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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
..in der Kathedrale zu Sturmwind
Ereignis vom 12. Dez 2018, 20:00 bis zum 12. Dez 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 12. Tage des zwölften Monats in der Kathedrale.
Von der achten b
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So 09 Dez 2018
Mo 10 Dez 2018
Di 11 Dez 2018
Mi 12 Dez 2018
Thema Beichtgelegenhe...
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Sa 15 Dez 2018
Heute ist der 10. Dez 2018, 23:26
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Ein Söldnerleben
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Winni
Forscherliga







Beiträge: 25
Wohnort: Sturmwind
[ Charakterinfo ]
Titel:   Das 8. Lebensjahr
Thema Beschreibung: Sieh mal an..
Verfasst am: 1. Aug 2018, 19:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat





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Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. Lothar Schmid
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 437

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Aug 2018, 15:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seufzend war sie aufgestanden und war ans Regal getreten. Gerade als sie etwas heraus ziehen wollte griff es sie. Ihren Geist... Sie blinzelte und fand sich wieder wo anders wieder. Sofort wusste sie das es ein Traum, eine Vision war. Wie immer konnte sie nichts tun und das alles nur miterleben. Irgendwo weit im Unterbewusstsein hörte sie eine Tür und wie man mit ihr sprach. Aber es war so weit weg das sie nicht verstand was gesprochen wurde. Oder wer es war. Der Traum nahm seinen lauf und als sie endlich wieder in ihrem eigenen Körper landete wollte sie tief durchatmen. Doch mehr als ein normaler Atemzug gelang ihr nicht. Sie wollte sich setzen, doch auch hier versagte ihr Körper ihr den Dienst. Nun trat Ramiak in ihr Sichtfeld und sie wollte ihn anblicken. Doch weiter versagte ihr Körper ihr den Dienst. Immerhin konnte sie noch blinzeln.
"Zauber?" fragte Ram knapp. Wie immer blinzelte sie zwei mal.
"Egal was die Scheisse soll es nervt mich jetzt schon!" knurrte er und zog sich einen Stuhl heran. Und so blieb er neben ihr sitzen. Erst nach Stunden löste sich die Starre nach und nach. Erst die Finger, dann die Arme und nach und nach der Rest. Erst in der Nacht konnte sie sich wieder ganz bewegen, war aber mehr als steif und verspannt.
"Wenn sie das lustig findet bring ich das Weib zweimal um." knurrte Vergi schlussendlich. Ram hingegen grinste nur als er die Beine vom Tisch nahm und aufstand. "Naturgewalt du"
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"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

Ich will mit den Engeln fliegen und mit den Haien schwimmen, nur dann bin ich wirklich frei...
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 437

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Sep 2018, 22:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Leise trottete Vergilian auf ihrem Säbler aus der Stadt, die Kapuze des Mantels tief ins Gesicht gezogen ließ sie den Säbler einfach laufen. Er kannte den Weg gut und war sicheren Schrittes unterwegs. Zurück in die Stadt blickte sie nicht. Warum auch? Es war mitten in der Nacht und bis auf die Wachen schliefen die meisten Einwohner ohnehin. Also ließ sie Shirran platz, so das er in ein gutes Lauftempo verfallen und sich austoben konnte während sie sich dicht auf ihn legte, um den Ästen auszuweichen die ihr bald ins Gesicht geschlagen hätten...
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 437

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 18. Sep 2018, 17:21 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Kaum war sie wieder da, war sie wieder weg. Zumindest geistig. Kellan seufzte als er auf Vergi blickte. Sie hatte ihr Gedächtnis verloren und hatte keinerlei Ahnung mehr wer sie war. Leise besprach er sich mit den anderen, das weitere Vorgehen planend. Es sollte keine große Runde machen das es so war. Das die Tatzen nun Führungslos waren. Zum ersten mal seit langem waren sie wirklich Angreifbar.
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Lutisana Ammar
Die Nachtwache



