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Schauspiel  Markt der Mysterien
Ereignis vom 20. Okt 2018, 20:00 bis zum 20. Okt 2018, 23:00
Autor: Gonto Antworten: 0



Der Markt der Mysterien




[i]Überall von den Langen verwinkelten azurblauen Kanälen
durchzogenen Straßen Suramars über die vom irisierendem
Staub geschwängerten Gassen Orgrimmars, als gleich den schier
endlosen grünen Wei
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Pantheon von Kalimdor
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Autor Nachricht
Avalora Sternenstaub
Die Nachtwache




Kommandantin
<Orden der Dalanari>

Beiträge: 276

[ Charakterinfo ]
Titel:   Pantheon von Kalimdor
Thema Beschreibung: Eine schriftliche Ausführung von Avalora D. Sternenstaub
Verfasst am: 5. Sep 2017, 17:02 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

I. Vorwort der Verfasserin
Dieses Skript basiert zu großen Teilen auf der am 4. Tag des 9. Monats abgehaltenen Lehrstunde. Es enthält zudem auch Angaben zu nicht angesprochenen Angehörigen des Pantheons.



II. Einleitung
Als ich noch ein Kind war, hatte ich druidische Lehrmeister. Von ihnen lernte ich, dass unsere Welt, Azeroth, seit Anbeginn der Schöpfung von Halbgöttern bewacht wird. Sie sind an diese Welt gebunden wie keine andere Kreatur.

Wir Kaldorei nennen sie „Uralte Wächter“ oder „Ahnen“. Sie werden vor allem von den Druiden sehr verehrt.

Zu diesen Uralten Wächtern gehören die Wildgötter. Sie sind unsterblich und alterslos. Zudem sind sie ursprüngliche Manifestationen der Natur und des Lebens und existieren gleichermaßen auf zwei Ebenen: Während sie in physischer Gestalt auf Azeroth wandeln, sind ihre Seelen an den Smaragdgrünen Traum gebunden. Deshalb wandern sie nach ihrem Tod dorthin, um ihre Wunden zu heilen.

Viele wilde Götter nehmen die Gestalt von riesigen Tieren an, zum Beispiel Bären, Tiger, Vögel oder Wölfe. Es gibt aber auch solche, die Mischformen haben oder keinen festen Körper besitzen.

Auch wenn sie unsterblich sind, so ist es leider möglich, sie zu töten. Viele Halbgötter wurden im Krieg der Ahnen von der Brennenden Legion getötet, als sie uns Kaldorei im Kampf gegen die Dämonen beistanden.

Es gibt eine ganze Reihe von Wildgöttern. In der abgehaltenen Lehrstunde habe ich mich auf die wichtigsten von ihnen beschränkt. Angesprochen wurden Malorne, Cenarius, Aessina, Aschenmähne, Aviana, Ursoc und Ursol, Tortolla sowie Goldrinn. Nicht angesprochen wurden Agamaggan, Omen und Ohn’ahra.

Die Abschnitte hier sind zum Teil ausführlicher als in der Lehrstunde angesprochen, da ich mich dort nur auf das Wichtigste beschränkt habe.


III. Ausführung
1. Malorne
Malorne ist auch bekannt als „der weiße Hirsch“ oder als „der Wegbehüter“. Er ist der Halbgott des Waldes und erschien immer in Form eines riesigen weißen Hirsches. Seine Macht liegt in der Natur selbst, sprich: er verfügt über gewaltige Kräfte der Naturmagie. Nur in Zeiten größter Not interagiert er mit den sterblichen Völkern.

Malorne ist der Gefährte unserer Göttin Elune. Aus ihrer Verbindung ging Cenarius hervor. Die Tauren haben hierzu eine Legende, die mir von Tauren des Zirkels selbst erzählt wurde. Sie trägt den Titel „Der weiße Hirsch und der Mond“ und lautet wie folgt:

"Die Erdenmutter erfüllte die mutigen Herzen ihrer reinen Kinder mit der Liebe zur Jagd. Denn die Kreaturen der ersten Dämmerung waren wild und gefährlich. Sie verbargen sich vor der Erdenmutter, suchten Zuflucht in den Schatten und an den rauen Orten des Landes. Die Shu’halo jagten diese Bestien, wo immer sie sich auch versteckten, und zähmten sie mit dem Segen der Erdenmutter.

