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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
..in der Kathedrale zu Sturmwind
Ereignis vom 12. Dez 2018, 20:00 bis zum 12. Dez 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 12. Tage des zwölften Monats in der Kathedrale.
Von der achten b
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Im Arathi Hochland bei der 4. Lanze
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

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Titel: Verfasst am: 15. Jul 2014, 14:02 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Charlotte saß wie immer an ihrem Tisch in ihrem Zelt, selbst als die Sonne bereits untergegangen war und arbeitete, als ihr Assistent herin kam, um den letzten Stapel Berichte dieses Tages zu bringen.

"Leg's gleich dort auf die Ecke, ja, die freie Ecke", und so verschwand sie gänzlich hinter mehreren Haufen Papier.
"Danke. Weißt du, manchmal frage ich mich, ob ich kleiner geworden bin, oder ob es einfach mehr Papier wird."
Sie machte eine kurze Pause und reckte den Hals, um ihren fleißigen Helfer ansehenzukönnen.
"Vermutlich liegt die Wahrheit irgendwo in der Mitte."

"Sir, das sind die letzten Berichte für heute. Wenn Ihr mich nicht mehr braucht, dann würde ich gerne zum Gebet und hernach schlafen."

Die vom Alter gerunzelte Stirn verschwand wieder hinter dem Gebirge der Bürokratie.

"Ein wenig Humor würde dir ganz gut stehen. Aber geh nur, für diesen Kleinkram brauche ich dich nicht."

Er hatte sich gerade umgedreht, da schnalzte sie mit der Zunge.
"Fast hätte ich es vergessen. Bitte verteile das doch unter den Gardisten, die sich so gerne amüsieren. Ich bin mir sicher es wird ihnen gefallen."

Der Mann langte mit der Hand über einen auslaufenden Papiergletscher und nahm, was ihm gereicht wurde.

"Sir, das sind Spielkarten?" Er sah sich die ersten an. "Die Tugenden? Für ein Glücksspiel?! Euer Ernst?!"

"Oh ja, die Buben, Damen und Könige sind die drei Tugenden des Lichts, das As ist die Seelische Reinheit. Wie praktisch, daß es von der Sieben aufwärts genau acht Karten sind. Das muß doch mehr als
bloßer Zufall sein. Ach ja und ... einen Moment."

Eine Schublade wurde geöffnet und ein weiterer Stapel kleiner Zettel wechselte den Besitzer.
"Das ist das neue Spielgeld."

Mißtrauisch beäugte der junge Mann auch dies und mußte schließlich schmunzeln. "Es sind allesamt kleine Aufgaben, Sir."

"Nunja, wir sind im Krieg, die Lage spitzt sich zu. Es gibt viel zu tun und es ist doch eine Wohltat dem Licht auf so vielfältige Weise zu dienen", sie lächelte gutmütig und doch war es die Sorte von Lächeln,
bei der man keinen Widerspruch wagte.
"Ich erwarte, daß die Gewinne fest gehalten werden und ich jeden Morgen eine Liste bekomme, wer die glücklichen Gewinner des vorangegangenen Abends sind. Sollte die Spiellust versiegen, werde ich Gewinner bestimmen.
Nach getaner Arbeit darf der Betreffende bei mir vorstellig werden, um sich sein Lob abzuholen und von der Liste gestrichen zu werden. Das Spiel endet erst, wenn alle Aufgaben erledigt sind. Und achte bitte darauf,
daß unsere kecke Schwester Plankenhauer ihre Aufgaben dieses Mal selbst erledigt."


Vor dem Schreibtisch wurden die Hacken zusammen geschlagen und zum ersten Mal seit langer Zeit grinste der Mann, als er beschwingten Schrittes das Zelt verließ.
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Jandara
Forscherliga
Gast








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Titel: Verfasst am: 17. Jul 2014, 22:31 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nachdem Jandara, unter lautem Protest, auch der anderen Patienten, aus dem LAzarett entlassen wurde,
meldete sie sich wieder bei Chevalier Großherz einsatzfähig. Der Protest im Lazarett war hingegen
so laut geworden, das die Ärzte androhten, jedem der weiter die Ruhe stören würde, würden sie sofort
einsatzfähig schreiben. Das half dann letzlich um im Lazarett wieder Ruhe einkehren zu lassen.

