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Scharlachrote Faust - persönliche Blickwinkel
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Autor Nachricht
Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Okt 2016, 01:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

ausnahmslos



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1690

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Okt 2016, 05:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In einer Ecke des Tempels brütet eine Gewitterwolke. Als sich die Aufregung gelegt hatte, war sie hinein geweht und hatte sich dort gesammelt. Die bis unter das Kinn gezogen, der Blick finster auf einen Punkt gerichtet, die Finger tippen unentwegt auf die Schienbeine, die Zähne kauen das offensichtlich Unverdauliche, ohne es schlucken zu können. Ein Karussel an Gedanken, die sich eine ganze Weile drehen, ehe auch nur die Spur einer Lösung in Sicht kommt.

"Die roten Schuhe haben noch nie funktioniert, Dorothy. Schluß damit", und mit diesen mürrisch gemurmelten Worten, erhebt sich der mürrische Haufen, zieht die Schultern zurück, streckt die Brust raus und verläßt den Erker der unumkehrbaren Geschehnisse.

Inneke tritt hinaus und biegt um eine Ecke, auf dem Weg zur Obersten Klerikerin.
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Demawent
Forscherliga







Beiträge: 16

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 23. Okt 2016, 19:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Klirrende Kälte hielt ihn in ihrem Griff und raubte ihm jedwedes Gefühl. Er spürte das Gewicht der Decken auf seinem Körper. Er hörte die Stimmen, die auf ihn einredeten.
"Karl? Karl!"
Er spürte, wie Finger seinen Mund öffneten. Er spürte den Rand des Kruges an seinen Lippen, mit dem sie ihm die warme fette Brühe einflößten.
Er spürte auch die Ohrfeige.
Doch konnte er nicht reagieren. Es war, als sei er gar nicht in seinem eigenen Körper. Es war, als sähe er sich selbst dabei zu, wie er unter diesen Decken lag. Ein klägliches Abbild seiner selbst. Aber er war auf eine merkwürdige Weise mit sich im reinen und zufrieden mit der Situation.
Das Schiff war gesunken. Irgendetwas hatte ihn an Land gezogen und dort hatten Menschen sich um ihn gekümmert. Menschen in blausilbernen Rüstungen. Menschen, die das Zeichen Sturmwinds trugen.
Das Schicksal meinte es gut mit ihm. Er war den Fängen der Roten entkommen. Innerlich musste er grinsen bei dem Gedanken, dass er hier nun sicher in Sturmwind lag, während die Roten am Grund des Meeres von Würmern zerfressen wurden.
Wenn ihm nur nicht so kalt wäre... und wenn er es nur hinbekommen könnte sich wieder zu bewegen.
Dunkelheit erfasste ihn wieder. Wohlige Dunkelheit.
Scheiß aufs Licht...
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1690

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Okt 2016, 17:09 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am nächsten Morgen, nach der ersten Nacht in Hochberg, liegt ein Beutel neben dem Lager von Litonja van Roth. Er enthält einen Stein, einen ziemlich kleinen Stein, vielleicht nur ein Bruchstück von etwas wie einem Stein. Er hat Furchen, sie aus wie ein Stück Schlacke, an einigen Stellen glänzend und schwarz, an anderen rostrot und matt, insgesamt ziemlich widerstandsfähig.

So wie das kleine Stück aussieht, hat es vermutlich einen langen Weg hinter sich und mindestens einen Teil der Strecke brennend.
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Okt 2016, 23:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Litonja erhebt sich blinzelnd und gähnend. Sie schaut ratlos auf den Stein, dann brummt sie und untersucht ihn beinahe andächtig. Rot und widerstandsfähig. Und... glasig, als hätte er mal gebrannt. Irgendwie schön. Mit einem zufriedenen Brummen steckt sie den Stein in die Tasche. Er wird wichtig werden für Gelegenheiten, wo man eine schöne Erinnerung brauchen kann.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2297

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 25. Okt 2016, 18:43 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Besorgt und durchaus auch enttäuscht blickte Angus dem abrückenden Trupp nach, der sich daran machte, höher in die Berge zu steigen. Sie hatten ihn angelogen. Mitten im Lager. Mitten ins Gesicht. Und Licht allein wusste, was es ihn gekostet hatte, nicht die Beherrschung zu verlieren und ihnen in ihre verlogene Visage zu eskalieren. Es war zu erwarten gewesen, natürlich. Von Anfang waren sie ein Störfaktor in der Einheit und von Anfang an hatte die Uhr getickt, bis es zu einem solchen Zwischenfall wie diesem kam.

