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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom Gestern, um 20:00 bis zum Gestern, um 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 18. Tage des siebten Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
offene Lehrstunde
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 19. Juli am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekann
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Mi 18 Jul 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 19 Jul 2018
Thema offene Lehrstunde
Fr 20 Jul 2018
Sa 21 Jul 2018
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Di 24 Jul 2018
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Ereignisse um den Stern der Finsternis
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Dimiona
Forscherliga







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Titel:   Ereignisse um den Stern der Finsternis Verfasst am: 15. März 2017, 09:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Hier finden sich verschiedene Ereignisse die dem Zirkel während der Suche nach dem Stern der Finsternis widerfahren sind.
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Dimiona
Forscherliga







Beiträge: 61

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Titel: Die letzten Momente von Talramas Verfasst am: 15. März 2017, 09:08 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Noth war tot. Orelina hatte den Splitter gegen ihn gerichtet und so seinen Geist übernommen. So war es für Simon ein Kinderspiel ihn zu töten. Und dennoch war es nicht der Worgen der ihn umbrachte, sondern die Macht der Alten. Noth verglühte in einer grellen, grünen Stichflamme.

Die Gruppe stieg über das bisschen Asche das von ihm über war und ging gemeinsam über die schmale Brücke. Mit dem Tod des Majordomus begann sich auch Talramas zu verändern. Die Nekropole begann auseinander zu brechen. Erst stürzeten kleine Brocken von den Mauersimsen, dann ganze Steinquader von der Decke. Ein Großer Brocken zertrümmerte die Brücke hinter ihnen, sodas nur mehr die Flucht nach vorne blieb.

Am Ende des schmalen Übergangs erreichten sie eine große runde Kammer. Ignaz ging ohne zu zögern, als ob er gerufen wurde, zu einem großen Schrank der an der Wand stand. Zielsicher holte er eine kleine schwarze Schatulle daraus hervor und öffnete sie. Darin lag ein schwarzes, vierseitiges Prisma. Er betrachtete es, als wäre ein Kindheitstraum in erfüllung gegangen. Ja gerade so als ob er endlich einen alten Freund wieder sah.

Während sich die anderen noch umsahen und allerlei seltsame Objekte aus den unterschiedlichsten Kulturen entdeckten, war es Orelina deren Blick auf das Siegel am Boden fiel. Es war das selbe wie auf der Spitze Talramas´. Leise flüsterte Ignaz die Worte die es umramten. Tod und Verfall.

"Das kann er nicht ernst meinen," meinte der Direktor halb zu sich selbst gerichtet. "Wie kann Khel Thuzad nur einen solchen Zauber als Schlüsselzauber verwenden? Khelperetocs! Hilf mir!"
Die junge Nekromantin wandte sich um, lehnte ihren Stab gegen die Wand und eilte pflichtbewusst zu ihrem Vater. "Ich muss den Zauber wirken um uns hier raus zu bekommen," sagte Ignaz tonlos. "Es wird mich viel kosten, wenn das Portal sich öffnet sollten wir keine Zeit verlieren." Khelperetocs verstand und bereitete so schnell sie konnte alles vor.

Plötzlich ging ein Ruck durch Talramas. Orelina und Marius, die nebeneinander vor einem mehrere Schritt hohen Bücherregal standen, gingen zu Boden und wurden von Holz und schweren Quartbänden begraben. Ein kurzer Blick reichte Dimiona um zu sehen das Orelina offenbar bewusstlos geworden war. Ignaz intonierte inzwischen bereits seine Zauberformel und Simon und Kormek hatten nur damit zu tun sich möglichst nicht den Rücken zuzudrehen.

