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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 24. Sep 2018, 20:00 bis zum 24. Sep 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
KalenderKalender
Do 20 Sep 2018
Fr 21 Sep 2018
Sa 22 Sep 2018
So 23 Sep 2018
Mo 24 Sep 2018
Thema Offenes Trainin...
Di 25 Sep 2018
Mi 26 Sep 2018
Heute ist der 21. Sep 2018, 10:18
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Ein Söldnerleben
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 431

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Dez 2017, 20:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Feuer brannte wie die Nächte davor hell und warm im Schutzkreis. Die anderen schliefen alle vor Erschöpfung tief und fest. Ram hatte Winni den Arm umgelegt während er selbst mit dem Rücken am Regal lehnte. Vor einigen Stunden hatten sie die einstige Wache und das Verlies unter die Lupe genommen. Auch hier hatten die Verlassenen ihre Spuren hinterlassen. Die Überreste des Flickwerkkonstruktes baumelten noch immer an einem Haken nahe der Wand und die Giutine hatte man nach der letzten Benutzung auch nicht mehr sauber gemacht. Ein einsames Zelt der Untoten stand noch im Hof, eine Stange war bereits eingebrochen und es hing nur noch schräg da, versuchend der Witterung und dem Zahn der Zeit zu trotzen. Winni hatte versucht niciht hinzusehen während Ram sie auf die Arme nahm und den Weg auf die Wächterbrücke oberhalb des Hofes zu lenken. Es war gut wenn sie so wenig von all dem hier sah wie möglich. Kwennar und Schindera hatten Vergilian geholfen die alten Räume der Wache zu durchsuchen. Schindera war es schliesslich die fündig wurde und einen der gesuchten Berichte fand. Kwennar kam in einem seiner wenigen klaren Momente auf die Idee noch den einstigen Schutzkeller des Königs aufzusuchen. Auch das tat die Gruppe. Nachdem Ramiak sich stolpernd durch die ersten Kisten warf und kaum mehr als Holzsplitter übrig ließ durchsuchte die Gruppe gemeinsam den Keller. Kwennar hatte am meisten Glück und fand den Rest der gesuchten Berichte und sie schlugen den Weg zurück zur Kathedrale und zum Lager ein. Nach einem kleinen Abendessen und ein wenig Unterhaltung in Form von Gesprächen legten sich die meisten hin. Vergilian selbst übernahm die erste Wache und saß nun seit Stunden da und studierte die alten Seiten genaustens. Seite um Seite las sie aufmerksam durch, die Schrecken der Vergangenheit immer mehr verstehend. Kurz stutzte sie als sie eine Namensliste überflog und auf einen Namen stieß der ihr nur allzu bekannt war. Kurz grübelte sie, rechnete im Kopf die Jahre grob aus und las dann weiter....


Winni drückte sich eng an Ramiak während sie die Erschöpfung deutlich spürte. Man man man was für ein Abenteuer die letzten Tage doch waren. Kämpfe und diese verlassene Gegend und der ständige Regen und dann dieser Hof heute. Bei dem Gedanken an den Hof drückte sie sich enger an Onkel Ramiak. Sie wollte die Bilder vergessen. Im Kopf zwang sie sich dazu an ihr Zimmer zu denken und wie sie es nun einrichten wollte. Immerhin musste sowas ja genau geplant sein! Gähnend rieb sie sich die Augen und lauschte den Gesprächen der anderen. Sie sprachen über irgendein großes Haus. Welches verstand sie nicht. Aber sie hatte keine Angst das die anderen nicht wussten wo sie hin müssen. Immerhin hatten Onkel Ramiak und Onkel Kwennar hier gelebt. Auch wenn sie noch immer nicht so recht verstand wieso sich die Leute hier hinter einer so großen Mauer versteckt hatten. Wieder gähnte sie und schloss die Augen, spürend wie Tante Schi ihr eine Decke umlegte und ihr kurz durch die Haare strich. Der breite Arm von Onkel Ram lag schützend um sie während sie mit dem Kopf auf seinem Schoss lag. So konnte man doch eigentlich nur gut schlafen, oder?


Raymar hatte die wichtigsten Sachen gepackt und hier über das Lager gewacht während der Rest unterwegs gewesen war. Kurz hatte er überlegt jagen zu gehen, allerdings wusste er bei bestem Willen nicht wo und was. Viel gab es hier ja schliesslich nicht. Als der Rest wieder kam besprach man das weitere Vorgehen und die Pläne für die letzten Tage. Bald ging es zurück nach Hause, nach Sturmwind. Still hörte Ray zu wie Kwennar und Ram erzählten was sie damals miterlebt hatten. Auch das einige wenige Dinge ins Königshaus gerettet wurden. Neugierig fing Vergi an Fragen zu stellen und nickte dann. Sie wusste was sie wollte und da gab es kein rütteln dran, das wusste er. Irgendwann lehnte er sich zurück, seine Axt noch immer auf dem Schoss schloss er die Augen und kam endlich ein wenig zur Ruhe....


Still nahm sich Schi eine Decke und wickelte sich darin ein ehe sie sich hinlegte und die langen Beine anzog. Sie verstand die Welt nicht mehr. Was war nur los mit ihm? Manchmal wirkte er wie früher, losgelöst, verrückt...einfach wie er selbst. Doch dann schlug seine Laune um, er war wie ausgewechselt. Und das schlimmste von allem, er erkannte sie offensichtlich nicht mehr. Traurig schloss sie die Augen und versuchte die Stimmen zu überhören. Mit so weit hängenden Ohren viel das zum Glück nicht schwer. Aber würden sie noch tiefer sinken konnte sie die Spitzen bald unter dem Kinn verknoten. Ein letzter Seufzer entfuhr ihr ehe sie in einen Traumlosen Schlaf glitt...
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"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

Ich will mit den Engeln fliegen und mit den Haien schwimmen, nur dann bin ich wirklich frei...
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 16. Dez 2017, 20:09 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Bibbernd machte sich Winni auf dem Schoss von Vergilian kleiner und vergrub sich mit in deren Decke. Sie war total kaputt und erschöpft. Sie wollte nur noch schlafen und sich ausruhen. In ein paar Stunden ging es wieder nach Hause in die Stadt sagte Tante Vergi. Sie freute sich auf ihr neues Zimmer und das große Bett und vor allem auf die große warme Badewanne! Onkel Kwennar hatte die erste Wache übernommen und war bereits auf seinem Posten vor der Kathedrale. Onkel Ramiak war zu ihm gegangen und unterhielt sich wohl noch etwas mit ihm. Müde schloss Winni die Augen, sie freute sich auf zu Hause....