Indess bekam Jandara im Lager die neusten Befehle mit, unter anderem jener den die sehr groß gewordene
Glücksspielgruppe direkt betraf. Jandara war schon leicht empört, wurde aber von Brüdern und Schwestern
welche es gut mit ihr meinten zurückgehaöten sich beim Chevalier zu beschweren. Also begann man nun
allabendlich mit dem Spiel, mal Würfel, mal Karten, und so kam es dann auch soweit das Jandara am dritten Abend
die "glückliche" Gewinnerin war. So bekam sie den Auftrag ein 5 Meter langes Stück Schützengraben auszubessern.
Alles Fragen und bitten half nicht, keiner der Brüder und Schwestern konnte oder wollte helfen. Alle schoben vor
andere Befehle zu haben oder selbst viel Arbeit um die Ohren.

Also gut dachte sich Jandara. Dann werden das die besten 5 Meter Schützengraben im ganzen
Stützpunkt, zum Nether, an der ganzen verdammten Allianzfront werden. Sie schnappte sich Holz und Spaten und Axt
und fing mit ihrer Arbeit an. Herauskamen fünf Meter säuberlich und akurat ausgebesserter Schützengraben.
Sämtliche Stützen wurden erneuert und zur Front hin ein paar Tritte aus Holz angefertigt, für die kleineren Schützen.
Die Holzarbeiten sind für eine Seefrau sogar recht ansehnlich. Sicher ein Schreiner oder Zimmerer hätte
es besser gekonnt, aber sie sind stabil und zweckdienlich.

Spät am Abend, es war schon dunkel und die letzten arbeiten verichtete Jandara im Laternenlicht, meldete
sie die Arbeit bei Chevalier Großherz fertig.
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Jul 2014, 23:02 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Charlott war natürlich an ihrem Schreibtisch anzutreffen, erwartete sie doch auch heute ein Ausläufer der maßstabsgetreuen Umsetzung des Alteracgebirges aus Papier und der nächste Gewinner.
Er kam in Form von Schwester Plankenhauer.

"Wie schön Euch wieder auf den Beinen zu sehen, Schwester", erscholl es hinter dem meisterlichen Bauwerk gelebter Bürokratie, als Jandaras zackiger und militärisch korrekter Gruß gerade verklungen war.
"Man sagte mir es sei der ordentlichste Schützengraben, den man seit Langem gesehen habe. Ich bin mir sicher, daß man wieder auf Euch zukommen wird, Ihr scheint Talent und ein Auge dafür zu haben."

Es wurde gekramt, eine Schublade geöffnet, Gemurmel, ein Aktenberg verschoben und schließlich hielt eine körperlose Hand Jandara eine Flasche hin.

"Ich denke an der Front kann man sich Belobigungen und Abzeichen an den Hut pinnen oder sie auch einfach nur verlieren. Das wird Euch mehr bringen. In Anbetracht der Lage hier oben und meiner Überzeugung,
ist es weder Rum, noch ein anderes alkoholisches Getränk. Es ist jedoch an eines angelehnt, irgendetwas, das man mischt. Legt mich nicht fest, ich kenne mich damit nicht aus, aber man soll es in Booty Bay finden.
Nehmt es und ... na Ihr seid erfahren mit Flaschen und deren Inhalt."

Ein Stiefel kam gegen einen Aktenstapel und brachte ihn zu Fall. Die abendliche Lage war verhehrend, jedoch am Morgen stets beseitigt.

"Ihr dürft nun wegtreten und Euch ausruhen. Licht mit Euch, Schwester Plankenhauer."
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 19. Jul 2014, 20:50 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An einem sehr frühen und lausig heißen Morgen, fliegt ein Bote in der Burg in Weststrom ein, ihm dicht auf den Fersen und mit etwa zwei Fuß Abstand, folgt seine Zunge.

"Ein... Schreiben... aus uff... aus, Arathi..muß... jetzt... gleich.. schon bald.. gebt's einfach ab, danke!"
Und schon war er wieder unterwegs. Wo auch immer sein Pferd geblieben war, das Mann war zu Fuß unterwegs.


