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Offene Lehrstunde
Ereignis vom Gestern, um 20:00 bis zum Gestern, um 22:00
Autor: Aveline Antworten: 1

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 20. November am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Themenpunkte:

- König Anduin Wrynn
- Zwische
KalenderKalender
Di 20 Nov 2018
Thema Offene Lehrstunde
Mi 21 Nov 2018
Do 22 Nov 2018
Fr 23 Nov 2018
Sa 24 Nov 2018
So 25 Nov 2018
Mo 26 Nov 2018
Heute ist der 21. Nov 2018, 06:39
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Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
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Khelperetocs Durand
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel:   Ausblick
Thema Beschreibung: auf einem Hügel in Astralur
Verfasst am: 29. Dez 2017, 10:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Drei Tage ist es nun her, dass Khelperetocs von Mitgliedern der schwarzen Sonne aus der Darrowehr befreit worden war und anschließend durch das Portal in Darroheim gedrängt wurde. Natürlich erwartete die schwarzhaarige Nekromantin die verwüsteten Lande auf der anderen Seite, natürlich stellte sie sich innerlich darauf ein diesen roten, kargen Boden im Süden der östlichen Königreiche wieder zu betreten. Doch es kam anders.

Auf der anderen Seite des Dimensionsportals erwarteten sie bereits unbekannte Personen, packten sie an den Ellenbogen und begrüßten sie in einer dunklen, kalten Höhle. Verwunderung war ihr auf das Gesicht geschrieben. Wo war sie? Wer waren diese Leute? Für Fragen blieb keine Zeit, es hätte auch keinen Sinn gemacht. Khelperetocs musste selbst erfahren, wo sie war. Als sie die Höhle verlassen hatte richtete sie ihren Blick gen Himmel. Der Sternenkunde etwas bewandert hätten ihr die Gestirne die gewünschten Antworten geliefert, aber der Anblick der sich ihr da geboten hat, ließ sie verstummen. Langsam war sie auf den Knien zusammengesackt, mit unglaubwürdigen Blick hat sie ihren Mund geöffnet und verstummte dabei. Sie war umringt vom Nether, die violetten, wabernden Lichtstrukturen zogen sich über ein seltsames Gewölbe ober ihr. Khelperetocs brauchte einige Momente um zu begreifen, wo sie war und doch sollte sie es noch nicht verstehen. Ein ihr unbekannter Gnom erklärte ihr darauf, dass sie sich auf einem im Nether schwebenden Felsbrocken befinde, fern ab von Azeroth.

Nun kauerte sie auf einem kargen Vorsprung eines kleinen Felsmassivs und betrachtete das emsige treiben im Tal. Eine qualmende Kräuterzigarre und fader Rum aus Beutebucht waren ihr in die Höhe gefolgt. Elementarwesen, welche unter Kontrolle gezwungen worden waren, schleppten Kisten mit Rohstoffen vom Dimensionsportal heran. Fremde Personen, welche Lyon Dechiffres Netzwerk angehörten, riefen und deuteten im Tal herum. Die Gelehrten der schwarzen Sonne kundschafteten, besprachen, diskutierten und beobachteten, während Handwerker damit beschäftigt waren, die desolaten Gebäude auf dem Eiland langsam instand zu setzen. Rund um ihr war so viel Bewegung, nur sie selbst erstarrte im Fluss der Zeit. Sie fühlte sich wie ein isolierter Fremdkörper in einer neu gedeihenden Welt. Die Ereignisse um sie herum nahmen ihren Lauf, aber sie war noch nicht so weit, die jüngsten Entwicklungen um ihre Person selbst annehmen zu können. So viele Jahre war die Scholomance ihr sicheres Eiland gewesen, ihr zentraler Lebensmittelpunkt. Ein Hort wo sie unter ihresgleichen handeln und wirken konnte. Nach der Flucht aus der Darrowehr und der Abkehr von ihrem Vater war Astralur unweigerlich ihre Zukunft, doch ihren Platz musste sie hier erst noch finden. Der Zirkel der schwarzen Sonne war dem Zorn ihres Vater entkommen und hat inmitten den Weiten des Nethers einen neuen Weg beschritten. Nichts geschah grundlos, davon war Khelperetocs überzeugt. Bis sie so weit war, die ersten Schritte zu dieser Gesellschaft zu setzen, brannten Zigarrenqualm und Rum ihre schmerzhaften Erinnerungen aus.
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern
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Khelperetocs Durand
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel: Ein geheimes Treffen
Thema Beschreibung: in den Ruinen von Alterac-Stadt
Verfasst am: 9. Feb 2018, 15:06 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Berge Alteracs wiesen mehr Schneemasse als sonst vor und es war noch dazu stürmisch. Von Norden her wehte eiskalter Wind und brachte neuen Schneefall mit sich. Zwischen Felsen und Steinwänden pfiff ein schneidender Hauch der Kälte und sogar die hiesigen Yetis verkrochen sich in ihren Höhlen. Zwei Gestalten, in dicken Stoffen gehüllt, schleppten sich in Richtung der Ruinen von Alterac-Stadt. Die maskuline Gestalt der beiden Wanderer schien gegen dieses Wetter so gut wie immun zu sein, ihn beeindruckte die Kälte nicht im Geringsten. Die zierlichere Gestalt, wohl von weiblicher Natur, hingegen kämpfte mit den Strapazen dieser Reise. Kormek Raft und Khelperetocs Durand setzten einen Fuß vor den anderen und verweilten erst nahe der zerstörten Stadtmauer. Die junge Nekromantin drückte sich in einen kleinen Vorsprung und hauchte über ihre Hände. Sie zitterte am ganzen Leib. Ihr alter Freund und Vertrauter Kormek hätte sie wohl nur zu gern in den Arm genommen, aber von dem Wiedergänger ging keine Lebenswärme mehr aus. Er war dem Tode näher als dem Leben.

Während sich die junge, schwarzhaarige Schönheit etwas aufwärmte, spähte Kormek über die Stadtmauer in die Ruinen hinein. Nach einer gefühlten Ewigkeit kehrte er zu Khelperetocs zurück und teilte ihr mit, er habe etwas Licht in einem heruntergekommenen Haus vernommen. Das mussten sie sein. Erleichtert nickte Khelperetocs und erhob sich. Sie überwanden die Stadtmauer und näherten sich besagtem Gebäude. Als zwei Männer in Rüstung mit der Heraldik des Kults der Verdammten aus dem Haus heraustraten, wusste Khelperetocs, dass sie richtiglagen. Schweigend wurden sie empfangen und in das Innere des Hauses geleitet. Die Nekromantin erspähte die Zielperson auf einem Stuhl kauernd, Meister Ambrosius Firlar, Sprecher des Kults im Pestwald. Während sich Khelperetocs zu ihm gesellte behielt Kormek sowohl die Wachen, als auch den alten Greis selbst genau im Blickfeld.

Ambrosius: Die Toten sollen dienen, mein Kind. Ein Wagnis von euch, mich hier her zu bitten. Und ein noch größeres Wagnis, dass ihr euch hierherwagt. Manche würden es als mutig, andere als töricht und dumm bezeichnen.

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Meister Ambrosius. Ihr habt meine Botschaft erhalten und meinen Dank spreche ich euch aus, dass ihr meinem Ruf hier her nach Alterac gefolgt seid.

Ambrosius: Gerüchte um eure Person kursieren wie eine ansteckende Krankheit innerhalb des Kults. Einst hieß es, euer Vater hätte euch hinrichten lassen. Dann hörte man von einem Feuer an der Darrowehr, in welchem ihr umgekommen seid. Schließlich hatte man an mein Ohr getragen, dass euch der Zirkel der schwarzen Sonne zu einer Flucht verholfen hat. Indem ihr hier vor mir steht, muss wohl Letzteres der Wahrheit entsprechen.

Khelperetocs: Ihr mögt recht behalten, Meister Ambrosius. Ignaz hat sich des Verrats am Zirkel der schwarzen Sonne schuldig gemacht, so musste auch ich für mich eine Entscheidung treffen. Und diese fiel zu Gunsten von Madam Thanator aus.

Ambrosius: Nicht zuletzt, weil ihr dieser rothaarigen Hexe verfallen seid, aber ich mag mich hüten dies zu bewerten. Aber ich sage euch, dass ihr viel für diese Frau aufgegeben habt, Zuviel meines Erachtens. Ich wäre es gewesen, der euch auf den Stuhl der Darrowehr geholfen hätte. Ich wäre es gewesen, der Ignaz Sturz zu eurem Aufstieg verwandelt hätte. Aber die Würfel sind gefallen.

