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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
..in der Kathedrale zu Sturmwind
Ereignis vom 12. Dez 2018, 20:00 bis zum 12. Dez 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 12. Tage des zwölften Monats in der Kathedrale.
Von der achten b
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Kummerschönsche Kurz- und Langgeschichten
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Konogar Luchszam
Forscherliga




Wuff!
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 2345

[ Charakterinfo ]
Titel: Kummerschönsche Kurz- und Langgeschichten
Thema Beschreibung: ...nach wahren Begebenheiten (nur in schön).
Verfasst am: 4. Jun 2014, 15:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Das geschriebene Wort ist absichtlich im Kummerkasten, es ist nichts anderes als genau das: Kummer.

Falls jemand enorm kritische Probleme damit haben sollte - gerne eine Rückmeldung, ansonsten nutze ich es weiter um meine (Achtung Kunstwort) "kummertösen" Zustände in Worte zu fassen. Vielleicht, wenn die Sterne und Monde günstig über Azeroth stehen, wäre auch eine positive Wirkung zu erreichen... wer weiß, wer weiß. Smile


Kapitel 1: Hahnebuchen, Großstadt des Reiches

Die Insel Ubertriba ist eine ganz besondere Inselwelt. Die unzähligen Klimazonen sind dicht einander, auf
einer Insel konzentriert. Ein Wanderer der erst durch tiefsten Schnee tritt, wird sich nur wenige Momente später
in einer gemäßigten von kräftig grünen Pflanzen bewachsenen Zone wiederfinden. Mächtige Berge und tiefe Täler
finden sich im Norden, lange fischreiche Flüsse und Seen haben sich über die Jahrtausende der Entstehung im Süden
und Osten der großen Insel sich ihrer Umgebung bemächtigt. Der größte dieser Seen mit sieben Ausläufern wird
Dramaturga-See genannt, an dessen südlichem Ende befindet sich die dritt größte Stadt der Insel - Hahnebuchen.

Viele kleinere Dörfer mit reichen Feldern und Vieh haben sich in der Nähe der Stadt angesiedelt, große Gutshöfe
wie kleine Hütten finden sich dicht an dicht und bilden ein malerisches Bild. Beständig wird Handel getrieben
zwischen den Straßen, in Geschäften aus dem Holz nahegelegener Bäume und den Märkten. Junge Burschen, taffe Mädchen
rennen in ihrem Glück und der Freude am Leben zwischen den großen Erwachsenen hin und her, gehen mit ihrer Mutter
gemeinsam einkaufen oder besuchen Opa ein paar Häuser weiter und naschen das Gebäck der Großmutter auf.

Am Dorfrand gelegen, auf der Straße "Zum Mescheuerten", befindet sich ein Hof mit vielen in grau-weiß gestrichenen
Hütten, einem dunkelrot-braunen Zaun und einem Zauntor, das etwas schief hängt und in der Mitte ein Briefkasten
sein Eigen nennt. Hier wohnt die Familie Laubbaum - mit dem Vater Herlem Laubbaum, Mutter Seta Laubbaum sowie
Tochter Ireen und ihr älterer Bruder Hardik Laubbaum.
Die beiden jungen Erwachsenen treiben sich nur zu gerne in ihrer Freizeit - wenn die Arbeit auf dem Felde nicht winkt -
mit ihren Freunden aus der Stadt zusammen in den Gossen und Pärken der Stadt herum. Es ist schon fester Bestandteil
der flinken Gruppe geworden, jede zweite Woche dem Pfarrer der Stadt einen Besuch abzustatten und ihm von den schlimmsten
und doch immer wieder sehr legendären Abenteuern zu berichten, welche die beiden wohl tagträumen.

Der Pfarrer hört den beiden immer gerne zu und beschwichtigt alle Bedenken mit einem freundlich-warmen Lächeln und einer
kleinen Segnung, auf das sie zumindest die nächste Zeit nicht auf solche Gedanken kommen. Die Spanne der heiteren Geschichten
und Erlebnisse reicht von einfachen Spargel welcher in den Himmel wuchs und das Wolkendach durchstieß bis hin zu
fünf-köpfigen Drachen die mit einer Armee von lebenden Toten und einem ominösen Behältnis Hahnebuchen überfallen wollen.
Des Pfarrers Kutte wehte leicht im Wind, als eine Brise die Mauern und Gänge des Klosters flutete - ein wohlig-warmes
Lächeln umspielte seine Lippen an die Gedanken, was Kinder und junge Erwachsene in ihren Gedanken erleben. Das Lächeln
fand noch ein Schub an Stärke, als er daran dachte, das einer der fünf-köpfigen Drachen die Bewohner von Hahnebuchen in
Brezeln verwandeln wollte. Zum Glück aber konnten Ireen und Hardik das in ihrem Traum verhindern. Der Pfarrer erinnert sich
noch genau daran, wie viele Details die Beiden beim gemeinsamen Erzählen berichteten. So war Ireen in einer strahlend weißen
Robe und mit einem kräftig leuchtenden Stab unterwegs. Ihr Bruder Hardik in einer Kettenrüstung mit Verzierung aus Gold und
einem Edelstein am Griff. Heldenhaft stürtzen sie sich in den Kampf um Hahnebuchen zu schützen, der Pfarrer und die Kirche
folgten ihnen auf Schritt und Tritt.

Pfarrer Eidahn wollte gerade die Erinnerungen weiter wecken, wie das Abenteuer gegen die Drachen weiterging, doch kam ihm
Bruder Achak-Ias entgegen und holte ihn mit ein paar Fragen zurück ins Hier und Jetzt. Immerhin wurde es gerade spät und
es musste eine Lösung gefunden werden, was die Mitglieder der Kirche nun am Abend essen und trinken mögen. Heute sind die
Schwestern aus der gegenüberliegenden Gemeinschaft miteingeladen dem Abend beizuwohnen und über Vergangenes, Gegenwärtiges
und Zukünftiges zu unterhalten.

OOC:
Fortsetzung folgt...
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“Wo die Mitglieder der bürgerl. Gesellschaft notwendigerweise zueinander in Beziehung treten, ist der dadurch entstehende Zusammenhang zunächst lediglich ein *Mittel* zur Beförderung der je individuellen Zwecke” - Prof. Jaeggi & Prof. Celikates
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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 5. Jun 2014, 17:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Abend hat gerade erst begonnen, als die Mitglieder der Kirche sich zum gemeinsamen Essen mitsamt der Schwestern trafen. Viel wurde nicht gesprochen, die Lippen der meisten Ordensbrüder waren mit Speis und Trank zu genüge beschäftigt. Doch Eidahn hatte etwas zu verkünden, so war es der Kirche ein Mal mehr gelungen etwas böses abzuwenden. "Meine lieben Brüder..." er blickte sich im großen prunkvollen Saal um, blickte in jedes Gesicht "...und meine lieben Schwestern im Lichte unserer Kirche." setze er fort. Die Schwestern von der Schwesterngemeinschaft "Heilige Orbanen", gekleidet in teuren Roben, goldenen Verzierungen an den Schultern in Form einer Sonne, roten Fäden vor der Brust im Muster eines roten Kreises mit Sternen drumherum, schauten zu Eidahn hinauf. "Es ist wohl niemanden entgangen, das wir als Bruderschaft seiner Heiligkeit, Lord Entertaine van Sop, erneut einen erfolgreichen Schlag gegen das allgegenwärtige Böse durchführen konnten." sprach Ridahn mit ruhiger, tiefer und durchdringender Stimme. Jede Bewegung stoppe, ihm galt die volle Aufmerksamkeit - niemand wagte es ihn in seinem Worte zu unterbrechen. Der letzte Bruder, der das tat wartet nun auf seine Verbannung in die Wildniss. Sein Verbrechen ist bar jeder Moral, versuchte er doch Eidahn ein neuen Tee zu kochen ohne ihn zuvor mit Honig aus dem Bergdorf Schwachzinnfall zu süßen.

Donnernd, als würde seine Heiligkeit selbst durch Eidahn sprechen, verkündete er den Anwensenden mit deutlicher Stimme weiter: "Wir wissen leider noch nicht, woher dieses Übel beschworen wurde doch scheint es unsere Stadt seit einigen Wochen immer vermehrter heimzusuchen. Bauern auf entfernen Höfen sind ihm schon zum Opfer gefallen, enthauptet wurden sie vorgefunden. Ihr Hab und Gut entwendet - als würde ein Ungeheuer mit Reichtümern etwas bewerkstelligen können!". Seine Worte hallten deutlich im großen Saal, sie erreichten jedes Ohr. Er ließ seine eigenen Worte die Zeit die sie benötigten um von den Brüdern und Schwestern verstanden zu werden, es ist Eidahn ein tiefes Bedürfnis das seine Brüder und auch die Schwestern sich der Gefahr bewusst sind, die sie tagtäglich umgibt und an ihren Kräften zeert. Niemand in der Stadt scheint sich der wirklichen Gefahr bewusst zu sein. Die Kirche und seinee Lordschaft in Hahnebuchen sorgen dafür, das nie mehr als nötige Informationen an die Bürger gelangen. "Wie Ratten tauchen diese Ungeheuer in den Eingeweiden unserer Stadt auf, es besteht kein Zweifel das sie durch irgendjemanden oder irgendetwas beschworen werden." wandte er sich mit durchdringenden Blick zu seinen Brüdern.

