Nachtliga-Forum Nachtliga-Forum
Das Rollenspielforum für die Forscherliga, die Nachtwache und unsere verbundenen Realms
www.Forscherliga-Forum.de
www.Nachtliga-Forum.de
 
 Kalender  FAQFAQ  ImpressumImpressum & Datenschutz  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  BenutzergruppenBenutzergruppen  RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil  EinstellungenEinstellungen  CharakterCharakter  private Nachrichtenprivate Nachrichten  LoginLogin 

Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 17. Dez 2018, 20:00 bis zum 17. Dez 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
Ein Anschlag  [Horde-Rp] Das Große Winterhauchfest in Winterspring
Die nennenswerte Neudefinition von formidabelster Feiertagsfreude
Ereignis vom 18. Dez 2018, 20:00 bis zum 18. Dez 2018, 23:00
Autor: Gonto Antworten: 1

Horde-Rp [ Das Große Winterhauchfest in Winterspring ]


[i]Von den verwickelten Kanälen Suramars über
die schummrigen, rauchgeschwängerten Hafenspelunken
des Bligewaterhafen bis hin zu zu den geschwungen Hügeln
Mulgores ,als auch
In der Taverne  Glühweinausschank von Bruderschaft und Wache
Glühwein. Heißer Met. Kinderpunsch von freilaufenden Biokindern.
Ereignis vom 19. Dez 2018, 20:00 bis zum 19. Dez 2018, 23:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht mit Euch und Ehre dem König!

Das 10. Königliche Wachregiment und die Bruderschaft des Lichts schenken am Abend des 19. Tages im Winterhauchmonat am Pavillon im Schatten der Kathedrale wärmende Getränke aus.
Genießt Glühwein, heißen Met, Fruchtpu
KalenderKalender
Do 13 Dez 2018
Fr 14 Dez 2018
Sa 15 Dez 2018
So 16 Dez 2018
Mo 17 Dez 2018
Thema Offenes Trainin...
Di 18 Dez 2018
Thema [Horde-Rp] Das...
Mi 19 Dez 2018
Thema Glühweinausscha...
Heute ist der 14. Dez 2018, 11:43
 Forum-Index » Rollenspiel » Lordaeron
Die Suche
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 1 [10 Beiträge] Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
Autor Nachricht
Alminster , Samweis
Forscherliga




Bewahrer
<Flammenhort>

Beiträge: 5

[ Charakterinfo ]
Titel: Die Suche
Thema Beschreibung: (über das Erwachen des Flammenhorts)
Verfasst am: 26. Aug 2014, 13:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Samweis Alminster zupft seine Robe zurecht.
Die schlammigen Enden schleifen auf den Steinen der Straße, während er sich immer
noch steif und ungelenk in Richtung Brücke bewegt, die nach Brill führt.
Seine linke Hand krallt sich regelrecht in ein Buch. Der schwarze Einband wirkt abgegriffen,
im gelegentlich aufblitzenden Licht meint man eine blaue Flamme auf dem Einband zu erkennen.
Der Hut ist tief ins Gesicht gezogen. Mehrere leise Flüche kann man darunter hören, während
Alminster wieder an seiner Robe herumklopft, dann schnauft und seinen Weg fortsetzt.
Er begrüsst die Wache an der Brücke mit einem leichten Nicken und setzt seinen Weg weiter fort.
Was hatte er denn auch erwartet. Dachte er wirklich er würde den jungen Jonathan Leiwes
bei den Mühlen der Agamand-Familie finden?

Jonathan Leiwes... einst das jüngste Mitglied des Flammenhorts.
Und bis jetzt der scheinbar der einzige Student des Flammenhorts, der ebenso wie er die Willenskraft
besaß sich im Untod zurecht zu finden. Mißmutig stapft er weiter. Zurück, zurück zum Magistrat.
Schließlich war es Sevren, der ihm den "Tipp" mit den Mühlen gab.