Khelperetocs: Welche Informationen könnt ihr mir zukommen lassen, Meister Ambrosius?

Ambrosius: Es herrscht Chaos an der Darrowehr. Ignaz hat alle Hände voll damit zu tun sein Schattenreich vor dem Niedergang zu bewahren. Namhafte Helfershelfer sind entweder gefallen, oder haben sich von ihm abgewandt. Er führt einen Krieg gegen die Argentumdämmerung mit einer ungeteilten Verbissenheit. Der Kult der Verdammten wird sich ebenso von ihm abwenden, mein Kind. Wir streiten nicht für eine verlorene Sache. Es gilt nicht länger Boden zu gewinnen, sondern Boden zu halten.

Khelperetocs: Davon ausgehend, dass Ignaz der schwarzen Sonne gefährlich werden könnte, bin ich unteranderem auch hier.

Ambrosius: Eure Sorge ist nicht gerechtfertigt, der alte Kauz hat eben andere Hürden zu bewältigen wie euren Zirkel zu diskreditieren. Aber ich erahne beidseitige Interessen, mein Kind. Mitunter sollten der Zirkel und der Kult seine Verbindung neu bewerten. Dazu gesellt sich ein nicht geringer Aspekt, mein Kind.

Khelperetocs: Und der wäre?

Ambrosius: Wir haben momentan Gäste im Pestwald aufgenommen. Kapitän Funkenkern und seine Mannschaft.


Während sich Kormek und Khelperetocs schluckend ansahen, lächelte Meister Ambrosius süffisant.
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Khelperetocs Durand
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 491

[ Charakterinfo ]
Titel:   Wiedersehen
Thema Beschreibung: in den Pestländern
Verfasst am: 16. Feb 2018, 12:52 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der morsche Ast knirschte unter ihren Füßen auf, der karge Boden war ihr nur all zu gut bekannt. Einst nannte sie diesen Fleck Azeroths ihre Heimat, so trist, schauderhaft und verdorben sie auch waren, die Pestländer. Khelperetocs wanderte durch die karge Einöde und wich dabei dem vor Ort hausendem Getier aus. Sie kannte jeden Hügel, jeden Baum, sie erinnerte sich all zu gut an all die Gegebenheiten. Die Düsternis des Ortes hüllte sie ein wie ein wärmender Pelzmantel, dort zog es ihr Herz hin. So grotesk und skuril es auch sein mag, dass ein lebendes Individuum von solch einem schauderhaften Ort angezogen wird, so real war es auch. Khelperetocs hatte eine beträchtliche Zeit hier verbracht und dieses Dasein zur Gewohnheit werden lassen. Und schließlich hatte ihr Stand an der Darrowehr ihr Ansehen und Luxus eingebracht. Doch dies war nun vorbei, nun wandelte sie im Schatten ihrer Vergangenheit, um hier eine neue Zukunft mit zu gestalten. Die junge Nekromantin machte sich selbst ein Bild vor Ort, führte mit ihrem langjährigen Vertrauten Kormek Raft einen Lokalaugenschein durch. Immer wieder richtete sie ihren Blick zum Himmel und suchte diesen nach einem alten Gefährten ab, dem untoten Seuchenvogel Calein. Sie hatte das verfaulte Gezücht bei ihrer Flucht aus den Pestländern zurückgelassen und hoffte insgeheim, sie würde ihn ausfindig machen können.

Während die Beiden durch das Unterholz eines längst vergessenen Wäldchen schlenderten, ließen sie plötzlich nahe Geräusche aufhorchen. Schreie, der Klang von Metall auf Holz und Metall auf Metall. Hingegen Kormeks Warnungen folgte die schwarzhaarige Schönheit den Geräuschen und erblickte nun einige Personen, die sich bekämpften. Sie konnte eine Standarte mit einem Raben auf orangenem Grund ausmachen, eindeutig Schergen der Darrowehr. Diese erwehrten sich einigen Soldaten, die heraldische Symoble der Argentumdämmerung trugen. Es war, als fochten sie einen Stellvertreterkrieg für Licht und Schatten aus. Khelperetocs gelüstete es in das Geschehen einzugreifen, aber Kormek hielt sie zurück. Er hatte recht, es war nicht mehr ihr Krieg. Sie warteten ab und schließlich gingen die Streitkräfte der Darrowehr als Sieger hervor. Ein schwer verwundeter Student der Scholomance wurde von seinen Gefährten schreiend zurückgelassen und so seinem unausweichlichen Schicksal überlassen. Sie fanden es nicht der Mühe wert sich ob seiner anzunehmen und flohen in das Dunkel der einbrechenden Nacht.

Khelperetocs lächelte Kormek düster zu und wartete ab bis die Gruppe außer Sicht- und Hörreichweite war. Langsam näherte sie sich dem am Boden liegenden und röchelnden Studenten. Dieser blickte mit großen Augen auf als er Khelperetocs erblickte.

Modhun: Verräterin! Dreckige Verräterin!

Khelperetocs: Begrüßt man so eine alte Freundin, Modhun? Ich hatte dich als anständigen und höflichen Zeitgenossen in Erinnerung.

Modhun: Die Feigheit steht dir ins Gesicht geschrieben, Schlampe. Der Direktor wird auch dich zur Strecke bringen, sobald die Pestländer erobert sind.

Khelperetocs: Zwitschere ruhig weiter, denn du wirst mir nun Alles erzählen was sich so an der Darrowehr zuträgt.

Modhun: Du wirst nichts von mir erfahren, Luder.

Khelperetocs: Oh doch, das werde ich. Im Leben kann ich dich nicht dazu zwingen, im Untot aber sehr wohl. Kormek, kümmere dich um Modhun, lebend nützt er mir nichts. Derweil bereite ich ein Ritual vor.

Ein letzter Schrei war noch zu vernehmen, bevor sich wieder Stille über diesen Fleck der Pestländer legte.
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Khelperetocs Durand
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"Gelehrte der Scholomance"
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Titel:   Alte Heimat
Thema Beschreibung: in der Taverne zu Menethil
Verfasst am: 22. Feb 2018, 14:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Menethil! Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft trafen sich an genau diesen einem Ort. Für betrunkene und singende Matrosen war er ein sicherer Hafen, für Händler ein Punkt für Transaktionen aller Art, für Khelperetocs hingegen war er mehr. Hinter einem Haus am Strand, nahe einer feuchten Gasse, hatte sie das Licht der Welt erblickt. In Armut und Not war sie als ungeliebte Tochter einer betrübten Mutter aufgewachsen. Den Vater hatte sie nie zu Gesicht bekommen, er war scheinbar als Held in Nordend gestorben. So die Erzählung. Khelperetocs hasste und liebte Menethil zugleich, sie pflegte eine ganz eigene Verbindung zu dieser Hafenstadt.

An jenem nebelverhangenen Morgen betrat sie diese alte Heimat mit Kormek an ihrer Seite. Ihr langjähriger Vertrauter und Weggefährte war ihr eine stetige Stütze. Die junge Nekromantin zog unbewusst ihre Kapuze etwas tiefer ins Gesicht, um ihr Antlitz vor neugierigen Blicken zu verbergen. Langsamen Schrittes bewegten sich die Beiden zur Taverne um etwas einzukehren. Nach einer ausgiebigen Mahlzeit zog es Kormek an den Steg, wo er ein- und auslaufende Schiffe beobachtete. Khelperetocs wickelte derweil eine Zimmerreservierung ab. Dieses Zimmer sollte am heutigen Abend der Tarnung dienen. Sie hatte aus sicherer Quelle erfahren, dass am heutigen Abend im Keller der Taverne ein geheimes Treffen zwischen Vertretern des Schattenhammer Kults und Ignaz Schattenreich stattfinden soll. Und an diesem Treffen würde man uneingeladen teilnehmen. Am Abend würde Orelina samt Begleitung eintreffen, hoffentlich.

