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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 18. Tage des siebten Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
offene Lehrstunde
Ereignis vom 19. Jul 2018, 20:00 bis zum 19. Jul 2018, 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 19. Juli am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekann
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Prediger des Lichts
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Konstantine
Forscherliga







Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Prediger des Lichts
Thema Beschreibung: Gildeneinleitung
Verfasst am: 5. Jan 2018, 17:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Prediger des Lichts


Niemand konnte dem jungen Mann jetzt noch helfen.

„Ich sehe, du hast einen starken Willen." Sagte der Andere.

Der junge Mann lag auf Knien. Jegliche körperliche Bewegung war durch den Fluch auf seinen Verstand unmöglich gemacht.

„Fahr zur Hölle!" Stammelte der junge Mann, indem er seinen letzten Mut zusammennahm.

„Die kenne ich gut." Antwortete der Andere. „Schade, dass du deinen Sünden nicht abschwören willst. Ich hätte in Erwägung gezogen, dein Leben zu verschonen. Ich werde für dich beten."

Der junge Mann stand unfreiwillig auf. Er war nicht länger Herr seiner motorischen Fähigkeiten und wurde gezwungen, an einen steinernen Altar zu treten. Seine Hände und sein Körper gehorchten dem Willen des Anderen. Vermummte Gestalten in weißen Roben, welche ein braunes Kreuz zierte, standen plötzlich auf.

„Weißt du, warum ich es ihnen nur so selten gestatte?"

Der junge Mann hörte, wie drei oder vier Personen in seine Richtung schlenderten.

„Wegen ihrer Entschlossenheit. Selbst ich bin manchmal nur schwer in der Lage sie zu bremsen."

Die vermummten Gestalten hielten den jungen Mann mit dem Gesicht nach unten auf dem Altar fest. Sie schnitten mit scharfen Klingen tiefe Wunden in seinen Körper hinein und fingen an Teile seiner Haut zu lösen.

Der junge Mann war die ganze Zeit wach - und schien sich vollkommen bewusst, dass er in Stücke geschnitten wurde. Er schrie, weigerte sich aber, um Gnade zu flehen. Es konnte nicht ewig dauern und tief in seinem Inneren wusste er, dass er nicht umsonst starb. All die Geheimnisse, die man ihm anvertraute, hatter er für sich behalten - sie gehörten ihm allein und nicht dem Anderen.

Er tat sein Bestes, um mit einem Lächeln auf den Lippen zu sterben, nur, um den Anderen zu ärgern, während die Gestalten ihn weiter verstümmelten.

----------

Die Menschen hielten sich sie Nase zu. Der Gestank von Verwesung hing in der Luft, als sie einen leblosen, männlichen Körper aus den Wasser-Kanälen Sturmwinds zogen. Der aufgedunsene Körper war übersät von Schnittwunden. Niemand wusste um wen es sich bei diesen Unbekannten handelte. Nur eines war ganz deutlich zu sehen, die eingeschnittenen Linen auf seinem Rücken, welche die Worte ergaben - Dämonen Freund.
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Konstantine
Forscherliga







Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Jan 2018, 23:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sünden

Die erste Lebenserfahrung wurde von ihm wahrgenommen als ein heller Punkt, auf den ein entferntes, dumpfes Flüstern folgte. Eine Flut von Gefühlen registrierte sein Bewusstsein, wo es zuvor nur einen schwarzen Ozean des Schlafes gegeben hatte. Sein Geist nahm die Welt um ihn herum in sich auf - Seine Brust, die sich hob und senkte, und das Gefühl des Atems, der seine Lungen füllte; der Geschmack des Speichels und bei jedem Schlucken das Zusammenziehen seiner Kehlmuskulatur; Hände, die sich auf seinen Befehl zu Fäusten ballten; dies alles, so schien es, waren Erfahrungen für einen Mann, der gerade aus seinen Träumen aufgewacht war.

Er lag auf dem Rücken und blinzelte, versuchte, sein enges Gefängnis zu begreifen. Dieser ältere Mann mit hoher, faltiger Stirn und stahlgrauen Augen über strengen Wangenknochen, konnte sich nicht bewegen - der Fluch der auf seinen Verstand lastete, machte es unmöglich. Der Mann jedoch, fand keine Erklärung für seinen merkwürdigen Zustand.