"Die schwarze Maske"
Söldnerin


Beiträge: 13

[ Charakterinfo ]
Titel: Ankunft
Thema Beschreibung: im arkanen Institut zu Sturmwind
Verfasst am: 30. Okt 2018, 12:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Vor zwei Tagen war Lutisana Ammar im Hafen von Sturmwind eingetroffen und erfreute sich darüber, endlich wieder festen Boden unter ihren Füßen zu spüren. Die Dunkeleisenzwergin hatte es während der Überfahrt tunlichst vermieden an Deck des Kul Tiras Handelsschiffes herum zu stolzieren. Es wäre auch gar nicht möglich gewesen, man hatte sie mehr wie eine Gefangene, denn eine Passagierin behandelt. Als Söldnerin der Handelskompanie Aschenwind war sie mit den Soldaten der Prachtmeeradmiralität in Konflikt geraten und für über einen Mond interniert gewesen. Der Fürsprache der Magierin Andorella Egromond verdankte Lutisana schließlich eine Haftentlassung. So war sie in Ermangelung an Perspektiven nach Sturmwind aufgebrochen und auf Empfehlung ihrer Gönnerin bei dem Bund der roten Tatzen vorstellig geworden. Die trinkfeste Dunkeleisenzwergin mit der markanten Tätowierung um die Augenpartie hatte die letzten beiden Tage damit verbracht Sturmwind und deren Einwohner näher kennen zu lernen. Ihrem Gemüt und ihrer Gesinnung nach suchte sie dabei eher zwielichtige Gassen und fragwürdige Gestalten auf um Kontakte zu knüpfen.

An jenem Morgen wurde sie bei ihrer Gönnerin, der Sturmwinder Magierin Andorella Egromond vorstellig. Es klopfte an der Tür des arkanen Instituts im Magierviertel und die ergraute Maga öffnete der kecken Dunkeleisenzwergin die Tür. Sogleich ließ sich Lutisana auf einen Stuhl fallen, streckte ihre Füße auf dem Tisch ab und schenkte der Magierin ein verschmitztes Lächeln.

Andorella: Willkommen in Sturmwind, Lu. Hatte dich früher erwartet.

Lutisana: Ja, gab noch Ärger in Boralus. Den Prachtmeerpissern schmeckte es nicht so ganz, dass du mich freigekauft hast. Aber wie immer regiert Gold Azeroth, ha. Die haben das Prozedere künstlich hinausgezögert bis ich auf das Handelsschiff durfte.

Andorella: Und, Sturmwind schon ein wenig erkundet?

Lutisana: Bin deiner Empfehlung nachgegangen und hab mich bei den Tatzen beworben. Vergilian spricht klare Worte, sowas gefällt mir. Wurde auf Probe aufgenommen und stehe den Tatzen als Söldnerin zur Verfügung.

Andorella: Betrachte es als Privileg, gerade bei deiner Vorgeschichte, Lu. Hör zu, ich verdanke Vergilian mein Leben, mehrmals sogar. Ich weiß ob deiner Fähigkeiten und Kontakte, aber deine Vorgeschichte spricht auch Bände.

Lutisana: Mach dir nicht ins Hemd, Andi. Jeder hat seine Vergangenheit und meine wird entsprechend kaschiert. Außerdem, strikte Arbeitstrennung, du kennst mich. Ich ziehe niemanden in meine Nebengeschäfte hinein, womit wir ja beim Thema wären, hä?

Andorella: Leg los!

Lutisana: Tja, Wregk ist tot und Marilina sitzt in Tol Dagor. Weiß auch nicht, wie das Ganze dort drüben ausgegangen ist. Vor meiner Überfahrt hab noch ich erfahren, dass viele Warenbestände der Handelskompanie konfisziert und beschlagnahmt worden sind. Dreckiger Mist, aber ich kann mich dort vorerst nicht mehr blicken lassen und meine Informanten haben Schiss herum zu schnüffeln.

Andorella: Ich bin mir sicher, dass die Aschenwinds Einiges nach Freihafen gebracht haben bevor es heiß wurde.

Lutisana: Drauf möchte ich wetten! Die Eisenfluträuber legen hin und wieder in Beutebucht an. Da könnte man mal höflich anklopfen, hä?

Andorella: Hier hast du zwei Goldmünzen. Sofern es dein Dienst erlaubt bereise Beutebucht. Die warme Luft des Südens soll dort wohltuend wirken.


Lutisana: So wie der Hopfensaft in dortigen Tavernen.