Einer der großen Geister entzog sich ihnen jedoch. Apa’ro (unter den Nachtelfen als Malorne bekannt) war ein stattlicher Hirsch mit schneeweißem Fell. Sein Geweih stieß bis ans Himmelszelt und das Stampfen seiner mächtigen Hufe war selbst bis in die tiefsten Tiefen der Erde zu vernehmen. Die Shu’halo trieben Apa’ro in einen Winkel der erwachenden Welt – und zogen die Schlinge enger, um den stolzen Hirsch zu fangen.

Der große Hirsch versuchte zu entkommen und sprang hinauf in den Himmel. Doch als seine Flucht schon geglückt schien, verfing sich sein mächtiges Geweih in den Sternen und kam nicht mehr los. So sehr er auch kämpfte und um sich trat, konnte Apa’ro sich doch nicht aus dem Firmament befreien. Dort fand ihn Mu’sha, als sie ihrem Bruder An’she zur Dämmerung folgte. Mu’sha sah den mächtigen Hirsch kämpfen und verliebte sich auf der Stelle in ihn.

Mu’sha schloss einen Handel mit dem großen Hirsch ab – sie würde ihn aus den Fesseln der Sterne befreien, wenn er sie lieben und ihre Einsamkeit beenden würde.

Mu’sha liebte Apa’ro und empfing ein Kind von ihm. Das Kind, ein Halbgott, wie manche behaupteten, wurde in den schattigen Wäldern der Nacht geboren. Sie nannten es Cenarius, und er wandelte auf dem Sternenpfad zwischen der erwachenden Welt und dem Königreich des Himmels."


Apa’ro ist der Name der Tauren für Malorne. Mu’sha hingegen ist der Name für Elune.

Doch zurück zu Malorne selbst: Er besaß eine tiefe Verbindung zum Smaragdgrünen Traum, ähnlich der eines Grünen Drachens. Zudem verfügte er über ausgeprägte Heilkräfte und eine beruhigende Aura, die – so wird erzählt – Kämpfe bereits beendeten, noch bevor sie begannen.

Es wird ebenso erzählt, dass er eines der ersten Lebewesen auf Azeroth gewesen sei. Er war einer der beliebtesten und mächtigsten Halbgötter auf Azeroth und berühmt für seine Weisheit.

Zusammen mit den anderen Uralten kämpfte er im Krieg der Ahnen an der Seite mit uns Kaldorei und den anderen sterblichen Völkern. Ich war selbst nicht dabei, aber mir wurde erzählt, dass sein Sohn schwer verletzt wurde und drohte, getötet zu werden. Malorne sprang deshalb in den Kampf. Seine mächtigen Hufe zerbarsten die Schädel der Dämonen und sein mächtiges Geweih durchbohrte ihr Fleisch. Es hätte die Wende für den Kampf sein können, hätte nicht auch Archimonde in den Kampf eingegriffen. Dieser soll das Land rund um Malorne mit Blitzen verbrannt, den Hirsch mit Teufelsflammen umringt und ihn mit steinernen Pranken am Boden gefesselt haben. Der Halbgott konnte sich aus dieser Falle befreien, verlor jedoch den Kampf mit Archimonde, der dem Hirsch das Genick brach.

Die Druiden hielten den weißen Hirsch lange Zeit für tot. Doch Shan’do Malfurion Sturmgrimm gelang es Jahrtausende später, Malorne in Hyjal wiederzubeleben, um den Truppen aus den Feuerlanden Einhalt zu gebieten.

Noch heute steht sein Heiligtum auf dem Berg Hyjal, welches vor Urzeiten dort errichtet worden war.


2. Cenarius
Cenarius ist – wie bereits erwähnt – der Sohn unserer Göttin Elune und des Halbgottes Malorne. Er erbte eine innige Verbindung zur Welt Azeroth und ihren Lebewesen. Er ist auch als Fürst der Wälder bekannt.

Seine Lehrerin war niemand anderes als Ysera selbst. Sie leitete ihn in den Traum und lehrte ihn viele seiner Geheimnisse.