Ab sofort würde er oberste Vorsicht walten lassen müssen. Er musste die Oberste Klerikerin informieren und weitere Schritte abwägen. Die Gefahr, dass sich das Trüppchen absetzte, womöglich noch mit einem der Splitter, war offenbar alles andere als gering. Durfte man so ein Risiko überhaupt dulden auf dieser Suche? Würden ausgerechnet jene, die sich eigentlich als Verbündete präsentiert hatten, das Scheitern der Unternehmung und damit Shukovs Tod bedeuten?

Angus schüttelte den Kopf. Er musste sich aufs Hier und Jetzt konzentrieren und nicht auf Eventualitäten. Sollen sie sich diese Verräter schnappen und zerfleischen. Ihm war das egal, solange der Kreuzzug nur den Splitter hatte.

Er blickte wieder in die Richtung in die der Trupp gegangen war... und runzelte die Stirn. Um die Berggipfel hatten sich in den letzten Minuten zerfetzte weiße Wolken gesammelt, die sich rasch vermehrten und ausfransten. Er hatte solche Wolkenbilder schon einmal gesehen, vor vielen Jahren. Ein ziehender Schmerz im rechten Fuß erinnerte ihn daran, wo es gewesen war und er hmmte unzufrieden. Man konnte regelrecht zusehen wie die Wolken die Gipfel zu verdecken begannen und immer tiefer und dunkler wurden.

Er rannte zu einem der Einheimischen, gestikulierte gen Berg, fragte sie über den Pfad auf den Gipfel und den Schutz der Wanderer aus. Die riesigen Tauren brummten auf ihre Art und als selbst die Adler von ihren Klippen tiefer in geschütztere Bereiche sanken war klar, dass die Vermutung sich bestätigte. Ein Sturm zog auf und ließ den Bergweg unpassierbar machen. Neimand würde es mehr hinauf, gschweige denn hinunter schaffen, ehe der Sturm in voller Fahrt war. Es blieb nur noch zu hoffen, dass sich der Trupp rechtzeitig hatte in Sicherheit bringen können.
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Sonita Finkenfurt
Forscherliga




Zelotin


Beiträge: 69

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Titel: Verfasst am: 1. Nov 2016, 15:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Etwas betrübt saß Sonita da und ließ die letzten Wochen in ihrem Kopf passieren. Eigentlich war der Kreuzzug recht gut verlaufen nach dem Schiffbruch. Es gab einige Kämpfe, aber sie ist bisher immer ungeschoren
davongekommen. Dazu hat sie auch noch ein wenig was gelernt von den wenoigen Büchern welche sie dabei hatte war ja nur eins den Fluten entkommen, aber der Herr Richards und die Miss Falsworth halfen ihr wenn
sie Fragen hatte. Soweit also ganz gut, aber gestern, da hatte es sie dann doch erwischt. Gern wäre sie ja bei dem Baum geblieben aber sie war sich sicher das mehr Leute beim Angriff gebraucht würden.
Also ging sie mit zum Angriff auf das Dorf. Man teilte sich auf und nahm es in die Zange. Sonita blieb bei der Gruppe des Marschalls und schnitt den Vyrkul den Rückzugsweg ab. Sie zauberte wie noch nie zuvor in ihrem Leben.
3 Schilde und zwei Flammenpfeile. Danach war es aus und sie griff zum Schwert. Zum Glück hat sie darin auch ein wenig Übung. Sie wartete auch immer bis der Gegner in einem Kampf war und griff dann von der Seite oder
von hinten an um zu helfen. Trotzdem wurde sie getroffen. Nicht mal absichtlich. Der Vyrkul holte aus und traf dabei Sonitas linken Unterarm und dieser brach dann einfach. Zum Glück war es die Breitseite, mit der Schneide wäre er wohl durch.

