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Pilgerreise durch die Pestländer
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Salandriia
Forscherliga







Beiträge: 22

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Sep 2014, 14:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ihr brummte der Schädel, warum sagte sie nicht. Nein getrunken hatte sie nichts, außer Wasser. Mit brummendem Schädel lag sie dort Nachts und dachte nach.

Irgendwann im Morgengrauen richtete sie sich schlagartig auf, was noch mehr brummen verursachte und sah mit großen Augen zum Esel. Urplötzlich war ihr der Gedanke gekommen : Was passiert mit dem Esel wenn die Vorräte ausgingen? Der Esel musste schleunigst weg und ihr fiehl nur ein Ort ein.

Mühsam richtete sie sich auf, band dem Esel das Führhalfter um und ging zu den Wachhabenden. Leise um niemanden zu wecken sprache sie eine der Wachenden weißröcke an.

Werte Miss,
ich möchte nicht groß stören, aber mir ist ein schwerer Gedanke gekommen. Wenn die Vorräte ausgehen, wird als erstes der Esel gegessen, er ist für die Anderen nicht so von Wert wie ihre Pferde.
Deswegen möchte ich Euch bitten, ihn vom Nistgipfel abholen zu lassen. Der Esel war für mich ein Geschenk, er zog bisher unseren Vorratskarren,
und die Verletzten im Karren. Ich arbeitete lange das er auf mein Wort folgte. Bitte lasst nicht zu, daß er geschlachtet wird wie ein dummes Rind, auch wenn Rinder nicht dumm sind.

Ruhig, ernst, sachlich sprach sie, zwar wirkten ihre Augen müde und träge, doch erwähnte sie mit keinem Wort ihr Kopfbrummen und liess ihn sich auch weiter nicht anmerken. Die Wache sah sie eine Weile lang an, erkannte wohl ihre Zuneigung zu dem Esel, erkannte wohl die Angst hinter den ruhigen Worten. Sie nickte und machte sich auf zur Kommandantin, während Selena für die Dauer ihren Posten übernahm.

Nach einer Weile kam sie zurück, mit einem Rekruten an der Seite, der sich auf inen eGreifen schwang und Richtung Nistgipfel losflog. Etwas später, Selena konnte nicht sagen wie lange, sie besaß kein Zeitgefühl, kam ein Zwerg mit dem Rekruten zurückgeflogen. Während alles noch erschöpft schlief, sprach Selena leise mit dem Zwerg, übergab ihm dann die Führleine und sah zu wie der Esel mit dem Zwerg verschwand.

Dankbar nickte sie der Wache, dem Rekruten und der Kommandantin zu, ehe sie zu ihrem Lager tapste und dort schlichtweg vor Schmerzen und Erleichterung zusammenbrach und den restlichen Tag verschlief. Nichts konnte sie wecken, sie schlief und holte die vergangenen zwei Nächte nach. Träumen tat sie nicht gut, der Schlaf war unruhig, voller Bewegungen, aber sie schlief.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2303

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Titel: Verfasst am: 13. Sep 2014, 18:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Bericht zum 12. Tag des 9. Monats

Verlegung des Lagers zum Kronwachenturm in den östlichen Pestländern.

Aufgrund der Route am Ufer des Darrowmeresees entlang wurde der Proviant auf die Pferde verladen, da der Weg uneben und durch das Wetter rutschig ist. Die alternative Route wäre gen Westen um die Zugwindspitze und hinter Andorhal vorbei führend und würde uns mehrere Tage kosten. Der Karren wurde zurückgelassen jedoch wetterfest gemacht um später nachgeholt zu werden.

Der Turm der Kronenwache wurde als vorläufiges Lager gewählt, da der Zustand von Marris Siedlung, welche zwar näher gelegen wäre, unklar ist. Späher werden in den kommenden Tagen überprüfen, wie es um die Siedlung bestellt ist.

Es gibt eine Vereinbarung mit den ansässigen Argentumkreuzzüglern. Vorerst dürfen unsere Leute an und im Turm Lager aufschlagen. Als Gegenleistung haben sie sich in WAche und Küchendienst einzubringen. Jegliche Art von Provokation ist auf Geheiß von Pater Greycastle zu unterlassen.

Schichteinteilung wie folgt:

Frühschicht: 6 Uhr bis 14 Uhr
Tagschicht: 14 Uhr bis 22 Uhr
Nachtschicht: 22 Uhr bis 6 Uhr.