    Licht mit Euch, Marschall Shukov!

    Da die Hauptunruhen nun scheinbar beseitigt sind und die meisten Gardisten wieder auf ihren eigenen Beinen stehen können,
    die Vorräte jedoch nicht mehr werden, sind wir angehalten unsere Truppenstärke bis auf weiteres etwas auszudünnen.

    Ich werde daher Ordensbewahrer Plankenhauer zurück nach Weststrom versetzen. Sie hat hier gute Dienste verrichtet. Ihre
    Schützengräben werden wohl noch die folgenden Kriege überdauern.

    Sie sollte voraussichtlich in drei bis vier Tagen wieder bei Euch sein. Ich schicke sie zusammen mit einem Versorgungstrupp nach
    Süden und von Eisenschmiede aus mit der Tiefenbahn. Das scheint mir der sicherste Weg.

    Ruhm im Glanze des Lichts!

    gez. Charlott Großherz
    Chevalier der 4. Lanze
    Paladin des Orden.



((In Abwesenheit einiger Verantwortungsbeauftragten Offiziere, wird das Schreiben entsprechend an den nächsten Verantwortlichen weiter gereicht, so daß die Botschaft ankommen wird.))
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1711

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Titel: Verfasst am: 23. Okt 2014, 18:34 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

- falscher Char -
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

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Titel: Verfasst am: 23. Okt 2014, 18:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Und das muß nach Weststrom, bitte beeil dich. Der Junge hat sicher schon wieder die Hälfte seiner Unterlagen verloren und sitzt vermutlich im Kittchen der Burg."

So brauste ein eiliger Bote los, scheute weder Wind noch Regen, litt Hunger und Durst und erreichte schließlich die Burg Weststrom um das Folgende abzugeben:

    An die Offiziere der dritten Lanze


    Licht mit Euch,

    möge dieser Brief bei bestem Wetter eintreffen.
    Ein Gardist meiner Einheit bat um Versetzung, Ordensbewahrer Malris Bale, bat um Versetzung, die ich ihm gewährte.
    Der Gute neigt dazu Zettel zu verlegen, ich würde also davon abraten ihn für Botengänge oder Schreibtischarbeiten einzusetzen. Es wäre möglich, daß so manches nicht sein Ziel findet. Solltet Ihr keinen Platz für einen weiteren Gardisten haben, so schickt ihn doch bitte zu uns zurück. Aufgrund noch ungeklärter Entwicklungen scheinen Boten zur Zeit etwas länger zu brauchen und bezüglich der Wege zwischen Nord und Süd rar zu werden. Daher sah ich davon ab ein Schreiben vorauszuschicken und auf Antwort zu warten. Der Gute Mann ist vermutlich schneller bei Euch und wieder zurück, als ein Brief es wäre. Ich hoffe man nimmt mir diesen übereilten Schritt nicht übel.

    Bis auf das eine Genannte, solltet Ihr keine Probleme mit dem Bruder haben.

    gez. Charlott Großherz
    Chevalier der IV Lanze
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 2. Feb 2015, 14:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Charlott saß hinter einem Stapel Papiere, einen einzelnen Brief in der Hand. Es waren nur wenige Zeilen, doch las sie diese nun schon eine ungewöhnlich lange Weile.

"Schlechte Nachrichten, Ma'am?"

"Laß die Vierte antreten, wir werden beten und den Rest des Tages schweigend begehen."

Der pflichtbewußte Mann nickte, salutierte zackig und verließ das Zelt. Als die Plane hinter ihm zu fiel, stand Charlott schwerfällig und alt auf. Sie ging zu einem kleinen Tisch in einer Ecke, zündete eine Kerze an und stellte sie zu all den anderen. "Einfach zu viele."
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Charlotte
Forscherliga







Beiträge: 25

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Titel: Verfasst am: 26. Mai 2015, 14:08 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Ok, ich mach das einfach mal hier.
Es wird immer wieder behauptet und wird auch immer wieder abgestritten, also nun mal beige auf schwarz: Die 4. Lanze sitzt NICHT in der Zuflucht, nicht einmal in er Nähe. Stattdessen sichert sie, zusammen mit vielen anderen Truppen, die Grenzen von Arathi zum Hügelland. Es ist ein mobiles Lager, denn wie jeder weiß, verschiebt sich sowas bei dem jahrelangen Kräftemessen immer wieder mal.