"Dimiona, helft mir," schrie Khelperetocs der Priesterin zu. "Wir nutzen meinen Stab als Hebel um sie rauszuholen!" Doch noch ehe sie diesen erreichte, wurde auch die schöne Totenbeschwörerin von brennenden Trümmern begraben. "Kormek! Simon! Hört auf mit dem Scheiß," sties Dimiona zornig hervor.
"Ich hol Khel! Kümmert euch um die anderen! Direktor! Es wäre langsam an der Zeit,"presste Kormek in ungewohntem Befehlston hervor. Der Worgen knurrte nur kurz, machte sich aber dann daran seinen Kampfgefährten zu bergen.

"Endlich," schrie Ignaz förmlich durch den einstürzenden Raum. Dann brach auch er zusammen. Ein Portel, ähnlich jenem durch das diese geheimen Räume betreten wurden, hatte sich geöffnet. Marius packte ohne zu zögern die bewustlose Orelina und verschwand mit ihr durch das Portal. Dimiona eilte zu Ignaz um dem Direktor auf die Beine zu helfen.

Als sie zu ihrem Fluchtweg hinsah, traute sie ihren Augen kaum. Gerade als Kormek und die verletzte Khelperetocs durch das Portal gehen wollten, packte Simon den Abenteurer an der Schulter, wirbelte ihn herum und schlug ihm seine große Axt in die Brust. Dimiona und Ignaz konnten die Blutlust in den Augen des Kriegers sehen. "Was machst du da," schrie sie entsetzt. "Was soll das?" presste Ignaz angestrengt zwischen seinen Lippen hervor. Simons Antwort war nur ein lautes Knurren, dann verschwand er in dem Portal. Unter Aufbringung ihrer gesamten Kraft schafften es Dimiona und Ignaz zu dem Portal und gingen hindurch. Ignaz Blick streifte den toten Körper Kormeks ehe ihn die Dunkelheit umfing.
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Khelperetocs Durand
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"Gelehrte der Scholomance"
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Titel:   Der Einsatz der geplünderten Titanenscheibe
Thema Beschreibung: ich hör eine Stimme die mich ruft
Verfasst am: 7. Nov 2017, 15:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Etwas Seltsames ereignete sich diesen Morgen und man mochte keine Erklärungen dafür finden. Die auserwählten Splitterträger des Sterns der Finsternis wussten, dass sie große Macht in ihren Händen hielten. Sie wussten auch, dass sie zu einer Bestimmung berufen waren. Doch im Endeffekt wussten Orelina Thanator, Ignaz Waldemar Zimmerer, Kormek Raft und Dimiona Galbert nichts. Sie trugen die Artefaktrelikte, ahnten ob ihrer Kräfte und tappten doch noch immer im Dunklen.

An jenem Morgen geschah es.

Das dämonische Artefaktrelikt „Verhöhnung des Lebens“, ein faustgroßer Kristall, begann grünlich zu leuchten. Anfangs machte er nur durch Vibration und klirrende Geräusche auf sich aufmerksam. Bald darauf war die davon ausgehende dämonische Magie deutlich spürbar. Orelina hielt ihn in ihren Händen und beobachtete die Flammen, sie bahnten sich ihren Weg in eine Richtung. Als würden sie einen Weg weisen deuteten sie in Richtung Süd-Westen. Der Dämonologe und erste Berater der Zirkelmeisterin Lurkeni sandte ein Auge von Kilrogg aus, welches eine Energiequelle auf einem Berg des Hinterlandes ausmachen konnte.

Zur selben Zeit im Sekretariat des Direktors der Scholomance. „Bumm“ und eine Schatulle krachte von einem Bücherregal zu Boden. Das „Pulsierende Prisma“ lag am Boden und warf Licht sowie Schatten an die Decke des Raumes. Ignaz schrak auf ob des Ereignisses und richtete seinen Blick nach Oben. Dem abwechselnden Farbenspiel von Licht und Dunkelheit folgend, konnte er eine Darstellung daraus entnehmen. Es glich jenem Berg im Hinterland, auf welchem Kapitän Funkenkern seinen Zeppelin landen ließ.