Seit jeher zeigte Cenarius ein großes Interesse an uns Kaldorei und wurde zu unserem Beschützer. Von ihm lernten wir, im Einklang mit der Natur zu leben, und einige von uns Kaldorei lernten von ihm das Druidentum. Deshalb wird er von uns Kaldorei seit jeher verehrt.

Er spielte eine sehr große Rolle im Krieg der Ahnen. Er war es gewesen, der die anderen Halbgötter in den Kampf führte, so dass sie Seite an Seite mit uns Kaldorei und den anderen sterblichen Völkern gegen die Dämonen kämpften.

Nach dem Krieg der Ahnen und der Großen Teilung blieb Cenarius auf der Mondlichtung, während seine Söhne – die Hüter des Hains – über uns Kaldorei wachten und den Schildwachen regelmäßig halfen, den Frieden im Land zu erhalten. Auch seine scheuen Töchter, die Dryaden, ließen sich öfters sehen.

Als die Orcs nach Kalimdor kamen und ihr Unwesen gegen die Natur trieben, führte Cenarius eine Gruppe von Kaldorei und Treants gegen die Hauptmacht der Eindringlinge. Diese hatten jedoch dämonische Kräfte. So gelang es ihnen, Cenarius zu töten.

Jahre später, als die Truppen aus den Feuerlanden im Hyjal einfielen, gelang es jedoch, Cenarius durch den Smaragdgrünen Traum wieder zurück nach Azeroth zu bringen.

Durch die Druiden in Val’sharah erfuhren wir, dass auch Cenarius dem Smaragdgrünen Alptraum zum Opfer fiel.


3. Aessina
Aessina ist die Seele des Waldes, sein schlagendes Herz, die Quelle aller Lebensenergie. Sie lässt Steine bersten, verschlingt alte Ruinen und füllt undurchdringliche Dickichte mit Mysterien und Angst.

Aessina ist der Mittelpunkt im Geflecht des Lebens. Durch ihre Wunder erblüht neues Leben aus der Asche des Alten.

Wir Kaldorei haben ihr Schreine überall in Kalimdor gebaut, allen voran den Schrein von Aessina im Herzen des Eschentals sowie den Hain von Aessina auf dem Berg Hyjal.


4. Aschenmähne
Aschenmähne war ein riesiger, majestätischer Panther mit grauem Fell. Sie war eine der ersten unter den wilden Göttern und eine der vielen, die dem Ruf von Cenarius folgten, um Azeroth im Krieg der Ahnen zu verteidigen.

In Val’sharah bekämpfte sie eine Armee von Dämonen, die sich darauf vorbereitete, Suramar zu belagern. Es heißt, dass sie durch die Reihen der Dämonen tobte und dann zwischen den Bäumen verschwand. Sie verbarg sich in den Wipfeln und stürzte sich auf die Kommandanten der Legion. Sie war furchterregend und kannte kein Halten, keine Gnade. Sie hatte einen ungebrochenen Willen.

Der Kampf gegen einen Grubenlord dauerte mehrere Stunden. Er hielt Aschenmähne mit seinem Speer in Schach. Doch Aschenmähne war müde geworden. Ihr Tempo verlangsamte sich und ihre Wunden schmerzten. Mit ihrer letzten Kraft sprang sie den Grubenlord an und ließ ihn seinen Speer durch ihre Brust treiben. In diesem Prozess jedoch grub sie ihre Krallen in seine Schultern und ihre Fangzähne in seinen Hals. Trotz seiner Bemühungen konnte sich der Grubenlord nicht befreien. Er starb in einer großen Felexplosion, die eine tiefe Wunde in das Land schlug und Aschenmähne zu Asche verbrannte.

Aschenmähnes Opfer rettete unzählige Leben und verschaffte – wie wir heute wissen – den Kaldorei von Suramar Zeit, ein Schild über ihre Stadt zu legen, welches sie vor der Großen Teilung rettete.

In Val’sharah wurde ihr an dem Ort, an dem der Grubenlord gestorben war, ein großer Schrein errichtet. Ihre Fänge, das Einzige, was von ihr übrig blieb, wurden geschmückt und dort zur Schau gestellt. Es heißt, dass ihnen noch viel ihrer Macht innewohnt. Bis heute wird Aschenmähnes Opfer gedacht, vor allem von den Druiden der Äschernen, deren Patronin sie ist. Wie Aschenmähne selbst, so kämpfen die Druiden der Äschernen in Gestalt eines Säblers.


