über den Tisch, ungeachtet der dort liegenden Papiere und Schreibutensilien. Kaum ruhte die Holzschachtel wieder hörte man abermals ein Klatschen von Richtung Tür, gefolgt von einem "Ribbit." doch es war nichts zu sehen. ER blickte auf zu DEM ANDEREN, DER ANDERE, dessen Mimik sich inzwischen wieder in den eingemeißtelte Alltagsausdruck zurückverzogen hatten wie die Räder eines Karrens in die Spurrinnen einer stark benutzten Straße, nickte kaum merklich. Wieder verharrten beide bis absolute Stille herrschte, dann setzte DER ANDERE mit zwei weit ausholenden Schritten gen Tür und schloß diese mit Schwung aus der gleichen Bewegung. Gerade noch rechtzeitig um zu sehen, wie das von der schließenden Tür abnehmende Licht sich in zwei gelben Kugelaugen in der Dunkelheit reflektierte, welche direkt in die Augen DES ANDEREN zu starren schienen, dann endlich hinter der Tür verschwanden.

Abermals schauten sich ER und DER ANDERE schweigend an und in der ihnen eigenen wortlosen Kommunkation beschlossen sie, kein Wort darüber zu verlieren und es nie zu erwähnen. Ein Nicken war alles. Mehr brauchte es auch nicht, auch wenn DER ANDERE es eher als "Tod der Kröte"-Nicken meinte, was ER eher als "Die Tür ist zu"-Nicken verstand.

Von unangemeldeten Türgästen befreit wagte auch das Feuer wieder, freundlich flackernd etwas zur positiven Atmosphäre des Raums beizutragen, was ein Kampf David gegen Goliath war. Wortwörtlich. DER ANDERE deutete kurz energisch auf die Holzschachtel und baute sicht abermals vor dem SChreibtisch auf, unmissverständlich klar machen, dass er nirgends hingehen würde, solange diese Sache nicht geklärt war. Skeptischen Gefühl zog ER die Schachtel vor sich und öffnete den Verschluss. Darin befanden sich zwei Metallräder mit jeweils sieben Zacken, durch deren Mitte ein Metallbügel ging, der an beiden Enden mit Lederriemen versehen war um es irgendwo festzumachen. In jeder der Zacken war in unglaublich fililgraner Arbeit ein kleines Symbol eingeprägt worden, dazu jeweils eine Zahl, von 1 bis 7.

ER runzelte die Stirn bis es ihm plötzlich dämmerte. "Die... sind für mich?", fragte ER etwas überrascht.

"Nein", knurrte DER ANDERE. "Sollt Ihr nur signieren als Winterhauchgeschenk für Kröten. SIR."

Das letzte Wort betonte DER ANDERE dabei besonders, um auch wirklich den letzten Zweifel auszuräumen.

Vorsichtig ließ ER die Finger über die geprägten Symbole gleiten. "Das muss ewig gedauert haben."

DER ANDERE zuckte mit den Schultern. "Hatten Zeit."

"Ihr wusstet das vorher?"

"Nein", kam die überraschend ehrliche Antwort.

"Wie dann?"

Ein kurzes Abwinken war alles, was DER ANDERE erwiderte und beendete damit die Frage nach dem Woher. Sicher, dass die Lieferung beim Empfänger angekommen war, drehte DER ANDERE sich mit einem knappen Nicken um und ging ohne ein weiterese Wort zu verlieren gen Tür. Als ER gerade ansetzte, noch etwas zu sagen, wandte DER ANDERE sich noch einmal um und starrte ihm vernichtend entgegen.

"Erspar mir die gefühlsduseligen Dankebekundungen, Bodkin. Trag sie oder trag die Konsequenzen. Mir gleich. Wobei letzteres eine willkommene Abwechslung wäre."

Damit verließ DER ANDERE das Zimmer, schloß hinter sich geräuschvoll die Tür und ER blieb allein zurück.


---


"Und? Hast du es ihm überbracht?", fragte JENE, während ihre Gestalt in einer nebelgleichen Wolke über der Zinne des Burgwehrgangs schwebte.

DIE NEUE stand neben DEM ANDEREN, ein grauer unförmiger Klumpen hockte zu ihren Füßen und blickte aus gelben starren Kugelaugen zu der Wolke. "Ribbit."

