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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 19. Nov 2018, 20:00 bis zum 19. Nov 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
Offene Lehrstunde
Ereignis vom 20. Nov 2018, 20:00 bis zum 20. Nov 2018, 22:00
Autor: Aveline Antworten: 1

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 20. November am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Themenpunkte:

- König Anduin Wrynn
- Zwische
KalenderKalender
Sa 17 Nov 2018
So 18 Nov 2018
Mo 19 Nov 2018
Thema Offenes Trainin...
Di 20 Nov 2018
Thema Offene Lehrstunde
Mi 21 Nov 2018
Do 22 Nov 2018
Fr 23 Nov 2018
Heute ist der 18. Nov 2018, 17:44
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Die Grenzwacht - Burgleben
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 66

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 28. Feb 2018, 09:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war fast Mitternacht als es anfing in der halben Burg nach Gebäck zu duften. Und nach Äpfeln. Und Zimt.
Der Duft zog sich von der Küche bis hoch zu den Zinnen und am Morgen dann musste ein gewisser Baron aufpassen um nicht morgens in einen Teller zu treten der vor seiner Tür stand.
Die Reste der Duftbombe fanden sich aber zum Frühstück erreichbar für alle am großen Tisch im Saal. Apfelstrudel. Vermutlich waren nicht alle Geschwister schnell genug um sich ein Stück zu ergattern aber wer wusste schon so genau ob es nicht bald wieder etwas zu ergattern gab? Etwas in dem weniger Rosinen steckten.
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Arianne
Forscherliga



"Ordensdienerin"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 58

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Titel: Verfasst am: 2. März 2018, 16:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es ist wieder soweit, das Küken schwebt mit seligem Lächeln durch die Hallen. Man sieht sie Bücher wälzen, lesen, ein wenig schreiben, aber auch sehr viel meditieren.
Kleine Schalen mit süßlichem Räucherwerk stellt sie auf, Tee brüht sie auf. Ein wenig in Gedanken wirkt sie schon, aber diesmal nicht verschlossen - jeder wird überschwänglich begrüßt und muss sich ihrer guten Laune aussetzen.

Obwohl ständig beschäftigt oder in Planung versunken ist, scheint sie keinen Stress dabei zu empfinden, sondern sich auf jede weitere Aufgabe zu freuen und die Anspannung von vorher ist wie fortgewischt.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 66

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 2. März 2018, 23:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Kurz vor Mitternacht klirrte es vernehmlich in der Küche. Ein saftiger Fluch folgte. Minuten später stiefelte Aryna mit einem Becher Tee in den Händen und ihrem ergatterten Wollmantel um die Schultern wieder nach draussen. Button sah sie schief an, Knopf hatte keine Zeit dafür denn er zupfte gerade seinen Wappenrock zurecht. Ary war es egal. Sie wanderte erst gen Weststrom, starrte dort eine Weile ins Wasser, zählte bis Zwanzig und wandte sich dann ab als kein Fisch in der vorgegebenen Zeit Kunststückchen gezeigt hatte. Schlecht erzogene Fische hatten sie hier.

Nächster Halt war die Brücke zu Westfall. Drüben sah´s genauso düster aus wie auf der eigenen Seite also zog sie weiter. Etwas in den Wald hinein. Doch nur so weit dass sie mit einem lauten Ruf noch in der Motte gehört werden konnte. An einen Baum gelehnt leerte sie den Becher, steckte ihn in einen Beutel und holte eine Birne hervor. Diese Beutel waren wahre Fundgruben. Vermutlich würde sich auch niemand drüber wundern sollte sie jemals einen Grubenlord samt Gefolge heraus ziehen. Wegen dem Gedanken musste sie lachen.

Während sie noch die Birne verspeiste erreichte sie die kleine Brücke an der Straße in Richtung Goldhain. Hier schickte sie einen Kieselstein in die gar nicht unendlichen Tiefen des Baches ehe sie etwas bachaufwärts wanderte. Natürlich passte sie auf damit Tuuli keinen Grund zu Gemecker hatte. Aus diesem Grund warf sie die Überreste der Birne auch in den Bach.

