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Schauspiel  Markt der Mysterien
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 23:00
Autor: Gonto Antworten: 0



Der Markt der Mysterien




[i]Überall von den Langen verwinkelten azurblauen Kanälen
durchzogenen Straßen Suramars über die vom irisierendem
Staub geschwängerten Gassen Orgrimmars, als gleich den schier
endlosen grünen Wei
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Zwischen Welten und Zeiten
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Autor Nachricht
Khelperetocs Durand
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel:   Zwischen Welten und Zeiten
Thema Beschreibung: Aus dem Leben des Magier Lyon Dechiffre
Verfasst am: 18. Jan 2018, 12:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Sekretariat des Dekans der Sphärologischen Fakultät zu Astralur war notdürftig am Dachboden des Gebäudes eingerichtet worden. Die Herausforderung darin zu arbeiten bestand weniger am nicht zu unterschätzendem Platzmangel, sondern mehr daran, dass man sich aufgrund der Dachschräge nicht den Kopf anschlug. Lyon Dechiffre hatte sich mittlerweile an die Neigung der Dachbalken gewohnt, Besucher die ihn aufsuchten machten jedoch noch immer wieder schmerzliche Bekanntschaften damit.

Ein breiter, hölzerner Schreibtisch stellte den Mittelpunkt des Raumes dar. Umrahmt wurde dieser von einem ausladenden Kerzenständer und Stockpflanzen aus der Scherbentwelt. Im an der Wand stehenden Bücherregal fand sich etwas magische Standardliteratur, sowie diverse Objekte, welche Lyon Dechiffre in der Vergangenheit erworben oder gar selbst entdeckt hatte. Am imposantesten jedoch waren die beiden etwa 2 mal 2 Schritt großen Pergamente, eines an der Nordwand, das andere an der Südwand. Auf der einen konnte man eine reich detaillierte Zeitlinie ausmachen, die ihren Anfang weit vor der Öffnung des dunklen Portals nahm. Auf dem Pergament gegenüber fanden sich diverse Skizzen von den verschiedenen Dimensionsebenen, sowie einem strukturellen Aufbau des Nethers. Ein Meisterwerk der Ingenierskunst fand sich am Schreibtisch in Form eines flexiblen Planetariums. Es handelte sich um ein magisches Artefakt, welches sich durch einen Klatschlaut zu bewegen begann.

Lyon Dechiffre ist es gelungen aus einem minimalen Platzangebot eine maximale Nutzbarkeit heraus zu holen. Das Sekretariat war für seine Position als Dekan wahrscheinlich unterdimensioniert, aber zweckdienlich und doch galant gestaltet wie eingerichtet.

Gedankenversunken saß der 50-jährige, pupillenlose Magier in seinem Lehnstuhl und richtete sein Augenmerk auf das Objekt auf dem Schreibtisch vor ihm. Das pulsierende Prisma, jenes arkane Artefaktrelikt, welches sich noch bis vor kurzem im Besitz von Ignaz Waldemar Zimmerer befunden hat. Das dreiseitige Objekt brach einerseits das Licht des Kerzenständers und gab es als Schatten ab, reflektierte jedoch andererseits auch die Dunkelheit bestimmter Stellen im Raum, nur um es als Lichtquelle wieder frei zu geben. Dieses tanzende Spiel aus Licht und Schatten bestehend wirkte surreal und für Lyon Dechiffre wohl am allermeisten. An jenem Morgen wartete er auf Orelina Thanator und Dimiona Galbert, in der Hoffnung, sie würden seine zahlreichen Fragen den Stern der Finsternis betreffend beantworten können. Der Magier konnte es noch immer nicht ganz fassen, dass er als erwählter Träger des arkanen Artefaktrelikts bestimmt worden war. Die Tatsache, dass die Alten Götter selbst ihre Hände im Spiel hatten, stieß ihm mehr als übel auf. Warum er? Warum kam man auf seine Person? Als Denker einer Philosophie der Freiheit hatte er sich schon vor vielen Jahren von jeglicher Glaubensrichtung abgewandt. Er wagte weder gegen das heilige Licht noch gegen die Dunkelheit zu wettern, für ihn waren sie real, aber unbrauchbar auf dem Weg zum persönlichen Aufstieg. Und nun war er unfreiwillig Teil eines göttlichen Plans geworden. Vorerst mundete ihm nur eine Tatsache an der ganzen Geschichte. Nämlich, dass dem Verräter und Nekromanten Ignaz Waldemar Zimmerer das pulsierende Prisma abgenommen worden war und er statt seiner erwählt worden war. Lyon Dechiffre hegte einen persönlichen Groll gegen den alten Nekromanten aus der Scholomance und dessen Rauswurf aus dem Zirkel der schwarzen Sonne war für ihn ein Grund zum Feiern. Er duldete die Nekromanten im Zirkel mit einem bitteren Beigeschmack im Sinne der Gemeinschaft, persönlich distanzierte er sich klar von der arkanen Schule der Nekromantie. Nicht nur aus persönlichen Gründen, sondern auch aus der Überzeugung heraus, dass diese Form der Magie keine Ästhetik vorwies.

Er wurde aus seinen Gedanken gerissen als es an der Tür klopfte und eine rothaarige sowie eine blonde Schönheit eintraten. Mit Spannung sollte er die nächsten Stunden deren Worten lauschen.
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Khelperetocs Durand
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel: Gespräche
Thema Beschreibung: In der Sphärologischen Fakultät
Verfasst am: 23. Jan 2018, 14:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Sekretariat des Dekans im Dachboden der sphärologischen Fakultät war von den energetischen Eruptionen des Nethers hell erleuchtet und das grelle Licht störte die beiden Personen, welche vor und hinter dem Schreibtisch Platz genommen haben. Lyon Dechiffre nahm in Ermangelung von Fensterläden eine Decke und spannte diese über die Öffnung um den Raum etwas abzudunkeln. Die Bewohner Astralurs mussten sich an solche Extreme des Nethers erst noch gewöhnen, wie bei einem Unwetter oder Sturm auf Azeroth verließ man auch hier die Häuser nur bei absoluter Notwendigkeit.

Der Dekan nahm auf seinem hohen Lehnstuhl platz und fasste das Blatt Pergament vor sich auf dem Tisch. Es handelte sich um einen ersten Zwischenbericht von Magus Sohrren von Brill zum arkanen Forschungsprojekt. Stille, es herrschte Stille während der Dekan las und Sohrren ruhig verharrte. Sein Blick haftete lediglich auf dem Objekt auf dem Schreibtisch seines Vorgesetzten. Ein gläsernes oder kristallines Prisma, feingeschliffen. Die Besonderheit war jedoch die Licht- als auch Schattenbrechung, welche von dem Objekt ausging. Sohrren konnte die pulsierende arkane Magie darin spüren, dessen Nutzung jedoch nicht deuten. Denn er bezweifelte, dass es lediglich wie jetzt als Briefbeschwerer fungieren sollte. Warum auch, auf Astralur gab es keinen Wind.