"Richtet seinen tiefst empfundendsten Dank und beste Grüße aus und sichert die Bewilligung aller Anträge zu", brummte DER ANDERE.

DIE NEUE blickte skeptisch, schüttelte den Kopf, JENE schnalzte selbst durch die Wolke hörbar mit der Zunge, während SIE mit dem Fuß im Takt klopfte.

"Lügner kommen in die Hölle, Erskine", mahnte SIE und tippte dem Fuß einmal pro Silbe auf.

"Du weißt was der Einsatz war", säuselte JENE, "und du hast verloren. Also bitte, Erskine, sei der herzensgute Mensch der du tief unter diesen Schichten von verschlackter emotionaler Kompetenz bist und begleiche deine Schulden."

SIE streckte die Hand aus. DIE NEUE tat es ihr gleich und selbst das wabernde Abbild von JENER zeigte das Ausstrecken einer Hand.

Mit einem Fluchen dass an das Grollen eines drohenden Vulkanausbruchs erinnerte, zückte DER ANDERE einen Stapel Karten, fächterte diese auf und ließ die Versammelten jeweils eine ziehen.
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Àrynà Lightblade
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Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

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Titel: Verfasst am: 13. Nov 2017, 12:54 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wie jeden Tag begann die Morgenmesse, danach das Frühstück. Zur Morgenmesse war sie noch da, zum Frühstück blieb der Platz leer. Gute Beobachter erkannten wohl die dunklen Schatten unter den Augen doch wen sollte das irritieren oder gar kümmern?

Zur Mittagsmesse beginnt das Spiel von vorn. Bei der Messe anwesend, zu Tisch dann nicht mehr. Einfach verschwunden.

Abends wars schon fast Routine. Zur Messe war sie da, ganz hinten in einer Ecke. Am Tisch wieder verschwunden. Doch diesmal waren es nicht nur dunkle Schatten unter den Augen sondern auch ein müder Gesichtsausdruck. Nicht müde im Sinne von zu wenig Schlaf. Wo sie sich herumtrieb konnte wohl niemand so genau sagen.
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Katherina Rodenwald
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Titel: Verfasst am: 14. Nov 2017, 08:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Katherina sass in den Räumen des Ordens in der Kathedrale und schrieb das ein oder andere.
Unter anderem eine Notiz an Marschall Sir Bodkin, dass Schwester Salida Feinhau wieder dienstfähig sei. Diese sendete sie mit einem Boten zur Ordensburg.
Nachdem sie alle nötigen Dinge aufgezeichnet hatte, nahm sie sich ihre Tasse Tee und dachte an die letzten Tage.
Jeden Abend in den letzten Tagen hatte sie sich auf dem Platz gezeigt und selten stand sie einfach nur so da. Meist fanden sich Freunde oder Bekannte, mit denen sie sich unterhalten konnte.
Dann gab es aber auch einige besondere Punkte, wie das Gespräch mit der Eventual-Novizin Miri, die Vergilian der Ehrwürdigen Mutter vorgestellt wurde. Oder das Treffen gestern mit Felicea Nordstern, die wohl ihren Beitritt in den Orden vollziehen möchte, so der Marschall zustimmte.
Verwirrend waren die Fragen, nach ihrem Gespräch mit Sir Richards. Wieso kam Litonja auf den Gedanken, dass dieser Katherina schöne Augen gemacht habe?
Die Adeptin dachte über das Gespräch nochmal nach und wirklich könnte man denken, da wären ambitionen des Herren. Sie zog die Stirn kraus und blickte in ihre fast leere Tasse. Diesem würde sie auf den Grund gehen, so sich das ergäbe.
Katherina leerte die Tasse gänzlich und machte sich auf den Weg zu den Toren der Kathedrale. Dort angekommen blickte sie über den nun fast Menschenleeren Platz.
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Àrynà Lightblade
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Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

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Titel: Verfasst am: 14. Nov 2017, 12:01 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wer auch immer als erstes in den frühen Morgenstunden die Treppen der Kathedrale betritt, derjenige wird keinen Dreck mehr auf den Treppen finden. Alle, sogar die Fugen, sind restlos sauber.