Die Wanderung schloss sie mit einer Runde um die Burg. Eine erfolglose Nacht. Der Gedanke dass dies sicher nicht die letzte wanderungsreiche Nacht gewesen war lies sie wieder seufzen. Im Schlafsaal angekommen entkleidete sie sich, drapierte die Rüstung ordentlich und hängte den Waffengurt neben sich ans Bett. Der Dolch aus dem Stiefel durfte heute unterm Kissen schlafen.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 224

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 4. März 2018, 16:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wer an diesem Morgen der Messe gefolgt war, hatte sich sicherliche gewundert, denn die vorstehende Priesteradeptin hatte eine in allen Farben schillernde Nase, die dazu noch merklich geschwollen war und ihrem Gesicht eine interessante Form gab. Doch tapfer, trotz der erkennbaren Schmerzen, hielt sie die Messe und lud am Ende auch noch alle zur Abendpredigt auf dem Kathedralenplatz ein.
Danach sah man Katherina, die sich nach Weststorm begeben hatte, mit einem Eisbeutel auf der Nase durch die Ordensburg wandern. Dabei ging sich trotz allem ihren Aufgaben nach und übersah auch geflissendlich die Gesichter der Geschwister. Auf die Frage, woher dieses "Verunstaltung" stammte, kam meist nur ein "Vom Training". Doch einige Wenige erhielten wohl die Aussage, dass Vergilian Blake daran schuld sei, doch die Adeptin dieser keine Schuld gab, da sie selbst nicht aufgepasst hatte.

Gegen Nachmittag sah man Katherina dann plötzlich gen ihrer Kammer verschwinden und sie ward lange Zeit an diesem Tag nicht mehr gesehen.
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Salida
Forscherliga







Beiträge: 48

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. März 2018, 18:54 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Verdammt!
Das war kein guiter Tag. Zuviel neues auf einmal zuviel schlechte Neuigkeiten noch dazu. Da kam nichtsahnend nach Sturmwind und wird auch gleich mitsamt allen anwesenden Ordensmitgliedern in den Palast zitiert.
Sogar einen persönlichen Pasierschein hatte sie bekommen. VERDAMMT! Es war kein gutes Zeichen. Und warum VERDAMMT nochmal kannte ein general ihren Namen? Sowas sollte es nciht geben. Kein General sollteein so kleines
Rädchen im Getriebe kennen. Es reicht doch wenn sie Offiziere und Paladine kennt. Ja Paladine gehen ncoh in Ordnung, egal in welchem Rang. Aber doch keine Ordensbewahrerin.
Und VERDAMMT noch eins wie kam es auf einmal das die Kleine adlig ist? Nix mitbekommen. Naja, nicht ganz so schlimm im Orden ist es eh gleich, aber trotzdem VERDAMMT!

Und wo VERDAMMT noch eins war ihr Tornister? Packen mußte sie ja nun mal wieder. Nur sagen durfte sie ncihts. Und warum? Wegen der VERDAMMTEN Geheimhaltung. Button und Knopf von der Ersten haben
schon komisch geschaut. Nur eine frage der Zeit bis sie Fragen stellen auf die Salida keine Antwort geben darf. Na soll sich der Chevalier mit außeinandersetzen.

Und VERDAMMT noch eins warum ist in letzter Zeit alles so klein geschrieben? Ja klar. Salida wußte schon woran das lag. Ein altes leiden ihrer Familie das tüchtig weiter vererbt wurde. Ihr Großmutter hatte das

VERDAMMTE Leiden ja auch. Mit 40 war sie praktisch Blind. Bei ihrem Vater hat es ein wenig länger gedauert. Zumindest bis zum Abschied als sich Salida dem Kreuzzug anschloß konnte er fast ncoh ohne Probleme sehen.
Nun fing es bei ihr an. Nur eine Frage der ZEit bis ich so blind wie Bateran bin. Dann ists vorbei mit dem VERDAMMTEN guten Leben. Zur Last würde sie allen fallen. Nur eine Frage der VERDAMMTEN Zeit bis es den ersten
auffallen wird. Na, vielleicht ist es ja auf diesem Kriegszug zu Ende. Wäre vielleicht das bessere Ende als Blind durch Weststrom tappen zumüssen und allen zur Last zu fallen.

