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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 19. Nov 2018, 20:00 bis zum 19. Nov 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
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Di 13 Nov 2018
Mi 14 Nov 2018
Do 15 Nov 2018
Fr 16 Nov 2018
Sa 17 Nov 2018
So 18 Nov 2018
Mo 19 Nov 2018
Thema Offenes Trainin...
Heute ist der 14. Nov 2018, 03:08
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Ein Söldnerleben
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Autor Nachricht
Winni
Forscherliga







Beiträge: 25
Wohnort: Sturmwind
[ Charakterinfo ]
Titel:   Das 8. Lebensjahr
Thema Beschreibung: Sieh mal an..
Verfasst am: 1. Aug 2018, 19:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat





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Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. Lothar Schmid
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 435

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 22. Aug 2018, 15:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seufzend war sie aufgestanden und war ans Regal getreten. Gerade als sie etwas heraus ziehen wollte griff es sie. Ihren Geist... Sie blinzelte und fand sich wieder wo anders wieder. Sofort wusste sie das es ein Traum, eine Vision war. Wie immer konnte sie nichts tun und das alles nur miterleben. Irgendwo weit im Unterbewusstsein hörte sie eine Tür und wie man mit ihr sprach. Aber es war so weit weg das sie nicht verstand was gesprochen wurde. Oder wer es war. Der Traum nahm seinen lauf und als sie endlich wieder in ihrem eigenen Körper landete wollte sie tief durchatmen. Doch mehr als ein normaler Atemzug gelang ihr nicht. Sie wollte sich setzen, doch auch hier versagte ihr Körper ihr den Dienst. Nun trat Ramiak in ihr Sichtfeld und sie wollte ihn anblicken. Doch weiter versagte ihr Körper ihr den Dienst. Immerhin konnte sie noch blinzeln.
"Zauber?" fragte Ram knapp. Wie immer blinzelte sie zwei mal.
"Egal was die Scheisse soll es nervt mich jetzt schon!" knurrte er und zog sich einen Stuhl heran. Und so blieb er neben ihr sitzen. Erst nach Stunden löste sich die Starre nach und nach. Erst die Finger, dann die Arme und nach und nach der Rest. Erst in der Nacht konnte sie sich wieder ganz bewegen, war aber mehr als steif und verspannt.
"Wenn sie das lustig findet bring ich das Weib zweimal um." knurrte Vergi schlussendlich. Ram hingegen grinste nur als er die Beine vom Tisch nahm und aufstand. "Naturgewalt du"
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"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

Ich will mit den Engeln fliegen und mit den Haien schwimmen, nur dann bin ich wirklich frei...
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 435

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Sep 2018, 22:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Leise trottete Vergilian auf ihrem Säbler aus der Stadt, die Kapuze des Mantels tief ins Gesicht gezogen ließ sie den Säbler einfach laufen. Er kannte den Weg gut und war sicheren Schrittes unterwegs. Zurück in die Stadt blickte sie nicht. Warum auch? Es war mitten in der Nacht und bis auf die Wachen schliefen die meisten Einwohner ohnehin. Also ließ sie Shirran platz, so das er in ein gutes Lauftempo verfallen und sich austoben konnte während sie sich dicht auf ihn legte, um den Ästen auszuweichen die ihr bald ins Gesicht geschlagen hätten...
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 435

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 18. Sep 2018, 17:21 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Kaum war sie wieder da, war sie wieder weg. Zumindest geistig. Kellan seufzte als er auf Vergi blickte. Sie hatte ihr Gedächtnis verloren und hatte keinerlei Ahnung mehr wer sie war. Leise besprach er sich mit den anderen, das weitere Vorgehen planend. Es sollte keine große Runde machen das es so war. Das die Tatzen nun Führungslos waren. Zum ersten mal seit langem waren sie wirklich Angreifbar.
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Lutisana Ammar
Die Nachtwache