Kormek zog eine Augenbraue hoch als er plötzlich die Kraft des blutigen Artefaktrelikts vernahm. Die „blutbesudelte Speerspitze“ schien zu vibrieren, man konnte ein Geräusch vernehmen, als würde Stahl auf Stahl prallen. Schluckend riss Kormek die Augen auf, als sich tatsächlich Blutstropfen auf der Speerspitze bildeten, langsam herabtropften und sich ein Rinnsal bildete. Wider der Neigung floss das Blut dezent in eine Richtung und bildete am Ende des Tisches ein Lake. Man hätte meinen können, es stellt die Silhouetten einer wohl bekannten Gebirgskette dar. Nämlich jener Erhöhung, welche die Pestländer vom Hinterland trennt.

Während Dimiona langsamen Schrittes die Treppen im Anwesen Darroheims hinab schritt, hielt sie plötzlich inne. Das Bild vor ihren Augen verschwamm, Stimmen drängten in ihr Ohr und es waren nicht jene der alten Götter. Es schien, als würden ihr die Stimmen etwas sagen wollen: „Beeil dich … komm … Gipfel … Gebirgspass Hinterland“. Immer wieder vernahm sie ein drängen, flehen und schreien. Es war weniger eine Bitte denn eine Aufforderung. Plötzlich verstummten die Stimmen und Dimiona sah sich selbst, in der tränenhaften Form der „geronnenen Seelenessenz“ wieder, dem finsteren Artefaktrelikt. So abrupt die Vision über sie fiel, so endete sie auch wieder.

Die vier Splitterträger spürten weiteres, dass die Artefaktrelikte von etwas angezogen werden, ja gar als würden sie gerufen. Die Richtung war klar.
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern
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Khelperetocs Durand
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Titel: Der Stern der Finsternis Verfasst am: 20. Jan 2018, 15:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

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Khelperetocs Durand
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Titel: Eine Versammlung im Zwielicht
Thema Beschreibung: in der Bastion des Zwielichts
Verfasst am: 12. Apr 2018, 09:17 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Man hätte eine Stecknadel fallen hören können, so ruhig war es in der Halle der geschändeten Elemente. Dieser verborgene Bereich lag irgendwo in den weitreichenden Gemäuern der Bastion des Zwielichts. An jenem Morgen versammelten sich hochrangige Mitglieder des Schattenhammer Kults um eine junge, rothaarige Frau. Diese, in prunkvoller dunkler Tracht gekleidet, blickte triumphierend und gebieterisch um sich und suchte den Augenkontakt zu den Anwesenden. In ihren Händen hielt sie ein Juwel, in dessen Inneren man etwas Unruhiges ausmachen konnte. Von dem Objekt selbst ging ein stetiger Luftzug aus und sorgte dafür, dass das kurze rote Haar der Trägerin in kontinuierlicher Bewegung war.

Viona Ghelleger, selbsternannte Prophetin des Sterns der Finsternis, trat in die Mitte und ergriff das Wort:

„Aszendenten, Schänder der Elemente, Brüder und Schwestern im Geiste, die Vollendung des Sterns der Finsternis ist nah. Und ich, Viona, durch Gnaden der alten Götter Prophetin und Retterin des Zwielichts, stehe hier vor euch und halte einen Teil des Sterns der Finsternis in meinen Händen. Der Sturmfurordiamant ist in der Tat das stürmische Artefaktrelikt. Eines von Vier um diese mächtige Gabe der alten Götter mit der Macht der Elemente zu speisen. Ich war es, die Wort gehalten hat, zu euch zurückgekehrt ist. Es obliegt uns für die Vollendung des Artefakts zu sorgen. Und dazu müssen wir uns Jener entledigen, die uns dabei im Wege stehen. Ich spreche vom Zirkel der schwarzen Sonne und vorrangig von Dimiona Galbert. Sie hat euch und die alten Götter verraten, sich von unseren Idealen abgewandt. Sie stehen unserem großen Ziel im Wege! Ihr Fall wird unser Aufstieg sein und mit dem Stern der Finsternis werden wir Azeroth in Zwielicht hüllen.“