Lyon: Du bist also zuversichtlich, den Zeitplan Mitte des dritten Mondes einhalten zu können. Trotz der Defizite an Fachwissen deiner beiden Handlangerinnen. Das ist gut, denn der Zauber „Auge des Nethers“ wird von hoher Bedeutung sein. Die Entsorgung der Abfälle von Astralur nach Shattrath stellt uns vor enorme logistische Herausforderungen. Der Zauber ist die Antwort auf viele offene Fragen zu dieser Thematik, Sohrren. Die Erwartungen sind hoch, aber ich weiß, dass sie an den Richtigen gestellt werden.

Sohrren: Danke Lyon. Das Projekt wird wie zu erwarten zum gewünschten Zeitpunkt abgeschlossen sein.

Lyon: Es gibt da noch etwas Anderes, was ich mit Dir besprechen möchte. Silem, Ursula und Sandhal werde ich diesbezüglich genauso in Kenntnis setzen. Der Zirkel ist hinter einem uralten, mächtigen Artefakt her, es bedarf keiner näheren Erläuterung. Eine alte Prophezeiung verbindet mit diesem auch Personen, welche dazu bestimmt sind, Teile dieses mächtigen Konstrukts zu bewahren und wieder zu vereinen. Diese Teile müssen auch erst noch gefunden werden. Da meine Person in dieses Mysterium ebenso verwickelt ist, werde ich mich selbst auf Reisen begeben müssen, Sohrren. Während meiner Abwesenheiten wird die Fakultät von vier Vertretern geleitet, und zwar von euch gemeinsam. Im Falle von Entscheidungen müssen Mehrheiten bei Abstimmungen gefunden werden, also mindestens 3 zu 1. Ich erwarte mir Flexibilität, Kompetenz und ein wirken im Sinne der Gemeinsamkeit.

Der glatzköpfige Sohrren nickte verstehend, erhob sich darauf und verließ ruhigen Gemüts das Sekretariat. Eine Stunde später, Lyon Dechiffre war gerade dabei eine Abhandlung zu seiner letzten Dimensionsreise zu verfassen, klopfte es an der Tür. Herein trat die markante Gestalt von Ehrwürden Ursula, der Schattenpriesterin mit einer Stoffbinde um ihre Augen. Sie wirkte blind, doch sah sie auf ihre Weise wohl mehr als andere. Der Dekan bat ihr den Stuhl, sowie ein Gals Rotwein an, bevor er ihrem Anliegen lauschen wollte.

Ursula: Dekan, wie kann es sein, dass Ehrwürden Galbert schon wieder den Ritualraum zweckentfremdet und ihn für Vorhaben nutzt, die in keiner Verbindung zur Fakultät stehen?

Lyon: Ehrwürden, es mag sein das Ehrwürden Galbert den Ritualraum anderweitig nutzt. Jedoch bin ich davon überzeugt, dass ihr wirken einem höheren Ganzen und somit auch indirekt der Fakultät dienlich sein mag. Es sind Ereignisse in Gang geraten, die unsere Aufmerksamkeit erfordern. Und diese Ereignisse sind von größerer Natur, Ehrwürden. Auch ihr wurdet in deren Verstrickungen schon hineingezogen und es ist unsere Bestimmung zu vollenden, was einst begonnen wurde. So bitte ich euch um Rücksicht. Sprecht euch mit ihr ab und findet eine duale Nutzbarkeit des Ritualraums. Zwei so intelligente und kompetente Frauen wie ihr es seid, sind doch sicher um eine Lösungsfindung bemüht, oder?

Die unnahbare Priesterin der Schatten erhob sich und verließ wortkarg das Sekretariat. Lyon Dechiffre konnte nur Vermutungen anstellen, wie sie schlussendlich auf seine Worte reagieren mochte. Er gönnte sich noch ein Gläschen Rotwein, wohl mehr zur Beruhigung, denn dem Genuss.
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Sohrren Lyon Dechiffre
Die Nachtwache



"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

[ Charakterinfo ]
Titel:   Erinnerungen
Thema Beschreibung: im Sekretariat der sphärologischen Fakultät zu Astralur
Verfasst am: 6. Feb 2018, 14:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein Augenblick der Stille, ein Hauch der Ruhe. „Wir finden dich, egal in welcher Zeit“ donnerte das metallschillernde Reptil laut.

Lyon Dechiffre schrak von seinen Gedanken auf. Wie konnte er diese Worte jemals vergessen? Sie verfolgten ihn schon lange, zu lange. Wobei Zeit relativ war, in seinen Augen. Dennoch, er wusste ob der Gefahr und er wusste ob der Frevel, die er zu verantworten hatte. Sein Blick ruhte auf dem Objekt vor ihm auf dem Schreibtisch. Das pulsierende Prisma, das arkane Artefaktrelikt des Sterns der Finsternis. Während es auf einer Seite Licht absorbierte, gab es dieses auf der anderen Seite als Schatten wieder frei, nur um kurz darauf den Prozess umzukehren. Ein Wechselspiel von Licht und Dunkelheit, es war schön anzusehen. Dieses Artefakt gab dem 50-jährigen Magier nicht nur Macht, sondern auch eine Form von Sicherheit. Wenngleich er höheren Wesen oder Göttern in seinem bisherigen Leben nur wenig bis keine Beachtung schenkte, war er durch dieses pulsierende Prisma doch ein Erwählter. Er war Teil einer Bestimmung, einer uralten Prophezeiung, die sich nur erfüllen würde, wenn alle Teile des Sterns der Finsternis wieder vereint werden würden. Doch war er auch im Besitz eines anderen Artefakts, welches er sicher nicht so einfach auf seinem Schreibtisch ablegen würde.

