Nachtliga-Forum Nachtliga-Forum
Das Rollenspielforum für die Forscherliga, die Nachtwache und unsere verbundenen Realms
www.Forscherliga-Forum.de
www.Nachtliga-Forum.de
 
 Kalender  FAQFAQ  ImpressumImpressum & Datenschutz  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  BenutzergruppenBenutzergruppen  RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil  EinstellungenEinstellungen  CharakterCharakter  private Nachrichtenprivate Nachrichten  LoginLogin 

KalenderKalender
So 22 Jul 2018
Mo 23 Jul 2018
Di 24 Jul 2018
Mi 25 Jul 2018
Do 26 Jul 2018
Fr 27 Jul 2018
Sa 28 Jul 2018
Heute ist der 23. Jul 2018, 13:32
 Forum-Index » Rollenspiel » Die Inseln des Großen Meeres und des Südmeeres » Archiv » Brennende Invasion » Erzählungen
Scharlachrote Faust - persönliche Blickwinkel
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 2 [30 Beiträge] Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
Gehe zu Seite: 1, 2 Weiter
Autor Nachricht
Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2562

[ Charakterinfo ]
Titel: Scharlachrote Faust - persönliche Blickwinkel Verfasst am: 22. Aug 2016, 02:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Persönliche Aufzeichnungen von Cathalan Lightblade, Baron von Weststrom, Lord Chevalíer der Scharlachroten Faust. Die brennende Invasion.

Die 1. Lanze unter Bartlett hat den Waldrand ausreichend gesichert. Die Legion konzentriert sich derzeit gänzlich auf die Verbände in Westfall. Das hat uns ausreichend Zeit gelassen das Ufer mit Schanzwerk und Pfählen zu befestigen. Angesichts dieses Ansturms mag es wie ein Tropfen auf dem heißen Stein erscheinen, doch es gibt den Leuten etwas zu tun was im ersten Augenblick als sinnvoll erscheint. Sie sind konzentriert und eifrig bei der Sache. Erskin gibt sich wie immer entschlossen-zornig, wenn er könnte würde wie er wollte, er würde Westfall mit purer Willenskraft in ein läuterndes Flammenmeer verwandeln. Hochmeister Shukov stellt unerschütterliche Zuversicht zur schau, habe noch nicht ganz raus wie sie das macht. Ich war schon in vielen ernsten Lagen, habe nie die Hoffnung verloren und bin immer den Weg des Widerstands gegangen. Aber angesichts dieser Invasion fällt es mir sogar schwer ein gekünsteltes Lächeln in mein Gesicht zu meißeln.

Späterer Nachtrag

Ich habe mich entschieden Hauptmann Vanth das Feldkommando über den Stoßtrupp zu geben, ich wurde nicht enttäuscht. Sie hat sich gut geschlagen, sie konnte die Truppe gut delegieren und hat sie nicht zu sehr auseinander gerissen. Auch wenn die Einheit bunt zusammen gewürfelt war hat sie die Stärken einzelner Elemente zum richtigen Zeitpunkt genutzt. Sie konnte bisher einen kühlen Kopf behalten, ich bin gespannt zu erfahren wo ihre Grenzen liegen, bisher habe ich nur eine Vermutung die ich zu gegebener Zeit prüfen werde.

Der Verlust der Zivilisten in der Scheune ist beklagenswert, wir werden ihrer zur gegebenen Zeit gedenken. Mehr werden wir für sie nicht mehr tun können.

Von der Zerstörung der "Zielmaschine" erhoffe ich mir eine spürbare Auswirkung für uns im Kampfgeschehen in Westfall. Grade das erscheinen von Al'Kawir und seinem Schoß-Orc Todesritter bestätigen die Vermutungen über den Wert dieser Maschine. In meinem tiefsten Herzen hoffe ich, das wir dieses Gerät rechtzeitig zerstört haben.


C. Lightblade
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Aug 2016, 04:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:52, insgesamt 3-mal bearbeitet
Nach oben
Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 24

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Aug 2016, 14:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zwischenmeldung 4. Lanze

*In flüchtig über das Papier geworfenen Buchstaben, erreicht eine Nachricht aus Arathi die Weststromer Burg.*

Ruhm im Glanze des Lichts!