Unter den Anwesenden konnte man allgemeine Zustimmung wahrnehmen. Viona triumphierte innerlich und schritt bedächtig zum Altar der Stürme. Andächtig legte sie den Sturmfurordiamant darauf und faltete ihre Hände. Vier der Aszendenten positionierten sich darum und stimmten in Vionas Gemurmel ein. Es geschah … nichts! Absolut nichts. Dem Gemurmel folgte Getuschel bis einer der Aszendenten das Wort ergriff:

„Ruhe! Schweigt! Es ist wie ich vermutete. Die elementaren Artefaktrelikte bedürfen der Aufladung ihrer Kräfte. Verdorbener Wind mag ihn nicht zu reaktivieren, es braucht die Reinheit seines Elementes, den tosenden Sturm.“

Vionas Zähne mahlten hörbar und innerer Frust ließ sie beben. Zornig fragte sie: „Und wo werden wir fündig?“

Der Aszendent antwortete: „Der Rat der vier Winde, sie kennen Antworten, die wir nicht wissen. Während des Kataklysmus sollen sie bekämpft worden sein. Aber Elementarwesen von solcher Macht vermag man nicht vollends zu vernichten. Sucht sie, Viona.“
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Ein Sturm zieht auf
Thema Beschreibung: irgendwo auf dem Meer nahe Kalimdor
Verfasst am: 17. Apr 2018, 08:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Missmutig starrte Viona in den Himmel und musste mitansehen, wie das Luftschiff über ihnen plötzlich in einen dunklen Nebelschleier gehüllt wurde. Ihre größten Widersacher befanden sich da oben und sie hatten das selbe Ziel vor Augen, die Vollendung des Sterns der Finsternis. Seit über einem Jahreskreis lieferte sich Viona Ghelleger mit dem Zirkel der schwarzen Sonne eine aufwendige Verfolgungsjagd. Bis vor kurzem standen ihre Chancen relativ schlecht, schließlich befanden sich die vier Hauptsplitter des Artefakts in den Händen ihrer Feinde. Aber sie war nicht umsonst eine mächtige Illusionistin, gesegnet mit der Magie der alten Götter selbst. Sie wusste ihre Fähigkeiten geschickt einzusetzen und konnte so den Schattenhammer Kult von ihrer auserwählten Rolle überzeugen. Mittels Magie hatte sie den Aszendenten Realitäten vorgegaukelt, die nie der Wirklichkeit entsprachen und nun war sie zur selbsternannten Prophetin des Zwielichts aufgestiegen. Uralte Macht war entfesselt worden um Viona erstarken zu lassen und da es ihr gelungen war, in den Besitz des stürmischen Artefaktrelikts zu gelangen, genoss sie nun auch unweigerlich die Unterstützung des Schattenhammer Kults. Nun war sie dabei eben jenes Objekt nach Uldum zu überbringen, um es dort von einem mächtigen Elementarlord der Luft aufladen zu lassen. Das ihr die schwarze Sonne wieder auf den Fersen war, verärgerte Viona entsprechend.

Langsam positionierte sich die verdorbene Wolke mit gesichtsähnlichen Zügen wieder hinter die Segel des angeheuerten Schiffes und vollzog seine tiefen Atmungen, welche das Schiff unnatürlich schnell vorantrieb. Die Kultisten des Schattenhammers an Bord mussten sich enorm konzentrieren, um den Kontrollzauber auf dem Wesen aufrecht zu erhalten, ständig waren 5 Person dafür abgestellt. Eine junge Kultistin gesellte sich an Vionas Seite und richtete ihren Blick zum Horizont.