"Die schwarze Maske"
Söldnerin


Beiträge: 7

[ Charakterinfo ]
Titel: Ankunft
Thema Beschreibung: im arkanen Institut zu Sturmwind
Verfasst am: 30. Okt 2018, 12:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Vor zwei Tagen war Lutisana Ammar im Hafen von Sturmwind eingetroffen und erfreute sich darüber, endlich wieder festen Boden unter ihren Füßen zu spüren. Die Dunkeleisenzwergin hatte es während der Überfahrt tunlichst vermieden an Deck des Kul Tiras Handelsschiffes herum zu stolzieren. Es wäre auch gar nicht möglich gewesen, man hatte sie mehr wie eine Gefangene, denn eine Passagierin behandelt. Als Söldnerin der Handelskompanie Aschenwind war sie mit den Soldaten der Prachtmeeradmiralität in Konflikt geraten und für über einen Mond interniert gewesen. Der Fürsprache der Magierin Andorella Egromond verdankte Lutisana schließlich eine Haftentlassung. So war sie in Ermangelung an Perspektiven nach Sturmwind aufgebrochen und auf Empfehlung ihrer Gönnerin bei dem Bund der roten Tatzen vorstellig geworden. Die trinkfeste Dunkeleisenzwergin mit der markanten Tätowierung um die Augenpartie hatte die letzten beiden Tage damit verbracht Sturmwind und deren Einwohner näher kennen zu lernen. Ihrem Gemüt und ihrer Gesinnung nach suchte sie dabei eher zwielichtige Gassen und fragwürdige Gestalten auf um Kontakte zu knüpfen.

An jenem Morgen wurde sie bei ihrer Gönnerin, der Sturmwinder Magierin Andorella Egromond vorstellig. Es klopfte an der Tür des arkanen Instituts im Magierviertel und die ergraute Maga öffnete der kecken Dunkeleisenzwergin die Tür. Sogleich ließ sich Lutisana auf einen Stuhl fallen, streckte ihre Füße auf dem Tisch ab und schenkte der Magierin ein verschmitztes Lächeln.

Andorella: Willkommen in Sturmwind, Lu. Hatte dich früher erwartet.

Lutisana: Ja, gab noch Ärger in Boralus. Den Prachtmeerpissern schmeckte es nicht so ganz, dass du mich freigekauft hast. Aber wie immer regiert Gold Azeroth, ha. Die haben das Prozedere künstlich hinausgezögert bis ich auf das Handelsschiff durfte.

Andorella: Und, Sturmwind schon ein wenig erkundet?

Lutisana: Bin deiner Empfehlung nachgegangen und hab mich bei den Tatzen beworben. Vergilian spricht klare Worte, sowas gefällt mir. Wurde auf Probe aufgenommen und stehe den Tatzen als Söldnerin zur Verfügung.

Andorella: Betrachte es als Privileg, gerade bei deiner Vorgeschichte, Lu. Hör zu, ich verdanke Vergilian mein Leben, mehrmals sogar. Ich weiß ob deiner Fähigkeiten und Kontakte, aber deine Vorgeschichte spricht auch Bände.

Lutisana: Mach dir nicht ins Hemd, Andi. Jeder hat seine Vergangenheit und meine wird entsprechend kaschiert. Außerdem, strikte Arbeitstrennung, du kennst mich. Ich ziehe niemanden in meine Nebengeschäfte hinein, womit wir ja beim Thema wären, hä?

Andorella: Leg los!

Lutisana: Tja, Wregk ist tot und Marilina sitzt in Tol Dagor. Weiß auch nicht, wie das Ganze dort drüben ausgegangen ist. Vor meiner Überfahrt hab noch ich erfahren, dass viele Warenbestände der Handelskompanie konfisziert und beschlagnahmt worden sind. Dreckiger Mist, aber ich kann mich dort vorerst nicht mehr blicken lassen und meine Informanten haben Schiss herum zu schnüffeln.

Andorella: Ich bin mir sicher, dass die Aschenwinds Einiges nach Freihafen gebracht haben bevor es heiß wurde.

Lutisana: Drauf möchte ich wetten! Die Eisenfluträuber legen hin und wieder in Beutebucht an. Da könnte man mal höflich anklopfen, hä?