5. Aviana
Aviana gilt als Herrin aller geflügelten Wesen und Patronin der Geheimnisse und Mysterien der wilden Erde.

Sie zeigte sich oft in Gestalt eines riesigen Falken beziehungsweise Raben oder in einer Mischgestalt aus Vogel und Mensch.

Sie ist die verlorene Wächterin der Himmel, eine Vogelgöttin, die im Krieg der Ahnen verschwand. Ihr Körper wurde später von den ersten Druiden gefunden und im Hyjal an dem zu ihren Ehren errichteten Schrein zur Ruhe gebettet. Die Druiden der Kralle, welche dort vorwiegend leben, bewachen diesen Schrein.

Alle geflügelten Geschöpfe schulden Aviana als Herrin der Vögel die Treue, vor allem die Druiden der Kralle. Ihrer Gnade ist es zu verdanken, dass sie die Fähigkeit erhielten, ihre Gestalt zu ändern und sich in die Lüfte zu erheben.

Es heißt, dass Aviana wunderschön und grausam zugleich war, so wie ihre Kinder, die Raubvögel. Sie – so erzählen die Druiden – lebte im zum Himmel hinaufragenden G’Hanir, dem Mutterbaum, welcher im Smaragdgrünen Traum stand. In Azeroth hingegen soll sie als große geflügelte Göttin erschienen sein.

Als die Truppen aus den Feuerlanden in den Hyjal einfielen, konnte Aviana mit der Hilfe der Druiden – mit den Wächtern des Hyjals – wiedergeboren werden.


6. Ursoc und Ursol
Ursoc und Ursol, die Zwillingsbärengötter, sind die Patronen derer, die das Gleichgewicht der Natur und die lebendigen Tiere der Wildnis bevorzugen. Sie sind zudem die Patronen der Patron der Druiden der Klaue.

Ursoc und Ursol waren wohlbekannte Freunde der anderen Uralten sowie der Kaldorei. Bei den Furbolg-Stämmen wurden sie als Götter verehrt.

An ihrem Fell hatten die Zwillingsbären Glyphenmarkierungen.

Ursol und Ursoc, so heißt es, besuchten die Dörfer der Kaldorei, besonders zu Mondfesten. Es wurde mir erzählt, dass Ursol Statuen aus toten Bäumen schnitzte, während Ursoc das Brauen liebte. Sie hatten es von den Sterblichen gelernt.

Erzählungen zufolge verbrachten sie ihre Zeit damit, Kaldorei-Kindern zu erlauben auf ihnen zu reiten, und ebenso mit den Kaldorei Bier zu trinken.

Es heißt, dass sie sehr neugierig, aber auch sehr mutig waren. Vor allem aber hielten sie zusammen und ließen den jeweils anderen nicht zurück.

Ursoc hatte einen starken Beschützerinstinkt. Je mehr er von der Wildnis Azeroths sah, desto mehr fühlte er, dass es seine Pflicht war, sie zu bewahren. Ursol war ein Kämpfer, Krieger, Heiler und Schamane.

Sie setzten auf Zusammenarbeit im Kampf, um ihrer beider Stärken gleichzeitig nutzen zu können.

Man weiß jedoch, dass die beiden Bärengötter unzertrennlich und zudem zwei der mächtigsten Wildgötter waren.

Während des Kriegs der Ahnen waren Ursoc und Ursol die ersten, die dem Ruf von Cenarius folgen, um die Brennende Legion zu bekämpfen. Mit ihren gewaltigen Pranken fegten sie die Reihen der Dämonen zur Seite. Höllenkreaturen und Teufelswachen wurden wie Staub weggewischt.

Auch die Zwillingsbärengötter fielen letztlich gegen die Dämonen.

Wie bereits erwähnt, gehören die Furbolgs zu ihren treuesten Anhängern. Diejenigen unter ihnen, die Ursol folgen, werden Schamanen. Diejenigen, die Ursoc folgen werden Jäger oder Krieger und schnitzen Holzstatuen und –strukturen. Die Holzschlundfeste im nördlichen Teufelswald ist ein Beispiel dafür, denn der Eingang der Festung besteht aus einem riesigen Stück Holz, das in Form eines knurrenden Bärenkopfes geschnitzt ist – als Huldigung an die Zwillingsbären.