Die Horde drängt aus den Hügellanden durch alle Ritzen des Walls. Was nicht kämpft versucht auf allen Wegen das Land zu verlassen. Wir mußten uns mit anderen Truppen zusammenschließen und unseren Fokus auf die nachrückende Legion verlegen, die die Hügellande überflutet und droht sich auf umliegende Gebiete auszubreiten. Sobald die Grenzen stabil sind, werden wir versuchen zusammen mit Allianz- und Hordetruppen die Invasion Stück für Stück einzudämmen und in ihre Himmelsschiffe zurückzudrängen.
Wer glaubte die Verlassenen hätten das Land zu Grunde gerichtet... Licht steh uns bei!

gez. Charlotte Großherz
Chevalier der 4. Lanze
_________________
"Die Vergangenheit kann nicht geheilt werden." — Queen Elizabeth I.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 23. Aug 2016, 22:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als die Legion zuschlug, war ihr Blick jeden Morgen gen Westfall geleitet worden. Sie stand auf der Weststromgarnision und strengte ihr verbliebenes Auge an, um irgendetwas zu sehen: Nicolas vorwitzige Nasenspitze, Veyts korngoldene Haare, die weiße Rüstung, oder einen von Nicolas blauen Umhängen... nichts.

Dann hatte sie ihn in Sicherheit bringen dürfen, und für einen kurzen Moment hatte ihr Herz Ruhe. Einen kurzen Moment, beinahe drei Tage, bis die Pflicht rief.
Ein Teil von ihr wusste, wie egoistisch es war. Dieser Teil runzelte enttäuscht die Stirn und wies sie darauf hin, dass er ein Paladin des Lichts war, und ihre romantischen, kleinen Wünsche dem höheren Ziel untergeordnet werden sollten. Dass die Dolchhügel ihn brauchten, und dass die Entscheidung richtig war, und sie mühte sich aufrichtig, disem Teil zu glauben, denn sie wusste, dass er Recht hatte.
Aber in einem anderen Winkel ertappte sie sich dabei, wie sie Weiland immer und immer wieder Vorwürfe machte.
"Wenn das hier schief gehen sollte, werde ich dich auf immer hassen."

Das Schlimme an der Legion war die Angst, die sie schon immer hervorrief. Die Art von Angst, die einen dazu brachte, die Tür zu verriegeln, wenn ein Bettler daran klopfte und um etwas Brot bat. Die Art von Angst, die einen dazu brachte, in die andere Richtung zu rennen, wenn die Kameraden sich in einen Kampf stürzten. Die Angst, die einem zum Verräter am Licht machte.

Also betete sie. Es waren einfache Worte, aber sie waren auch für sie selbst bestimmt, nicht unbedingt für das Licht. Sie bemühte sich nicht, um Veyts Sicherheit zu Bitten, oder um eine schnelle Heimreise.
Sie dankte dem Licht für einen Mann, der seine Pflicht treu tat.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2297

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 12. Okt 2016, 09:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es brannte wie Feuer.

Unter anderen Umständen hätte dieser Umstand vielleicht so etwas wie amüsiert, aber die Tatsachen waren im Moment dagegen.

Tatsachen wie ihr abgedriftetes Schiff, getrennt von der Flotille und von der unaufhaltbaren Macht des Wassers erst langsam in Schräglage und nun sogar zum Kentern gebracht.

Irgendwo über ihm knarzte das Holz des Schiffes bedrohlich, ehe mit einem ohrenbetäubenden Knall der Mast brach und seine Splitter Geschossen gleich auf die Reisenden niedergingen.

Holz, Tauwerk, Segel, schreiende Matrosen, tosende Elementar, brechende Blanken, sich aufbäumende Wellen die immer und immer wieder über ihnen zusammenschlugen, bis der Sturm allmählich nachließ und die Wolkendecke aufriss. Eisig kalt und klar schien der Mond auf sie herab und ließ sein Licht über die Wellen tanzen.

Das Wasser war eisig und sämtliche Kleidung sog sich voll, zerrte den Träger mit einem nicht lange tragbaren Gewicht nach unten.

Wasser geriet immer wieder in die Lungen, brannte mit stechender Glut als unheilvoller Vorbote des sicheren Schicksals.

Doch der Schmerz schürte nur noch mehr seinen Zorn. So würde es nicht enden. Nicht jetzt. Nicht hier!