Andorella: Hier hast du zwei Goldmünzen. Sofern es dein Dienst erlaubt bereise Beutebucht. Die warme Luft des Südens soll dort wohltuend wirken.


Lutisana: So wie der Hopfensaft in dortigen Tavernen.

Beide lachten heiter und saßen noch eine Weile beisammen.
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Lutisana Ammar
Die Nachtwache



"Die schwarze Maske"
Söldnerin


Beiträge: 7

[ Charakterinfo ]
Titel:   Zaungespräche
Thema Beschreibung: in Mondbruch
Verfasst am: 2. Nov 2018, 19:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Einsam trabte ein kastanienbrauner Gaul über die Steppe Westfalls und bog um eine Wegkreuzung. Auf dem hohen Ross saß etwas unterdimensioniert wirkend eine Dunkeleisenzwergin in Lederrüstung gekleidet darauf. Ihr schwarzes, flammendes Haar war zu Rasterlocken geflochten und tänzelte wild um ihr Gesicht herum. Dabei trällerte sie ein heiteres Lied, derer Worte man kaum verstand. Es lag wohl an der Zigarre in ihrem Mund, an der sie genüsslich herumkaute und den Qualm in sich hineinzog. Vorsichtig behielt sie ihr Umfeld im Auge, eine Hand befand sich stets am Griff ihres Dolches. Ihre feuerroten Augen huschten zwischen ihrer schwarz tätowierten Augenpartie suchend herum. Diese markante Tätowierung trug dafür Sorge, dass sie unter dem Synonym „die schwarze Maske“ bekannt war. Sowohl im Syndikat, als auch in der Handelskompanie Aschenwind kannte man diese Bezeichnung und doch verband sie zu beiden Organisationen kein Funke Loyalität. Lutisanas Klinge gehört Jenen, die sie gut bezahlten. Es wäre ihr auch gleich ob sie von der Allianz oder der Horde angeheuert werden würde, ihre Entscheidung würde sie ganz nach der Höhe des Lohnes treffen. Jetzt war sie jedoch über die Probezeit im Bund der roten Tatzen dankbar. Außerdem hatte sie noch ein Nebengeschäft am Laufen, das sie nun nach Mondbruch führte.

Sie beobachtete die herumlungernden Menschen, als sie in das ruinengleiche Dorf hineinritt. Es gab also immer noch Verlierer im Königreich, dachte sich Lutisana. Und für ihr Vorhaben brauchte es eben genau solche Verlierer. Personen, die am Rande der Gesellschaft nichts mehr zu verlieren haben. Jenen fällt es leichter die Schwelle der Moral zu überschreiten als Anderen. Sie näherte sich einer Gruppe von kartenspielenden Männern und schwang sich von ihrem kastanienbraunen Ross herab. Die Männer musterten die Dunkeleisenzwergin teils abschätzig, teils neugierig.

Rempton: Sieh an, wen haben wir denn da! Eine Zwergin!

Lutisana: Eine Zwergin, die dir gleich die Fresse poliert, wenn du meinst dich lustig machen zu müssen. Mach Platz, ich will mit euch reden.

Rempton, ein menschlicher Rohling von kräftiger Natur, war über diese Aussage so verdutzt, dass er schweigend zur Seite rückte.

Lutisana: Also Jungs, ich spar mir das lange herumlabern. Ich suche ein paar kräftige Fäuste die mir Waren von Ort A nach Ort B schmuggeln und auf das Spielzeug gut aufpassen. Keine Fragen was in den Kisten drin ist, keine Fragen für wen das Zeug ist. Ausstattung und Proviant bekommt ihr von mir. Bezahlung 5 Goldstücke pro Kopf und Lieferung. Fragen?

Rempton: Das geht etwas schnell. Woher willst du wissen, dass wir an einem solchen Auftrag überhaupt Interesse haben. Oder dafür qualifiziert sind?

Lutisana: Eure Statur und eure Waffen, die ihr hinter eurer verbergt, sprechen Bände. Und da ihr hier sinnlos rumlungert weiß ich, dass die momentane Auftragslage für euch wohl flau ist.

Rempton: Und von welchen Orten sprechen wir da?

