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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 18. Tage des siebten Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
offene Lehrstunde
Ereignis vom 19. Jul 2018, 20:00 bis zum 19. Jul 2018, 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 19. Juli am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekann
KalenderKalender
Di 17 Jul 2018
Mi 18 Jul 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 19 Jul 2018
Thema offene Lehrstunde
Fr 20 Jul 2018
Sa 21 Jul 2018
So 22 Jul 2018
Mo 23 Jul 2018
Heute ist der 18. Jul 2018, 05:20
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Die Grenzwacht - Burgleben
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Simanthy Weißsträhne
Forscherliga




Oberste Klerikerin
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 950
Wohnort: Weststrom
[ Charakterinfo ]
Titel:
Thema Beschreibung: Vom Angeln und Fischmählern...
Verfasst am: 31. Okt 2010, 16:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Schwester Simanthy nippt an dem rosé Wein mustert Sam welche genüßlich die Reste des Fischmahls verspeisst.

Sie lächelte zufrieden und richtete ihren Blick in die Ferne. Das Abendmahl mit den Brüdern und Schwestern war zufrieden stellend, die Ordensdiener sind dabei das Geschirr abzuwaschen und die Burgkatze beseitigt die reste. Der restliche Abend wird von Dankesgebeten an die Dummheit der Reservisten erfüllt sein welche sogar in der Not hilfe ausschlagen.

Mit einer gewissen genugtung in der Tonlage fing die weißhaarige Inquisitorin an darüber zu lachen, dabei wuschelten ihre Finger durch das Fell der genüßlich schmatzenden Katze.
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2559

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2010, 00:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein voll gerüsteter und nach Erbrochenem stinkender Lordkommandant liegt auf seinem Krankenbett im Lazarett der Weststromfeste. Sein Blick ist starr auf die Decke über ihn gerichtet, Gedanken schiessen durch seinen Kopf, fast so schnell das er selbst sie nicht erfassen und deuten kann.

War sie es wirklich?

Sie kann es nicht gewesen sein!

Sie war es ich habe sie gespürt!

Sie ist tot!

Aber sie war da, direkt vor mir ich hielt sie in Armen!

Das war nicht Real...

und ob es das war, du stinkst nach Untot, Cathalan!

Hat es jemand gesehen? Es war niemand da...was wenn doch?

Niemand darf es erfahren....die Katze hat es gesehen....es ist eine Katze!

Du hast deine Tugenden gebrochen! Du hast sie verraten!

Aber sie ist meine Tochter!

Sie WAR deine Tochter....


Seine Augen zucken mit zunehmender Gesprächsgeschwindigkeit hin und her. Die Stimmen seines inneren Generalstabes werden zunehmend energischer und fordernder. Als sie die schwelle des Ertragbaren erreicht haben kneift er einfach nur noch seine Augen zu und verzieht schmerzerfüllt sein Gesicht.
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2559

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2010, 14:01 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In ihre obligatorische blaue Dunstwolke gehüllt und schwer auf ihren Stock gestützt, humpelt Rynagh durch die nächtlichen Straßen von Silbermond. Sie hält sich im Schatten, meidet das Licht der magischen Laternen und die Blicke der Arkanwächter. In Gedanken versunken erreicht sie den Platz vor dem Sonnenzornturm und blickt an ihm empor in den von Sternen übersäten Himmel. Ein leichtes Beben, kaum spürbar, erschüttert die schlafende Stadt.

"...die Krähen kommen..." murmelt Rynagh in die Leere. "Ob es ein Fehler war, mich ihm zu zeigen? Er sah nicht gut aus," führt sie ihr Selbstgespräch fort, zieht an ihrem Sargnagel und stößt den Qualm durch die fauligen Löcher in ihren Wangen wieder aus. Ihre Finger trippeln über den silbernen Drachenkopf am Knauf ihres Gehstocks. "Er wird damit klar kommen, er ist ein Lightblade. Hauptsache, er tut nichts Dummes. Hrm..." Ein erneuter Zug am nach schwerem schwarzen Tabak stinkenden Zigarillo. Mehr blauer Dunst, der sich in Schwaden um sie herum sammelt und sich zu verdichten scheint. "...wir werden sehen. Der nächste Akt steht bevor. Der Vorhang hebt sich und die Figuren erwachen zu neuem Leben... Die Zeit des rotgoldenen Ritters ist gekommen," spricht sie klar in die Nacht hinaus, während ihr Körper formlos wird und mit den sie umgebenen Schatten verschmilzt, bis nur noch der Geruch von Rauch an ihre Anwesenheit erinnert.
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Wolfhart Andres
Forscherliga