Den Nachmittag hindurch spähte Khelperetocs beim Fenster des Zimmers hinaus um etwaige auffällige Personen auszumachen. Sie mussten ihren Widersachern einen Schritt voraus sein und Wissen war der Schlüssel zum Erfolg. Jüngst waren Entwicklungen ins rollen geraten, welche die Aufarbeitung ihrer eigenen Vergangenheit vorantrieb. Während ihrer Zeit als Hand des Grafen, an der Seite von Ignaz Waldemar Zimmerer, hatte sie Alles daran gesetzt seine Machtposition zu festigen. Sie hatte weder Folter, noch Erpressung, geschweige denn Mord gescheut, um den selbsternannten Grafen zu schützen. Er hatte sie zu seiner Tochter erwählt, er hatte ihr Kostbarkeiten geschenkt und sie doch kurz an der Leine gehalten. Als sein Wahn ungeahnte Formen angenommen hatte, hatte auch sie sich von ihm abgewandt und sich für Orelina entschieden. Und nun plant sie mit dieser aus erster Hand den Sturz von Ignaz. Schon bald würde sie sich erneut mit Meister Ambrosius Firlar vom Kult der Verdammten treffen. Schon bald würden Entwicklungen ihren Lauf nehmen, welche die Pestländer wie eine tosende Welle erfassen. All dies hing an einem seidenen Faden. Würde der Kult der Verdammten am Ende wirklich seinesgleichen verraten? Was tun, wenn die Verräter selbst zu den Verratenen werden? Wer wird am Ende zusammenhalten? Khelperetocs wischte die Zweifel aus ihrer Gedankenwelt, denn man war bereits zu weit gegangen. Man hat bereits unwiderrufliche Schritte für eine neue Zukunft gesetzt. Die Scholomance musste von Ignaz befreit werden. Ihr lag noch immer etwas an dieser Lehranstalt und an manchen Personen dort.

Am frühen Abend erblickte sie drei Männer, welche die Tavernen Stube betraten. Sie waren Khelperetocs nur all zu gut bekannt. Ehemalige Schurken des Syndikats, nun im Dienste von Ignaz Waldemar Zimmerer. Sie würden dieses geheime Treffen absichern. Es brauchte eine Ablenkung und sie hatte auch bereits einen Plan dafür entwickelt. Möge die Nacht hereinbrechen!
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Befragung
Thema Beschreibung: Irgendwo im Sumpfland nahe Menethil
Verfasst am: 23. Feb 2018, 14:19 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Mann keuchte und versuchte vergebens die Stricke um seine Hände zu lockern. Sie waren fest, viel zu fest und schnürten ihm das Blut zu den Fingern ab. Über der Stirn tobte eine klaffende Wunde und seine Nase hatte auch schon einmal besser ausgesehen. Sein Blick galt der Ferne, er konnte die Silhouetten der Stadt Menethil noch immer ausmachen, während er im sumpfigen Morast der Wildnis kauerte. Alles war sehr schnell gegangen. Noch eben befand er sich im Keller der Taverne und jetzt hockte er gefesselt an einem Strauch. Seine Entführer konnte er nicht sehen, aber hören. Hinter ihm tuschelten sie unverständliche Worte.

Nach einer Weile bäumte sich ein Schatten über den Gefangenen auf. Er blickte auf und erkannte ein allzu bekanntes Gesicht. Die Züge jener Frau, die über einen Jahreskreis lang eine direkte Vorgesetzte seinerseits war. Er spuckte vor ihre Stiefel aus und verzog angewidert das Gesicht.

Khelperetocs: Na, na, na Kem. Wollen wir nicht anstandshalber die Form wahren und uns wie zivilisierte Menschen verhalten? Vor allem bei einem so netten Wiedersehen.

Kem: Was wollt ihr, Durand? Was wollt ihr wissen? Ich weiß, dass ihr immer an die Informationen rankommt, die ihr braucht. Und sei es dadurch, dass ihr mich tötet und anschließend meinen Geist herbeizwingt und unterjocht. Und ich kenne euch zu gut, um zu wissen, dass ihr mich nicht am Leben lässt.

Khelperetocs: Es verdirbt einem fast den Spaß, ihr kennt mich ja wirklich besser als ich vermutete, Kem. Tja, egal! Was war der Grund dieses Treffens mit dem Kultisten vom Schattenhammer? Und wage es nicht einmal daran zu denken, mich zu belügen, Kem. Ich zieh dir lebend die Haut vom Leib, glaube mir. Zeige dich kooperativ und ich erspare dir immerhin die Folter vor deiner Hinrichtung.

Kem: Graf Zimmerer hat der Auslieferung eines Gefangenen zugestimmt. Der Schattenhammer Kult war jedoch nicht in der Lage die volle Goldsumme zu beschaffen. Hier und heute sollte eine Anzahlung abgewickelt werden, die ihr ja klugerweise verhindert habt. Aber das wird auch euch nicht mehr tangieren, Durand. Schon bald wacht ihr mit einem Dolch in der Brust auf. Der Graf hat seine neue Hand bereits damit beauftragt, euch zu suchen und zu richten. Im Tod gehe ich euch lediglich voraus.

Khelperetocs: Wer ist die neue Hand des Grafen?

Kem: Rikarda vom Graudickicht. Nach Nakladoras Tod ist die Syndikatsschurken aufgestiegen und hat sich bewährt, sowohl innere als auch äußere Feinde aufzuspüren und kalt zu stellen. Eure Festnahme hat sie zu ihrem persönlichen Ziel erklärt, Durand. Ihr seid nirgends mehr auf Azeroth sicher.

Khelperetocs: Nun bin ich aber beruhigt, dass ich so selten hier weile. Kormek, bitte entledige dich unserer Last.

Die Raptoren des Sumpflands erfreuten sich an jenem Tage einer besonderen Mahlzeit. Kormek und Khelperetocs ließen das Moor hinter sich und erreichten am frühen Abend noch Dun Modr. Ihr Ziel lag vor ihnen, die Pestländer. Ein wohl alles entscheidendes Treffen mit dem Kult der Verdammten stand an und duldete keinen Aufschub.
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Die Schlange aus dem Nest locken
Thema Beschreibung: in den Ruinen von Alterac-Stadt
Verfasst am: 26. Feb 2018, 14:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Fußspuren saßen tief im gefrorenen Schnee entlang des Pfades gen Norden. Die Gebirge von Alterac waren einerseits für klare Luft, andererseits für eine dauerhafte Schneedecke bekannt. Doch dieser Winter hatte es wahrlich in sich und die Schneegestöber fegten über die verschneiten Gipfel hinweg. Vereinzelt nahm man Leben wahr, hier und da ein Vogel oder ein Yeti, welcher sich der Jagd widmete. Die Oger in den Ruinen von Alterac-Stadt hausten in den zerstörten Gebäuden und entzogen sich so dem eisigen Dasein. Dies erleichterte es Kormek und Khelperetocs immerhin ungesehen in die Überreste der Stadt zu gelangen. Erneut war dort ein geheimes Treffen zwischen ihnen und dem Kult der Verdammten organisiert worden, und erneut sollen zukunftsträchtige Entscheidungen getroffen werden, welche große Veränderungen herbeiführen sollen. Innerhalb der Stadtmauern konnten die Beiden eine dunkle Gestalt ausmachen, welcher sie mit etwas Abstand folgten. Sie wurden zu einer niedergebrannten Hütte gelotst und weiter zu einem modrigen Kellerabgang. Bei fahlem Kerzenlicht erwartete Meister Ambrosius Firlar die Beiden.

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Meister Ambrosius. Gut das ihr meiner spontanen Einladung folgen konntet. Die Zeit drängt, wir müssen was das Schattenreich von Ignaz Waldemar Zimmerer betrifft eine Entscheidung herbeiführen. Stellvertretend für die Zirkelmeisterin darf ich Interesse an einer Zusammenarbeit bekunden, schließlich verfolgen wir die selben Ziele, den Sturz dieses Despoten Zimmerer. Wir haben auch einen Plan dazu ausgearbeitet.

Ambrosius: Lasst hören, mein Kind, ich bin ganz Ohr.

Khelperetocs: Mithilfe der Schattenpriesterin Dimiona wird die Zirkelmeisterin Orelina mit Ignaz mental in Kontakt treten. Sie ist seine persönliche Nemesis, die einzige Person neben mir in seinem Leben, die ihm widersprochen hat. All sein Zorn, all sein Hass konzentriert sich auf sie, die es gewagt hat, ihn aus dem Zirkel zu entfernen. Ich kenne Ignaz, nur all zu gut. Die Tatsache, dass Orelina vor seinen Toren steht, wird ihn erzürnen und unüberlegt handeln lassen. Sie wird ihn herausfordern, auf das diese Fehde ein für allemal ein Ende nehme und er wird darauf eingehen. Wir locken Ignaz mit seinem Gefolge aus der Darrowehr, der Zirkel stellt sich ihm. Und genau hier kommt ihr ins Spiel, Ambrosius. Ihr lauert Ignaz mit eurer Streitmacht bei einem vereinbarten Ort auf und fällt ihm in den Rücken. Anstatt der erhofften Verstärkung zwingt ihr ihn zur Aufgabe. Derweil dringe ich mit einer kleinen Eingreiftruppe in die Scholomance ein und befreie die inhaftierten Arbeiter und Studenten. In Anbetracht derer Situation werden sie jede Form von einer Machtübernahme akzeptieren, davon gehe ich aus. So der Plan.