Während sich Lyon etwas Honigsirup in ein Glas goss und mit Quellwasser streckte, zogen ihn seine Gedanken wieder in die Vergangenheit, die ihm doch näher war, als ihm lieb sei. Vor 2 Jahreskreisen hatte ihn eine Reise in die alternative Vergangenheit von Draenor geführt. Weder hatten ihn der Aufstieg der eisernen Horde, noch der dort ausgetragene Konflikt zwischen Allianz und Horde interessiert. Sein Fokus lag damals bei genau jenem Artefakt, welches die Gegenwart nicht mehr preisgeben konnte, dem er nur in der Vergangenheit, vor 30 Jahren, habhaft werden konnte. Das Objekt seiner Begierde wurde „Anhaltende Zeitblase“ genannt, ein uraltes Artefakt, welches von einem gewissen Oru’kais erschaffen worden war. Besonders das magische Merkmal des Objekts hat Lyon damals aufhorchen lassen: Temporalmagie! Er musste es haben, um jeden Preis. Damals wie heute hatte er seine Gründe dafür. Auf Draenor hatte er die damaligen Ereignisse und Entwicklungen genutzt um mit dem Exarchenrat der Draenei in Kontakt zu treten. Lyon wusste damals, dass diese Gruppierung besagtes Artefakt in ihrem Besitz hatte. Er hatte keine Mühen gescheut, keine Queste war ihm zu anstrengend gewesen, kein Auftrag zu schwierig. Am Ende hatte man ihm seinen Wunsch verwehrt, man hatte ihn als nicht würdig erachtet. Doch Lyon Dechiffre hatte sich selbst für würdig empfunden. Er hatte sich genommen, was ihm seiner Meinung nach auch zustand, und zwar mit Gewalt. So war er in jenen Besitz gelangt, womit er unter gewissen Umständen die Zeit selbst manipulieren konnte. Der Preis war hoch und er sollte auch noch höher werden. Denn seine Taten sollten sich wie ein Leuchtfeuer auswirken. Und schon bald würde er seine Verfolger anziehen wie Motten das Licht.

Ein Klopfen an der Tür holte ihn erneut aus den Gedanken. Seine Haushälterin Reingard trat in das Sekretariat und bewirtete Lyon mit frischen Früchten. Auch sie war ein Produkt seiner frevlerischen Handlungen und doch zauberte ihm dieser Umstand ein Lächeln auf die Lippen. Während er sich interessiert einem Blatt Pergament widmete und dabei eine Melonenscheibe genoss, empfand er tiefe Zufriedenheit. Er war angekommen. Angekommen als Dekan einer magischen Akademie, angekommen als geachtetes Mitglied des Zirkels der schwarzen Sonne, angekommen als ein Splitterträger des Sterns der Finsternis, aber vor allem war er auf Astralur angekommen. Immer mehr Mitglieder des Zirkels nannten diesen öden, im Nether schwebenden Felsbrocken, Heimat. Mittlerweile tat er es auch so.
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Sohrren Lyon Dechiffre
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"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

[ Charakterinfo ]
Titel:   Gespräche
Thema Beschreibung: im Uhrturm der sphärologischen Fakultät
Verfasst am: 13. Feb 2018, 13:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der sogenannte Uhrturm der sphärologischen Fakultät stellt den höchsten Punkt des Akademiegebäudes dar und verhilft nicht nur zu einem weitreichenden Überblick auf Astralur. Eines Tages sollte das Auge des MalGanis hier installiert werden, eine melonengroße Glaskugel von besonderen Nutzungsmöglichkeiten. Ein Blick durch das Objekt gewährt magische Sicht auf etwaige dämonische Präsenzen weit außerhalb der sicheren Sphäre rund um Astralur. Ein Podium fand sich bereits in der Mitte des Raumes.

An jenem Nachmittag suchte Lyon Dechiffre genau diese Lokalität der Stille und des Schweigens auf. Lediglich vom Dorf da unten drangen hin und wieder Rufe der Arbeiter hier nach oben rauf. Der Dekan mit den pupillenlosen Augen strich über ein Schriftstück und rollte das Pergament auf. Es zeigte den Sternenhimmel über Azeroth mit all seinen Planeten und Himmelskörpern auf den Gestirnen. Demonstrativ befestigte er das Pergament an einer der Mauern. Hier draußen im Nichts des Nethers war diese Karte so sinnvoll wie Pelzstiefel in der Wüste von Tanaris. Aber solche Gegenstände erinnerten die Einwohner Astralurs stets an ihre Heimat, an ihr geregeltes Leben von einst. Mit der Hand streifte er nachdenklich über die grobe Oberfläche und lächelte dabei sanft. Lyon schrak auf, als er Schritte vernahm. Sogleich wandte er sich dem Dachbodeneinstieg zu und erkannte Magus Sohrren von Brill. Der glatzköpfige Frostmagier gilt als engster Vertrauter Lyons und wurde mit der Besetzung des arkanen Forschungszweiges an der Akademie betraut.

Sohrren: Gewogene Magieströme, Lyon. Irgendwie sagte mir mein Gefühl dich hier vorzufinden.

Lyon: Willkommen zurück auf Astralur, mein Freund. Gut dich wohl auf zu sehen und noch besser zu wissen, dass ich das aktuelle, arkane Forschungsprojekt somit wieder an dich abgeben darf.

Sohrren: Höre ich da etwa Erleichterung heraus? Hat sich Fräulein Devlin nicht entsprechend bemüht?

Lyon: Das kann ich nicht behaupten, sie hat sich durchaus bemüht. Aber du weißt ja, dass diese Nekromanten nicht gerade in der Theorie der arkanen Schulen glänzen. Aber dazu später, berichte mir. Was konntest du über Viona herausfinden? Welche Neuigkeiten kannst du an mein Ohr herantragen?

Sohrren: Es war nicht leicht auf ihre Spur zu kommen, aber schließlich wurde ich fündig. Vom Schwarzfels aus nahmen sie den Weg über das Ödland nach Loch Modan. Im Grenzgebiet zum Schattenhochland ließ sie sich mit ihrem Gefolge nieder. Wahrscheinlich wäre meine Maskerade aufgeflogen, wenn ich mich an Viona gewandt hätte, daher nahm ich von diesem Vorhaben Abstand. Eine alte Freundin aus Eisenschmiede schuldet mir jedoch noch einen Gefallen, und zwar keinen Kleinen. So konnte ich sie dazu bewegen den Schattenhammer Kult zu unterwandern, um infolge an Viona zu geraten. Meine Bekannte ist eine Dunkeleisen von zwielichtigem Charakter, ihre Verbindungen reichen bereits zum Schattenhammer hinein. Sie wird versuchen Viona auszuhorchen, aber das benötigt natürlich Zeit.

Lyon: Gut, gut, Sohrren. Halte Kontakt zu deiner Bekannten. Es scheint als wäre uns dieses Luder stets einen Schritt voraus. Wir brauchen etwas, womit wir etwas gegen sie in der Hand haben. Etwas, womit wir einen wunden Punkt bei ihr treffen. Einen Trumpf!