Es war spät als Ray aus seinem kurzen Nickerchen erwachte und sich gähnend umsah. Vergi saß mit ein paar Seiten und Winni auf dem Schoss am Feuer, Schi lag unweit daneben, Ram ebenso. Kurz trat er zu ihr und nahm sich den Wasserschlauch um ein paar kräftige Züge Wasser zu nehmen. Als er den Schlauch wieder verschloss und hinlegte sah er Vergi kurz über die Schulter.
"Schon was neues?"
"Nicht wirklich." antwortete diese knapp und sah zu ihm.
"Ich geh mal Ablösen." sagte er und richtete sich auf um nach draußen zu gehen und Kwennar abzulösen.


Gähnend brummend streckte Ram sich und fuhr sich mit der Hand durch die nassen Haare. Was war er froh wenn sie hier wieder weg waren. Endlich wieder in Landstrichen zu sein wo es nicht die ganze Zeit regnete, darauf freute er sich. Winni hatte es sich bei Vergi bequem gemacht und schlief den Schlaf der gerechten. Schi hatte sich in eine Decke gewickelt und verkrochen und Ray lag auf den Resten einer Bank. Das erste was er tat wenn sie endlich wieder daheim wären war ausschlafen, das wusste er mit Sicherheit.


Seufzend hatte Schindera sich ihre Decke genommen und sich hingelegt. Versteh einer die Männer. Auf der einen Seite wollten sie nichts von einem Wissen und auf der anderen waren sie einem so nah das es unheimlich wurde. Wie sollte man mit so jemandem umgehen? Frustriert schloss sie die Augen und schob sich die weissen Haare aus dem Gesicht. Sie wollte nach Hause, bei diesem Dauerregen bekam man doch Depressionen.
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Vergilian Blake
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Söldnerin
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Titel: Verfasst am: 6. Jan 2018, 21:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Morgen danach, machte das Gefühl welches unweigerlich einen überfiel am Eingang des Tales nicht leichter. Noch immer waren vereinzelt Wichtel im Nebel unterwegs und der sumpfige Morast schien eher noch tiefer geworden zu sein.
"Wir hätten sie direkt gestern durchsuchen sollen." brummte Ramiak, während seine Eisblauen Augen durch den Nebel zu starren schienen. Seine Hand tastete gerade eine weitere Hosentasche des einstigen Torwächters ab und er brummt wieder.
"Der Kerl war ein Spieler." sagte er und erntete von Vergilian fragende Blicke. Dann zeigte er ihr die zwei Würfel die neben ein paar Fuseln in seiner Hand lagen.
"Das sind aber keine normalen Würfel."
"Trollisch sind sie zumindest nicht."
"Hmm, die Würfelrunde verschieben wir auf später." damit steckte Vergi die Würfel ein und sah in Richtung der Höhle.
"Was man nicht im Kopf hat... los bringen wir es hinter uns." murmelte Vergilian leise und ging los. Die Wichtel umging man geschickt und schlich sich bis zur Höhle. Einzig die Spuren des Kampfes deuteten auf das was gestern hin in der Höhle geschehen war hin, es sei denn man war Druide und fühlte das dort noch immer etwas schlief ,nun in der Tiefe des Bodens, wartete es vielleicht auf wen oder um einen neuen Anlauf zu nehmen käme wer der es zu nutzen Verstand.
Die Leiche am Eingang der Höhle lag noch immer herum unberührt und auch die blutigen Fleischstücke an der Decke schaukelten sanft hin und her als winkten sie den Ankommenden. Friedlich war es nun dort drinnen, dennoch blieb das seltsame Gefühl. Eilig aber in voller Routine durchsuchte man die Höhle.
"Schau mal, der Priester war wohl wirklich ein Priester der umgedreht wurde." sagte Vergi leise und hielt eine Phiole mit klarer Flüssigkeit hoch, so das Ram sie sehen konnte.
"Denkst du das ist Weihwasser?"
"Keine Ahnung, wir nehmen es mit und finden es raus." Ram nickte und sah sich weiter um.
"Also immerhin wusste hier jemand wie weich Druidenfell ist." Ram brummte missmutig als er die Felle mit Druidensymbolen zusammen legte und in seinen Seesack stopfte.
"Wenn ich gestern nicht hier gewesen wäre würde ich jetzt einen verdammten Troll suchen." murmelte Vergi, wissend das Ram sie hören konnte.
"Was ist mit den Runen? Willst du sie abzeichnen?" Fragte Ram während er grinsend die beiden Mumifizierten Unterarme hob und still zu Vergi schielte. Diese nahm gerade eine eine Violette Linse unter die Lupe und sah sie sich genauer an. Leise trat er hinter sie und sah ihr problemlos über die Schulter. Vergi saß in der Hocke und sah sich den Stein genaustens an. Grinsend legte er die Mumifizierten Hände auf Vergis Schultern und schob sie soweit es ging unter die Schulterrüstung.
"Ich glaube du brauchst mal wieder eine Massage." sofort sah Vergi auf ihre linke Schulter und dann genervt nach oben.
"Echt jetzt? Werd erwachsen..." damit sah sie sich weiter und und trat bei seite. Ram lachte leise und steckte die beiden Arme ebenso in seinen Sack. Weiter sah er sich um und blieb vor einem stilisierten Auge stehen das an der hinteren Wand der Höhle war.
"Also mit Kunst haben es diese Kultisten nicht. So ein Ding wollte ich nicht im Schlafzimmer."
"Magische Symbole haben in der Regel immer eine Bedeutung." murmelte Vergi, in das Zeichnen der Runen vertieft die am Eingang waren. Wieder blickte Ram sich um und hängte seinen Sack am Ende an einem Kleiderhaken auf der hier an der Höhlenwand hing. Dann fielen ihm die Ketten und die Halsbänder auf die an den Felswänden und dem Boden angebracht waren.
"Wenn mir je einer mit einem Halsband kommt von diesen Kaspern brech ich ihnen eigenhändig jeden Knochen im Leib."
"Hör auf zu meckern und pack eine ein." brummte Vergi, sich daran machend das Auge abzuzeichnen das die Rückwand ziert. Knurrend wandelte sich Ram und wickelte eine Kette um sein Handgelenk ehe er mit einem kräftigen Ruck daran zog. Es klirrte und schepperte ehe ein paar kleine Steine zu Boden rieselten und er die Kette zusammen wickelte und ebenso einpackte.
"Ich glaub das wars... lass uns hier verschwinden." sagte Vergi und sah zu Ram. Dieser nickte nur und zuckte mit den Ohren als sie auf ihn zu kam.
"Wer ist bitte so groß?" fragte sie und deutete auf die Kleiderhaken die teilweise in nichtmenschlicher Höhe angebracht worden waren.
"Keine Ahnung. Trolle, Worgen, Tauren, Elfen, Oger?"
"Weil Oger ihre Klamotten aufhängen..." Vergi schüttelte den Kopf und steckte ihr Notizbuch wieder zurück unter die Brustrüstung.
"Nichts wie nach Hause.. ich brauch ein Bad in einer nicht geheiligten Wanne!" brummte Vergi und trat vor. Ram nahm seinen Seesack vom Haken und folgte, verschwinden war eine tolle Idee....
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Ramiak Teraltem
Die Nachtwache