Eventuell wird die Zuflucht hin und wieder für Proviant angepilgert.

(Das ist ein Statement, keine Anregung zu einer Diskussionsrunde.)
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Lysiane Hohenstein
Forscherliga



"Purpurne Pilgerin"



Beiträge: 97

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Titel: Verfasst am: 21. Jun 2015, 11:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als Lysiane aus dem Lazarettzelt trat, brachen sich die ersten Sonnenstrahlen ihren Weg durch die dichten Nebelschwaden, welche sich über Nacht von den Bergen herabgesenkt hatten. Sie massierte den verspannten Nacken und nickte dem einen oder anderen vorbeikommenden Ordensbruder zu, während das Lager so langsam erwachte. Wieder einmal war sie neben der Pritsche eines Schwerverletzten eingeschlafen, worüber sich ihr Rücken mit stechenden Schmerzen beschwerte.
In diesem Augenblick fühlte sie sich alt.

Was als kurzfristige Versetzung wegen akutem Heilermangel bei der 4. Lanze geplant gewesen war, hatte sich zu einem Dauerzustand entwickelt, der an ihren Kräften zehrte. Die ohnehin schon schlanke Frau wirkte nun ausgemergelt. Eingefallene Wangen und graue Haarstellen an den Schläfen kündeten von der körperlichen und seelischen Belastung.
Lysiane sehnte sich nach dem staubig-moderigen Geruch von Büchern, einem nur mit Kerzenschein erleuchteten Arbeitsraum und der absoluten Stille um sie herum. Obwohl sie ihrer Heimat hier an der Front im Norden so nah wie an kaum einem anderen Ort war, hatte sie dennoch Heimweh.

Sie nahm die blutverschmierte Schürze ab und richtete ihren Dutt, aus dem sich einige vorwitzige Haarsträhnen gelöst hatten. Mit dem Bericht über die aktuell Verwundeten und demnächst wieder einsatzbereiten Soldaten machte sie sich auf den Weg zum Kommandozelt von Chevalier Großherz.
Vielleicht war die Zeit gekommen auch über ihre Rückkehr nach Weststrom zu reden.
_________________
Wir irren allesamt, nur jeder irret anders. ~ Georg Christoph Lichtenberg
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Matriax
Forscherliga
Gast








[ Charakterinfo ]
Titel: Post
Thema Beschreibung: von Matriax
Verfasst am: 10. Jul 2015, 00:21 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Matriax am 5. Jul 2018, 01:30, insgesamt einmal bearbeitet
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2614

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Titel: Verfasst am: 20. Jul 2015, 19:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Dies ist die Geschichte der vierten Lanze des Ordens der Scharlachroten Faust. Eine Einheit von Pionieren die auf den weiten Ebenen des arathischen Hochlandes die Stellung gegen die ständige Bedrohung durch die Verlassenen hält.


Distanzsegnung in 3... 2... Feuer!
- Motto der vierten Lanze.




Mein Name lautet Rene Layford. Ich bin nun ungefähr 19 Jahre alt. Habe dichtes braunes Haar, freundliche grüne Augen und laut den Damen in gelben Kleidern die am Rand des Heerlagers lagern, ein hübsches Gesicht. Ich diene nun seit über einem Jahr in der vierten Lanze, eines Ordens denn ich nur aus Erzählungen kenne. Ich hätte nie in meinem, doch noch recht kurzen, Leben gedacht das ich einmal Teil eines Heeres sein würde, geschweige denn Mitglied in einem heiligen Orden. Es begann alles in einer stürmischen...

Ein Schwall trockener Erde klatschte auf die Buchseite die Rene grade mit einem Kohlestift zu füllen versuchte. Erschrocken riss er die Arme hoch wodurch das Notizbuch von seinem Schoß rutschte und aufgeschlagen, mit der beschriebenen Seite auf dem Boden landete.