Jede Schicht besteht aus einem Schützen und mindestens einem Gardisten, sowie einem weiteren Gardisten oder wahlweise Kleriker.

Die erste Nachtschicht wurde von Morris, Bateran und Andres übernommen.

Des weiteren haben sich ALLE Zeloten zum Küchendienst einzufinden und zu beteiligen.
Wer keine Wachschicht hat, ist angehalten, diese, wenn es nötig ist, zu unterstützen.

gez. A. Bodkin
Chevalíer

Sämtliche
_________________
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Wolfhart Andres
Forscherliga







Beiträge: 554

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 14. Sep 2014, 10:42 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seite an Seite mit Schwester Bateran stand Wolfhart
auf dem Hang unter einem der wenigen grünen Bäume und
schaute Richtung Darroheim.
Beide waren nachdenklich und es wurde nicht gesprochen.
Ab und an kam es vor das ein Geräusch zu ihnen herauf drang.
Die Argentumleute ließen sich nicht von diesen stören.
Leise redend und ruhig spielten sie irgendein Kartenspiel.
Sie waren es gewohnt diese Laute Nacht für Nacht zu hören.
Und auch wenn es Wolfhart mulmig war versuchte er ruhig zu bleiben
und er schaute immer mal wieder gen Argentumler und studierte ihr
verhalten
Urplötzlich durchdrang ein lauter unmenschlicher Schrei die scheinbare Ruhe.
Unwillkürlich sprang Wolfhart auf und einen Moment später stand Rahira
neben ihm. Selbst die Argentumsleute standen mit Händen auf den Waffen neben
ihrem Feuer und starrten in die Nacht hinaus.
Ein weiteres mal war der Schrei zu hören. Diesmal aber
um einiges weiter entfernt.
Beruhigt setzten sich alle wieder und verbrachten den Rest
der Schicht um eine wachsamer und noch etwas schweigsamer als zuvor.
_________________
Der Teufel sitzt jede Nacht an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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Clíff Morris
Forscherliga




Ordensbewahrer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 221

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Sep 2014, 08:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Lange Zeit saß Cliff auf einem Vorsprung, ein Bein angewinkelt, das andere
frei baumelnd. Immer wenn Wolfhart oder Amlodi vorbei gingen, wurde ein
kurzer schneller Witz gerissen, aber die meiste Zeit blieb er dort allein
sitzen und brütete über einem Lehren Papier. Viele würden meinen es
würde die nächste Blaupause für einen Panzer werden, allerdings stimmte
in diesem Fall ein Detai nicht. Cliff fixierte immer wieder lächelnd seinen
Ehering, bis er dann einen Brief verfasste.


Ruhm im Glanze des Lichts Marschall Shukov,

hiermit erbitte ich, dass ich nach der Pilgerreise durch unsere Heimat, für
einige Zeit zu meiner Frau und Kindern in Sturmwind versetzt werde, um
dort vorallem Joanne das Leben leichter mit den Kindern zu machen in den
ersten Wochen. Um die Zeit nicht ohne Ordensdienst verstreichen zu lassen
würde ich natürlich so oft es mir möglich ist meinen Dienst in der
Kathedrale tun und gleichzeitig mich im Zwergendistrikt in der Ingenieurs-
kunst weiter ausbilden zu lassen, um instandhaltungen an Waffen aber
auch in der Schmiede und der Garrnision durchführen zu könnnen und so
nützlicher für den Orden werde.

Gez. Ordenbewahrer Cliff Morris
_________________
Überlasst das Denken den Pferden, die haben
größere Köpfe als ihr. - Erste Worte zu meiner
Gruppe als Vorgesetzter
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Rahira
Forscherliga







Beiträge: 207

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Sep 2014, 14:11 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Rahira, Tairah und Cayadro schritten um den Turm herum. Sie hatten die Wache zur Mittagsstunde bekommen. Die anderen bereiteten gerade alles vor für das Mittagessen und die Mittagsmesse. Man hörte sie plappern vom Turm aus, während diese drei nun schon seit zwei Stunden schritten. Alle drei sagten lange Zeit nichts und gingen stumm nebeneinander her. Sie alle schauten wachsam in den verdorbenen Wald hinaus, beobachtend auf mögliche Gefahren. So drehten sie Runde um Runde und hingen ihren Gedanken nach, bis Tairah und Cayadro anfingen sich dabei zu Unterhalten. Rahira schaute etwas genervt herüber, waren die beiden dann doch etwas abgelenkt. Aber sollten sie machen, immer nur schweigen war auch nicht gut. Rahira beobachtete die beiden einen Moment wie diese sich über etwas privates Unterhielten. Es ging wohl um alte Zeiten, jedoch blieb Rahiras Blick beim weiter schweifen hängen. Ein Busch der raschelte zog ihre Aufmerksamkeit voll auf sich. Das konnte erstmal alles sein, aber Rahira packte Tairah am Arm, was diese mit einem murren beklagte. Aber es brachte sie zum halten, so das Rahira den anderen beiden den Busch zeigen konnte der verräterisch raschelte. Rahira nahm ihr Schwert vom Rücken und Cayadro bildete mit ihr eine Linie. Auch er hatte seinen Schild und Axt genommen. Tairah hingegen war hinten und hielt den Rücken der beiden frei.