"Sevren...." knurrt Alminster zu dem Magistraten, der sich daraufhin leicht verunsichert umdeht.
"Samweis, eine Freude Euch zu sehen! Schaut wer sich bei mir eingefunden hat!" Sevren reibt sich die
knochigen Finger und nickt rüber in die Ecke am Bücherregal. Dort tritt eine Gestalt aus dem Schatten...
am ausgemergelten Leib eine dreckige Prieserrobe.
"Schön Euch wiederzusehen, Meister Alminster..." die Stimme nicht mehr als ein Knarzen,
die Verbeugung schwer und ungelenk. Alminster mustert den Verlassenen vor sich. Die Haut spannt
sich am Kinn, an den Wangenknochen ist sie bereits eingerissen. Die gelben Augen funkeln
Samweis Alminster erwartungsvoll an.
"JONATHAN LEIWES!" Alminster geht rüber betrachtet sich den einst jungen Studenten eingehender.
"Seid Ihr Ihr selbst?" Er blickt den Priester fragend an. Ein leises, heiseres Lachen ist nun zu hören.
"Aye, Meister Samweis. Der Wille lässt mich -mich selber- sein." Alminster grinst breit wobei sich seine
Haut um den Mund herum gefährlich anspannt. "Wir haben zu tun, junger Leiwes. Der Bund muss erneut aufflammen."
"Ihr wollt den Flammenhort erneut beleben?" Der Priester sieht den Schattenmagier fragend an.
Die Antwort ist knapp: "Aye."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Leiwes , Jonathan
Forscherliga





<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 27. Aug 2014, 14:19 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tirisfal hat sich im Grunde nicht verändert. Und so wie sich eine Gegend in der Nacht nur im Geiste ändert,
so hat sich über Trisfal nur die Dunkelheit gelegt.
Der Weg zu den Mühlen war leicht zu finden, mit jedem Schritt erlangte ich ein weiteres Stück Erinnerung wieder.
Ich habe die Warnungen des Magistraten in den Wind geschlagen, zu gerne wollte ich die Familie wiedersehen,
die mir für kurze Zeit ein zu Hause bot. Doch ich fand nur den Wahnsinn.
Ich lief den kleinen Weg hinter den Mühlen runter ans Meer. Wollte den Wind auf meiner fahlen Haut
spüren und meine Gedanken verfolgen. Dann ging ich langsam zurück nach Brill.

Ich war länger unterwegs als ich dachte. Die Zeit vergeht anders im Untod. Die Zeit vergeht anders in Tirisfal.
Sevren hatte Alminster gefunden und ihn zu den Mühlen geschickt. Ich setzte mich in die Ecke neben die
Regale und versuchte zu ruhen.

Was ich wirklich vermisse ist der Schlaf. Und der Traum. Wenn ich die Augen schliesse wabern Erinnerungsfetzen
durch meinen Geist, die vielleicht gar nicht meine Erinnerungen sind, sondern nur die Wunschvorstellungen
einer früheren Existenz. Ich weiß es nicht und doch empfinde ich diese Momente als beruhigend.
Sie sind wie ein Anker, der mich nicht abtreiben lässt in den ... Wahnsinn...

Licht, Schatten - als Priester in Lordaeron sollte ich das Licht verehren. Eine Erinnerung... oder ein Wunsch?
Und ist der Schatten nicht nur die andere Seite des Lichts?
Ich bin wie dieses Land: im Grunde wie früher, nur in Dunkelheit getaucht. Und der Moment dieses Gedankens
erfüllte mich plötzlich mit einem tiefen Frieden. Der Schatten ist heute mein Licht.

Ich folgte Alminster hinaus auf die Straße und gemeinsam machten wir uns auf den Weg nach Unterstadt.
Der Flammenhort wird also wieder seine Tätigkeit aufnehmen. Der dunkle Zweig der Akademie ist wieder aktiv.

