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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom Gestern, um 20:00 bis zum Gestern, um 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 18. Tage des siebten Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
offene Lehrstunde
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Aveline Antworten: 0

Das Licht mit Euch!

Für Interessierte findet am 19. Juli am Pavillon hinter der Kathedrale eine Lehrstunde statt.

Beginnen wird die Veranstaltung zum achten abendlichen Glockenschlag.

Das Thema wird rechtzeitig vor Beginn der Lehrstunde bekann
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Felgrüner Regen
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Autor Nachricht
Lawgrim Deveroth
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 11

[ Charakterinfo ]
Titel: Felgrüner Regen
Thema Beschreibung: Schlacht vor Suramar
Verfasst am: 10. Aug 2017, 00:02 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Flammende Meteoriten schlagen auf die Erde. Eine ganze Kaskade regnet vom blutroten Himmel. Die satten Gräser vor Suramars Mauern gehen in einem Meer aus Felflammen auf. Die Erde bebt wie unter tausend Kanonenkugeln. Wo eben noch sanfte Hügel und Felder lagen, bricht der Untergrund entzwei. Staub und Dreck vernebelte das Schlachtfeld. Und während sich noch Höllenbestien mit felsenen Pranken aus den Aufprallkratern erheben, rennt das dämonische Fußvolk auf die Schlachtlinie der Allianz zu.

Tristan liebkost seine drei Anhänger mit stoischer Ruhe, verharrt in felsenfestem Stand während die Hölle über sie hereinbricht. Er betrachtet das Dreigespann andächtig – ein Licht-Symbol, ein Ring und ein Ahornblatt. So klein und zerbrechlich sehen sie in seinem Plattenhandschuh aus. Er ballte die Faust darum und lässt die Andenken unter seiner Brustplatte verschwinden.

Dann geht sein Blick um, auf die Reihen seiner Kameraden. So stehen sie da, Schulter an Schulter, Schwert und Speer fest umschlossen. Es sind abgebrühte Frauen und Männer, keine Frischlinge. Weder Geißel noch Schattenhammer war fähig sie zu brechen. Aber der Paladin spürt ihre Angst. Sieht das unscheinbare Zittern ihrer Arme. Ihre Gesichter sieht er hingegen nicht – verborgen sind diese hinter stählernen Visieren. Aber stärker als ihre Angst ist ihre Entschlossenheit, ihr gerechter Zorn. Diese Linie wird gehalten, koste es was es wolle. Dabei war fast jeder seiner Kameraden ein Neuer. Die Siebte hatte während ihrer Schlachten schon viele Verluste erlitten. Und das wird sie auch heute – so viel stand fest.

Der Leutnant macht einen Schulterblick zur Anhöhe hinter sich. Dort sieht er Kant stehen. Sein Hauptmann trägt noch keinen Helm, stellt seine grimmigen Züge offen zur Schau – seinen Blick zum felflammenden Horizont gerichtet. Dann besieht er sich seiner Schlachtreihen. Die Blicke der beiden Männer begegnen sich und sie nicken einander knapp zu. Tristan schaut wieder nach vorn, setzt seinen Helm auf. „Artillerie!“ hört man hier und dort. Das Kommando verbreitet sich wie ein Lauffeuer. „Feuer!“ Die erste Salve kracht von der Anhöhe und pflügt sich durch die Reihen der niederen Dämonen. „Schützen! Zielen!“ rufen Adjutanten. „Auf mein Kommando!“ dröhnt plötzlich Kant mit einer Stimme, die mehr mit einem Vrykul als mit einem Menschen gemein hat. Die Dämonen haben schon fast die Reihen der Speerträger erreicht... „Feuer!!“. Schüsse fliegen über die Köpfe der schweren Infanterie hinweg, durchlöchern die vorderste Reihe an Dämonen. Ob die Bestien dabei fallen oder nur stolpern ist unwichtig, denn sie werden von ihren Artgenossen einfach über den Haufen gerannt. Dann schreit Kant: „FÜR AZEROTH!!“ und die ganze Kompanie stimmt wie aus einer Kehle mit „HUAAAAHHH!!“ ein.

Die Schlachtreihen prallen aufeinander. Erst sind es die rasend schnellen Teufelsjäger. Die meisten von ihnen bleiben an der Phalanx hängen. Tristans Blick ruckt nach rechts, als er sieht wie einer seiner vorderen Kameraden nach hinten umgerissen wird. Ein hundeartiger Dämon thront auf ihm, macht sich mit Klauen und Fängen an seiner Gurgel zu schaffen. Tristans Klinge saust aus einer Halbdrehung herab – ihr geweihter Echtsilberstahl durchtrennt den Hals der Bestie in einem Zug. Der Soldat zuckt noch, gurgelt Blut. Er wird von hinterstehenden Soldaten kurzerhand weggeschliffen. Nicht um ihn zu retten, sondern um das gefährliche Hindernis zu beseitigen, welches die beiden Leichen darstellen würden. Tristan bemerkt die Handlung nur im Augenwinkel, denn der nächste Teufelsjäger will empfangen werden. Mit unnatürlicher Sprungkraft prescht das Biest heran. Der Paladin schlägt reflexartig mit dem Schild aus und wirft das Vieh quietschend zurück. Er sieht noch wie es unter den Hufen der Teufelswachen zertrammelt wird und dann in einem Meer aus bulligen Leibern verschwindet.