Eidahn wollte gerade das Wort ergreifen, als die große Tür zum Saal langsam aber mühevoll von außerhalb geöffnet wurde. Die tiefen Töne der schweren Tür hallten durch den Saal, die Aufmerksamkeit wurde gebrochen und ein jeder wandte sich mit seinen Augen zur Tür. Auch Bruder Onogar - obwohl dieser nur ein Auge besaß - blickte einäugig zur großen Tür. Ein Ritter seiner Lordschaft trat ermüdet hindurch, es glich dem Versuch allein den großen Saal zu stürmen. Er glich wie für den Moment wie ein Unheilsverkünder, seine silber-farbene Plattenrüstung mit ebenso silbernen Schulterstücken, vielen roten Kreisen und dem Allsehenden Auge als Symbol im Helmschmuck, und auch brachte er eine unheilvolle Nachricht. Pfarrer Eidahn Hinoma, es wurden wieder neue Spuren von etwas dämonischem, etwas bösem in der Kanalistation gefunden!" Das Brummen und Gemurmel innerhalb des Saals ging sofort los, es fand jedoch ein frühes Ende als der silber-goldene Ritter erneut das Wort ergriff, seine Kund hat noch kein Ende gefunden. "Wir konnten die Spur auf einen Orden zurückführen, welcher vor langer Zeit in dieser Stadt residierte." sprach der namenlose Ritter und setzte sein Blick auf Eidahn fest. Von der Seite kam dann lautstark die etwas unverständliche Frage von Bruder Onogar: "Darf ich in Erfahrung bringen, welche Spur und was ihr genau meint?!". Der Ritter strafe den Einäugigen mit einem überhaupt nicht verstehenden Blick und schaute zum Ordensbruder, als würde er nach Grundwissen über Hahnebuchen fragen oder wo sich der nächste Brunnen befinden würde. "Es geht um einen alten Orden, der dafür bekannt ist... oder eher bekannt war, in der Vergangenheit beständig mit Dämonenbeschwörunen, Sittenwidrigkeiten, Hexenmeistern und anderen Ungeziefer sich zu arrangieren. Er wurde ein Mal vernichtend geschlagen, doch scheinen nach neuesten Berichten der Reichswache, Reste des Ordens ihr kaltes Erbe fortzuführen, Ordensbruder... ... wie heißt ihr überhaupt?" sprach und fragte der Ritter im gehen, als er sich auf den Weg zu Eidahn machte. Seine plattenverstärkten Schuhe polterten mächtig auf dem hochwertigen Marmorboden des Saals, seine Kampferfahrung und Kraft flossen in jede Bewegung mit ihm ein. Er schaute durch die Gesichter der anderen Anwesendenen, schenkte ein Zwinkern den Ordensschwestern und ging weiter. Die Antwort von Bruder Onogar bekam er nicht mehr mit.

Vor Eidahn angekommen sprach der prunkvolle Ritter in einer wesentlich ruhigeren Stimme: "Eidahn Hinoma, erneut suchen wir, die Ritter seiner Lordschaft Entertaine van Sop, euch um eure Hilfe im Kampf gegen dieses beständige, sich immer wieder regeneriende Böse auf. Ihr habt mit diesem Ungeziefer die größte Kampferfahrung..." ließ der Ritter ausklingen und fügte etwas leiser noch weitere Worte gegenüber Eidahn hinzu ".. .bis auf meine Obrigkeit natürlich, die noch erfahrener ist.. Eidahn sah vernichtend auf den Ritter hinab, doch wurde er wieder ein Mal daran erinnert, das ihm gegenüber der Ritterschaft die Hände gebunden sind. Es ist der Wille vom Lord, ein jeder hat sich seinem Willen zu beugen. "Ihr wisst, das ich euch nicht leiden kann und nur der Schutz vom Lord euch am Leben hält, Ritter Aleos Mekallan. Reizt es nicht aus." donnerte es in seiner Stimme wütend auf den Ritter hernieder. Dieser konnte sich ein bösartiges Grinsen nicht verkneifen und zwinkerte im nächsten Moment wieder einer der Schwestern zu, die sich mit einer weiteren Schwester wohl über den Ritter unterhielt. Ein Kichern der beiden jungen Damen konnte nur erahnen lassen, welche Themen in leiser Stimme geflüstert wurden. "Sollten eure alten Knochen es noch zulassen, begleitet mich zur Reichswache. Ihr werdet dort schon erwartet." gab der Ritter Aleos noch klar zu verstehen, ehe er sich von Eidahn abwandte. Er wusste, das alle nach seiner Nasen tanzen müssten, wäre es sein Wille. Die Kirche und viele Weitere ihrer Freunde haben sich seinem Spiel, seinem Befehl zu beugen und es spielt für ihn keine Rolle, um was es sich handelt. Er genoss es sichtlich, das alle nach seiner Nase tanzen müssen, das breite Lächeln als er zwischen dem mächtigen Türrahmen des Saals um die Ecke abgebogen war, hätte es einem Außenstehenden Beobachter mehr als deutlich verraten.


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Zuletzt bearbeitet von Konogar am 31. Dez 2015, 05:05, insgesamt einmal bearbeitet
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Konogar Luchszam
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Titel: Verfasst am: 30. Jun 2014, 11:09 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Während Ritter Aleos Mekallan und Eidahn sich auf den Weg zur Reichswache machten um den aktuellen
Ereignissen näher nachgehen zu können, gab es an anderer Stelle im Ordensgebäude nur Kummer.

"Mit der Welt geht es zu Ende..." klagte ein in grau-weißer Robe gekleideter alter Mann in seinem steinernen Zimmerchen. Sein rechten Ellenbogen auf den von Zeit gezeichneten Tisch abgelegt, rieb er sich nachdenklich die faltige Stirn, kratzte sich am Ohr und griff zu einer Schreibfeder. "Abgelehnt" war das Wort welches auf ein Pergament fand, das soeben noch in den Händen gehalten wurde. Die Tür hinter dem in grau-weiß gekleideten Herrn öffnete sich schwungvoll, als ein wesentlich jüngerer Bruder in das Zimmerchen trat und direkt auf einen Schrank zu seiner rechten zusteuerte. "Die Sonne mit dir, Bruder Ulvric." erklang es heiter vom Jüngling der mit seiner erdfarbenen Robe sich geschwind mit einem Lächeln zu Ulvric umdrehte, ihm zuzwinkerte und wieder am Schrank zu schaffen machte. Die linke Tür geöffnet, kamen glasklare Gläser zum Vorschein und eine Karaffe mit braun-goldener Flüssigkeit gefüllt. Sein Blick wanderte erneut über das mit "Abgelehnt" verzierte Pergament, die Augen von Ulvric waren ungeduldig, er schüttelte sein Kopf mehr für sich und gab weiter klagend laut: "Kommt ihr nur in mein Zimmer um meine letzten Vorräte vom Ordensbier zu leeren, Bruder?" woraufhin Ulvric sich auch direkt zum jüngeren Bruder wandte und dabei eine halbe Drehung auf dem klappernden Holzstuhl durchführte. Der jüngere Ordensbruder wackelte prüfend an der Karaffe und gab als Antwort: "Die war vorgestern auch schon auf gleicher Fülle. Gibt doch kein Grund, es schlecht werden zu lassen.". Ulvric schüttelte nur den Kopf, hob das fallengelassene Pergament an, überflog noch ein Mal die Zeilen. "Seit diese vermehrten Angriffe auf die Stadt aus der Kanalisation stattfinden, gibt es wieder mehr Bewerbungen beim Orden um eine Ausbildung..." ließ Ulvric ausklingen und nahm sich das nächste Pergament zwischen den alten Fingern zur Hand und überflog die neuen Zeilen aus der Ferne eines abgelegenen Ortes.

"Unfassbar, in welch Farbe und Form sich Bewerber erdreißten, dem Orden beizutreten. Dieser hier..." sprach Ulvric und deutete auf den Brief den er gerade vor sich hat. "Sehr geehrter Orden, hiermiet - ja, da steht hiermIEt - möchte ich offiziell meinen Wunsch äußern, dem Orden beitreten zu können zum Zwecke der Ausbildung zu einem höheren Ziel. Meine Familie hat in ihrer Vergangenheit schon lange ihre Wurzeln im Orden - vielleicht kennen sie den Knappen Ohnehname der bei ihnen tätig ist? Wie auch immer, akzeptieren sie meinen Beitritts und Ausbildungswunsch und ich würde meinen Dank äußern." sprach Ulvric in einer geqäulten, zitierenden Stimme als seine Augen fast mit Schmerz erfüllt die Zeilen überflogen. Mit einem Kopfschütteln ließ er den Brief fallen und beugte sich leicht nach vorn. "Ich find es amüsierend. Ihr etwa nicht?" fragte der Jüngling und nippte an seinem Getränk. Der alte Herr gab dem Jüngling unmissverständlich zu verstehen, was er von dieser Frage hielt: "Ich finde das in keinser Form witzig. Erst siedeln sich zwielichtige Gestalten in unsere Stadt, dann werden einfach irgendwelche Kinder vor die Ordenstür abgegeben, die Briefe mit Vollendeten an den Haaren herbeigezogenen Behauptungen nicht zu vergessen... was kam dann noch? Ich weiß es nicht, aber ich bin mir sicher das diese zwielichtigen Gestalten der Quell sind. Der Quell dafür, warum in dieser einst friedlichen Stadt, nun von Dämonen, Untoten und anderen Mistdingern nur so wimmelt!". Der jüngere Bruder blieb auch nach der Ansage sehr gelassen und ruhig, hob prüfend sein Getränk und füllte nach. Mit einem kleinen Blick und der Karaffe in der Hand schaute er zu Ulvric, bot ihm ein Schluck aus der Karaffe an, doch wollte Ulvric jetzt nichts trinken. Zu sehr wuchs der Zorn in ihm herauf, er wusste das solche Zeiten dazu führen, das Freund und Feind bei dem Chaos nicht mehr sicher zu trennen sind. "Wer ist dieser Knappe überhaupt? Ich erinnere mich ganz dunkel daran, das sich vor Monaten ein jüngerer Herr bei uns verirrt hatte und felsenfest behauptete, er sei unser Knappe. gab der jüngere von Beiden amüsiert von sich, nippte wieder an seinem Glas und blickte kurz hinein, schmunzelte dann und setzte fort: "Wo wir gerade bei Vollendete Tatsachen waren. Wie auch immer, schont euer Herz und euren Geist und macht eine Pause, Bruder Ulvric. Besagter Herr ist ja nun anderswo untergekommen nachdem seine Behauptungen bei uns nicht gefruchtet haben.".

"Ich werde mich zum Gebet zurückziehen und der nächste Brief, Knappe oder Möchtegernpaladinjüngerschwertfuchtler der unseren Orden zu nahe tritt, dem reiße ich einhändig den Kopf ab!" klagte Ulvric noch nach, ehe sein Körper und Geist mit etwas erschöpfung nachgaben. Er stand auf und blickte den Jüngling noch eine Weile in die Augen, als würde er ihm gleich den Kopf unsauber trennen wollen - doch öffnete er letztlich die Tür und zog sich für die nächsten Stunden zurück. Der Jüngere schaute ihm noch nach, bis er aus dem Blickfeld war - ging dann auf den Arbeitstisch zu, blickte noch ein Mal über den Brief und suchte den Stempel. "Und ... Abgelehnt." sprach er fast flüsternd, leerte das Glas und ging ebenfalls hinaus.


