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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 19. Nov 2018, 20:00 bis zum 19. Nov 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
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Am Abgrund des Wahnsinns
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Autor Nachricht
Khelperetocs Durand
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel:   Am Abgrund des Wahnsinns
Thema Beschreibung: aus dem Leben der Rakalla von Schwarzzoll
Verfasst am: 12. Okt 2018, 12:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

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Zuletzt bearbeitet von Khelperetocs am 12. Okt 2018, 12:52, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Rakalla von Schwarzzoll
Die Nachtwache



"Schänderin der Elemente"
Beschwörerin


Beiträge: 6

[ Charakterinfo ]
Titel:   Re: Am Abgrund des Wahnsinns
Thema Beschreibung: aus dem Leben der Rakalla von Schwarzzoll
Verfasst am: 12. Okt 2018, 12:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein dumpfes Klopfen hallte durch die weitläufigen Gänge und Korridore dieser unheilvollen Festung. Rhythmisch bahnten sich diese Geräusche ihren Weg als eine Kakofonie des Grauens durch jene Tunneln, welche eindeutig nicht von Menschenhand erschaffen worden waren. Teilweise wirkte es, als hätte sich ein riesiger Wurm durch Stein und Eisen gewunden und dabei jenes Netzwerk an Gängen und Räumen hinterlassen, dass in seiner imposanten Architektur doch seinesgleichen sucht. Auf der untersten Ebene hatte man scheinbar bewusst zu tief gegraben, denn Lava quoll stetig aus dem Erdinneren hervor und floss über Kanäle in verschiedene Bereiche der gewaltigen Festung. Doch alle Rinnen mündeten in riesige Schmelzöfen, welche keuchend und dampfend Asche von sich gaben.

Betrieben wurden diese Hochöfen von Wesen, welche eindeutig einen Verwandtschaftsgrad zu Ogern vorweisen müssen. Erscheinung und Statur war jenen Gattungen aus Azeroth sehr ähnlich, wenngleich gewisse Körperzüge Unterschiede vorwiesen. Am auffälligsten war hierbei die blaue Hautfarbe, die im Kontrast zu den uns bekannten Exemplaren stand. Sie jaulten, grollten und sangen vor sich hin, während sie das Feuer in den Hochöfen am Leben erhielten. Dabei schien es für sie das Normalste überhaupt zu sein, dass Elementarwesen an ihrer Seite ebenso ihrem Tagewerk nachgingen. Luftelementare waren damit beschäftigt das Feuer in den Öfen anzuheizen, während Wasserelementare das geformte Eisen abkühlten. Doch war etwas Dunkles, gar Böses an diesen Wesen behaftet. Ihre elementare Struktur war nicht rein, sondern mittels Schattenmagie verdorben worden. Die Wasserelementare waren trüb, ihre Farbe giftig und die Luftelementare gaben einen fauligen Gestank an ihre Umgebung ab. Nichts erinnerte mehr an ihre einstige Pracht und Reinheit, und dennoch gingen sie emsig ihren Aufgaben nach. Nicht freiwillig, denn magischer Zwang ließ sie stetig in dieser Produktionsstätte schuften.

Alle Gänge führten letztendlich zu einer großen Halle an deren Ende ein Thron aus geschliffenem Stein wie ein Stachel aus dem Erdreich emporwuchs. Zwei Gestalten in violetten Roben gehüllt näherten sich diesem offensichtlichen Herrschaftssitz. Das Symbol des Schattenhammers zierte den Umhang ihrer Kleidung. Sie näherten sich geduckt jener Person, welche selbstsicher auf den für sie überdimensionierten Steinsitz Platz genommen hatte. Förmlich thronte darauf eine Dunkeleisenzwergin von imposanter Erscheinung. Ihr feuriges, loderndes Haar war zu einem langen Zopf geflochten worden, welcher sich wie eine Schlange über ihre Schulter herab schlängelte. Ihre rechte Schädelseite war kahlgeschoren worden, lediglich zwei kleinere Zöpfe verbanden sich dort mit dem Großen. Zahlreiche Ringe mit seltsamen Runen eingraviert durchbohrten ihre Ohren. Zwei feuerrote Augen stachen auffällig aus einer schwarz tätowierten Gesichtspartie hervor. Dunkelblaue Haut konnte man an jenen Stellen ihres Körpers ausmachen, welche nicht von einer Kettenrüstung verborgen waren. An der rechten Seite ihres Gürtels hing ein schwerer Hammer von wuchtiger Natur herab. Ihr widerwertiges Lächeln offenbarte Bosheit, Entschlossenheit und blanken Wahnsinn. Obwohl von geringer Größe war sie von ehrfurchtgebietender Erscheinung.