Beiträge: 554

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Titel: Verfasst am: 23. Dez 2013, 14:33 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Missmutig sah sich Wolfhart in dem Schlafsaal um. Bin wohl der erste...sei's drum kann ich mir wenigstens das Bett aussuchen.
Er warf seinen Rucksack und den Leinensack auf sein neues Bett am Fenster, ein Fensterplatz in einem Männerschlafsaal ist immer von Vorteil wenn man auf Grund diverser Ausdünstungen einen taktischen Rückzug ins Augen fassen möchte.
Etwas träge ging er noch einmal hinaus um eine Kiste hereinzuschleppen die er unter sein Bett schob. Dann schauen wir mal wer als nächstes Auftaucht
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Der Teufel sitzt jede Nacht an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1689

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Titel: Verfasst am: 23. Dez 2013, 15:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tuuli hatte sich kurz umgesehen, war durch die Burg gestreunert und hatte alle Räume, zu denen sie Zugang hatte, inspiziert. Dann stand sie im Frauenschlafsaal. Ihr Blick ging zu den hohen Decken und maß die Strecke zwischen den Wänden ab.

"Die Tür ist fast immer geschlossen, ja?"

Gleich nach der positiven Antwort des Mitguckenden, schulterte sie ihren Rucksack und verließ den Schlafsaal. Und dann wart sie nicht mehr gesehen. Zu den obligatorischen Veranstaltungen -Messe, Wachschicht- erschien sie, den Rest der Zeit war sie unterwegs, selbst in den Nächten, oder sollte man sagen: gerade in den Nächten?

Die scheppernde Rüstung aus Ketten und anderen klappernden Metallteilen hatte sie in Sturmwind gelassen und sich in die Lederrüstung gesteckt, zusammen mit einigen Ausbesserungen, die dieses Exemplar einer Rüstung deutlich geeigneter für den Winter machte, wenn auch einen etwas ungezogen barbarischen Eindruck hinterließ.
Sie, ihr Bogen und ihr Rucksack, scheinbar das einzige, was sie mitgenommen hatte. Und in der Tat auch das, mit dem sie in den Messen und zur Wache auftauchte. "immer bereit" hatte sie gesagt und dafür nicht gerade selten ein Kopfschütteln geerntet.
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Aveline von Hohenklinge
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 143

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 23. Dez 2013, 15:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"...und die Oberste Klerikerin kommt heute Abend mit dem Rest an. Ich muss gestehen der Schlafsaal ist deutlich bequemer als der in Stormwind, wenn auch kleiner.
Glaubst du Tairah schnarcht hier auch so laut? Wird Zeit das sie mit Wolfhart unter die Haube kommt. Oder was meinst du?.... Tuuli?
"
Aveline dreht sich um und der blonde Teufel wart verschwunden.
Ein kurzes Seufzen geprägt von Resignation begleitet von einem Schulterzucken folgt. "Kaum sieht sie mal ein Baum dreht sie endgültig frei..." murmelt der Paladin bevor er sich weiter daran macht seine Sachen auszupacken.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2296

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Titel: Verfasst am: 24. Dez 2013, 00:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war später Abend. Die Pferde an den Stallungen wieherten nervös. Dumpfe Schritte von schwere Stiefeln mit genagelten Sohlen hallten über den Weg. Die Mannpforte wurde mit einem Knarzen geöffnet. Die Schritte kamen näher, Richtung Treppe.

ER ging die Stufen hinauf, Satteltaschen auf der Schulter tragend.

DER ANDERE stand oben an der Treppe und starrte hinab.

ER blieb auf der vorvorletzten Stufe vor ihm stehen.

DER ANDERE musterte ihn abschätzend und hob eine dunkle Augenbraue heruasfordernd um fast zwei Zentimeter.

ER verhaarte einen Moment. Kleine Schneeflocken schmolzen in seinen Haaren und auf seinen Schultern. Langsam bewegte er die Hand an die Seite seines Gurtels, löste den Verschluss der dortigen Tasche.

Ein Zelot kam an, wollte die Treppe hoch und war spontan entschlossen dass das Erdgeschoss bequemer ist.