Ambrosius: Gut durchdacht, mein Kind. Kommen wir nun zum heiklen Teil. Sowohl die schwarze Sonne als auch der Kult wollen mit einem größtmöglichen, profitablen Nutzen aus der Causa hervorgehen. Und beide Gruppierungen setzen wohl gleichermaßen viel aufs Spiel. Das ich infolge unseresgleichen verrate, brauche ich nicht erwähnen. Ihr habt euch sicherlich ein Angebot erdacht?

Khelperetocs: So ist es, Meister Ambrosius. Wenn ihr euch an unserem Vorhaben beteiligt, wird der Zirkel der schwarzen Sonne euren Anspruch auf das Direktorat der Scholomance unterstützen. Die Lehranstalt fällt wieder in die Hände und in den Einflussbereich des Kults der Verdammten. Als einzige Gegenleistung bittet der Zirkel um uneingeschränktes Nutzungsrecht von Räumen, Ausstattung und Büchern, in einem tragbaren Ausmaß. Von einer künftigen Zusammenarbeit können beide Seiten profitieren.

Ambrosius: Eine Sache wäre lediglich noch offen. Sofern ihr darauf eingeht, bin ich bereit, dem Zirkel der schwarzen Sonne meine Unterstützung zu zusichern.

Khelperetocs: Welche?

Ambrosius: Ignaz gehört mir!

Khelperetocs: Sicherlich wüsste die Zirkelmeisterin ihn nur zu gerne als Gefangenen. Aber dies kann ich verantworten. Ihr habt mein Wort, Ignaz gehört euch. Was aus dem Rest seiner Getreuen wird, mögen wir zu gegebener Zeit gemeinsam entscheiden.

Ambrosius: Dann solltet ihr umgehend die nötigen Schritte setzen, denn Ignaz hat einen beträchtlichen Teil seiner Armee der Finsternis von der Darrowehr ins Schreckenstal verlegt. Der Zeitpunkt wäre günstig. Sputet euch, ich selbst werde die nötigen Vorkehrungen treffen.

Khelperetocs: Beginnt mit der Mobilmachung, in zwei Tagen soll es soweit sein. Die geheime Sammelstelle wird euch noch bekannt gegeben.

Ambrosius: Gut, wir werden bereit sein.

Eiligen Schrittes ließen die Nekromantin Khelperetocs und der Wiedergänger Kormek das Alteracgebirge hinter sich.
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Khelperetocs Durand
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Nekromantin


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Titel:   Die Entscheidung naht
Thema Beschreibung: an den Ufern des Darromeeresees
Verfasst am: 28. Feb 2018, 11:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Ruinen von Andorhal boten selbst Jahre nach der Verheerung der Stadt wenig Schutz und doch war die ein oder andere Örtlichkeit ein Hort der Sicherheit. Kormek Raft und Khelperetocs Durand nutzten den Keller eines niedergebrannten Herrenhauses als Ort der Zuflucht und der Vorbereitung. Notdürftig war eine Schlafstätte eingerichtet worden, um etwas Ruhe zu finden. Denn heute Abend sollte eine Queste beginnen, die Khelperetocs Herz rasend schnell schlagen ließ, die Infiltration der Scholomance! Der Plan sah vor den Darromeeresee zu durchtauchen und über ein Abwasserrohr in die Darrowehr einzusteigen. Zeitgleich würde Orelina mit einigen Mitgliedern des Zirkels Ignaz aus dem Schutz seiner Festung locken. Ein gewagter Plan mit hohen Risiken verbunden, man setzte deutlich Alles auf eine Karte. Alles oder Nichts! Entweder würde der Zirkel heute Abend seinen Widersacher Ignaz Waldemar Zimmerer kaltstellen, oder man würde den sicheren Tod in den Pestländern finden. Eigentlich hing Alles von einem Faktor ab, dem Kult der Verdammten. Wird Meister Ambrosius Wort halten und die Seiten wechseln? Wird sich der Kult der Verdammten wirklich von einem eigenen Mitglied abwenden, um dessen Feind zu unterstützen?

Khelperetocs verließ das geheime Versteck und wagte ein paar Schritte in die verschneite Landschaft hinaus. Am Ufer des Darromeeresees musste sie feststellen, dass dieser aufgrund der Witterung teilweise zugefroren war. Der Gedanke, dass sie heute Abend diese tiefen Wasser durchtauchen musste, erfüllte sogar sie mit Schauder. Ein eisiger Wind ließ ihren Umhang flattern und Schneewehen umgarnten ihre Gestalt. Mit dem Blick auf die Darrowehr fühlte sie sich kurzerhand wie eine Eroberin. Dort drinnen, in diesen Gemäuern, war Ignaz Waldemar Zimmerer. Jener Mann, der sich ihrer angenommen hatte, als sie vor Jahren zur Scholomance gekommen war. Der sie zu seiner persönlichen Schülerin gemacht hatte und später, nach seiner Machtübernahme als Direktor, zu seiner rechten Hand ernannt hatte. Unter ihm ist sie aufgestiegen, unter ihm ist ihr Einfluss an der Lehranstalt gewachsen. Oft hatte sie sich für ihn die Hände schmutzig gemacht, in seinem Namen gedroht, gefoltert und gemordet. Sie war zu seinem Werkzeug der Willkür geschmiedet worden und hatte doch selbst davon profitiert. Und doch hatte dieses Leben einer Existenz in einem goldenen Käfig geglichen. Ignaz Waldemar Zimmerer machte nie ein Geheimnis daraus Khelperetocs nach seinen Idealen und Vorstellungen zu formen. Er hatte sie als seine Adoptivtochter angenommen und erwartete im Gegenzug, dass sie sich fügte und seinem Willen unterwarf. Der Autokrat der Scholomance war ein Despot und Khelperetocs wusste dies von der ersten Stunde an. Doch sie hatte dieses Spiel mitgespielt um eigene Vorteile daraus zu schöpfen. Heute Nacht würde dieses Kapitel ihres Lebens abgeschlossen, ein für alle Mal.

Noch zu gut erinnerte sie sich an jenem Abend, vor über einem Jahreskreis, als Ignaz Waldemar Zimmerer Dunkelmeister Gandling abgesetzt hatte. Diese Finte war nur gelungen, weil Orelina Thanator diesen Plan unterstützt hatte. Sie war die Wegbereiterin seines Aufstiegs geworden, eine Tatsache, welche der egozentrische Alte schon bald vergessen sollte. Dies kreidete Khelperetocs ihrem ehemaligen Stiefvater am meisten an, sein verkanntes Weltbild von Menschlichkeit. Gerade er war es, der ihr stets mangelnde Menschlichkeit vorgeworfen hat. Und doch war Ignaz keinen Deut besser. Die junge Nekromantin nahm einen kleinen Stein in die Hand und warf diesen auf den See hinaus. Die Eisschicht war zu dünn, er prallte auf und ging unter. Würde Ignaz Waldemar Zimmerer heute genauso untergehen wie dieser Stein?

Ihre Gedanken hafteten aber auch bei Vialena, der Schattenklinge. Die blonde Sindorei war nicht nur Ignazs Meuchelmörderin, sie war einst Khelperetocs Lebensgefährtin gewesen. Damals sprach man sogar schon von einem Lebensbund. Khelperetocs Zuneigung zu Orelina hatte dafür gesorgt, dass dieses Vorhaben nie Umsetzung gefunden hat. War Vialena an der Darrowehr? Und falls ja, würde sie sich Khelperetocs, ihrer alten Liebe, in den Weg stellen, wenn die Flammen der Rebellion die alten Gemäuer erfassen?