Igratha: Der Kapitän meint, wir erreichen bereits Morgen Nachmittag die Küste von Uldum, Prophetin.

Viona: Unsere Widersacher wagen erneut die Herausforderung, Igratha. Es soll mir recht sein, sie spielen mir die Artefaktrelikte direkt in meine Hände. Sicher tragen sie diese mit sich und werden sie vermutlich auch einsetzen. In ihrer grenzenlosen Unverfrorenheit wagen sie es die alten Götter und mich herauszufordern. Unsere Queste Igratha, ist heilig, vergiss das nie. Wir sind auserwählt den Stern der Finsternis zu vollenden und das Zwielicht über Azeroth zu bringen. Egal was kommen mag, am Ende werden wir obsiegen. Als eure Prophetin habe ich zu viele Opfer gebracht, zu viel aufgegeben und zu viel hinter mir gelassen um mich von dieser lächerlichen Bande aus dem Konzept bringen zu lassen.

Igratha: Und ihr wisst wohin uns der Weg in Uldum führt, Prophetin?

Viona: Natürlich, der Ruf unserer Helfershelfer eilte voraus und drang an mein Ohr. Siamat, der Herrscher des Südwinds, ist zurückgekehrt. In der verlorenen Stadt der Tol vir sammelt er seine Kräfte erneut. Nur er weiß, was zu tun ist. Siamat will gefunden werden, das ist Bestimmung!

Das Gespräch der Beiden wurde unterbrochen, als sich ein hochgewachsener Mann mittleren Alters näherte. Schwarze Tätowierungen unterhalb seiner Augenlieder ließen ihn düster erscheinen. Eine Aura der Unnahbarkeit umgab ihn und schweigend wartete er ab. Viona blickte nachdenklich zu Seiner und fragte: „Ist es soweit?“ Er nickte lediglich.
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Khelperetocs Durand
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Titel: Im Schatten des Zwielichts
Thema Beschreibung: Am Kai von Ratschet
Verfasst am: 25. Mai 2018, 07:56 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Zweimaster fuhr langsam in den Hafen von Ratschet ein und visierte dabei den ersten Steg an. Matrosen riefen sich etwas zu und schwere Seile wurden über Bord geworfen. Eine Rampe schob sich vom Deck zum Steg und fungierte dabei als Verbindungsplattform. Zwischen einigen in Leder gekleideten Personen zwängte sich ein Mann in dunkelvioletter Robe hindurch. Er schlug seine Kapuze zurück, worauf eine Glatze zum Vorschein kam. Nur wenige Schritte tätigte er auf dem Steg, blieb er doch vor einer jungen Schönheit stehen und verneigte sich. Die Dame mit kurzem gold-rotem Haar nickte ihm lächelnd zu und deutete ihm, ihr an Land zu folgen. Währenddessen wechselten die Beiden einige Worte.

Maldazzar: Das Gold wurde sicher übergeben, alles lief nach Plan. Den Anheuerungsvertrag trage ich bei mir, es fehlt lediglich noch deine Unterschrift und der Pakt ist besiegelt. Er hat bereits unterschrieben.

Viona: Endlich! Mit der Söldnerarmee und meiner Anhängerschar vom Schattenhammer sind wir endlich stark genug um uns das frostige Artefaktrelikt anzueignen und den Zirkel der schwarzen Sonne zu zerschlagen. Nichts steht der Zwielichtprophetin mehr im Weg. NICHTS!

Maldazzar: Als dein oberster Berater und Feldherr muss ich dich darauf aufmerksam machen, dass die Söldner keine zuverlässigen Soldaten sind, Viona. Im Falle einer Unterlegenheit auf dem Schlachtfeld werden sie gewiss das Weite suchen, Zwielichtprophetin hin oder her.

Viona: Sie werden bezahlt, Maldazzar. Wenn ich es verlange, dass sie sich gegen eine Übermacht ins Feld stürzen, dann MÜSSEN sie meinem Wort folge leisten. KAPIERT?