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Zuletzt bearbeitet von Konogar am 31. Dez 2015, 05:03, insgesamt einmal bearbeitet
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Konogar Luchszam
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Beiträge: 2345

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Titel: Verfasst am: 5. Jul 2014, 00:34 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Im gleichen Moment, unterwegs auf den Straßen der Großstadt.

"Sagt, Eidahn - habt ihr schon ein Plan, wie ihr dieser unaufhörlichen Gewalt aus den Eingeweiden dieser
Stadt begegnen wollt um ihnen ein für alle Mal ein Ende zu setzen?"
fragte Ritter Mekallan in einer Art und
Weise, die schon darauf hindeutete, sich mit keiner Antwort zufrieden geben zu wollen. Ein schelmisches Grinsen gar
finsterer Art zierte seinen Mundwinkel kurz darauf. Eidahn jedoch schenkte ihm keinen Blick, ging weiter seiner Wege
Seite an Seite dieses Ritters und antwortete nur schlicht: "Mein Orden weiß vielen Gefahren zu begegnen."
er wandte sich dann mit einem sehr flüchtigen Blick zur wandelnden Rüstung auf zwei Beinen, Mekallan und ließ keine
Miene über das faltige Gesicht wandern. Die Straßen der Stadt waren von den spontanen Angriffen die immer ohne
erkennbare Vorzeichen stattfanden, gezeichnet und gepeinigt. Das Viertel in dem sich die Zwei bewegten war eines der
ärmsten der Stadt und zeitgleich Hauptsitz des Ordens um den Hilfsbedürftigen Essen, Hoffnung und Mut zu schenken.
"Seht euch um, würdet ihr diesen Menschen helfen? Würdet ihr für sie die Feldarbeit erledigen? Ihnen
helfen, ein besseres Leben zu führen?"
zählte Eidahn in nachdenklicher Stimme auf, ungeachtet der Reaktion auf
seine Fragen seitens des Ritters. "Würdet ihr... für diese Bewohner sterben?" fragte Eidahn nachdrücklich
und blickte ernst und auf eine Antwort hoffend zu Mekallan. Der in prunkvoller Rüstung gekleidete Ritter jedoch
schmunzelte nur und antwortete: "Würde ich die Fragen an euch zurückgeben, kann ich mir eure Antworten nur sehr
gut vorstellen."
. Eidahn schüttelte nur den Kopf und klagte in einer mehr als verständlichen Stimme:
"Unsere wenigen Ritter die wir ausbilden, lernen nicht auf Fragen ausweichend zu antworten.". Woraufhin
Mekallan nur müde lächelt und in einem belustigten Tonfall anmerkt: "Gut, gut alter Mann. Ja, ich würde alles
aufgezählte tun. Sehe es aber als wichtiger an, das Problem bei der Wurzel zu packen. Wie dieses Wandlerproblem."

woraufhin Mekallan sein Gesicht im Ekel verzog.

"Ihr erinnert euch hoffentlich, das diese Menschen sich ihr
Schicksal nicht ausgesucht haben?"
fragte Eidahn während seine Füße ihn weiter und weiter durch die Straßen des
Armenviertel bewegten. Flüchtig huschten in zerrissenen Kutten und Kleidern gehüllte Menschen über die Straße,
bewegten sich auf einen Brunnen zu und füllten kaputte Eimer aus Eisen mit dem wenigen zu Tage geförderten Wasser.
Einige der Menschen dieses Viertels bemerkten Eidahn und gingen auf die Knie, als würden sie vor dem Lord persönlich
stehen und ihm huldigen. Eidahn seufzte nur schwer und machte nicht wenige Handbewegungen um den Menschen zu verstehen zu geben, sich doch bitte wieder zu erheben. "Wenn es etwas gibt, das ich nicht mag, ist es Menschen
zu sehen, die einen Einzelnen huldigen."
sprach Eidahn und blickte mit seinen von Hoffnung gezeichneten Augen
zu den Einzelnen auf der Straße. "Ich hätte damit weniger ein Problem. Aber mal eine andere Frage, bevor wir
dem Gebäude der Wache näher kommen."
sprach Mekallan, ebenso in seinem Blicke nach vorn und bei seiner Größe
teilweise über die Köpfe der Bevölkerung hinweg.

"Ein Moment, habt bitte gleich etwas Nachsicht." gab Eidahn zu verstehen und deutete mit zwei Fingern auf ein Haus das Er und Mekallan gleich
am Rande passieren werden. Nicht wenige Schritte vor der Haustür öffnete sich diese und ein Mann jungen Alters
trat hervor, lächelte etwas schief gegen Eidahn und fragte, noch bevor Mekallan etwas sagen konnte:
"Vater Eidahn, es ist schön euch zu sehen - erkennt ihr mich wieder?". Eidahn schenkte dem
jungen Mann ein freundliches warmes lächeln und nickte, gab ihm sogleich als Antwort: "Ihr seid wie
immer unverändert. Nun kehrt bitte zurück zu eurer Mutter, sie sorgt sich sicherlich um euch."
. Mekallan
musterte den jungen Mann ein Moment lang, als er mit seiner schweren Rüstung zum stehen kam. Der junge Mann, in
einigen Lumpen gekleidete nickte und zog sich kurz daauf wieder in das Gebäude zurück, das in seinen hellblauen
Wandfarben mit rotfarbenen Zeichnungen aus Kinderhand die Straße schmückte. "Wer war der junge Bursche?
Er wirkte auf mich etwas... durcheinnander? Verquer?
fragte Mekallan und blickte hinunter zu Eidahn.

Dieser seufzte nur leicht und sprach mit einem etwas leeren Blick zu dem von Schmutz und Kohlebrocken gezeichneten Boden:
"Sein Name spielt keine Rolle, er ist nur leicht durcheinnander. Immer am Ende der Woche verschwindet
er aus seinem Elternhaus in den Wald, befleckte seine Kleidung mit Dreck und kehrt spät Abends zurück und fragt meine
Wenigkeit, sobald er mich sieht, ob ich ihn wiedererkenne. Ja, der Tatsache zum Trotz, das er nur einen knappen Tage
fehlte.
. Eidahn gab dem Ritter Mekallan noch einen Blick mit, keine weiteren Fragen in diese Richtung zu stellen.
"Das ist mehr als Eigenartig. Aber gut, wir haben das Gebäude der Wache bald erreicht, ich bin gespannt
wie eine Armbrust, ob die Wache mit ihrem Gefangenen schon fertig ist. Er schien vielversprechend mit Informationen
versorgt und ist dazu noch einer dieser Wandler, die es im anderen Viertel unserer prächtigen Stadt wie Sand am
Lassmalsee gibt. Ich freue mich schon sehr darauf, ihm ein paar Antworten zu entlocken."
sprach Mekallan und
wurde am Ende hin immer fröhlicher in seiner Stimme. Nur wusste Eidahn, das hinter dieser Stimme mehr als genug
böses steckt. Er dachte sich im stillen nur, das dieser Ritter auch irgendwann das zeitliche segnen würde und somit
ein schwarzer Fleck dieser Stadt verschwinden würde.

Nur hoffte er im gleichen Moment, das es noch vor seinem eigenen Dahinscheiden passieren würde.


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Zuletzt bearbeitet von Konogar am 31. Dez 2015, 05:06, insgesamt einmal bearbeitet
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Konogar Luchszam
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Titel: Verfasst am: 5. Aug 2014, 11:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Irgendwo auf der Insel Ubertriba...


In einem Unterschlupf der Banditen, weit entfernt von der großen prächtigen Stadt, knarrten im lauten Getöse die Türen.
Eiligen Schrittes nährte sich ein junger Mann einer Zimmertür im langen Flur, dessen Wände von feinen Wasser und Mosen
bedeckt sind. Er wischt sich mit einer verletzten Hand über die Stirn, schleudert den Schweiß zur Seite und ignoriert
jede Wache der Banditen, die sich ihm in den Weg stellte. Einer der großgewachsenen Wachen wurde gar zur Seite gestoßen,
als sie sich in letzter Sekunde vor die Tür stellte. Mit einem kräftigen Schwung wurde die Tür aufgerissen, etwas über
den Überraschungsbesuch erschrocken, drehte sich eine in dunkler Lederrüstung gekleidete Gestalt um. Gerade noch war
sie damit beschäftigt sich ein Rum einzuschenken, nun bekam der kleine Tisch das Getränk zum Genuss.

"Bist du noch von allen guten Geistern beseelt, Alick? Du kannst hier doch nicht wie ein Esel mit Stierhörner hereinplatzen
und mich fast zu Tode erschrecken!"
sprach die in schwarzen Leder gehüllte Gestalt und schüttelte bedächtig ihren Kopf.

Der flinke Besuch stütze sich mehrfach tief durchatmend auf den nächst besten Tisch ab, fuhr mit der verletzten Hand durch
das verrußte Gesicht und stütze sich mit der nassen Hand auf ein Papier. Die Ledergestalt blinzelte mehrfach und dachte
für sich im Stillen gerade von einem Albtraum in den nächsten zu rutschen. "FINGER WEG DA!" hallte es laut hinaus.

"Tschuldige, Meister Leroz..." klang es luftschnappend. "Ich brauche wieder eure Hilfe." sprach Alick gehetzt.

Mit dem Ringfinger seiner Rechten, gehüllt in einem Lederhandschuh der nur seinen Handrücken bedeckt, reibte sich Leroz
nachdenklich über die Stirn und schüttelte abermals den Kopf. Leroz ließ den Rum auf dem Tisch, sah nur wie sich einige
Tropfen des Getränkes zum Rande hin aufmachten und den kühlen steinigen Boden berührten. Er schenkte sich selbst nach und
bot auch Alick ein zweites Glas an. Eilig schnappte er es sich, schüttete alles in sich hinein und hielt das Glas letztlich
noch an eine kleine Kopfwunde.

"Was hast du wieder gemacht? Ich würd ja fast behaupten, das Aidrihan besser aussah als er sich mit seiner selbstgebauten
Bombe einer Nasenverkleinerung nachging. Schade um das Schöne Haar, das nur am Rande."
gab Leroz kund und wog sein Kopf hin
und her. Gespannt auf eine Antwort setzte er sich auf sein hölzernen klapprigen Sitz und legte die Hände auf den Schreibtisch
und musterte sein Gegenüber in peinlichster Genauigkeit. "Erzähl erst ein Mal, warum du so aussiehst wie eine Wildsau
nach dem Paarungsakt im Schlamm, Alick."
sprach er ruhiger Stimme zu ihm.

Alick holte tief Luft und meinte kurz darauf sehr flüchtig: "Der Auftrag ging schief." und blickte einen Hundeblick.

