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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
..in der Kathedrale zu Sturmwind
Ereignis vom 12. Dez 2018, 20:00 bis zum 12. Dez 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 12. Tage des zwölften Monats in der Kathedrale.
Von der achten b
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Wie man den Himmel erstürmt.
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Greham Richards
Forscherliga







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Titel: Wie man den Himmel erstürmt. Verfasst am: 10. Jul 2018, 18:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Im Hafen von Sturmwind hatte sich, vor einer der größeren Industriehallen am hinteren Ende der Piers und Anlegestellen, eine größere Gruppe von Personen aller Art zusammen gefunden. Menschen, Zwerge, Gnome. Sogar einige der großen Draenei waren darunter und auch der ein oder andere gewandelte Worgen. Diese ragten freilich aus der Menge empor, während sich die kleineren Gesellen Plätze weiter vorne suchten oder, im Fall von besonders erfindungsreichen Gnomen, auf den Schultern ihrer Volksgenossen bessere Sicht erhaschen konnten.
Vor der Halle hatte man ein kleines Podest errichtet. Im Grunde nur einige Kisten, die zusammen geschoben worden waren und eine erhöhte Position boten. Eine kleiner Kreis hatte sich dahinter versammelt und schließlich trat Greham Richards vor und auf die Kisten hinauf. Er lächelte den vielen Leuten entgegen und deutete anschließend eine Verbeugung an. Hier und da ebbte daraufhin das Gemurmel ab. Viele Augenpaare richteten sich auf ihn, doch erst als er die Hände anhob und um Ruhe bat, schenkte man ihm vollends Aufmerksamkeit.

"Vielen Dank das ihr alle erschienen seid! Mein Name ist Greham Richards und tatsächlich habe ich eine Rede vorbereitet, um diesen Moment zu ehren. Sie ist großartig geworden. Voller Pathos, voller Ehre und dem Appell an Mut und Hingabe."


Er überdramatisierte und vollführte ausschweifende Gesten, um die gewollte Theatralik noch ein wenig zu unterstreichen. Einige Zuhörer schmunzelten, andere grinsten breit, wieder anderen war das Gehabe egal. Eine gute Mischung, wie Greham fand. Er zog seine Weste straff und stellte sich wieder aufrecht.

"Aber Fakt ist, dass wir euer aller Hilfe benötigen. Das kundige Wissen von Ingenieuren aller Art. Die Begabungen der verschiedensten Handwerker und die Zusammenarbeit der Völker der Allianz. Technisches Wissen. Sachverstand. Planung und Koordination. Die Aufgabe wird es sein, ein Luftschiff zu bauen. Das erste zivile Luftschiff im Raum der Allianz. Keine Goblins. Keine Horde. Kein Militär jedweder Art. Ein Projekt fernab kriegerischer Ideale, sondern für den Fortschritt in eine friedlichere Zukunft."

Je weiter Greham sprach, desto mehr ließ der großspurige Anfang nach. Es war nun nicht mehr der Versuch das Publikum zu fesseln, sondern sie von der Vorstellung zu überzeugen, welchen Wert die Aufgabe haben könnte, der sie sich widmen sollten. Und obgleich der Heroismus wegfiel, brannte ein Feuer in seiner Rede. Denn wenn jemand überzeugt war, dann er. Der kleine Kreis hinter ihm nickte dann und wann und hier und da kam aus der Menge ein "Hört, Hört!" oder Ähnliches.
Greham wandte sich anschließend um und die Personen hinter ihm traten vor. Ein grimmig dreinblickender Zwerg mit angegrautem Bart. So breit wie hoch, wobei die Breite sich fast ausschließlich in Muskeln definieren ließ und ein Mensch. Eine Frau, vielleicht in ihren vierzigern, doch mit wachem Blick. Beide trugen einfache, lederne Kleider und Werkzeuge an ihren Gürteln.