Beide lachten heiter und saßen noch eine Weile beisammen.
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Lutisana Ammar
Die Nachtwache



"Die schwarze Maske"
Söldnerin


Beiträge: 13

[ Charakterinfo ]
Titel:   Zaungespräche
Thema Beschreibung: in Mondbruch
Verfasst am: 2. Nov 2018, 19:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Einsam trabte ein kastanienbrauner Gaul über die Steppe Westfalls und bog um eine Wegkreuzung. Auf dem hohen Ross saß etwas unterdimensioniert wirkend eine Dunkeleisenzwergin in Lederrüstung gekleidet darauf. Ihr schwarzes, flammendes Haar war zu Rasterlocken geflochten und tänzelte wild um ihr Gesicht herum. Dabei trällerte sie ein heiteres Lied, derer Worte man kaum verstand. Es lag wohl an der Zigarre in ihrem Mund, an der sie genüsslich herumkaute und den Qualm in sich hineinzog. Vorsichtig behielt sie ihr Umfeld im Auge, eine Hand befand sich stets am Griff ihres Dolches. Ihre feuerroten Augen huschten zwischen ihrer schwarz tätowierten Augenpartie suchend herum. Diese markante Tätowierung trug dafür Sorge, dass sie unter dem Synonym „die schwarze Maske“ bekannt war. Sowohl im Syndikat, als auch in der Handelskompanie Aschenwind kannte man diese Bezeichnung und doch verband sie zu beiden Organisationen kein Funke Loyalität. Lutisanas Klinge gehört Jenen, die sie gut bezahlten. Es wäre ihr auch gleich ob sie von der Allianz oder der Horde angeheuert werden würde, ihre Entscheidung würde sie ganz nach der Höhe des Lohnes treffen. Jetzt war sie jedoch über die Probezeit im Bund der roten Tatzen dankbar. Außerdem hatte sie noch ein Nebengeschäft am Laufen, das sie nun nach Mondbruch führte.

Sie beobachtete die herumlungernden Menschen, als sie in das ruinengleiche Dorf hineinritt. Es gab also immer noch Verlierer im Königreich, dachte sich Lutisana. Und für ihr Vorhaben brauchte es eben genau solche Verlierer. Personen, die am Rande der Gesellschaft nichts mehr zu verlieren haben. Jenen fällt es leichter die Schwelle der Moral zu überschreiten als Anderen. Sie näherte sich einer Gruppe von kartenspielenden Männern und schwang sich von ihrem kastanienbraunen Ross herab. Die Männer musterten die Dunkeleisenzwergin teils abschätzig, teils neugierig.

Rempton: Sieh an, wen haben wir denn da! Eine Zwergin!

Lutisana: Eine Zwergin, die dir gleich die Fresse poliert, wenn du meinst dich lustig machen zu müssen. Mach Platz, ich will mit euch reden.

Rempton, ein menschlicher Rohling von kräftiger Natur, war über diese Aussage so verdutzt, dass er schweigend zur Seite rückte.

Lutisana: Also Jungs, ich spar mir das lange herumlabern. Ich suche ein paar kräftige Fäuste die mir Waren von Ort A nach Ort B schmuggeln und auf das Spielzeug gut aufpassen. Keine Fragen was in den Kisten drin ist, keine Fragen für wen das Zeug ist. Ausstattung und Proviant bekommt ihr von mir. Bezahlung 5 Goldstücke pro Kopf und Lieferung. Fragen?

Rempton: Das geht etwas schnell. Woher willst du wissen, dass wir an einem solchen Auftrag überhaupt Interesse haben. Oder dafür qualifiziert sind?

Lutisana: Eure Statur und eure Waffen, die ihr hinter eurer verbergt, sprechen Bände. Und da ihr hier sinnlos rumlungert weiß ich, dass die momentane Auftragslage für euch wohl flau ist.

Rempton: Und von welchen Orten sprechen wir da?

Lutisana: Von Beutebucht bis hier in die Gegend, Details folgen noch.

Rempton: Wir überlegen es uns. Wie finden wir dich?

Die Dunkeleisenzwergin zog eine Flasche hochwertigen Rum aus ihrer Umhängetasche und stellte ihn auf die am Boden liegenden Karten ab. Darauf schwang sie sich auf ihr Pferd und verabschiedete sich mit den Worten: Taverne Dunkelhain, hinterlasst einfach eine Nachricht an die schwarze Maske gerichtet.

Gemächlich trabte das Pferd davon, während sich die Reiterin darauf eine Zigarre in den Mund schob.