VERDAMMT! Andere hatten es eher hinter sich gebracht. Soviele Gelegenheiten waren da gewesen es anständig zu Ende zu bringen. In Lordaeron, im Kloster, auf Draenor unter Lightshield, auf Argus. Und beliebig
viele kleine Scharmützel hier und dort aber sie hatte ja immer so VERDAMMT viel Glück bei den Schlachten und Verwundungen gehabt.
Krachend fliegt der voll gepackte und mit allem möglichem nützlichen Zeug
angezurrten in die Ecke. Salida wirft sich aufs Bett, Kopf ins Kissen gedrückt. Vielleicht wird es ja nciht so schlimm. Vielleicht bleibt es ja so. Seufzend richtet sie sich auf und macht sich daran die Rüstung auszubessern
und zu polieren. VERDAMMTES trübes Licht. Man sieht kaum die Löcher wo die NIeten rein müssen. Denkt sie sich noch, bleibt aber vberbissen bei der Arbeit.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 224

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Titel: Verfasst am: 21. März 2018, 12:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seit zwei Tagen schlich Katherina durch die Ordensburg. Mal blieb sie bei einem Gespräch stehen und hörte einge Momente zu, doch zumeist ging sie an den Gesprächsgruppen vorbei. Sie hing offensichtlich ihren eigenen Gedanken nach.

Heute morgen stand sie oben auf den Zinnen und blickte gen des Gebirges, das Sturmwind vor den Blicken Weststorms verbarg. Dieser Ort hatte für sie eine besondere Bedeutung.
Vor vier Jahren hatte sie hier ein Versprechen bekommen und nun, da sie wieder hier, genau am selben Ort stand, kam ihr das so ewig lange her vor. VIel war in der Zeit passiert, doch das Versprechen, es war vergessen. So zumindest kam es ihr vor. Ebenso war vergessen, was sie auf Argus erlebt hatte. Nicht wirklich natürlich vergessen, doch die Adeptin merkte, dass sie immer stiller wurde. Sie fand seit einigen Wochen keinen Weg Platz mehr hier.

Langsam ging sie die Stufen hinunter und führe ihre Schritte in die Burgkapelle. Vor dem Altar dort kniete sie und betete leise. Dabei nahm sie die eiseren Kette hervor, die sie vor kaum ein Jahr nach ihrer Aufnahme in den Orden bekommen hatte.
Sie konnte sich sehr genau an den Tag erinnern, auch an die Begebenheit, wie sie sie gefunden hatten. Doch auch das war lange her, in weiter Ferne. Ebenso rückten ihre Ziele in weite ferne, nicht deshalb, weil sie ihr unwichtig wurden, sondern weil sie selbst langsam den Glauben an diese verlor.
Die junge Adeptin stand auf und legte die Kette auf den Altar. Sie legte sie so, dass man sie nicht gleich sehen kommte, und sie lächelte ein wenig. Sie wusste, sie tat das nicht, weil ihr diese Gabe nichts bedeutete, sondern genau, weil sie das tat. Sie hatte nicht den Glauben verloren, oder der Vertrauen in den Orden. Sondern sie hatte einfach keine Blick mehr, auf das, wofür diese Kette stand, in ihren Augen...für ein Versprechen.
Sie würde nicht den Orden verlassen oder ihre Geschwister im Stich. Doch sie wusste, sie musste wieder einen Weg zu sich finden und zu ihrer Familie.

