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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 17. Dez 2018, 20:00 bis zum 17. Dez 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
Ein Anschlag  [Horde-Rp] Das Große Winterhauchfest in Winterspring
Die nennenswerte Neudefinition von formidabelster Feiertagsfreude
Ereignis vom 18. Dez 2018, 20:00 bis zum 18. Dez 2018, 23:00
Autor: Gonto Antworten: 1

Horde-Rp [ Das Große Winterhauchfest in Winterspring ]


[i]Von den verwickelten Kanälen Suramars über
die schummrigen, rauchgeschwängerten Hafenspelunken
des Bligewaterhafen bis hin zu zu den geschwungen Hügeln
Mulgores ,als auch
In der Taverne  Glühweinausschank von Bruderschaft und Wache
Glühwein. Heißer Met. Kinderpunsch von freilaufenden Biokindern.
Ereignis vom 19. Dez 2018, 20:00 bis zum 19. Dez 2018, 23:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht mit Euch und Ehre dem König!

Das 10. Königliche Wachregiment und die Bruderschaft des Lichts schenken am Abend des 19. Tages im Winterhauchmonat am Pavillon im Schatten der Kathedrale wärmende Getränke aus.
Genießt Glühwein, heißen Met, Fruchtpu
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Das Egromond-Manifest
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Andorella Egromond
Forscherliga



"Magistra Maga"
Magierin Sturmwinds
<Arkanes Institut>

Beiträge: 977

[ Charakterinfo ]
Titel:   La Theoretica Thesisiensis de Magica
Thema Beschreibung: Auszug
Verfasst am: 20. Dez 2014, 17:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Thesis

In eigener Sache:
Nach jahrelanger intensiver Forschung in den arkanen Schulen der Verzauberung und Weissagung kann ich getrost sagen, dass es ein Punkt ist, der beide Bereiche im wesentlichen miteinander verbindet. Die Thesis! Die Grundlage der Thesis findet sich in unterschiedlichen Schriften und Werken wieder und wird von Gelehrten zu Schülern meist in eigener Interpretation weiter gegeben. So ist es mir ein Anliegen, dieses grundlegende Wissen unter meiner Feder selbst auf Pergament zu bringen. Für all jene Gelehrten und Zauberwirker, welche in der Verzauberung als auch der magischen Artefakterschaffung tätig sind, möge meine Abhandlung dazu eine willkommene Ergänzung sein.

Was ist die Thesis?
Eine Thesis (auch Meisterformel oder Kernformel) ist eine der möglichen Arten, einen Zauberspruch oder eine magische Handlung aus einem Zauberbuch zu erlernen oder selbst niederzulegen. Man möge sich im weitesten Sinne eine Schablone vorstellen, welche die Grundstruktur eines Zauberspruchs in Zahlen und Werten beinhaltet. Die Aufschlüsselung einer Kette von Informationen kann durch die Analyse der Thesis hervor gerufen werden. Kurz um, wie stelle ich einen Zauberspruch auf Papier dar.

Offensichtlich ist es möglich, die Thesis eines Spruchs in einem Buch zu fixieren. Das geometrische Muster, das den Spruch repräsentiert, ist also irgendwie mit Hilfe der Tinte dargestellt. Was aber ist dann mit der Intonation, bzw. aus welchen Komponenten besteht eine Thesis nun eigentlich?
Antwort: Nach modernen Theorien (Erzmagier Antonidas, Zaubermeister Andromath) besteht eine Thesis eines beliebigen Zauberspruchs aus drei Komponenten: einer weltlich harmonischen, einer abstrakt-geometrischen und einer übersinnlich - arkanen Struktur:

Die erste Komponente ist das, was in magie - wissenschaftlichen Kreisen durch Formel und Geste repräsentiert wird und dazu dient, den Thesiskern in die Wirkungsmatrix umzuwandeln, also den Zauber so zu formen, dass er in der diesseitigen Welt wirkt.