Die junge Nekromantin zog die Kapuze tiefer ins Gesicht und schritt zurück in das geheime Versteck bei Andorhal. Kormek erwartete sie mit einer heißen Suppe und einem wärmenden Blick. Obwohl er dem Tod näher war als dem Leben ging von ihm immer noch eine lebhafte Kraft des Seins aus. In diesen Stunden der Unwissenheit war Khelperetocs froh, dass er an ihrer Seite weilte. Sie wünschte sich noch Lasana bei sich und hoffte, sie würde die Unternehmung heute Abend bereichern. Freude, Angst und Zweifel füllten ein Wechselbad der Gefühle in ihrem Kopf und ließen sie nicht zur Ruhe kommen. Sie sehnte die Stunde der Entscheidung genauso herbei, wie sie sie verdrängte.
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Ein Wort
Thema Beschreibung: Irgendwo im Hinterland
Verfasst am: 21. März 2018, 13:37 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Für Khelperetocs war es ein unvergleichliches Gefühl nach all der Zeit, endlich wieder auf ihrem untoten Todesstreitross Lomarion zu sitzen. Der halb verweste Gaul war während ihrer Flucht aus der Darrowehr zurückgeblieben. Dem Despoten Ignaz W. Zimmerer war es zum Glück nicht gelungen, die Verbindung zwischen dem Reittier und Khelperetocs zu trennen. Der neue Direktor der Scholomance, Dunkelmeister Ambrosius Firlar, hat eingesehen, dass die junge Nekromantin die rechtmäßige Besitzerin ist und ihr das Todesstreitross übergeben. Eigentlich hätte die erste Zusammenkunft zwischen dem Kult der Verdammten und dem Zirkel der schwarzen Sonne etwas anderes enden sollen. Der Schulterschluss war bekräftigt worden, das Gespräch äußerst positiv verlaufen, aber Niemand konnte von den Hinterlassenschaften des Ignaz W. Zimmerer ahnen.

Vor seinem Sturz hatte der despotische Monarch einen Plan gefasst, seine Widersacherin Orelina Thanator zu beseitigen. Da er ihrer persönlich nicht habhaft werden konnte, konsultierte er einen Hexenmeister, welcher sich nach dem Stand der Ermittlungen in Ratschet aufhalten sollte. Obwohl Khelperetocs das alte Sekretariat von Ignaz W. Zimmerer gründlich durchforstet hat und gemeinsam mit Orelina und Dimiona ein Verhör an Lord Maldazzar vorgenommen hat, waren die Informationen zu der Sache spärlich. Lediglich ein Dokument, welches Dunkelmeister Ambrosius sichergestellt hat, war der Auslöser großer Sorge. Ein Blatt Pergament mit dem Wort „Albedo“ darauf geschrieben! Dieses eine Wort hat Orelina in die Knie gezwungen. Es ließ die Dämonenfürstin Venomah, welche mit Orelina durch einen Seelenpakt verbunden ist, erschaudern. Dieses eine Blatt Pergament und das Wissen um Hexenmeister Wegnus aus Ratschet stellen die einzigen Anhaltspunkte dar.

Und nun ritt man durch das Hinterland in Richtung Arathi. Hastig hatte Khelperetocs eine Überfahrt von der Faldirbucht nach Ratschet organisiert. Piratenpack! Man reiste nicht zum ersten Mal auf einem Schiff von Seeräubern, wohl ein notwendiges Übel in Anbetracht mangelnder Optionen. Natürlich hätte man eine solche Unternehmung von langer Hand planen müssen. Und natürlich hätte man weitere Zirkelmitglieder mit einbeziehen müssen. Aber die Zeit drängte! Wenn nur dieses eine Wort Orelina zu Boden gezwungen hat, wozu ist dann dieser Hexenmeister wahrlich fähig?

Während Orelina, Dimiona und Khelperetocs das Hinterland durchstreiften näherte sich auch Kormek dem Treffpunkt. Und ein weiterer Streiter war informiert worden, Morgoth, der blaue Schatten. Der Söldner ist mit Orelinas Leibwache betraut und soll an der Überfahrt teilnehmen. Eine Überfahrt ins Ungewisse.
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Titel:   Piratenpack und andere Freunde
Thema Beschreibung: vor der Küste von Kalimdor
Verfasst am: 26. März 2018, 18:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das war Ratschet. Ein von Korruption, Trunkenheit und Schweiß durchzogener Dreckshaufen am Ostufer Kalimdors. Verbrecher, Matrosen, Händler und zahlreiche Vertreter verschiedener Gruppierungen gaben sich hier ein Stelldichein. Khelperetocs beobachtete das Treiben vom Bug des Schiffes aus, während sich der Piratenkahn langsam dem Steg am Hafen näherte. Vor fünf Tagen setzten sie von der Faldirbucht aus über, und bis auf das Wiedersehen mit Viona Ghelleger war die Überfahrt ruhig gewesen.

Während sich die schwarzhaarige Nekromantin eine Kräuterzigarre in den Mund schob, ihr Blick auf den Dunst der Stadt gerichtet war, ließ sie ihre Gedanken schweifen. Innerlich stieß ihr eine Sache übel auf und sie wagte es nicht darüber zu sprechen. Sie waren nur aus einem Grund hier. Vor geraumer Zeit hatte Ignaz W. Zimmerer Kontakt zu einem hiesigen Hexenmeister aufgenommen. Dieser musste über Kenntnisse verfügen um Orelina aus der Ferne massiv schaden zu können. Wie auch immer, die Dämonenfürstin Venomah spielte wohl dabei eine entscheidende Rolle. Venomah, diese dunkle, über Orelina schwebende Präsenz, die ihr Macht verlieh, wurde hier zu ihrer Schwachstelle. Ihr einstiger Stiefvater Ignaz musste dieses Vorhaben bereits vor langer Zeit geplant haben, meinte Khelperetocs, und das war genau der Punkt, der ihr zusetzte. Sie hatte davon nichts gewusst! Sie hatte davon nichts mitbekommen! Wie konnte er dies vor seiner Stieftochter so effizient geheim halten? Sprach er doch stets von gegenseitigem Vertrauen. Während die junge Nekromantin den blauen Dunst der verbrannten Kräuter in ihre Lungenflügel zog, wurde ihr bewusst, dass dieses Vertrauen nur teilweise latent gewesen war. Ignaz hatte ihr nur jene Informationen zukommen lassen, die er für Khelperetocs würdig erachtet hatte. Und er wusste, dass ihre Zuneigung zu Orelina auch ihre Schwachstelle war. Diese Ermittlungen waren von höchster Bedeutung und wenngleich diese Reise unüberlegt und unter Hast ihren Anfang genommen hatte, führte kein Weg um Ratschet herum. Dieser Hexenmeister Wegnus musste gefunden werden, um jeden Preis.

Der erste Maat trat an Khelperetocs heran und lehnte sich neben ihr an die Reeling. Er war ein junger, kräftiger und durchaus gutaussender Mann mit südlichen Wurzeln. Er lächelte ihr zu und streckte seine Hand aus. Die Nekromantin griff in ihre Robentasche, zog einen kleinen Beutel daraus hervor und überreichte ihm diesen. Der Pirat nickte und bedankte sich mit einem unterschwelligem Grinsen. Die Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne waren froh als sie den Holzsteg entlang gingen. Wahrlich war es kein komfortables reisen unter den Piraten gewesen. Ihre Gesinnung und ihr Auftreten und ihre Herkunft erlaubte es den Mitgliedern des Zirkels der schwarzen Sonne jedoch nicht auf Handelsschiffen, geschweige denn auf Booten der Allianz oder Horde, zu reisen. Solche Kooperationen mit Piraten waren notwendiges Übel. Man schritt in Richtung der Taverne um sich erstmal zu stärken. Begleitet wurde Khelperetocs von einer untoten Ratte, welche sie mit Kormeks Hilfe an Bord des Schiffes erschaffen hatte. Ein kleiner, aber effizienter Diener, wenn es drauf ankommen sollte. Der Abend zog herein.
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Khelperetocs Durand
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Titel:   Gedanken
Thema Beschreibung: auf Astralur
Verfasst am: 5. Apr 2018, 15:10 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An jenem Morgen kehrte Khelperetocs nach Astralur zurück. Ihr Weg hätte sie eigentlich an die Scholomance führen sollen, aber eine ungeahnte Begegnung führte zu einer anderen Entwicklung. Im dunklen Viertel zu Eisenschmiede war sie auf einen Geweihten der Leere getroffen. In dem dunklen Laden war sie mit besagtem Gilneaer ins Gespräch gekommen, das Eine hat das Andere ergeben und schließlich hat man vereinbart, die Gespräche zu intensivieren. Am nächsten Abend waren Orelina und Dimiona gefolgt um den Dialog fortzusetzen und da besagter Geweihter Interesse am Zirkel der schwarzen Sonne bekundet hat, führte der Weg zurück nach Astralur.

