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Die Illusionskunst: Schein oder Sein?
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Autor Nachricht
Fereon Laubmantel
Die Nachtwache





<Zirkel von Azora>

Beiträge: 173

[ Charakterinfo ]
Titel:   Die Illusionskunst: Schein oder Sein?
Thema Beschreibung: Ringvorlesung: Die Schulen der arkanen Magie [Spieler]
Verfasst am: 30. Jun 2017, 10:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am 24. Tag des Monats Juni fand der erste Teil der Ringvorlesungsreihe „Die Schulen der arkanen Magie“ statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Die Illusionskunst: Schein oder Sein?“ hatte zum Ziel den Hörern einen Einblick in die Illusionsmagie zu geben. Hier das Protokoll der Vorlesung:

Zitat:
Magus Fereon Laubmantel: Ishnu alah, und einen angenehmen Abend den Anwesenden. Ich freue mich über das Zahlreiche Erscheinen und werde nun beginnen. Doch noch bevor ich mit dem heutigen Vortrag selbst anfange, bitte ich um einen Freiwilligen.

Die Freiwillige, Schülerin Sonita Finkenfurt, wird ein scheinbar reich verzierter Kelch aus Kristall gereicht mit der Aufgabe ihn zu bewerten. Sie bedient sich aller ihrer Sinne und beschreibt den Anwesenden ihre Eindrücke. Bis auf den Geruch, eine schwere Note aus Holz und Bienenwachs, stimmen mit den ersten Eindruck überein. Die Schülerin schlussfolgert korrekt, dass diese Dissonanz der Eindrücke auf eine Illusion deutet. Durch Lösen der Verzauberung wird ein einfacher Holzkrug offenbart.

Magus Fereon Laubmantel: Wie Fräulein Finkenfurt richtig bemerkte, handelte es sich hier um eine Illusion. Eine Form der Magie, mit der wir uns heute näher beschäftigen werden, um letztlich zwischen Schein und Sein unterscheiden zu können.

Die arkane Magie wird für gewöhnlich nach der Tradition in sieben Schulen unterteilt. Einer dieser ist die der Illusionskunst, welche sich mit dem Erschaffen von Illusionen durch Manipulation der Wahrnehmung beschäftigt. Doch es fragt sich, welchen Nutzen Illusionen haben sollen, wenn sie selbst nicht die Realität verändern mögen? Wie wir am Beispiel zuvor sehen konnten, bestimmt unsere Wahrnehmung das Bild, unser subjektives Modell der Realität, auf das wir uns verlassen müssen und welches unser Handeln letztlich bestimmt.

Um ein Verständnis für diese Worte zu erlangen, werden wir uns zuerst mit dem Begriff der „Wahrnehmung“ selbst weiter befassen müssen.
Zur Wahrnehmung der Welt bedient sich einer jeder den zur Verfügung stehenden Sinnen. Durch Zusammensetzen von Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten, Wärme- oder Kälteempfinden, Schmerz, Gleichgewicht und Propriozeption, kann der Geist ein Verständnis seiner Umgebung gewinnen. Metaphysische Sinne werde ich hier nicht weiter adressieren, doch sie unterliegen im Prinzip ähnlichen Mechaniken. Ein Sinn ist ein Weg, mit dem der Geist mit der Welt interagieren kann und jene mit dem Geist; Begrenzt durch physische Fähigkeiten und Gesetzen der Realität. Hierbei ist der Weg, welches ein Signal von einem Objekt zum Betrachter nimmt, von Bedeutung.

Im Modell lassen sich die Sinnenwahrnehmung und dieser Weg in vier Schritte unterteilen: Emission, Übertragung, Aufnahme und Verarbeitung.

Die Emission ist das Aussenden eines Signals von einem Objekt. Dies kann, zum Beispiel, das Schlucken oder Reflektieren von Licht oder der Abgabe eines Dufts sein. Erlaubt mir eine kurze Demonstration zur Verdeutlichung.


Der Magus deutet zu einer Apparatur, welche auf dem Tisch bereits aufgebaut wurde. Sie besteht aus einer kleinen schwarzen Schachtel, einem Glasprisma und einen weißen Schirm, welcher neben dem Elfen klar sichtbar für alle steht.