Die zweite Komponente ist die graphische oder geometrische Repräsentation, die man in Zauberbüchern findet und die als Gedächtnishilfe und Auslöser der Formel fungieren, während die dritte, eigentliche, der sogenannte Thesiskern die Basis der arkanen Muster enthält.

Dies ist unter anderem auch der Grund, warum man nur mit dem gesprochenen Wort (und der benötigten Zaubergeste) oder einer einfach abgemalten Thesis aus einem Buch überhaupt nichts anfangen kann. Die Grundlage, eine Thesis überhaupt in der Gesamtheit ihrer drei Komponenten zu erkennen, liegt in der intuitiven Harmonisierung der eigenen arkanen Muster mit denen der Thesis (auch wenn die Magierschaft gerne behauptet, dies sei nur mittels Studium der Magietheorie überhaupt möglich). Einige Fragen beschäftigen die Fachwelt und diese dürfen hier nun Erwähnung finden.

La Pracitca:

In der Praxis kann die Thesis per Tinte auf Pergament gemalt oder dupliziert werden. Intensiviert wird dieser Prozess durch die entsprechende Gestaltung von Glyphen. Manche Thesen werden verschlüsselt aufgeschrieben, vorrangig zum Zwecke der Geheimhaltung. Eine besondere Auflistung von Thesen findet man in der Bibliothek zu Dalaran als auch in den Archiven der Akademie der arkanen Künsten und Wissenschaften zu Sturmwind. Gerüchte mögen nicht verstummen, dass es den Zauberwirkern des Kults der Verdammten gelungen sein mag, die Thesis von Zaubersprüchen welche Totes handeln lassen, auf Pergament zu bringen. (Persönliche Randbemerkung: Wäre es dem Kreis der Magier gegönnt gewesen, sein Büro der magischen Strafverfolgung in Sturmwind zu eröffnen, hätte man sich beherzt dieser Widrigkeit angenommen. Durch die schriftliche Thesisfixierung ist es somit auch Kultisten, welche keine Zauberwirker sind, möglich, Untote zu erheben!)

* Eigentlich müsste es möglich sein, den Anteil der Thesis einer Verzauberung, welche an ein Artefakt gebunden ist, zu extrahieren. Kann man daraus den Zusammenhang zwischen Muster und Wort rekonstruieren?
Antwort: Hier ist wohl die Thesis eines analysierenden, unbekannten „Wirkenden Spruches“ in einem Artefakt gemeint – und die Antwort ist bedauerlicherweise Nein. In dem Artefakt wird nämlich nicht der Thesiskern, sondern die Wirkungsmatrix gespeichert, also ein magisches Muster bzw. Gitter, das bereits durch äußere Umstände (den Zauberwirker, das aufgewandte Mana, Sternenkonstellationen zum Zeitpunkt des Spruchs, Netherströme, usw.) gefiltert ist. Eine Wiederherstellung des Thesiskerns ist nahe zu unmöglich, und selbst wenn dies gelänge, bliebe noch immer die Frage, wie sich der übersinnlich - arkane Teil der Thesis weltlich repräsentieren sollte. Im Endeffekt müssen mindestens zwei der oben genannten Komponenten vorhanden sein, um eine Formel zu rekonstruieren.

* Nach allem Gesagten kann man der Thesis eines Spruches entnehmen, ob er von Nichtmagierin genutzt werden kann. Ist es möglich, diesen Aspekt aus der Thesis zu eliminieren, so dass es ein ganz simpler Magierspruch wird?
Antwort: Ja, es ist möglich. Jedoch wird aus moralisch bedenklichen Gründen (Merkmal Dämonologie) nicht darauf eingegangen.

* Kann man eine Thesis niederschreiben, die höherwertig ist als die eigene Kenntnis des Zauberspruchs? Wenn nein, wie werden dann entsprechende Bücher kopiert? Welcher Art ist die magische Anstrengung beim Niederschreiben einer Thesis?
Antwort: Ja, man kann. Schließlich gehört das Kopieren von Büchern ja auch zur Ausbildung in einer Akademie oder Lehranstalt. Eine Möglichkeit ist die Studie der Magietheorie des entsprechenden Zauberspruches.