Der Mond funkelte noch immer als es langsam ruhiger wurde auf dem Meer und die Dunkelheit des Ozeans einem nach dem anderen umfasste.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 12. Okt 2016, 16:43 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Scharlachrote



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:53, insgesamt 2-mal bearbeitet
Nach oben
Demawent
Forscherliga







Beiträge: 16

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 12. Okt 2016, 17:20 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wie ein kleiner Hoffnungsschimmer kämpfte das winzige Kerzenlicht gegen die Dunkelheit in seiner engen Kajüte. In Unterhose und Hemd saß Karl Heinz Wolfs auf der Pritsche und starrte die winzige flackernde Flamme an, immer wieder den Kopf seiner Hündin streichelnd.
Vom Deck her drangen dumpf die Schritte der Soldaten, die sich wohl auf dem Schiff sammelten, an seine Ohren. Stimmengewirr, dass er nicht entziffern konnte. Er hatte aber auch keine Lust nachzusehen, wer dort oben alles war. Bewusst hatte er sich allein in eine Kajüte zurückgezogen. Den ganzen theatralischen Aufwisch, das heroische Gerede vom Licht un der Brüderlichkeit. Er konnte und wollte es nicht mehr hören. Ruhe ließ ihn aus seinen Gedanken aufschrecken und horchen. Sie erhob die Stimme. Selbst durch das Holz, welchs einen Großteil des Schalls schluckte, erkannte er ihre Stimme. Welche Worte hatte sie in der Kathedrale gewählt? In Gefangenschaft erst könne ein Mann zu sich selbst finden? Er schnaubte. Selten hatte er einen die eigene Weltansicht verherrlichenden Schwachsinn gehört. Gut... die Roten in Tirisfal standen dem in Nichts nach. Von daher hatte er eigentlich nichts anderes erwartet. Und dann hatte sie es ihm überlassen zu wählen. Er könnte mit an Bord dieses Schiffes steigen, gegen die Legion kämpfen und man würde ihn entlassen. Oder aber er würde am Morgen auf den Kathedralenplatz geführt und er würde dort seine Freiheit erhalten. Ja, diesen Zynismus erkannte er sofort. Er wusste genau, dass sie ihm eigentlich nur die Wahl zwischen Leben und Tod gab. Wobei die Freiheit den Tod bedeutete. Er hatte oft genug erlebt, wie die Klerikerinnen des Kreuzzugs gerechten Männern die "Freiheit" schenkten. Meist im Feuer. Der Tod durch Feuer, sei der reinste Tod und bringe wirkliche Freiheit... im Licht.
Er starrte die kleine Kerzenflamme an, die seine Kajüte erhellte.
"Scheiß auf's Licht" raunte es sarkastisch über seine Lippen und er blies die Kerze aus.
Klappernd hob er einen Flachmann, den er von einem Matrosen erstanden hatte, und trank den schweren Rum in gierigen Zügen aus. Brennend lief der billige Alkohol seine Kehle hinab und wärmte seinen Körper. Dann legte er sich hin, Cora an seiner Seite, und schloss die Augen.

Ein Schlag gegen den Bug riss ihn aus seinem Schlaf. Dumpf drang das Rauschen des Meeres durch den holzigen Rumpf des Schiffes bis an seine Ohren und er konnte spüren, wie die Wellen das Boot hoben und wieder senkten. Er spürte, wie der Alkohol in seinem Frontallappen pochte und seinen Teil dazu beitrug, dass ihm schwindelig wurde. Er hasste Seereisen. Immer geriet man in Unwetter. Cora hatte sich bereits winselnd unter die Pritsche verzogen als mit einem ohrenbetäubenden Knall ein erneuter Schlag gegen den Bug das Schiff taumeln lies. Er krallte sich an der Pritsche fest um nicht kopfüber auf dem Boden aufzuschlagen. Wieder pochte es in seinem Schädel und er kniff die Augen zusammen. Erst jetzt bemerkte er das Geschrei, dass sich durch das Rauschen des Meeres und Heulen des Windes an seine Ohren kämpfte; untermalt von dumpf hallenden hektischen Schritten. Das ganze Deck schien in Aufruhr und das wohl bekannte metallische Klirren sagte ihm, dass es sich nicht nur um einen Sturm, sondern um einen Kampf handelte.
Er sprang auf, nur um sich gleich an einem Balken festzuhalten, als das Pochen seines Schädels und die hinzukommende Übelkeit ihn zu übermannen drohten.
"Nein, Du gehst da raus..." zischte er sich selbst zu und griff entschlossen nach seiner schweren Lederhose, in die er sich hektisch hüpfend hinein zwängte. Eilends warf er sich die passende schwere Lederweste über und schnürte sie fest, zu fest, zu. Gerade griff er nach seiner Armrbrust, als ein neuer Schlag vor den Bug ihn fast zu Boden stürzen ließ. Mit beiden Händen klammerte er sich an den Balken und sah zu Cora, die sich tiefer unter die Pritsche verzog und winselte.
"F... dich, Scheißsturm.." zischte er erneut
"Du bleibst hier!" Blaffte er seine Hündin an und packte nun die Armbrust.
Das bersten von Holz ließ ihn in der Bewegung aufschrecken und er sah zur Decke. Nur, dass dort keine Decke mehr war. Er sah in einen Pechschwarzen Himmel und Wolken weißer Gischt. Und aus dem Augenwinkel vernahm er den Holzbalken, der auf ihn zuraste.
Der Schlag fegte ihn von den Füßen und er spürte, wie nasse Kälte ihn unter sich begrub, ihm die Luft aus die Kehlen presste und ihn umherwirbelte wie einen Spielball.
Schwärze nahm ihn völlig ein.
"Scheiß auf's Licht"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Vayatri
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Nacht Verfasst am: 13. Okt 2016, 17:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