Ich bin froh "am Leben" zu sein.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Furianus Curthas
Forscherliga



"Kriegerpoet"

<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 28. Aug 2014, 17:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Er schmeisst den Hammer in die Ecke, spuckt hinterher und tritt gegen die Übungspuppe. "ARRGH!"
Wütend über sich selbst tigert er im Kreis durch das Übungszentrum des Kriegerviertels und schimpft
laut vor sich hin. DAFÜR ist er aus Andorhal wieder nach Unterstadt gekommen? Um sich lächerlich machen zu lassen?!
Er hört das Lachen seiner Schwester und funkelt sie böse an, was sie nur zu einem weiteren Lacher anstachelt.
Murrend stapft er rüber, droht ihr mit dem Zeigefinger, wendet sich wieder wortlos ab nur um zu seiner anderen
Schwester zu stapfen. "Angela. Das geht vielleicht mit einem Dolch, oder Kurzschwert, aber nicht mit meinem altem Zweihandhammer!"
Sie grinst ihn an, der Kieferknochen knackt dabei etwas. Dann geht sie rüber zu dem Hammer in der Ecke und geht dann
mit der Zweihandwaffe zu der Übungspuppe.

Sie atmet durch (aus Gewohnheit - nicht weil sie muss). Den Hammer vor sich pendelnd geht sie plötzlich in die Knie,
hebt ihn in Augenhöhe mit ausgestreckten Armen vor sich hoch, springt in eine Drehung und wirbelt nebenher den Hammer
in einem breiten Schwung um sich herum, nur um kurz darauf wieder in der Ursprungsstellung zu landen.
Furianus sieht den Schädel der Übungspuppe nur noch wie ein Geschoss über den Kanal fliegen.
Angela Curthas geht zu ihrem Bruder und klopft ihm auf die Schulter. "Geh den Schädel holn, Du <Kriegerpoet>."
Den Spitznamen wird er nicht mehr los. Seitdem er im alten Lordaeron die Akademie besuchte und eine Vorliebe für Literatur
entwickelte, hat er den Namen eingebrannt bekommen. Furianus Curthas - Kriegerpoet.
Im Hintergrund hört er wieder seine jüngere Schwester Chloe lachen.
Er schnauft und macht sich auf den Weg über die Brücke auf die Suche nach dem Schädel, den ihm - kaum dass er drüben
ankgekommen ist - eine Wache vor die Füße kickt.

In den Augenwinkeln sieht er zwei Verlassene am Ufer des Kanals sitzen und diksutieren. Er geht rüber und stellt
sich mit den Händen in der Hüfte hinter die beiden Robenträger.
"Samweis Alminster und sein Schüler Jonathan Leiwes! Dass ich DAS noch mal erleben darf!"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Leiwes , Jonathan
Forscherliga





<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 29. Aug 2014, 17:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Da steht er, der "Kriegerpoet".
Ich hatte erwartet, dass sein Körper irgendwo niedergemetzelt und zerstückelt auf den
Schlachtfeldern verwest ist. Denn wenn eines zu Furianus passt, dann ist es sein Name.

Er war ein guter Mensch, einer von denen, denen mit dem man gerne bei einem Starkbier
über das Leben und die Liebe philosophiert. Für sich eher melancholisch und in sich gekehrt,
in Gesellschaft offen und warmherzig. Welche Seite sein wahres ich ist, habe ich nie herausgefunden.
In die Schlacht ging er mit bedacht. Doch je länger der Kampf dauerte, desto berserkerhafter wurde er.
Der "Furor" wird unter den Kiregern als Geschenk gesehen. Nun ja...
für mich gleicht es dem Wahnsinn...

Ich stehe auf und, wahrscheinlich unüblich für einen Verlassenen, nehme ihn schweigend in den Arm.
Im nächsten Moment lande ich im Kanal und höre nur noch das Lachen des Kriegers.
Unter dem Grinsen Alminsters hilft er mir raus und klopft mir so heftig auf den Rücken, dass ich fast wieder zurückfalle.
"Ich freue mich wirklich Dich zu sehen, Fur!" huste ich hervor und wringe meinen Zopf aus, der
mir als einziges von meinem Haar geblieben ist. "Hast Dich nicht verändert... *hust*"
Er grinst, zieht einen alten, rostigen Flachmann aus seiner Rüstung und bietet mir einen Schluck an.
"Hab' gar nicht gemerkt, daß ich tot bin..." murmelt er, geht ein Stück beiseite und setzt sich, den Blick in Leere gerichtet...
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Furianus Curthas
Forscherliga



"Kriegerpoet"

<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 30. Aug 2014, 18:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Langsam nimmt Furianus den Helm ab.
"Ich war gerade auf den Weg in die Bibliothek als ich den Befehl bekam zur Rüstkammer zu kommen.
Eine Patrouille zum Kloster, hiess es. Eine Übung, grinsten die Ritter. Die Hauptstreitkräfte waren mit Arthas unterwegs!"
Er spuckte beinahe den Namen aus. "Nur die Verteidigungskräfte für die Stadt waren noch da.
Wir marschierten los, erst in Richtung Andorhal. Dann wollten wir durchs Gelände hoch zum Kloster.
Doch so weit kamen wir nicht..."