Und so sitzt Sonita nun da, fühl sich etwas nutzlos und bläßt Trübsal während sie sich in meditation versucht oder ihren Illusionszauber übt. Die Runen dafür gehen zum Glück mit einer Hand und so kann sie wenigstens
üben das ncht gleich alles Mana in den Zauber fließt. Wie Herr Richards gesagt hat, stellt sie sich immer wieder einen Fluß vor aus dem sie die nötige Menge abschöpft um den Zauber zu halten und so fliegt immer mal
wieder ein bunter Schmetterling, wer schon in Tanaris war kennt die Art, um Sonita. Immer nur für wenige Minuten, aber gegen Abend scheint es das er länger um sie herumflattert.
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Sonita Finkenfurt
Forscherliga




Zelotin


Beiträge: 69

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Titel: Verfasst am: 3. Nov 2016, 10:47 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Gerade hatte Sonita ihren zweiten bericht ins Logbuch eingetragen. Eigentlich seltsam das es erst der zweite ist. Das macht eigentlich recht viel Spaß. Natürlich lag es daran das sie dachte das ist nur was für Offiziere.
Aber nachdem man sie aufgeklärt hat dahingehend, machte sie sich daran zu schreiben. Immerhin erfüllt sie so noch einen Zweck, wo sie schon nicht mehr zaubern und eher schlecht als recht kämpfen kann mit dem gebrochenen Arm.
Hoffentlich ist das mit den persönlichen Anmerkungen in Ordnung. Schwester van Roth und Chevalier van de Flierdt machen das zwar auch aber Sonita ist ja nur Zelot. Aller Erfahrungen nach wird man sie aber sicher darauf hinweisen
wenn das nciht in Ordnung ist.

Nun sitzt sie schon weitaus weniger betrübt als die letzten Tage im Lager und übt weiterhin mit ihrem Schmetterling welcher ihr immer besser gelingt. Ein Glück sind soviele Magier mit auf dem KReuzzug die ihr helfen besser zu werden.
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

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Titel: Verfasst am: 3. Nov 2016, 15:47 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein Blick ins Logbuch offenbarte, dass Sonita die Berichte bereits erledigt hatte - Bei so fleißigen Geschwistern blieb Litonja ein wenig Zeit für sich, wofür sie Finkenfurt im Stillen dankte.
Wie gefühlt in jeder Minute des letzten halben Tags wühlte sie in ihrem Päckchen, bis sie den in Tuch eingeschlagenen Kristall fand. Noch immer schien er leicht warm zu sein, leicht und doch... schwer. Lyngaard hatte ihr bestätigt, dass keine Gefahr von dem Kristall ausging, dennoch konnte sie nicht anders als ihn anzustarren und darauf zu warten, dass er... was? Blitze schoss? Dem nächsten Dämonenjäger das Fel mit Feuer aus dem Schädel trieb?
Es passte nicht zu diesem Kristall. Er war kein Reißzahn, keine Klaue. Er war gewachsen, um seinen Träger zu schützen. Und er war eine Erinnerung, dass niemand alleine gegen die Legion stand - Die unüblichsten Verbündeten konnten auftauchen, wenn man das richtige tat.
Summend machte sie sich auf, um Weiland zu suchen, und ihm den Kristall vorzustellen.
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