„LICHT HILF UNS!“
*war plötzlich zu hören, ein markerschütternder Aufschrei. Die Panik und Verzweiflung war deutlich zu hören…*
„Wir werden sterben!“…
„Licht lass mich den Mut nicht verlieren!“…

*Die Worte der Personen um sie herum prasselten auf sie ein, wie der Regen des Sturms der über sie hereingebrochen kam als hätte das Meer selbst sich gegen ihr Unterfangen gewendet. Die Elementare waren fort, die Nacht hatte alles in seinen dunklen Umhang gehüllt und nur manchmal flackerte ein Licht auf, nur um dann direkt wieder in der schwarzen tobenden See zu versinken.

Doch was diese kurzen Licht getränkten Momente offenbarten hätte niemand erleben sollen… Menschen, die sich ins Holz des sinkenden Schiffes krallten, bis sie blutig erschienen und die Nägel sich abhoben um sich vom lebenden Fleisch zu trennen und dort stecken zu bleiben. Die mit aller Kraft sich ans Holz klammerten wie am Leben selbst. Das Geräusch von Schleifenden Metall auf Planken, wenn die tapferen Seeleute und Kämpfer den Halt verloren und gen schwärze rutschten. Die erstickenden gurgelnden Schreie derer die den Kampf verloren und in Neptulons Schoß gezerrt wurden um dort ihre dunkle, kalte und feuchte letzte Umarmung zu finden. Die Panik verzerrten Gesichter, die im Fackelschein kurz zu sehen waren. Die eine Groteske Mischung aus Akzeptanz und Entsetzten zeigten. Tapfere Männer und Frauen die eben noch Seite an Seite sich einschworen gegen den Kampf der Legion, wurden in ihrer Menschlichkeit verzerrt, als sie versuchten einige letzte schwimmende Brocken der zerborstenen Huck zu erobern und dabei andere davon runter zerrten.

Selbst der tosende Sturm der wütete und der pfeifende Sturm, der die Ohren schmerzen ließ, konnte diese Geräusche und Töne nicht verbergen. Selbst die pechfinstere Nacht konnte diese Bilder, die sich in die Seele des Betrachters einbrannten nicht verbergen. Ein letzter Sog, entstand als die Brodelnde See das Schiff ganz verschluckte, riss einige mit sich. Nur um dann wie zur Verhöhnung spuckte das Meer die Leichen der Mannen in einer Fontäne aus dem Wasser, als eine letzte große Blase im Schiff entwich. Hin und her gerissen von Wellen, dem Orkan prallten See Güter, Ausrüstung, gar Leblose Körper von Kameraden gegen die Überlebenden und ließen die Schreie nicht verstummen.