Magus Fereon Laubmantel: Einigen mag dieser Aufbau oder ein Ähnlicher bekannt sein. Es ist ein einfaches Experiment zur Aufspaltung des sichtbaren Lichtes in seine zusammensetzenden Farben. In der Schatulle befindet sich ein arkaner Leuchtkörper, der einen Strahl in allen Farben des Lichts abgibt. Dieser Strahl ist auf ein Kristall gerichtet, ein einfaches Prisma aus Glas, der dieses Licht in seine Farben bricht und auf den Schirm lenkt.

Der Magus öffnet die Schachtel und ein Lichtstrahl nimmt seinen durch den Elfen zuvor beschriebenen Weg. Ein Regenbogen ist für alle klar sichtbar auf dem Schirm erkennbar.

Magus Fereon Laubmantel: Doch nun zum eigentlichen Teil der Demonstration und dem Zweck dieser Apparatur für diesen Abend. Wenn ich erneut um Eure Aufmerksamkeit bitten darf.

Der Vortragende greift mit seiner rechten Hand zu einem schwarzen sorgsam gefalteten Taschentuch, welches auf dem Tisch ruht. Er entfaltet es und hält es demonstrativ und klar sichtbar mit deinen Händen den Hörern entgegen.

Magus Fereon Laubmantel: Ich vermute die meisten der Anwesenden werden dieses Tuch mit „Schwarz“ oder einen ähnlich dunklen Farbe beschreiben. Bitte beobachtet, was geschieht, wenn ich ihn nun vor den Schirm halte.

Der Magus hält das Taschentuch vor der regenbogenhaften Erscheinung, welche daraufhin nur kaum oder gar nicht mehr auszumachen ist.

Magus Fereon Laubmantel: Wie zu sehen ist, schluckt das Tuch alle Farben des Lichts. Dies ist der Grund, weshalb es uns als Schwarz erscheint. Dies lässt sich nach Belieben ändern.

Magus Fereon legt das Tuch auf seine linke Hand und spricht eine einfache Verzauberung auf dieses. Es nimmt eine gelbe Färbung an. Hält es danach wieder demonstrativ den Anwesenden entgegen, bevor er es vor den Schirm hält. Auf dem Taschentuch lässt sich nun ein Teil des Regenbogenspektrums von Grün, über Gelb bis Rot klar erkennen.

Magus Fereon Laubmantel: Durch Verändern der Verhältnisse der Farben des Lichts, welche von diesem Objekt reflektiert oder geschluckt werden, wird die für uns sichtbare Farbe bestimmt.

Der Vortragende spricht eine weitere Verzauberung auf das Tuch, wodurch es in einem brillanten Weiß erstrahlt. Erneut hält er es vor den Schirm, sodass nun das volle Regenbogenspektrum auf diesem nun sichtbar wird.

Magus Fereon Laubmantel: Durch Verändern der Emission, in diesem Fall dem Zurückwerfen von Licht, kann der Eindruck von einem Gegenstand manipuliert werden, ohne dass dieser selbst eine Änderung erfährt - Eine einfache aber effektive Illusion.

Magus Fereon schüttelt das Tuch, wodurch es wieder seine tiefe schwarze Färbung zurückerlangt. Er faltet es und legt es beiseite, bevor er die Schachtel wieder schließt. Der Lichtstrahl erlischt.

Magus Fereon Laubmantel: Der zweite Schritt nach der Emission ist die Übertragung des Signals durch ein Medium. Dies kann die Luft, das Wasser oder jeder andere Weg, der zwischen Objekt und Betrachter liegt und eine Übertragung erlaubt. So überträgt, zum Beispiel, die Luft den Klang eines Instrumentes durch Schwingungen zu unserem Gehör oder der Raum selbst das Licht von seinem Ursprung zu unseren Augen.
Ein Beispiel der Manipulierung des Lichts in der Übertragung durch den Raum ist ein Zauber, an dem sich so viele Magier versuchen, doch nur den wenigsten ihn in vollständiger Perfektion gelingt: Die Unsichtbarkeit. Durch geschicktes Umlenken des Lichts um den Magier, kann es ihm gelingen, sein Bildnis vor der Sicht zu verbergen. Eine Demonstration wird an dieser Stelle nicht nötig sein, doch sei erwähnt, dass dieser durch Lichtbrechungen leicht zu erkennen ist.