Rakalla, die selbsternannte Schänderin der Elemente, Beschwörerin und hochrangige Kultistin des Schattenhammers, war die unangefochtene Herrscherin der Feste Schwarzzoll. Der egozentrischen Dunkeleisenzwergin ist es über die letzten Jahre hinweg gelungen, die prekäre Situation ihrer Expedition auf Braxis zu verbessern und ihrem Gefolge Stabilität zu garantieren. Von Feinden eingekreist, von jeglicher Unterstützung aus Azeroth abgeschnitten und mangelnde Grundversorgung beschwor sie eine Unzahl an Elementaren, verdarb sie mit Schattenmagie und ließ diese die Feste Schwarzzoll nahe der „Frostfeuer Grenze“ erbauen. Drohungen und Demonstrationen ihrer Macht führten dazu, dass sie nun einige dieser Oger ähnlicher Wesen versklaven konnte, die seither in Rakallas Schmieden schuften. Obwohl sie ihre Berater dazu drängen Friedensverhandlungen sowohl mit dem Fürsten der Flamme als auch der Armee des Lichts zu führen, denkt Rakalla nicht im Geringsten daran. Sie will mitspielen auf dem Spielbrett der Großen von Braxis, um sich einen Namen zu machen, um Macht ausüben zu können und um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Mit Magie und Stahl, Verzauberungskunst und Schmiedekunst, will sie eine Golemarmee erschaffen, die sich mit den Streitkräften ihrer Feinde messen kann. Die großen Ziele einer kleinen Dunkeleisenzwergin.
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Rakalla von Schwarzzoll
Die Nachtwache



"Schänderin der Elemente"
Beschwörerin


Beiträge: 6

[ Charakterinfo ]
Titel:   Eiskalte Hitze
Thema Beschreibung: Am Aussichtsplateau der Feste Schwarzzoll
Verfasst am: 18. Okt 2018, 13:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein eisiger Wind fauchte über das Aussichtsplateau der Feste Schwarzzoll und häufte feinen Schnee am Boden auf. Von hier oben reichte der Blick bis zur Frostfeuer Grenze, jener Linie inmitten der Landschaften, wo beide Klimaextreme auf dem Mond Braxis aufeinanderprallten. Während die nördliche Halbkugel von einer dicken Eis- und Schneeschicht überzogen ist, wird die südliche Halbkugel von einer nahen Sonne permanent beschienen. Die dortige, karge Einöde ist ebenso eine unwirtliche Gegend wie der Norden. Lediglich die bröckelnden Ruinen der einheimischen Braxianer erinnern an fruchtbare Zeiten, welche längst der Vergangenheit angehören. Und dennoch wird der Mond nach wie vor mit Krieg überzogen, einem Krieg, der lediglich durch seine Sinnlosigkeit und die Ausweglosigkeit der Teilnehmer seine Existenzberechtigung erhält.

Eine Bodenplatte auf dem Aussichtsplateau wurde beiseitegeschoben und eine reichlich im Gesicht tätowierte Dunkeleisenzwergin schob sich durch die Luke. Ihr flammendes, feuerrotes Haar, gebunden zu einem Zopf, flatterte wild umher und wog sich in Windes Richtung. Obwohl von kleiner Statur war sie in ihrer Kettenrobe von imposanter Gestalt. Ihr folgte ein männlicher Mensch in violetter Robe, der seine Kapuze tief ins Gesicht zog, als er das Plateau betrat. Beide zitterten in Anbetracht der vorherrschenden Temperaturen. Rakalla, die selbsternannte Schänderin der Elemente, positionierte sich mittig auf dem Boden, hob ihre rechte Hand und zog mit Zeige- und Mittelfinger eine Rune vor sich in die Luft. Flammen züngelten aus dem Symbol hervor, formten sich zu einer tropfenähnlichen Gestalt und kurz darauf begann der Schnee auf dem Plateau zu schmelzen. Es folgten dunkle Worte aus Rakallas Mund und Schatten umgarnten ihre gestikulierten Finger, als sie das Feuerelementarwesen unter ihre Kontrolle zwang. Nun konnte man es für einige Augenblicke hier oben aushalten, von dem Flammling ging eine wohltuende Hitze aus. Sie näherten sich der Balkonbrüstung und starrten zur Frostfeuer Grenze hinüber.