DER ANDERE verzog den Mund zu einem Schiefen Grinsen. "du bist fälllig, Bodkin."

ER zog einen Stapel Karten aus der Tasche und hielt ihn drohend dem ANDEREN entgegen. "werden wir sehen, Bartlett. Dieses Jahr gibt Weisskamm."

DER ANDERE stockte einen Moment. "Grossherz", korrigierte er.

ER ging die letzten Stufen, zog eine Karte als auf Höhe des ANDEREN war und drückte dem diese gegen die Stirn, wo sie kleben blieb. "Weisskamm" , sagte er erneut und seine Stimme klang als würden irgendwo in weiter Ferne tausende Kinderstimmen aufschreien weil das letzte Schokoplatzchen in die Milch gefallen war.

Mit einem kurz gemurmelten "darfichmal" schob sich Angus Bodkin, Chevalier der 3. Lanze and Erskine Bartlett, Chevalier der 1. Lanze vorbei in Richtung Offiziersschlafräume, aus denen kurz darauf ein "Du schläfst oben!" kam zusammen mit dem Geräusch von durch Wurftechnik umgelagerten Sachen.

Derweil hatten immer mehr Zeloten und nun auch Ordensdiener nicht nur im Erdgeschoss sondern sogar im Keller zu tun.
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1689

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Dez 2013, 02:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am nächsten Morgen hing ein Geflecht aus Mistelzweigen im Durchgang zum Speisesaal auf der Seite des Männerschlafsaals gerade so hoch, daß der Größte beider Lanzen drunter durchpassen sollte. Inmitten dieses Geflechts baumelte ein gebastelter Winterhauchstern, eben so einer, wie Linnea sie am Abend zuvor verschenkt hatte.
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Siria von Bergfels
Forscherliga







Beiträge: 1

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Titel: Verfasst am: 24. Dez 2013, 11:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Spät war es geworden, ehe Layana den Gast in seinem Zimmer hoch oben in den Türmen der wuchtigen Burg sich selbst überlassen hatte. Nachdem die fast Gleichaltrige die Tür hinter sich geschlossen hatte, sah Siria ihr noch einen Herzschlag lang nach. Sie hatte dieses Gespräch genossen wie lange keins. Dann ging sie langsam durch den kleinen Raum, um sich mit ihm und seiner Einrichtung vertraut zu machen. Schnell hatte sie die wenigen Habseeligkeiten verstaut, die sie während ihrer Reise mit sich zu führen pflegte. Wer auf dem Rücken seines Pferdes die Lande durchmaß, pflegte selten mit schwerem Gepäck zu reisen, wenn man von der wuchtigen Rüstung absah, die nun ordentlich in einer Ecke verstaut worden war.

Hier nun war sie gestrandet. Würde es das Ende einer Etappe ihrer Reise sein? Zumindest für eine Weile? Die Zeit würde es zeigen, warum das Licht sie zu dieser Stunde an diesen Ort geführt hatte. Wie so oft des Nachts, wenn die Geräusche des Tages langsam verblassten und sich die Stille über das Land legte, ließ die Frau ihren Gedanken freien Lauf. Langsam trat sie an das schmale Fenster heran und öffnete es, um das Gesicht in den kalten Nachtwind zu halten. Nach den eisigen Stürmen im hohen Norden kam er ihr fast zu warm vor. Und doch erfrischte er sie. Ihr Blick huschte zum wolckenverhagenen Firmament empor , um dort zu verweilen. Irgendwann huschte ein Lächeln über ihr Gesicht. Auf dem des Tages über so ruhigen beherrschten Zügen spiegelten sich verborgen im Schutze der Nacht eine Vielzahl unterschiedlicher Empfindungen wieder.

Lange stand sie da, regungslos, bewegungslos, ein Tribut, den sie der Stille zollte, wann immer es ihr vergönnt gewesen war. Zuwenig war in den letzten Jahren dafür Zeit gewesen, um Innezuhalten und stehen zu bleiben. Als sie das Fenster schloß und sich abwandte, waren die blaugrauen Augen wieder ruhig.