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Lutisana Ammar
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"Die schwarze Maske"
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Titel: Spielschulden
Thema Beschreibung: am Hafen von Sturmwind
Verfasst am: 6. Nov 2018, 14:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zwischen Fässern und Kisten drang Gelächter hervor und zeugte von der Tatsache, dass der Hafen Sturmwinds niemals schlief. An jenem Abend saßen Jen, Atrick und Siara bei Kerzenlicht, Bier und Rum beisammen und gaben sich dem Kartenspiel hin. In drei Tagen sollte ihr Schiff repariert sein und dann würden die Drei wieder zur See hinausfahren. Der Krieg gegen die Horde hat sie dann wieder fest im Griff, doch bis dahin würden sie einfach nur das Leben genießen. Eine Möwe flog müde über sie hinweg, als plötzlich ein Schatten an dem Gelage vorbei huschte. „Was war das“ fragte Jen irritiert. „Hab nichts gesehen. Du bist dran, Atrick“ antwortete die von Narben übersäte Siara und schob sich noch ein Stück Käse in den Mund. Doch Atrick teilte keine Karten aus, sie fielen ihm förmlich aus der Hand. Schweißperlen formten sich an seiner Stirn und er verhielt sich ganz ruhig. Jemand drückte ihm von hinten eine Klinge an den Hals.

„Wenn ich etwas zum Kotzen finde, dann Spielschulden. Oder wie seht ihr Beide das“, fragte eine heisere, dumpfe Stimme hinter dem erstarrten Atrick. Plötzlich schob sich hinter seiner Schulter ein Kopf hervor. Schwarze Rasta Locken, deren Enden glutrot glühten, kamen zum Vorschein. Ein junges Gesicht, deren obere Hälfte komplett schwarz tätowiert war, grinste Jen und Siara entgegen. „Hör mich an, Lu“, wollte Atrick noch zu der Dunkeleisenzwergin sagen, doch er stockte im Wort, als sie ihm den Dolch fester an den Hals drückte. „Ich habe dir nicht die Erlaubnis gegeben zu reden und deine zwei Halunkenfreunde sollen gefälligst ihre Finger dort lassen, wo ich sie sehen kann. So Atrick, ich gebe dir jetzt eine ganz einfache Aufgabe, so einfach, dass es sogar ein Spatzenhirn wie du kapiert. Hinter dir liegt auf dem Boden ein Schlüssel, geh zu einem Schmied und lass ein Duplikat anfertigen. Du hast fünf Kerzenlängen dafür Zeit" maulte Lutisana.

Atrick schluckte und meinte „und was, wenn ich es nicht rechtzeitig schaffe?“ Lutisana grinste und antwortete darauf: „Du wirst sehr motiviert sein, es rechtzeitig zu schaffen. Denn das Gift, welches ich dir heimlich und ungesehen in deinen Krug Bier gegeben habe, beginnt in exakt fünf Kerzenlängen zu wirken. Das Gegengift gibt’s bei der Übergabe, sobald ich den fertigen Schlüssel in meinen Händen halte.“ Atrick schluckte schwer und wollte noch etwas los werden, doch Lutisana war im Dunkel der Nacht verschwunden. Sogleich sprang der verängstigte Matrose auf und ließ seine Gefährten verdutzt sitzen. Sein Weg sollte ihn eiligst zu den Schmieden des Zwergenviertels führen.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Ferngespräch
Thema Beschreibung: in Sturmwind
Verfasst am: 12. Nov 2018, 13:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eine durchzechte Nacht neigte sich dem Ende zu und die Dunkeleisenzwergin Lutisana schlenderte gemütlich von der Altstadt zu Lyranjas Haus. Die gilnearische Druidin gewährte ihr in ihrem Anwesen Unterkunft. Es mag wohl daran liegen, weil sie Beide die Freundschaft zu einer bestimmten Sturmwinder Magierin pflegten. Lutisana wertete diese Nähe zu besagter Zauberkundigen mehr als Geschäftsbeziehung denn Freundschaft, aber sie wusste auch, was sie der ergrauten Magierin zu verdanken hatte. Wäre sie nicht gewesen, Lutisana würde vermutlich noch immer in Tol Dagor interniert vor sich hingammeln. Ihre Verbindung zu ihrem Dienstgeber, dem Haus Aschenwind, wäre der Söldnerin fast zum Verhängnis geworden.