Leiwes schluckte schwer. "Ich war im Kloster zu der Zeit..."
Furianus sieht zu Almninster, der jedoch nur vor sich hinstarrt. "Wir wurden niedergemäht. Ich weiß nicht
wieviele von den Bastarden ich erlöste. Dann traf mich ein Speer von hinten und stiess durch meinen Brustkorb.
Keine Schmerzen. Ich war eher erstaunt, wie nur dieses riesige Elfenblatt durch meine Brust gestossen ist, ohne mich in zwei Hälften zu zerfetzen.
Dann wurde es dunkel."

Furianus nimmt einen Schluck aus seinem Flachmann und schüttelt den Kopf. Sein Haar sieht noch genau so aus wie früher.
Hellbraun, etwas strähnig vielleicht. Der Verfall meint es gut mit dem Krieger. Von Weitem würde man nicht erkennen,
dass es sich bei Furianus um einen Verlassenen handelt.
"Ich erwachte. Um mich war es immer noch dunkel, doch ich erkannte Felsen und Bäume. Kein Durst und keinen Hunger verspürte ich,
wie es sonst üblich nach Schlacht gewesen wäre. Ich stand auf, suchte meinen Hammer und schleppte mich in die Richtung, von der ich annahm,
dass dort die Straße nach Lordaeron führte. Früher oder später musste mich dann jemand finden. Ich hörte Stimmen in meinem Geist.
Weit entfernt, aber pulsierend und eindringlich. Ich blendete sie aus. Dann erneut diese dankbare Dunkelheit."

Leiwes sieht ihn etwas erstaunt an, den breiten Krieger neben sich. "Die Geißel hat Dich nicht erreicht? Du warst von Anfang an frei?!"
Furianus schüttelt leicht den Kopf.
"Junger Leiwes, ich weiß es nicht. Es verging viel Zeit zwischen meinem Fall und meinem Erwachen, wie ich später erfuhr. Doch diese Zeit
ist in Dunkelheit getaucht. Ich habe keine Erinnerung!"

Er stösst den Priester an der Schulter an und grnst. "Es hat auch etwas Gutes, sich nicht erinnern zu können. Mich treibt nicht der
Gedanke meiner Taten in den Wahnisnn!"
ein heiseres Lachen ist nach den Worten zu hören. "Mich treibt der Wunsch die Reste der
Geißel zu vernichten und unserem Volk den Frieden zu ermöglichen, den es sich verdient hat."

Leiwes nickt während Alminster immer noch vor sich hinstarrt.
"Meine Schwester Angela hat mich gefunden und nach Unterstadt gebracht. Glaubt mir, es war nicht leicht meine neue "Existenz"
zu akzeptieren, vor Allem zwischen all diesen Hirnamputierten!"
Die Wache in der Nähe funkelt ihn böse an, Furianus senkt leicht den
Blick und murmelt "zumindest die Meisten von denen..." und zwinkert dabei Leiwes zu. "Aber es hat auch Vorteile." Leiwes sieht ihn fragend an:
"Du kannst saufen wie ein Loch!" lachend klopft Furianus dem Priester wieder auf die Schulter.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alminster , Samweis
Forscherliga




Bewahrer
<Flammenhort>

Beiträge: 5

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 31. Aug 2014, 11:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Alminster hört den beiden Verlassenen zu. Nichts von alledem kommt ihm bekannt vor. Das meiste was er tut,
macht er "automatisch" - als ob gewisse Regelmäßigkeiten und Grundsätzlichkeiten in sein Hirn gebrannt sind
und bei Bedarf zutage treten.
Seine Gedanken schweifen ab. Wenn dem so ist, muss es eine Art allumfassenden Speicher von Informationen geben,
an dem sich - wenn nötig - jede Existenz bedienen kann. Und sollte dieser Speicher existieren, kann man ihn nutzen!
Alminster nimmt sein Buch aus dem Leinenbeutel, einen kleinen Stiftstummel, den er in der Ecke des Beutels gefunden hat
und notiert sich dies kurz.
Und während Furianus gerade erzählt, was der Grund seines Antriebs ist, schweifen seine Gedanken wieder ab... was treibt ihn an?