Die pervertierten Netherhunde waren nur das Vorspiel und für die Veteranen der Siebten kein großes Hindernis.

Erst als die Teufelswachen die Lücke schließen biegt sich der gesamte Schildwall nach hinten, wie eine Esche in Sturmböen.
Reihen halten!“ erklingt es vielerorts. Ein bleiernes Mantra, während Blei stetig über ihre Köpfe hinweg schießt. Eine Kette aus brachialen Hieben geht auf den Schildwall nieder. Überdimensionale Macheten und Hellebarden lassen die Waffen der Siebten wie Spielzeug aussehen.
Tristan sieht eine dieser Macheten herabsausen. Er stellt sich defensiv, ein Bein fest nach hinten gestemmt, den Torso vorgebeugt. Ein Hieb, zwei Hiebe – der Paladin sticht unter seinem Schild hinweg in das Herz des Dämons. Mit schmerzerfülltem Grollen sackt der Feind auf die Knie. Schwer atmend schaut sich Tristan um - sieht wie dem Soldaten zu seiner Linken eine Hellebarde zwischen Helm und Schulterplatte gestoßen wird. An ihrem Schrei erkennt er, dass es eine tapfere Frau Sturmwinds ist, die gerade ihr Leben lässt. Doch ihr Speer stößt noch nach vorn, bohrt sich durch den Unterkiefer der Teufelswache. Die amüsierte Fratze des Dämons wandelt sich mit Verzögerung in ungläubiges Starren. Wie so häufig. Die Legion und ihre Überheblichkeit.

Beide Leichen verschwinden im Schlachtgetümmel. Die letzten Reste der vordersten Schlachtreihe gliedern sich in die Zweite ein. So ist auch Tristan mit Blick voran im Rückwärtsgang bis er Schulterplatten zu seiner Rechten und Linken spürt. Er schnauft durch.
Und dann erkennt er es...
„Heiliges Licht sei uns gnädig.“

(Fortsetzung folgt?)



Zuletzt bearbeitet von Lawgrim am 10. Aug 2017, 12:58, insgesamt 2-mal bearbeitet
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Àlèyà
Forscherliga







Beiträge: 37

[ Charakterinfo ]
Titel:
Thema Beschreibung: Aus einer anderen Sicht
Verfasst am: 10. Aug 2017, 00:44 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Heute war wieder ein guter Tag. Ein guter Tag um seinen Dienst zu tun vor diesem felgrünen Horizont. Dorian´s Blick wechselte zu näheren Dingen, zu seinen Leuten.
Er nickte seinem Leutnant zu. Guter Mann. Vielleicht sollte er den mal seiner Nichte vorstellen. Nein, besser nicht. Gäbe nur wieder Ärger. Ausserdem waren die Dinge sowieso klar. Auf allen Seiten.
Der Ansturm der Dämonenherde riss ihn aus den Gedanken.

Die Siebte stand wie eine Stahlwand vor der anstürmenden Masse der Dämonen. Allen voran diese kleinen flinken Mistviecher. Dorian´s grüne Augen schwenkten über die Reihen, sahen Männer und Frauen fallen.
Mit einem Schnauben nahm er den Helm vom Gürtel und stülpte ihn sich über den Schädel. Dann machte er sich auf den Weg, zog dabei Schild und Schwert.

Nur gefühlte Sekunden später sah er nach rechts, zum grimmigen Blondschopf der zu seinem Leutnant gehörte. Guter Mann, dieser Tristan. Augen wieder vor, da ist der Feind.

Diesmal eine gefühlte Ewigkeit später: Dorian erwachte. Der Schädel dröhnte unter dem Helm. Moment, der Helm war weg, sein Plattenhandschuh wischte über die blanke Stirn, verschmierte Dreck und Blut.
Ohne sich aufzusetzen sah er sich um. Es war düster hier. Leichtes Grün erhellte den...Raum. Grün...
Ein erster klarer Gedanke bahnte sich seinen Weg durch das Dröhnen: "Dieses Grün... Überall und immer grün. Scheusliche Farbe. Blau und Rot sind besser. Moment, wo sind meine Leute?"
Wieder sah er sich um. Ein einzelner Dämonenhund lag in der nächsten Ecke und riss an etwas herum das eindeutig mit blauen Stofffetzen umhüllt war. "Einen hab ich gefunden. Hoffentlich nicht Ellyr oder Heyden. Wäre schade drum."
Es war nur ein Gedanke aber er brachte den Hühnen dazu sich schwerfällig herum zu drehen. Wieder suchte das Grün seiner Augen die nähere Umgebung ab. Da lag sein Schild. Eindeutig hinüber. Im nächsten Augenblick setzte er sich ruckartig auf.
Der Dämonenhund blickte kurz auf, widmete sich aber wieder seiner Beute. "Rot! War meine Nichte dabei? Oder war Aryna in Weststrom zurück geblieben?" Wieder streifte der Stahl des Plattenhandschuhs über die Gesichtshaut. Was ein Dröhnen...
"Sie ist in Sicherheit bei ihren Leuten.": diesmal war es ein leichtes Brummen. Vermutlich waren es diese Worte die den Schatten herbei lockten. Wie ein durchscheinendes Tuch legte sich der Schatten über ihn.
Egal was es war, es war hinter ihm und verbarg sich so vor Dorian´s zusammen gekniffenen Blick.

Bevor er sich herum drehen konnte wurde es wieder schwarz.
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