Kaum sitzend, stand Leroz wieder auf und blinzelte. Er ahnte schon um was es ging doch scheute er sich nicht nachzufragen,
ihm war es wichtig es aus dem Munde von Alick selbst zu hören. Ruhigen Schrittes ging er auf ihn zu, setzte sein Rumglas
an die Lippen und gönnte sich ein guten kräftigen Schluck. "Du riechst übel und mir wird gleich noch übler zu hören, was
genau schief ging. Genau das möchtest du mir sagen."
sprach Leroz sehr eindringlich und setzte zu einem weiteren
Schluck an. Seine Augen blieben starr auf Alick gerichtet, über den gläsernen Rand seines Glases hinaus bei jedem Schluck.

Er schluckte, Alick kannte diesen Blick und fühlte sich an etwas erinnert. Er brauchte eine ganze Weile, zu lange wie Leroz
ihm ungesprochen mitteilte, bis er zu Worte kam. "Der Anschlag auf die Kapelle ging schief, Meister." flüsterte er.

Meister Leroz verengte die Augen, würde Alick nur zu gern physisch den Halse umdrehen. Doch löste er sein Blick und ging
nervös durch den Raum und begann dann ruhig zu sprechen, immer im Versuch seine kleine Wut im Herzen zu verstecken.
"Erst scheitert dein Versuch diese bescheuerten Bauern vom Hof des anderen Dorfes zu töten, Alick. Damals noch unter
deinem ursprünglichen Namen. Wie war er doch gleich?"
fragte Leroz und gab Alick keine Chance zu antworten und setzte
fort. "Ah, genau! Ravan Lichtouath. Mit viel Gold haben wir dich dann zu Alick gemacht, Alick Preschwinde. Und du, lieber
Alick, hast auch diesen simplen Auftrag diese Kapelle ihrem geheiligten Erdboden gleichzumachen versemmelt? Bedauerlich."

Leroz ging weiter im Raum umher, umrundete Alick ohne ihm eines Blickes zu würdigen. Er lehnte sich an die Wand und leerte
sein Rumglas. Mit einer Bewegung stellte er das Glas ab, wischte sich mit der rechten Hand durch das kurze braune Haar und
schätze ab. Alick blieb wie ein Köter still und ängstlich. "Leider kann ich dich nicht entsorgen, wie soviele andere die
versagen, das weißt du - leider. Daher machen wir weiter und ich setze für Folgeaufträge nun jemand anderes ein. Du kennst
sie vielleicht."


Alick runzelte die noch immer in Schweiß getränkte Stirn und überlegte, bis er zu einer Antwort, mehr einer Frage kam.
"Ählys. Du setzt Ählys statt der meinen ein? Warum?" gab Alick unwissend zu verstehen und schaute
Leroz ungläubig an.

Leroz lacht nur. "Diese Frage hast du dir doch selbst beantwortet. Ich setzte jetzt auzf Ählys, weil ich der Meinung bin
sie kann dich gut ersetzen. Ählys Lois - eine Frau der ich in unserem Bunde viel zutraue. Sollte sie mich doch enttäuschen,
dann gibt es noch viele Andere. Du weißt ja, wir sind nicht gerade eine kleine Gruppierung und wir lassen uns von niemanden
aufhalten."
sprach Leroz und ging wieder in Richtung seines Schreibtisches, setzte sich ruhig und seelig hin. Mit dem
Zeigefinger deutete er auf sein leeres Blatt und einen Stift, unmissverständlich gab er Alick zu verstehen, sein Protokoll
zu schreiben. Meister Leroz selbst blieb die ganze Zeit bei ihm und fügte noch hinzu: "Ich habe auch eine Idee, wie wir
Ählys gleich wichtig machen können. Deine Schwester Merdhala hat noch so einige fiese dämonische Dinge in ihrem Keller
versteckt. Das nutzen wir um Ählys als angeblich verletzte in die Stadt zu schleusen und den Rest vom schönen Theaterstück,
Alick, den denken wir uns gemeinsam noch aus. Ganz ausgeschlossen bist du noch nicht, aber bei der Latte an Verfehlungen
bist du schon längst im Ansehen hier bei uns an der Grenze zur Grube."
setzte Leroz eindringlich nach, ein Stich in die
Seele seines Gegenübers. Alick musste bei der Erwähnung von Latte nur grinsen. "Du bist echt kindisch." war das letzte was
Leroz noch zu verstehen gab, ehe die beiden sich an neue Pläne machten.

OOC:
Fortsetzung folgt, die Geister der Inspiration sind ruhelos seit Monaten...
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Konogar Luchszam
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Titel: Verfasst am: 13. Aug 2014, 13:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Irgendwo in einem geistlichen kleinen Reich, innerhalb der Stadt...


Ein Kopfschütteln, mehr würde ein Außenstehender wohl nicht erkennen, wenn er in den Raum des Sekretärs käme, der für allerlei Anfragen und Briefe ziviler Natur zuständig ist. Es wurde kein Wort vernommen, nur die weichen Bewegungen von Händen die wohl (oder übel) eine Antwort verfassen mussten. In seinen Gedanken begab sich der Sekretär auf eine Reise die ihn gerade schönere Dinge erleben ließ, schönere Dinge als dieses ganze Gesindel das Tag ein, Tag aus und in jeder vergangenen wie kommenden Nacht aus ihren Löchern kriecht. Nur um dann wieder von Tod und Verderben, Betrug und Schatten, Magie und Entführung zu sprechen.

Der Sekretär griff zu einer Tasse neben sich, gab sich einen kräftigen Schluck vom schwarzen Kaffee, setzte die Tasse wieder ab und atmete schwer durch. Tausende Gedanken kamen und gingen, während er schon wie aus einer Vorlage das Antwortschreiben weiter fortsetzte. Er war sich in einem Gedanken todsicher, das dieses Loch aus dem das alles sprudelt, noch nicht geschlossen sei. Auch war er sich sicher, das die Stadt die er einst kannte, nicht mehr die Stadt sei, die sie zu ihrer Prachtzeit war. Damals war sie bevölkert und belebt von edlen Menschen, von Menschen die einnander zum größten Teil achteten. Wenn dort mit einem Teller und einem darauf befindlichen Butterbrot nach jemanden geworfen wurde - dann aus einem wirklich wichtigen Grund. Und dabei blieb es zuweilen auch. Doch seit einigen Monaten zeigt sich die Stadt in einem anderen Bild, einem Bild das sie so nur vor sehr langer Zeit noch kannte. Diebe und Halunken, Menschen die Schatten zu Frühstück, Mittag und Abendbrot - jeweils zwei Mal pro Mahlzeit - zu sich nahmen, Menschen die nicht davor zurückschrecken im Wochentakt neue Probleme zu schaffen. Kurz musste der Sekretär schmunzeln
als er daran dachte, wie belebt mittlerweile die Verbrennungsanlagen sind und die Scheiterhaufen - soviel Feuer in so kurzer Zeit wurde bisher nicht produziert. Doch das schmunzeln verflog, als er dann weiterdachte, an die übervollen Kerker der Stadtwache, die übervollen Kerker diverser geistlicher Gemeinschaften. Das Essen und Trinken das dort an jene gegeben wird, die nur auf ihre nächsten heitere "Erwärmung" warten, wäre in anderen Teilen der Stadt wesentlich besser aufgehoben.

Nicht auszudenken, wieviele normale Menschen dadurch zu einem noch normalere Leben gebracht werden könnten, würde es ihnen nicht an Speis und Trank mangeln. Doch tief seufzend zog es den Sekretär zurück, er legte sein Kopf schräg und war verwundert, wie er nur so schräg schreiben konnte. Brummend und mit einem tiefen Grummeln knüllte er den Brief zusammen, auch wenn es ihm herzlich egal war, insbesondere an diese Problemgeister gerichtet, so musste er doch zusehen, Anstand zu wahren. Er nahm sich ein neues Papier und fing von vorne an zu schreiben, Zeile für Zeile und mit einem bewussteten Blick für Wort und Schriftbild.

    Sehr geehrte Miss Deichlauch,

    mit Freude haben wir ihren Brief erhalten, gelesen und verstanden. Es ist nur selbstverständlich, das wir ihrer Bitte nach einer Annullierung nachgehen. Bitte haben sie dahingehend Nachsicht, das wir ein paar Tage Vorbereitungszeit benötigen, bevor wir mit den Einzelheiten des Verfahrens beginnen können. Zum gleichen Zeitpunkt und Abschluss dieser Maßnahmen erhalten sie umgehend einen Brief der sie zu einem bestimmten Zeitpunkt in unsere Räume einlädt.

    Die von ihnen erwähnten Namen, Miss Deichlauch, sind uns wohlbekannt. Wir hoffen daher inständig, das sie sich um die diverse Angelegenheiten in der jüngeren wie älteren Vergangenheit vertraut gemacht haben. Da wir mit den königlichen Ämtern in steten Kontakt liegen, möchte ich die Gelegenheit nutzen, darauf hinzuweisen, das ein nicht geringer Teil unserer mittlerweile gefüllten Stadtkasse durch diverse Änderungen und ihrer Gebühren hervorgeht. Um es ihnen einfacher auszudrücken, die Stadtkasse unserer Stadt hat durch hochbezahlte Individualveränderungen viel gewonnen. Es wird daher erwogen, die nächsten Gebühren für alle weiteren Individualveränderungen zu erhöhen. Das wäre eine eventuelle Information die es wert ist, weitergetragen zu werden. Nur für den Fall das die von ihnen erwähnte Dame erneut die zahlreichen Dienste der Verwaltung beanspruchen möchte.

    Sobald wir die 17 in unserem Kerker befindlichen zerstörerischen Elemente der feurigen Reinigung überbracht haben, weitere 13 im Kerker unserer Glaubensbrüder und Schwestern zusätzlichen Elemente der letzten zwei Wochen ebenfalls dem reinigenden Feuer überbracht haben und zum Schluss noch 6 zerstörerische Elemente aus der Stadtwache dem Tod durch den Galgen zuführten, nehmen wir uns dann die Zeit für ihr Belangen. Was ich ihnen damit sagen möchte ist, haben sie etwas Geduld wenn es aktuell länger dauert.