Lutisana: Von Beutebucht bis hier in die Gegend, Details folgen noch.

Rempton: Wir überlegen es uns. Wie finden wir dich?

Die Dunkeleisenzwergin zog eine Flasche hochwertigen Rum aus ihrer Umhängetasche und stellte ihn auf die am Boden liegenden Karten ab. Darauf schwang sie sich auf ihr Pferd und verabschiedete sich mit den Worten: Taverne Dunkelhain, hinterlasst einfach eine Nachricht an die schwarze Maske gerichtet.

Gemächlich trabte das Pferd davon, während sich die Reiterin darauf eine Zigarre in den Mund schob.

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Lutisana Ammar
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"Die schwarze Maske"
Söldnerin


Beiträge: 7

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Titel: Spielschulden
Thema Beschreibung: am Hafen von Sturmwind
Verfasst am: 6. Nov 2018, 14:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zwischen Fässern und Kisten drang Gelächter hervor und zeugte von der Tatsache, dass der Hafen Sturmwinds niemals schlief. An jenem Abend saßen Jen, Atrick und Siara bei Kerzenlicht, Bier und Rum beisammen und gaben sich dem Kartenspiel hin. In drei Tagen sollte ihr Schiff repariert sein und dann würden die Drei wieder zur See hinausfahren. Der Krieg gegen die Horde hat sie dann wieder fest im Griff, doch bis dahin würden sie einfach nur das Leben genießen. Eine Möwe flog müde über sie hinweg, als plötzlich ein Schatten an dem Gelage vorbei huschte. „Was war das“ fragte Jen irritiert. „Hab nichts gesehen. Du bist dran, Atrick“ antwortete die von Narben übersäte Siara und schob sich noch ein Stück Käse in den Mund. Doch Atrick teilte keine Karten aus, sie fielen ihm förmlich aus der Hand. Schweißperlen formten sich an seiner Stirn und er verhielt sich ganz ruhig. Jemand drückte ihm von hinten eine Klinge an den Hals.

„Wenn ich etwas zum Kotzen finde, dann Spielschulden. Oder wie seht ihr Beide das“, fragte eine heisere, dumpfe Stimme hinter dem erstarrten Atrick. Plötzlich schob sich hinter seiner Schulter ein Kopf hervor. Schwarze Rasta Locken, deren Enden glutrot glühten, kamen zum Vorschein. Ein junges Gesicht, deren obere Hälfte komplett schwarz tätowiert war, grinste Jen und Siara entgegen. „Hör mich an, Lu“, wollte Atrick noch zu der Dunkeleisenzwergin sagen, doch er stockte im Wort, als sie ihm den Dolch fester an den Hals drückte. „Ich habe dir nicht die Erlaubnis gegeben zu reden und deine zwei Halunkenfreunde sollen gefälligst ihre Finger dort lassen, wo ich sie sehen kann. So Atrick, ich gebe dir jetzt eine ganz einfache Aufgabe, so einfach, dass es sogar ein Spatzenhirn wie du kapiert. Hinter dir liegt auf dem Boden ein Schlüssel, geh zu einem Schmied und lass ein Duplikat anfertigen. Du hast fünf Kerzenlängen dafür Zeit" maulte Lutisana.