Maldazzar: Ihr Anführer sieht das sicher anders, ich bitte dich realistisch zu bleiben. Du kannst nicht gleichzeitig versuchen dem Frostriesen den Splitter abzunehmen und gegen den Zirkel ins Feld zu ziehen. Das übersteigt unsere Möglichkeiten!

Viona: Ich wäre sehr vorsichtig, wie du mit mir sprichst, Maldazzar. Ohne mich würdest du noch immer in den Katakomben der Scholomance vor dich hinvegetieren. Du hast dafür Sorge zu tragen, dass mein Wort Realität wird, dass sich mein Wille greifbar in unserer Welt manifestiert. Ich bin die Zwielichtprophetin!

Maldazzar: Der Rat der Aszendenten will Erfolge sehen, nachdem dir die 500 Goldstücke gewährt wurden um …

Viona: SCHWEIG! Niemand wird mich von meinem Ziel abbringen den Stern der Finsternis zu vollenden. All die Jahre habe ich darauf hingearbeitet, Liebe zu einem wertlosen Stück Fleisch vorgegaukelt, um mich einer höheren Bestimmung zu entziehen, nur um diese Bestimmung selbst zu ändern. Ich habe es geschafft, dass die Alten Götter statt meiner die blonde Schwätzerin als Schlüssel erwählten, Maldazzar. Ich habe die Alten Götter selbst getäuscht, erkenne meine Macht an. Ich kann und werde nicht zulassen, dass mir der Zirkel noch einmal in die Quere kommt. Ich werde es sein, die das große Werk vollendet und mit Genuss werde ich es mitansehen, wenn statt meiner Dimiona als letztes Bindeglied im Stern aufgeht. Dann werde ich herrschen, vom Stern der Finsternis aus, über ganze Welten und darüber hinaus.

Für einige Augenblicke herrschte eine bedrückende Stille. Maldazzar erkannte in diesem Moment, dass Viona tatsächlich glaubte, was sie sagte. Entweder war es Überzeugung, ein Anfall von Selbstüberschätzung oder purer Wahnsinn, der aus ihr sprach. Größenwahn war ihm seit seinem Dienst unter Ignaz W. Zimmerer nicht fremd, aber das hier überstieg sogar noch dessen Auswüchse von Realitätsverlust. Maldazzar sah sich erneut in einer persönlichen Zwickmühle und misslichen Lage. Aber ihm war auch bewusst, dass er nicht mehr aus konnte. Viona hatte ihn in der Hand und er war ihr auf Gedeih und Verderb ausgeliefert.

Viona: Wann sind die Söldner bereit?

Maldazzar: Ich schätze eine Mobilmachung in etwa drei bis vier Wochen als realistisch ein.

Viona: Dann weißt du also nun, wie lange du Zeit noch hast, den geheimen Aufenthaltsort des Zirkels der schwarzen Sonne ausfindig zu machen. Es sollte dir viel daran liegen, die Gunst der Zwielichtprophetin zu erhalten, Maldazzar.

Viona ließ Maldazzar am Kai stehen und schlenderte langsamen Schrittes zum Bankengebäude. Zweifelnde Blicke ihres Beraters verfolgten sie dabei.
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Khelperetocs Durand
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Titel: Ein OOC Statement
Thema Beschreibung: einige Gedanken
Verfasst am: 29. Mai 2018, 14:53 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Langsam aber doch nähern wir uns dem Finale im großen RP Plot um den „Stern der Finsternis“. Ein Projekt unserer kleinen Rollenspielgemeinschaft vom Zirkel der schwarzen Sonne. Für mich ein Einlass zu einem Rückblick, aber auch für Worte des Dankes und der Anerkennung.