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Titel: Verfasst am: 4. Nov 2016, 14:50 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Jedesmal, wenn ihre Hand zum Dolch an ihrem Gürtel griff, kam es wieder. Seine aufgerissenen Augen, der stumme Schrei. Das leise Seufzen, und Ächzen, als seine Seele sich Stück für Stück... auflöste. Der leise Windzug, der an ihr gerüttelt hatte, der über beide Augen gestrichen war... Und die Stille danach, die so drückend war, dass sie gleichsam wiederhallte.
Und dennoch griff sie immer und immer wieder an ihren Dolch. Er hatte nicht einmal Spuren an sich, die von dem Passierten kündeten. Kein Blut, keine Macke. Ausgelöscht, der Junge White, vergangen. Durch ihre Hand.
Sie spürte, wie die Galle ihr bei diesem Gedanken in den Hals stieg, und sie schüttelte sich. Konzentration. Niemand hat dir gesagt, dass es sich gut anfühlen wird, das Richtige zu tun. Es hätte sich besser angefühlt, diese undankbare kleine Made einfach auf ewig in Helheim zu belassen. Wirklich besser. Aber das Richtige wäre es nicht gewesen.
Sie atmete nochmals tief durch und lenkte die Gedanken zu ermutigenden Bahnen. Darwin Greycastle nochmals zu sehen war ein Segen, den sie in dieser unwirtlichen Gegend nie vermutet hätte. Der Schalk in seinen Augen, umrahmt von unendlicher Weisheit, hatte mehr geholfen als sie je zu hoffen gewagt hatte. Natasi wiederzufinden war ein Geschenk des Lichts, ohne seine Hilfe wären sie nie durch diese unwirkliche Einöde gedrungen.
Wieder wanderte ihre Hand an ihren Dolch, und sie hörte den stummen Schrei, das Seufzen, spürte den Wind. Sein Tod würde sie noch lange begleiten. Das war gut, entschied sie.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2297

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Nov 2016, 15:42 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Angus hockte vor dem Kommandozelt und schaute griesgrämig in das Lagerfeuer. Als die Draenei, die Primalist, das Lager betreten hatte, hatten sich ihm die Nackenhaare aufgestellt wie er es sonst nur von Momenten kennt, wenn etwas verdammt Ungutes sich anbahnte. Weder Lynggaard noch die Dämonenjäger zuckten und das machte seine Nervosität nur noch schlimmer, denn mit einem Felverseuchten Infiltranten konnte man umgehen, mit dem was dann kam... weniger.

Als sie von dem Geist eines Orcjungen sprach stand für ihn augenblicklich fest, wer es sein musste. Es gab daran überhaupt keinen Zweifel. Der Kleine hatte ihnen damals den Arsch gerettet, sie dafür ihm und wieder zurück.

Doch warum hier? Warum jetzt? Was um alles in der Welt war so schlimm, dass er bis über Zeit und Welt hinaus versuchte, sie zu erreichen und zu warnen?

Die Antwort war schlimmer, als er befürchtet hatte. Wenn es stimmte, was sich gerade unter den Kreuzzugsmitgliedern zusammenreimte, zusammen mit den Warnungen des Kleinen, war es eine Eredar, der sie sehr intensiv auf die Hufe getreten waren. Und so sehr auch alles vor Gefahr gerade zu schrie, es war der Weg, den sie gehen mussten um ihre Mission zu erfüllen.

Angus atmete tief ein und aus, dann senkte er den Kopf und schloss die Augen, während er ein leises Gebet an das Licht sprach und an einen kleinen Orcjungen mit Schädelhelm, dem er wünschte, endlich Frieden zu finden und in die Reihen der großen Schamanen aufgenommen zu werden.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 208

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Titel: Verfasst am: 10. Nov 2016, 13:45 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sie lag fast die ganze Nacht wach und dachte über das nach, was dieses Abbild ihr gesagt hatte.
Sie hatten am Vorabend den Seelenkompass gemacht und ihn genutzt, auch wenn er nicht das erhoffte Ziel brachte. Sie waren im Kreis gelaufen, wegen einer Hexe - wieder eine Hexe.

Doch was der jungen Priesterin zu schaffen machte, war nicht, dass sie im Kreis gelaufen waren und Chaos im Kreuzzug verursacht worden war. Auch wenn sie versucht hatte zu helfen. Es war aber das Wissen und die Aussagen dieser Hexe. Sie hatte genau die Punkte getroffen, die ihr derzeit zu schaffen machten und die ihr oft durch den Kopf gingen.
Und doch war sie mit sich zufrieden, denn sie hatte "sich selbst" die Stirn geboten.
Das Ende der Hexe hatte sie auf einer Seite befriedigt, so konnte sie keinen Schaden mehr anrichten, aber sie war auch zu einfach davon gekommen.