"Dies sind Grendel Unterberg und Emma Winterstein. Herr Unterberg ist der Chefingenieur des Unternehmens und Misses Winterstein ist für die Logistik verantwortlich. Meldet euch bitte bei ihnen, für die Einteilung."


Grendel Unterberg erhob daraufhin die Stimme und löste Greham, zusammen mit Emma, auf dem Podest ab. Rau und kehlig sprach er und schien keinerlei Probleme zu haben, den kleinen Platz auf sich aufmerksam zu machen. Er gab Anweisung und deutete auf bestimmte Stellen, an man sich einfinden konnte, wenn man Schmied oder Tischler war, wenn man zu den Ingenieuren zählte und so weiter. Danach gab Emma die letzten Anweisung und zusammen brachten sie die Menge auf Trab, organisierten das voranschreiten, katalogisierten jene, die sich für die Arbeit melden wollten und teilten die ersten Arbeiten auch direkt zu. Greham beobachtete all das mit verschränkten Armen. Einige hatte er sicherlich von seiner Idee überzeugt. Andere blieben der Bezahlung wegen. Aber im Grunde war nur eine Sache wichtig.

Es hatte begonnen.
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Greham Richards
Forscherliga







Beiträge: 709

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Titel: Verfasst am: 13. Jul 2018, 15:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Jeden Tag floss ein beständiger Zustrom unterschiedlichster Waren in den Hafen. Seit kurzem auch zu der großen Halle am Randbezirk. Bauholz und Metalle, Nägel, Bolzen und Werkzeuge. Alles was man benötigte, um ein großes Projekt in Gang zu bringen und zu halten. Die riesenhaften Torflügel blieben zwar stehts verschlossen, doch die Seiteneingänge boten ausreichend Platz, alles was ankam, hinein zu bringen. Verschiedene Gruppen nahmen alles in Empfang, katalogisierten was kam und brachten es an ihre jeweiligen Lagerorte. Es war ein geschäftiges Treiben.

Grendel Unterberg, der Chefingenieur, sah aus dem Fenster seines kleinen Büros. Unter ihm herrschte geschäftiges Treiben und die ersten Anzeichen eines Unterbaus ragten bereits aus dem Gewusel aus Personen empor. Sein Blick glitt auf die Konstruktionszeichnungen an der Wand. Den Skizzen und Blaupausen, die dort aufgehängt waren und aufzeigten, wie ihr Werk hoffentlich einmal aussehen sollte. Er brummte bloß. Ein tiefes, kehliges Geräusch ohne wirkliche Aussage. Die prankenartigen, schwieligen Hände fuhren nachdenklich durch den langen Bart, dann erhob er sich und stapfte hinaus.

An den Toren machte sich Emma daran, alles zu koordinieren. "Nicht dahin, die Platten müssen ins Hauptlager!" Oder "Nein nein nein, so nicht! Ein Elf hätte das besser gemacht!" Waren relative Standardsätze. Wo sich Worgen und Draenei die schweren Sachen einfach unter die breiten Arme klemmten, sah sie mitunter vier Gnome, die einen Metallträger trugen. Es erinnerte sie ein wenig an Ameisen, die ein altes Brötchen verschleppten.
Immerhin ging es voran.
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Greham Richards
Forscherliga







Beiträge: 709

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Titel: Verfasst am: 19. Jul 2018, 21:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mittlerweile ragte ein massives Gerüst empor, in dessen Mitte man bereits die Querstreben eines Schiffsrumpfes ausmachen konnte. Arbeiter standen an fast jeder Ecke, wobei Hämmern und Sägen ein beständiges Begleitgeräusch war. Der Platz der Haupthalle wurde so gut genutzt, wie es möglich war. Emma Wintersteins organisatorische Fähigkeiten zeigten sich hierbei in erstaunlichem Maße. Obwohl sie sicherlich gute hundert Jahre jünger war als Grendel, musste er ihr dieses Lob eingestehen.

"Wir liegen gut in der Zeit."