Im Jänner 2017 (!) traten IC geschichtliche Ereignisse in Gange, die den Zirkel der schwarzen Sonne auf ein mächtiges Artefakt der alten Götter aufmerksam machten. Die Forschungs- und Ermittlungsarbeiten forderten unsere Charaktere und schließlich wurde klar, dass das Artefakt aus 8 Teilen bestehen würde. 8 Artefaktrelikte, die sogenannten Splitter. Diese galt es zu finden. Viele Plotabende drehten sich um diese Suche und führten unsere Charaktere in die zerstörte Stadt von Stratholme, in die eisigen Weiten Nordends, in das Zwielicht des Schattenhochlandes bis hin zu den heißen Sanden von Tanaris. So erwarben wir die vier Hauptsplitter des Sterns der Finsternis. Die Suche nach den Elementarsplittern führte uns schließlich in die Tiefen des Schwarzfelsen, rüber nach Kalimdor bis nach Uldum und zuletzt in die Vergangenheit selbst, in das Süderstade vor 15 Jahren. Der letzte Splitter ruht in Winterquell und wartet darauf gefunden zu werden, auf das der Stern der Finsternis Vollendung finden mag.

Ohne Zweifel handelt es sich bei diesem Plot um den größten und umfangreichsten Handlungsstrang, den ich seit 2012, Beginn meiner RP Spielzeit auf der Nachtliga, mitgestaltet habe. Doch ein Plot ist nur das, was die Spieler daraus erschaffen. Unzählige /random 20 Chatbefehle wurden von uns auf die Tastatur getrommelt und sorgten oft für große Siege oder bescherten uns bittere Niederlagen. Die Spieltiefe, die sich entwickelte, der Flair der Umgebung und die Interaktion unserer Charaktere trugen dazu bei, dass wir Geschichte schreiben durften. Jeder Abend formte die Eigenschaften unserer Helden und ließ sie an persönlicher Hintergrundgeschichte gewinnen. Unvergessliche Erinnerungen, wo Orelina irgendwelche Portale berührte, Dimiona furchterregende Kisten geschenkt bekommen hat, Nehelenya für so manches „Ups“ sorgte oder Khelperetocs einfach jede Handlung (20er Wurf) in den Sand setzte. Wir lachten, bangten, hofften und kämpften Seite an Seite. Unsere Helden, eben von dunkler Gesinnung, sind uns schon sehr ans Herz gewachsen und ich erlaube mir zu behaupten, dass diese mittlerweile durch unser Rollenspiel im Spiel selbst oder über Whats App einen gewissen Status von „Leben“ erlangt haben.

An dieser Stelle bedanke ich mich recht herzlich bei den Spielerinnen / Spieler von Orelina, Dimiona und Kormek. Eure Beiträge, Euer Mitwirken und Eure Ideen sind es, die eine solche Geschichte lebendig machen und mir viele, viele, viele schöne Abendstunden beschert haben. Es war und ist Kino, das darf man sagen! Es freut mich diesen einzigartigen Handlungsstrang mit euch abschließen zu dürfen, aber es gibt noch etwas, dass mich noch mehr freut. Nämlich das Wissen, dass unser gemeinsames Abenteuer mit der Vollendung des Sterns der Finsternis nicht endet. Ein weiteres, großes Abenteuer von selbiger Dimension wartet auf uns. Erwähnt möchte ich auch den Spieler von Morgoth haben, der uns hin und wieder mit guten Ideen bereichert, sowie den Spieler von Ignaz W. Zimmerer, der uns doch über eine beträchtliche Zeit im Rollenspiel begleitet hat und viele Entwicklungen mitgestaltet hat.

In diesem Sinne wünsche ich uns viele weitere unterhaltsame Abende auf Azeroth, im Nether, auf Draenor, in der Scherbenwelt oder wo auch immer!