So näherten sich diese langsam dem Busch der hinter zwei Bäumen lag. Klar war das egal was in dem Busch war es sicherlich nicht mehr gänzlich am Leben war, außer Tuuli dachte sich sie müsste mal wieder einen anderen Ort zum schlafen suchen. Nun waren sie heran geschlichen mit etwas leiserem geschepper der Rüstungen, Cayadro nickte kurz Rahira zu und dann schlugen beide den Busch auseinander, sehend was dort drinnen war. Heraus sprang ein erkrankter Hase der hier und da Fell verloren hatte und mehr als schon tot aussah. Er wurde aus dem Busch getrieben und wollte davon laufen als Tairah entsetzt schrie.

"Fledermaus!"

In einem der Bäume hatte eine große Fledermaus gesessen und auf den Hasen gehofft. Dieser konnte nun getrost entkommen denn die drei roten gaben ihm die perfekte Deckung. Mit großen Schwingen stürzte sich die Fledermaus herunter zu den dreien. Durch den Schrei von Tairah gewarnt drehten sich Rahira und Cayadro gleichzeitig um. Cayadro stürzte vor und stieß Tairah mit dem Ellenbogen gegen die Schulter hinter sie. Dann hob er den Schild um die Fledermaus zu blocken um mit Rahira gemeinsam auf sie einzuschlagen. Die Krallen der Fledermaus kratzten gegen Schild und rissen den Wappenrock von Rahira etwas auf. Aber schnell waren die Flügel dieser Bestie verletzt, so das diese zu Boden ging. Cayadro fluchte einige Male während Tairah einen Zauber vorbereitete. Rahira stach mit ihrem Schwert nach der Brust des Tieres was wild mit den Flügeln vom Boden aus flatterte. Mit zwei kleineren Feuerbällen die Tairah auf die Flügel lenkte und Cayadro der auf den Kopf einschlug, erlag die Fledermaus endlich den dreien. Alle drei schauten sich nach weiteren Gefahren um und gingen zum Turm mit der toten Fledermaus als sie keine Gefahr mehr sahen. Dort wurde die Fledermaus verbrandt um keine anderen Viecher anzulocken und weil man sowas eh nicht essen sollte.
Nach einem weiteren Schluck Wasser setzten die drei ihre Wacht fort und wurden dann später von der Nachtschicht abgelöst. Tairah ging mit einem heimlichen finsteren Blick Richtung Orc zum Abendessen, während Rahira ersteinmal beten ging für das Leben das sie genommen hatte. Cayadro ging ebenso zum essen und reinigte danach seine Waffen, wie immer nachdenklich.
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Tuuli Virtanen
Forscherliga



"Der Widerstand"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 120

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Titel: Verfasst am: 15. Sep 2014, 16:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Bericht
Nachtwache, 14. auf den 15.

Meldungen:
- Der Esel schnarcht
- Wir haben ein Heckenschwein am Lager

sonstige Vorkommnisse:
- keine (nichts, was nicht normal wäre)


gez. Tuuli Virtanen
_________________
Wäre auch an der Zeit gewesen: Gesellschaft zur Rettung des Konjunktiv II hätte heute gegründet werden können. - Der Postillon
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Norica Feld
Forscherliga







Beiträge: 541

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Sep 2014, 18:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In der vergangenen Nacht hatte sie ausnahmsweise mal wieder sehr gut geschlafen. Diese Nacht sah das allerdings schon wieder ganz anders aus. Sie hatte viel zu viel Stoff zum Nachdenken bekommen.
Erschossen. Die Erkenntnis war hart. Aber ehrlich.
Im Gespräch meinte sie, sie wisse nicht, ob ihr die dargebotenen Stiefel passen würden, aber dass sie versuchen würde, sie anzuziehen. Daraufhin hatte er geantwortet, dass, wenn die Stiefel nicht passten, sie zu schwach wäre.
Zu schwach. Unwürdig. Erschossen.
Sie hatte gesagt, dass sie an sich arbeiten würde, damit sie ihr passten. Es war ihre erste und ehrliche Reaktion, aber tatsächlich bei ihr an kam das alles erst einige Stunden später in aller Deutlichkeit:
Entweder die Stiefel passten, oder sie würde ihm eigenhändig eine Armbrust oder ein Gewehr in die Hand drücken.