"Ich weiss."

"Ich weiss das du es weisst."

"Warum erwähnst du es dann?"

Der Zwerg sah zu der Frau auf. Die Frau sah zu dem Zwerg herunter. Dann richteten sie beide den Blick wieder nach vorn. Natürlich richtete sich derzeit noch die Hauptaufgabe auf die Konstruktion des Schiffes an sich. Auf die große Gondel und deren Aufbau. Doch an den Seiten waren auch viele andere Handwerker beschäftigt. Zimmermänner und Seiler, die die notwendigen Vorbereitungen trafen, um auch zu späteren Zeitpunkten rasch weiter arbeiten zu können.

"Wie läuft es bei den Technikern?"

"Ich zeigs dir.."

Damit stapfte Grendel voran. Emma hatte sich offenbar mittlerweile an die etwas ruppige Art des Zwergs gewöhnt und folgte ihm, ohne viele Widerworte zu geben. Das war im Grunde immer die bessere Methode. Er führte sie aus der Haupthalle heraus und über den kleinen Platz. Sie hatten das Gelände ausgebaut und die verschiedenen Bereiche unterteilt, die notwendig waren. Für die Maschinenentwicklung waren eigene Räume vorbehalten. Dort konnten die Leute zum einen in Ruhe arbeiten und wenn etwas passierte, flog ihnen nicht die halbe Produktion in die Luft.
Während sie an den Schmieden vorbeiliefen und ihnen kurzzeitig die Hitze der Essen entgegen schlug, konnten sie kurz beobachten, wie einige Zwerge an einem ausgedehnten Drahtgeflecht arbeiteten, dessen Oberfläche in einem sanften blau zu schimmern schien. Grendel jedoch hielt sich nicht sehr lange damit auf. Sein Weg führte weiter und schließlich betraten sie eine lärmende Halle. Hier wurde geschraubt und gedreht, gemessen und geschweißt. Geschwitzt auch. Überall liefen Leute umher, die lederne Schürzen und Schutzbrillen trugen und dabei waren, riesenhafte Geräte zu entwerfen...
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Greham Richards
Forscherliga







Beiträge: 709

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Titel: Verfasst am: 28. Jul 2018, 19:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Dampfmaschinen waren in beständigem Gebrauch. Ein Schwarm von Technikern wuselte um sie herum, um Anzeigen abzulesen, Ventile auszurichten und Justierungen vorzunehmen. Grendel voran war es ein unermüdliches Unterfangen, die Geräte auf Höchstleistung zu bringen und das Maximum aus ihnen heraus zu holen. Emma, die daneben stand und dem alten Zwerg beim bellen von Anweisungen zusah, nickte nur, wenn er anfing zu erklären. Wofür war jener Kolben zuständig? Was geschah, wenn nicht genügend Druck vorhanden war? Was tun, wenn der Flux-Kompensator ausfiel? Solche Sachen. Sehr interessant. Oh ja. Emma unterdrückte ein Gähnen, musste sich jedoch im nächsten Moment die Handflächen auf die Ohren drücken. Ein schriller Pfiff tönte durch die Halle, ließ die Techniker aufsehen und trat leises Gemurmel breit (welches natürlich im Pfeifenlärm unterging)

"Was ist denn NUN schon wieder?!"

Grendel stapfte heran und warf einen unachtsamen Mann beinahe aus dem Weg. Als der Pfiff endlich abgeklungen war, folgte ein gewaltiger Knall und danach rauschte, direkt zwischen Emma und Grendel, ein kanonenkugelartiges Etwas an ihnen vorbei und prallte in eine aufgestellte Matratze an der hinteren Wand. Sie wandten ihren Blick langsam um und sahen auf einen Gnom, der sich stöhnend auf dem Boden wand. Allerdings war es der fetteste Gnom, den Emma je gesehen hatte. Einen Hals besaß dieser Kerl nicht, dafür war er fast kugelrund und kullerte nun ein wenig herum. Zwei seiner Kollegen kamen heran und halfen ihm dankenswerterweise wieder auf die kurzen Beine.