Und dann…

kam die Stille…

Der Sturm legte sich…

Die Stille umfing alles, zu hören war nur noch der keuchende Atem der hustend geschlucktes Wasser loswerden wollte. Schneller Atem der versuchte den Körper Luft zu zuführen und am Leben zu halten. Der ächzende Atem, derer die sich an der Wasseroberfläche hielten, als die See sich schlafen legte und fast friedlich leicht schaukelte wie die Mutter, ihr Kind…

„WEG DA!“ Schrie ein Mann Vayatri an und Schlug ihr gegen den Kopf, das sie auf Schrie und Rücklings ins Wasser fiel. Panisch fing sie an zu strampeln und mit den Armen zu rudern. Salziges, kaltes Wasser schwappte beim Japsen in ihre Lungen und raubte ihr den Atem. Wasser das ihre Robe vollsaugte und den Zug in die Tiefe erhöhte. Doch ehe sie reagieren konnte, begann etwas, wovon sie nur gelesen hatte…

Ein riesiges Maul erhob sich aus dem düsteren Nass und packte den Mann, der sich noch versuchte auf das Holz zu retten. Eilig schwamm sie zu jenem Treibgut und krallte sich fest, wagte keine, kleinste Bewegung mehr, selbst das Atmen untersagte sie sich fast und das Herz schlug ihr bis zum Hals und ließ jegliches Geräusch ersticken.

Wieder hörte man Schreie, Rufe und Fluchende Personen. Doch selbst die tapfersten Kämpfer hatten keinen Fluch und Beschimpfung auf den Lippen, das es überhaupt in die Nähe dessen schaffte, die Szenerie zu Beschreiben oder zu Titulieren. Haie und andere Wesen der Meere, machten sich über ihre Beute her. Schnappten sich die treibenden Leichen, die lebenden und alles was sie erfassen konnten. Schwappendes Wasser, Schäumende Gischt gezeugt durch den Fressrausch derer, die sonst die gejagten waren. Vayatri krallte sich nur mit ihren, durch kälte steifgewordenen Fingern ans Holz und betete zum Licht das etwas geschehen würde…e in Zeichen… ein Wunder.
Wieder packte eine Hand nach ihr. Doch diesmal an ihre Schulter, sie schreckte hoch und schaut mir geweiteten Augen zu einem Kämpfer. Sie packte seine Hand und half ihm sich mit festzuhalten. Sie deutete ihn flehend und mit Tränen in den Augen an still zu sein und sich nicht zu bewegen…Und so harrten sie Momente aus, um sie herum ein tosender Kampf ums Leben selbst. Fast konnte sie durch Atmen, als die Geräusche weniger wurden und die Monster der Tiefen weniger wurden. Sie hob den Blick und der Morgen brach an, golden und glitzernd spiegelte er sich auf der Meeresoberfläche und hüllte alles in einen brüchigen Frieden. Sie begann zu lächeln als sie andere sah die noch lebten und um sie herum auf dem Wasser trieben. Sie drückte die Hand des Mannes bei ihr und lächelte ihn an. Wand ihr Gesicht zu ihm und sprach: „Seht ihr, das Licht bricht an und wird werden es scha….“

Ihr Atem erstarb, ihr Puls peinigte, mit solch einer Wucht, ihren Körper das es begann sich um sie herum zu drehen. Der Kopf des Mannes lag auf dem Holz und hatte die Augen offen, weit aufgerissen im Moment des Todes. Seine Hand fest mit ihrer umklammert. Doch…der Rumpf war geteilt, durch gebissen, sodass sie das blutige Wasser um sich herum sah. Das purpurne Nass, das mit ihrer Robe eine Einheit zu bilden schien. Erschrocken versuchte sie die Finger zu lösen, sie brauchte einige Zeit die Leichenstarre zu überwinden. Die Knöchel knackten als sie mit Gewalt sie von sich löste…und dann…sah sie wie der Mann ins Tiefe glitt. Friedlich und leise, als würde er heimkehren…*

„LAND!“

*Wurde gebrüllt und zerriss diesen Moment. Teilte ihn wie ein Blitz der in einem Baum schlug und ihn in zwei Brach und schlagartig war sie im hier und jetzt.*
Nach oben
Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2297

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 14. Okt 2016, 16:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zähneknirschend ging er im Lager auf und ab. Rastlos wie ein eingesperrtes Tier, dazu verdammt, an diesem Ort zu verharren statt um jeden Preis weiterzuziehen und ihre Seele zu retten.

Ihre Seele.

Ihm stieg die Galle bitter hoch als er wieder an den Moment dachte, als man ihm mitteilte, dass diese dreimal verfluchte Hexe den Kristall zerbrochen hatte. Zerbrochen! Der Nether allein wusste,
was für Auswirkungen das auf den Eigentümer der Seele haben würde.

