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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 19. Nov 2018, 20:00 bis zum 19. Nov 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
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Fr 16 Nov 2018
Sa 17 Nov 2018
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Thema Offenes Trainin...
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Von angenommenen Herausforderungen
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Tarja
Forscherliga







Beiträge: 8

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Titel: Von angenommenen Herausforderungen Verfasst am: 29. Jul 2018, 23:09 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war ein Vorschlag gewesen der überraschend gekommen war an jenem Abend in kleiner Runde, als Tarja mit dem Gründer des Ordens und seiner Tochter zu später Stunde am Tisch in der Garnison gesessen hatte. Ein Vorschlag, eine Herausforderung, aber zu gleiche Teilen auch eine Chance. Und, nicht zu unterschlagen, auch eine Prüfung- für ihr Auge, ihren Spürsinn, womöglich auch die Kombinationsfähigkeit und, nicht zu unterschlagen, sicher auch für Ausdauer und Durchhaltevermögen.

Ob sie sich vorstellen könne, einen Zwinger, einen befestigten Schuppen, für ihre Hunde zu erschaffen, ganz so wie es ihr gefällt. Ganz so, wie sie es für sinnvoll erachtet. Ein Angebot, was sie nicht ausgeschlagen hatte, und ein Angebot mit sehr spannenden Randbedingungen. Aryna würde ihr Hinweise zukommen lassen, so die Absprache, und wenn sie den Hinweisen würde folgen können, würde sie Materialien finden, aus denen sie bauen kann, was ihr vorschwebt. Ein Angebot, was man nicht ausschlagen konnte- und ein Angebot, was auch Tarja nicht ausgeschlagen hatte.
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Tarja
Forscherliga







Beiträge: 8

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Titel: Verfasst am: 29. Jul 2018, 23:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Skizze

Sie konnte den Krieg bereits spüren, auch wenn er nicht einmal auf diesem Kontinent tobte bisher. Es war eben, wie es das Licht auch zu lehren wusste: alles war miteinander verbunden. Über Kontinente hinweg, durch Wasser hindurch. Immer wieder machte es auf sie den Anschein, als würde die Natur einen Moment den Atem anhalten; als würde es still werden, für den langen Bruchteil einer Sekunde. Krieg lag in der Luft und, wie sie nun wusste, war es keine Frage mehr ob sie ausrücken würden, sondern nur noch das Wann und das Wohin. Sie hatte sich selbst und ihre Waffe angeboten zur Unterstützung des Ordens, und er hatte es angenommen.

Das Gespräch mit dem Baron war bis tief in die Nacht gegangen, und wirklich Ruhe gefunden hatte sie nicht in ihrem Gästezimmer. Die ersten Vögel waren grade dabei vom neuen Morgen zu singen, da hat sie ihr Zimmer mit einem Block und Stiften bereits verlassen, um mit Graf zum See hinauf zu gehen und dort ihren Ideen freien Lauf zu lassen.



Eine Künstlerin am Stift würde sie niemals werden, das wusste sie schon seit langen Jahren. Leserlich schreiben allerdings konnte sie- und für alles Andere reichte eben das gute alte vorsichtige Durchpausen. Und als Skizze, für sich selbst, würde es eben auch alle Male reichen.
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Tarja
Forscherliga







Beiträge: 8

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Titel: Verfasst am: 30. Jul 2018, 19:39 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der erste Teil



Den Zettel an der Tür ihres Gästezimmers fand sie einen guten halben Tag später, in fein säuberlicher Schrift konnte sie darauf lesen:
Sie umflattert das Licht, zerfrisst den Stoff. Doch diese steht still und wacht. Ihr Blick geht gen Westen. Dort ist der erste Teil.


Eine Motte, daran hatte sie keinen Zweifel. Aber eine Motte, die nach Westen blickt? Einen kurzen Moment furchte sich Tarjas Stirn, als sie ihre Erinnerungen an allerhand Viehzeug durchforstete. Hatte sie je von einer Motte gehört die sich nach einer Himmelsrichtung ausrichtete? Ein leises Schnaufen verliess ihre Kehle, als sie den Zettel abnahm und ersteinmal in ihr Zimmer brachte. Die Biester orientierten sich am Licht, und nicht an irgendwelchen Himmelsrichtungen. Es musste also irgendetwas Anderes damit auf sich haben.


Ein Blick von dem Dach der Garnison war es schliesslich, der einen Gedanken in ihr aufwarf. Mit schnellen Schritten findet sie ihren Weg vom Dach hinab, durch die Feste hindurch und hinaus in den frühen Nachmittag, um den ersten Menschen, der ihren Weg zu kreuzen vermochte, aufzuhalten. Ein Junge, verrotzt vom Kinn bis zu den Ohren und mit einem halb angebissenen Augustapfel in der Hand war es schliesslich, den sie auf der Strasse anhielt und der sie mit grossen Augen ansah.