Atrick schluckte und meinte „und was, wenn ich es nicht rechtzeitig schaffe?“ Lutisana grinste und antwortete darauf: „Du wirst sehr motiviert sein, es rechtzeitig zu schaffen. Denn das Gift, welches ich dir heimlich und ungesehen in deinen Krug Bier gegeben habe, beginnt in exakt fünf Kerzenlängen zu wirken. Das Gegengift gibt’s bei der Übergabe, sobald ich den fertigen Schlüssel in meinen Händen halte.“ Atrick schluckte schwer und wollte noch etwas los werden, doch Lutisana war im Dunkel der Nacht verschwunden. Sogleich sprang der verängstigte Matrose auf und ließ seine Gefährten verdutzt sitzen. Sein Weg sollte ihn eiligst zu den Schmieden des Zwergenviertels führen.
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Lutisana Ammar
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Titel:   Ferngespräch
Thema Beschreibung: in Sturmwind
Verfasst am: 12. Nov 2018, 13:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eine durchzechte Nacht neigte sich dem Ende zu und die Dunkeleisenzwergin Lutisana schlenderte gemütlich von der Altstadt zu Lyranjas Haus. Die gilnearische Druidin gewährte ihr in ihrem Anwesen Unterkunft. Es mag wohl daran liegen, weil sie Beide die Freundschaft zu einer bestimmten Sturmwinder Magierin pflegten. Lutisana wertete diese Nähe zu besagter Zauberkundigen mehr als Geschäftsbeziehung denn Freundschaft, aber sie wusste auch, was sie der ergrauten Magierin zu verdanken hatte. Wäre sie nicht gewesen, Lutisana würde vermutlich noch immer in Tol Dagor interniert vor sich hingammeln. Ihre Verbindung zu ihrem Dienstgeber, dem Haus Aschenwind, wäre der Söldnerin fast zum Verhängnis geworden.

Mit einer Hand am Griff des Dolches näherte sie sich dem Haus, öffnete die Tür und trat ein. Die Lederrüstung wurde hastig abgelegt und sogleich pflanzte sie sich auf die für sie zur Verfügung gestellte Schlafstätte. Nach einem unappetitlichen Rülpser wäre sie dem Schlaf schon nahe gewesen, doch plötzlich begann es bläulich unter ihrem Bett zu schimmern. Schlaftrunken holte sie den magischen Kristall unter dem Bett hervor und setzte sich damit in der Hand auf. Aufgrund einer natürlichen Magiebegabung und einer ausführlichen Einschulung ließ sie Mana in das Objekt einfließen und justierte das Verbindungsspektrum entsprechend. Es dauerte länger als erwartet und Lutisana war immer wieder gezwungen Korrekturen vor zu nehmen. „Draenei Drecksdinger“ entfuhr es ihr, innerlich wohl wissend, dass es nicht an dem Artefakt, sondern an ihrer mangelnden Fachkenntnis lag. Irgendwann war die Verbindung stabil und im Kristall zeichneten sich weibliche Konturen ab.

Andorella: Na endlich, ich dachte schon das wird nichts mehr.

Lutisana: Troggpisse, mein Handwerk führe ich mit dem Dolch aus und nicht mit Zauberei! Bin froh das ich es überhaupt hinbekommen hab. Wo bleibt das Lob?

Andorella: Wenn ich aus Boralus zurück bin werde ich dich weiter unterweisen, zumindest was halt möglich ist. Aber kommen wir zum Punkt, die Astralverbindung wird sicherlich gleich abbrechen. Hör zu, die Sache läuft. Das Azerit wird in den nächsten Tagen nach Freihafen gebracht und dort zwischengelagert. Ein Schiff unter der Flagge der Eisenfluträuber wird die Kisten zu einer kleinen Insel östlich von Kul Tiras transportieren. Du musst dich nun darum kümmern, dass diese dort abgeholt werden. Unser Kontaktmann in Beutebucht erwartet dich, ich habe das geregelt. Noch Fragen?

Lutisana: Wir haben Unterstützung erhalten und ich regle bereits die Weiterverfrachtung von Beutebucht aus. Ich brauch jedoch noch etwas Zeit um die Vereinbarung auszuhandeln. Ich hoffe du weißt, dass ich hier mit Gold spekuliere, was du noch eigentlich gar nicht hast. Und denk dran, mein Gehalt wird auch fällig!

Andorella: Falls es sich um jene Unterstützer handelt, die ich erhofft habe, dann sollen sie ordentlich mitschneiden und auch daran verdienen. Das wird keine kleine Sache, aber wir müssen vorsichtig sein. Und mach dir keine Sorgen um dein Gold, sobald ich zurück bin folgt eine Anzahlung.

Lutisana: Kannst dich auf mich verlassen.

Andorella: Das weiß ich, dennoch müssen wir …

Die Verbindung brach ab und der Kristall schimmerte nicht länger bläulich vor sich hin. Lächelnd warf sich Lutisana aufs Ohr.
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