Nach der Emission und Übertragung eines Signals kommt es zur eigentlichen Aufnahme dieses und Umwandlung zum Reiz. Dies kann in unseren Augen, Nase, Ohren, Haut und an allen anderen Organen geschehen, die entsprechend mit der Sinnenwahrnehmung assoziiert werden.
Wie Mister Richards bereist angesprochen hat, kann diese Aufnahme von Signalen und deren Umwandlung in Reize von Volk zu Volk unterschiedlich sein. Je nach physischen Gegebenheiten kann es hier zu enormen unterschieden kommen.
Hierbei handelt es sich nicht nur im die Farbwahrnehmung beim Sehen, sondern auch bei allen anderen Sinnen. Ein Geschickter Illusionist musst dies beachten, um eine annähernd perfekte Illusion abbilden zu können. Durch Magie lässt sich diese Aufnahme von Eindrücken an diesen Stellen manipulieren. Eine Veränderung des Reizempfindens, zum Beispiel, durch angreifen des Gleichgewichtssinnes im Ohr, lässt sich ein Gegner effizient und schnell zu Boden bringen.

Vorsicht ist jedoch geboten! Auch wenn eine Vielzahl von Zaubern von praktischem Nutzen mit geringem Risiko von Folgeschäden bekannt und in Gebrauch sind, so kann der Missbrauch desaströse Folgen haben. Es sind Überlieferungen von Foltermethoden bekannt, die zu grausam sind, um sie hier in Worte zu fassen.

Zuletzt, nachdem das Signal zu einem Reiz übersetzt wurde, erfolgt der Schritt der Verarbeitung. Durch bewusste oder unbewusste Entscheidungen selektiert, wie ein geschickter Kurator unser Hirn, jene Eindrücke, die in diesem und jeden Moment von Wichtigkeit sind und fügt sie zu einem Abbild zusammen. Auch wenn Euch dieser Gedanke zuerst befremdlich vorkommen mag, so bitte ich Euch zuerst aufmerksam durchzuatmen.


Der Magus macht eine demonstrative Pause und einige im Auditorium atmen durch.

Magus Fereon Laubmantel: Da ich Euch unweigerlich Eures Atems bewusst gemacht habe, so frage ich Euch rhetorisch wie oft ihr am Tage diesem Aufmerksamkeit schenkt? Wie oft denkt an oder spürt Ihr den Ring an Eurer Hand?
Auf den ersten Blick mögen diese Filtermechanismen von Nachteil scheinen, doch sie erlauben uns unsere Aufmerksamkeit gezielt zu richten und konzentrieren. Ohne diese wären wir durch die Eindrücke unserer Umgebung schnell überwältigt und dadurch Handlungsunfähig. Auch hier kann die Magie ansetzen durch geschicktes Einsetzen von Wahrnehmungsfiltern, die auf Objekte oder Personen gezaubert werden können.
Gestattete Mittel sind, zum Beispiel, Verzauberungen, die die Aufmerksamkeit des Betrachters lenken, Erwartungen an Sinneswahrnehmungen zurückwerfen oder gar das temporäre Ausschalten des Kurzzeitgedächtnisses eines bezauberten.
Es ist nicht unbedingt die einfachste Form der Illusion, dennoch eine subtile und effektive Methode. So lässt sich, zum Beispiel, ein Objekt so verzaubern, dass ein Betrachter dem keiner Aufmerksamkeit schenken will. Es fällt dem geübten Betrachter oder jenen, der direkt darauf hingewiesen wird auf, jedoch bleibt für gewöhnlich verborgen.


Es folgte eine kurze Diskussion angeregt durch Fräulein Finkenfurt, die ihr Interesse für die Manipulierung der Aufmerksamkeit zum Nutze einer anderen Art von Unsichtbarkeit äußerte.

Magus Fereon Laubmantel: Nach diesem kurzen Exkurs möchte ich dennoch auf etwas wichtiges Aufmerksam machen: Tiefergehende Bezauberungen sind möglich, jedoch geächtet, weswegen ich nicht weiter auf sie eingehen werde. Dennoch sei gewarnt, dass Satyr, Naga und andere dunkle Wesen nicht davor scheuen tief in den Geist ihrer Opfer mit Illusionen einzugreifen.

Hiermit gelangen wir zum Ende dieser Vorlesung. Ich hoffe ich konnte mit diesem kurzen Beitrag Euch die Bedeutung der Schule der Illusionen zeigen. Mit Hinblick auf unser Beispiel zu Beginn der Veranstaltung möchte ich nun das Gespräch anregen. Welche Wege ließen sich finden, um eine Illusion zu erkennen, so tief sie auch greifen mag? Ich bitte um nun Handmeldungen.


Nach einer zufriedenstellenden Diskussion mit dem Auditorium wurde die Veranstaltung beendet.
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