Es hatte lange gedauert, bis sie endlich eingeschlafen war. Sie schlief sehr unruhig und träumte allerhand wirres Zeug. Vom Stab der ehrwürdigen Mutter und dem Panzerhandschuh des Chevaliers. Von nicht enden wollenden Treppenstufen, Wassereimern und nassen Roben. Von Armbrüsten und ihren Bolzen, wie sie durch die Luft zischten. Und vor allem von allerhand Stiefeln, die ihr allesamt nicht passten.

Als sie am Morgen mit Selena und den Silberfischen zusammen das Frühstück vorbereitet hatte, blickte sie entschuldigend in die Runde und verschob das eigene Frühstück zunächst.
Sie ging zum Fuß der Treppe des großen Turmes und blickte hinauf. Dann wetzte sie die vielen Stufen hoch zur Spitze. Kurz darauf erreichte sie den Boden wieder und ging sogleich zu mehreren Eimern mit Wasser, von denen sie einen mit beiden Händen aufnahm und dann erneut die vielen Stufen im Laufschritt erklomm. Den Eimer hielt sie vor sich, wie sie es auch schon am Vorabend getan hatte. Kurz bevor sie die Spitze des Turmes erreichte, schwappte etwas Wasser über den Rand und hinterließ auch dieses Mal einen nassen Fleck auf ihrer Kleidung. Sie stöhnte. Das konnte doch nicht wahr sein. So schwer konnte das doch nicht sein. Unfähiges Ding. Erschossen gehörst du.
Auf dem Weg nach unten behielt sie alles Wasser im Eimer, aber das war egal. Sie hatte bereits versagt.
Unten angekommen wanderte der Eimer in ihre linke Hand. Mit der rechten nahm sie einen zweiten auf. Wieder ging es die vielen Stufen hoch. Warum es ihr gelang, den Schwung ihrer Bewegungen bei zwei Eimern besser auszugleichen, als bei einem, wusste sie nicht. Aber es gelang ihr auch heute, beide Eimer, ohne einen Tropfen zu verschütten, wieder mit nach unten zu bringen. Auch wenn sie mit den Eimern deutlich langsamer war, als ohne. Auch waren die Eimer nicht ganz voll. So voll eben, wie man Wassereimer für gewöhnlich machte. Sollte sie es erstmal schaffen, kein Wasser mehr zu verschütten, würde sie sie nach und nach auffüllen. Bis zum Rand.
Am Fuße der Treppe stellte sie die Eimer zurück und wechselte zügig ihre nasse Kleidung, bevor sie etwas verspätet zum Frühstück mit den Geschwistern ging und sich schweigend einfach dazu setzte.
Erschossen. Wieder ging ihr dieser Gedanke durch den Kopf. Sie bekam kaum einen Bissen herunter.

Kaum war das Frühstück vorbei, machte sie sich daran, hastig den Tisch abzuräumen. Das würde sie nicht auf sich sitzen lassen. Sie würde üben. Bis sie die Aufgabe gemeistert hatte. Selbst wenn sie dabei zusammenbrechen sollte. Hauptsache sie wurde das Gefühl los, dass man sie eigentlich erschießen sollte.
Sie wusste, dass es stimmte, und sie würde alles daran setzen, das zu ändern.
Wieder nahm sie einen der Wassereimer auf und rannte die Treppenstufen des Turms hinauf. Wie sie es an diesem Morgen noch viele weitere Male tun sollte.

Sie war nicht zu schwach. Die Stiefel würden ihr passen. Komme, was da wolle.
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Salandriia
Forscherliga







Beiträge: 22

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 16. Sep 2014, 09:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mitlerweile hatte sie sich an den neuen Tagesrythmus gewöhnt :

Aufstehen, frisch machen, Training, Küchendienst, Kodex, Lesenüben, Training, Küchendienst, Pferde versorgen, Küchendienst Training und zu guter Letzt, wenn sie es hinbekam noch Wache stehen, wenn nicht schlafen.