Der freie Wille...
Doch dieser muss aus etwas entspringen, der freie Wille benötigt eine Substanz um zu brennen!

Rache!
Ist eine solche Substanz, doch er verspührt nicht ein solches Verlangen.

Hass!
Eine starke, explosive Substanz die nur schwer unter Kontrolle zu halten ist, doch auch Hass treibt ihn nicht an.

Macht!
Ein guter Antrieb um ein Ziel zu erreichen, darüber hinaus nutzlos. Verlangen nach "Macht" hat er nicht.

Liebe...
Samweis lächelt leicht bei dem Gedanken an die Liebe. Sollte er sie mal gespürt haben ist sie im Abgrund
seiner Erinnerungen verloren gegangen.

Wissen.
Als Substanz unterschätzt. Und doch bietet das Wissen das dauerhafteste Element eines Antriebs. Es endet nicht.

Samweis nimmt seinen speckigen Hut ab und kratzt sich an dem haarlosen Haupt. Im Moment ist es die Suche nach seiner
Vergangenheit und nach seinen Fähigkeiten die ihn antreibt. Und neben seinem Buch ist der Flammenhort ein Schlüssel...

Jonathan und Furianus sehen ihn abwartend an. Als ob sie auf eine Antwort warten. Samweis räuspert sich leicht und steht auf.
"Jonathan, sieh Du Dich bitte in Unterstadt um, wir benötigen einen Ort der Zusammenkunft und der Vorlesungen. Sprich wenn
möglich mit den Kollegen des Apothekariums und bestelle Grüße von der Akademie. Vielleicht sind sie an einer Zusammenarbeit interessiert.
"
Jonathan Leiwes nickt kurz.
"Und Furianus, hast Du weitere "Ehemalige" getroffen in Deiner wachen Zeit?"
Furianus schüttlet den Kopf. "Nein Meister Samweis. Gelegentlich sehe ich mal einen Blutelf der mich an jemanden erinnert.
Aber einen Ehemaligen habe ich noch nicht getroffen.
"
Alminster nickt und deutet dann über den Kanal auf die andere Seite, wo Angela Curthas offenbar schon eine Weile auf ihren Bruder wartet.
"Ihr trefft mich wieder in Brill bei Magistrat Sevren. Auf bald!"

Er dreht sich um und geht in Gedanken versunken an den Ork-Wachen vorbei durch die Tore in den inneren Ring Unterstadts.
Vielleicht sollte er ein Gesuch aufsetzen. Sollten ehemalige Studenten, Lehrer und Angehörige unter den Verlassenen und
Blutelfen noch "lebendig" sein... Er schnauft kurz durch. Später - nicht heute.
Langsam geht er die Treppen rauf und betrachtet das Anschlagbrett der Horde. Später.
Langsam schlurft er zum Ausgang und macht sich zu Fuß auf den Weg nach Brill. Das sind noch ein paar Gedanken zum Denken.
Das Lächeln auf seinen Lippen ist kaum zu erkennen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Leiwes , Jonathan
Forscherliga