Sie dachte lange nach und schliesslich war sie wohl über dem Grübeln eingeschlafen.
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Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 11. Nov 2016, 00:06 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

scheiße.



Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:54, insgesamt einmal bearbeitet
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 18. Nov 2016, 17:58 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war eine bedeutende Überfahrt, die sie da hatten. Ein toter Körper und eine wiederkehrende Seele. Die Kreuzfahrer waren geschunden und müde, aber die Aussicht auf die Heimat stärkte sie. Sie hatten getan, wofür sie gekommen waren und... noch ein wenig mehr.
Litonja hatte, wie in den letzten Stunden mehrmals, nach dem Leichnam von Lucius gesehen. Er lag, wie sie ihn zurückgelassen hatte, kalt, in Rot gekleidet, die Augen im Frieden geschlossen. Die Sorge, dass er wieder aufstehen würde, hatte sie nicht - Dieser Tote hatte seinen Frieden. Mit einem Stich des Bedauerns sah sie zur anderen Leiche - Karl. Cora war nicht von seiner Seite zu kriegen, so sehr einem das auch das Herz zeriss. Noch ein Toter, der nun mehr Frieden hatte, als er zu Lebzeiten vermutlich je erlebte. Sie hätte ihm den Hof und die Nutte in Sturmwind vergönnt.
Schließlich dachte sie an die Leiche, die nicht da war. An die, die keinen Frieden hatte. Wann sie wohl Cassiola rächen könnten? Wann sie wohl diese tapfere, junge Frau durch Tat und nicht nur durch Gebete unterstützen konnten? Ihre Geduld würde weiterhin nötig sein, der Nether verzieh überstürztes Handeln nicht. Aber dennoch... ein bitterer Sieg. Eine großes Opfer.
Zum ersten Mal seit Wochen stopfte sie ihre Pfeife. Mit den ersten Zügen Tabak begann sie, beim sanften Schaukeln des Schiffs ihren Bericht zu schreiben.
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Demawent
Forscherliga







Beiträge: 16

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 21. Nov 2016, 19:37 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

„Geh, Mädchen. Ich komme schon wieder.“

Fast einen ganzen Tag später.

Die Wolken verdüsterten den Himmel Sturmheims und erinnerten vage daran, weshalb dieses Land diesen Namen trug. Regen prasselte leise auf die Erde und trommelte ruhig auf die Zeltplanen der Grauwacht. Fast den gesamten Tag saß sie nun schon am südlichen Eingang des Lagers und sah hinaus in die Ferne. Der Regen schien sie nicht zu kümmern, abgesehen davon, dass sie sich desöfteren einen Wassertropfen von der Nase schleckte und das Wasser aus dem Fell schüttelte.
Müdigkeit drohte sie zu überkommen, als sie durch den Regenvorhang die ersten Schemen der Kreuzzügler erkennen konnte. Ihr Herz begann freudig zu schlagen und sie begann zu hecheln. Kal'dorei zogen an ihr vorbei ins Lager, Illidari und Menschen. Sie kamen zuletzt. Sie trugen rote Gewänder, ihr Herz schlug heftiger und ein Bellen entrann ihrer Kehle. Sie trugen etwas großes in ihren Händen. Abgedeckt durch einen roten Umhang. Doch sie schenkten ihr keine Beachtung, bis schließlich Sie vor ihr stehen blieb und sich bückte.
Sie sagte irgendetwas. Ihre Stimme klang vertraut, wohlwollend und freundlich. Cora mochte Litonja und gab erneut ein freudiges Bellen von sich.
Wieder erhob die Frau ihre freundliche Stimme. Wäre Cora ein Mensch gewesen, hätte sie wohl verstanden, doch so bellte sie wieder nur freudig zurück und blieb an der Stelle sitzen, an der sie schon den ganzen Tag lang saß und starrte in die Ferne, die ganze Nacht.

„Es tut mir so leid, Mädchen. Er kommt nicht wieder“
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