Ein weiterer Wurf Erde landete vor Renes Füßen. Ein knöcherner Unterarm mit Stoffetzen gespickt ragte aus dem Wurf Erde zu seinen Füßen. Rene brachte lediglich ein „Urgs“ hervor bevor ein roter Lederstiefel den morschen Knochenarm in den Boden stampfte.

Du sollst Arbeiten Bursche, nicht schreiben. Das kannst du machen wenn wir wieder ein Grabstein brauchen.

Harlon war ein harter Hund. Er ist der Ordensritter der vierten Lanze, Chevalíer Großherz persönlicher Vollstrecker und persönlicher Schoßhund. Harlon war schon Soldat bevor über die hälfte der Lanze überhaupt geboren worden ist. Patrick und Neyl behaupten er habe schon an Großherz Seite im ersten Krieg gekämpft.

Schicksalsergeben seufzte Rene und sammelte sein Notizbuch auf. Er klopfte das kleine Lederbuch an seinem roten Gambeson ab, bevor er es unter jenem verstaute. Er griff zu seinem im Boden steckenden Feldspaten und machte sich auf gen Schanze zum Ausheben eines Grabens. ...
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Cedric Avery
Forscherliga



"Unruhestifter mit Stil"
Ordensbewahrer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 105

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 4. Jul 2016, 11:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Cedric steuerte mit Marengo in das Lager der vierten Lanze. Hier herrschte reges Treiben, von Weststromer Ruhe keine Spur. In der Ferne donnerte die Artillerie, ein Trupp scharlachroter Reiter ritt in Formation aus dem Lager hinaus, ohne Cedric in irgendeiner Weise zu beachten, die Schützen auf den Wachtürmen rohrten durch ihre Visiere und direkt neben Cedric wurde ein gefangener Orc durchs Lager getrieben. Fasziniert von all den Eindrücken verharrte Cedric auf Marengos Rücken und beobachtete das Geschehen einfach nur, bis ein bulliger, alter Ordensbruder vor ihn trat..

"Avery, Cedric?!"

"Jawoll, Avery, Chevalier Gro-"

"Ich weiß wer du bist und warum du hier bist, Bursche, also spar dir das!"

Cedric verstummte und schaute den mies gelaunten Kerl dann halt einfach nur an. Für einen Moment hatte er das Gefühl, Bartlett würde vor ihm stehen.

"Hast du Wurzeln geschlagen? Beweg dein Arsch, Grünschnabel!"

"Wurzeln? Wäre ungesund..."

Cedric stieg ab und stand Knöchel tief im Matsch.

"Oh, wen haben wir denn hier? Einen verkannten Komiker? Ordensdiener Joker?! Dein Arsch kommt auf meine Liste! Ich werd dich schinden bis dir Buttermilch aus dem Arschloch läuft! Und jetzt mach wofür du hier bist und beweg dich ins Lazarett!"

Der Atem des Bullen roch, als hätte es die letzten beiden Tage Zwiebelsuppe gegeben. Cedric verharrte einen kurzen Moment stumm und nickte dann nur.

"Jawohl."

"Jawohl, was?!"

"Jawohl... Bruder..."

Cedric hatte keine Ahnung, wer da vor ihm stand.

"Jawohl Ordensritter Harlon.Verdammt nochmal, was hast du eigentlich für einen Schaltfehler im Hirn du dumme Nuss? WEGGETRETEN!"

Cedric zog seinen Rucksack von Marengos Rücken und suchte das Weite. Willkommen in Arathi...
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Charlotte
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Beiträge: 25

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Titel: Verfasst am: 4. Jul 2016, 16:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es knusperte hinter dem Aktenstapel und ein Krümel fiel zu Boden. Bruder Harlon kam in das Zelt gestochen und nahm Haltung an und verkündete im Tonfall einer Kriegserklärung:
"Der Feldscher Avery ist eingetroffen, habe ihn eingenordet und an die Arbeit geschickt, Sir."