Der dumpfe Donner, der dann folgte, schüttelte ihn durch. Sein Puls beschleunigte sich, seine Instinkte nahmen zum ersten Mal eine Gefahr wahr. Er bemerkte ein Gesicht, das ihn anstarrte. Die Augen der fremden Frau wirkten lauernd und jagten ihm Angst ein.

Die furchtbare Gewalt, der er sich in diesem Moment ausgesetzt sah, war alles andere als vertraut. Jedes Mal, wenn die gepanzerten Stachelhandschuhe der Frau ihn trafen, spürte er, wie Haut aufplatzte und Knochen brachen. Jeder Schlag war so abgestimmt, dass er die größtmöglichen Schmerzen auslöste. Wenn der Mann glaubte, das Bewusstsein zu verlieren, befahl die Frau einen Heilzauber, der ihm mit so viel Adrenalin versorgte, dass er wach blieb. Der Mann konnte sich nicht verteidigen.

Als der Schmerz und die betäubende Verwirrung einen Moment lang nachließen, gelang es ihm gurgelnd eine bittende Frage auszustoßen „Warum...?"

Die Frau, deren Gesichtszüge Gleichgültigkeit ausstrahlten, zog die stacheligen Handschuhe aus. Sie schloss die Augen und begann zu beten. Dann drückte sie beide Hände in die tiefen, symmetrischen Schnittwunden unter des Mannes Augen und Kieferknochen.

„Unheilige Bestie." Flüsterte die Frau. Sie hob ihre blutverschmierten Hände über ihren Kopf, so als wolle sie ein Opfer bringen, dann senkte sie diese. „Schade, dass du deine Verbrechen nie vor dem Licht bedauern wirst." Sagte sie. „Deine Sünden sind so zahlreich, dass die kurze Zeit, die uns noch bleibt, nicht ausreichen würde, um deine Beichte abzunehmen."

Der Mann hätte geweint, wenn es ihm möglich gewesen wäre. Seine Augen waren zugeschwollen, sein Körper versuchte die Verletzungen in seinem Gesicht mit Flüssigkeiten zu versorgen. Doch der körperliche Schmerz war nicht schlimmer als die verzweifelte Frage, ob er dieses grausame Schicksal vielleicht sogar verdient hatte.

„Das Licht hat über dich geurteilt." Fuhr die Frau fort, während ihre Hand über des Mannes Gesicht strich und sich seinem Hals näherte. „Es ist mir eine Ehre dem Licht zu dienen."

Mit der freien Hand zog die Frau ein kleines Zepter hervor. Der Mann spürte, wie sich die Finger der anderen Hand um seinen Hals schlossen. Er wünschte sich seine Träume zurück. „Dies wird Sturmwind auf immer und ewig eine Warnung sein." Sagte die Frau, als sie den Mann am Hals hochzog und das Zepter unter seinen Kopf hielt. „Sie werden es verstehen." legte sie nach, dann drückte sie den Kopf wieder nach unten.

Der Mann konnte nicht einmal mehr schreien, als das mit Energie durchzogene Zepter direkt an seinem Kopf entladen wurde. Die Energie zuckte durch sein Fleisch. Seine Gesichtsmuskeln verzerrten sich auf groteske Weise. Das Gewebe an seinem Hinterkopf löste sich auf. Ein letzter Atemzug, dann verließ das Leben seinen Körper.

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OOC: Informationen zur Verwendung.

Ein Einwohner Sturmwinds.

Fundort: Im inneren eines normalen Hauses (Magierviertel) - Schlafzimmer, Bett.

Person: Ein älterer Männerkörper. Grauhaarig, hohe faltige Stirn, stahlgraue Augen (unter den Schwellungen), strenge Wangenknochen. Schnittverletzungen im Gesicht. Schnitt und Stichverletzungen auf der Brust verteilt. Großer Blutverlust. Verkrampfte Muskeln, aufgelöstes Gewebe am Hinterkopf.

Beruf: Händler - versorgte zuletzt die in Sturmwind (Magierviertel) stationierten Dämonenjäger mit Material und Verbrauchsgütern.