Während sie den Pfad vom Gebirgshang zu ihrem Haus hinab schritt, hingen ihre Gedanken in der Ferne. Genauer gesagt, in den Pestländern. Tief in ihrem Herzen konnte sie mit diesem schwebenden Felshaufen im Nether nichts anfangen. Lediglich zwei Gründe banden sie an diesen unwirtlichen Ort im Nichts. Einerseits ihre Loyalität zu Orelina und dem Zirkel, andererseits ihre aufkeimenden Sympathien zu einer gewissen Lasana Schattenschlag. Die junge und heiße Assassine hat ihr kaltes Herz aufgewärmt, dem konnte sich Khelperetocs nicht entziehen. Dennoch beabsichtigte sie ihre Bande zur Scholomance wieder zu verstärken, ihren Wurzeln wieder näher zu kommen. Dem amtierenden Direktor der Scholomance Amrosius Firlar steht sie nahe. Einst hatte sie ihr Stiefvater und Amtsvorgänger Ignaz W. Zimmerer dazu angestiftet Ambrosius auszuspionieren. Während dieser Queste bemerkte Khelperetocs jedoch, dass es erwägenswert wäre, insgeheim für Ambrosius zu arbeiten und überzulaufen. So wurde sie ungewollt zu einer Doppelagentin und wie man heute weiß, hatte sich diese Tatsache bewährt. Denn am Ende stand sie auf der Seite der Sieger. Khelperetocs hatte mit einer kleinen Eingreiftruppe die Scholomance infiltriert und damit einen wesentlichen Beitrag zu Ignaz Stur geleistet.

Nun lagen ihre Bestrebungen darin, wieder Anschluss innerhalb der nekromantischen Lehranstalt zu finden. Von dort wolle sie ihr untotes Gezücht als effizientes Spionagenetzwerk neu aufbauen. Direktor Ambrosius Firlar scheint dem Zirkel der schwarzen Sonne gegenüber aufgeschlossen zu sein und erwägt eine Kooperation. Dies kann ein Anfang sein, ein Anfang, den Khelperetocs insgeheim herbei sehnt, verbunden mit der Hoffnung, dass sie Lasana begleiten wird. Ruhig ließ sie den Abend mit einem Glas Rum auf der Bank vor ihrem Haus ausklingen.
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Titel:   Entwicklungen
Thema Beschreibung: in den kalten Gängen der Scholomance
Verfasst am: 9. Mai 2018, 16:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die dunklen und feuchten Gänge wirkten vertraut auf Khelperetocs, während sie langsam hindurch schlenderte und das Geschehen darin auf sich wirken ließ. Sie war an die Scholomance zurückgekehrt und dies nach so langer Zeit. Vieles wirkte so vertraut auf sie und doch war Alles anders, seit ihrer Flucht von damals. Unter der Herrschaft des Ignaz W. Zimmerer, den sie einst Vater nannte, war ihr eine hohe Position zuteil geworden. Sie war die Hand des Grafen gewesen und hatte das Schattenreich von Ignaz entscheidend mitgeprägt. Jetzt, einige Monde später, erinnerte nur noch wenig an seine despotische Herrschaft. Der Kult der Verdammten hatte Dunkelmeister Ambrosius Firlar mit dem Direktorat betraut und seine Vizedirektorin Shiar Khan war ebenso von deren Gunsten eingesetzt worden. Der Rabe auf orangenem Hintergrund, Ignaz Heraldik seiner Herrscherfamilie, fand sich nirgends mehr an der Scholomance. Kein Gegenstand erinnerte an sein Patriarchat, lediglich die Erinnerungen mancher Studenten und Arbeiter überdauerten die Zeit.

Khelperetocs schritt von der Kammer der Beschwörung in das Heiligtum des Schlächters. Der neue Direktor hatte den Gemeinschaftsraum der Studenten verlegen lassen und diese Halle war wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeordnet worden. Fleischwerke und untote Monstrositäten wurden hier zusammengenäht und mittels dunkler Magie zum Unleben erhoben. Sie beobachtete einige junge Studenten, welche müßig eine leblose Masse mit Zauberworten besprachen und eine mögliche Reaktion abwarteten. Die junge Nekromantin fühlte sich heimelig, und doch hat sich Vieles verändert. Sie bemerkte nicht als Vizedirektorin Shiar Khan plötzlich neben ihr stand. Die weißhaarige, blasse Schönheit aus Nordend trug eine Tunika mit dem Symbol des Kults der Verdammten darauf gestickt.

Shiar Khan: Die Toten sollen dienen, Fräulein Durand!

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Vizedirektorin. Mit großem Interesse verfolge ich die jüngsten Veränderungen an der nekromantischen Lehranstalt und vernehme einen frischen Wind des Auftriebs. So gut wie nichts erinnert noch an die Zimmerer Dynastie.

Shiar Khan: Einer Dynastie, der ihr selbst einst angehörtet.

Khelperetocs: Es ist ganz einfach formuliert, Vizedirektorin. Ich habe die sich verändernden Machtverhältnisse damals für meinen eigenen Aufstieg genutzt. Jeder war gezwungen sich zu entscheiden und ich habe bereits früh vernommen, wer bei diesem Machtkampf als Sieger hervorgehen würde. Es wäre dumm von mir gewesen, diese Chance verstreichen zu lassen. Wäret ihr an meiner Stelle gewesen, hättet ihr gleich entschieden.

Shiar Khan: Vermutlich.

Khelperetocs: Außerdem hat euch Direktor Ambrosius sicherlich davon in Kenntnis gesetzt, dass ich während Ignazs Herrschaft bereits heimlich mit dem Kult der Verdammten konspiriert habe, um dessen Absetzung herbei zu führen. Im Gegensatz zu manch anderer wie Lord Maldazzar oder Vlad Zilvalkar war ich mir meiner Wurzeln stets bewusst.

Shiar Khan: Das mag auch der Grund sein, weshalb man euch hier empfängt, Fräulein Durand. Im Gegensatz zu eurer Gefährtin scheint ihr euch ja an der Scholomance wohl zu fühlen. Sie meidet nicht nur die Begegnung mit Lehrpersonal wie Studenten, sondern auch die Katakomben und die Darrowehr selbst.

Khelperetocs: Dieses hier vorherrschende gesellschaftliche Umfeld ist ihr gänzlich fremd, habt Nachsicht. Dennoch hoffe ich, dass sie mich künftig öfter hier herbegleiten wird. Schließlich beginne ich mit dem Werk des Wiederaufbaues meines untoten Gezüchts.

Die Beiden unterhielten sich noch eine Weile bis die Glocke zum Abendessen läutete.
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Titel: Bettgeflüster
Thema Beschreibung: im Anwesen der Nekromantin
Verfasst am: 30. Mai 2018, 13:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Müde und sich die Augen reibend setzte sich Khelperetocs in ihrem Schlafgemach auf. Die kratzige Wolldecke glitt dabei von ihrer weißen Haut ab und legte ihre wohlgeformten Brüste frei. Ein Blick neben ihr zauberte ein Lächeln auf die Lippen dieser sonst so eiskalten und berechnenden Schönheit. Sie blickte auf die noch schlafende Lasana herab und zog dieser die wärmende Wolldecke über den blanken Rücken. Die Nekromantin schob sich eine Kräuterzigarre in den Mund, entzündete diese darauf mit Feuerstein und Zunder und hing ihren Gedanken nach.

Ein Krieg der Schatten, ein Konflikt innerhalb dunkler Gruppierungen bahnte sich an. Nur wenige Informationen zu dem Stern der Finsternis drangen an ihr Ohr, aber sie wusste, dass die große Entscheidung nahte. Der Zirkel befand sich im Besitz von 7 der 8 Artefaktrelikte. Ihre Gegenspielerin, die selbsternannte Zwielichtprophetin Viona Ghelleger, musste nun Alles auf eine Karte setzen und eine Entscheidung erzwingen, wollte sie die Vollendung des Sterns der Finsternis für sich beanspruchen. Am Rande hatte Khelperetocs mitbekommen, Viona sei daran eine Armee zu rekrutieren. Wolle sie den Zirkel direkt angreifen? Wusste sie ob des Verstecks auf Astralur? Aber die wichtigste Frage lautete, war der Zirkel überhaupt in der Lage einen Krieg von solcher Dimension zu führen? Die junge Nekromantin wusste, dass Orelina bei all diesen Fragen die richtigen Antworten parat hatte, sie vertraute der Zirkelmeisterin und würde auch für sie einstehen. Wenngleich der Zirkel lediglich ein loser Verbund dunkler und sinistrer Gelehrter und Zauberkundiger sei, jetzt brauchte es Einigkeit. Und vor allem war klar, dass Orelina die Sache den Mitgliedern entsprechend verkaufen musste, um deren Zustimmung als Garant zu gewinnen. Der wohl wichtigste Propagandaträger war der Stern der Finsternis selbst, in den Händen des Zirkels der schwarzen Sonne ein Objekt der Begierde und der Macht.