"Einsamer Wolf"
Chefchens rechte Pranke
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 49

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Titel: Verfasst am: 18. Jan 2018, 01:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Er leerte sein Glas mit einem einzigen Schwung ehe er den Kerlen nachsah die gerade rein gekommen waren. Noch mehr wild spekulierende Spinner. Das schwummrige Licht hier unten war besser als jede andere Taverne. Abgesehen davon hatten die sowieso alle geschlossen als Argus vom Himmel gefegt wurde. Also konnte er sich nur hier zulaufen lassen. Und nachdem was sein Kopf gerade veranstaltete brauchte er das heute um ansatzweise ruhig schlafen zu können. Die Barfrau schenkte ihm schon nach, welch ein Segen. Er kippte den nächsten Kurzen hinunter und rieb sich die Augen mit den Handballen ehe er den Tabakbeutel zog und sich eine Zigarette drehte. Zum Glück konnte er das blind denn sonst wäre er ziemlich aufgeschmissen gewesen. Wieder kam die Bardame und schenkte ihm nach ehe sie weiter wollte. Doch dann blieb sie stehen und sah mit der Flasche in der Hand zu ihm ehe sie ihm diese einfach hinstellte.
"Du machst sie eh leer. Kotz mir hier nur nicht alles voll!" ermahnte sie ihn und ging weiter. Als wenn er kotzen würde. Wegen so ein bisschen Schnaps, tze! Wieder schlichen ein paar Damen hinter ihm vorbei und sahen sich die Kämpfe in der Grube an. Leise kichernd und wild wettend. Am anderen Ende des Raumes fingen zwei Männer Streit an, Handfesten streit. Als die erste Faust flog kamen auch schon die Türsteher und griffen ein. Braves bezahltes Personal. Er schob sein leeres Glas bei Seite und trank direkt aus der Flasche. Am Anfang hatte er gedacht das Zeug würde ihm den Magen wegbrennen, doch mittlerweile war alles auf dem Weg dorthin taub und er trank das Zeug wie Wasser. Keine tolle Eigenschaft, das wusste er, aber immerhin konnte er es. Während er an seiner Zigarette zog fiel sein Blick auf seine verbundene Hand. Wann hatte Katherina gesagt sollte er das Ding wechseln? Heute? Morgen? Leicht hob er die Hand und ballte sie testweise zur Faust ehe er sie wieder entspannte und sich seine Zigarette zwischen die Lippen klemmte ehe er mit der freien linken Hand testweise die verbundene zwischen den Fingern und dem Daumen rieb. Die Wunde war deutlich zu spüren. Kurz blitzte die Erinnerung daran auf wie ihm der Kerl das Messer durch die Hand donnerte und ihn am Tisch fest nagelte. Doch dann hatte er das Messer gezogen und dem Kerl bis zum Anschlag in die Stirn gedonnert. Ein Glück wusste hier nur Vergi davon. Aber was in Beutebucht passierte blieb in Beutebucht. Und was die Wachen hier nicht wussten machte sie auch nicht heiss. Außerdem hatte er sich ja sowieso nur gewehrt.

Erst Stunden später machte er sich auf den Weg nach Hause. Das Vergi noch immer vor dem Kamin saß und in einem Buch laß überraschte ihn nicht. Nicht seit dem letzten Job und ihren darauß hervorkommenden Alpträumen. Das sie dadurch langsam aber sicher Gefühlskalt wurde beunruhigte ihn zwar aber ändern konnte er es sowieso nicht. Er konnte nur warten und sie fangen sollte sie abstürzen. Also ging er leise nach oben und in sein Zimmer. Nallja hatte wieder geputzt. Er roch es sofort, abgesehen davon war es zu sauber hier. Das Bett war gemacht und frisch bezogen. Naja immerhin musste er jetzt nicht in den Blutflecken letzter Nacht schlafen. Er trat in das kleine Badezimmer und warf sich eine Hand voll Wasser aus der Waschschüssel ins Gesicht ehe er mit nassen Haaren die Tür hinter sich schloss und zu seinem Bett trat. Die Stiefel die er selten wirklich band flogen in die Ecke, das Hemd hinterher sodass die Tatzenkette nun auf seiner nackten Brust lag. Gürtel auf, Hose aus, ins Bett fallen. Noch die Decke etwas über sich ziehen und dann die Augen schliessen und hoffen das man ihn am nächsten Morgen nicht all zu früh weckte. Oder noch besser... garnicht weckte!
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Ramiak Teraltem
Die Nachtwache



"Einsamer Wolf"
Chefchens rechte Pranke
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 21. Jan 2018, 23:06 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wieder hatte sie mitten in der Nacht geschrieen das alle im Haus wach wurden. Sofort war er aus dem Bett gesprungen und zu vergi ins Zimmer. Wie immer saß sie im Bett, der Atem schnell gehend als wäre sie gerade einen Marathon gelaufen und der kalte Schweiß klebte an ihr wie ihre Kleider. Schnell schloss er die Tür hinter sich bevor er sich zu ihr setzte. Das sie gerade Block und Stift griff und etwas kritzelte kannte er. Er hingegen griff sich das nächste Tuch das er fand und legte es ihr auf die Wange. Sie hatte sich die Kratzer vom Training wieder aufgekratzt und dünne Linien Blut liegen über ihre Wange hinab. Irgendwann warf sie den Block zurück auf den Nachttisch und ließ sich nach hinten fallen.
"Was für eine scheisse." Murmelte sie dabei.
"Geht's wieder?" Fragte er besorgt. Sie nickte nur und warf das Tuch von ihrer Wange hinter dem Block her.
"Wieder der gleiche Traum?"
"Nein... ein anderer." Erklärte sie mit brüchiger Stimme.
"Ich hab wieder alle geweckt oder?" Fragte sie leise nachdem Minuten des Schweigens vergangen waren. Er nickte nur. Er hatte die anderen hausgewohner gesehen als er durch den Flur gerannt war. Alle hatten erneut die Köpfe mit besorgten blicken aus ihren Zimmern gestreckt und sich umgesehen.
"Ich sollte wo anders hin solang das nicht vorbei ist." Murmelte vergi leise seufzend.
"Unsinn. Wir sind eine Familie. Wir stehen das gemeinsam durch." Er brummte und reichte ihr ein Glas Wasser das er von ihrem Nachttisch genommen hatte. Sie setzte sich auf, wobei sie das Gesicht verzog und nahm es ihm mit einem denkenden nicken ab Ehe sie es auf einmal leerte. Danach stellte die es selbst weg und fuhr sich mit beiden Händen über das Gesicht.
"Wir sollten mit den anderen darüber reden. Sie sollten es erfahren."
"Und dann? Pumpen sie mich mit ihren komischen druidentee voll bis ich kotze? Du hast sie doch schon gehört."
"Vielleicht weil sie den Ernst der Lage nicht verstanden haben. Du erklärst es ihnen ja nicht."
"Sie haben andere Dinge im Kopf." Seufzte vergi.
"Wir reden mit ihnen. Wenn sie kein intresse daran haben machen wir es allein. Wie immer."
"Von mir aus. Damit du endlich Ruhe gibst." Sie nickte und sah zu ihm.