Sohrren: Selbst ich weiß nur wenig zu ihrer Person. Sie ist ein lebendes Mysterium. An was hast du dabei gedacht, Lyon?

Lyon: Nicht an was, sondern an wen! Es gibt da Jemanden, der wohl gewisse Gefühle in ihr auslöst und dieser Jemand ist momentan leider etwas unpässlich, in den Verließen der Scholomance.
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Sohrren Lyon Dechiffre
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"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

[ Charakterinfo ]
Titel:   Gedanken
Thema Beschreibung: In der Sphärologischen Fakultät
Verfasst am: 8. März 2018, 10:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In der sphärologischen Fakultät zu Astralur herrschte rege Tätigkeit. Cara Devlin und Sohrren von Brill forschten an jenem Vormittag unentwegt an dem arkanen Forschungsprojekt. Man munkelte, dass sie unmittelbar vor dem Durchbruch standen und infolge das Problem der Abfallbeseitigung auf Astralur bald gelöst sei. Dieses Ergebnis wurde herbeigesehnt, denn bisher brachte man den Rest von Lebensmitteln und dergleichen über das Portal nach Shattrath. Einerseits ist dies aufwendig, andererseits gefährlich, sollte man beobachtet werden. Und da war noch Meister Silem, welcher sich in der Bibliothek niedergelassen hat und in einem Folianten des Kreises der Magier schmökerte. Oben auf der Kanzel am Podium stand Magus Lyon Dechiffre, Dekan der sphärologischen Fakultät, und analysierte ein Objekt aus der Hand des Artefaktbauers Tharsonius von Hochstade. Man sollte meinen ein ruhiger Vormittag, doch dem war nicht so.

Lyon spürte bereits seit Tagen die drückende Anspannung auf Astralur. Während einige Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne den Sieg über Ignaz Waldemar Zimmerer feierten, kritisierten Andere insgeheim dieses Vorgehen der Zirkelmeisterin Orelina Thanator. Der Verlust an Material und Personen ließ sich nicht mehr schönreden oder durch Worte kaschieren. Der Befreiungsschlag der Darrowehr war mit einem hohen Preis verbunden. Den Kritikern stieß die Tatsache übel auf, dass man indirekt dem Kult der Verdammten beigestanden hat. Lyon Dechiffre beobachtete diese Geschehen genau, agierte und reagierte im Geheimen zu Gunsten der Zirkelmeisterin. Gerade er, er der diesen Leichenschindern am wenigsten abgewinnen konnte. Aber der Weltenwanderer, wie manche ihn nannten, hatte seine Gründe. Einerseits war Ignaz Waldemar Zimmerer sein persönlicher Erzfeind. Zeit ihrer Mitgliedschaft in der schwarzen Sonne wurden Ignaz und Lyon nicht müde sich gegenseitig zu diskreditieren und zu schwächen. Stets war Lyon dem Direktor der Scholomance auf dem Parkett der Macht im Zirkel unterlegen und gerade deshalb sehnte er seinen Fall herbei. Andererseits hatte Lyon seine Meinung zu Orelina Thanator schon vor geraumer Zeit revidiert und ihre Schwächen in der Position der Zirkelmeisterin zu ihren Stärken aufgewogen, Stärken die eindeutig überwiegen. Sie hielt diese Zweckgemeinschaft von dunklen Zauberkundigen und verbrecherischen Gestalten zusammen, wohl hauptsächlich aufgrund ihrer charismatischen Erscheinung und einer gewissen Note von Durchsetzungsvermögen. Lyon wusste, dass er ihre Defizite mit seinen Fähigkeiten ausgleichen konnte und wirkte deshalb auf die Kritiker ein. Orelina hielt sich trotz großer Herausforderungen an der Spitze dieser sinistren Gesellschaft und das sollte auch so bleiben.

Im Visier der Kritik stand auch die Schattenpriesterin Dimiona Galbert. Während der Schlacht hatte sie ein Mitlgied des Zirkels geopfert um Orelinas Tochter das Leben zu retten. Dies hatte zu Protest einer gewissen Anonima geführt, eine trollische Mystikerin und Schwester des Geopferten. Sie war auf dem Weg nach Astralur um ihren Unmut zu bekunden und Orelina anzuklagen. Anonima hatte sich bereits schriftlich angekündigt und Lyon Dechiffre hat beschlossen, diese Last der Zirkelmeisterin abzunehmen. Er kannte die trollische Schönheit schon seit Jahren und wusste mit ihr umzugehen. Und vor allem wusste er, wie er sie ruhig stimmen konnte. Der Zirkel musste wieder seine innere Stabilität erlangen und Lyon wusste um den Wert dieser Sache. Die Opfer dieses Konflikts sollten genauso wenig in Vergessenheit geraten wie die Notwendigkeit des Vorgehens gegen den Despoten Ignaz. Schließlich war man auf die Möglichkeiten des Zirkels und der Fähigkeiten der Mitglieder angewiesen um den Stern der Finsternis zu vollenden und um Viona Ghelleger dingfest zu machen. Lyon hoffte das Orelina den Wert seiner Person eines Tages erkennen würde und die letzten Zweifel an ihm sich verflüchtigen würden. Er griff nach einem Blatt Pergament und verfasste die Adresse Sarobi Dunstmantel, Sturmwind. Die Kooperation mit dem Handelspartner bewahrte den Zirkel der schwarzen Sonne vor dem finanziellen Ruin. Eine Bestellung wurde aufgegeben. Lyon sah sich noch mit großen Herausforderungen konfrontiert, turbulente Zeiten standen an.
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Sohrren Lyon Dechiffre
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"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

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Titel:   Ein neuer Zauber
Thema Beschreibung: auf Astralur
Verfasst am: 22. März 2018, 11:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das lange Warten hatte nun endlich ein Ende! Das erste magische Forschungsprojekt der sphärologischen Fakultät fand einen Abschluss. Magus Sohrren von Brill, Leiter des arkanen Zweigs, überreichte Dekan Lyon Dechiffre in einem feierlichen Akt die Dokumentationsmappe zu dem Zauber „Auge des Nethers“. Für eine magische Forschungs- und Lehranstalt war die Vollendung einer Expedition oder eines Projekts ein Renommee und untermauerte gleichzeitig die Innovation einer solchen Einrichtung. Obwohl dem Dekan bewusst war, dass die Fakultät aufgrund der Geheimhaltung und des Aufenthalts im Nether nicht konkurrenzfähig sei, wetteiferte er insgeheim doch mit den großen magischen Einrichtungen wie Dalaran, der Sturmwinder Magierzunft, den Silbermondern Magistern und vorrangig mit der Scholomance. Gerade mit Letzterer sah man sich in einem messbaren Rahmen, war man doch genauso wie die nekromantische Lehranstalt gezwungen, sich jeglicher Form der Öffentlichkeit zu entziehen. Und das Ergebnis, einen neuen eigenen Zauber kreiert zu haben, beflügelte den Dekan.