"Jefri.."

Entgegen seiner sonstigen Art war Grendel diesmal ungewöhnlich still, als er auf den Techniker zutrat. Das war Emma nicht geheuer! Ihr Instinkt sagte ihr, es wäre besser jetzt zu gehen. Allerdings war da auch die Neugier, die befriedigt werden wollte...

"DieSchleudersitzfunktionfunktionierteinwandfrei! MitdenangepasstenZielerfassungskonstelationenwerdenwirmitSicherheitjedeBruchlandungüberstehen!"

Grendel seufzte tief und Emma hob die Brauen. Der Gnom, Jefri, hatte sich von seinem Vorgesetzten schon wieder abgewandt und sprach ohnehin so schnell, dass es schwierig war ihm zu folgen. Der alte Zwerg sah zu Emma, schüttelte bloß den Kopf und drehte sich herum.

"Was guckt ihr so Leute? Das ist doch Alltag! Abmarsch, zurück an die Arbeit! Und reparier mal einer das Loch da!"
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Greham Richards
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Titel: Verfasst am: 9. Okt 2018, 18:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Abend zog bereits heran als Greham das große Werksgelände betrat und sich mit irritiertem Blick umsah. Viele Arbeiter waren für die Kriegsanstrengungen ins Militär einberufen worden, doch trotzdem hatte hier stets ein reges Treiben geherrscht. Heute aber war es beunruhigend still. Keine Rufe der unterschiedlichen Produktionsstätten, kein Hämmern der Schmieden und selbst das sonst so beständige Surren und Summen der vielen Maschinenteile war verstummt.
Die Tore der großen Halle standen offen und in einem kleinen Häuschen davor, auf einem wackeligen Schemel saß Stewart. Ein älterer Herr mit schütterem Haar, aber wachsamen Blick.

„Guten Abend Herr Richards. Euch treibt wohl die Gewerkschaftsverhandlung her, was? Es sind schon alle drinnen. Keiner wollte das verpassen.“


„Gewerkschaft? Wer bitte hat denn eine Gewerkschaft gegründet?“

„Oh, Ihr wusstet das noch gar nicht? Der alte Jefri und einige seiner Gnomenfreunde haben das angestoßen, nachdem er mal wieder irgendwo stecken geblieben war…“

Greham hob die Brauen und gab ansonsten nur ein sachtes Nicken ab. Im Halbdunkel der Halle war von außen nicht allzu viel zu erkennen. Lediglich ein schwacher Lichtkegel, irgendwo in der Mitte des weiten Raumes. Er verabschiedete sich von Stewart, welcher stoisch seinen Posten bei behielt und sah sich die Sache etwas genauer an.

Vor dem gewaltigen Aufbau der Schiffsgondel stand ein runder Tisch und daran zwei Stühle. Auf dem einen saß ein Zwerg. Muskulös und breit. Auf dem anderen ein Gnom. Fast einen Kopf kleiner als sein Gegenüber, aber vom Volumen her mindestens ebenso einnehmend, jedoch ohne selbige Muskelmasse aufzuweisen. Über ihnen hing eine Laterne, deren Licht grade genug Helligkeit spendete, um Tisch und Sitzende zu erleuchten. Beide Seiten starrten sich lediglich an, während im Zwielicht um sie herum allerlei Schaulustige bereit standen, das stumme Duell begeistert zu beobachten. Greham gesellte sich grade in dem Augenblick hinzu, als Grendel seine massige Faust auf den Tisch donnern ließ. Einige Zuschauer zuckten dabei zusammen.

„Raus mit der Sprache Jefri! Dieser Unfug dauert doch nun wohl schon lange genug!“

Nicht nur seine Faust konnte Donner hervorrufen. Auch die kehlige Stimme hallte wie ein Gewittergrollen durch die Halle.