Exampeles: Bekannte Zaubersprüche mit hoher Komplexität des Thesiskerns:

Eisbarriere:
Komplexität: 7/10
Komponenten der arkanen Schulen: Bannung
Merkmal: Elementar (Frost)

Zeitkrümmung:
Komplexität: 9/10
Komponenten der arkanen Schulen: Transmutation
Merkmal: Temporal

Unsichtbarkeit:
Komplexität: 7/10
Komponenten der arkanen Schulen: Illusion
Merkmal: Illusion
_________________
Magie folgt rationalen Schlussfolgerungen, sie ist stets neutral. Es liegt im Wille des Anwenders, auf welchem Pfade er sich damit begeben mag. --- Zitat aus dem Egromond Manifest ---
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Andorella Egromond
Forscherliga



"Magistra Maga"
Magierin Sturmwinds
<Arkanes Institut>

Beiträge: 977

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Titel: Die eiserne Horde Verfasst am: 23. Jan 2015, 13:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Jenen zu helfen, die helfen! So lautet meine Devise für eine Sache, welche die südlichen Ländereien fest im Griff hält. Das dunkle Portal öffnete sich erneut und heraus traten unbekannte Orc Horden. Ihre Grausamkeit steht ihrer Vernichtungswut in nichts nach. Mit blankem Entsetzen wurden wir Zeuge, als die Grundmauern von Burg Nethergarde nieder gerissen wurden. Völlig überraschend vollzog sich eine Invasion, welche bis heute viele Fragen aufwirft. Und nur wenige Antworten können bis dato darauf gegeben werden. All dies ereignet sich nach über 30 Jahren wo zuletzt Orcs mit der selben Motivation die steinigen Stufen des Dunklen Portals hinab stiegen.

Anfangs waren es Vermutungen und Spekulationen, nun sind es Gerüchte. Erste arkane Studien der Kirin Tor untermauern mittlerweile eine schier unglaubliche These. Draenor, sie stammen aus Draenor. Die Sammlung diverser Indizien veranlassten sogar mich relativ bald diese Causa magisch zu beleuchten. Sicher gestellte energetische Rückstände am Portal und Umland wiesen die Merkmale der Magica Temporalia auf. Ein Zeitfrevel unvorstellbaren Ausmaßes wurde begannen und die Frage stellt sich: Wer ist zu derartigem in der Lage?

Geschichte wiederholt sich, meint man gerne zu behaupten. Vor über 30 Jahren entfesselten Medivh und Guldan einen Sturm auf Azeroth, der sich nun in gewissen parallelen Zügen wiederholt. Ein Werk wird vollendet, was damals keine Umsetzung fand. Doch wer profitiert davon? Wer wagte es Hand an den üblichen Abläufen unseres Seins an zu legen? Fragen über Fragen denen man sich widmen kann, wenn das Schlimmste abgewendet ist. Beherzt warfen sich Truppen der Allianz und Horde dem eisernen Ansturm entgegen und der befürchtete Überfall auf das Rotkammgebirge konnte abgewendet werden. Was bleibt sind viele Erinnerungen an damals, denn es leben noch genug, die sich an die dunklen Stunden Azeroths erinnern. Und nun kehren all diese verschlossenen Emotionen wieder an die Oberfläche des Bewusstseins zurück. Verbannt in das Unterbewusstsein leben sie nun wieder auf. So ergeht es alten Veteranen von einst nun. Selbst wuchs ich, wie in früheren Kapiteln erwähnt, als Flüchtlingskind in Lordaeron auf. Als ich nach Jahren der Verheerung mit meinen Eltern heimkehrte, offenbarte sich uns ein trauriger Anblick. Die blühenden Wälder Elwynns, die Gärten der Nordhain Abtei und die üppig grüne Vegetation vor Sturmwind wich einer zertrampelten Aschedecke. Die Brennende Legion hatte indirekt durch die Orcs, welche auf bestialische Weise missbraucht wurden, ganze Arbeit geleistet. So schlimm und grausam das Vorgehen der orcischen Horde auch war, so waren ihre Mitglieder doch im Endeffekt auch nur Marionetten höherer Mächte. Man riss Azeroth in einen Abgrund indem man einen Krieg entfesselte, der lediglich die Ankunft der Brennenden Legion vorbereiten sollte. Der freie Wille ließ deren Vorhaben schließlich scheitern. Daran halte ich fest, dass eben dieser freie Wille auch diesmal eine tragende Rolle spielt um die Hintermänner dieses feigen Angriffs zu enttarnen.