An jenem Morgen erteilte Lyon Dechiffre die Anweisung, zum ersten Mal nicht mehr den Müll und Unrat, welcher sich auf Astralur gesammelt hat, durch das Portal nach Shattrath zu entsorgen. Eine Grube nahe der Werkstätte wurde ausgehoben und all die überflüssigen Substanzen und Reste, welche sich über die Zeit gesammelt hatten, dort hineingeworfen. Man bedenke, dass 50 lebende Individuen verschiedenster Völker nun auf Astralur leben, arbeiten, forschen und wirken. Die Entsorgung all der Exkremente und Überreste stellte Lyon Dechiffre und Lord Edmin Lescovar vor eine unlösbare Aufgabe. Bis jetzt!

Am Nachmittag jenes Tages ließ der Dekan die anwesenden Zirkelmitglieder und Angehörigen des grauen Nests bei der Grube versammeln. Trotz der Abwesenheit von der Zirkelmeisterin Orelina Thanator, der Schattenpriesterin Dimiona Galbert, dem Wiedergänger Kormek Raft und der Nekromantin Khelperetocs Durand ließ er den Zauber zum ersten Mal zum Einsatz kommen. Ein zeitlicher Aufschub kam in Anbetracht der angehäuften Müllmenge nun nicht mehr in Frage. Um die Grube positionierten sich Lyon Dechiffre, Sohrren von Brill und Cara Devlin, die versammelte Menge im Kreis hinter ihnen. Der Dekan begann lauter werdend die Zauberformel zu intonieren und vollzog dabei eindrucksvolle Gesten. Die beiden Anderen stimmten sich ein und taten es ihm gleich. Das Mana knisterte förmlich um sie herum und nahm sichtbare Form an. In der Mitte der Grube bildete sich plötzlich ein kleiner, schwarzer Vortex. Während die Zauberkundigen den Spruch kanalisierten wuchs dieses Loch zu einem wirbelnden Strudel heran. Unter den neugierigen Blicken der Anwesenden wurden die Müllteile ganz langsam in den Schlund gezogen. Immer schneller vollzog sich dieser Prozess, Holz, Stein und Exkremente wurden förmlich ins Nichts gesaugt. Abrupt schloss sich das schwarze Loch und von dem Müll in der Grube war nichts übriggeblieben. Applaus stellte sich ein und ein zufriedener Lyon Dechiffre ergriff das Wort:

„Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne, ihr wurdet Zeugen eines monumentalen Augenblicks! Wer auf einem Felsbrocken in den Weiten des Nethers lebt weiß, dass die Entsorgung von Rückständen keine Selbstverständlichkeit sein mag. Deshalb konzipierten die Gelehrten der sphärologischen Fakultät vom arkanen Zweig einen Zauber, der eben dieses Problem löst. Das „Auge des Nethers“ ist ein Kanalisierungszauber aus der Transmutation, wo der dabei entstehende Riss in der Realität eine Verbindung in den Nether erschafft. Jede nicht niet- und nagelfeste Form von lebloser Materie wird eingesaugt. Dies geschätzte Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne ist erst der Anfang, der Beginn des Aufstiegs der sphärologischen Fakultät. Als Dekan dieser ehrwürdigen Einrichtung stehe ich dafür ein, dass wir bei jenen Forschungsgebieten ansetzen, wo sich andere Institutionen aus moralischen Bedenken abwenden. Für Astralur! Für die schwarze Sonne!
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Sohrren Lyon Dechiffre
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"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

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Titel:   Besuch aus Shattrath
Thema Beschreibung: im Dekanat der sphärologischen Fakultät
Verfasst am: 23. Mai 2018, 12:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Lediglich eine weiße Stumpenkerze erhellte das Dekanat der sphärologischen Fakultät zu so später Stunde. Ruhig flackerte der Schatten an der Wand und bot einen ruhigen Tanz in Wechselwirkung von Licht und Dunkelheit. Auf dem schweren, weißen Marmortisch lag ein Foliant offen aufgeschlagen und gewährte Einblicke auf komplizierte, arkane Formeln. Daneben schwebte über einem kleinen Podest eine aus Holz geschnitzte Kugel. Deren Oberfläche zierten die Darstellungen verschiedener Landesgrenzen. Eindeutig handelte es sich Miniaturdarstellung von Azeroth.

Auf seinem hohen Lederstuhl thronte förmlich der Dekan, Magus Lyon Dechiffre, während er eine graziöse Schwanenfeder in seiner rechten Hand hielt und sein Gesicht zu einer nachdenklichen Grimasse verzog. Sein linker Zeigefinger zog einige Zeilen in dem Folianten nach. Ruhigen Gemütes legte er die Schreibfeder aus der Hand und griff nach einer kleinen Metalldose am Tischrand. Gedankenverloren öffnete er diese und tunkte seine Hand in eine orangefarbene Honigcreme, welche er danach in sein schwarzes Haar strich. Der unverkennbare Duft einer Imkerei gleichkommend verbreitete sich kontinuierlich im Dekanat. Lyon liebte diesen Duft, seine äußere Erscheinung ist ihm stets ein hohes Anliegen und er verbringt manchmal Stunden vor dem Spiegel. Ein Klopfen an der Tür riss ihn aus seinen Gedanken. Nach einem lauten „Herein“ öffnete sich die Tür und eine äußerst attraktive Draenei Dame betrat das Dekanat. Ihr silbernes Haar fiel in Locken über ihre schulterfreie, fast transparente Robe. Ein neckisches Lächeln zauberte sich auf ihre graziösen Gesichtszüge, während sie zielgenau um den schweren Marmorschreibtisch schritt und schließlich auf Lyons Schoß selbstsicher Platz nahm. Sogleich legte dieser seine Arme um ihre Taille.

Lyon: Willkommen auf Astralur, Obsidian. Hat dich die Wache am Portal in der Höhle sicher hier her gebracht? Er war ob deines Entreffens in Kenntnis gesetzt worden.

Obsidian: Khronakai Khristor, Lyon. Alles entwickelte sich so, wie ihr es mir geschrieben habt.

Lyon: Wie laufen die Geschäfte in Shattrath? Ich hoffe du leitest mein Etablissement mit derselben Hingabe wie ich es tue?

Obsidian: Mit der selben Hingabe die ich zu euch hege, mein Löwe. Zwei neue Damen wurden angeworben. Sie leisten gute Dienste. Mehr muss nicht gesagt werden.