Noch ehe die Schleier des Morgendunstes ganz verflogen waren, sah man sie bereits in schlichter Kleidung durch den Eingang des Ordensgebäudes ins Freie treten und in Richtung der Ställe ihren Weg nehmen. Ihr treuer Hengst hatte sich diese Ruhepause mehr als verdient und wollte versorgt werden und Arbeit gab es dort mit Sicherheit genug.
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1689

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Dez 2013, 14:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tuuli schreckte hoch, als die Fremde in die Ställe kam und in einer Nachbarbox, wo ihr Pferd stand, verschwand. Mißtrauisch schob sie die Nase über eine der Holzwände und lugte in das nebenan gelegene Abteil. Sie blinzelte müde, rieb sich die Augen und als sie die Frau wieder erkannte, die zu so lichtloser Stunde ihr Pferd versorgte, ließ sie sich zurück ins Stroh fallen, buddelte sich in diesem wie ein Igel ein, gab noch ein gemurmeltes "Hyvää huomenta..."* von sich und schloß leise schmatzend die Augen, um weiterzuschlafen.


*Guten Morgen
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Aveline von Hohenklinge
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 143

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Titel: Verfasst am: 25. Dez 2013, 03:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Wind pfiff unter dem Tor hindurch und füllte den Eingangsbereich der Burg mit zäher Kälte. Es wurden dicke Stoffvorhänge in den Durchgängen zum Tor angebracht, welche die Wärme der Burg drinnen und die Kälte draußen lassen sollten.
Der massive Stoff regte sich leicht unter dem ständigen Pfeifen des Windes und auch die Fackeln die den Innenraum des Eingangsbereiches erhellten spendeten nur wenig wärme. In seinen Umhang gewickelt, gegen eine Wand lehnend schlief Bruder Morris der es sich auf einem Hocker bequem gemacht hatte.
Wie ein getriebener Hund stromerte Aveline vor dem Tor herum, ein stetiger Kampf gegen die Müdigkeit und die Kälte. Ihr Blick viel auf den schlafenden Morris, friedlich wie ein Säugling in Mutters Armen, dachte sie still.
Der Blick glitt weiter, auf den Sehschlitz der Mannpforte, sie zog die Luke auf und blickte in die tiefe schwärze der Nacht. Es kam ihr wie eine Ewigkeit vor in der sie in die Dunkelheit starrte. Ein kurzes ausgedehntes Schmatzen riss sie aus ihrer Starre. Mit festem Schwung verschloss sie die Luke wieder. Morris, der dadurch aus seinem Schlaf gerissen worden ist blickte Verträumt zu ihr auf. Sie jedoch starrte ihn nur Ausdruckslos an.
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Eschbrandt
Forscherliga



"Ordensdiener und Intellektueller"
Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 223

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 25. Dez 2013, 09:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zufrieden betrachtet Weiland den Dolch. Natürlich ist es noch kein richtiger Dolch, sondern nur ein stumpfes, flaches Metallgebilde, das mit Griff, Heft und Schliff versehen einmal ein Dolch sein soll, aber... man kann es ihm ansehen. Die Form ist ebenmäßig, die Klinge flach und gerade. Keine winzige Version eines Südmeerpiratensäbels, keine metallene Nachbildung des kurvenreichen Anstieges von Goldhain zur Stadt hin und zersprungen ist es auch nicht- eigentlich ist es der erste Anlauf, mit dem er aufrichtig zufrieden ist.
Er schaut nach Osten, wo irgendwo hinter unzähligen Bäumen Goldhain liegt.
Sollte er diese Genugtuung fühlen? Wenn nein, was sollte er überhaupt fühlen? Schulterzuckend macht er sich daran, die Schmiede aufzuräumen und lässt sich Zeit dabei- im Gegensatz zum Wald weht hier kein Wind und warm ist es auch noch.
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Auferstanden ist er, welcher lange schlief
Aufgestanden unten aus Gewölben tief.
In der Dämmrung steht er, groß und unerkannt
Und den Mond zerdrückt er in der schwarzen Hand.
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Amlodi Skarssen
Forscherliga



"Der Seehammer"
Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 532

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 26. Dez 2013, 00:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Vor und zurück schnellte die Klinge. Schwertkampf gegen Gegner aus
Luft macht schnell müde. Mit einem einer fließenden Bewegung versenkte
er die Waffe wieder an seinem Gürtel in der Waffenscheide, und wischte
sich mit einem bereits schon ziemlich abgenutzen Tuch über das in
Schweiß gebadete Gesicht.
Das weiße Hemd klebte förmlich an seinem Leib. Wie lange zerschnitt er
schon die Luft? Wieviele Gedanken hatte er in dieser Zeit geformt und
wieder verworfen?
Waschen.
Bei dem anschließenden Gang in die Unterkünfte, er rieb sich noch das
lange Haar mit einem Tuch trocken, starrte er auf sein Bett.