Ein Klopfen an der Haustür riss Khelperetocs aus ihren Gedanken. Ungeniert ob ihrer nackten Erscheinung antwortete sie mit „Herein“. Die Tür öffnete sich und herein trat Adepta Cara Devlin. Die Abgängerin der Scholomance schloss unlängst an der sphärologischen Fakultät ihr arkanes Studium ab und trägt nun die Würde einer höheren Gelehrten.

Cara: Oh, ich störe! Verzeihung

Khelperetocs: Bleib! Was ist?

Cara: Auf die Anfrage von Ehrwürden Galbert hin, ich denke ich habe da etwas gefunden. Ich streifte bei meiner Suche auf einen seltsamen Text der von den „Vergessenen“ berichtet. Eine Fußnote verweist auf ein bestimmtes literarisches Werk, und ich meine, dies in den Bibliotheken der Scholomance bereits gesehen zu haben.

Khelperetocs: Gut, dann brechen wir umgehend zur Darrowehr auf. Warum auch immer weist Dimiona dieser Causa große Bedeutung zu und sie hat mir sehr eindeutig klar gemacht, dass ich es ihr gleichtun möge. Ich unterrichte noch Orelina, sofern sie die Freigabe erteilt brechen wir noch heute auf.

Cara: Sehr wohl!

Hastig verließ die junge Adepta das Haus von Khelperetocs. Diese kleidete sich notdürftig an und suchte kurz darauf die Zirkelmeisterin in ihrem Anwesen auf.
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Titel:   Vorbereitungen
Thema Beschreibung: in der Kammer der Beschwörung zur Scholomance
Verfasst am: 12. Jun 2018, 13:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Kammer der Beschwörung lag tief verborgen in den weitläufigen Katakomben der Scholomance und bildete einen zentralen Ort der dunklen Lehranstalt. Aufgrund seiner intensiven, aber auch teils unprofessionellen Nutzung, waren an Ein- und Zugängen zahlreiche Schutzrunen sowie Glyphen angebracht worden. Nicht nur Lehrmeister erheben dort wandelnde Leichname oder rufen die Geister Verstorbener, auch Schüler versuchen sich an dem dunklen Wissen und scheitern hin und wieder an reiner Selbstüberschätzung. Seit Dunkelmeister Ambrosius als Direktor an der Lehranstalt agiert, wurde dem praktischen Unterricht wieder mehr Stellenwert eingeräumt. Der Kult der Verdammten braucht fähige Nekromanten, so seine Devise, die sich sogar reimt.

An jenem Morgen wurden auch Vorbereitungen in der Kammer der Beschwörung getroffen. Der nackte Körper einer jungen Elfe wurde in der Mitte des Raumes aufbewahrt. Ihr Atem war flach, aber sie lebte. Im Koma liegend bekam sie von dem Geschehen um sich nichts mehr mit. Um ihr positionierten zwei Studenten kreisförmig schwarze Kerzen, während Lehrmeisterin Argneta Zeferon mit Kreide mehrere Glyphen auf dem Boden zeichnete. Mit akribischen Blick beobachtete Khelperetocs Durand das Geschehen und konzentrierte sich dabei auf das Detail. Die junge Abgängerin und einstige Hand des damaligen Direktors Ignaz W. Zimmerer wird an diesem Abend ein Ritual vollziehen, wie sie es zuvor noch nie getan hat. Sie wird versuchen Sheltier in eine Untote zu verwandeln, die über ihren eigenen Willen gebietet. Noch nie zuvor vollzog sie solch einen Akt der Magie.

Khelperetocs trat an Sheltier heran und kniete sich zu der schlafenden Elfe herab. Mit dem Zeigefinger strich sie über die bläulich, kühle Haut der jungen Sindorei. Sie war so schön wie unnahbar. Sheltier hatte, obwohl sie nur da lag, etwas Geheimnisvolles an sich. Selbst die ersten sichtbaren Anzeichen der Seuche des Untodes schadeten ihrer graziösen Erscheinung kaum. Ihr bläulich, violettes Haar breitete sich wie Wasserrinnsale auf dem kalten Steinboden aus, es hatte etwas Ästhetisches. Lange ruhten Khelperetocs Augen auf der dahinscheidenden Elfe, die mittlerweile dem Tode näher als dem Leben war. Sie wurde aus ihren Gedanken gerissen als plötzlich Jemand an sie herantrat.

Ambrosius: Die Toten sollen dienen, mein Kind!

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Direktor!

Ambrosius: Du wirkst angespannt, mein Kind. Doch lass dir gesagt sein, es gibt keinen größeren Lohn für einen Zauberkundigen als die Erkenntnis, wozu er fähig ist. Von nichts kommt nichts. Du erntest die Früchte deiner dunklen Saat und beweist Mut, indem du dich in die finstersten Alpträume unseres Seins begibst. Ich bin davon überzeugt, du wirst Sheltier als mächtige Untote wieder erheben.

Khelperetocs: Ihr habt die Literatur ebenso wie ich studiert. Was möchtet ihr mir auf dem Weg mitgeben, Direktor?

Ambrosius: Vergiss nicht, du benötigst Quellen, die bereit und würdig sind als Manakanalisationspunkte zu fungieren. Sie müssen stark des Geistes und streng der Überzeugung sein. Und da wäre noch etwas, mein Kind. Sei dir bewusst, dass dieser arkane Prozess umherstreifende, ruhelose Seelen anziehen mag wie Motten das Kerzenlicht. Sie werden nicht von euch ablassen, ehe sie die Lebenden gespürt haben. Wie Bienen sich vom Nektar der Blüte angezogen fühlen, so werden sie auch euch umgarnen. Vertraue auf dich selbst, Khelperetocs. Sei bereit.

Der Direktor verließ in gebeugter Haltung die Kammer der Beschwörung und ließ eine junge, nachdenkliche Nekromantin zurück.
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Titel:   Entscheidungen
Thema Beschreibung: im Burghof der Darrowehr
Verfasst am: 11. Jul 2018, 11:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An jenem Morgen zogen sich zerrissene Nebelschwaden durch den Burghof der düsteren Darrowehr. Man hätte meinen können, dass geisterhafte Schemen ihrem Klagen so Ausdruck verliehen und sich in jener Gestalt manifestierten. Es war ein kühler Morgen, frischer als sonst in den Pestländern. Zwei Studenten, der eine ein männlicher Gnom, die andere eine hagere Menschenfrau, schlenderten über den Hof und tuschelten dabei vor sich hin. Ein Regiment Skelettwachen patrouillierte nahe am Eingang. Der illusionäre Schleier, welcher von den Zauberkundigen in den Katakomben permanent aufrecht erhalten wurde und sich kreisförmig um die Darrowehr zog, bekam kurzzeitig einen Riss, als sich eine Gestalt durch dessen schob.

Es war ein imposanter Anblick, als die Nekromantin Khelperetocs Durand, auf ihrem untoten Todesstreitross Lomarion sitzend, im Burghof erschien. Die Lederriemen ihrer freizügigen Robe, welche mehr an Haut preisgab als zu verdecken wusste, waren eng geschnallt. Der Totenschädel an ihrem Zauberstab wirkte grotesk und verlieh der jungen Frau eine zusätzliche Note von Düsternis, während ihr schwarzes Haar, zusammengebunden zu einem Pferdeschwanz, wackelte. Sogleich eilte ein blasser Stallbursche herbei als Khelperetocs von Lomarion abstieg. Ängstlich und zitternd führte er das Todesstreitross in die Stallung. Die Nekromantin überblickte den Hof, Lehrmeisterin Argneta Zeferon schlenderte schimpfend mit einem Studenten in Richtung der Lehranstalt, zwei Syndikatsschurken witzelten am Brunnen über irgendetwas, während sich die wolkenverdeckte Sonne Richtung Zenit schob. Ein ganz normaler Tag an der Scholomance, aber nicht für Khelperetocs.