Leise trat er in sein Zimmer und blickte zum Bett. Winni hatte sich darin klein gemacht und in seine Decke gewickelt während die unruhig schlief. Vorsichtig legte er sich zu ihr und legte den Arm um sie. Sofort drückte sie sich an ihn und seufzte.
"Hat Tante vergi wieder schlecht geschlafen?" Fragte sie und rieb sich die Augen verschlafen.
"Ja aber es geht ihr gut. Schlaf weiter kurze es ist alles gut." Winni nickte und schloss die Augen während er ihr sacht den Rücken streichelte. Es dauerte nicht lange und die kleine Lady schlief wieder tief und fest.

OOC:
übers Handy getippt und eingestellt. Bitte Tippfehler zu entschuldigen
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 431

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Titel: Verfasst am: 25. Jan 2018, 01:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Genervt lief sie durch die Stadt und versuchte den Kopf wieder klar zu bekommen. Was leichter gesagt als getan war. Caran trottete brav neben ihr her während sie nun schon die 5 Runde durch die Stadt drehte. Die wachen standen, wer hätte es gedacht, immer noch vor ihrem Haus. Und langsam dämmerte ihr das dass auch nicht so schnell vorbei gehen würde. Gut diese laufenden blecheimer waren still und bewegten sich nicht. Trotzdem machten sie sie alle nur unnötig nervös. Das seit gestern sowieso immer einer wach war sollte logisch sein. Ram hatte sich am Mittag ein paar Stunden hingelegt und stand nun wieder am Fenster. Winni wagte sich nicht mal mehr aus dem Haus und damit war sie nicht allein. Als Ram sie in die Gasse einbiegen sah nickte er ihr zu und löste sich vom Fenster im oberen stock. Sie schlüpfte an den wachen vorbei ins Haus und ging geradewegs nach oben. Am oberen Ende der Treppe wartete Ram bereits. Seine arme waren vor der Brust verschränkt und er brummte. Er zog seine lederne Rüstung schon garnicht mehr aus.
"Und?" Fragte vergi während sie caran in ihr Zimmer ließ.
"Die meisten schlafen. Miri hab ich mit her gebracht. Frost kommt später. Kellan ist oben und hält wieder Wache." Vergi nickte und versuchte diese infos schnell zu verarbeiten.
"Irgendwas auffälliges ?" Fragte vergi während sie ihre Waffen und die schulterstücke nebst Handschuhe auszog und aufs Bett warf.
"Ein unbekannter Kerl. Mitte 20 stand kurz bei uns. Als wir ihn auf seinen Namen ansprachen ging er. Kam kurze Zeit später wieder war aber immer noch nicht gesprächig."
"Gefährlich?"
"Nein denke nicht. Nur unhöflich."
"Dann ist er nicht wichtig."
"Das denke ich auch. Bei dir?"
"Ein paar neugierige Bürger. Ließen sich aber mit der tollwütigen hundegeschichte beruhigen und abwimmeln."
"Also keine massenpanik?"
"Nein. Wann legst du dich hin?"
"Morgen früh wenn Winni mit Tho los geht zur Schule. Du?"
"Ich überlege es jetzt hinter mich zu bringen. Andererseits hab ich Angst das diese übereifrigen wachen uns die Tür eintreten wenn sie mich schreien hören."
"Ich erklär es ihnen. Dann kannst du dich hinlegen."
"Danke Ram." Vergi nickte als Ram das Zimmer verließ und sie die Tür schloss. Sie war total fertig aber das zuzugeben kam nicht in Frage. Zwei Nächte noch dann könnte sie wieder ruhig schlafen. Noch nie hatte sie sich so auf irgendwelche Tabletten gefreut...
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Winni
Forscherliga







Beiträge: 25
Wohnort: Sturmwind
[ Charakterinfo ]
Titel:   Vorbilder..
Thema Beschreibung: .. man darf ja mal träumen.
Verfasst am: 27. Jan 2018, 18:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat





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Ideen sind wie Kinder: Die eigenen liebt man am meisten. Lothar Schmid
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 431

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Titel: Verfasst am: 17. Feb 2018, 14:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

EIN MORGEN MIT TORTE!

Brummend saß sie ihm Wohnzimmer und wartete. Wie konnte man nur so lange schlafen? Gut ein paar waren schon aus dem Haus aber das der Rest der Mannschaft noch in seinen Betten lag und teilweise schnarchte das man es bis hier runter hörte störte sie gewaltig. Vor ihr auf dem Tisch stand die Torte die Tairah für sie und die Mannschaft gebacken hatte. Eigentlich hatte sie vor die Torte mit den anderen heute zu frühstücken aber da sich niemand rührte fiel das wohl aus. Oder doch nicht? Wenn die anderen nicht zur Torte kamen kam die Torte eben zu ihnen. Vergilian nickte sich selbst nochmal zur Bestätigung zu und nahm dann das Messer um die Torte in Stücke zu schneiden ehe sie Nallja herbei pfiff und dieser die Torte in die Hand drückte und ihr auftrug ihr zu folgen. Brav wie Nallja war folgte sie Vergilian die Treppe hinauf zu den Zimmern. Winni war bereits wach und außer Haus, sie war mit Tho zum Waisenhaus gegangen und damit in der Schule. Brave Mädchen bekam ihre Torte später nach der Schule wenn sie wieder daheim waren. Aki war ebenfalls schon außer Haus und Schi war mit ihrer Mutter unterwegs. dafür hörte man Kwennar unendlich laut durchs Haus schnarchen. Vergi öffnete die Tür zu dem Zimmer das er sich mit Schi teilte und hob eine Braue. Der Kerl musste mal wieder im knien geschlafen haben denn es sah aus als wäre er einfach vorn über gekippt. Nun streckte er seinen Hintern in die Höhe und schnarchte laut. Nallja verzog das Gesicht als Vergi das erste Stück Torte mit der Hand griff und brummte.
"KWENN! ANGRIFF!" brüllte Vergi und sah wie Kwenn sofort hochschreckte. Seine langen Haare standen wirr in alle Richtungen während er sich verschlafen umsah und zu ihr blickte. Und dann klatschte es auch schon. Kwenn hatte die Torte voll ins Gesicht bekommen und kippte einfach wieder zurück ins Bett wo er anfing mit einem genießenden Brummen die Torte von seinem Gesicht zu lecken. Vergi schmunzelte und ging weiter zur nächsten Tür. Sie riss die Tür auf und sah Durzo auf dem Bett sitzen und mit Maija reden als er erschrocken aufsah. Schon hob Vergi die Hand mit der Torte und holte aus.
"Vergi! Nein! Warte ich bi--" KLATSCH! auf er hatte die Torte ins Gesicht bekommen und knurrte während Nallja hinter Vergi ebenso versucht hatte sie aufzuhalten. Die einzige die sich freute war Maija, denn die begann Durzos Gesicht von der Torte zu befreien.