    Die von ihnen vorgeschlagenen Zeiten sind annehmbar, wir werden uns diesbezüglich bei ihnen melden. Der genannte Donnerstag wird der einzige Tag sein, den ich ihnen schon jetzt ausschlagen muss. Es ist der Tag, an dem unserer klerikales Oberhaupt sich einem besonderen Bade hingibt und somit unser Kloster und vermutlich ein nicht geringer Teil der Stadt nach einer Blume riecht, die sonst in bestimmten Gärten und mit vielen Dornen zu finden ist. Meist in Rot. Nur zu Info für sie, damit sie sich nicht wundern, ob gerade ein Fest in der Stadt veranstalten wird. Nein, wird es nicht. Wirklich.


    Das ewige Feuer mit euch.

    Bruder Zrachikas
    - Bruderschaft von Hahnebuchen -
    Sekretär des Eidahn



Der Sekretär nahm den Brief sicher in beide Hände, hielt ihn im Licht das durch sein großes Fenster in den steinernen großen Raum fiel und laß Zeile für Zeile noch ein weiteres Mal. Am Ende angekommen hallte ein Klatschen durch den Raum und ein Stück weit auch in den Flur hinter seiner Tür. Ein anderer Bruder der Kirche der gerade mit einem Tablett gespickt mit Tee und Broten im Flure unterwegs war, erschrak für ein Moment und brachte ein kleines Erdbeben zum Tablett. Zum Glück für ihn und dem, den er das alles bringen soll, fiel nichts herunter. Die vielen kleinen Wellen im Wasserkrug beruhigten sich nach kurzer Zeit wieder.

Im Raum des Sekretärs jedoch zog sich die flache Hand von der Stirn über den Nasenrücken und Mund langsam wieder zurück zum Boden der Realität. Er fragte sich, ob er das jetzt wirklich so abschicken wollte und kam zum Schluss, dass das keine gute Idee wäre, auch wenn es ihn nur zu sehr in den Fingern juckte. Er besonn sich darauf, ein dritten Brief aufzusetzen, insbesondere weil das kleine Tintenfässchen und die Feder schon ungeduldig darauf warteten, weiter genutzt zu werden. Wieder zerknüllte er den Brief, zog ein neues Papier hervor und begann wieder automatisch neue Zeilen und Wörter zu verfassen.

    Das Licht mit euch, sehr geehrte Miss Deichlauch,

    wir haben ihren Brief erhalten und werden uns um alle Einzelheiten kümmern. Die Bruderschaft möchte jedoch darauf hinweisen, das die Bearbeitungszeit durchaus mehr als eine Woche andauern kann.

    Wir werden uns unverzüglich bei ihnen melden um eine Terminfindung für ein Treffen zu ermöglichen.


    Das ewige Feuer mit euch.

    Bruder Zrachikas
    - Bruderschaft von Hahnebuchen -
    Sekretär des Eidahn



Ohne den Brief noch ein Mal zu lesen, ließ der Sekretär ihn schnell und eilig in einen Briefumschlag verschwinden, nahm das flüssige Wachs zu Hand um ein paar Tropfen zu verteilen, dann griff er zum Stempelwerkzeug und gab dem Brief den letzten Schliff. Das Siegel der Bruderschaft selbst. Der Bruder stand auf, ging hinaus in den Flur und sah noch aus dem Augenwinkel einen Bruder mit Tablett im Raum des Eidahn verschwinden und machte sich dann auf, den Brief abschicken zu lassen. Auch dafür gab es einen Bruder weiter unten im Keller, in einem düsteren bitterkalten Keller. Auf seinen Weg dorthin dachte der Sekretär nur immer wieder daran, wie die Stadt wohl aussehen würde, wenn dieses Loch geschlossen ist und die Verwaltung des Reiches keine Individualveränderungen mehr zulassen würde.

Ein Gedanke der eher einem Traume glich, als einer Hoffnung die auf Erfüllung warten darf.


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Zuletzt bearbeitet von Konogar am 31. Dez 2015, 05:01, insgesamt einmal bearbeitet
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Titel: Verfasst am: 25. Aug 2014, 20:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Grau in Grau sind die Tage in der Stadt, seit Wochen regnet es und die allgemeine Stimmung unter der verängstigten Bevölkerung ist nicht gerade rosig. Was passiert mit Oma, wenn sie vergisst ihr Testament zu schreiben? Hätte ich mein Sohn Peter lieber Walter nennen sollen?

Kann eine Birne auch rosafarben sein? Wie wohl ein Pferd mit zwei Vorderbeinen und Rollen sich im nächsten Wettkampf schlägt? Das und noch einige Fragen mehr, grasierten unter der Stadtbevölkerung. Fanden Gehör, wurden gehört und weitergegeben - ein ewiger Kreislauf. Wo die Verängstigung herkommt? Auch das ist eine Frage die sich nicht wenige Händler und Gäste, Durchreisende und Zukömmlinge der Stadt immer und immer wieder stellen. Sie wissen nicht, das die Stadt nun seit Monaten von finsteren Gesellen heimgesucht wird, die es nur nach Unruhe sehnt. Sie wissen nicht, das diese blühende Stadt ihre Rosen längst verloren hatte. Verloren im Angesicht der gar finsteren Schatten die sich weit, bis in die entferntesten Winkel der Stadtviertel bahnten. Sie umschlossen gar einen jungen Mann, der zu Lebzeiten einiges falsch gemacht hatte und nun mit glasig leeren Augen geradeaus starrt - immer das Gebäude der Stadtwache im Blicke.

Neben ihm gehen im Regen felißige Bürger links und rechts vorbei, sie bekommen ihn gar nicht mit. Nur einige Fliegen hatten sich in sein Haar verirrt, war doch die letzte Dusche schon zu lange her. Aber es sollte ihn nicht im negativen Treffen, ohne die Möglichkeit den Platz zu verlassen, ist es diesen Manne nur schwer möglich, sich einem Wasserbad im Fluss Buhlshiet hinzugeben, der den Osten der Stadt in zwei Viertel teilt. Seine Beine sind frei in ihrer Bewegung, ebenso seine schlafhängenden Hände nur der Halsschmuck aus festen drahtigen Leinen mag ihn nicht loslassen. Aber als Toter ist es mit der allgemeinen Bewegung schon immer schwer gewesen, sollte sich nicht irgendein verrückter Nekromant zu einer Reanimation begeistern. Die Wahrscheinlichkeit ist nicht gering, aber wer würde das schon vor dem Gebäude der Stadtwache tun?

Die Sonne belächelte die nassen Dächer, wenn sie durch die grauen dichten Wolken strahlte, während der Mond die nassen Dächer abkühlte um sie am nächsten Tag zu einem dampfenden kleinen Schauspiel für Maler zu machen. Es verging noch eine weitere Woche, bis der junge und tote Mann von seiner misslichen Lage befreit wurde. Einige Jugendliche waren wohl etwas desorientiert und liefen gegen das Bein, was seither als Verschwunden galt. Sie wussten nicht, das es schon weit - weit entfernt von der Stadt ein neues Zuhause fand, flussabwärts in die tiefen dunklen Wälder hinein. Die mystischen Wälder, auch bekannt unter der Bezeichnung "Wälder des ewig-gleichen Plods", ihr Name beruht auf einen alten Magier der diese Wälder mit einer Art Magie zu seinen Lebzeiten belegt hatte. Wer sie betrat kam wie in allen mystischen Wäldern entweder nicht mehr hinaus, oder - nun, es gibt keine Aufzeichnungen das es jemals jemand wieder hinaus schaffte, daher bleibt es dabei:

Wer hineintritt, tritt nicht heraus - zumindest nicht lebend, die Wälder liebten die Dramatik, als wären sie schon fast lebendig. Was aller Wahrscheinlichkeit damit zusammenhängt, wie der "Alte Meister Plods" selbst tickte.

Er wurde mit jungen 59 Jahren aus der Stadt verbannt, die Bewohner brauchten eine Art Opferlamm und er bot sich dafür an, sprach er doch immer wieder von Finsternis, Lebenden Toten, Drachen die auf einer Körperhälte Löwe und auf der anderen Seite Greif waren, mit reptilienartigen Flügeln und er sprach von Finsternis. Ja, der alte Meister wiederholte sich in seinen Worten immer wieder, er kannte nichts anderes und war grundlegend verschieden von den restlichen Bewohnern. Und etwas, das grundlegend verschieden ist, ständig von Finsternis spricht, vielleicht sogar Finsternis wirkt und sieben Haare mehr auf seiner Halbglatze trägt wie andere ältere Mitmenschen im Durchschnitt, der kann nur verbannt werden. Das er über Magie verfügte, steht ohne Zweifel, wurde es bereits erwähnt das er die Wälder - sein neues Zuhause - mit einer Magie belegte um andere in die Irre zu führen. Ob der alte Mann noch lebt oder mit seiner neuen Heimat "eins" geworden ist, lässt sich schwer prüfen. Aufmerksame Leser sollten wissen, das niemand hinaus kam.

Es sei noch zu erwähnen, das Meister Plods sogar autorisch tätig war. Er schrieb zu seiner Zeit in der Stadt einige wenig bekannte Bücher wie:

"Im Traum bin ich Lich(t)" - Ein romatisches Werk, das zeigt wie ein junger Bursche nach einem mehrfach Mord zum Lich wird und die Liebe findet.

"Untot und Du" - Dramatisch, Einfallsreich und mit vielen überraschenden Momenten gespickt, ist dieses Buch zu Unrecht nur "im Kleinen" bekannt.

"Untot und Ich" - Eine Fortsetzung des zuvor genannten Werkes. Der Autor hat sich in diesem Werk strikt an die gleichen Ideen wie im ersten gehalten.

"Ich und Ich" - Das wohl kritischste Werk des Autors. Es wurde nie veröffentlicht und die Meinung der wenigen Wissenden ist, der Autor war nie zur

Selbstkritik fähig. Vielleicht war er das wirklich nicht, aber das bezeugen? Das kann niemand.

Auch gibt es ein Buch, dem nachgesagt wird, er habe es in seinem Exil im Walde geschrieben und durch verfluchte und finstere Wege in die Welt außerhalb des Waldes gebracht. Vielleicht lag es aber auch nur daran, das es der Gesellschaft der Stadt schon immer nach Dramatik sehnte und das ganze nur ein Schwindel ist. Ein Schwindel um den Geist zu beruhigen, weniger Wahrhaftig wie das verschwundene Bein des eingangs erwähnten Mannes. Das fehlt auch in Wirklichkeit, das sei gewiss.

Dieses "dunkle" Buch trug im übrigen die wundervolle Bezeichnung: "Einsicht ist für Doofies." und es war eine Anleitung für Uneinsichtige.