„UnsereForderungensindklar!Eskannsonichtweitergehen.DieGdGIverlangtSicherheitenfürdieweitereArbeit!“

„Du könntest auch einfach aufhören dich aus allem abzuschießen, runter zu werfen, oder anzuleinen, was du vor die Linse bekommst...“

„DasistkeinBestandteilunsererForderungen.“

Greham beobachtete das Zwiegespräch mit morbidem Interesse. Jefri sprach so schnell und hastig, dass es schwer fiel ihm zuzuhören. Eine seltsame Wahl für einen offiziellen Gewerkschaftsvertreter, aber wer war er, die Entscheidungen freier Arbeiter infrage zu stellen?

„Die Sicherheitsvorkehrungen sind ganz klar geregelt, sofern man sich daran hält!“

„DieWartungsröhrensindvielzueng!MehralseinmalsindMitgliederderGdGIbereitssteckengebliebenundmusstenunterhöchsterNotgerettetwerden!DieseVorfällesindnichtnuräußerstpeinlich,sondernaucheinerheblichesProblemfürdiePsyche!“

Zustimmendes Gemurmel von Seiten der Gnome.

„Bislang bist doch nur Du darin stecken geblieben...“

Zustimmendes Gemurmel von allen anderen.

Greham erinnerte sich an die Wartungsschächte, die die Seiten des Gondelbaus durchzogen. Für die meisten der Arbeiter waren diese Schächte keine allzu große Hürde, wenn sie auch nicht unbedingt bequem zu passieren waren. Lediglich die Draenei und die größeren Menschen, sowie die etwas korpulenteren Zwerge könnten Probleme haben. Die Verhandlungen gingen noch eine ganze Weile hin und her, in der es Grendel ganz offensichtlich immer schwerer fiel, die Beherrschung zu wahren.

„Bah! Komm her du aufmüpfige kleine Kegelkugel! Wenn ich mit dir fertig bin, dann kriechst du freiwillig in diese Schächte!“

Soviel zur Beherrschung. Grendel war aufgesprungen, nachdem Jefri eine irrwitzig rasche (und lange, sehr, sehr lange) Analyse der Mängel des Arbeits- und Dienstplans zum Besten gegeben hatte. Mehrere der anderen Arbeiter hielten ihren Chef zurück, nicht auf und über den Tisch zu springen, um dem Gnom an die Gurgel zu gehen. Erinnerungen an das Deeskalationstraining bei der Wache kamen Greham in den Sinn und er entschied sich, das einzig richtige zu tun. Er drehte ab und überließ diese Angelegenheit den Fachleuten. Er selbst sah sich die bislang geleistete Arbeit an. Die letzten Monate waren nicht untätig vergangen. Die Gondel war fast fertig gestellt. Das Gestell des Zeppelins, die verschiedenen Abschnitte und Abteile für die Ballons im Inneren bereit und mittlerweile liefen nur noch die letzten Züge der absichernden Schritte.
Die Maschinen und Motoren waren verbaut worden und alles passte so ineinander, wie es vorgesehen war. Ob jedoch auch alles so zusammen funktionieren würde wie geplant und berechnet war eine andere Frage, die nur ein Testflug würde klären können. Greham erklomm eines der äußeren Gerüste. Von dort aus hatte man einen besseren Blick auf das Schiff und seinen Aufbau. Drei Decks boten Platz für Mannschaft, Passagiere und Ladung. Zudem musste die Technik verstaut sein, Unmengen Werkzeuge für Wartung, Reparatur und Instandhaltung. Vorräte von neuen Tauen, bis hin zu Ersatzteilen. Ein Geflecht aus dicken, stählernen Ketten lag ordentlich aufgereiht an Deck. Sie würden später Gondel und Zeppelin miteinander verbinden, während die Propeller und Rotoren am Heck des Schiffes saßen und ein beeindruckendes Zeugnis des Einfallsreichtums der Ingenieure und Techniker darstellten.
Eine Weile betrachtete Greham noch das Werk, bis ihm auffiel, dass sich die Versammlung weiter unten allmählich aufzulösen begann. Die Arbeiter verteilten sich wieder und fuhren mit den letzten Handgriffen ihres Tagwerks fort, während ein mürrischer Grendel und eine irgendwie selbstzufrieden dreinschauende Emma zu ihm hinaufkamen. Grendel brummte nur einen Gruß als er Greham bemerkte, denn beide waren eigentlich auf dem Weg ins Büro, während Emma breit zu grinsen begann.