Lyon: Gut, ich wusste, warum ich dir diese Verantwortung übertrage. Erneut fühle ich mich in meiner Entscheidungsfindung bestätigt.

Obsidian: Doch eilt mein Erscheinen einem anderen Grund voraus.

Lyon: So sprich, Obsidian.

Während des Gespräch begann Lyon langsam die Draenei zu entkleiden und streifte ihre seidene Gewandung von ihrer glatten Haut.

Obsidian: Der Goblin zwitscherte. Das Gold ging nach Kalimdor, dort verliert sich leider die Spur. Der einzige Anhaltspunkt der noch von Bedeutung sein könnte ist der, dass der Kopf dieser Söldnerbande einst Kontakte nach Sturmwind gepflegt haben soll. Dies wurde meinem Informanten von einem Bankier aus Ratschet bestätigt. Mehr ist über diesen ominösen Söldner nicht bekannt. Er weiß scheinbar wie man Spuren verwischt.

Lyon: Erneut hast du mir gute Dienste erwiesen, Obsidian. Diese Information ist besser als keine Information. Aber ich denke wir sollten es uns nun dem angenehmen Teil deines Besuches widmen, oder?

Obsidian: Ich stehe euch zur Verfügung, Lyon.

Die Tür zum Dekanat wurde kurzerhand abgeschlossen und das Licht der Kerze erlosch ebenso.
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Sohrren Lyon Dechiffre
Die Nachtwache



"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

[ Charakterinfo ]
Titel:   Gestern, Heute, Morgen
Thema Beschreibung: im Dekanat der sphärologischen Fakultät zu Astralur
Verfasst am: 20. Jul 2018, 08:06 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Stille im Dekanat war fast beklemmend und man hätte meinen können, der luxuriös eingerichtete Raum im Dachboden der sphärologischen Fakultät sei menschenleer. Doch dem war nicht so. Magus Lyon Dechiffre thronte auf seinem hohen Lehnstuhl und starrte gedankenverloren ins Nichts. Seine rechte Hand umklammerte ein kristallines Glas, es war nur noch zur Hälfte mit einem spitzen Elwynner Südhang Rotwein gefüllt. Das wohl kostbarste und teuerste Importgut hier auf Astralur, dem im Nether schwebenden Eiland und dem Sitz des Zirkels der schwarzen Sonne. Der Magier, dessen honiggecremtes Haar im Licht des Kerzenscheines glänzte, dachte schweigend über die Ereignisse des gestrigen Abends nach. Der Stern der Finsternis, jenes zersplitterte Artefakt aus den Händen der alten Götter selbst, war durch sein Beiwerk vollendet worden. Doch zu welchem Preis? Der Schattenpriesterin Dimiona war während des Rituals von der Zirkelmeisterin das Bewusstsein geraubt worden. Den Hintergrund dieser Tat konnte er nicht vollends durchblicken, seine Sorge galt in diesen Stunden der blonden Schattenpriesterin. Dabei blickte er auf eine hölzerne Kiste in der Ecke des Raumes. Es handelte sich um ein Geschenk besagter Person. Flaschen, gefüllt mit kostbaren Rotwein, waren darin zu finden. Trauer umgarnte sein Gemüt, während er darüber sinnierte, wie oft er zusammen mit ihr in seinem Turm solch edle Tropfen genossen hatte. Würde das jemals wieder so sein? Obwohl man allen Grund dazu hätte, sich feiern und ehren zu lassen, blieb die Jubelstimmung aus. Lyon fühlte sich abgeschlagen, müde und dünn. Während des Rituals war er mit seiner persönlichen Nemesis konfrontiert worden, die alten Götter stülpten seine innersten Ängste nach außen und formten sie zu einer sichtbaren Masse. Ein Drache, aber nicht irgendein Drache, war ihm da gegenübergestanden. Ein bronzener Drache! Aufgrund seiner Zeitreisen war Lyon Dechiffre ein Gejagter, aber er floh vor ihnen nicht durch Länder oder Städte, nein, sondern durch die Jahrhunderte selbst. Und die alten Götter wussten dies scheinbar.

Dimionas Zustand, sein Frevel an der Zeit und die damit einhergehende Jagd nach ihm, sowie der Krieg des Zirkels gegen Viona Ghelleger hatten Lyon Dechiffre viel abverlangt. Er sehnte sich nach Ruhe und Erholung. Und er sehnte sich danach seinem Hauptaugenmerk mehr Beachtung schenken zu können, der sphärologischen Fakultät. Die Ereignisse um den Stern der Finsternis zwangen ihm eine gewisse Flexibilität was Abenteuer betrifft auf. Doch das war nicht mehr sein Leben, schon seit Jahren nicht mehr. Er hatte Abenteuer durch Luxus und Komfort ersetzt und das war gut so. Warum sollte auch ein Mann von seiner Position noch einen Finger rühren, wenn er mit Fingerzeig Untergebene dazu auffordern konnte. Er würde weiterhin sein Augenmerk auf den Zirkel der schwarzen Sonne richten, aber von einer Position hinter seinem Schreibtisch aus.

Während er darüber nachdachte, wie er bald mit Orelina zu all diesen Themen ins Gespräch finden konnte, wurde die Tür des Dekanats aufgerissen. Eine wütende Ursula, Schattenpriesterin und Leiterin des Schattenzweiges an der Fakultät, trampelte in den Raum. „Was ist es diesmal, Ehrwürden“ fragte Lyon Dechiffre phlegmatisch. Innerlich stellte er sich darauf ein, die nächsten Augenblicke nicht mehr zum Wort zu kommen. Dem war auch so. Lautstark beschwerte sich die temperamentvolle Blinde über die Maßnahmen der Zirkelmeisterin. Sie tobte vor sich hin und gestikulierte dabei wild herum. Lyon Dechiffre bewunderte ihre Fähigkeit, ohne einen einzigen Atemzug so lange schreien zu können. „Eure Beschwerde nehme ich zur Kenntnis, Ehrwürden. Bei nächster Gelegenheit werde ich den Dialog zur Zirkelmeisterin suchen. Ihr dürft euch nun zurückziehen“ war seine Antwort, die der Schattenpriesterin nicht mundete. Dennoch tat sie wie ihr befohlen und verschwand polternd. Dies zauberte dem müden Magier ein Lächeln ins Gesicht, denn er wusste, dass ihn immerhin der Alltag wieder eingeholt hatte.
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Sohrren Lyon Dechiffre
Die Nachtwache



"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

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[ Charakterinfo ]
Titel:   Wissen im Verborgenen
Thema Beschreibung: Tief unter der sphärologischen Fakultät
Verfasst am: 28. Sep 2018, 08:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wer hätte jemals gedacht, dass sich unter dem Akademiegebäude der sphärologischen Fakultät zu Astralur ein geheimes Netzwerk an Gängen und Korridoren befinden würde. Vor wenigen Tagen hatten Zirkelmeisterin Orelina Thanator und Dekan Lyon Dechiffre diese weitreichende Entdeckung für sich verbuchen können. Nun widmete sich der Magus einer intensiven Begutachtung der Räume, welche tief im Erdreich des schwebenden Eilands verborgen lagen. Bislang vermutete man im Zirkel der schwarzen Sonne, dass Erzmagus Hasrabahl vom Kreis der Magier Astralur als persönlichen Rückzugsort erschaffen hatte lassen, um sich dort ungestört heiklen, magischen Forschungen widmen zu können. Die Erkenntnis des gestrigen Abends entkräftete diese Vermutungen nun vollends.