Andor
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Entscheidungen
Thema Beschreibung: auf einer Insel nahe der Düstermarschen
Verfasst am: 22. Jun 2018, 15:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Drei Schiffe unter dem Wappen einer grünen Hornisse näherten sich einer Insel vor der Küste der Düstermarschen. Auf einem vorgezogenen Steg wartete eine rothaarige Frau in auffallender violetter Robe. Eine pompöse Krone aus Eisen zierte ihr Haupt. Das größere Schiff legte an und eine Planke wurde auf den Steg geschoben. Herab trat der Anführer der Söldnerbande Rhamin Thallis. Seine grüne Lederkluft saß eng an während er die Planke herab schritt. Er begrüßte die Dame, welche ihn in Empfang nahm, mit einem nicken und begleitete sie an Land.

Rhamin: Gibitz hat Wort gehalten, die Freischärler werden noch heute Abend hier eintreffen. Ich hab’s dir gleich gesagt, mit den Baronen vom Dampfdruckkartell kann man Geschäfte machen. Zumindest mit Einigen von diesen Speichelleckern.

Viona: Gut, somit sind sämtliche Vorbereitungen abgeschlossen. Wir sind bereit den Zirkel der schwarzen Sonne direkt anzugreifen, Rhamin. Jetzt liegt es an Maldazzar, und ich bete für ihn, dass er erfolgreich war. Ansonsten werden den bereits angedrohten Konsequenzen nun auch Taten folgen.

Rhamin: Also weiß man noch immer nicht, wo sich dieses dunkle Pack eigentlich versteckt. Viona, das kann doch nicht so schwer sein! Lass mich den Laden in Eisenschmiede auseinandernehmen. Maldazzar dümpelt seit Wochen in Shattrath rum, umsonst. Das Etablissement von diesem Zauberer war nur eine falsche Spur.

Viona: Deine Professionalität in Ehren, Rhamin. Aber du kannst nicht einfach mit deinem Schlägertrupp in Eisenschmiede reinmarschieren, den Laden des Artefaktmagiers auseinandernehmen und wieder verschwinden. Das Letzte was ich jetzt noch brauchen kann sind Zwerge die herum schnüffeln.

Rhamin: Du hast eine beachtliche Truppe kampffähiger Soldaten hinter dir, aber keinen Zielort. Irgendwie läuft da gewaltig was schief, Viona. Und denk dran, ob wir jetzt für dich unsere Klingen schwingen oder im Zelt Bier saufen, du zahlst trotzdem unsere Löhne.

Viona: Wenn Maldazzar heute Abend ohne eine nennenswerte Spur zurückkehrt liegt eine Planänderung vor. Die Vernichtung der schwarzen Sonne muss warten. Ich werde uns ein Portal nach Winterquell öffnen, einen astralen Anker habe ich dort bereits hinterlassen. Wir strecken den Eisriesen nieder und nehmen uns den Frostsplitter. Danach kümmern wir uns um Orelina und ihre lächerliche Bande. Wobei die rothaarige Missgeburt nicht mein Primärziel ist.

Rhamin: Sondern?

Viona: Dimiona, Dimiona die Schattenpriesterin und Schlüssel der alten Götter zum Stern der Finsternis. Sie wurde wie ich auserwählt das Schicksal dieses mächtigen Artefakts zu besiegeln. Aber ich bin nicht bereit dafür in den Tod zu gehen, denn ich werde es sein, die ihn beherrschen wird. Und dann, Rhamin, wird sich das Zwielicht über Azeroth wölben und ich werde herrschen. Selbst die alten Götter werden die Genialität meines Planes anerkennen und mir einen rechtmäßigen Platz in ihren Reihen anbieten.

Rhamin: Ich hoffe nur, dass es in deiner neuen Ordnung für Azeroth gegrillte Garnelen, leichtbekleidete Tänzerinnen und jede Menge Rum gibt.

Viona warf Rhamin einen undeutbaren Blick zu und wandte sich dann von ihm ab. Einige Kultisten des Schattenhammers eilten zu ihr und beschäftigten sie mit Fragen und Erklärungen.
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