Mit einer Hand am Griff des Dolches näherte sie sich dem Haus, öffnete die Tür und trat ein. Die Lederrüstung wurde hastig abgelegt und sogleich pflanzte sie sich auf die für sie zur Verfügung gestellte Schlafstätte. Nach einem unappetitlichen Rülpser wäre sie dem Schlaf schon nahe gewesen, doch plötzlich begann es bläulich unter ihrem Bett zu schimmern. Schlaftrunken holte sie den magischen Kristall unter dem Bett hervor und setzte sich damit in der Hand auf. Aufgrund einer natürlichen Magiebegabung und einer ausführlichen Einschulung ließ sie Mana in das Objekt einfließen und justierte das Verbindungsspektrum entsprechend. Es dauerte länger als erwartet und Lutisana war immer wieder gezwungen Korrekturen vor zu nehmen. „Draenei Drecksdinger“ entfuhr es ihr, innerlich wohl wissend, dass es nicht an dem Artefakt, sondern an ihrer mangelnden Fachkenntnis lag. Irgendwann war die Verbindung stabil und im Kristall zeichneten sich weibliche Konturen ab.

Andorella: Na endlich, ich dachte schon das wird nichts mehr.

Lutisana: Troggpisse, mein Handwerk führe ich mit dem Dolch aus und nicht mit Zauberei! Bin froh das ich es überhaupt hinbekommen hab. Wo bleibt das Lob?

Andorella: Wenn ich aus Boralus zurück bin werde ich dich weiter unterweisen, zumindest was halt möglich ist. Aber kommen wir zum Punkt, die Astralverbindung wird sicherlich gleich abbrechen. Hör zu, die Sache läuft. Das Azerit wird in den nächsten Tagen nach Freihafen gebracht und dort zwischengelagert. Ein Schiff unter der Flagge der Eisenfluträuber wird die Kisten zu einer kleinen Insel östlich von Kul Tiras transportieren. Du musst dich nun darum kümmern, dass diese dort abgeholt werden. Unser Kontaktmann in Beutebucht erwartet dich, ich habe das geregelt. Noch Fragen?

Lutisana: Wir haben Unterstützung erhalten und ich regle bereits die Weiterverfrachtung von Beutebucht aus. Ich brauch jedoch noch etwas Zeit um die Vereinbarung auszuhandeln. Ich hoffe du weißt, dass ich hier mit Gold spekuliere, was du noch eigentlich gar nicht hast. Und denk dran, mein Gehalt wird auch fällig!

Andorella: Falls es sich um jene Unterstützer handelt, die ich erhofft habe, dann sollen sie ordentlich mitschneiden und auch daran verdienen. Das wird keine kleine Sache, aber wir müssen vorsichtig sein. Und mach dir keine Sorgen um dein Gold, sobald ich zurück bin folgt eine Anzahlung.

Lutisana: Kannst dich auf mich verlassen.

Andorella: Das weiß ich, dennoch müssen wir …

Die Verbindung brach ab und der Kristall schimmerte nicht länger bläulich vor sich hin. Lächelnd warf sich Lutisana aufs Ohr.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Geschäfte
Thema Beschreibung: in der Altstadt von Sturmwind
Verfasst am: 15. Nov 2018, 13:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Schon immer galten gewisse Gassen der Altstadt von Sturmwind als Umschlagplatz für dubiose Machenschaften, was für entsprechendem Ruf in der Gegend sorgte. Die dort agierenden zwielichtigen Gestalten wussten ob der Patrouillenwege der Stadtwachen und koordinierten deren Treffen entsprechend. Wenngleich man oft gezwungen war alternative Orte zu anderen Zeiten aufzusuchen, schließlich war die Stadtwache und das Wachregiment ebenso entsprechend informiert und traf entsprechende Maßnahmen. So fand sich der ein oder andere Schmalspurganove schneller wieder im Verließ nahe des Magierviertels, als ihm lieb war.

In jener Nacht verlagerte man ein anberaumtes Treffen in den Keller des Giftmischer Ladens. Die Dunkeleisenzwergin Lutisana hatte es sich auf einem Holzfass gemütlich gemacht und genoss den kratzigen Rauch einer Zigarre. Wohl gemerkt, dass sich darin echtes, getrocknetes Beulengras befand. Und das wie Lutisana stets gerne hervorhob „nicht so ein gestrecktes Zeug aus Beutebucht“. Ihr gegenüber saß Uthred Lazard, Handlanger und Helfershelfer. Der aus Kul Tiras stammende Kartograph war vom rechten Weg abgekommen und Lutisana förmlich in die Arme gelaufen. Und die gewiefte Dunkeleisenzwergin wusste das es ein Netzwerk braucht für das, was ihre Auftraggeberin vorhat. Die Kellertür öffnete sich und ein glatzköpfiger Mensch mittleren Alters in blauer Robe betrat den schwach beleuchteten Raum. Er stellte sich kopfschüttelnd vor Lutisana.