Slukhar: Ich will sicher nicht so enden wie deine letzte Beraterin, Rakalla, aber ich muss meine Bedenken offen aussprechen.

Rakalla: Dann sprich und jammere nicht herum, Slukhar. Ich höre!

Slukhar: Den Unterhändler des Fürsten der Flamme in Schwarzzoll hineinmarschieren zu lassen war eine gewagte Entscheidung. Nun kennt unser Gegenspieler die Festung und kann dieses Wissen zu seinem Vorteil nutzen.

Rakalla: Das war genau meine Absicht, Slukhar. Wenn es zur Auseinandersetzung kommt, dann will ich den Heimvorteil nutzen. Was hat der Dämon schon gesehen? Ein paar Gänge, die Schmieden und das wars. Er weiß nichts, im Grunde genommen gar nichts. Sollen sie ruhig kommen, ich werde ihnen einen gebührenden Empfang bereiten. Im Ernstfall bin ich auch dazu bereit die Kugel des Sulfuron einzusetzen und die Festung mit Lava zu fluten.

Slukhar: Was dein Lebenswerk, die Golemarmee, unwiederbringlich vernichten würde. Du setzt viel auf das Spiel, Rakalla.

Rakalla: Und nichts anderes als ein Spiel ist das auch hier. Wir sind fern der Heimat, Slukhar. Der Schattenhammer kann uns nicht beistehen und jedes Gebet an die alten Götter verhallt in den ewigen Weiten des dunklen Jenseits. Wir kämpfen nicht um Gebiete, wir kämpfen nicht um Gold und wir kämpfen nicht um Einfluss. Wir kämpfen um das nackte Überleben, fertig. Unsere Situation erfordert die Außerkraftsetzung von Regeln und Dogmen. Unsere Ausgangssituation ist gelinde gesagt beschi.sen, unsere Feinde uns weit überlegen. Aber ich werde nicht in die Geschichte als Fliehende eingehen, sicher nicht.

Slukhar: Weil niemand eine Geschichte schreiben wird, Rakalla. Die Geschichte wird immer von den Siegern geschrieben und der Sieger über Braxis ist der Herrscher von verbrannter und gefrorener Erde. Es gibt hier nichts wofür es sich lohnt zu kämpfen, außer unser eigenes Leben. Wenn es dem Schattenhammer Kult nicht gelingt ein Leerenportal zu öffnen, werden wir untergehen.

Rakalla: Denk nach, wären sie dazu in der Lage, hätten sie das schon längst getan. Wir sind auf uns allein gestellt, Slukhar. Und deshalb fordere ich von euch absolute Loyalität mir gegenüber. Nur ich kann euch retten, nur ich kann unseren Feinden begegnen. Tod jenen die es wagen, meine Person zu untergraben. Ich rate dir, in meinem Sinne zu sprechen.

Slukhar: Wann werden die ersten Golems fertig sein?

Rakalla: In zwei Tagen taucht Braxis wieder in die lange Nacht ein. Dann werde ich das Ritual zur Bindung der Elementaressenzen vornehmen. Fortan wird eine stattliche Zahl von Golems die Feste Schwarzzoll absichern. Bete zu den alten Göttern, dass mein Handeln von Erfolg gekrönt sein mag. Bete darum!