Sie wollte sich nicht hervortun, oder sowas, es machte ihr Spaß. Da sie einen Pflichtteil nicht mehr hatte, Karren instand halten, Esel trainieren, suchte sie sich eben andere Sachen. Im Küchendienst übernahm sie alle Beleg und Abwaschaufgaben wobei sie mitlerweile herausgefunden hatte, wie man den Weizen, Haferbrei herstellte.

Sie ass Morgends nicht viel und vrezichtete auf ihre Morgenration, die dann den Anderen zugute kam. Mittags gab es meist was mit Fisch, wo sie anstelle ihrer zwei Fische, nur einen aß und einen Apfel dazu. Abens gab es wieder Haferbrei oder wenn ein Auftrag bevor stand etwas mit Pökelfleisch. Da aß sie dann erstmals vom Tag normal.

Aber sie fühlte sich nicht schwach und selbst wenn, sie hätte es nicht zugegeben. Sie war nur Zelotin, ersetzbar, demnach war es wichtiger das die nicht Zeloten ordendlich essen konnten.

Durch das training spürte sie ihren rechten Arm immer öfter und dementsprechend nahm sie auch wieder öfter Schmerzmittel. Sie wusste ja, dass hatte sie auch Lysiane erzählt, sie würde ihr Leben lang schmerzen in dem Arm haben, aber sie trug die Schmerzen gerne, denn sie waren eine schöne Erinnerung, oder sie freute sich jeden Tag darüber weil Norica noch lebte und das weil sie standhaft gelbieben war und nicht vor Schmerzen weggekrabbelt war.

Jetzt wanderte sie um den Turm herum, mit dem Kodex in den Händen, lernend und sich bewegend.
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Weyland Klarblick
Forscherliga




Ordensjudikator


Beiträge: 88

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Titel: Bericht: Spähen im Auftrag der Kronwachttruppe des Argentum Verfasst am: 16. Sep 2014, 19:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Beteiligte:

Hoher Kleriker Darwin Greycastle

Ordensstreiter Wolfhart Andres

Ordensbewahrer Weiland Klarblick (Verfasser; Missionsleiter)
Ordensbewahrer Rahira Bateran
Ordensbewahrer Cayadro Ashwin

Ordensdiener Tuuli Virtanen
Ordensdiener Katherina Rodenwald
Ordensdiener Lionne Winkler

Zelot Norica Reinfeld
Zelot Selena Starkhand


Am Abend, zwischen siebter und achter Stunde nach Mittag, brach der Trupp auf, um nach einem Späher des Argentum zu suchen, der an einem Pass im Nordwesten verschwunden war.
Nach Anritt trafen wir nach vorsichtigem Vorrücken auf die Höhe des Passes einen toten Orc in Rüstung des Argentum.
Ein Scharmützel mit einer kleinen Gruppe von Geißelkriegern endete abrupt, als diese in Richtung Nordwesten flohen. Anscheinend liegt dort ein Stützpunkt der Geißel. Verletzte auf unserer Seite gab es keine.
Wir brachten den Orc mit Ausrüstung zurück, um ihn vor dem Schicksal eines Geißelsoldaten zu bewahren.

Der Pass selber ist so verfallen wie der Rest der Umgebung und sollte nur mit Vorsicht betreten werden, weil er viele Möglichkeiten für einen Hinterhalt bietet.

-Weiland Klarblick




An den Chevalier und die Oberste Klerikerin ergeht jeweils persönlich und ohne Umwege zusätzlich ein knappes Schreiben mit der Aufschrift 'Wegen Spähen'. Der Inhalt:
Zitat:
Am Pass wurde uns von einer Frau in Wappen des Kreuzzugs geholfen. Sie vernichtete die Diener der Geißelkrieger mit wenig Mühe und ließ sie fliehen.
Sie sah aus wie jemand, der viel und oft von Magie gebraucht macht und war im Gespräch arogant und abweisend. Sie stellte sich als Atalanta Schattenhand vor.
Habe sie nach Rücksprache mit Pater Darwin in Ruhe gelassen. Er meinte, sie sei eine Zornwirkerin des Kreuzzuges, was ich mit meinen Kenntnissen von Magiern und ihrer Verderbnis nicht wirklich einordnen konnte. Habe außerdem befohlen, die Begegnung mit ihr dem Argentum zu verschweigen. Bitte um Anweisung, wie weiter zu verfahren ist.
-Weiland Klarblick
_________________
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Norica Feld
Forscherliga