Sohrren: Was bitte soll die Leiche im Hafen?

Lutisana: Das Schlitzohr kannte mich noch aus Boralus und hat mich hier am Hafen gesehen. Das Risiko konnte ich nicht eingehen. Er war zur falschen Zeit am falschen Ort, Kollateralschaden eben. Konnte ihn nicht mehr fachgerecht entsorgen.

Sohrren: Sehr dürftig, Lutisana. Deine Vertraute hat dich als fähige Söldnerin hofiert. Solche Fehler können zum Verhängnis werden.

Lutisana: Reg dich ab, Sohrren. Konzentrier dich lieber aufs Geschäft und palavere nicht fad herum. Was ist jetzt mit der Bestellung?

Sohrren: Die graue Motte bestellt die angeforderte Menge Azerit. Jedoch ändert sich der Zielort, nämlich auf Shattrath.

Lutisana: Zum Sargeras mit Sonderwünschen! Geht’s noch, wir wissen noch nicht mal richtig wie wir das Azerit von Beutebucht weiter schmuggeln und du willst es in Shattrath haben? Vielleicht noch verpackt mit einer rosa Schleife darum, hä?

Sohrren: Deine Gönnerin und die graue Motte pflegen ein gutes Verhältnis, Lu. Ich rate dir den Anforderungen gerecht zu werden. Auftrag ist Auftrag!

Lutisana: Aus dem Stehgreif nenne ich dir fünf andere Interessenten, wir sind auf diesen Auftrag nicht angewiesen, Sohrren.

Sohrren: Es stellt sich nur die Frage, ob Andere diesen Preis bezahlen. Du musst dich vor deiner Gönnerin verantworten, ich nicht. Überlege es dir.

Der kahlgeschorene Mann in blauer Robe verließ den Keller, während Lutisana mit genervtem Blick auf den Boden spuckte. „Irgendwann ramm ich dem Pisser meinen Dolch zwischen die Augen“ murmelte sie gen Uthred. Dieser erwiderte die Aussage lediglich mit einem Grinsen. Die restliche Nacht verbrachten sie mit Pläne schmieden und Vorbereitungen treffen. Das Netzwerk wuchs ebenso an wie die Anspannung.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Befragung
Thema Beschreibung: auf einem Felsvorsprung nahe Beutebucht
Verfasst am: 20. Nov 2018, 13:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Dolch blitzte nur kurz im fahlen Mondlicht auf, ehe er tief in seinem Ziel wieder verschwand. Was folgte war ein lauter Aufschrei des Getroffenen, der seinen schartigen Säbel fallen ließ und unbeholfen zurücktaumelte. Sein Gefährte wirbelte sein Schwert herum und ließ es auf die Angreiferin niedersausen, doch er verfehlte. Geschickt rollte sie sich nämlich zur Seite und parierte im liegen den nächsten Stoß. Ein Fußtritt von ihr brachte den Piraten aus dem Gleichgewicht, während sie einen Wurfstern zuckte und diesen auf seinen bereits angeschlagenen Freund schleuderte. Der Dolchstoß bescherte ihm schon unsagbare Schmerzen, und nun fand der Wurfstein sein Ziel am Hals des Piraten. Keuchend und Blut spuckend fiel er auf die Knie zu Boden und röchelte dort vor sich hin. Der zweite Pirat atmete tief durch und versuchte die Angreiferin im Blickfeld zu behalten. Sogleich sie sich vom Boden erhoben hatte sprang sie ihm entgegen und verwickelte ihn in einen wilden Schlagabtausch ihrer Waffen. Dabei verletzte er die Angreiferin am Oberarm und zog eine saubere Schnittwunde. Hingegen seiner Erwartung kreischte sie jedoch nicht auf, sondern stieß ihm mit dem Ellenbogen in die Rippen. Der Blutsegelbukanier taumelte zurück und ehe er sich versah hatte ein Dolch sein Bein durchbohrt. Ein stummer Schrei verhallte in einem Lederhandschuh, den ihn seine Angreiferin vor den Mund drückte.

Lutisana: So, ich ziehe jetzt meine Hand ganz vorsichtig weg. Wenn du brüllst, bist du tot. Wenn du dich bewegst, bist du tot. Nicke wenn du verstanden hast!

Der Pirat nickte schweißgebadet, worauf die Dunkeleisenzwergin ihre Hand von seinem Gesicht zog.