Wir Kaldorei haben in Darnassus einen Baum – den Baum der Ewigen – der die Form eines Bären mit einem Vogel auf seinem Rücken hat. Er steht für die beiden Zwillingsbären. Welchen davon genau, ist nicht bekannt.


7. Tortolla
Tortolla ist ein riesiger Schildkrötengott, der selbst kein Alter kennt. Er ist seit Anbeginn der Schöpfung Teil dieser Welt und spricht eine Sprache, die älter ist als alles, was wir normal Sterblichen kennen. Ein Blick aus seinen Augen fühlt sich an, als würde man in einen tiefen, blauen Ozean fallen. Geschöpfe, die sich mühelos zu Lande und zu Wasser bewegen können, betrachten ihn als ihren Patron.

Tortolla war im Krieg der Ahnen einer der Halbgötter, die neben Cenarius und den sterblichen Völkern in die Schlacht zogen. Es wird erzählt, dass die Dämonen nicht wussten, wie sie gegen Tortolla vorgehen sollten. Sie sollen zuerst versucht haben, ihn nicht zu beachten, doch sie unterschätzten ihn, denn seiner schieren Masse und seinen zermalmenden Kiefern fielen Hunderte zum Opfer.

Er wurde niemals getötet. Erzählungen zufolge wurde er von den größten Verdammniswachen der Legion umstellt, doch sie konnten seine steinartige Haut und seinen unverletzbaren Panzer nicht durchdringen. Tortolla verteidigte sein Land und schützt den letzten Rückzug, so dass die Kaldorei und die anderen sterblichen Völker sich neu formieren konnten. Er hielt die Dämonen solange in Schach, bis es schließlich gelang, das Portal zu versiegeln und so der Invasion ein Ende zu setzen.

Man sagt, dass Tortolla nach der Schlacht unter einem Berg von Dämonenleichen gefunden wurde. Er soll die toten Hüllen abgeschüttelt und seinen Kopf aus der Blutlache erhoben haben.

Wenn jemand den Zorn von Tortolla und seinen Kindern erregt, was nicht so leicht geschieht, dann ist dieser Zorn endgültig.

Der Schattenhammerkult konnte während des Angriffs auf den Hyjal nach dem Kataklysmus Tortolla gefangen nehmen. Den Wächtern des Hyjal gelang es jedoch unter großer Anstrengung, ihn zu befreien. Tortolla erhielt seine Stärke vollständig zurück. Er soll sich sogar jung, mächtig und erleuchtet gefühlt haben.


8. Goldrinn
Goldrinn ist ein Wolfsgott, der auch unter dem Namen Lo’Gosh bekannt ist. Er ist ein mächtiger weißer Wolf und verkörpert Grausamkeit, Wildheit und einen unnachgiebigen Willen. Seine Beharrlichkeit ist legendär, ebenso seine Wut und Entschlossenheit.

Es heißt, dass unsere Göttin Elune enttäuscht war von Goldrinn, da dieser seine Wildheit nicht unter Kontrolle halten konnte. Es war sein Unwillen, seine Wildheit und Blutlust zu zähmen, die sein edles Herz überschatteten.

Es heißt, dass Goldrinn bereits zehntausend Jahre alt war, als die Brennende Legion zum ersten Mal in Azeroth einfiel. Der Wolfsgott schlachtete Hunderte von Dämonen, bevor er in der Invasion fiel.

Es heißt, er habe den Kaldorei von Eldre’Thalas geholfen, ihre Stadt gegen die Brennende Legion zu verteidigen, nur um nach der Schlacht spurlos zu verschwinden.

Goldrinn wurde nach dem Krieg der Ahnen und der Großen Teilung von den Druiden des Rudels verehrt. Diese Kaldorei waren in der Lage, eine mächtige aber schwer zu kontrollierende Tiergestalt anzunehmen, die Goldrinns Zorn verkörperte. Aufgrund der Probleme mit der Kontrolle wurde diese Gestalt von Malfurion Sturmgrimm verboten. Er selbst hatte diese Gestalt ausprobiert und sie hatte ihn überwältigt. Deshalb sprach er dieses Verbot aus.