Die Stimme in ihrem Kopf meldete sich wieder, sah wohl ihre Möglichkeit, doch Katherina verbannte sie.
"Ich werde den Weg finden, und dann hol ich dich wieder!*, meinte sie leise und strich mit den Fingerspitzen darüber. Dann wendet sie sich ab und begab sich in die Kräuterküche, um dort noch einige Tränke zu vollenden, die sie am Tag vorher begonnen hatte.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 66

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Titel:
Thema Beschreibung: Ein neues Projekt
Verfasst am: 11. Mai 2018, 14:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seit einigen Tagen hörte man hinter der Burg wieder leise Klopf- und Schleifgeräusche. Irgendwas war da wieder im Gange. Seit gestern Abend fand man in der halben Burg verteilt auch wieder kleine Holzspäne und in einem abgelegenen Winkel der Aussenanlage eine Lederplane die etwas verdeckte. Nichts allzu großes aber doch nicht klein. Was das wohl wieder werden würde?
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Sonita Finkenfurt
Forscherliga




Zelotin


Beiträge: 72

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Mai 2018, 22:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sonita sieht die Spur von Holzspähnen welche sich durch die Burg zieht und schaut mal rechts und links ob wer schaut. Da sie niemanden sieht, verzaubert sie einen Besen und läßt diesen durch die Burg wedeln.
Da sie gleichzeitig aber einen großen Vorrat von Erdbeeren geholt hat, hat sie nur ab und zu ein Auge auf den Besen. Na wird schon nichts passieren denkt sie sich und beginnt Sahne zu Schlagen. So bekommt jedes Ordensmitglied
Welches sich momentan in der Burg aufhält ein Schälchen mit frischen Erdbeeren und frischer Sahne aufgetischt bei den nächsten Mahlzeiten.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2347

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Titel: Verfasst am: 22. Mai 2018, 14:10 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

ER stand an seinem Schreibtisch, riss einen Zettel in kleine Schnipsel und warf diese in die Feuerstelle des Zimmers.

DER ANDERE lehnte mit verschränkten Armen im Türrahmen und schaute ihm regungslos zu.

"Sicher, dass du das tun willst?" DER ANDERE tippte mit dem Zeigefinger gegen den Oberarm.

ER nahm eine würfelförmige Holzkiste von seinem Schreibtisch und klemmte sie unter den Arm.

"Ja", entgegnete ER ohne zum ANDEREN zu schauen.

DER ANDERE zuckte kurz mit den Schultern als Zeichen der Registrierung dieser Entscheidung. "Ich geb dir zwölf Stunden. Dann übernehme ich."

ER hielt in seinem Tun inne und blickte mit gerunzelter Stirn zum ANDEREN. "Ernsthaft?"

Das Gesicht DES ANDEREN zuckte kurz, offenbar ein Versuch eines Lächelns. "Vierundzwanzig Stunden gäbe es für hervorragende Kondition und Kampfvermögen. Dafür bist du zu alt und zu träge. Lässt dich von Ordensdienern vom Balken stoßen. Also zwölf. Höchstens."

ER schnaubte protestierend, doch statt in eine Diskussion zu verfallen schob er sich mit der Kiste unterm Arm am ANDEREN vorbei. "Sechzehn. Danach ist das Zimmer dein."

DER ANDERE nickte knapp, stieß sich vom Türrahmen und ging zu seinem eigenen Quartier.

--

DER ANDERE stand zwischen den Zinnen des obersten Wehrgangs der Burg Weststrom und blickte in Richtung Westfall. Es waren inzwischen mehrere Stunden vergangen, seit DER ANDERE schweigend zugsehen hatte, wie ER zu den Ställen gegangen und auf seinem Schlachtross gen Westen geritten war, in einigem Abstand von einem Schatten im Unterholz begleitet. Die Sonne war inzwischen längst untergegangen und die großen Fackeln, die die Straße beleuchteten, flackerten zwischen den Bäumen. Kein Anzeichen für eine Rückkehr, keine Nachricht, nichts. Unbewegt verharrte DER ANDERE, als die Glocken der Burg zum Schichtwechsel der Wachen riefen.