Als arkane Beraterin des Bund des Nordens ist es mir nicht möglich, mich von meinen Pflichten entbinden zu lassen um der Heimat bei zu stehen. Doch peripher ist es mir dennoch möglich dieses Vorhaben um zu setzen. Jenen zu helfen, die helfen mag die zielführende Aufgabe sein.

Der Bund des Nordens nahm auch kürzlich am Kriegsrat zu Sturmwind teil. Einberufen wurden viele regionale Größen des Königreichs wie Adel, Klerus, Handel, Milizen und Zauberkundige. Einige Verbündete fanden sich ebenso in der Stunde der Not ein. Der Bund des Norden, welcher Wacht über die Nordlande zum Schutze vor den Verlassenen hält, willigte ein, zu helfen wo es möglich sein kann – der Lieferung von Hilfsgütern. Eine Sache welche ich begrüße und unterstütze.

Weiteres nahm ich auch persönlich Kontakt zu engen Verbindungen auf, welche den Kampf nicht scheuen. Sehr beherzt formiert sich eine Gruppe der Horde in den Verwüsteten Landen um sich der Widrigkeit der eisernen Orcs zu stellen. Unter der Führung des Sturmwolf Clans begegnet man der schieren Übermacht tapfer und mit erhobenen Waffen. Die hohe Sindorei Priesterin Tenebra aus Silbermond, welche ich als Freundin und Vertraute titulieren darf, weilt selbst dort und spendet Heilung und Hoffnung an Jene, welche ihr Leben in den Dienst zur Befreiung Azeroths stellen. Die Spende von Versorgungs- und Verpflegsgüter war mir somit ein persönliches Anliegen. Ein kleiner Beitrag für ein großes Unternehmen.

Möge Azeroth erneut standhaft bleiben!
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Magie folgt rationalen Schlussfolgerungen, sie ist stets neutral. Es liegt im Wille des Anwenders, auf welchem Pfade er sich damit begeben mag. --- Zitat aus dem Egromond Manifest ---
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Andorella Egromond
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"Magistra Maga"
Magierin Sturmwinds
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Titel: SEINE Rückkehr Verfasst am: 27. Mai 2015, 16:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein neues Kapitel wird in diesem Buch geschrieben werden. Wohin es führt, noch weiß ich es selbst nicht. Doch hoffe ich, dass es eines Tages die ganze Wahrheit offenbaren kann. Eines Tages.
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Andorella Egromond
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"Magistra Maga"
Magierin Sturmwinds
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Titel: Arthas Erben Verfasst am: 14. Jan 2016, 12:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Rückblickend betrachtet erwehrte sich Azeroth vieler Bedrohungen die letzten Jahre über. Die Brennende Legion war zurück gekehrt, Todesschwinge ausgebrochen und die Eiserne Horde verwüstete die südlichen Regionen unserer Heimat. Doch wie man dem Egromond Manifest entnehmen kann und der geneigte Leser willentlich ist zu vernehmen, war es eine Thematik, welcher ich ein Hauptaugenmerk widmete. Der Nordend Konflikt. Da ich selbst damals in diese Krise involviert war und an der Seite meines langjährigen Vertrauten Lertors von Fenris das ganze Ausmaß der untoten Geißel erlebte, weiß ich zu berichten.

Doch möchte ich der Allgemeinheit in jener Form dienlich sein, wie es sich für meine Zunft gehört, der Vermittlung von Wissen.