Der Name von Schwester Bateran stand auf dem Paket.
Armreif. Zweig. Stein.
Das Winterhauchfest war etwas, dass Amlodi in der Vergangenheit kaum
bis gar nicht kümmerte. Er war meist auf See. Im Krieg.
Wenn so recht darüber nachdachte, waren materielle Geschenke etwas,
dass er tatsächlich kaum kannte.
Er würde sich erkenntlich zeigen.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2296

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 26. Dez 2013, 01:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Und tief in der Nacht huschte ein armer Zelot der 1. Lanze in die Küche und jonglierte ein Tablett mit diversen Flaschen und Krügen die Treppe hinauf zum Offiziersbereich.

er klopfte zwei Mal hektisch mit dem Fuß gegen die Tür welche daraufhin aufgerissen wurde und die bizarre Szenarie von 4 Chevaliers an einem Tisch sichtbar wurde, eingehüllt von Zigarrenqualm, frischem wie altem, leere Krüge auf dem Tisch, neben dem Tisch, unter dem Tisch und einem Haufen gut benutzter Spielkarten auf dem Tisch, unter dem Tisch, neben dem Tisch.

"Ich, äh, ich, äh...", stammelte der Zelot, dem Chevalier Großherz das Tablett abnahm und ihn mit einem freundlichen Lächeln anwies, besser zu gehen ohne Fragen zu stellen und noch besser nie über das Gesehene zu reden.

"Du gibst." murrte Bartlett und schob Karten gen Bodkin, der sich das eben angekommmene Wasser in seinen Krug fülte.

"Wann akzeptierst du endlich deine Niederlage", fragte er zurück.

"Wenn ich einmal mehr gewonnen habe wie du."

"Als", korrigierte eine Weibliche Nasale Stimme. "Und Bodkin, ich geb dir meine beiden Asse um ihn zu schlagen für.....sagen wir einen Häyhä?"

"Nein!"
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 24

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 26. Dez 2013, 03:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Tablett ging herum und Charlott stellte einem jeden vor die Nase, was er bestellt hatte. Dann setzte sie sich wieder auf ihren Platz, mitten in die Dunstwolke, die unheilverkündend über dem Tisch schwebte. Zwar sagte sie nichts gegen diese Qualmerei, machte jedoch auch nicht mit und die hektischen Bewegungen ihrer Nasenflügel verrieten, daß ihr Schweigen lediglich der Höflichkeit galt, nicht ihrem eigenen Wohlbefinden.

Es war wie immer, die Chevaliers der 1. und 3. Lanze übertrafen sich an zur Schau gestellter Männlichkeit und vermutlich wußte jeder von den beiden, was der andere tat, zu jeder Zeit, selbst unter dem Tisch. Das versetzte natürlich die beiden Damen in eine ausgesprochen glückliche Lage, waren sie doch recht unbeobachtet. Natürlich hätte Charlott niemals betrogen. Bei Weißkamm war sie sich nicht so sicher. Wenn sie schummelte, dannw ar sie äußerst geschickt. Aber allein der Gedanke es tun zu können und vor allem diesen Vorteil erkannt zu haben, ließ sie schmunzeln.

Und so lächelte sie das ganze Spiel über, klebte sich brav ihre Karte an die Stirn, sobald es zur nächsten Runde über ging und musterte, als sie verloren hatte, den umgebenden Raum.
"Mir war nicht bewußt, daß "32 heb auf" auch anders, als mit Karten gespielt wird." entfloh es ihr gedankenverloren.

Noch immer lächelnd sah sie auf, "oh, entschuldigt. Ich war wohl abgelenkt. Keine Sorge, jetzt bin ich wieder ganz dabei."
Natürlich hatte man ihr erklärt, daß sie sich entspannen könne, sobald sie verlor und ausschied, aber sie schien sich verpflichtet zu fühlen den Spielenden bis zur letzten Karte die volle Aufmerksamkeit zu schenken. "Die Höflichkeit gebietet es", hatte sie einmal gesagt und niemand hatte gewagt ihr zu widersprechen.
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