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Die Weissagung: Ein Blick in die Kristallkugel
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Autor Nachricht
Fereon Laubmantel
Die Nachtwache





<Zirkel von Azora>

Beiträge: 173

[ Charakterinfo ]
Titel:   Die Weissagung: Ein Blick in die Kristallkugel
Thema Beschreibung: Ringvorlesung: Die Schulen der arkanen Magie [Spieler]
Verfasst am: 11. Feb 2018, 11:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am 08. Tag des Monats Februar fand der zweite Teil der Ringvorlesungsreihe „Die Schulen der arkanen Magie“ statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Die Weissagung: Ein Blick in die Kristallkugel“ hatte zum Ziel den Hörern einen Einblick in die Weissagungsmagie zu geben. Hier das Protokoll der Vorlesung:

Zitat:
In Namen des Zirkels von Azora, heiße ich, Fereon Laubmantel, euch herzlich willkommen zur heutigen Vorlesung unter dem Titel „Die Weissagung: Ein Blick in die Kristallkugel“. Diese Veranstaltung ist Teil unserer Ringvorlesungen zu den Schulen des Arkanen. Auch wenn dies hier die zweite Vorlesung ist, werden keine weiteren Voraussetzungen als eure Aufmerksamkeit erforderlich sein.
Sammeln wir doch zu Beginn ein paar Worte aus dem Auditorium; vorzugsweise vielleicht von Nichtmagiekundigen: Was stellt ihr euch unter der „Weissagung“ vor?

Es wurden ein paar akkuraten Ideen zu der Schule der Weissagung gegeben.

Nachdem wir nun eine Reihe von Ideen sammeln konnten, beginnen wir doch mit den Grundlagen. Die Schule der Weissagung ist eine, die sich auf das erschaffen von Wissen konzentriert. Manche Lehrlinge langweilt sie schnell, denn mit ihr lassen sich letztlich keine Dinge ändern, denn letztlich liegt oft ihr Zweck darin das Betrachtete unberührt und bewahrt zu lassen.
Einer der herausragenden Meister die Schule war der letzte Wächter dieser Welt: Medivh. Bevor er der Verderbnis seiner Seele durch die Saat von Sargeras gänzlich erlag, soll er Karazhan und den Nexus, auf dem dieser Turm errichtet worden war, genutzt haben um ferne Welten und Zeiten zu ergründen. Letztlich konnte ihn diese weite Sicht nicht vor seinem eigenen Schicksal und dem dieser Welt bewahren…

Die Weissagung im Allgemeinen bedient sich des Analytischen Prozesses, der sich in sieben aufeinanderfolgenden Schritten unterteilen lässt. Je nach Anwendung und Zauber müssen diese jedoch nicht streng voneinander getrennt bleiben.
Zuerst haben wir die „Auswahl der Methode“. Hierunter versteht man selbsterklärend die Wahl des entsprechenden Zaubers oder Experiments. Hier sind Fragen zu klären, ob ein eher alchemisches Vorgehen, dem letztlich ein konkreter numerischer Wert ermittelt wird, ein Zauber, um eine geistige Eingebung zu erhalten oder gar dem Hervorrufen einer Vision angemessen sei.
Als zweites folgt die „Optimierung der Methode“ an den entsprechenden Zweck. Auch wenn eine geeignete Methode gefunden wurde, müssen zumeist Anpassungen entsprechend der Qualität und Mengen der Proben und Reagenzien vorgenommen werden. Auch sind die verfügbaren Instrumente und ihre Anpassung eine Aufgabe, die der Magier zu überwinden hat.
Als dritter Schritt haben wir „Probenvorbereitung“. Hierunter sei alles erfasst, was die Aufbereitung von Proben und Reagenzien betrifft. Seien es das Säubern, Homogenisieren und Aufschließen der Probe oder das Bereitstellen der Reagenzien.
Der für Außenstehenden meist interessante Schritt ist die „Durchführung der Messung“. Hier kann der Magier sein Geschick in seiner Kunst und die Gewissenhaftigkeit beweisen, mit der er die vorherigen Schritte durchgeführt hat.
Sollte die Bindung des Zaubers gelingen, können nun die Informationen und Daten durch die Instrumente und Wahrnehmung „erfasst“ (Datenerfassung) werden. In manchen Fällen jedoch, meist nach Plan, sei das erfasste „Signal“ noch aufzubereiten und verarbeiten.
Erst wenn alle diese Schritte vollzogen sind, können die gewonnen Informationen zu Wissen werden, indem sie entsprechend ausgewertet und interpretiert werden. Wilde Vermutungen haben an dieser Stelle wenig zu suchen. Auch jede Unsicherheit sei zu erwähnen, um Folgefehler durch weitere Untersuchungen zu vermeiden.