Und ganz unten, am Baum zur Linken der Kathedrale, sitzt sie. Mit einer dampfenden Schale auf den Knien. Irgendwen wird sie wieder beschwatzt haben um die Schale samt Inhalt zu ergaunern. Wer ganz genau hinsieht merkt auch dass die Augenringe verschwunden sind. Und dass sie nebenher in einem Büchlein liest. Mit dem ein oder andren Schmunzeln auf den Lippen.
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Katherina Rodenwald
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Titel: Verfasst am: 18. Nov 2017, 11:00 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zufrieden stand Katherina auf den Zinnen der Ordensburg und blickte in die Nacht hinaus.
Die letzten Tage hatten einige interessante und lehrreiche Dinge mit sich gebracht, aber auch eine zumindest kleinen Rückschritt. Sie blickte an sich herab auf ihre rechten bandagierten Fuss. Er schmerzte doch recht stark, doch auch das würde sie überstehen.

Den Anfang der lehrreichen Tage hatte die Beisetzung der beiden, im Kreuzzug gefallenen Kaldorei Shalrina Sternenstaub und Elanil Laubschild gemacht. Zumindest Schwester Sternenstaub hatte ihre Reise auf dieser Welt beendet. Schwester Laubschild sollte in Nordend beigesetzt werden, wozu es eine gesonderte Einladung geben sollte.
Katherina hatte, schon während des Kreuzzugs, sich bei Schwester Nebelschleier die Erlaubnis an der Teilnahme geholt. Doch an diesem Abend begleitete sie auch, zusammen mit Vergilian, Raymar und Miri, Avalora, deren Tante ja beigesetzt wurde. Die Kaldorei war ihr zu einer Art Freundin auf dem Kruezzug geworden und sie wollte ihr beistehen.
Die Beisetzung unterschied sich nur in wenigen Dingen von der der Menschen, was die Adeptin verwunderte. Sicher war die Natur mehr integriert und sie reagierte auch auf das Geschehen. Grob gesehen, war es aber ähnlich. Ergriffen war sie von den Worten und auch dem Erscheinen der Irrwische.

Noch am Abend der Beisetzung kam eine zweite interessante Sache. Miri entschied sich, zumindest vorerst, vom Orden zu lernen. Katherina vereinbarte auch noch für den nächsten Tag ein Gespräch der jungen Priesternovizin mit der Ehrwürdigen Mutter.
Dieses lies die ein oder andere Sache offen, aber verlief recht gut. Die Adeptin musste dabei sogar an ihre Aufnahme damals zurückdenken. Auch jetzt dachte sie kurz wieder daran und musste lächeln.
Ergebnis des Gespräches war es, dass Miri Blake, wenn auch vorerst ohne dem Orden anzugehören, von Katherina lernen sollte. Zu Anfang stand das Lesen und Schreiben, welches sie zusammen mit der Geschichte des Ordens angehen wollte.
Dazu hatte sie angefangen, eine neue Robe für Miri zu fertigen. Die jetzige war doch etwas provisorisch, auch wenn sie die Farben des Ordens hatte.