"Ich habe gefragt!"
rechtfertigte er sich, noch ehe sie überhaupt zuende Atem geholt hatte, ihn anzusprechen, und so hob sie ihre Hand, um weiteren Worten zuvorzukommen. Und um ein Taschentuch aus ihrer Gürteltasche zu holen und es dem -wortwörtlichen- Rotzlöffel anzureichen.

"Kannst du mir etwas über eine Motte sagen, die nach Westen schaut?"
erkundigte sie sich schliesslich bei ihm, und das leise Glucksen, gepaart mit dem hektischen Blick nach rechts und links zeigte ihr recht deutlich, dass er konnte. Nur wollen musste er nun noch.

"Der Turm da."
die kleine dreckige Hand zeigte zum Wachturm, direkt gegenüber der Burg."
Da wohnt ein Mann drin, und er gehört zum Orden. Der heisst Motte Klar..."
die kleine Stirn runzelte sich.
"Motte auf jeden Fall!"
Die kleine dreckige Hand die eben noch auf den Turm zeigte senkte sich hinab, um dann vor Tarja geöffnet zu werden. Wer Auskunft gab musste entlohnt werden- die Aussage dieser Handgeste war klar und eindeutig und Tarja zierte sich nicht lange, ein paar Kupfer hineinzugeben und dem fortlaufenden Jungen dann noch einen Moment nachzusehen.


Gut einen halben Meter über sich sah sie es schliesslich baumeln, das verheissungsvolle Säckchen mit einem aufgemalten Strichgesicht. Aryna hatte sich selbst übertroffen, soviel stand fest. Ein kleiner Gehängter am Wachturm, an der Westseite angebracht. Ein Schmunzeln stahl sich auf ihr Gesicht, während sie sich umsah und in einigen Metern Abstand schliesslich einen Baumstumpf entdeckte, der dort, sehr offensichtlich, eigentlich gar nicht hingehörte und erst vor einer kurzen Weile bewegt wurde. Zügig schob sie ihn dann unter das Säckchen was im Wind baumelte und leise, metallisch klirrende Geräusche von sich gab. Ein kräftiger Schnitt nur mit dem Dolch, und es war von seinem Seil befreit.


Das Öffnen schliesslich offenbarte eine Vielzahl von Tür- und Fensterangeln und, in einem weiteren Beutelchen zwischen den Angeln geschützt, eine grosse Anzahl Nägel verschiedener Arten. Tarja nickte behutsam, und schloss den Sack wieder. Da war sie nun, die Beute. Der erste Teil der Materialien für das Hundehäuschen. Und auch die Sicherheit, dass sie wohl in den selben Dimensionen dachten- Aryna nämlich hatte die Zeichnung die sie angefertigt hatte bisher nicht zu sehen bekommen. Und doch fanden sich Fensterangeln darin- es ging also, es lag klar auf der Hand, um etwas grösseres als einen windigen Bretterverschlag oder mehrere Hundehütten, um ihre Tiere, deren Blut, in züchterischen Masstäben gemessen, wertvoller waren als ihr Eigenes, unterbringen zu können.
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Tarja
Forscherliga







Beiträge: 8

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Titel: Verfasst am: 3. Aug 2018, 23:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der zweite Teil

Diesmal war es kein Zettel, den Tarja vorfand, sondern es war Aryna selbst, die sie zum 'Ort des Geschehens' führte: eine der niedrigen kleinen Felsbrocken direkt an der Garnision. Und darauf standen sie: die 4 Grundpfeiler für ihr Hundehaus. Schöne, hohe, grade, sorgsam bearbeitete Balken, alle mit einem dünnen Seil verbunden, zwei von ihnen mit kleinen Steinchen so gestützt, dass sie aufrecht blieben.

Jeden einzeln sollte sie dort herunterholen, ohne dass die anderen umfallen. Mit den Händen, so war die Bedingung, dürfe sie sie nicht berühren. Tarja schnaufte und besah sich die Balken- und den Baum, der einen seiner starken Äste direkt über ihnen entlangstreckte. Nachdem sie sich von Aryna hatte sagen lassen, wo sie Seil finden konnte, kam sie schliesslich zurück, und nutzte den dicken Ast als einen provisorischen Seilzug. Behutsam fand so ein Balken nach dem Anderen seinen Weg hinab, und es dauerte gar nicht lange da lagen sie alle Vier sorgsam und heile nebeneinander im Gras. Dort fiel ihr auch auf, auch nachdem Aryna ihren Augenmerk nocheinmal daraufgelenkt hatte, dass sie alle samt eine Inschrift hatten, jeder von ihnen eine Andere:

"Licht gib diesem Gebäude die Stärke jedem Sturm zu trotzen"
"Licht, segne dieses Heim damit seine Bewohner dir dienen können"
"Licht gib den Bewohnern die Stärke den deinen den Weg zu weisen"
"Ruhm im Glanz des Lichts!"