Für einen Moment fletschte er kurz die Zähne, machte hart auf den Hacken kehrt und ging erneut mit raschem festen Schritt am Ufer entlang, raus aus dem Lager, weg von den Spitzen Ohren und den verdrehten Hörnern. Allein der Gedanke an diese dämonenbesessenen Verräter ihrer eigenen Spezies ließ ihn vor Wut beben. Sie waren nicht nur ein Problem. Sie waren SEIN Problem. Er würde mit den Priestern reden müssen welche Maßnahmen man ergreifen muss, um für den Fall der Fälle gewappnet sein und nicht mit einem blutigem Messer im Rücken aufzuwachen.

Er setzte sich auf einen der Felsen und blickte auf das Schwarze Wasser hinab, das unaufhörlich gegen den Stein brandete und noch immer Trümmerteile der "Gezeitenbrecher" anspülte. Einen Moment lang erfüllte ihn das stete Rauschen der Wellen mit Ruhe, fast Ausgeglichenheit. Doch gerade als er dabei war sich zu entspannen sah er erneut die Gestalt der reglosen Shukov vor seinem geistigen Auge und es begann erneut in ihm zu brodeln und zu kochen.

Sie mussten runter von dieser Insel. Koste es, was es wolle. Und wenn er dafür Opfer bringen müsste, dann war es eben so.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Okt 2016, 00:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Faust



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:53, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 209

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Okt 2016, 11:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die ersten Tage dieses Kreuzzuges waren turbulenter als alle Ereignisse auf ihrer Pilgerreise, mit Ausnahme der Erkenntnis, die sie dabei erhalten hatte.
Die Schiffsreise hatte sie genossen, wenn auch mehr oder minder für sich. Dann kam der Angriff der Natur. Sie wurde im Zuge dessen vom Schiff gerissen und landete im Meer.
Der letzte Gedanke, der sie dabei noch erreichte war, dass sie dies nicht überleben würde, da sie nicht schwimmen konnte. Doch irgendetwas sah das anders und so wurde sie aus dem Wasser geborgen. Wie und von wem konnte sie nicht sagen. Das erste, was sie sah, war das Gesicht einer Pandarin. Über den Abend hinweg erholte sie sich und doch grübelte sie die erste Nacht auf der Insel und fand keinen Schlaf im Lager der Wächterinnen, zu dem sie geführt worden waren.
Der nächste Tag fing ruhig an, doch gegen Abend tauchte ein Mann auf, der behauptete der Legion entkommen zu sein und doch dem Kult des Einen zu dienen. Er wollte zum Licht zurück und Buse tun. Er trug einen Teil des Seelensteins der Hochmeisterin bei sich und eine Vision die alle sahen, hinderte die Streitkräfte daran, den Mann zu töten. Sie verteidigten ihn sogar, als seine ehemaligen Kumpanen ihn wiederholen wollten. Dabei unterstütze er sie mit seiner Felmagie.
Nach dem Kampf musste sie Matriax vom Fel befreien. Er war von Klingen der Legionsleute getroffen worden. Trotz dass sie nicht genau wusste wie, schaffte sie es mit Hilfe von Tairah, dies zu bewerktstelligen. Die Versorgte dann den Grossteil der Nacht die beiden Verletzten, und schlief nur wenig der Zeit.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 18. Okt 2016, 02:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

ist



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:53, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. Okt 2016, 01:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

absolut



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:53, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2297

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. Okt 2016, 14:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die letzten Tagen waren wie im Traum an ihm vorbeigezogen. Im Traum. Eine Phrase, die es tatsächlich schaffte, ein kurzes, verbittertes Grinsen bei ihm zu bewirken.

Er erinnerte sich daran, wie er im Shukov zusammen im Besprechungssaal gestanden hatte, als sie angegriffen wurden. Er erinnerte sich an die Finsternis, die ihn gepackt und erdrückt hatte. Und er erinnerte sich an den Zorn, an die Wut, nichts tun zu können, allein gewesen zu sein, hilflos gewesen zu sein. Die Finsternis hielt ihn, drückte auf ihn ein und fesselte ihn zu vollkommener Untätigkeit. Was wäre, wenn? Was wäre, wenn er dem Treffer augewichen wäre? Was wäre, wenn er zwischen sie und Shukov gesprungen wäre? Was wäre, wenn die Truppen nicht in allen Winden verstreut gewesen wären? Hatte er versagt? Hatte er als Marschall die falschen Befehle gegeben und so dem Feind in die Hand gespielt? War es seine Schuld?