Dann dachte sie an den vergangenen Tag zurück.
Vor einigen Tagen hatte sie ein Gespräch mit Schwester von Hohenklinge geführt. Ihr war aufgefallen, dass Aveline etwas beschäftigte und die Schwester aus der Spur warf.
Die Schwester hatte ihr erklärt, dass die Verbindung zu ihrer Weihewaffe nicht mehr bestand. Im Laufe des Gesprächs kam der Adeptin ein Gedanke. Vielleicht war es gut, wenn man zum Anfang zurückkehren würde. Diese Idee nahm die Schwester auf und so wurde eine Reise in die Heimat von Schwester von Hoheklinge geplant.
Sie hatten sich an diesem Tage aufgemacht. Es sollte eine Bergbesteigung werden. Begleitet wurden Schwester Aveline und sie von Schwester Nasay und Schwester Finkenfurt.
Schwester von Hohenklinge sprach am Anfang der Reise nochmal den Grund an und alle sprachen auch Schwester Finkenfurt ihr Vertrauen aus, bezüglich ihrer Magienutzung.
Alle hatten sich auf die eisigen Temperaturen auf dem Berg vorbereitet. Doch was sie dort dann erwartete, war doch etwas heftiger. Zu Beginn kamen sie gut voran, auch im unteren Teil des Berges. Doch es schien als habe sich etwas gegen sie verschworen. Heftige Winde, Eissplitter und Schneefall erschwerten immer mehr den Aufstieg. Doch Schwester von Hohenklinge führte die Gruppe souverän.
Nach einiger Zeit erreichten sie ein Plateau, auf dem verwunderlicher Weise ein Zelt stand und ein Feuer brannte. Schwester Nasay kam das ganze gleich komisch vor und leider sollte sie Recht behalten.
Im Zelt fanden sie eine mumifizierte Leiche, bei der sich herausstellte, dass sie ein ehemaliger Bewohner eines nahen Dorfes war. Dieser wollte seinen Mut beweise, wurde aber von etwas an diesem Ort festgehalten, bis er verstarb. Achtzehn Tage hatte sein Leid gedauert, wie aus seinem Tagebuch hervorging, das Schwester Finkenfurt vorlas. Sie wirkte auch einen Zauber, der die Schwestern aufrüttelte. Das Zelt war verrottet und das Feuer brannte nicht.
Seltsam war das Lachen, das sich in den Wind einbrachte. Doch der Berg hatte verloren und sie setzten ihren Weg fort.
Schwester Nasay übernahm die Führung nun. Doch der Aufstieg wurde immer schwerer und steiler.
Und es kam auch, wie es kommen musst. Katherina war weiter unten schon gestolpert einmal, was ihr rechtes Bein in Mitleidenschaft zog. Nun aber rutschte Sonita aus und stiess gegen die Priesteradeptin. Sie konnten sich zwar halten, doch der Fuss wurde noch mehr betroffen und dazu verlor auch Katherina den mitgenommenen Streitkolben, der seinen Weg in die Tiefe fand.
Sie wurden beide noch zusätzlich von Aveline gehalten, die den Schluss bildete und Aryna hielt sie am Seil. Nach einigen Momenten des Ausruhens gingen sie die letzte Etappe des Aufstiegs an, den sie erfolgreich beendeten.
Am Gipfel fanden sie eine beeindruckenden Altar, der die Form eines Buchständers samt Buch hatte. Ein Schwert lag auf ihm. Dieses übergab Aveline Aryna als Lohn für die Hilfe. Diese wollte es erst nicht, aber fügte sich dann der Bitte Schwester von Hohenklinges.
Katherina studierte das Buch und ihr wurde eine machtvolle Möglichkeit des Lichteinsatzes offenbart, die vielleicht auf kommenden Einsätzen Leben retten konnten. Doch ihr war auch klar, dass dies einiges an Übung erfordern würde.
Sonita erhielt einen magischen Fokus, der sehr alt war und auch sie würde ihre Zeit brauchen, diesen genau zu erforschen. Doch Katherina war sich sicher, dass sie das meistern würde.
Doch dann kamen sie zu dem, warum sie hier hergereist waren. Aveline nahm ihre Waffe Prüfung zur Hand und hielt sie über den Altar. Die Dornen des Kolbens und die Schrift des steinernen Buches begannen golden zu glühen und beides verband sich und suchte seinen Weg, über den Griff zur Hand der Paladin. Als sie ihre Augen wieder öffnete, war das Ziel erreicht. Aveline hörte ihre Waffe wieder.
Es offenbarte ihr, dass der Altar ein Schlüssel sei, der sie vom Berg bringen könnte. Sonita machte sich gleich daran, dies zu erforschen.
Währenddessen schrei Katherina ein Dankgebet in die Weite um dem Berg. Sie folgte damit dem Vorfahren Avelines, Karol von Hohenklinge, der seinen Glauben hier fand und seine erste Predigt ebenso hielt.
Nachdem dies beendet war, öffnete Sonita ein Portal, welches die Gruppe vertrauensvoll durchschritt und ihren Weg so in die Heimat fand. Sie sassen dann noch etwas zusammen und gaben Bruder Marschall noch einen Bericht.