Die Gänge verbanden vier kleinere Lagerräume, ein weiteres Untergeschoss, sowie eine größere Halle. Auf seinem Weg suchte Lyon Dechiffre einen der Lagerräume auf. Ein schwebendes, kugelartiges Energiegebilde hatte dort sein Interesse geweckt. Inzwischen wusste er, dass es sich bei dem aus Licht und Schatten bestehenden Gebilde um die Sphäre des Gleichgewichts handelte. Die Bezeichnung erschien dem wissbegierigen Magus als unlogisch, da die sich drehende Nebelkugel wesentlich mehr Schattenflächen als Lichtflächen vorwies. Beizeiten würde er eine detaillierte arkane Analyse des Objekts vornehmen, soviel stand fest.

Sein Weg führte ihn hinab in das tief gelegene Untergeschoss. Trotz mangels Tageslichtes, an einem Ort wie Astralur war dieses sowieso nicht vorhanden, war hier ein Botanikum eingerichtet worden. Über die Jahre hinweg waren die Setzlinge ausgetrocknet, welk lagen die Pflanzenteile mit den auffällig großen Schnappmäulern darnieder. Eine arkane Analyse bestätigte Lyons Vermutung, dass es sich um dämonisch pervertierte Pflanzensetzlinge handelte. Mit Sicherheit hätten diese Gewächse zu imposanter Größe heranwachsen sollen und die spitzen Zahnreihen in den Mäulern gaben Aufschluss auf die Verwendung dieser obskuren Kreationen. Der Dekan verschloss die Tür hinter ihm und schritt das Stockwerk nach oben.

So erreichte er die große Halle am Ende der zwei sich verbindenden Gänge. Das Schild am Türbogen verriet die eindeutige Nutzung dieser Räumlichkeit, die „Arkano-mechanische Werkstatt“. Hier wurden die Kenntnisse von Schmiedekunst, Ingenierskunst und Verzauberungskunst vereint um mannsgroße Golems zu konstruieren. Aussehen und Erscheinung ähnelten jenen Konstrukten, welche sich in den Straßen von Silbermond tummelten. Doch die wenigen fertiggestellten Prototypen wiesen spezielle Konturen und Formen vor. Vorbild stand hier eindeutig das typische Rüstungsset eines Soldaten der Goldenen Legion, dem militärischen Arm des Kreis der Magier. Lyon schritt an einem Golem vorbei und blies diesem den Staub von seinem wuchtigen Oberarm. Dabei legte er die darauf eingravierte Symbolik des Kreis der Magier, den Magierstab mit dem markanten Ring darum, frei. Einige zurückgebliebene Aufzeichnungen und Pergamente schob der Dekan in seine Mappe und freute sich dabei auf die interessante Abendlektüre.

Zu guter Letzt beschritt er die „Arkane Kartographie“. Im Gegensatz zu den Gängen und anderen Räumen befanden sich hier keine magischen Leuchtkristalle um etwas Licht zu spenden. Stattdessen thronte in der Mitte eine kürbisgroße, geschliffene Kugel aus Bergkristall. Diese schwebte knapp über einem Podest, welches an der Unterseite einige Druckknöpfe vorwies. Lyon wählte den Knopf „Östliche Königreiche – Süd“ und setzte seinen Finger darauf. Grelles Licht erfüllte die Bergkristallkugel und projizierte ein Abbild des Waldes von Elwynn mit den umliegenden Regionen auf die Mauer. An scheinbar wichtigen strategischen Punkten war das Wappen des Kreis der Magier gesetzt worden. Grübelnd stand Lyon Dechiffre vor der aus reinem Licht bestehenden Karte und spannte seine Gedanken weiter. Handelte es sich hierbei um einen ausgefeilten Invasionsplan, von Erzmagus Hasrabahl selbst durchdacht und in Szene gesetzt? Wenngleich sich der Kreis der Magier bereits vor vielen Monden aufgelöst hatte sind diese Informationen und das in den Kammern verborgene Wissen von großer Bedeutung. Wie damit umzugehen sei entscheide letztendlich die Zirkelmeisterin, aber man würde aus dieser Hinterlassenschaft seinen Nutzen ziehen, das war gewiss.

Lyon Dechiffre verließ die verborgenen Kammern und begab sich zurück ins Erdgeschoss der sphärologischen Fakultät. Im Dekanat widmete sich der charismatische Lebemann den gefundenen Schriften und studierte diese die halbe Nacht hindurch. Dies brachte ihm die Erkenntnis ein, dass Hasrabahl nichts Geringeres angestrebt hatte, als eine azerothweite Herrschaft von Magiekundigen zu etablieren. Diese sogenannte Magokratie sollte den Führungsanspruch des Adels beenden und die Staatsgewalt in die Hände ausgewählter Zauberkundiger legen. Initiator und Vater des Gedankens war natürlich Hasrabahl selbst. Sein großes Lebenswerk sollte durch Ränke, Intrigen und die Besetzung wichtiger Ämter durch ihm vertraute Personen seinen Anfang nehmen. Lyon Dechiffre wurde klar, dass letztendlich Hinterhofgespräche und personelle Einflussnahmen nicht ausgereicht hätten, um eine Magokratie auf azerothischen Boden zu errichten. Hier auf Astralur hätte man mittels Handwerkskunst und Magie eine schlagkräftige Streitmacht aufgestellt um notgedrungen auch mit Gewalt das Ziel herbeiführen zu können. Ein weiteres Pergamentstück errang Lyons Aufmerksamkeit, eine von Hasrabahl verfasste Liste der Eingeweihten. Lediglich ein einzelner Name erregte seine Aufmerksamkeit und zauberte ihm ein süffisantes Lächeln auf die Lippen, Andorella Egromond.
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Sohrren Lyon Dechiffre
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"Dekan der sphär. Fakultät"