Beiträge: 541

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 16. Sep 2014, 19:31 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sie kramte in einigen Sachen des Ordens, bis sie letztendlich zwei längere Seile hervorholte und diese zusammenknotete. Mit der Seilkonstruktion in der Hand blickte sie sich im Turm um. Wenig Möglichkeiten, es gescheit festzumachen. Also trat sie nach draußen und sah sich dort erneut um.
Kurz darauf steuerte sie auf den Baum zu, den sie am Vorabend noch erklommen hatte. An ihm machte sie ein Ende der zusammengeknoteten Seile fest und schob es so weit nach oben, dass sie es nur noch schwer erreichen konnte.
Mit dem anderen Ende ging sie zum großen Pfahl, ein Stück weiter oben, in der Nähe der Flugmeisterin dieses Stützunktes. Mit einem geschickten Knoten befestigte sie das zweite Ende am Pfahl und schob auch dieses so hoch, wie sie nur konnte.

Dann ging sie wieder in den Turm und schulterte den Sack mit der nassen Wäsche des Ordens, den sie zuvor dort abgestellt hatte. Mit ihm ging sie zu der frisch gespannten Ersatzleine.
Kleidungsstück um Kleidungsstück zog sie aus dem Sack und hängte es über die Seilkonstruktion. Die etwas pikanteren Stücke ließ sie im Sack.
Als sie alles Unverfängliche verteilt hatte, ging sie mit den Resten wieder zurück in den Turm.

Dort angekommen, besorgte sie sich zunächst ein weiteres Seil, bevor sie die ersten Stufen der Treppe hochstieg.
Dort, wo die hölzernen Stufen Lücken zwischen sich hatten, band sie das Seil an die unterste Stufe. Sie führte es umständlich unter den Stufen durch zur höchsten vor dem ersten Steinpodest und machte das andere Ende dort fest. Dann ging sie wieder nach unten und machte sich daran, die pikanteren Kleidungsstücke des Ordens aufzuhängen.

Wem wohl was gehörte? Sie betrachtete die Hemdchen und Höschen einen Moment. Sowas zu tragen war sicher besser, als nur mit einer Robe bekleidet an einem Baum fünf Meter in die Höhe zu klettern.
Bei dem Gedanken passte sich ihr Gesicht farblich wieder der Flamme auf ihrer Brust an. Warum hatte Tuuli sie darauf aufmerksam machen müssen? Sie setzte an, um zu seufzen, hielt aber inne und ging stattdessen schweigend nach draußen.
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 929

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Sep 2014, 00:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

16.09.2014: Rettungsmission für die Silberfische,

Am Abend kam eine Ritterin der Argentumler zum Turm geritten. Sie war verletzt und erzählte, dass Teile ihres Trupps am Fluss Thondroril in einen Hinterhalt geraten waren und gerade aufgerieben wurden.
Da wir diese nutzlosen Bastarde schlecht sterben lassen konnten, befahl Chevalier Bodkin zu sammeln.
Eine Argentumsoldatin ritt schonmal ohne uns los, um die Leute eigenhändig zu retten. Wir haben sie seither nie wieder gesehen.
Der Rettungstrupp bestand aus:
Chevalier Bodkin
Ordensstreiter Andres
Ordensbewahrer Klarblick
Ordensbewahrer Bateran
Ordensdiener van Roth
Ordensdiener Winkler
Ordensdiener Tyrell
Zelot Starkhand
Zelot Reinfeld

Wir ritten bis zum Fluss Thondroril. Von dort wurden zwei Späherpaare losgeschickt.
Tyrell und van Roth erkundeten den Süden, konnten aber nichts finden.
Bateran und Andres erkundeten den Norden, fanden bald Hufspuren der Argentumpferde und schließlich eine Hütte, die ein Unterschlupf sein könnte. Sie kehrten zurück und berichteten, dann brach der Trupp nach Norden auf.
Vor der Hütte fanden wir einen schwer verwundeten 'King' Bradley, ein bereits bekannter Kämpfer der Silbernen, und einen ihn begleitenden, namenlosen Pater.
Uns war klar, dass die Sache ein Hinterhalt war, aber wer Leute aus der Scheiße ziehen will, muss manchmal auch in die Scheiße rein, hat mein Es-Kathul immer gesagt.
Es wurde hässlich. Der Chevalier wurde schwer verwundet, und es ist wohl Schwester Tyrell zu verdanken, dass er seine Innereien jetzt nicht mit einem Eimer durch die Gegend tragen muss. Wir haben uns trotz der unterlegenen Situation gut geschlagen, und einen Gefangenen gemacht. Die restlichen Leichen nahmen wir mit uns.
Die Angreifer waren allesamt mit neutralen Roben bekleidet. Ihre Bewaffnung war von eher hinterhältiger Natur, namentlich Giftdolche, Armbrüste, Garotten und was so Gossenschweine noch so mit sich herumtragen, wenn sie harte Jungs sein wollen.