Sie atmete tief ein, nachdem sie die Inschriften gelesen hatte. Das Hundehaus würde nicht nur ein Haus sein, sondern es würde keinen Zweifel daran lassen, für wen dessen Bewohner agieren, unter welchem Banner sie ausgebildet und später kämpfen würden. Ein schöner und ein tröstlicher Gedanke, ein kleines Stück weit Heimat in der Fremde, der Ferne, so weit fort von zu Hause.

Nachdem Aryna von ihren Aufgaben wieder eingespannt wurde, ihr aber ihr Pferd überlassen hatte, um die Balken zu transportieren, brachte Tarja sie dorthin, wo das Hundehaus einst stehen sollte, nahe der Ställe. Und noch ehe die Sonne untergegangen war, fanden sich im Gras, sorgsam ausgerichtet, 4 Steine, die als Markierungen dienen sollten, wo die Balken, in Kürze, sehr bald ihren Weg ins Erdreich finden würden. Es nahm Gestalt an.
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Tarja
Forscherliga







Beiträge: 8

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Titel: Verfasst am: 8. Aug 2018, 13:00 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der dritte Teil


"Geh zum See wo du mit dem Bären gesessen hast. Dort ist der nächste Hinweis versteckt. Sieh aufs hohe Wasser hinaus."
Tarja schrägte den Kopf während sie den Zettel abnahm. Woher zum Licht wusste Aryna von dem Abend am See, wo sie erst mit Derek alleine und später auch mit dem Ordensschmied zusammen gesessen und gesprochen hatten. Schlussendlich war es egal, es war ein guter Abend gewesen, gute Gespräche, die Füsse im kühlen Wasser des Sees. Und so entschloss sie sich, ebendiesen Ort umgehend aufzusuchen um diesem neuen Hinweis nachzugehen, der ihr seit der Sekunde wo sie ihn nun gefunden und in den Fingern hielt unter den Nägeln brannte.

Am See und dem angrenzenden Wasserfall angekommen blickte sie sich um und recht zügig fiel ihr ein intensives Funkeln ins Auge, was so niemals vom Wasser selbst kommen konnte. Sie nahm ihre Schritte wieder um den See zu umrunden und den Weg seitlich des Wasserfalles zu erklimmen und dort oben dann auf den Übeltäter, den Grund des Funkelns zu finden. Eine Scherbe war es, aber nicht nur das. Ein kleines Zettelchen war daran befestigt.
"Unterm vierten Stein unterm Steg"

In der gleichen Handschrift wie all die Nachrichten zuvor- zweifelsohne war diese Scherbe und dieser Hinweis für sie bestimmt. Sie orientierte sich kurz in diesem hochgelegenen Teil des Elwynnwaldes, entdeckte das Haus und das Flüsschen, das zu einem schäumenden Wasserfall wurde, und fand sehr zügig schliesslich auch den Steg und all die Steine, die sich unter ihm befanden. Als sie ihn aufhob-den Vierten- entdeckte sie die Zeichnung darunter, simpel gehalten aber doch alles erklärend:
einen Baumstumpf mit einem einzelnen Ast vor einem riesigen Felsen, ein Pfeil zeigte auf den Felsen.

Mit einem neuen Herumdrehen im Kreis war es auf dieser kleinen 'Hochebene' ein Leichtes, den hübschen Stumpf mit seinem hölzernen Ärmchen zu finden. Kurz schmunzelte sie, manchmal hatte die Natur selbst in Dingen, die man brachial gestutzt hatte, seis durch Menschenhand oder die Natur selbst, einen unfassbaren Charme. Und da war auch, der Felsen. Und darauf, gut zu erkennen, ein Beutelchen, das sie umgehend öffnete. Und neugierig. Aryna, soviel wusste sie bereits, hatte einen kreativen Geist, ein lebhaftes Wesen, und was immer sie in diesem Beutelchen fand würde gleichsam Freude bereiten, aber auch das Bauvorhaben was ihr so am Herzen lag einen guten Schritt vorran bringen.

"Ein Bauteil nach Wunsch. Zu bestellen und abzuholen bei Aryna"
stand auf dem Zettel, den sie hervorzog. Tarja lächelte, und schob das Zettelchen zurück in seine lederne Umarmung, um damit zurück zum Steg zu gehen, die Schuhe und Socken auszuziehen und sich einen Moment niederzulassen, die Füsse und Unterschenkel vom kühlen Wasser umspült. Was war es, worum sie Aryna bitten könnte? Was machte Sinn, und was so gar nicht. Es dauerte eine ganze Weile, bis sie sich an einen fast schon kleinen Nebensatz in einem Gespräch mit Aryna erinnerte. Es gab etwas, was diese faszinierende Frau sehr gut konnte. Somit stand es schliesslich fest, was ihr Wunsch sein würde. Eine Eingangstür. Eine besondere Eingangstür. So besonders wie die Balken, denen Aryna das Licht und seinen Segen eingehaucht hatte, aber auch eine Tür, die hübsch anzusehen sein würde.
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