Eine Weile starrten Beide noch in die Ferne, bevor sie sich wieder in die Festung zurück zogen.
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Rakalla von Schwarzzoll
Die Nachtwache



"Schänderin der Elemente"
Beschwörerin


Beiträge: 6

[ Charakterinfo ]
Titel: Aufmarsch
Thema Beschreibung: in der Feste Schwarzzoll
Verfasst am: 25. Okt 2018, 11:34 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Von allen Räumen und Kammern in der Schwarzzoll Feste ist die Vorhalle des Sieges mit Sicherheit die imposanteste. Als die Dunkeleisenzwergin Rakalla vor Jahren die Festung nahe an der Frostfeuer Grenze erbauen ließ, war jener Komplex der erste, der seine Vollendung fand. Mehrere gebundene Erdelementare schaufelten, formten und bauten wochenlang an der Vorhalle des Sieges ganz nach den utopischen Vorstellungen ihrer Meisterin. Mannsgroße Fratzen wuchsen aus Säulen heraus und starrten hasserfüllt in die Leere, Torbögen in Form von gewaltigen Pranken bäumten sich da auf und ein riesiges, mit Zähnen gespicktes Maul, stellte den Treppenaufgang zu der Halle dar. Im Boden eingelassene, elementare Beschwörungsrunen glühen stetig in den Farben ihres jeweiligen Elements. Zwei den alten Göttern geweihte Altäre fungieren als stetige Kraftquelle und geben Schattenmagie frei. Und dies erschaffen aus Gestein, Erz und Lava.

Diese grotesken Auswüchse von Größenwahn gipfelten in zwei riesigen Statuen der „Schänderin der Elemente“, wie sich Rakalla selbst nennt. Eine Version zeigt sie Hammer schwingend vor einem Amboss, welcher reich verziert mit Tentakeln und Mäulern vor Grausamkeit nur so strotzt. Die Symbolik lässt eindeutig auf den alten Gott Yogg-Saron schließen. Die zweite Statue streckt die Hände empor, unter denen eine elementare Entartung kauert. Aus einer Hand tropft flüssige Lava auf das Wesen herab, während aus der anderen Hand Schatten funkeln. Rakalla hat sich mit der Vorhalle des Sieges nicht nur selbst ein Denkmal gesetzt, sondern ihrem Machtanspruch Form verliehen. Die ihr unterstellten Kultisten bezeichnen dieses Werk unter vorgehaltener Hand als Größenwahn, sie selbst beschreibt es als den Zenit ihrer Schöpfungskraft.

An jenem Abend schritt die reichlich tätowierte Dunkeleisenzwergin selbst durch die Vorhalle des Sieges, vorbei an mehreren Reihen von steinernen Kriegern. Über zwei Jahreskreise arbeitete sie an jener Armee, welche sie nun am Vorabend mittels eines Rituals mit elementaren Essenzen zum Leben erweckt hat. Gefolgt von zwei Kultisten des Schattenhammers trällerte sie lautstark nachfolgenden Gesang, der als Echo immer wieder zurückgeworfen wurde und so zu einem Kanon der Vielstimmigkeit ausartete.

Hier stehen meine Golems,
aus meiner Hand geformt,
mit elementarer Macht erfüllt und in Schattenmagie getränkt,
warten sie in einer Reihe,
um meinen Ruf zu hören.

Alle, die hier versammelt sind:
Der Sieg ist nah!
Eure Schritte werden die Halle mit Donner erfüllen,
bringt dem Feind den Niedergang!

Wir allein kämpfen,
für den Sieg,
Ich besitze das Recht,
Alles dafür zu tun.
Ihr seid hier für mich allein.
Nun schwöret,
dass das Blut auf eurem Stahl niemals trocknen wird.
Stehet und kämpfet zusammen unter dem Himmel von Braxis

Viele rufen gegen uns,
aber sie werden nicht siegen,
Ich sage, lasst sie kommen
und hier bin ich, um sie zu empfangen,
um ihnen all Zerstörung, Leid und Schmerz zu bringen,
Wir sind der Hammer der alten Götter,
Wir sind Donner, Wind und Regen,

Dort warten sie in Angst,
mit Schwertern in schwachen Händen,
mit Träumen ein König zu sein,
doch zuerst sollten sie ein Mann sein.
Und in ihrer letzten Stunde werden sie knieend vor mir beichten, bevor sie sterben


Ein heiseres Lachen schloss diese Kakofonie ab, nachdem Rakalla ihre Arme in die Höhe riss. Während elementare Magie ihre rechte Hand umgarnte, manifestierte sich Schattenmagie in ihrer linken. Kurz darauf schossen dunkle Flammen aus den Augen der Golems und die schwerfälligen Konstrukte setzten sich in Bewegung.