Nächste Tür nächster Kandidat. Vergi riss die Tür auf und Kalgethan sah verschlafen auf als es schon klatschte und er die Torte im Gesicht kleben hatte. Er wischte sich einmal mit der großen Hand darüber und ließ sich wieder ins Bett fallen um offensichtlich weiter zu schlafen. Knurrend verengte Vergi die Augen zu Schlitzen ehe sie sich das nächste Stück Torte griff und zu ihm trat. Ein kurzer Griff und die Decke war gehoben ehe die Torte auf seinem nackten Hintern landete und sie wieder ging, wobei sie die Tür laut krachend zuwarf.

Das Wenedei gerade verschlafen aus seinem Zimmer kam traf sich passend denn schon flog auch nach ihm ein Stück der guten Torte. Doch der Zwerg war schnell und duckte sich ehe er zu Vergi sah. Die Torte die hinter ihm am Türrahmen klebte bröselte langsam abwärts und klatschte auf den Boden.
"TORTENBOMBENANGRIFF!" brüllte er dabei und sah sich um. Das er dabei zu Nallja trat und sich ein Stück Torte so griff und anfing direkt aus der Hand zu essen störte keinen. Vergi nickte zufrieden. Das hatte die Leute wohl geweckt. Das Nallja sich insgeheim schon darauf freute endlich wieder was zum putzen zu haben sah man in ihren funkelnden Augen als sie die Torte wieder runter brachte. Und so begann ein neuer ganz normaler Tag bei den Tatzen...
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Katherina Rodenwald
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Beiträge: 213

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Titel: Verfasst am: 22. Feb 2018, 14:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Morgensonne strahlte schon durch das Fenster als Katherina ihre Augen öffnete und sich kurz umsah. Schnell wusste sie wieder, wo sie sich befand und ein Lächeln breitete sich auf ihren Lippen aus.
Die junge Frau befreite sich geschickt aus der Umarmung des neben ihr Schlafenden und aus der Decke, die sie dann erst mal über ihn legte. Kurz betrachtete sie den Schlafenden und verschwand dann erst mal einige Zeit.
Wenig später konnte man leises Werkeln aus der Küche des Hauses hören. Der Adeptin kam zu gute, dass sie das oft genug in der Ordensburg machte, so hatte sie innerhalb kurzer Zeit ein stattliches Frühstück zusammengestellt.
Das ganze schaffte sie dann leise hoch in das Zimmer von Ram, der wohl langsam wach wurde, oder hatte sie zu viel Krach gemacht?
Gemeinsam machten sie sich über das Frühstück her, selbst Katherina war verwundert, welchen Hunger sie an diesem Morgen hatte. Danach verschwand sie im Bad und machte sich fertig, nur um dann doch einmal für einige Zeit aus dem Haus zu verschwinden.

Vor dem Mittag kehrte sie mit eine kleinen Tasche zurück. Doch fiel gleich auf, dass sie eben nicht die üblich rote Robe des Ordens trug, sondern ein neues Kleid. Der Wappenroch verdeckte das Oberteil dessen, der Rock hatte jedoch eine rötlich blaugraue Färbung, mit einigen Fellapplikationen.

"Umdrehen und Augen zu, mein Lieber" meinte die Priesterin und schmunzelte als der grosse Kerl brummte.

Sie zog sich den Wappenrock über den Kopf und so offenbarte sich das darunterliegende Oberteil des Kleides

„Darfst wieder schauen!“ kam von Katherina und sie musste sich das Kichern verkneifen, als Ram sie anblickte. War das Oberteil doch nicht ganz so Hautabdeckend. Doch lies es mehr erahnen als es wirklich zeigte. Die Seiten waren frei und der Ausschnitt war tiefer, als die hochgeschlossene Robe.

„Aber nicht zu sehr dran gewöhnen, das ist nur mal für heute, denk ich“, lächelte sie und meinte dann „Wie findest du es?“
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 213

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Titel: Verfasst am: 1. März 2018, 15:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die ganze Nacht verbrachte sie junge Adeptin die Zeit am Lager ihrer Schwester Arianne. Ab und an dachte sie, würde der Eimer gebraucht, doch meist verlief alles ruhig.
Am morgen gab sie Arianne einen Trank gegen die Kopfschmerzen und lies dann Fran sich um Arianne kümmern. Katherina ging sich waschen und zog sich eine neue Robe an, dann begab sie sich zur Morgenmesse in die oberen Bereiche der Kathedrale, um anschliessend ihren Weg zum Quartier der Tatzen zu suchen.

Diese hatten ihr Frühstück gerade begonnen und so nahm sie daran teil. Wenn man ihre Portion mit denen von Ray und Ram verglich, fragte man sich, ob sie überhaupt etwas ass.
Dann sah sie Ram bei seinen morgentlichen Übungen zu. Am Mitag hatte sich Kath einfach mal vorgenommen für alle zu kochen. Das war zwar eine Mammutaufgabe, aber sie schien sie doch zu meistern.

Dann bereitet sie sich langsam auf den Abend vor, den beide - Ram und sie - wohl erstmal getrennt verbringen würden. Schliesslich hatte Aveline wieder eine Lehrstunde vorbereitet und dieser wollte die Adeptin beiwohnen.
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Tairah Andres
Forscherliga




Obergefreite
<Königliches Wachregiment>

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Titel: Verfasst am: 6. März 2018, 20:56 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Sonne war seit zwei Stunden schon aufgegangen als Tairah noch immer in dem Kleid von dem Abend davor im Bett lag. Seelig war diese Stille und die Vögel sangen ihr Lied, als man aus dem Kinderzimmer es rumpeln hörte. Calem war aufgestanden und stand in seinem kleinen Schlafanzug mit Teddy drauf in seinem Zimmer. Die schwarzen kurzen Haare standen in alle Richtungen ab und sein Plüschritter war im Arm noch gefangen, aber sein Geist war schon putz munter. So schaute der kleine Mann sich um und wunderte sich. Keine Mutter die ihn schon drangsalierte sich anzuziehen und kein blödes Zähneputzen oder baden am Morgen. Was war hier nur los? So lief er los und stolzierte wenig später in das Schlafzimmer von Tairah. Da lag sie auf dem Bauch und schlief seelenruhig.