Am Ende des Tages fanden sich alle wieder im Turm ein und die Argentumler waren angemessen dankbar, versprachen uns, uns nicht mehr zu beleidigen... ach, wem erzähl ich scheiße. Aber es leben alle. Auch was schönes.

Gez. am selben Abend,
Ordensdiener van Roth
_________________
bellum a nulla re bella
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Rahira
Forscherliga







Beiträge: 207

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Sep 2014, 02:44 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Rahira lag ruhelos in ihrem Bett und starrte die Decke des Turms an. Es war ruhig im Raum bis auf das schnarchen von so manchen. Noch immer hallten die beleidigenden, anklagenden Worte von Schwester van Roth in ihren Ohren. Mach deine Scheiß Arbeit und übernimm das Kommando, es ist deine Pflicht. Es war nur eine der Anschuldigungen. Sie wusste das die Schwester sicherlich recht hatte. Es war nicht von der Hand zu weisen das sie mit Bruder Klarblick an dritter Stelle gestanden hatte wegen dem Kommando. Hatte sie versagt, weil sie davon ausgegangen war das der Ordensstreiter das Kommando übernimmt? Hatte sie sich zu sehr verlassen auf das System? Tja gute Frage. Vor ihrem inneren Auge spielte und spielte sie diese Szene immer wieder ab. Was wäre gewesen wenn sie der Ordensdienerin das Kommando entrissen hätte? Man hätte es als Arrogant auffassen können, anmaßend das sie etwas besseres sei. Aber darüber sollte sie erhaben sein. Sie würde daraus lernen und ihre Aufgabe machen.

Rahira drehte sich wieder auf ihrem Schlafplatz herum und schaute die anderen Mitglieder des Ordens an. Sie alle schliefen ruhig auf ihren Plätzen, soweit sie erkennen konnte. Dies war ihre Familie, der Ort an dem sie gehörte. Doch manchmal fühlte sie sich immer noch einsam. Sie dachte an ihre Vergangenheit im Kloster. Die vielen ernsten aber sanften Gesichter. Dort wo es verboten war zu gewissen Stunden zu reden, manchmal sogar als Strafe für eine Woche oder länger. Alles was sie wusste hatte sie dort gelernt. Für lachende rumalbernde Kinder war dort kein Platz gewesen. Ähnlich war es nun auch hier im Orden. In Ealasaid sah sie fast die Schwester aus dem Kloster wieder. Die Ehrwürdige Mutter glich von ihrem Charakter auch sehr der Abtissin, nur das Leben war anders. Rahira fühlte sich oft von den anderen Missverstanden. Selten tat sie etwas aus Missgunst oder zum verbessern. Jedoch konnte sie nicht über ihren Schatten der Kindheit. Sie war ein sehr genauer Mensch und schaute immer in alle Ecken wenn es ging. Manche sagten sie wolle ein besserwisser sein, aber eigentlich will sie nur helfen. Bisher hatte fast keiner nach ihrer Geschichte gefragt. Vielleicht war das auch besser so, es war warscheinlich für die meisten mehr als nur langweilig.
Sie war glücklich darüber das sie ab und an Jack sah und er sich die Zeit für sie nahm. Er war jemand bei dem sie sich geborgen fühlte. Ihm konnte sie einfach alles erzählen. Vielleicht würden sie noch öfters auf dieser Reise Momente finden dafür. Wenn das Licht es wollte würde sie sogar ihren Vater wiedersehen nach fünf Jahren nun. Aber schon allein zu wissen das er nicht tot war, brachte Rahira wieder neue Stärke und Mut sich neuen Aufgaben zu stellen. Man würde sehen was das Licht noch alles für sie vorsah.
Rahira stand mit einem seufzer aus dem Bett auf und ging beten.
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Shephard Angus Bodkin
Forscherliga



"Geißel der Zeloten"
Sir Marschall
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2303

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Sep 2014, 10:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Angus lag auf seinem Lager und versuchte, den pochenden Schmerz in der Schulter zu ignorieren. Fieber trieb ihm den Schweiß auf die Stirn, doch er wusste, dass es vorüber gehen würde. Wie es das immer getan hatte.