Die Druiden des Rudels versuchten, dem unbändigen Zorn ihrer gewählten Gestalt Herr zu werden. Sie unterwarfen sich zu diesem Zweck den Energien der Sense von Elune, die aus Goldrinns Fangzahn und dem Stab der Elune gefertigt wurde. Anstatt jedoch den Zorn zu mildern, verwandelte die Sense die Druiden des Rudels in Worgen. Damals noch bestialische Humanoide, die Sklave ihrer eigenen Ur-Instinkte wurden.

Geblendet von diesem alles verschlingenden Zorn rissen die Druiden des Rudels im Kampf gegen die Satyrn Freund wie Feind in Stücke. Kaldorei, die von diesen wilden Bestien verletzt wurden, wurden von einem ansteckenden Fluch heimgesucht, der sie ebenfalls in Worgen verwandelte.

Es war ein verzweifelter Versuch, die Ausbreitung der Seuche einzudämmen, als Shan’do Malfurion Sturmgrimm die Worgen schweren Herzens in eine Nebendimension des Smaragdgrünen Traums verbannte, in der sie für alle Ewigkeit friedlich schlummern sollten.

Jahrtausende lang war die Bedrohung durch die Worgen eingedämmt, doch dann gelang es jemandem, die Wolfswesen aus dem Traum zu befreien.

Wir Kaldorei erfuhren davon und suchten nach einer – dieses Mal besseren – Lösung. Anstatt die Worgen für immer zu verbannen, wollten wir ihnen helfen, den Fluch unter Kontrolle zu bekommen. Mithilfe des Rituals des Gleichgewichts ist dies möglich. Allerdings – so sagen die Druiden immer wieder – kann dieses Ritual auch nicht funktionieren.

Zurück zu Goldrinn selbst: Ihm zu Ehren aufgrund seiner Taten im Krieg der Ahnen wurde auf dem Berg ein Schrein für ihn errichtet. Sein unbändiger Durchhaltewillen ist nach wie vor ein Mythos. Krieger aller Ränge besuchen daher den Schrein von Goldrinn in der Hoffnung, sich diese Art Heldenmut in Schlachten zu Eigen zu machen.

Als die Truppen aus den Feuerlanden im Hyjal einfielen, gelang es den Wächtern des Hyjal Goldrinn zu beschwören, so dass er ihnen im Kampf beistehen konnte.



IV. Weitere Wildgötter, welche nicht in der Lehrstunde angesprochen wurden
1. Agamaggan
Agamaggan war ein großer Eber. Auch er soll eines der ersten und mächtigsten Wesen gewesen sein, die jemals lebten.

Während des Kriegs der Ahnen suchte Cenarius die Unterstützung von Agamaggan. Er überzeugte den Ebergott, dass alles Leben in der Welt zerstört werden würde, wenn die Brennende Legion den Krieg gewinnen sollte.

Agamaggan griff die Festung von Königin Azshara an, den Ewigen Palast. Wütend tötete er Tausende von Verdammnis- und Teufelswachen. Agamaggan stampfte den Boden auf mit seinen massiven Hufen, atmete korrosive Säure auf seine Feinde und warf einen Dornenregen von seinem Rücken auf diese.

Der Kampf zwischen Agamaggan und den Dämonen war langwierig und reichte über den ganzen Kontinent bis hinein in den Westen.

Agamaggan kämpfte auch gegen den Grubenlord Mannoroth, Archimondes Leutnant und Diener von Sargeras.

Schließlich fiel Agamaggan und opferte sich selbst. Doch seine Unterstützung war von entscheidender Bedeutung, denn sie ermöglichte es Malfurion Sturmgrimm und anderen, in die Festung von Azshara zu gelangen, um den Brunnen der Ewigkeit zu erreichen.

Agamaggans Überreste wurden zu dem, was heute als Hügel und Kral der Klingenhauer bekannt ist.

Er ist der Stammvater der Stacheleber, welche ihn inbrünstig verehren.


2. Omen
Der Halbgott Omen war ein Wesen von großer Kraft und Stärke mit zwei Köpfen. Von Elune gesegnet, wanderte Omen durch das urzeitliche Kalimdor, leitete Jäger und Sammler und gab Glück und Rat an alle, die er traf.