Viel zu lange blieb eben solches Wissen unter Verschluss, gar versperrt von Ketten aus Gesetzen und Traditionen. Schluss damit.

Ein kurzer Exkurs worauf ich hinaus möchte. Als ich vor Jahren dem Kreis der Magier beitrat rief ich im Zuge meines Studiums Vorlesungen, Diskussionen und arkan-wissenschaftliche Arbeiten ins Leben. Für meine Magistra-Maga Arbeit sollte mir seine ehrwürdige Magnifizenz Hasrabahl der Alte eine besondere Thematik zuteil werden lassen. Ein Projekt war bereits von zwei Gelehrten abgebrochen worden. Scheinbar wies das Thema eine hohe Note von Brisanz auf. Hinzu gesellte sich noch ein hoher Grad an unbekannten Risiken für Forscher, dessen Begleitung und die Goldene Legion selbst. Bei der Arbeit sollte es sich um nichts Geringeres handeln, als ein aktuelles Gutachten über die Geißel selbst zu erstellen. Ziel dieser Agenda war es die Befehlsmuster sowie die hierarchischen Strukturen der Armeen des Lichkönigs zu beleuchten und ferner Maßnahmen dagegen zu entwickeln.

Noch heute ist meine Person an die Regularien des Kreis der Magier gebunden, Wissen zu bewahren und zu verschließen. Doch erachte ich persönlich in Anbetracht der Widrigkeiten der letzten Jahre die Zeit als reif, Abstand von veralteten Traditionen zu nehmen. Mit Freuden verabschiede ich mich davon wenn ich dadurch Azeroth in irgendeiner Form dienlich sein kann. Eidbruch hin oder her, zum Schluss muss ich es doch mit meinem Gewissen vereinbaren, eine Tatsache mit welcher ich leben kann.

So wird es mir ein Anliegen sein, einen Auszug aus dem Werk „Arthas Erben“ hier im Egromond Manifest zu veröffentlichen. Vorweg bete ich zum Licht, dass der Tag nicht wiederkehren mag, an welchem wir uns gegen solch untotes Gezücht erwehren müssen. Doch sollte dieser verhasste Tag kommen, werden wir vorbereitet sein und vielleicht können nachfolgende Worte erste Maßnahmen begünstigen.

ARTHAS ERBEN


Projekt „Arthas Erben“ Teil 1: Aasfelder vor Feste Wintergarde
Abschlussbericht

Tag der Ausführung: 22. Tag im ersten Monat ein Jahr nach Kriegsbeginn in Pandaria

Teilnehmer:

Tribun Ashara (Teilnahme und Beobachtung)
Magister Magus Laotan, Gelehrter (Teilnahme und Beobachtung)
Centurio Steinhauch von der Legion (Organisation Sicherheitswesen)
Anurdan von der Legion (Sicherheitsdienst)
Iseree, Gelehrte (Anfertigung von Kartenmaterial)
Nelie, Gelehrte (Installation der Mondkristalle)
Uri, Gelehrter (Installation der Elementarfragmente)
Mathwin von der Legion (Sicherheitsdienst)
Kontingent von Legionären unter dem Kommando von Centurio Steinhauch
Andorella Egromond

Maßnahme:
Setzung der Arkanen Signalgeber an vier Knotenpunkten (Schmiede – Haus bei Brücke – Sägewerk – Mühlen) und Aktivierung dieser. Kreation von umfassenden Kartenwerk.