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Zuletzt bearbeitet von Konogar am 6. Sep 2015, 04:09, insgesamt einmal bearbeitet
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Titel: Verfasst am: 7. Okt 2014, 15:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eilig hatte es der kleine Mann in grün-gelber Rüstung, er huschte an Passanten vorbei – nur ein Ziel vor Augen: Das Hauptquartier. Keuchend und hustend rannte und rannte er, blieb alle paar Meter für ein kurzes Durchatmen stehen und das Spiel begann von vorn. Der Brief in seiner rechten Hand, setzte dunkle Stellen in Nähe der Finger an, Schweiß und Anstrengung suchten ihren Weg ins Briefpapier. Nur noch wenige hundert Meter vom Eingang entfernt, war ein nach Pause sehnendes Blinzeln in seinen Augen, doch ist es niemals gut, abgelenkt zu sein. Auch wenn die scheinbare „Erlösung“ in greifbarer Nähe schien. *Krawumm!* Es gesellte sich eine neue Farbe zum vorhandenen grün-gelb, ganz unfreiwillig lag der kleine Mann mit einer wesentlich größeren Frau auf der Straße. Die Empörung in den Gesichtern der Passanten verbreitete sich rasch, ebenso das Geflüster und wieder verstummten die Straßen, als ein lautes Klatschen zu hören war. Mittlerweil sind es nun vier Farben, Rot gesellte sich dazu – in Form eines Handflächen Abdruckes auf der linken Wange des kleinen Mannes, es gewann zusehends an ausdrucksstarker Farbe. Mit einem Schreck sprang er von der umgestoßenen Frau auf und sprach eine Vielzahl Entschuldigungen innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes auf – genug um damit einen Rekord aufzustellen, doch an Rekorde dachte wohl niemand. Ungeachtet der vielen Flüchte seitens des anderen Geschlechts, eilte die grün-gelbe Rüstung weiter, nur noch wenige Schritt vom Hauptquartier entfernt stieß er die Tür auf und stützte sich an der nächst besten Wand.

Nur war diese Wand anders beschaffen, als er sie sonst kannte – sie gab auf ihrer Oberfläche wenig Widerstand, fühlte sich warm an und schien sich sogar zu bewegen. Doch das war dem kleinen Mann erst einmal egal, Hauptsache er konnte sich irgendwo verschnaufend abstützen.

“Alles in Ordnung mit ihnen?“ fragte eine Stimme aus dem vermeintlichem Nichts. Ein Augenpaar blickte sich um, fand nichts außer reges Treiben innerhalb des Hauptquartiers. “Herr Messerschmidt! Ist alles in Ordnung mit ihnen?“ donnerte die gleiche Stimme wieder aus vermeintlicher Leere. “ Und hören sie auf meine neue Uniform zu berühren, Herr Messerschmidt!“ knallt es hinterher.

Messerschmid wusste gar nicht wie ihm geschah, als seine Hand von der stützenden lebendigen Wand hinweggeschlagen wurde. Mit gebückten Gang wich er ein paar Schritt zurück und spulte das für ihn bekannte Auftreten ab. Ein Salutieren, eine offizielle Vorstellung und Handreich später stand Messerschmidt wie eine Kerze vor dem Oberst des Hauptquartiers. Der Brief war nun deutlich sichtbar, ebenfalls seine dunklen Stellen zwischen den Fingern, die Nässe auf dem Briefpapier. Der Oberst betrachtete das Schriftstück etwas angewidert und bat darum, dass Messerschmidt ihn öffnen solle. Dem Oberst würde der Inhalt, die Zeilen auf dem Papier reichen. “Macht schon auf, bevor ich mit euch das Bad teile.“ kam es mit Spott und Hohn. Geduldig wartete der hochrangige Mitarbeiter, bis ihm der Brief überreicht wurde. Seine smaragdgrünen Augen überflogen hastig die Zeilen, ein – zwei – drei Mal wandern seine Augen über jeden Buchstaben und bleiben bei den abschließenden Worten hängen.

    Ehre dem Lord, Oberst Pimpernel

    unsere Agenten haben eine wichtige Entdeckung gemacht. Ihr erinnert euch noch an die letzten Vorfälle der Stadt? Dunkelheit, Schattenwirwarr, Ghulrippchen die ungenießbar sind? Schreiende Mägde?

    Wir hatten fälschlicherweise geglaubt, es sei vorbei, nachdem keine Vorfälle gemeldet wurden und daher – eurem Protest zum Trotz – die Truppe verkleinert und einen nicht unerheblichen Teil in die Region um Lichspielhaus verlegt. Dies war ein Fehler, wie die Kommandantur jetzt nach neuen Informationen eingestehen muss, der schleunigst rückgängig gemacht werden muss. Somit habt ihr die Kommandogewalt um euren zwanzig Mann zurück, sie dürften in der nächsten Woche wieder eintreffen. Sie sind hoch beschwingt und freuen sich, ihren Kommandanten zurückzuhaben.

    Wie wir dieses Kroppzeug in der Region Lichspielhaus begegnen, lasse ich prüfen. Mit den paar wandelnden Knochen und „Kindern“ die meinen, mit dem Untot und Schatten spielen, sei das höchste der Gefühle, sollten auch dreißig Mann zu bewältigen wissen. Davon ab: Habt ihr ein Vorschlag, wie wir dieser inflationären Fellbande begegnen könnten? Die meisten Bürger der Stadt hegen mittlerweile Mittgefühl für diese Wesen. Ich weiß zwar nicht, was im Propagandawerk schief ging, aber so etwas wie Mitgefühl blieb bei Stadtgründung draußen liegen und wurde von Raben gefressen. Schreibt mir einfach, wenn ihr effektive Methoden kennt, diese untreuen Hunde vom Antlitz des Erdbodens zu verbannen.

    Noch ein paar Worte zum ursprünglichen Sinn dieses Briefes:
    - neue Feindbewegungen sind im Norden gesichtet, es deutet alles auf unsere liebgewonnen Freunde hin
    - es betrifft das gesamte Gebiet um die verdorbenen „Wälder des Opeh“
    - Hauptquartier der Schattenkultur scheint das alte Dorf in mitten des Waldes zu sein
    - das Dorf, wo ihr euren Hund in der Kindheit habt verloren – hehe (durchgestrichen)
    - Weg sichern, zwischen Wälder und unserem Dorf „Klotze-Pima“
    - Lord kommt zu Besuch

    Für Fragen zum Auftrag, Informationen oder Anmerkungen stehe ich euch gern –nicht- zur Verfügung und verweise daher auf Kommandant Grefen Dis’Scheuert – ich gönne mir dienstlichen Urlaub und gehe auf große Jagd.

    Euer Kommandanturleiter,
    Rifgen Trauerwitz.


Das Geräusch von Papier, das langsam aber mit Nachdruck zerknüllt wird, war deutlich zu hören und ehe sich Messerschmied versah, landete das Stück Papier in seinem Gesicht. Er hob es eiligst auf und lief Oberst Pimpernel nach, dieser nahm in einem inneren Zorn jeden einzelnen Mitarbeiter des Hauptquartiers mit. Kette an Kette, Kette an Leder und Schwert an Oberschenkelrüstung – doch niemand wagte etwas zu sagen, vor dem Oberst. Jeder wurde ganz klein.

“Wisst ihr, was mich gerade wütend macht, Messerschmidt?“ fragte der Oberst auf seinen Weg durch die Gänge und erntete nur ein Kopfschütteln und leises „Nein.“ seitens des Anhängsels. “Natürlich wisst ihr es nicht. Ich sag es euch: Alles an diesem Brief und insbesondere mich an jemanden zu verweisen, der es als männlich betrachtet, ein Humpen Bier über die NASE ZU TRINKEN!“. Es stampfte kräftig und man könnte meinen, die Gläser der Kerzen im langen Gang beginnen zu wackeln. Der Oberst war außer sich, er träumt selbst von einem Urlaub, einer Jagd und musste sich nun wieder mit diesem Schattengefummel rumplagen, es war nur eine Frage der Zeit, bis der nächste lächerliche Angriff auf die Stadt stattfinden würde. “Ich muss ein Regenten der Kirche sprechen!“ sprach Oberst Pimpernel mit Nachdruck und richtete seinen nun kühlen, bitteren Augen auf den kleinen Messerschmidt. “Zu morgen hättet ihr noch einen Termin frei…“ konnte der Kleine nur über seine Lippen bringen, bevor er unterbrochen wurde. Der Oberst blieb stehen, drehte seinen Kopf langsam nach rechts und ließ eiskalte Augen hinabstarren. Es war klar, dass das Gespräch mit dem Regenten nicht morgen, sondern jetzt stattfinden sollte. So sollte es geschehen…

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Die Bühne kehrt zurück, es geht weiter…
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Titel: Verfasst am: 9. Okt 2014, 08:21 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war wieder soweit, die Truppe kehrte zu ihren Kommandanten zurück. Eine gut ausgerüstete Truppe an Männern, mitsamt einer Frau in den eigenen Reihen, marschierte durch die Stadt. Eins Treffpunkt großer Fürsten und mächtiger Händler, kehrt nur langsam Normalität ein – jetzt, wo das Übel das sie so lange befiel, sich eine neue Bleibe suchte. Jeder klar denkende Bürger in dieser Stadt wusste aber, solange das Übel nicht besiegt ist, würde es mit Sicherheit wiederkehren. Es gab immerhin viel zu holen, von großen Goldreserven, Waffen, unschuldige Zivilisten bis hin zu Bildern, Tiere und das Geheimrezept für leckeren Zuckerkuchen von der alten Oma Hannla. Die Schatten würden sich nur neu formieren, mitsamt ihrer Anhängerschaft, die größtenteils aus Amateuren besteht. Es gilt immer das Motto: „Kleinvieh macht auch Mist.“ und somit hatte die Wache der Stadt, ihr Kommandeur sowie die schlagkräftige Gruppe eine Daseinsberechtigung.