Katherina hob den Blick. Ein Lächeln zierte ihr Gesicht. Dann machte sie sich auf den Weg in die Kammer, um noch etwas Ruhe zu finden

(Abschrift des Gebetes ist in der Schriftensammlung)
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Àrynà Lightblade
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Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

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Titel: Verfasst am: 27. Nov 2017, 08:45 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die halbe Nacht rumpelte es immer wieder mal im Gemeinschaftssaal. Als würde jemand gegen Bänke und Tische laufen oder stoßen. Dazwischen leises Geklappere aus der Küche. Waren etwa die guten Hausgnome unterwegs um das Chaos zu beseitigen? Wenn ja dann haben sie´s aber vermutlich etwas übertrieben.

Morgens ist der Gemeinschaftssaal blitzeblank sauber. Überall hängen kleine Tannenzweige, sogar aufgefädelte Äpfel und Strohsternchen. Und irgendein Spinner (oder mehrere) hat einen Nadelbaum in die Ecke an den Pfeiler geschleppt. Der steht da und wedelt jedes Mal wenn jemand vorbei geht mit den Ästchen. Rote Bänder in allen Längen "schmücken" das Gewächs. Dazu kleine Holzglöckchen die wenigstens keinen Krach machen. UND kleine rote Stoffsäckchen. Auf jedem Säckchen sind zwei Buchstaben eingestickt worden.
Unter andrem findet sich da ein:

S.W.
C.L.
A.B.
R.B.
J.B.
B.K.
S.F. (in zweifacher Ausführung)
D.T.
C.A.
A.S.
usw.

Wer die noch schlafenden Gehirnwindungen anstrengt könnte auf die Idee kommen dass es sich hierbei um Anfangsbuchstaben von Namen handelt.
So wird also jeder ein Säckchen mit seinem "Namen" drauf finden. In jedem Säckchen findet sich eine kleine rote Holzkugel mit kleinem Haken (vermutlich zum aufhängen irgendwo), ein Apfel -mal grün, mal rot, der Zufall hat entschieden- und ein Keks.

Sogar im Stall zieht sich diese "Dekoration" fort. Abgespeckt aber vorhanden. An jeder Box ist ein Tannenzweig an die Tür gepinnt- sogar bei Buffalo- und an den Türen haben die Tannenzweige sogar eine rote Masche bekommen.

Welche verrückten Wesen auch immer dafür verantwortlich sind: Einen Scheiterhaufen könnte es wert sein.
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Katherina Rodenwald
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Titel: Verfasst am: 27. Nov 2017, 12:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wieder lag einer ereignisreiche Woche hinter der Adeptin und in den führen Morgenstunden sah man sie, zum nahen Fluss, schlendern; einen Beutel in der Hand.
Nachdem sie sich ihrer Kleider entledigt hatte, setzte sie sich unter dem Wasserfall. Ihre Gedanken griffen die Woche wieder auf.

Den Anfang machte der Geschichtsabend in der Ordensburg. Katherina lauschte aufmerksam den Geschichten und vieles, was die Erzählenden von sich gaben, kam ihr bekannt vor oder sie konnte es sich vorstellen.
Zweimal war sie bisher in Lordaeron gewesen und beide Male, wenn das Land auch lange zerstört war, fand sie viele interessante Dinge dort. Vor allem die Geschichten von Marschall Bodkin waren sehr schön und man konnte sie sich gut vorstellen.
Es war komisch, so streng er im Dienst sein konnte, so gut konnte er in der Ruhe erzählen.

Am zweiten und auch dem fünften Tag der Woche hatte sie ihre Novizin unterrichtet - Miri Blake. Die junge Frau war sehr wissbegierig und sie hatte eine gute Auffassungsgabe, doch ihr Umgang mit Fremden war noch sehr ausbaufähig.
Ihre Schreibfähigkeiten waren vorhanden, doch sie würde noch eine Menge üben müssen. Apfel und Elekk gingen recht einfach und mit den Buch, das Katherina Miri gegeben hatte, konnte sie leicht weiterüben.
Der Geschichtsunterricht am ersten Abend viel aus, da einige Geschwister kamen und die junge Dame kennenlernen wollten. Danee machte Miri dabei wohl am meisten Angst, was am zweiten Abend deutlich wurde.
Nach dem Lernen von Schreiben und Lesen, hatte die Adeptin das Thema von Vergilian aufgefasst. Miri wollte ihre Vergangenheit erforschen und so sprachen beide über eine Reise nach Westfall. Eine Karte wurde studiert, um ein erstes Ziel zu finden. Dies war auch schnell gefunden und so dann überlegt, wie man es anfangen sollte. Doch genaueres wurde erst mal verschoben.
Abschliessend hatte Miri noch etwas auf ihrer Flöte gespielt, was sehr schön war und Katherina dazu veranlasst hatte, der jungen Dame vorzuschlagen, dies am Pilgerfest auch zu tun.