<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Sep 2014, 14:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mir ist schlecht.
Ich bin mir nicht sicher, ob das Gefühl für einen Verlassenen richtig ist, aber ich würge.
"Die WAS??!!" blafft mich Apotheker Faranell in dieser Metzgerhalle an, nur um kurz darauf das Beil wieder auf einen Arm sausen zu lassen.
Das Wimmern aus den Nebenräumen treibt mich in den Wahnsinn. ""Die Akademie, die geisteswissenschftliche AKADEMIE!"
Der Apothekermetzger schmeisst das Beil auf den Tisch und leckt sich die blutigen Finger ab. Im Zuge seiner Überlegungen greift er sich ans Kinn und
schmiert weitere Reste Blut in sein Gesicht und langsam frage ich mich, ob Alminster die Apotheker noch richtig in Erinnerung hatte.
"Ja...ja... die Akademie..." murmelt der Fleischer und geht etwas auf und ab. "Wir haben da einige Bücher und Schriften geborgen aus
den Ruinen... wie heisst Dein Meister wieder?"
"Alminster, Samweis Alminster." Ein erkennendes Nicken lässt etwas Hoffnung in mir
aufkeimen. "Nie gehört." sagt der und wendet sich ab.

Ich stehe da, weiß in diesem Moment nicht viel anzufangen. Faranell dreht sich wieder um und deutet mit den knochigen Fingern zu einem
Ausgang auf der anderen Seite des Raums. "Geh da durch und melde Dich bei Doktor Marsch und Algernon. Du findest ihn direkt am
Ausgang mit irgendwelchen Flaschen und Säften hantieren. Geh!"

-
Während dieser Algernon mich nicht wirklich beachtet, keift mich Doktor Marsch von vornherein an: "AKADEMIE? Sie ist tot, wie ALLE und
ALLES hier! Sie ist NICHT MEHR EXISTENT! GEH! Und erzähl das Deinem Meister, hirnloser Untoter!"

"Alles, was existiert, lebt." antworte ich.
An der Wand in den Regalen erkenne ich einige Schriften und deute mit der Hand darauf. "Wo habt Ihr diese Schriften her, Doktor Marsch?"
Der Doktor blickt sich kurz um, mustert mich erneut. "Das ist MÜLL aus den Ruinen und jetzt schleich Dich!" Er nimmt eine Phiole und wirft sie nach mir.
Ich drehe mich um und gehe. Ich bemerke ein Grinsen auf Algernons Lippen. Erfolgreich war der Kontakt mit den Apothekern nun nicht.
Ich überquere wieder den Kanal und spaziere gedankenverloren vor mich hin.
-
Im Magierviertel bemerke ich wie Algernon scheinbar zufällig auf einer Treppe sitzt. Er winkt mich zu sich, als er mich bemerkt und deutet mit dem
Rest eines Fingers auf eine Verlassene, die gerade ein Bücherregal abstaubt. Ich nicke Algernon zu und gehe rüber.
"Grüße, Frau." beginne ich. "Sagt, kennt Ihr die alte Akademie Lordaerons?" "Wer will das wissen?" fragt sie, ohne
sich umzudrehen. "Jonathan Leiwes, Schüler von Samweis Alminster."
Langsam dreht sie sich um. Ich weiß nicht, ob ich Sie kennen sollte, sie kommt mir bekannt vor.
"Leiwes. Lang ist es her..."
Ich beuge mich vor und betrachte die Verlassene vor mir genauer. "Samantha?" Sie lächelt, wobei sie die Lederriemen, die Ihr Gesicht in Form halten,
etwas verschieben. "Ja Leiwes. Ich freue mich Dich wieder zu sehen." Ich grinse über beide Ohren und bemerke, wie dabei etwas Haut an meiner Wange einreisst.
-
Nachdenklich sitzen Samantha, ich und Andrew Braunell in der kleinen Nische, die sich die beiden in Unterstadt errichtet haben. "Der Flammenhort..." Samantah sieht mich
zweifelnd an. "Es war ein Gerücht, niemand war sicher, ob er überhaupt existiert! Und jetzt kommst Du und erzählst mir Du warst Teil davon? Ja, bist es wieder??" Andrew
kichert wirr, sagt aber nichts dazu. "Die Magier werden nicht begeistert sein... sofern sie das überhaupt ernst nehmen..."
Ich berühre Samantha am Ellenbogen. "Sam, sie müssen es nicht ernst nehmen, es ist uns egal. Obwohl ch glaube den Flammenhort und die Magier Unterstadts trennt
heute nicht mehr viel. Der Schatten ist unsere Macht."
Sie nickt. "Mag sein Leiwes." Sie deutet auf die Regale hinter sich.
"Ich habe einige eurer Schriften retten können. Andy und ich haben sie aus einem verfallenen Keller unterhalb der Akademie geborgen." Sie kichert.
"Zu verrückt um in die Bibliothek aufgenommen zu werden, zu wertvoll um sie zu vernichten und zu interessant um sie zu ignorieren, sagen sie... deshalb
haben wir sie hierher ausgelagert."
Meine Augen leuchten und bewundernd lasse ich sie über die Regale gleiten. "Ich werde mit den Magiern reden, Jonathan.
Kann Dir aber nichts versprechen. Hast Du etwas, das Du mir mitgeben möchtest?"