Nach dieser kurzen Erläuterung des Zugrundeliegenden sei es an der Zeit für ein Experiment. Mir kam zu Ohren, dass Kristallkugeln unter den Menschen sich einer hohen Beliebtheit erfreuen, soweit es für nichtanimierte Objekte möglich sei.

Auf einem zentralen Tisch wurde eine Kristallkugel aufgebaut, sowie eine Hälfte eines zertrümmerten Flusssteins, sowie ein Beutel mit Illusionsstaub dargelegt.

Ich bitte die Anwesenden aufzustehen und näher zu kommen. Es sei für dieses Experiment wichtig eine klare Sicht auf die Apparaturen zu haben. Ein Risiko für Leib und Seele bestehe nicht. Zweck dieses Aufbaus sei das Aufspüren eines versteckten Objektes und die Sicht durch dieses. Hierzu diene dieser Stein, den ich mit einem einfachen Hammer in zwei Hälften zertrümmert habe.
Ich gab einer unserer Lehrlinge die Aufgabe die andere Hälfte im Wald zu verstecken. Wollen wir doch sehen, ob wir durch die Methode der Fernsicht mithilfe dieser Kristallkugel seinen Aufenthaltsort ausmachen können. Dem Zweck dieser Vorführung entsprechend habe ich die größte Kugel hier aufgebaut, die ich in der Umgebung finden und mir ausleihen konnte. Die Probe, der Stein, wurde gereinigt, bevor er zertrümmert und eine der Hälften versteckt wurde. Als Reagenz diene etwas Illusionstaub aus diesem Beutel.
Beginnen wir. Ich bitte um etwas Vorsicht. Auch wenn dieser Staub gänzlich ungefährlich ist, möchte ich vermeiden ihn überall im Turm verstreut zu sehen.

Der Referent führt die entsprechende magische Bindung für einen Fernsichtzauber durch. Zu sehen waren Partikel, die einer gemeinsamen Strömungsrichtung folgten, ein Boden aus Flusssteinen, sowie für kurze Zeit eine Flusskrabbe.

Das wird genügen. Das Wahrgenommene sei nun genau und in aller seiner Facetten in Schrift festgehalten worden, sodass wir zur Interpretation voranschreiten können. Wo mag sich die andere Hälfte dieses Steins befinden?
Ein paar Vermutungen wurden bereits geäußert. Gehen wir dem doch weiter auf dem Grund.

Aus dem zu erkennenden leitete das Auditorium erfolgreich her, dass die andere Hälfte des Flusssteins im Fluss, der an das Osttal angrenzt, abgelegt wurde.

Das Experiment konnte mit Erfolg abgeschlossen werden. Gehen wir doch noch über eine Reihe an hilfreichen Zaubern dieser Schule zu erwähnen.
Neben dem gerade demonstrierten, können für ähnliche auf Becken mit Wasser genutzt werden. Hierbei ist es auch möglich das Gesicht in diese zu tauchen, um die Wahrnehmung zu intensivieren, sollte es nötig sein.
Auch können geistige eingebunden mit der Magie der Weissagung hervorgerufen werden. Sei es zum Aufspüren von Magie in einem Objekt oder gar das Extrahieren von Wissen aus einem Folianten, als schnellere, doch mit Nachteilen verbundene, Variante des Lesens dieses.

Als eine besondere Form der Eingebung sei die Arkane Zwiesprache zu erwähnen. Auch wenn dieser Zauber nicht den vorher erwähnten Konventionen entspricht, erlaubt er es Magiekundigen über die Grenzen des Physischen hinaus im verbalen Kontakt zu bleiben.

Letztlich sei zu erwähnen, in Hinblick auf unsere Nichtmagiekundigen hier: In der Theorie lässt sich mit der Magie der Weissagung allem auf den Grund gehen, solange eine Verbindung oder Resonanz mit dem zu untersuchenden Objekt erreicht werden kann.
Doch wie alles hat es seinen Preis. So wundert euch nicht, wenn ein Magier euch eine absurde Liste an Proben und Reagenzien aushändigt. Leider wird manchmal kein Weg um das Sammeln dieser führen.

Das sei es für diesen Abend. Nun übergebe ich das Wort zurück ins Auditorium und bitte um Fragen, Anmerkungen und Anregung zu weiteren Gesprächen. Der offizielle Teil sei hiermit beendet. Ich danke für eure Aufmerksamkeit.

Es wurde eine Reihe an verschiedenen Fragen gestellt und Diskussionen geführt.
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