Er horchte auf als es im Dunkeln raschelte, während sich einer der anderen umdrehte. Dann herrschte wieder Stille.

Seine Augen waren geöffnet doch er sah nichts in der Finsternis der Nacht. Nur vage Umrisse der Decke über ihnen, die von irgendeiner funzeligen Lichtquelle gerade soweit erhellt wurde, dass ein dunkelgrau von Schwarz abhob.

Er lag da. Wartete. Lauschte. Aber nichts. Nur das Rauschen des Blutes in seinen Ohren, hier und da das Husten eines Geschwisters, ab und an das leise Säuseln des Windes, sonst nichts.

Seine Gedanken trieben dahin, schweiften zurück zu jenem Tag, der noch nicht lange vergangen war. Der Schmerz war vergangen, war einer wohligen Wärme gewichen. Der Himmel hat in goldenem Licht erstrahlt und ihn eingeladen, bis das Licht plötzlich erloschen war, ehe er es hatte erreichen können.

Er schloss die Augen und atmete ruhig ein. Würde es wieder passieren? Würde er noch einmal die Möglichkeit bekommen? Oder war seine Chance vertan?

Stimmengemurmel zog seine Aufmerksamkeit auf sich. Die Stimmen waren unbekannt, vermutlich welche vom Argentum. Vermutlich spotteten sie gerade darüber, dass es neun Rote brauchte um zwei Silberne zu retten. Angus biss die Zähne zusammen. Er würde am nächsten Tag eine Beschwerde bei der Vorgesetzten der Argentumstreiterin machen, welche ihn nicht nur konstant beleidigte sondern auch noch Informationen zurückhielt und auf ihre Hilfe im wahrsten Sinne des Wortes spuckte. Eigentlich war ihm zwar eher danach, besagte Person auszupeitschen udn an den Zinnen aufzuhängen, aber wenn der offizielle Weg des Friedens willen eingehalten werden musste, würde er das tun.

Mit diesem Gedanken dämmerte er langsam in einen traumlosen, unruhigen Schlaf.
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Norica Feld
Forscherliga







Beiträge: 541

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Sep 2014, 11:00 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In dieser Nacht schlief sie endlich wieder besser.
Es dauerte zwar eine ganze Weile, bis ihre abermals rasenden Gedanken verstummten, aber dann fand sie endlich Ruhe.
Sie hatte, was sie wollte. Hatte sie das? Hatte sie. Zumindest für den Moment.
Die kommenden Wochen und vielleicht Monate würden sicher alles Andere als einfach werden, dessen war sie sich bewusst. Aber sie würde lernen und vor allem kämpfen. Und sie würde schaffen, was auch immer man von ihr verlangen würde.
Mit diesem Gedanken dämmerte sie langsam weg, ein Lächeln auf den Lippen. Einer Geste, die man nur sehr selten bei ihr sah...
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Silbergreif of Leith
Forscherliga




Ordensstreiter
<Scharlachrote Faust>

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Titel: Verfasst am: 17. Sep 2014, 15:31 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

NACHTRAG: Der Gefangene

Mit Hilfe von Bruder Klarblick war es mir möglich, einen Gefangenen zu nehmen. Er ist derzeit entwaffnet in der Zelle und wartet auf seine Befragung.
Sein zustand ist desolat, aber reden kann er noch. Er kann keinen seiner Arme bewegen. Dennoch möchte ich zur Vorsicht raten - seine Ausrüstung war gut gepflegt, und er ist fortgeschrittenen Alters, das heißt für mich, er weiß was er tut, und er tut es schon länger. Ich bitte, dem Gefangenen keine Gegenstände auf Dauer zu geben, sich von den Gitterstäben fern zu halten und ihn nur in einer Gruppe zu befragen.
Der Gefangene stand gestern Abend unter dem Einfluss von bewusstseinserweiternden Substanzen. Er war mutig bis zum Leichtsinn und schien Schmerzen weniger wahrzunehmen. Man beschloss, mit der Befragung zu warten, bis diese Substanzen abgeklungen sind.
Dies dürfte heute mittag bis Abend so weit sein.

Ruhm im Glanze des Lichts,
Litonja van Roth,
Ordensdiener
_________________
bellum a nulla re bella
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