Als die Brennende Legion ihren Angriff während des Kriegs der Ahnen startete, verbündete sich Omen mit den Verteidigern Azeroths.

Während einer hitzigen Schlacht versuchte Huln Hochberg, Omen vor den Mächten der Legion zu schützen. Aber das große Tier wurde schwer verwundet und mit Felenergie vergiftet. Bevor er der dämonischen Korruption erlag, hauchte Omen seinen letzten Atem der Reinheit auf Hulns Speer. Huln hingegen verewigte den Namen des Uralten auf seiner Waffe, damit sein Mut immer in Erinnerung bleiben würde.

Omens Wunden stürzten ihn schließlich in einen tiefen, träumenden Schlaf, wo felbedingte Alpträume ihn langsam verzehrten.

Als er schließlich Jahrhunderte später erwachte, war er dem Wahnsinn verfallen und begann zu wüten. Er war nicht länger ein Geschöpf der Weisheit, besaß aber immer noch die Stärke von Elunes Segen. Er marodierte durch das Land, tötete und verschlang, bis sich eine Gruppe von alten Helden im Dorf von Nachthafen versammelte und das Tier konfrontierte. Sie riefen den Zorn des Mondes herab, blendeten und betäubten Omen und zwangen ihn, sich in das tiefe Wasser des Sees Elune’ara zurückzuziehen.

Noch immer schläft er dort am Grund des Sees Elune’ara, welcher von den Druiden bewacht und beobachtet wird. Obwohl Omen von der Brennenden Legion in den Wahnsinn getrieben wurde, besitzt der Halbgott noch immer den Segen von Elune und ist daher unsterblich.

Niemals wurde die Hoffnung aufgegeben, dass er eines Tages wieder mit einem klaren Verstand zurückkehren würde.


3. Ohn’ahra
Bei meinem Aufenthalt in Hochberg wurde mir von einem Tauren dort von Ohn’ahra erzählt. Sie ist ein Wildgott in der Form eines riesigen Adlergeistes. Sie hat enge Bande zum Hochberg, zum Unsichtbaren Pfad und besonders zu dem sagenumwobenen Tauren-Speer „Fangklaue“, auch bekannt als „der Adlerspeer“.

Mir wurde erzählt, dass Ohn’ahra lange vor dem Krieg der Ahnen von Häuptling Moren Hochberg des Hochbergstamms vor einem Angriff von Feuerelementaren gerettet wurde. Dieser trug einen Speer. Als Dank erfüllte Ohn’ahra den Speer mit einem kleinen Teil ihrer Macht und segnete ihn so mit magischen Fähigkeiten. Moren schnitzte daraufhin Ohn’ahras Namen in das Heft der Waffe, den sein Volk seitdem „den Adlerspeer“ nennen zu Ehren der Wildgöttin.

Seit dieser Zeit hat Ohn’ahra eine einzigartige Verbindung zu den Trägern des Speers. Die Legende besagt, dass Ohn’ahra selbst erschien, um den Geist des legendären Huln Hochberg hinauf in den Himmel zu tragen.

Jahre später begegneten die Zwillingsschwestern Arien und Gardrel Hochberg einer Gruppe von Kaldorei, die sich „der Unsichtbare Pfad“ nannten. Während die Kaldorei auf die Hänge eines nahe gelegenen Berges geführt wurden, glühte der Speer, und Arien hob ihn instinktiv in den Himmel, gerade als eine Kaskade von goldener Energie ausbrach und die Form eines großen Adlers annahm. Arien und Gardrel erkannten, dass der Berg von Ohn’ahra gesegnet wurde, und so nannten sie den Berg in „Krallengipfel“ um.

Die Jäger des Unsichtbaren Pfades errichteten dort auf den Hängen die Volltrefferhütte, ihr neues Heim.

Noch heute erscheint Ohn’ahra, um neuen Mitgliedern des „Unsichtbaren Pfades“ ihren Segen zu geben.





OOC:
Verwendete Quellen
- Nachtliga-Wiki

- Ingame-Buch: Der weiße Hirsch und der Mond

- WoW-Gamepedia
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