Gemächlichen Schrittes schlenderte sie zum Haus des Zirkels der schwarzen Sonne und öffnete die Tür. Sie erblickte die noch schlafende Lasana im Bett und hielt inne. Sie wollte die hübsche Assassine nicht wecken und verharrte schweigend am Eingang. Gedanken des gestrigen Abends drangen in ihren Kopf, tiefgründige Worte der Schattenpriesterin Dimiona Galbert. Zwischen den Beiden herrschte ein seltsames Verhältnis, waren sie sich doch so ähnlich wie verschieden zugleich. Oft hatten sie sich in der Vergangenheit gegenseitig geholfen oder unter die Arme gegriffen. Teils aus Eigennutz, aber vielleicht auch hin und wieder aus einem Akt der Sympathie heraus. Doch jene Bitte, welche Dimiona am gestrigen Abend ausgesprochen hat, ließ Khelperetocs ins Wanken geraten. Sollte die Vollendung des Sterns der Finsternis tatsächlich das Leben der Schattenpriesterin einfordern, dann sollte sie sich um Orelina kümmern. So der Wunsch von Dimiona. Khelperetocs ist Orelina und der schwarzen Sonne treu ergeben, sie wird nicht zögern ihr Leben für sie einzusetzen. Aber in Anbetracht dieses möglichen Umstandes würde sie der rothaarigen Schönheit, ihrer einstigen Liebe, gefährlich nahekommen. Und sie wusste, dass sie schwach werden würde. Khelperetocs wägte sich in einer prekären Zwickmühle. Dimionas Wunsch nachkommen und Orelina in ihren schwersten Zeiten beistehen, auf die Gefahr hin, dass wieder Zuneigung und Liebe ihr keimen könnte. Oder Dimionas Wunsch abschlagen und Orelina in ihrer schwersten Stunde sich selbst überlassen. Augenblicke vergingen und die schwarzhaarige Schönheit stand noch immer unter dem Türbogen, nun mit Tränen in den Augen. Sie konnte und wollte nicht die Liebe zu Lasana aufs Spiel setzen. Der unausweichliche Pfad des Schicksals musste verändert werden, Dimiona musste am Leben bleiben.

Sie konnte weder Dimiona sterben lassen und Orelina infolge daran zerbrechen lassen, noch die Liebe zu Lasana riskieren. Die Nekromantin fasste einen Entschluss. Khelperetocs war innerlich dazu bereit, das bevorstehende Ritual zu unterbrechen. Wie und wodurch, das wusste sie nicht. Aber sie würde einen Ausweg aus der Misere finden, koste es was es wolle. „ScheiX auf den Stern“ flüsterte sie sich selbst zu. Sie öffnete gerade die Lederriemen ihres Oberteils und zog sich diese von ihren wohlgeformten Brüsten, als es klopfte. Ein schüchterner Student senkte sogleich seinen Blick als sich die Tür öffnete und verkündete Khelperetocs, dass Dunkelmeister Ambrosius Firlar sie umgehend sprechen möchte. Zu jenem Zeitpunkt ahnte sie nichts von der Tragweite des bevorstehenden Gesprächs. Sie ahnte nicht, was sich ungesehen ihrer Blicke und in der Ferne ereignete. Es sollte zusätzlichen Ballast in ihre Gemütswelt spülen und ihr wohl überlegte Entscheidung abverlangen. Hustend und sich auf die Brust klopfend suchte sie den Weg hinauf zur Festungsanlage.
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Titel:   Flucht nach Vorne
Thema Beschreibung: im Burghof der Darrowehr
Verfasst am: 12. Jul 2018, 13:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Dunkle Wolken hingen am Himmel über den Pestländern und zu so fortgeschrittener Stunde wirkte gerade eine Tatsache bedrückend, Stille. Absolute Stille. Das geschundene Land verlieh seinem Leiden durch schweigen Ausdruck. Die Lebenden an der Darrowehr, Arbeiter, Bedienstete, Studenten und Lehrmeister, waren bereits zu Bett gegangen. Nur noch die wandelnden Untoten schlurften durch weitläufigen Gänge, Höfe und Gärten. Die Tageszeit war ihnen gleich, so wie ihnen Alles absolut gleichgültig war. Der Schauder dieses verkommenen Landes, verbunden mit seiner tragischen Historie, war allgegenwärtig.

Lediglich im Burghof schleppte eine Gestalt eine andere mit sich. Lasana, Assassine des Zirkels der schwarzen Sonne, hatte Khelperetocs am Ufer des Darromeresees gefunden. Mehrere leere Flaschen waren neben der schwarzhaarigen Schönheit am Boden gelegen, deren Haare bereits vom strandeten Wasser benetzt waren. Lasana mühte sich nun ab ihre betrunkene Gefährtin in das Haus des Zirkels der schwarzen Sonne zu hieven und war froh darum, dass die Bewohner der Festungsanlage bereits fest schliefen. Während sie Khelperetocs über die Schwelle des Türbogens zog übergab sich diese und kotzte Lasana auf die blank geputzten Lederstiefel. Leise vor sich hin schimpfend warf sie Khelperetocs auf das Strohbett, entkleidete sie hastig und schleuderte die beschmutzten Kleidungsstücke beim Fenster hinaus. Lasana legte sich darauf zu ihrer Liebsten und schlief nach den Strapazen müde ein.

Irgendwann gen Morgen schreckte Lasana hoch als Khelperetocs sie fast panisch, mit blutunterlaufenen Augen, aufschreckte. Dabei umarmte sie die Assassine und drückte sie hilfesuchend an sich heran. Die junge Assassine wurde an Khelperetocs Leib gedrückt, dass ihr fast die Luft weg blieb. Khelperetocs krallte röchelnd ihre Fingernägel in Lasanas Haut, während sie immer wieder rief: „Lass mich nicht allein, lass mich nicht allein, du musst bei mir bleiben, du darfst nicht gehen!“ Mit viel Mühe und Geduld konnte Lasana ihre Gefährtin irgendwann beruhigen und ihr Schlaf gewähren. Unruhig wälzten sich Beide bis in die Morgenstunden herum.

Es klopfte an der Tür des Hauses vom Zirkel der schwarzen Sonne. Lasana erhob sich hastig und öffnete die Tür. Vor ihr stand eine ihr bereits bekannte Person, Sheltier Froststaub. Die untote Elfe war eine widersprüchliche Erscheinung und wirkte surreal auf Lasana. Ihr Antlitz verband die reizende Ästhetik ihres Volkes mit den sichtbaren Auswirkungen des Untodes. Leichenflecken zogen sich über ihre bläuliche Haut, in ihren Augen funkelten eine kalte Gleichgültigkeit. „Es ist soweit“ sprach Sheltier emotionslos. „Eure Gefährtin möge sich umgehend heben, wir brechen auf. Auch für euch wurde ein Ross bereitgestellt. Ich erwarte euch am Brunnen“ führte die Elfe in eiskalter Aussprache fort. Lasana weckte darauf ihre Gefährtin, welche sich mühsam hochstemmte, die Augen rieb und lauthals gähnte. Der aufgeweckten Assassine und Tochter des Dekan der sphärologischen Fakultät wurde es nun zu bunt, sie verlangte nach Klarheit. Eine Ohrfeige, verbunden mit der Aufforderung einer Erklärung, rüttelte die schlaftrunkene Nekromantin schließlich wach. „Mein Spionagenetzwerk, das untote Gezücht, es muss ausgeweitet werden. Truppenbewegungen der Verlassenen konnten ausgemacht werden. Der Kult der Verdammten hat weitreichende Aufklärungsagenden in Auftrag gegeben. Dem Zirkel der schwarzen Sonne sollen ebenso diese gewonnen Informationen zugespielt werden. Dunkelmeister Ambrosius hat mich mit dieser wichtigen Aufgabe betraut“ erklärte die Nekromantin schließlich ruhig.

Khelperetocs schenkte Lasana einige Augenblicke des Nachdenkens über die gesprochenen Worte. Sie nahm sie daraufhin an der Hand und meinte vielsagend: „Ich will dich an meiner Seite wissen, immer und überall. Lass uns aufbrechen, wir kehren abends zurück und können ausführlich darüber reden.“ So ritten sie an jenem Morgen beim Burgtor hinaus ins Ungewisse.
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