Ich greife in meine Tasche und hole das Schreiben an die Apothekerinnung heraus. "Das ist zwar in die Apotheker gerichtet, aber dennoch ein Beweis
für die Existenz des Flammenhorts... und Samweis Alminsters."

Sie verzieht die Lippen, nimmt aber das Schreiben und steckt es ein. "Die Magier Unterstadts haben immer noch Kontakt zu den Kirin Tor, Leiwes.
Ich habe keine Ahnung wie sie reagieren."
Ich nicke. "Was auch immer Du für uns tust Samantha, es ist mehr als wir verlangen können."
Sie nickt streng. "Geh wieder nach Brill Leiwes. Andrew wird euch einen Nachricht überbringen, sobald ich etwas habe."
Ich verbeuge mich, nicke Andy zu und gehe langsam zu den Aufzügen.

Ich habe einiges zu berichten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alminster , Samweis
Forscherliga




Bewahrer
<Flammenhort>

Beiträge: 5

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Sep 2014, 21:31 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Aus den Aufzeichnungen des Bewahrers:

Licht und Schatten. Was war zuerst, was kam danach? Und ebensowenig ist diese Frage zu
beantworten, wie die berühmte Frage nach der Henne und dem Ei. Letztlich ist es egal, denn
beide existieren und ohne dem Anderen kann das Eine nicht sein.
Schatten entsteht durch das Licht und erst im Schatten kann man das Licht erkennen.
Sind beide Formen daher nicht eins? Sind beide daher nicht ebenbürtig?
Ohne Frage führt der Umgang mit dem Schatten zu den dunklen Ebenen der Existenz - wenn
man ihn exzessiv nutzt.
Und ebenso kann der Umgang mit dem Licht zu Fanatismus und Hass führen, wenn man das
Licht vergöttlicht.
Beides kann sowohl zum Guten, als auch zum Bösen verwendet werden. Es liegt - wie so
oft - am Individuum, wie das Resultat aussieht.

Doch... was ist "gut" und was ist "böse"?
Sind die Orcs wirklich eine Augeburt der Hölle und das manifestierte Böse, wie es einem die
Priester glauben machen wollen, oder sind sie lediglich Opfer dämonischer Energien?
Ist das, was ein Orc in seinem Sinne tut, nicht ebenfalls "gut" in seinen Augen?
Und sind die, die die Vernichtung dieses Volks aus fernen Orten im Namen des Lichts
propagieren wirklich die Guten in diesem Spiel des Lebens?
Ich bin mir nicht sicher.
Doch... wem oder was sind wir verpflichtet?

Ich sehe keinen Unterschied im Licht und im Schatten, beides ist nutzbar für jedewede
Gesinnung und liegt schlicht im Sinne des Anwenders.
Sind wir somit nur uns selbst gegenüber verpflichtet?

Alminster klappt das Buch zu. Er erinnert sich wieder an die Orclager und an die Lethargie,
die sich unter diesem Volk breitmachte. Es wurde mehr als ausladend diskutiert, was genau
mit diesen Wesen passieren sollte.
Auch während der Zusammenkünfte des Flammenhorts war es ein brennendes Thema und
die Meinungen klafften weit auseinander.
Anfangs setzte er sich ebenfalls für die Vernichtung ein, nach einem Besuch im Lager
änderte sich seine Ansicht.
Sie sind nur die andere Seite der Münze, sagte er.