Miller: Ich hasse Zwerge!

Lutisana: Freut mich! Du wirst jetzt zwitschern, Freundchen. Und wenn ich mit der Antwort zufrieden bin, lass ich dich laufen. Wo ist Deeg?

Miller: Ich weiß es nicht!

Die im Gesicht tätowierte Dunkeleisenzwergin mit ihren markanten, schwarzen Rasta Locken drehte dem Piraten leicht den Arm nach hinten und stellte ihre Frage erneut.

Miller: Du lässt mich laufen, klar!

Lutisana: Sicher doch!

Miller: Unter der alten Hafenbehörde existiert ein modriger Keller. Wir halten Deeg dort fest bis wir das Lösegeld haben.

Lutisana: Wie kommt man in den Keller?

Miller: Hinter einem Tresen im Haupthaus, eine gut getarnte Holzplatte. Darunter führt ein Stiegen Abgang in den Keller. Lass mich jetzt frei!

Lutisana: Habs mir soeben anders überlegt.

Die Söldnerin wirbelte ihren Dolch und zog diesen durch Millers Kehle. Wirr um sich greifend beförderte ihn ein Tritt in die Bucht hinab. Platsch!

Lutisana: Das ist mein Beitrag für eine gesunde Artenvielfalt im Meer vor Beutebucht. Haifischfutter im Ganzen!

Notdürftig verband sie sich ihre Wunde am Arm mit einem abgerissenen Stofffetzen und murmelte zu sich selbst „immerhin weiß ich nun wo er ist“. Sodann verschwand sie im Dunkeln der Nacht.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Queste in Übersee
Thema Beschreibung: auf hoher See
Verfasst am: 26. Nov 2018, 09:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zwei Matrosen banden die Seile los, welche das Schiff an den Hafensteg hielten. Anweisungen wurden herumgebrüllt und Lieder gesungen. Bevor die Planke eingezogen wurde huschten Lyranja, Uthred und Lutisana noch schnell an Bord. Die Nacht war bereits eingebrochen als das Schiff den Hafen von Sturmwind hinter sich ließ und Kurs Richtung südliches Kalimdor setzte. Die Formalitäten wurden abgeklärt und Quartier bezogen.

Die sonst so wortstarke und freche Lutisana wurde während der Fahrt immer ruhiger, ließ sich ihre innere Bedrückung jedoch nicht ankennen. Meeresangst! Das Wasser war einfach nicht ihr Element, schon gar nicht, wenn es darum ging, es zu trinken. Seit je her plagte sie dieser Nachteil. Als Dunkeleisenzwergin lebte sie mit festem Boden unter den Füßen, Schiffsfahrten waren ihr seit je her ein Graus. Als sie sich vor Jahren vom Handelshaus Aschenwind in Kul Tiras als Söldnerin anheuern ließ hoffte sie, diese Angst überwinden zu können. Doch die zahlreichen Boots- und Schifffahrten in jener Zeit prägten diese Empfindungen lediglich weiter aus. Während sie auf ihrer Hängematte hin und her wippte, erinnerte sie sich an eine Schiffsfahrt von Boralus nach Freihafen. Es war noch gar nicht so lange her. Sie hatte dem Kapitän während des Abendessens auf den Teller gekotzt und es lag sicher nicht an dem exzessiven Bierkonsum. Man konnte gar nicht genug Bier trinken, so Lutisanas Lebensweisheit. Sie war eine Dunkeleisen, ihrer eins wird mit Bier großgezogen.

Lutisana legte sich auf die Hängematte und versuchte so gut es ging nicht an das hin und her wanken zu denken. Sie nahm die Schriftrolle, welche ihr Vergilian gegeben hatte, in die Hand und öffnete diese. Sie beinhaltete ihren Auftrag, den Grund ihrer Überfahrt nach Gadgetzan. Der Bruder eines goblinischen Bankiers wurde also ins Visier genommen, aufmerksam las und studierte sie die vorhandenen Beschreibungen zu seiner Person. Uthred und Lyranja könnten sich derweil amüsieren oder vor den Toren der Stadt eine Sandburg bauen, während sie sich um den Goblin annahm, so die aufheiternden Gedanken der Dunkeleisenzwergin.

