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offene Lehrstunde
Ereignis vom 28. Jun 2018, 20:00 bis zum 28. Jun 2018, 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 28. Juni am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekan
Überleben in der Wildnis
Eine Vortragsreihe
Ereignis vom 29. Jun 2018, 20:00 bis zum 29. Jun 2018, 22:30
Autor: Avalora (Die Nachtwache) Antworten: 0

Cenarius Adore.

Jeder kann in die Situation kommen, irgendwo in der Fremde zu stranden und vor die Aufgabe gestellt zu sein, das eigene Überleben zu sichern.

Diese Vortragsreihe soll dabei helfen und richtet sich an alle Interessierten, egal ob une
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Wolfsspuren
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Autor Nachricht
Coleen Garcia
Forscherliga







Beiträge: 9

[ Charakterinfo ]
Titel: Wolfsspuren Verfasst am: 14. Jun 2018, 21:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

„Und vergiss‘ nicht…“, die dunkle, warme Stimme neben ihr war kaum zu vernehmen, doch stand er nah genug neben ihr, sodass sie jedes Wort hören konnte. „…achte auf den Wind. Sie dürfen uns nicht riechen.“
Sie nickte vorsichtig und senkte ihren Blick auf den Waldboden. Da es bereits dämmerte, konnte sie kaum etwas sehen. Es dauerte etwas, bis sie ein braunes, vertrocknetes Blatt fand. Es war mittlerweile leicht genug, um die Windrichtung bestimmen zu können. Knirschend zerdrückte sie das trockene Blatt, welches nun in kleine Stücke zerfiel. Anschließend hob sie die Hand und ließ die kleinen Blattstücke zu Boden fallen. Sie wechselte einen kurzen Blickkontakt mit ihrem Mitstreiter, bevor sie erst in die Richtung des Windes zeigte und dann in die Richtung, in welche sie gehen würde. Er nickte. Langsam und vorsichtig schlich sie durch das Unterholz. Ihre weichen Lederschuhe verursachten auf dem Waldboden ein leises Rascheln, welches für sie klang, als könnte man es in weiter Entfernung ohne Schwierigkeiten noch hören. Doch sie überschätzte die Geräusche. Vorsichtig schlich sie weiter, bis sie mit ihrer Position zufrieden war. Hinter einem dichten, stacheligen Waldbeerenbusch kniete sie nieder und sah geradewegs an dem Gestrüpp vorbei. Einrahmt von einigen Nadelbäumen und sogar einigen Laubbäumen, dessen Blätter sich mittlerweile schon gelb gefärbt hatten, war eine kleine Lichtung zu sehen, an dessen Rand sie endlich zu erkennen waren. Ein erfreutes, lautloses Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Wölfe. Sie sah über die Schulter zu ihrem Begleiter, welcher den Blick nicht von den Tieren nahm. „Wie viele?“, flüsterte er tonlos und zeigte nach vorn. Sie richtete den Blick wieder auf die Wölfe und hob nach einigen Augenblicken die Hand. Zwei Finger zeigten in die Höhe, bevor sie sich wieder umdrehte. Doch anstatt, dass sie wieder ein Nicken zu sehen bekam, schüttelte er mit dem Kopf. Sie sah wiederum nach vorn und verengte die Augen ein wenig. Die Dämmerung machte es nicht gerade leichter. Den zwei Fingern, die sie immer noch oben hielt, gesellte sich ein dritter dazu. Wieder drehte sie sich um, dieses Mal mit einem triumphierenden Lächeln. Wieder nur ein Kopfschütteln. Ihr Begleiter deutet zum von ihnen aus rechten Rand der Lichtung. Als sie wieder nach vorne sah, rutschte ihr das Herz in die Hose. Zwei weitere Wölfe traten auf die Lichtung. Einer von ihnen war deutlich größer, sein Fell war glanzlos und über seine kräftige Schnauze zog sich eine tiefe Wunde. Sie war nicht sonderlich alt, aber frisch war sie auch nicht. Der Wolf musste sich diese bei einem Kampf zugelegt haben, welcher ungefähr zwei oder drei Wochen her war.
Sie ließ ihre Hand sinken, während sie den Wolf weiter ansah. Wie gebannt beobachtete sie ihn, während er langsam auf die anderen zuging. Mit einem Mal hielt er jedoch inne und sah direkt zu ihr. Sie hätte schwören können, dass er ihr genau in die Augen sah. Doch das war nicht möglich. Sie hatte ihr Versteck gut gewählt. Er konnte sie nicht sehen. Die dunklen Augen des wilden Tieres fingen das Mondlicht auf, welches sich leuchtend in diesen spiegelte. Es war so beängstigend, wie faszinierend zugleich. Es war, als könnte das Tier direkt in sie hineinsehen und alles, was sie in diesem Moment fühlte, erkennen. Ehrfurcht, Anspannung, Freunde. Erschrocken zuckte sie zusammen, als ihr Begleiter sie am Arm packte. Ruckartig sah sie über die Schulter. Ihr Begleiter zeigte stumm in die Richtung der Wölfe, dann hinter sich. Sie verstand. Sie hatte nicht aufgepasst. Der Wind hatte sich gedreht und sie hatte es nicht gemerkt. Sie schluckte trocken und richtete den Blick wieder nach vorn. Ihr Herz klopfte bis zum Hals. Panik erfasste sie. Der große Wolf starrte immer noch in ihre Richtung, während sich ein Wolf der Gruppe auf der anderen Seite erhob und nervös mit den Ohren zuckte. Er hob seine Nase in die Luft und begann zu schnuppern. Es wurde Zeit.
Mit langsamen, bedachten Schritten trat sie den Rückzug an. Ruhe bewahren war jetzt oberste Priorität. Schnelle Bewegungen würden Geräusche verursachen, die die Aufmerksamkeit der Wölfe auf sie lenken könnte. Es dauerte eine Weile, bis sie sich sicher sein konnten, dass die Wölfe ihnen nicht gefolgt waren. Als sie wieder auf einen der vielen Waldwege ankamen, richtete ihr Begleiter seinen Blick nach vorn, hinaus aus dem Wald. Seine Worte trafen sie, wie ein Blitz von eisiger Kälte.
„Das war nicht gut“, die warme Stimme war nun hart und unumstößlich. „Du musst noch viel lernen, Tochter.“
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