Das Papiergebirge schluckte und nachdem eine Hand die Gipfel erreichte, wurde die restliche Person hoch gezogen.
"Wunderbar, Bruder. Ich hoffe er wird sich hier schnell einfinden und wohl fühlen", Großherz kam um den beladenen Schreibtisch herum, schritt einmal um Harlon, legte eine Hand auf seine Schulter. "Ich bin mir sicher Ihr werdet ihm bei Fragen zur Verfügung stehen und dafür Sorge tragen, daß er schnell ein vollwertiger Teil der Einheit wird."
Die Hand tätschelte die Schulter des gestählten Ordensbruders, was nichts an seiner Haltung änderte, aber eine minimale Regung in seinem Gesicht nach sich zog. Harlon zog eine Braue hoch und für einen ungewollten, unaufmerksamen Moment, kullerte ein Auge zur Seite und schielte Charlott an.
"Natürlich, Sir!", und da war er auch schon wieder ganz er selbst, starrte geradeaus in den allgegenwärtigen Horizont eines befehlsbewußten Soldaten und lauschte den Schritten, die sich wieder von ihm entfernten.

"Danke Bruder. Was würde ich nur ohne Euch machen?", ein Mundwinkel zuckte in dem harlonschen Monument, "Ihr dürft wegtreten."
Die Stiefelfersen schlugen aneinander, der Mann hinterließ eine Delle im Boden, als er auf der Stelle kehrt machte und aus dem Zelt herausstach, wie er hineingekommen war.

Charlott lächelte zufrieden, dann fiel ihr Gesicht förmlich in sich zusammen, als sie über den Schreibtisch langte, ein Schreiben erneut entrollte und einen weiteren Keks aus der Dose nahm. Sie seufzte leise.
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"Die Vergangenheit kann nicht geheilt werden." — Queen Elizabeth I.
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Charlotte
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Beiträge: 25

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Titel: Verfasst am: 6. Jul 2016, 00:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eine Trudel umkreiste frohlockend die Wimpel des Offizierszelts und hockte sich in die Mitte des Firstes, woraufhin das Zeltdach eine Beule bekam. Der Adjutant schlug den Eingang auf und trat hinein.

"Ich habe Meldu...", er stockte und starrte ins Innere. Sein Gesicht verlor alle Farbe.
"Meldung... von...?", Charlott schaute von einem blanken Schreibtisch auf. Einen letzten Bericht legte sie gerade beiseite und steckte die Feder in den, an der Symmetrie des Büromaterials ausgerichteten, Halter.

Wortlos legte der Adjutant die Meldung auf die ungewohnt freie Tischplatte, deutete mit offenem Mund und ohne einen Laut zustande zu bringen gen Eingang.
"Ja, du darfst gehen. Danke."
Der Mann nickte dankbar. Er stolperte über seine Füße, schaffte dabei eine Drehung, wobei ihm der Mittelscheitel verrrutschte. Draussen angekommen, sackte er in sich zusammen und landete auf den Knien. Hinter ihm wurde noch einmal eine Zeltplane beiseite geschoben.
"Bitte sei doch so gut und sattel mein Pferd, daß ich bald aufbrechen kann."
Er nickte und etwas in ihm zerbrach dabei in viele kleine Teile.
_________________
"Die Vergangenheit kann nicht geheilt werden." — Queen Elizabeth I.
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Cedric Avery
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"Unruhestifter mit Stil"
Ordensbewahrer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 105

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 21. Jul 2016, 12:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Cedric hockte sich mit verdreckter Rüstung auf den Boden neben seiner Pritsche und schlug müde jenen Wälzer auf, welchen Danee ihm mit auf die Reise gegeben hatte. Medizinische Fachliteratur. "Spritzenmäßig! - Ratschläge für den angehender Feldscher". Auf der Innenseite des ledernen Einbandes war ein Zettel mit Danees Schrift angebracht:

Töte möglichst wenig Patienten. Danee.

Um einen Rat hatte er sie gebeten. Einen Rat hatte er bekommen. Cedric schulterzuckt und fängt an zu blättern, bis kurz darauf von draußen Rufe ertönen:

Wo ist Joker? JOOOKER!

Cedric warf den Kopf in den Nacken und die Lektüre hinter sich auf die Pritsche. Seufzend erhob er sich und gähnte ausgiebig, bis er im raschen Schritt aus dem Zelt verschwand und das Lazarett ansteuerte.
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