In der Mitte der Woche wurde das abschliessende Treffen der Heiler des Kreuzzugs. Leider waren die Kaldorei nicht dabei anwesend, aber Sir Selfried, Schwester Dragaran, Danee, Cedric und Arynia. Bruder Deveroth und Sir Richards waren als Zuhörer da.
Das Treffen begann mit einigen Danksagungen, danach unterhielt man sich, wie jeder den Ablauf gesehen hatte, der Heilertätigkeiten während des Kreuzzugs. Man war sich einig, dass die meisten Vorgänge gut liefen, man aber durchaus Verbesserungen möglich wären. Über den Punkt – Heiler im Lager auf Sicherheit halten – wurde etwas hitziger diskutiert, und man vertagte eine endgültige Aussage dazu, auf einen Zeitpunkt, an dem es akut würde.
Weiter wurde beschlossen, die Versorgungslage in kommenden Einsätzen besser zu planen, wobei für diesen Kreuzzug auch ein Dank an Sir Richards ging. Weiters dass man de Felheiltrank verbessern würde, dies wollte Schwester Tyrell in Angriff nehmen.

Zum Start der zweiten Wochenhälfte suchte Rahira den Rat der Adeptin. Man sprach über die Dinge, die die junge Paladin bewegten und versuchte einen Weg zu finden diese zu lösen.
Es fiel nicht ganz so leicht, wie bei Aveline, da Rahira noch recht unschlüssig wirkte. Sie hatte ihre Ideen, aber es fehlte der letzte Schritt, diese auch als Lösung zu sehen. So bot die junge Priesterin der Paladin an, ihr zu Seite zu stehen, wenn sie sich endgültig entschieden hatte.

Das Treffen mit Schwester Oderike war recht angenehme gewesen. Die beiden hatten eine sie betreffende Vereinbarung geschlossen und sich gut unterhalten.

Gestern fand dann noch das Pilgerfest in der Ordensburg statt. Es waren einige Gäste da und man ass und trank, unterhielt sich dabei. Lord Lightblade hatte das Essen aufgetragen. Es gab Truthahn, Kartoffeln mit Soße und Äpfel, dazu würde Wein, Saft, Wasser oder Tee gereicht.
Nach dem Essen fand man sich zu einer Runde Flaschendrehen zusammen. Die ersten nahmen meist Wahrheiten, die sie nennen mussten, doch die drei letzten, die sie noch mitbekam, wählten Pflichten. Danee musste eine Liedstrophe singen und Vergilian tanzte mit dem Lord, während Miri dazu mit ihrer Flöte wieder eine schöne Melodie spielte, die erste öffentliche.
Doch am schwersten traf es den Marschall, Danee verdonnerte ihn zum Schnapstrinken. Sie hatte das Ende nicht mehr mitbekommen, aber sie würde es wohl heute herausfinden. Der Marschall hatte sich zur Beichte angekündigt

Katherina schmunzelte und genoss den Rest ihrer Zeit am Wasser, ehe sie sich zu ihren täglichen Arbeiten in die Ordensburg aufmachte.
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Àrynà Lightblade
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Titel: Rote Flauschigkeit Verfasst am: 5. Dez 2017, 07:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Diesen Morgen wird der Frühstückstisch von roter Flauschigkeit überschwemmt. Auf den Bänken, vor jedem Platz, liegt entweder ein Schal oder ein Paar Handschuhe. Nur auf dem Platz der Schwester Tyrell liegt eine rote Mütze. Immerhin ohne Bommel oder sonstigen Schnickschnack.
Auf dem Platz von Landryn liegt ausser einem Schal der offensichtlich für ihn bestimmt ist noch ein weiterer Schal. In kleiner Ausführung. In sehr kleiner Ausführung. Vermutlich für eine gewisse Fledermaus.