Irgendwann, als sich gerade ein erster dunkelblauer Streifen am Horizont bemerkbar machte, bewegten sich mehrere Schatten die Straße entlang auf die Burg zu. DER ANDERE verengte die Augen und wartete, bis der Fackelschein klare Umrisse erkennen ließ. Mit einem registrierenden Nicken wandte DER ANDERE sich um und verließ den Wehrgang um den Rückkehrern jede Verzögerung durch übereifrige Gardisten am Tor zu ersparen. Schweigend und mit dumpfen Schritten eilten kurz darauf zwei ausnahmsweise schweigende Gardisten der 1. Lanze mit einer Trage in Richtung Krankenquartiere, auf der eine weitere Person lag. DER ANDERE verblieb am Tor und unterhielt sich kurz leise mit einer blonden hochgewachsenen Ordensschwester, deren Wappenrock und Rüstung mit Schmutz und dunklen Flecken übersäht war. Sie gestikulierte kurz und deutete nach oben. DER ANDERE nickte kurz, dann huschte die Ordensschwester davon ins dunkle Treppenhaus. Schweigend verließ DER ANDERE die Burg um ein gerüstetes weißes Pferd in die richtige Box der Ställe zu bringen und zu versorgen.
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Salida
Forscherliga







Beiträge: 48

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Titel: Verfasst am: 24. Mai 2018, 15:53 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nach dem Treffen des Klingenwalls welches für ihre Begriffe ein wenig Frostig verlief, machte sich Salida wieder auf den Weg zur Garnision. Eskrine hatte da
so Andeutungen gemacht die sie zum einen besorgt zum anderen äußerst neugierig gemacht haben. Also ging sie wie zufällig durch die Garnision und kam
am Quartier vom Marschall vorbei. Keine Wachen und nichts, aber stimmengemurmel im innern. Sie presste den Kopf an die Tür und lauschte
angestrengt. So konnte sie einiges hören und scih noch mehr zusammen reimen von den Geschichten welche Angus schon erzählte. Nach einiger Zeit
dann löst sie sich von der Tür. Genug gelauscht. Und wer weiß wann die Wachen wieder kommen. Besser ein wenig Wissen und nicht erwischt werden
als zuviel in Erfahrung bringen und ertappt werden. Dem alten sturen Kerl würde sie aber shcn nochmal die Meinung sagen wenn sie unter sich waren.
Anscheinend war es ja ein Alleingang, der wirklcih unnötig gewesen ist. Auf Blumen schicken um ihn zu ärgern verzichtet sie aber. Das würde wohl nur
ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
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Àrynà Lightblade
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Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 66

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 4. Jun 2018, 09:47 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Morgen begann relativ ruhig, nur die üblichen Dinge wie müde Zeloten, verursachten den täglichen, kurzweiligen Trubel. Lange sollte es aber nicht so ruhig bleiben.
Am späteren Vormittag vernahmen aufmerksame Öhrchen ein Hämmern und Sägen von hinter der Burg. Irgendwas war da schon wieder im Gange.
Gegen Mittag verstummten die Geräusche und setzten nach dem Mittagessen wieder ein. Der altbekannte Trott eben. Vermutlich wird sich schon niemand mehr darüber wundern.
Kurz vorm dritten Glockenschlag nach Mittag aber verstummt der Lärm abermals, begleitet von einer saftigen Schimpftirade die man vermutlich noch bis nach Goldhain hören sollte. Danach herrschte wieder Stille.
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Salida
Forscherliga