Ein Licht hatte in der Dunkelheit zu schimmern begonnen. Doch nicht weiß, wie er es kannte, sondern rot. Rot wie das Wappen auf seiner Brust. Rot wie seine Rüstung. Rot wie der Zorn, der sich in ihm zu formen begann. Nein, es war nicht seine Schuld. Es war die Schuld der anderen, die nicht da waren! Die anderen, welche lieber in der Weltgeschichte herum rannten statt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Tiefer und tiefer stachen die Dornen, fachten seinen Zorn und seine Wut nur noch mehr an und schlangen sich um ihn und seine Wahrnehmung. Er hätte es wissen müssen! Sie waren immer auf sich gestellt gewesen und immer damit besser dran gewesen als mit diesen verlogenen Freundschaften und Bündnissen und was nicht allem noch!

Zunehmend hatte er die Welt um sich wahrgenommen als einen Ballast, den er schleppte, den er abstreifen musste um tun zu können, was er tun musste. Er war nie sonderlich für seine Geduld bekannt, aber er wusste, was es angebracht war, diese zu wahren um die Ordnung der Truppe zu wahren. Doch es war ihm zunehmend schwerer gefallen. Immer wieder kochte und brodelte es ihm, wenn er nur ihre Gesichter gesehen hatte, wenn er nur zwischen ihnen gestanden und ihrem, für ihn belanglosen Gerede zugehört hatte. Ungeduld. Rastlosigkeit. Bis der Nebel ihm schließlich endgültig umfangen hatte und sich nicht nur gegen die Elfen sondern auch gegen die Oberste Klerikerin gewandt hatte. Vielleicht war es auch einfach nur der letzte Funken Klarheit in ihm gewesen, der ihn dazu gebracht hatte, um ihn zu stoppen, ehe es zu spät war.

Es war im Nebel und in der Rotdurchzogenen Finsternis als er eine vertraute Stimme gehört hatte. Erst von weit weg, als wäre sein Kopf unter Wasser und jemand hätte ihn vom Ufer aus gerufen, während er dabei war, zu ertrinken. Doch allmählich war sie klarer geworden. Deutlicher geworden. Es war Dunmouth gewesen. Er fand ihn an einem Ort, wo er nicht hätte sein dürfen, so seine Worte. Er redete auf ihn ein. Dass er die Wut kontrollieren müsse. Dass er klarer werden müsse. Dass sein Kopf voll war von Zorn und er dagegen angehen müsse. Nicht für sie sterben. Sondern für sie leben!

Als er aufgewacht war, fühlte es sich an wie der erste Luftzug an einem eisklirrenden Wintertag. Sie hatten gefesselt. Sicher. Natürlich, wer konnte es ihnen verdenken? Hätte er auch getan. Aber seine Sachen zurück zu bekommen war ein Akt für sich gewesen. Sie glaubten ihm nicht. Misstrauten ihm. Hatten sogar Angst. Er verurteilte sie nicht dafür. Im Gegenteil, er konnte es nachvollziehen. In diesen einem Moment konnte er nachvollziehen, was sie dachten, was sie fühlten, als könne er ihre Gedanken lesen und direkt in ihre unsicheren Herzen blicken.

Angus schüttelte den Kopf wie um die Gedanken abzustreifen. Er war stärker als das. Er musste Ruhe wahren, Klarheit wahren. Und er würde. Schukov brauchte ihn. Und er würde sie nicht im Stich lassen.
_________________
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 21. Okt 2016, 17:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

und



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:54, insgesamt einmal bearbeitet
Nach oben
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 2 [30 Beiträge] Gehe zu Seite: 1, 2 Weiter
Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
 Forum-Index » Rollenspiel » Die Inseln des Großen Meeres und des Südmeeres » Archiv » Brennende Invasion » Erzählungen
Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst keine Kalendereinträge in diesem Forum erstellen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Powered by CBACK RPG Tools
Deutsche Übersetzung von phpBB.de


World of Warcraft™ and Blizzard Entertainment® are all trademarks or registered trademarks of Blizzard Entertainment in the United States and/or other countries.
These terms and some related materials, logos, and images are copyright © Blizzard Entertainment.
This site is in no way associated with Blizzard Entertainment®.