Calem grinste in sich hinein und ging erstmal wieder los, um na oh Wunder Stifte zu holen. In seinem Kinderzimmer schon die eine Wand hübsch frisch verziert ging er mit den Stiften zurück ins Schlafzimmer von Tairah und kletterte mit ganzen drei Versuchen auf das Bett, dass er dabei das Bettlaken anmalte passierte halt. So leise wie es ging fing er an die Fingernägel von seiner Mama anzumalen, sie sollte doch hübsch sein oder? Nur Dumm das die gute Tairah langsam wach wurde, so schmiss er die Stifte schnell unter das Bett und hüpfte freudig auf Tairah herum bis sie wach war. Grummelig die gute Frau schaute sie ihren Sohn an, bis sie auf einmal hoch hechtete. „Wir haben verschlafen. Los anziehen und Zähne putzen.“ Sie hob ihn vom Bett und schon ging die wilde Fahrt los. Eine halbe Stunde später standen beide dann vor dem Haus der Tatzen, mehr oder weniger wach.

Der Tisch war gedeckt und die meisten Bewohner schon auf den Beinen als Tairah und Calem bei den Tatzen ankamen. Ray saß bereits am Tisch und hatte Mira auf dem Schoss um sie zu füttern. Die kleine Prinzessin war eifrig dabei ihm alles aus den Fingern zu mümmeln, während Vergi gerade mit frischem Tee wieder ankam. Nach einem kurzen Gespräch beschloss man die noch schlafenden zu wecken, abgesehen von Kath und Ram. Als erstes waren Kwenn und Shi dran. Das beide gerade am Aufstehen waren hielt Calem nicht davon ab, auf dem Bett Trampolin zu springen. Danach ging es zu Kals Zimmer. Der stumme Herr hatte sich wohl gerade gewaschen denn er kam mit nassen Haaren aus seinem Zimmer und lächelte.

Dann fehlte noch Kellan. Das der noch leise schnarchend in seinem Bett lag freute Calem fast. Mit einem schnellen Sprung war er ebenso auf dem großen Bett und hüpfte was das Teil hergab. Kellan selbst wachte brummend davon auf und zog sich das Kissen über den Kopf, während er darunter hervor brummte. Calem tatschte mit den Händen auf Kellans Schultern herum bis der sich endlich aufrappelte und hinsetzte. Nach einem langen Strecken und einem ausgiebigen Gähnen griff Kellan unters Bett. Als er seine Hand wieder hervor zog reichte er Calem ein Holzschwert in dessen Griff sein Name eingraviert war. Calem blinzelte überrascht und rannte dann damit durch das Haus um es allen zu zeigen ehe es endlich Frühstück für alle gab.
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Schindera Schattenlied
Die Nachtwache




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<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Spionage und Infiltration
Thema Beschreibung: Schinderas Mission
Verfasst am: 2. Jul 2018, 20:15 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der sachte Wind der über die Dächer strich war warm. Gemischt mit einer leichten Brise Salz, die vom Meer herauf wehte. Hier und da hörte man das schlagen von Greifenflügeln, wenn die fliegenden Wachen über die Stadt flogen. Die Monde standen hell am Himmel und erhellten die Stadt recht gut. Doch das war eigentlich garnicht nötig. Die Laternen an den Straßen spendeten ebenfalls Licht und hier und da bewegte sich eine weitere Laterne, wenn eine Wache sich im nächtlichen Rundgang durch die Stadt bewegte, begleitet von leisem Rüstungsklappern. Schinderas Ohren zuckten dabei leicht, alles Geräusche die sie seit einer ganzen Weile gewohnt war. Doch heute war etwas anders. Abgesehen vom normalen nächtlichen Treiben von betrunkenen und Wachen bewegte sich eine wirklich jung wirkende Kaldorei recht nervös und offensichtlich ziemlich Hilflos durch die Stadt. Sie war Schindera schon vor einer Weile aufgefallen. Als sie die Brücke zum Handelsviertel zum dritten mal überquert hatte. Wenn sie einer Sturmwinder Wache begegnete so versuchten beide mit Respekt einander zu helfen. Leider aber auch mit Händen und Füßen. Wie es scheint gab es wohl Verständigungsprobleme. Lange hatte Schindera sich das angesehen, wenig entschlossen der Kaldorei zu helfen. Doch irgendwann packte sie das Mitleid und sie kletterte vom Dach um sich der hilflosen Elfe in den Weg zu stellen. Als die Fremde sie entdeckte zögerte sie sichtlich und musterte Schindera genau.
"Kann ich euch behilflich sein?" fragte Schindera auf darnassisch, eine Begrüßung sparte sie sich absichtlich als sie die Arme vor der Brust verschränkte und ihr Gegenüber musterte. Lange hatte sie ihre Muttersprache nicht mehr gesprochen, bereut hatte sie es nicht so wirklich wie ihr nun auffiel.
"Elune Adore Schwester. Ja, ich hoffe das ihr das könnt. Ich suche eine Söldnergruppe. Sie soll hier in der Stadt beheimatet sein. Es sind die roten Tatzen" die Fremde musterte Schindera wieder, sah sich aber auch deutlich nervös um, versucht genau das zu überspielen. Seufzend löste Schindera die Arme und zeigte das schwarze Hemd mit der roten Tatze darauf.
"Ich bin von den Tatzen. Was also wollt ihr von uns?"
"Seit ihr Schindera Schattenlied?"
"Die bin ich. Also, was wollt ihr?"
"Ich bin Botin aus Darnassus. Ich soll euch das hier überbringen." Nun griff die Botin in ihre Gürteltasche und zog einen ordentlich gefalteten Brief hervor um mit wenigen Schritten näher zu treten und ihn Schindera zu reichen. Misstrauisch nahm sie den Brief an und öffnete ihn, überflog die Zeilen und seufzte dann.
"Ich muss das abklären. Sichere Wege." Schindera wand sich schon ab, da jedoch stoppte sie die Botin mit einem leisen Ruf.
"Hättet ihr die Güte mir zu erklären wie ich zur Botschaft komme? Ich kenne mich hier leider überhaupt nicht aus." Ertappt lächelte die Botin und senkte den stolzen Blick. Schindera hob die Hand und auf den kurzen Wink folgte die Botin ihr. Bald schon hatte Schi die junge Kaldorei bei der Botschaft abgesetzt und ging auf direktem Weg und mit eiligem Schritt nach Hause. Leise trat sie durch das Wohnzimmer und die Treppe hinauf als ihr Blick in die Küche fiel. Ramiak und Kellan standen dort, unterhielten sich leise aber angeregt.
"Hey Schi." Grüßten beide wie aus einem Mund.
"Hallo ihr beiden. Vergi ist nicht da oder?"
"Nein, die ist unterwegs. Wieso, was gibts?" Es war Ramiak der fragte und sein Wasserglas hinter sich auf die Küchenzeile stellte, ehe er wieder die Arme vor der nackten Brust verschränkte. Schindera hingegen zog seufzend den Brief aus der Hosentasche und hielt ihm diesen hin. Schnell hatte Ram den Brief genommen und gelesen, dann brummte er und seufzte langgezogen.
"Willst du da hin?" fragte er, wobei er den Brief wieder zusammen faltete und ihn ihr zurück reichte.
"Ja, ich will es mir ansehen. Darf ich?"
"Natürlich, nur sei vorsichtig. Ich werd Vergi bescheid sagen. Sollte also was sein bekomm ich auf den Deckel." grinste er und nickte ihr dabei zu.
"Danke Ram." damit wand sie sich auch schon um und ging nach oben in ihr Zimmer, wo sie ihre Sachen packte. Danach ging sie auf direktem Weg zum Hafen und stieg auf das dort wartende Schiff nach Darnassus....
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Schindera Schattenlied
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<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Spionage und Infiltration
Thema Beschreibung: Schinderas Mission
Verfasst am: 6. Jul 2018, 19:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seufzend schloss Schindera die Augen. Sturmwind verschwand langsam aber sicher immer weiter in der Ferne und im Nebel der über dem Meer lag. Darnassus.... was zum Nether sollte sie da? Am liebsten hätte sie sich ein Boot zu Wasser gelassen und wäre zurück gepaddelt. Lust hatte sie überhaupt keine. Aber Job war Job und der Brief klang wirklich wichtig. Nun wo sie endlich aus ihren Gedanken erwacht war drangen leise Stimmen an ihre Ohren. Einige der Besatzung unterhielten sich und äußerten ihren Unmut über ihre Situation. Sie wären lieber in Silithus, bereit sich dort mit der Horde zu bekämpfen wären sie alle male. Aber der Auftrag der wohl von sehr sehr weit oben kam hieß, schafft besagte Söldner und Späher heran, egal wo sie herkommen. Und das Schindera offensichtlich nicht die einzige hier an Bord war diskutierte man im nächsten Moment mit. Neugierig lauschte sie weiter und trat näher an die beiden heran. Eine Junge Kaldorei, man nannte sie wohl den Schatten. Lange noch stand Schi da, lauschte intressiert und schüttelte hier und da den Kopf. Doch dann lachte jemand leise hinter ihr und sie sah in dessen Richtung.
"So Unloyal wie sie sagen bin ich nicht." lachte die Fremde leise und schaukelte weiter in der Hängematte hin und her.
"Du bist der Schatten? Du bist Coravas Schattensong?" Schindera war überrascht, das hatte sie nun nicht erwartet. Neugierig trat sie näher, musternd und forschend. Das die beiden nun in ein langes Gespräch kamen und sich lange unterhielten hätte wohl keine der beiden gedacht....