„Ich bin die Architektin eines neuen Zeitalters, ich bin die Bauherrin der Brücke zu einer neuen Ära“ rief sie ihrer Armee hinterher. Die beiden Berater betrachteten das Szenario schweigend. Rakalla hat ihrer letzten obersten Beraterin den Schädel mit dem Hammer eingeschlagen, als diese es gewagt hatte, Kritik auszusprechen. Ihre Nachfolger würden nicht denselben Fehler begehen. Slukhar näherte sich nun langsamen Schrittes der Dunkeleisenzwergin. Vorsichtig sprach er: „Regentin, unsere Späher sind vorhin von der Schneewehenklippe zurückgekehrt. Sie sind nicht alleine, ihr solltet euch das ansehen.“ Rakalla nickte stumm und folgte ihrem Berater.
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Rakalla von Schwarzzoll
Die Nachtwache



"Schänderin der Elemente"
Beschwörerin


Beiträge: 6

[ Charakterinfo ]
Titel:   Bittere Wahrheit
Thema Beschreibung: in der Feste Schwarzzoll
Verfasst am: 6. Nov 2018, 12:50 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

„Wie konnte es nur so weit kommen“ fragte sich die Dunkeleisenzwergin Rakalla immer wieder, während sie durch ihre privaten Gemächer in der Feste Schwarzzoll auf und ab schritt. Mehrere Einrichtungsgegenstände waren derweil schon zu Bruch gegangen, doch nichts von wert. Was hatte hier, auf dieser im Nichts schwebenden Dreckskugel namens Braxis, schon etwas von Wert? Sand, Schnee, Staub, Stein, tote Materie. Der Mond war schon lange verstorben und doch tobte ein Krieg von unvorstellbarem Aufmaß darauf. Rakalla hatte die Hoffnung am Leben erhalten, eines Tages nach Azeroth zurückkehren zu können. In ein Azeroth, das vom Zwielicht erfüllt war und eine neue Weltordnung das Sein dort bestimmte. Jahrelang hatte sich die selbst ernannte Schänderin der Elemente und Beschwörerin daran geklammert, Azeroth im Zwielicht wieder zu sehen. Und nun hatte sie erfahren, dass dieser Krieg schon lange vorbei sei und der Schattenhammer Kult unterlegen ist. All ihr Bemühen, all ihre Bestrebungen waren umsonst! Unzählige Stunden hatte sie damit verbracht, durch Schmiede- und Verzauberungskunst eine Golem Armee zu erschaffen. Nun war die Armee fertig aber der Krieg vorbei.

Während sie sich auf ihren steinernen Stuhl saß begleiteten sie Gedanken über jene Personen, welche man vor einigen Tagen in den verschneiten Weiten gefunden hatte. Der Zirkel der schwarzen Sonne, Rakalla hatte nie davon gehört und doch erkannte sie zu ihrer Überraschung eine Person darunter. Dimiona Galbert, während jener Tage als Rakalla noch selbst auf Azeroth im Schattenhammer Kult tätig war, handelte man die blonde Menschenfrau als prophetische Seherin. Man wusste ob ihrer Fähigkeiten und nun war genau diese Schattenpriesterin hier auf Braxis eingetroffen. Aber nicht um den ersehnten Sieg des Schattenhammer Kultes zu verkünden, sondern weil dieser Zirkel etwas begehrte, dass sich hier auf Braxis befand. Etwas, das sich im Besitz des Fürsten der Flamme befand.

Die rothaarige Dunkeleisenzwergin mit den markanten Gesichtstätowierungen stellte sich selbst die Frage, ob sich eine Rückkehr nach Azeroth unter diesen Bedingungen noch lohnen konnte? Es gab keine neue Weltordnung unter den alten Göttern und das Zwielicht hatte keinen Einzug gehalten. Ihre Gedanken kreisten und mit der Situation überfordert entschloss sie sich zu einer Meditation. Sie zog einen magischen Kreis um sich und nahm darin Platz. Es dauerte Stunden bis sie die innere Ruhe wieder gewann. In Trance und Halbschlaf bat sie im Geiste nach Antworten und Perspektiven. Sie wartete, und wartete, und wartete und erhielt Antwort von sich selbst.
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