„Ihr scheint das Gewerkschaftsanliegen geklärt zu haben?“

Fragte er vorsichtig und in einem so neutral-freundlichen Ton wie möglich, denn Grendels Laune war eindeutig nicht die Beste. O Wunder.

„Alles wieder in Ordnung. Wir konnten uns auf ein paar Dinge einigen und Grendel hat zugestimmt, die Wartungsschächte in `Jefris-Röhren´ umzubenennen und entsprechend zu nummerieren. Das Angebot haben sie dann letztlich akzeptiert.“

Grendel selbst sagte nichts dazu. Er stapfte lediglich weiter ins Büro und ließ sich dort hinter seinen massiven Schreibtisch und den breiten Sessel sinken. Greham und Emma waren ihm gefolgt.

„Und was führt dich an diesem achso tollen Tag hierher, Junge?“

„Ich bin der Meinung, wir sollten alsbald einen ersten Testflug ansetzen...“
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Greham Richards
Forscherliga







Beiträge: 709

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Titel: Verfasst am: 4. Dez 2018, 18:58 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mittlerweile war wieder viel Zeit ins Land gezogen. Die ersten beiden Testflüge waren ein großer Erfolg und konnten einiges an Daten zusammen tragen, die für die Belastbarkeit der Maschinen und des neuen Luftschiffes im Allgemeinen standen. Die Crew, noch immer ein wenig mitgenommen von ihrem Abenteuer mit den Tatzen, tat ihr möglichstes, um den Stand der Dinge so perfekt wie möglich zu gestalten, die Testphasen abzuschließen und die Wolkensucher endlich an den offiziellen Start zu bringen. Ein Ende der Arbeiten war in Sicht. Nun aber kamen neue Fragen auf. Der Unterhalt des Schiffes würde allein durch die Einnahmen von Passagieren auf Dauer nicht zu bewältigen sein. Zudem befanden sich viele Fachleute derzeit in Fabriksreihen, deren Fähigkeiten weder zu unterschätzen, noch zu entwerten waren. So traf man sich, im Büro von Grendel Unterberg und beriet lange und ausgiebig, welche Optionen nun offen standen.

Nach einiger Zeit traten Grendel, Emma und einige andere hochstehende Mitarbeiter heraus und an das Geländer, von dem aus man die gesammte Werkshalle überblicken konnte. Es dauerte nur einen Moment, bis die gebieterische Stimme des Zwergs die vielen kleineren und größeren Arbeiten zum erliegen gebracht hatte und sich aller Aufmerksamkeit nach oben zu richten begann.

"Hört mal alle her! Ja. Gut, wunderbar. Also. Die Wolkensucher wird bald fertig sein. Das hat wohl so langsam jeder hier kapiert. Einige fragen sich nun, wie es danach weiter geht. Wer bleibt und wer geht und das alles. Nun haben wir ein bisschen überlegt und beschlossen, dass wir dieses Werksgelände weiter nutzen werden. Wir werden eine eigene Gilde gründen und diese beim Bürgeramt anmelden. Jeder von euch, der bleiben möchte, ist gerne gesehen! Außer Jefri."

Für den letzten Satz bekam Grendel einen kurzen Klaps.

"Okay.. okay.. Jefri auch.."

Brummelte er und rieb sich die kahle Stelle an seinem getroffenen Hinterkopf.
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