Darnassus. Wie eh und je in voller Blüte. Die Schildwachen standen ihren Dienst und die Urtume trampelten durch die Gassen der Stadt. Schindera und Coravas gingen den Weg gemeinsam vom Schiff bis zum angegebenen Treffpunkt. Überrascht stellten sie fest das hier mehr als üblich los war. Offensichtlich eine große Mobilmachung. Coravas trat einen anderen Weg an während Schi sich neugierig umsah. Bald schon begann die Besprechung und überraschenderweise trug man Schi eine ganze Gruppe zu die sie leiten sollte. Nervös dachte sie an andere Aufträge. Sie hatte noch nie das Kommando gehabt. Nun gleich mit fremden Leuten? Ob das gut gehen konnte?



Der Wechsel ging schnell und quasi blind von statten. Amulett gegen ein paar wenige Silbermünzen. Seufzend steckte Coravas die Münzen weg und sah sich um.
"Ich habe noch einen Auftrag für euch. Diesmal mit größerer Belohnung. Schafft mir jemanden heran wenn eure gemeinsame Mission beendet ist." sprach die dunkle Männerstimme leise. Dabei hob man die Hand und deutete auf keine geringere Als Schindera. Verwirrt blinzelte Coravas kurz ehe sie in schallendes Gelächter ausbrach. Hier und da sah man zu ihr und sie brauchte einen Moment bis sie sich wieder vollkommen im Griff hatte.
"Seit ihr vollkommen von Sinnen? Wisst er zu wem sie gehört? Sie ist eine Tatze. Ich bin doch nicht Lebensmüde und schaufel mir mein eigenes Grab. Das ist mir kein Geld der Welt wert." Damit ließ Coravas den Herren einfach stehen und trat zu der Gruppe von Schindera. Sie gehörte ebenso zu dieser und irgendwie freute sich Coravas auf das gemeinsame Abenteuer im Eschental...
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Schindera Schattenlied
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<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Spionage und Infiltration
Thema Beschreibung: Schinderas Mission
Verfasst am: 10. Jul 2018, 20:10 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Tag der Abreise. Noch einmal, mittlerweile zum neunten mal, überprüfte Schindera ihre Ausrüstung. Die Hippogryphen warteten bereit, die anderen Gruppen waren schon lange weg. Und auch Schinderas Gruppe stand bereit und genervt wartend da. Die Stimmung war mies, Sie wusste das sie schon viel schneller und viel weiter sein sollten. Doch sie war so nervös das sie zitterte. doch noch länger warten konnte sie nicht. Seufzend trat sie zu der Gruppe und nickte allen zu. Dann ging alles ganz schnell. Die Tiere wurden gesattelt und es ging hoch in die Lüfte. Einige seufzten missmutig als die Gruppe die Dunkelküste überflogen und die volle Zerstörung wohl erst jetzt sahen. Und das obwohl es nun schon lange so war. Überall noch immer lagen deutliche Spüren des Weltenbebens herum. Erst als sie ihr Ziel erreicht hatten und die Tiere zum landen brachten besinnten sich die meisten wieder. Das Eschental... nervös sahen sich die meisten um. Der nächste Stützpunkt der Horde war nicht weit und die Situation hier alles andere als einfach. Die Tiere wurden wieder fort geschickt und sich dann in der Umgebung genaustens umgesehen. Plätze für offensichtliche und nicht offensichtliche Fallen wurden ausgespäht. Dazu ein kleiner Lagerplatz ausgesucht der sich in Form einer Höhle zeigte. Nach einer kurzen Einteilung machte sich die Gruppe daran alles vorzubereiten. Der Plan war klar und übersichtlich. Die Fallen wurden aufgestellt, dann hieß es warten. Und sie warteten lange. Doch dann entdeckte man sie. Die Shal´dorei Abgesannten und Botschafter die sich hier im Eschental umsehen sollten. Neugierig aber deutlich vorsichtig inspizierten sie die Gegend hier. Und dann gab es das Signal. Schnell griffen die Kal´dorei an und versuchten ihre entfernten Verwandten zu überwältigen. Doch das stellte sich als überhaupt nicht so leicht heraus. Wilde Kämpfe entbrannten, der ein oder andere ging ko, auf beiden Seiten aber wollte man nicht aufgeben. Zögerlich stand Schi hinter einem Baum und grübelte. Was würde Vergi nun tun? Außer dort vorn in wilder Manier mitmischen und einigen Elfen zeigen wo der Frosch die Locken hatte. Granate! Schnell zückte Schi das Ding vom Gürtel und zog den Stift. Dann warf sie es und sofort verteilte sich der dichte Nebel. Verwirrung machte sich bei allen anderen breit aber sie war daran gewöhnt. Vergi hatte sie und die anderen Tatzen so oft in diesem Nebel trainieren lassen das sie genau wusste was sie tat. Schnell schaltete sie die letzten beiden shal´dorei aus und begann diese bereits zu fesseln. Ihre Gruppe sammelte sich eher zwiegespalten als sich der Nebel endlich verzog. Die einen waren begeistert und nickt anerkennend, die anderen fanden sowas absoluten Mist und äußerten ihren Unmut deutlich....