Beiträge: 48

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 5. Jun 2018, 14:06 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tagelang sah man Salida mit Papier und Griffeln am schreiben. Ein echt ungewohntes
Bild und sie strengte sich gar an mit krackeliger Schrift einen
Bericht zu schreiben der wohl länger war als das gewohnte "nichts passiert
auf der Wache". Sie brach immer wieder die Spitze des Griffels ab weil sie zu
fest drauf drückte und manch ein Griffel zerbrach auch gänzlich. aber mit der
Hilfe von Aryna schaffte sie es nach und nach und das Schriftbild verbesserte
sich gegen Ende auch ein wenig. Übung macht den meister könnte man sagen.
So konnte sie nach einigen Tagen nach dem Treffen des Klingenwalls einen
Bericht auf den Schreibtisch des Marschalls legen und ein paar übriggebliebene Griffel.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2347

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 5. Jun 2018, 15:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Noch am späten Abend kam einer der Zeloten der 1. Lanze zu Salida. Er wirkte trotz seiner Größe erstaunlich dürr und nervös (vermutlich weil er einfach erstaunlich dürr und nervös war) und überreichte ihr mit einem gestammelten "V-v-von Che-Che-Chev-Chevalier Ba-Ba-Bartlett" ein kleines Päckchen, das in feinem Pergament eingewickelt und mit einer scharlachroten Schnur umwickelt worden war, verschlossen mit einem Kleks Siegelwachs ohne Siegel.

Der Inhalt des Päckchens besteht aus zwei Dingen. Ding 1: einem Griffelhalter aus massivem polierten Eisen, der an einem Ende offen war, damit man einen Griffel einsetzen konnte und diesen mittels eines Rings festklemmen konnte.
Ding 2 war ein Kärtchen, mit einer liebevollen Grußbotschaft: "Hör auf Eigentum des Ordens zu zerstören. Nutz Hilfsmittel."
_________________
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Tuuli Virtanen
Forscherliga



"Der Widerstand"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 130

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 6. Jun 2018, 10:44 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tuuli stand vor einem Handkarren. Die Finger nachdenklich am Kinn und die Stirn in Falten gelegt, schlich sie um das Ding herum, guckte darunter, hinein, nahm mit einem Auge Maß und schüttelte den Kopf. Die Deichsel war für normale, mittelmäßige Südmenschen bemessen und definitiv zu kurz für ordentlich gewachsene Exemplare. An zwei Seiten das Wappen Cathalans.

Mit boshaftem Grinsen hatte man ihr das Ding vor die Füße gestellt und ein empörtes "das geht doch nur auf der Straße" hatte es nicht verschwinden lassen.
"Damit wird es gemacht", hatte man gesagt.
"Damit und mit nichts anderem. Genau das, das war schon immer so, so muß es sein und du wirst nichts anderes nehmen", so war es erklärt worden.
Na, mit ein wenig Geschick, ließ sich "genau das" sicher in etwas Brauchbares umschustern.

Nach einigen Momenten verwirrt herumliegender Einzelteile, paßte der Handkarren auf den Rücken. Er hatte einen Deckel bekommen und seine Räder verloren. Diese lehnten als lustiges Hockerset an der Mauer und wurden nicht mehr beachtet.
Zufrieden mit sich und der Tatsache die Tradition nur ein klein wenig gebrochen zu haben, stapfte Tuuli los nach Sturmwind und die Protokollkröte kehrte zurück in die Burg, wobei sie an den Hockern vorbei kam und beschloß diese als neue Heimat zu requirieren.
_________________
Wäre auch an der Zeit gewesen: Gesellschaft zur Rettung des Konjunktiv II hätte heute gegründet werden können. - Der Postillon
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2611

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 6. Jun 2018, 11:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Man hat seitens der Obrigkeit, insbesondere des Lord Chevalíers schon seit einiger Zeit gehört das die Reperatur des Schiffs ein teurer Spaß für die Ordenskasse wird. Auch hört man das der Lord versucht an anderen Stellen Geld aufzutreiben um die Ausrüstung des Schiffes zu finanzieren.

Eines Tages findet man dann eine Schließkassette mit Münzeinwurf im großen Saal der Burg....
_________________
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