Obwohl der Magen noch rumorte schlief sie irgendwann ein. Tags darauf verlief die Überfahrt ruhig, bis gen Abend als sich plötzlich dunkle Wolken über den Himmel schoben.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Verfolgungsjagd
Thema Beschreibung: Über den Dächern von Sturmwind
Verfasst am: 3. Dez 2018, 14:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Verfolgungsjagd hätte wohl nicht spektakulärer verlaufen können. Hoch auf den Dächern des Zwergenviertels von Sturmwind ereignete sich ein Sprint der besonderen Art. Der schlaksige Mensch, dessen Kapuze in der Hast des Laufs zurückgefallen war und ein unrasiertes Gesicht preisgab, tänzelte geschickt von Dachziegel über Schornstein zu Hausvorsprung. Verfolgt wurde er dabei von der Dunkeleisenzwergin Lutisana, welche ihr Defizit an geringer Größe mit beharrlicher Verbissenheit ausglich und nicht nachgab. Keuchend und pustend tat sie es dem Verfolgten gleich, hüpfte von einem Dachvorsprung zu einem Kamin, hantelte sich daran vorbei und sprang durch ein Dachbodenfenster. Der Verfolgte verließ bereits den Dachboden durch das Fenster auf der gegenüberliegenden Seite schon wieder. Lutisana wusste, sie würde ihn verlieren. Ihre Stärke lag in der Informationsbeschaffung und dem Warenschmuggel, aber sicher nicht in Kondition und Dauerlauf.

Während sie aus dem Fenster kletterte zog sie einen Wurfstern aus ihrer Gürteltasche und warf diesen nach dem Flüchtenden. Shhhhhhhhh, und daneben. „Troggpisse“ entfuhr es der Dunkeleisenzwergin mit den schwarzen Rasta Locken. Die Jagd ging weiter und Lutisana balancierte über ein Schrägdach eines hohen Hauses. Ein zweiter Wurfstern wurde gezückt und nach dem Verfolgten geworfen. Shhhhhhhhhhhh, und wieder daneben. Er gewann an Vorsprung. Lutisana blieb nur noch eine Chance, ihr letzter Wurfstern. Sie hielt inne, atmete durch und schleuderte das Stück Metall in Richtung des Flüchtigen. Zack! Er blieb in der Wadengegend des linken Beines stecken und ließ den Mann taumeln. Er stolperte über einen Dachvorsprung und blieb kurzerhand darauf liegen. Während er schmerzverzerrten Gesichtes den Wurfstern aus seinem Fleisch zog, näherte sich ihm die Söldnerin mit gezogenen Dolchen.

Lutisana: So Pisser, und jetzt zwitschere mal freundlich. Warum schnüffelst du hier oben auf den Dächern des Zwergenviertels herum und spähst ein bestimmtes Haus aus?

Die Dunkeleisenzwergin konnte ihre Frage gerade noch fertig stellen, als der Mann sie mit seinem unverletzten Fuß am Kniegelenk traf. Sie fiel vorne über, landete hart mit dem Gesicht auf einem Dachziegel, verlor den Halt und rutschte in die Tiefe. Gerade noch konnte sie sich an einer Fensterbank festhalten, wobei ihrem rettenden Halt ein Blumentopf zum Opfer fiel. Die Hausherrin öffnete erbost das Fenster, wunderte sich über den Anblick der da herumhängenden Zwergin und starrte sie wortlos an. „Ich bin nicht von den Zeugen des Lichts und möchte auch nicht mit ihnen über ihr Leben sprechen, aber ich wär ihnen wirklich dankbar, wenn sie mich reinziehen würden“ faselte Lutisana genervt und ironisch zu der völlig verdutzten Frau. Ihr wurde geholfen, doch der Spion war entkommen.
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Narillia
Die Nachtwache







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Titel: Verfasst am: 4. Dez 2018, 12:53 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Hoch oben auf den Dächern des Zwergenviertels gibt es sehr dunkle Ecken. Wo Schornsteine auf Dachvorsprünge treffen, wo sich die Blätter des Herbstes in Regenrinnen verfangen, wo der Geruch nach Moder vorherrscht.

Hier in den Schatten sitzt ein Schatten. Ab und an vermag der ruhige und genaue Beobachter das neblige Glimmen eines Augenpaars erahnen, aber keiner hat den Sichtwinkel, die Ruhe und die Zeit, dessen Gewahr zu werden.

Der Schatten im Schatten aber blickt sich um. Wartet geduldig und unbewegt, auf den Moment, dass er nicht mehr alleine ist.

Der Schatten im Schatten lauert.
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