Endlich hatten sie die gefangenen Botschafter in die Höhle geschafft und sicher versteckt. Die waren nicht nur gefesselt sondern auch geknebelt und man hatte ihnen die Augen verbunden. Bei solch magischen Langohren konnte man nie wissen. Der Tarntrank wurde eingenommen und man machte sich auf, das Ziel war das Lager der Horde. Die Orcs waren misstrauisch und verschwiegen. Doch irgendwann führte man sie durch das Lager und zeigte ihnen alles. Auch ihr Quartier, in dem es roch als hätten dort eben noch einige der Grünhäute versucht sich fortzupflanzen. Sie rümpften die Nasen, gingen aber dennoch hinein. Die erste Nacht, umgeben und getarnt unter Feinden. Das würde etwas werden. Schon bald legten sich die ersten schlafen und Schindera nutzte die Chance sich aus dem Lager zu stehlen. Ihr erster Weg führte auf einen Baum, wo sie sich über allmöglichen Situationen den Kopf zerbrach. Erst später in der Nacht ging sie zu der Höhle wo sie die Botschafter versteckt hatten. Coravas war bereits dort und machte sich daran die "Gäste" zu füttern und zu versorgen. Schindera half ihr und danach schlichen sie gemeinsam zurück ins Lager. Als sie endlich auf ihrer Bettstadt lagen schossen Schindera tausend Gedanken durch den Kopf. Was würde Vergi tun? Hatte Vergi es auch so schwer gehabt damals die Tatzen zu vereinen? Wie wurde Vergi mit dem ständigen Unmut fertig? Woher wusste Vergi wer was konnte? Wie konnte Vergi sie immer richtig einteilen? Fragen über Fragen und keine Chance sie zu stellen. Hätte sie früher gewusst was auf sie zukommt hätte sie Vergi wahrscheinlich gelöchert....
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Schindera Schattenlied
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Titel: Spionage und Infiltration
Thema Beschreibung: Schinderas Mission
Verfasst am: 24. Jul 2018, 18:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Lange schon saß die Truppe hier im Posten der Horde fest. Immer auf die Tarnung achtend verhielten sie sich weiter wie bisher. Doch nach und nach wurde ihnen klar das es hier wohl nur wenig Infos zu holen gab. Doch Befehl war Befehl also taten sie weiter wozu sie hier waren. Überrascht stellten sie eines Tages fest das es ungewöhnliche Bewegungen im Lager gab. Und kurze Zeit später wussten sie auch wieso. Ein Spezialtrupp aus Unterstadt war angerückt. Die dunklen Waldläuferinnen und die anderen Verlassenen folgten einem Troll der direkt mit dem Kommandanten des Posten sprach. Und dann wurden auch die Botschafter heran zitiert. Argwöhnisch musterte man sie erneut und behielt sie genau im Auge.

„Man hat in anderen Posten getarnte Spione der Kal dorei entdeckt. Wir sind hier um eure Personen zu prüfen. Wenn ihr gestattet, Botschafterin.“ Der Verlassene gab sich alle Mühe die Höflichkeit zu wahren und reichte Schindera einen großen Becher mit einer einfachen dunkelblauen Flüssigkeit. Kurz zögerte sie, doch dann schlug sie dem Kerl den Becher aus der Hand und stampfte empört mit dem Fuß auf den Boden auf.

„Was fällt euch ein! Wir sollen Spione sein? Wir können nicht so einfach nachgemacht werden von irgendwelchen halbseidenen Amateuren!“ wütend wand sie sich ab und verließ mit ihrer Truppe den Platz, es ging zurück in ihre Hütte wo sie erst mal tief durchatmete. Doch unter ihren Leuten ging das Gemurmel los. Wie hatte man die anderen entdecken können? Was hatte man mit ihnen gemacht? Fragen über Fragen brachten mehr und mehr Unruhe in die Truppe....



Tage später machte sich die Truppe der Horde auf den Weg, die Umgebung noch einmal genaustens zu untersuchen. Es dauerte eine ganze Weile bis man die Höhle und die darin versteckten und Gefesselten Shal dorei entdeckte. Doch damit machten die Verlassenen kurzen Prozess, ganz so wie es die Befehle der Dunklen Fürstin verlangten.


Als der Trupp zurück zum Posten kam wurden erneut alle herbei gerufen. Nervös aber um Ruhe bemüht folgten auch Schindera und ihr Team dem Aufruf. Der Posten war umstellt und alle Augen auf die Shal dorei gerichtet. Einer der Trolle kippte ohne einen Kommentar einen Sack aus. Heraus fielen die Köpfe der eigentlichen Botschafter, die einst in der Höhle versteckt gehalten wurden.
„Ihr könnt mir ein bisschen zu viel Orcisch meine Liebe“ berichtete der Verlassene und sah sich die Falschen Botschafter genau an. Doch dann ging es schnell. Wie besprochen versuchte das Team von Schindera sich zu trennen, zu flüchten und sollte es nur einer schaffen für den Rest Hilfe zu fordern. Doch da surrten Pfeile durch die Luft und man hörte Körper auf den Boden fallen. Vor Schock erstarrt sah Schindera sich um, sah wie ihr Team tot auf der Erde lag. Von Pfeilen gespickt verflog die Tarnung des Trankes nun gänzlich und wieder nahmen alle ihre normale Gestalt an. Es war das leise Knacken das Schindera hinter sich hörte und sie aus ihrer Starre riss. Sofort wirbelte sie herum und konnte dem Troll gerade noch so ausweichen. Sie musste hier sofort weg! Eilig versuchte sie zu entkommen doch da riss ein Pfeil sie zu Boden und im nächsten Moment saß ein Troll in voller Größe und Gewicht auf ihr, ihr einen seiner Dolche an die Kehle haltend.
„Oh mit euch wird man seinen Spaß haben!“ Lachte der Verlassene trocken während man Schindera fesselte...
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