Zunächst vergingen einige Tage ohne größere Vorkommnisse, hin und wieder versuchte ein Mensch, der sich dem Schatten zuwandte, einen neuen Außenposten in der Stadt zu errichten. Gaben sich als Mitglied der Wache aus, versuchten illegale Handelskontore zu grünen oder verkauften sich als geprüfte Hebamme. Nur flog dieser Schwindel immer wieder auf, die meisten die sich besagtem Schatten zuwandten und die Welt mit vielen schrecklichen Plagen und Geschichten überfüllen wollten, waren keine guten Lügner – geschweige denn mittelklassige Theaterschauspieler. Langsam wurden auch die Bürger aufgeklärt und mieden den Kontakt zu diesen Leuten, vertrieben sie aus ihren Häusern und jagten sie zurück in die dunklen Wälder, aus denen sie gekrochen kamen. Der Kommandeur und seine Truppe hatte über Wochen leichtes Spiel, den bitteren versprengten Rest hinaus zu treiben. Alles passierte trotz gegenteiliger Anweisungen vom unehrenhaften Meister Leroz, der durch die vielen kleinen Fehlschläge die er sich leistete, nach und nach das Haar lichtete. Unter seinen Leuten munkelt man, er reiße es sich heraus, jedes Mal wenn er von einem weiteren Fehlschlag hört. Andere wiederum behaupten, er sei mittlerweile einfach nur zu alt, Einigkeit bestand nur darin, dass er der größte aller Theaterschauspieler ist. Seine Existenz nahezu unbekannt, hatte er vor langer Zeit sein Verschwinden exzellent geplant.

Vor Jahren schon hatte er einen Groll gegen die Bürger, niemand hatte ihm die Aufmerksamkeit geschenkt, die er suchte. Er fühlte sich immer und immer wieder unbestätigt, unbeachtet und als Laster der großen prächtigen Stadt Hahnebuchen. Was hatte er nicht schon alles versucht, um etwas Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. In seinen jüngeren Jahren hatte er sogar bei der Wache selbst gearbeitet, war dort noch der Neuling. Er wusste, dass es schwierig werden würde, dort als Einer von Vielen, Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aber er hatte einen meisterhaften Plan, der wasserdicht war, ausgeklügelt und ihn schwebend in den Mittelpunkt der Gesellschaft rücken würde. Er dachte sich damals, es sei eine außerordentlich gute Idee, einfach den Führungsstab der Wache zu überfallen, in einer regnerischen Nacht. Warum es eine regnerische Nacht war? Er hatte zuvor viele Bücher gelesen und dort passierten schlimme Verbrechen immer in einer regnerischen Nacht, oder er dachte nur, das würde die Schwere der Tat noch weiter heben. Und so geschah es, das er in genannter Nacht den Führungsstab überfallen hatte, dreist aus dem Schatten heraus mit einer Verkleidung die ihn als „ein Wesen, nicht von dieser Welt“ erschienen ließ. Ehe die Wache mit Führungsqualität bemerkte, wie es um ihr an dieser Nacht geschah, war es auch schon passiert. Ein blaues Auge und eine gebrochene Nase mehr in ihrem Leben. Es war ein kurzer Kampf damals, immerhin war Leroz größer als so manch anderer seines Schlages und Kraft hatte er durchaus in seinen Armen.

Um ein paar Münzen reicher, die er in den nächst besten Kanal warf, ging er mit gutem Gewissen jetzt seine Aufmerksamkeit zu bekommen, zurück nach Hause. Die überfallene Wache mit Führungsqualitäten ging an diesem Abend direkt wieder zurück zum Arbeitsplatz um zu berichten. Leroz schloss die Tür zu seinen Räumlichkeiten auf, setzte sich auf die Bettkante und zog den rechten Mundwinkel hoch. Adrenalin floss noch immer durch seine Adern, als er langsam die Verkleidung ablegte. Ein Wolfskopf wanderte zu Boden, große breite Schultern mit langem Haar folgten – er war verschwitzt unter diesem Kostüm, musste sich viel anstrengen sich vernünftig zu bewegen um etwas zu sehen. Aber all diese kleinen Übel verschwanden im Angesicht dessen, das er – Leroz der Häscher – soeben eine nicht unwichtige Wache in dieser Nacht überfiel.

Zurück im hier und jetzt musste Leroz in seinem geheimen Geheimversteck schmunzeln, als er sich an seine Zeit der Jugend erinnerte. Das Schmunzeln blieb nur nicht von langer Dauer, als er sich daran erinnerte, dass er damals auch nach kurzer Zeit mit seinem Plan aufflog. Er hatte seine Aufmerksamkeit, jedoch entwickelte sich alles anders, als von ihm vorgesehen. Das Gesicht zog immer mehr Falten des Zorns, als er daran dachte, wie viele Wochen seines Lebens er im Kerker der Wache verbringen musste. Warum? Weil er nicht daran dachte, seine Tarnung wirklich perfekt zu machen. Es ist niemals eine gute Idee, sich in nahezu aller Öffentlichkeit zu verkleiden, insbesondere dann nicht, wenn zwei Faktoren dabei eine Rolle spielen. Zum einen, das Kostüm bei einem Schneider repariert wurde, der in seinem Laden sehr auffällig eine Fahndungsskizze hängen hatte und zum zweiten, jemanden aus der Wache selbst zu sich nach Hause einzuladen um an Informationen zu kommen, wie es „um diesen Mysteriösen Fall“ wohl stehe. Wenn dann Teile vom Kostüm irgendwo im Haus offen rumliegen, sollte es einen Normalsterblichen nicht verwundern, wenn die Fessel um die Hände enger wird. Oder für diesen Abend in der Vergangenheit: Enger wurde.

Leroz schlug einmal kräftig auf den Tisch, sein Glas Dunkeltee fiel dabei um und die dampfende Flüssigkeit sickerte schnell in das Holz. Was ihn nur noch wütender machte, den Bemühungen seiner Dienerschaft zum Trotz, diesen Umstand geschwind zu bereinigen. Er dachte nach. Seine Truppe bestand aus gelebtem Chaos, fehlgeschlagene Bombenangriffe, mehrere Versuche allerhand Institutionen öffentlicher Ämter durch dunkle Dienerschaft zu infiltrieren, die Versuche seine Anhänger dazu zu bewegen, selbst Ideen zu finden, wie Hahnebuchen effektiv angegriffen werden könnte – alles schlug fehl. Kein Erfolg stellte sich ein, keine Zukunft konnte er sehen. Er brauchte Verbündete, jene die ebenso die blühende Stadt in Schutt und Asche sehen wollen, er sollte diese Verbündeten finden. Und ihm war klar, dass er seine neuen Verbündeten nicht einfach auf seine Seite ziehen konnte, sicherlich würden sie Nachforschungen anstellen um herauszufinden, worin er schon verwickelt war. Was er und seine Leute schon angestellt hatten – die Fehlschläge.

Ein Bote tauchte in die Räumlichkeiten vom dunklen Meister Leroz auf, er wurde von den Wachen eingelassen und ging geduckten Ganges zum Dunklen. Leroz kehrte aus seinen vielen Erinnerungen zurück, fragte wer der Bote sei – bekam Antwort und laß den Brief.

Manchmal hat er doch Glück, es war die Zusage zur Zusammenarbeit. Ein dunkler zersetzter Stein fiel an diesem Tag von seinem Herzen, es hatte niemand Nachforschungen angestellt. Jetzt hieß es, mit den Neuen in seiner Reihe, weiteren schattenhaften Schabernack anzustellen und mit der Wache hatte er ein ganz persönliches Hühnchen zu rupfen.

Auch wenn das Hühnervolk in dieser Welt gar keine Federn besaß... grausige Vorstellung.


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Titel: Verfasst am: 28. Okt 2014, 11:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

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Weiter geht die wilde Fahrt, wer dachte der (die) Schauspieler sei(en) verschollen – der irrte! Die Schlüsselfiguren unseres Stückes kehren vollen Mutes und Tatendrang zurück an die Front. Die Stadt Hahnebuchen muss länger auf ihren Frieden warten, er verzögert sich aufgrund einer Geschichtsstörung. Wir bitten um Entschuldigung.


Leroz, der Dunkle Meister – Leroz, der Unnachgiebige – Leroz, der Urkomische. Er trägt viele Namen und auf letztgenannten steht sogar der Tod in seinen eigenen Reihen, sollte es irgendeiner der Diener wagen, ihn auch nur zu denken. Leroz, der Dunkelteetrinker ist er aktuell, nachdem seine letzte Tasse umkippte. Er hob die Arme über sein Kopf, fuhr mit den Fingern durch das lange glänzende Haar und überlegte. Die einzige Möglichkeit, Hahnebuchen in die Knie zu zwingen, ist ein wesentlich besser koordinierter Angriff von Innen. Aber dazu braucht es Unterstützung, nicht nur in Kapital und Waffengewalt, nein – er würde noch mehr Verbündete brauchen. Er musste nicht lange suchen, hatte er sich schon Jahre zuvor mit der ein oder anderen Person angefreundet, die nicht minder böser Gedanken ist wie der dunkle Meister selbst. Genannt seien da:

Volan, eine nahezu Kopie vom dunklen Meister, jedoch immer in weißen Kleidern gekleidet. Ein ziemlich erfolgreicher, aber korrumpierter, Priester der Kirche der Tollerei. Er beherrscht den Umgang mit Worten und weiß einen schwachen Verstand etwas einzuflüstern. Er war ein Meister darin, Informationen zu verteilen die noch so absurd klingen mögen. Nur ein schelmisch böses Grinsen ließ seine wahren Absichten vermuten. Sein letzter erfolgreicher Auftrag war es, in einem Nachbarort von Hahnebuchen, ein Kind eines reichen Adeligen verschwinden zu lassen. Die Schutzeinheit des Ortes Bescheuburg hatte vergeblich versucht, es zu finden – doch sie fand es nicht. Es war verschwunden, verschluckt von den Tiefen dieser Welt. Zurückgelassen wurden eine trauernde Mutter und ein zorniger Vater der kein gutes Wort mehr für die Schutzeinheit einlegen würde bei der nächsten Ortssitzung. Volan hatte eine große Freude daran, es erinnerte ihn an seine alten Zeiten wo er noch wesentlich größere Enführungen durchführte. Sogar das unterschmuggeln von Menschen in andere Gruppierungen beherrschte er gut. Sein Fachgebiet: Die Entführung von Menschen.

Leroz zeichnete unter den Namen einen breiten Strich, er müsse ihn kontaktieren. Es gibt viele Menschen in Hahnebuchen die zuvor verschwinden müssten. Er ging weiter in seiner Liste, die Finger schliffen über das staubtrockene Papier und blieben an einigen Papierfalten hin und wieder hängen.