Alminster geht die Treppe hinunter, raus auf den Platz in Brill und betrachtet missmutig
die Statue von Sylvanas.
"Unsere Verpflichtung geht über all das hier hinaus." murmelt er. Langsam geht er wieder
zurück in Sevrens Büro und setzt sich an den Schreibtisch. Er schlägt sein Buch auf, die Seite,
die er zuletzt gelesen hat und taucht dann die Feder in das Tintenfass.
In einer etwas ungelenken, leicht krakeligen Schrift, die der im Buch geschriebenen dann
letztlich doch stark ähnelt, schreibt er ein einziges Wort:

"Nein."
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Furianus Curthas
Forscherliga



"Kriegerpoet"

<Flammenhort>

Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. Sep 2014, 13:44 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An manchen Tagen, wenn Furianus mal wieder gedanklich in der Vergangenheit hängt, zieht er sich zurück und wandert
in der Robe eines Mönchs hoch zum alten Kloster.
Früher wollte er seinem älteren Bruder nacheifern und ein Paladin werden. Er hatte jedoch keinen Zugang zum Licht, oder konnte diesen Zugang nicht finden.
Oft betete er um diese Fähigkeit, sie war ihm jedoch versagt.
Das Licht...

Ein Gutes hatte sein Ziel - er war zu einem Krieger geworden. Nicht zum klassischen Kanonenfutter,
das Sylvanas nach Gilneas entsandte, sondern zu einem Krieger, den man alleine auf eine Mission schicken konnte.
Das Licht hat in Unterstadt keine Bedeutung mehr. Die Verlassenen können es nicht nutzen,
und dennoch existiert es in den Köpfen der Verlassenen weiter... als etwas unsagbar wertvolles, das man verloren hat... als eine Erlösung,
die man zu erreichen hat... als eine Erinnerung an die "guten alten Tage"...
Es ist seltsam. Sie haben überlebt. Überlebt? Nein. Sie existieren weiter. Doch nicht durch das Licht, sondern durch ihre eigene Willenskraft.
Er hat Priester der Verlassenen gesehen, die versuchten das Licht zu nutzen. Er sah wie das tote Fleisch von ihren Körpern abblätterte
und in glühenden Aschefetzen zu Boden schwebte...
ein friedlicher Anblick im Detail, ein grauenvoller Anblick im Ganzen.
Doch einige versuchten es weiter. Ehemalige Paladine in ihren Rüstungen, die von innen heraus verglühten. Fanden Sie dadurch "Erlösung"?
Furianus bezweifelt dies.
Die erste Zeit hat er sich keine Gedanken zu seiner Existenz gemacht. Eigentlich hatte er genau so weitergelebt, wie vor der Geißel.
Froh darüber zu leben, mit seinen Schwestern in Unterstadt zusammen zu sein und dieser unbändigen Wut auf
Arthas und die Geißel.
Doch nun, da Alminster auftauchte und der Flammenhort offenbar wieder aktiv ist,
stehen plötzlich erneut die philosophischen Fragen der Existenz vor seinen Augen, mit denen er sich damals schon quälte.
"Siehe die Kampfform als Deine Existenz! Gehe in die Formen über, SEI die Form! Das ist Dein Weg die Flamme zu entzünden!"
wurde ihm im Flammenhort gesagt und so war es.
Im Tode selbst und in dessen Angesicht fühlte er sich lebendig, sogar heute noch.

Welch' ein Paradoxon.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Alminster , Samweis
Forscherliga




Bewahrer
<Flammenhort>

Beiträge: 5

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 5. Okt 2014, 14:11 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Flammenhort ist bis auf weiteres im RP inaktiv, daher entwickelt sich auch diese kleine Story nicht weiter.
Mit WOD werde wir wieder öfter zu sehen sein - so hofft der Bewahrer... Biggrin
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 1 von 1 [10 Beiträge] Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
 Forum-Index » Rollenspiel » Lordaeron
Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst keine Kalendereinträge in diesem Forum erstellen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Powered by CBACK RPG Tools
Deutsche Übersetzung von phpBB.de


World of Warcraft™ and Blizzard Entertainment® are all trademarks or registered trademarks of Blizzard Entertainment in the United States and/or other countries.
These terms and some related materials, logos, and images are copyright © Blizzard Entertainment.
This site is in no way associated with Blizzard Entertainment®.