<Zirkel der schwarzen Sonne>

Beiträge: 35

[ Charakterinfo ]
Titel:   Erstschlag
Thema Beschreibung: Astralur
Verfasst am: 3. Okt 2018, 23:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wohin Lyon auch blickte, Astralur brannte! Zitternd und von einem Schweißausbruch gebeutelt wischte sich der sonst so smarte Lebemann und Magier über die Stirn und bemerkte nicht, dass Blut auf seinem Handrücken klebte. Keuchend versuchte er die Situation zu erfassen. Im Kampfgetümmel konnte er mehrere Zirkelmitglieder ausmachen, welche von Dämonen förmlich abgeschlachtet wurden. Nahe dem Lagerhause konnte er Sohrren von Brill ausmachen, der mittels Frostmagie einen angreifenden Dämon auf Distanz hielt. Sein Kollege, der Hexenmeister Sandhal, tat es ihm ähnlich, als er schlichtweg in den Geist des Angreifers eindrang und ihn mit seiner Magie kontrollierte. Lord Edmin Lescovar, sein Gesicht von panischem Ausdruck verzerrt, lief aus dem brennenden Lagerhaus und suchte in seiner Verzweiflung schlichtweg das Weite. Es herrschte Chaos und Lyon sah lediglich nur mehr einen einzigen Ausweg, doch dafür brauchte er eine einzige Person.

Er bahnte sich seinen Weg Richtung Herrenhaus der Thanators und sah sich plötzlich mit einer abscheulichen Dämonenbrut konfrontiert. Das Ungetüm fletschte seine Hauer und präsentierte dem eingeschüchterten Magus seine zahlreichen Zahnreihen. Lyon hob seinen Zauberstab, murmelte eine arkane Formel und der Dämon erstarrte in seiner Bewegung. Wie in Zeitlupe bewegte er sich unbeholfen auf den Magus zu, während dieser davoneilte. Insgeheim spürte er Erleichterung, den Cantus Verlangsamung zur Perfektion gesteigert und studiert zu haben. Schreie und die Laute des Kampfes begleiteten ihn auf Schritt und Tritt. Schließlich stand er keuchend vor dem Herrenhaus der Thanators.

Eben wollte er noch hineinstürmen als sich die Tür öffnete. Eine imposante Gestalt verließ ruhigen Schrittes und mit einem siegessicheren Gesichtsausdruck das Haus. Ein groß gewachsener Mann in Robe, von graziöser Bewegung und charismatischer Erscheinung. Auffällig waren seine violett funkelnden Augen, groteske Tore zu seiner Seele oder was sich auch immer in ihm befinden würde. Auf seinem kahlen, menschlichen Haupt thronte eine brennende Krone. Lyon hatte noch nie zuvor ein solches Diadem gesehen, deren Form aus puren Flammen zusammengehalten wurde. Eine diabolische Aura ging von diesem Menschen aus. Erst jetzt bemerkte Lyon, was der Mann in Robe in seinen Händen trug. Thesia, der Spross der Thanator Familie, Tochter der Zirkelmeisterin. Die Kleine plärrte sich die Seele aus dem Leib, was den Mann mit der Flammenkrone nicht im Geringsten tangierte. Lyon fasste Mut und murmelte eine arkane Formel, wobei er besagten Gegenüber visuell fokussierte. Er kam gar nicht mehr dazu, die Formel laut auszusprechen, als ihn eine Feuerlanze direkt in die Brust traf. Der überraschte Magus wurde gut drei Schritt durch die Luft gewirbelt und schlug hart auf. Als er den Kopf schmerzerfüllt anhob war die Gestalt fort. Er konnte Dimiona Galbert ausmachen, welche hastigen Schrittes zu ihm herbeieilte. „Wir müssen den Stern der Finsternis aktivieren“ rief der angeschlagene Magus der Schattenpriesterin zu.

Dimiona und Lyon, sie stützten sich gegenseitig, als sie von Schmerz gepeinigt zur sphärologischen Fakultät humpelten und dabei den kämpfenden Parteien auswichen. Es zeichnete sich eine klare Niederlage für den Zirkel ab, die Dämonen gewonnen schnell die Oberhand. Sie waren so zahlreich wie grausam. „Isidorus und Miriam sind vermutlich tot“ murmelte Dimiona in Lyons Richtung, der ihre Worte jedoch aufgrund des Kampfgetümmels nicht wahrnahm. Mit letzter Kraft schleppten sich die Beiden in das Nebengebäude der Akademie, betraten diese und setzten die Treppen hinauf zur Halle der Zusammenkunft. Eilig wurde die magisch versiegelte Tür geöffnet. Der Magier und die Schattenpriesterin platzierten sich um den Stern der Finsternis und richteten ihre Hände auf jenes Artefakt, dessen Fertigstellung sie weit über einen Jahreskreis Zeit und Kraft gekostet hatte. Dabei intonierte Dimiona dunkle Wörter und wagte Jene anzurufen, deren schreckliche Macht das Grauen da draußen wohl noch übertreffen würde. Plötzlich leuchtete das Gebilde des Artefakts auf, eine grüne, eine violette, eine schwarze und eine rote Energiekugel konzentrierten ihre Energien. Ein aus dunkler Kraft bestehender Strahl schoss nach oben, durch die Decke des Gebäudes und grollte in die endlosen Weiten des Nethers. Stille, Ruhe, Leere!

Irgendwann erwachten Dimiona und Lyon in der Halle der Zusammenkunft. Wie lange sie bewusstlos waren, sie wussten es nicht. Ein in dunklen Roben gehülltes Zirkelmitglied eilte zu ihnen und teilte ihnen mit, dass etwa zwei Kerzenlängen seit der Schlacht vergangen waren. Sie ließen sich nach unten helfen und beschritten den Vorhof der Fakultät. Ein Bild der Verwüstung zeichnete sich vor ihnen ab. „Vom grauen Nest sind alle tot, Dekan. Die Angreifer ebenso, eine dunkle Kraft hat sie auf einmal niedergerungen. Die Überlebenden sammeln sich in der Portalhöhle. Die Brände konnten notgedrungen gelöscht werden, aber aufgrund der Rauchbildung müssen wir Astralur schnellst möglich verlassen“ erklärte der Zirkelanhänger hustend.

Lyon Dechiffre zog die Luft mit einem bedauernden Seufzer ein und blickte vielsagend zu Dimiona als er sprach: „Dann gibt es für uns nur einen Weg, auf zur Darrowehr!“
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