Anne-Ulora, eine Magierin die den Umgang mit tödlichen Zaubern perfektioniert hatte. Sie wusste, wie sie einen gesunden Menschen in einen sabbernden Untoten verwandeln konnte. Nur bei Kleintieren funktionieren ihre Zauber nicht, sie explodieren zumeist unter dem starken Einfluss dieser Magie und hinterlassen eine ziemliche Sauerei, die niemand wegmacht. Sie ist keine Frau der großen Worte und schafft es auch nicht, einen Bauern dazu zu überreden, etwas Schutzgeld zu zahlen. Außer einer seiner Kühe versucht urplötzlich einem Schaf den Kopf abzubeißen, sofern sie nicht zuvor durch die Magie von Anne-Ulora explodierte. DANN überdenkt so manch Bauer seine Entscheidung, dieser kleinen Frau etwas abzuschlagen und stimmt spontan allem zu, was auch immer sie ausspricht. Ihr letzter Auftrag war es, einer adeligen Familie Hof und Haus abzunehmen. Viele der adeligen Dienerschaft mussten zuvor sterben, weil das Adelspaar sich dieser Forderung bis zum Schluss weigerte. Im Angesicht von knapp 20 sabbernden Dienern, insbesondere ihres Lieblingsdieners Ulibert, gab die Adelsfamilie klein bei und unterzeichnete die Übertragung aller Besitztümer. Sie hätten sich es in der Theorie auch sparen können: Sie wurden letztlich doch gefressen.

Leroz zögerte, er war sich nicht sicher ob er Anne-Ulora auch bei seiner Planung mit involvieren möchte. Sie ist teilweise zu explosiv, teilweise denkt die kleine Frau nicht nach, wenn sie ihre Magie wirkt. Mit einem tiefen durchatmen und einem Schluck frischem Dunkeltee, gab es dann aber doch ein dicken Strich unter ihren Namen. Irgendwo erinnert sie ihn doch an sich selbst. Weiter ging es, der nächste Name ließ auch ein Leroz kurz stocken.

Kilvah, ein Name so unscheinbar und doch mit einer angsteinflößenden Person verbunden. Es ist nicht einmal geklärt, ob es Mensch oder Tier sei. Vielleicht beides? In unruhigen Zeiten kommen einige auf die abstrusesten Ideen und Liebe kennt für gewöhnlich keine Grenzen. Aber doch steht die Frage im Raum: Woher kommt „sie… oder es“? Leroz versuchte sich daran zu erinnern, wie sie es in sein Büchlein der vielen dunklen Verbündeten schaffte. Es waren verschwommene Erinnerungen, das einzige was er noch wusste, war: Sie kann Blitz vom Himmel schleudern. Das hat gleich zwei Vorteile: Für Kinder ist es ziemlich beeindruckend, wenn nicht selbst getroffen und Erwachsene freuen sich immer im Schlachtgetümmel, wenn ihr feindliches Gegenüber zu einem Haufen Asche zerfällt. Das macht wenig Dreck und ist schnell beseitigt. Leroz musste schmunzeln, irgendwie würde sie doch gut in seine Reihen passen um Hahnebuchen endgültig in die Knie zu zwingen. Er faltete seine Hände zusammen und legte sein Kopf auf den Tisch – er dachte weiter, suchte nach anderen Erinnerungen zu Kilvah. Doch irgendwie blieben die Erinnerungen aus.

Etwas müde machte er der fehlenden Einschätzung zum Trotz einen kleineren Strich unter den Namen und schnellte mit den Kopf wieder in eine gerade Haltung. Jemand machte sich auf den Weg in seinen Raum, das war deutlich zu hören. Breite alte mit dunkler Magie und Schatten zersetzte Türen öffneten sich, als ein in weißen Kleidern gehüllter Mann den Raum betrat. Er zupfte an der Hutkrempe und meinte mit einem leichten Hall in den großen Hallen von Leroz: „Mir war gerade danach euch zu besuchen.“ was Leroz ein bösartiges Lächeln aufführen ließ.

„Ich habe einen Auftrag für dich, Volan. Du musst irgendein Bewohner der Stadt Hahnebuchen entführen und anschließend umbringen. Wir müssen die Beschützer ablenken, während wir unser größeres Ziel verfolgen. Schmeiß die Leiche einfach irgendwo hin, irgendwer dieser treuen Stadtbewohner wird sie schon finden. Ach und nimm dir ruhig viel Zeit sie „zu gestalten“ damit das Entsetzen noch steigt, jeder Beschützer, der für diesen Fall abgezogen wird, ist ein kleiner Vorteil für uns. Ich werde noch andere beauftragen die Gäste vor unserem Wald entsprechend zu begrüßen, jetzt wo sie schon hierher kommen.“

Volan nickte zustimmend, zog seinen Hut tiefer und ging ohne große Fragen wieder aus den Hallen des Dunklen Meisters hinaus. Er würde seinen Auftrag durchführen. Zwei Tage später tauchte Volan in neuer Verkleidung in der Stadt Hahnebuchen auf und fragte die nächste Priesterin der Kirche: „Habt ihr zufällig einen Burschen gesehen, der…“ und begann in allen Details das Aussehen zu erklären. Er würde seine Aufgabe gut erfüllen, Leroz – sein Bruder in Seele – zählte auf sein Sieg, Verwirrung zu stiften.

OOC:
Inhaltliche Fortsetzung folgt später…
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Titel: Verfasst am: 6. Aug 2015, 01:56 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Ventile sind befreiend.


An einem anderen Ort, fernab der erkrankten Hauptstadt und den tiergewordenen Menschen, stand eine uralte Bibliothek. Schon lange hat sich dort keine Seele länger hin verirrt, galt sie als ausgebrannt, dem Erdboden gleich gemacht oder nie existent. Versteckt liegt sie in einem tiefen Wald, dunkel ist es dort bei Tag und finsterer bei Nacht. Mit jedem kalten Windzug auf verborgenen Wegen, singen die Bäume ihr klagevolles Lied. Das Ungeziefer, Spinnen groß wie Kinder, haben hier ihre neue Heimat gefunden, krabbeln knarzend und raschelnd zwischen den vermoderten Baumkronen und lauern auf ahnungslose Beute.

Dieser Ort ist es, der längst verlorene Literatur verspricht und mit Schätzen in Wort und Bild die ahnungslosen Abenteuer lockt. Keiner kehrte je zurück und konnte vom Bibliothekar berichten, dem nachgesagt wird seit vielen Jahren schon diese kostbare Sammlung zu pflegen. Niemand kehrte je zurück um über die dürre, alte Figur zu berichten, die – so heißt es – jeden Eindringling das Herz gefrieren lässt. Manche Dörfer behaupten gar, eine verlorene Seele wird dort selbst zu einem Buch, nachdem das Abenteuerherz erstarrte.

Gib nicht zu schnell dein Wort,
so brauchst du es nicht zu brechen.
Viel besser ist es, mehr zu halten
als zu versprechen. - F. R.


Die knorrigen Finger, verborgen im tiefen dunklen Raum, glitten über Bücher und wirbelten Staub auf. Ein tiefes disharmonisches Summen wanderte durch Gänge bis hinaus zur Nacht und verstummte plötzlich, wie sich die Finger mehrten und ein Buch aus dem Regal zog. Als würden hundert Äste brechen, öffnete sich das Buch im Stockfinster und gab seinen Inhalt dem Gesicht im Dunkel preis.


In die Kammer des Terrors brach,
Valgur, der Alte mit dem Stabe.
Geblendet von der Kammer‘s goldener Habe,
war es sein Verhängnis, das da sprach:
„Verloren seid ihr, Valgur Walarch!“
„Haltet ein! Haltet ein!“ rief er hinauf
doch früher Stoß folgte mit einem Knauf.

[…]Rest später.[…]
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Titel: Verfasst am: 10. Sep 2015, 00:20 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Ein Königreich, ein Pferd, ein Bambus und Zucker für eine Kristallkugel! Wer bietet mir eine Kristallkugel?" - Zitat vom Toten Denker aus Hahnebuchen, Ubertriba
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Titel: Verfasst am: 12. Sep 2015, 01:21 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Unglaublich tolles Gefühl das letzte Rad zu sein." - Ein weiteres Zitat vom Toten Denker, kurz bevor er die Flinte ins Korn geworfen hatte.
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Titel: Verfasst am: 23. Sep 2015, 02:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Hat jemand Ventil gesagt?


Normal:

Ich vertraue dir nicht, aber hier liegt der Schlüssel zur Haustür. Komm jederzeit vorbei! Fühl dich wie als Gast. Magst du einen Tee? Erzähl mal was, hast mich ja ein halbes Jahr ignoriert. Aber das ist voll in Ordnung. Wenn du mich brauchst, so kannst du mich erreichen und ich bin für dich da.


Nicht Normal:

Ich vertraue dir nicht und deshalb lasse ich dich nicht ins Haus. Gespräche? Du hast mich ein halbes Jahr rigoros ignoriert. Jetzt kannst du warten. Im Anschluss gehen wir die Sache dann gerne vorsichtig und zurückhaltend an. Nicht das du mir nur Honig um den Mund legst. Es sollte dir wirklich ernst sein. Freunde? Das brauch Zeit. Da gibt es andere, die mich nicht ignoriert hatten und sich ehrlich bemühten.


Der Moment, wenn man es mitbekommt und sich fragt, was ist nur gut gespielt und was ist wirklich ernst gemeint.

/edit (23.09 / 18:05): Der Moment, wenn die Erfahrung kommt, es ist mit einem wirklich ernst gemeint und die Resultate die daraus entstehen.
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Titel: Verfasst am: 2. Mai 2016, 19:01 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

OOC:
Ich brauchte mal wieder ein Ventil... jetzt geht's mir besser. Biggrin




Das Theaterstück setzt direkt an seinen Vorgänger "Indie Worgen - Die Suche nach Equalus" an und führt die Geschichte fort. Auf der Suche nach einem legendären Tempel des "primus inter pares" begibt sich Indie Worgen auf ein gefährliches Abenteuer. Jeder Schritt muss bedacht sein! Eine Horde feindlicher Gesellen und uralte Fallen sind nicht die einzigen Widersacher, die nach seinem pelzigen Leben dursten! Viele weitere Gefahren, Wunder und Schätze erwarten unseren Abenteurer, sollte er sein Spießrutenlauf überleben. Wie geht es mit Tante Vai weiter? Ist Pedlo einsichtig geworden? Konnte Indie Worgen sein Abenteurertrupp wiederfinden?

Diese und ungleich weitere Fragen werden im zweiten Akt des Epos beantwortet!



Wann? Am 18. des siebten Monats zum neunten Glockenschlag am Abend!
Wo? Bühne von Karazhan.
Kostet mich genau was? 19 Gold für Erwachsene, Kinder ab 12 Jahre 6 Gold
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