Besonderheiten: An die Wand, neben dem Bett, ist mit dem Blut des Opfers "Lichtheide" dran geschmiert worden.
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Konstantine
Forscherliga







Beiträge: 3

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 15. Jan 2018, 20:42 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Neue Nahrung

Ganz für sich allein saß Delia Victoria in dem abgeschlossenen Gefängnis, das im Fall dieser Kathedrale nur aus einem beengten Raum ohne Sicht nach draußen und einem unbequemen Bett mit einem Tisch bestand.

Das goldene Licht einer Kerze erhellte ihr Gesicht. Sie hasste ihre Situation mehr als je zuvor. Es begann wie ein Erdbeben. Ein Wutanfall erschütterte ihren Körper und vergewaltigte ihre Seele mit brutaler Grausamkeit. Sie stand auf und stolperte zur abgeschlossenen Tür. Am liebsten hätte sie sich hindurch geworfen. Sie biss die Zähne zusammen. Ihre Gliedmaßen zitterten. Sie nahm ihren Kopf in beide Hände. Und dann, plötzlich Stille.

Ihr Atem beruhigte sich, als der Wahnsinn aus ihrem Körper verschwand. Sie taumelte zu einer Wasserschale und begann gierig zu trinken. Ihr Mund war trocken wie Sand. Sie sog das Wasser förmlich in sich auf, so als könne es die glühenden Funken in ihrem Körper erlöschen.

Eine schwere Last lag auf Delia. Ihre Motive waren alles andere als ehrwürdig. Trotzdem hatte sie stets dem Licht gedient. Sie begriff, dass am Ende ihres Weges wahrscheinlich Tod stand. Ihre Eltern und ihre Familie waren praktisch ausgelöscht. Zu verlieren hatte sie nichts mehr. Niemand würde um sie trauern. Es war egal, ob sie in einigen Minuten oder einigen Jahrzehnten starb. Niemand würde sich an sie erinnern.

Delia Victoria dachte an einen jungen Mann mit Selbstmordabsichten zurück. Keinen Tag länger wollte der Mann auf den Feldern arbeiten. Delia war ihm zufällig auf einem abgelegenen Bauernhof begegnet. Wie ein Kind hatte er geweint. In einer Hand hatte er ein scharfkantiges Metallstück gehalten, um sich damit die Pulsadern aufzuschneiden. So viele hatten diesen Ausweg aus ihrer Verzweiflung gewählt. Für den Mann gab nichts, wofür es sich zu leben lohnte, nur die endlose Schufterei für einen gleichgültigen Lehnsherren und einem Lohn, der außerhalb des Landes kaum einen Wert besaß. Der junge Mann konnte arbeiten, soviel er wollte. Einen Ausweg aus dieser Sklaverei gab es nicht. Und wem diente diese Arbeit? Was war mit dem Ruhm, der einem als Bürger der Allianz praktisch garantiert wurde? Wo war dieser Stolz?

Delia´s Verstand hatte eine Antwort darauf: Wahrer Stolz entsteht aus der Verfolgung großer Ideen. Mit diesen Gedanken begann für Delia ein weiters Kapitel. Dieser Moment hier im Gefängnis definierte sie.

Mit Leidenschaft schloss sich Delia einer Sache an, die ihre Seele mit Nahrung versorgte, die kein Glaube produzieren konnte. Es war eine Sache des Stolzes, des Grundbedürfnisses eines jeden Menschen, der Zufriedenheit aus dem Wissen zieht, dass seine Arbeit einem größeren Zweck dient. In ihrem Leben war Delia ihre Stellung zu Kopf gestiegen. Und so hatte sie diese Grundbedürfnisse vergessen. Ihre tödliche Kälte kannte keine Grenzen. Sie bemerkte nicht die Gefahr, die von den Menschen ausging, deren Bedürfnisse ignoriert wurden. Das, und anderes, brachte sie an den Abgrund, an dem sie heute stand.

Delia wusste, dass Ihr Leben in diesem Gefängnis am seidenen Faden hing. Das einzige was sie aufweisen konnte - um ein Unglück abzuwenden - waren ihr unabdingbarer Wille und Durchhaltevermögen, der sie schon einige Zeit am Leben hielt.
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