Jedes Teil ist aus gestrickter Wolle gefertigt und unerwartet flauschig. Und an jedem Teil hängt ein Zettelchen mit Namen.

Ausnahmen bestätigen jedoch die Regel. Katherina, Amlodi, Cedric, der Lord, Angus und Inneke gehen leer aus.

OOC:
Fühlt euch frei auszusuchen was ihr bekommen habt oder untereinander zu tauschen.
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Rahira
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Titel: Verfasst am: 11. Dez 2017, 10:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An diesem Morgen ging Rahira mit einem kleinen Säckchen herum und holte nacheinander verschiedene Strohsterne heraus. Diese hing sie hier und dort auf. Die Tanne im Saal wurde geschmückt, die Tore am Eingang bekamen zwei große Sterne und sogar in den Gängen unter der Decke befand sich hier und dort mal einer. Allesamt waren sie unterschiedlich in ihrer Art und wohl alle von Hand gebunden. Nachdem das getan war verschwand Rahira. Kurze Zeit später kam Sie mit einem weiteren großen Sack zurück. Dieser Sack wurde unter die geschmückte Tanne gestellt. Auf dem Sack war ein Zettel befestigt auf dem stand: "Winterhauch, dritte Lanze". Noch war der Sack mit einer dicken roten Schleife verschlossen und lockte sicher jeden Blick auf sich mit aufgedruckten Sternen. Rahira sah nach getaner Arbeit sehr zufrieden aus und ließ den Sack an seinem Platz zurück.

Später am Tag hörte man plötzlich Klavierklänge durch die Burg leise schallen. Die Töne passten hier und da bei weitem nicht zusammen und jedesmal wurde wieder und wieder die gleiche Stelle geübt, bis sicher schon jeder dachte nun muss es doch mal im Hirn angekommen sein. Tonleiter rauf und runter, dann die Anfänge von einem sehr einfachen Winterhauch Lied. Sollte jemand so neugierig sein und nachsehen wollen, würde man sicher sehr leicht Rahira an dem Klavier auffinden. Sie schaut sehr konzentriert mit dem Blick schwankend zwischen Tasten und Buch (Klavier spielen lernen für Anfänger) hin und her. Wer leise war, den würde sie wohl auch nicht gleich bemerken.
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Rahira
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Beiträge: 206

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Titel: Verfasst am: 26. Dez 2017, 00:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Endlich war es soweit und der große Sack wurde am Winterhauch abend von Rahira mit Hilfe der wenigen in der Burg lebenden Kinder geöffnet. Die große rote Schleife fiel zu Boden und schon schlug die Öffnung vom Sack auf und gab den Inhalt Preis. Schnell konnte man verschiedene Figuren aus Holz erblicken, welche so geschnitzt waren das man sie hinstellen konnte. Es gab darunter Tierfiguren ,Figuren von der Standarte der dritten Lanze, Schildwallformationen, kleine verschiedene Sznen in denen ein Ordensmitglied einen Dämon gerade erschlug oder aber auch ganz traditionell ein fein geschnitztes Lichtsymbol das auf einem kleinen Sockel steht damit es auch hingestellt werden kann. Jedes einzelne Stück wurde fein säuberlich von Hand geschnitzt wie es aussieht und sogar die kleinsten Details sollten nicht vergessen sein. Für jeden aus der dritten Lanze würde sich etwas finden lassen an dem Abend und jeder durfte selbst wählen beim Griff in den Sack welche Figur er denn selbst haben möchte. Hatte jeder sich etwas aus dem Sack ausgesucht legte Rahira den Sack zur Seite und schenkte für jeden der wollte heißen selbstgemachten Glühwein oder einfach warmen Traubensaft aus. Es sollte ein schönes Fest an dem Abend werden mit allen zusammen. Sogar ans Klavier setzte sich Rahira später am Abend und spielte relativ einwandfrei das eine Winterhauch Lied, dass sie so lange nervtötend geübt hatte.
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