Von den Signalgebern erfasste Anzahl nekrotischer Wesenheiten im Areal: 80 - 100
Sondierung der erfassten Untoten durch die Gelehrten sowie Auswertung der Arkanen Signalgeber:
(Die Namensgebungen fanden seitens der Legion statt um den Geißelmitgliedern einer Zuweisung ein zu ordnen, ob im kollektiven Bewusstsein der Geißel Namen/Ränge aufliegen, bleibt unbekannt)

Belagerungsschmied der Geißel
Untoten-Klassifizierung: Gerippe
Rang: Arbeiter
Tätigkeit: Reparatur/Instandhaltung hiesiger Kriegsgeräte
Verhalten: Konzentriert auf ihre Tätigkeit, holen Werkzeug und Material hin und wieder von Lagern herbei. Versuchen marodes Belagerungsgerät in Stand zu halten. (Aussichtsloses Unterfangen)
Besonderheit: Halten nach wie vor an ihrer Arbeit fest, welche einen sinnlosen Charakter annimmt. Kriegsgerät ist entweder irreparabel beschädigt oder gar in sich zerfallend. Monetär gehen sie weiter der Arbeit nach ohne die Praxis zu hinterfragen.
Herkunft: Wohl menschlicher Nordend Bewohner

Hinrloses Geschöpf
Untoten-Klassifizierung: Zombie (Konstruktion)
Rang: Schutzkraft
Tätigkeit: Patrouille im Zielgebiet
Verhalten: Streift (wahllos) über den Wegen das Gebiet ab, folgt keinem bestimmten Muster.
Besonderheit: Vermutlich eine Kombinations-Konstruktion verschiedener humanoider Einzelteile. Corpus mitunter von Drakkari-Trollen. Unauffälliger Nachgang der Ursprungstätigkeit. Scheint Befehle von hiesigen Todesrittern aus zu führen.
Herkunft: Verschiedene Leichen - Komponenten aus Nordend

Auferstandener Magier von Wintergarde
Untoten-Klassifizierung: Gerippe
Rang: Zauberwirkender Aufseher und Kontrolleur
Tätigkeit: Überwachung von Seuchenkesseln und Seuchen Apparatur
Verhalten: Irritiert, es scheint als lenkt diese Wesen der Drang ihrer Arbeit nachgehen zu müssen, was jedoch aufgrund des Fehlens der Seuchen Apparatur nicht mehr möglich ist.
Besonderheit: Besitzen wohl Grundkenntnisse in der arkanen Schule der Hervorrufung. Verfügen über ein Spektrum an Frostzaubern.
Herkunft: Vermutlich ehemalige Magiekundige aus den Reihen des Kults der Verdammten

Champion der Todesritter
Untoten-Klassifizierung: Leichnam beseelt mit dem Geist eines gefallen Ritters
Rang: Kommandant der lokalen Geißel Soldaten
Tätigkeit: Überwachung und Befehlsausübung
Verhalten: Reiten auf ihren Skelettrössern über die Felder. Richten direkte Befehle an die niederen Geißel Diener.
Besonderheit: In Dubio eigenständiges Agieren und Bewertung der Sachlage? Dennoch findet man eine äquivalente Unterscheidung zu den mental freien Rittern der Schwarzen Klinge. Stehen weiterhin unter höherer Kontrolle und handeln abhängig einer mental übergestellten Befehlsgewalt. Ohne feste Indizien geschweige denn Beweismaterial wage ich dennoch zu behaupten, dass eine permanent vorhandene Geistverbindung zu „Unbekannt“ besteht. Diese Spekulation bietet zu viel Angriffsfläche für heißen Diskussionsstoff und sollte ad akta gelegt werden. (Persönlicher Hinweis)
Herkunft: Alle Indizien sprechen auf ehemalige Ritter Lordaerons, welche einst mit dem jungen Prinz Arthas Nordend bereisten um Mal Ganis zu jagen. Die Reichsinsignien sowie das Lordaeronwappen war bei zwei Subjekten dezidiert aus zu machen.

Rachsüchtiger Spuk
Untoten-Klassifizierung: Verwester Leichnam
Rang: Vorhut
Tätigkeit: Überfall auf Dorfbewohner, Fußeinheit der Geißel
Verhalten: Chaotisch, orientierungslos, getrieben
Besonderheit: Das sinnlose Verhalten dieses Untoten wäre mitunter auf eine fehlende Befehlsgewalt zurück zu führen. Diese Spukgestalten sind innerhalb der Geißel von primitivster Natur und ohne eine klare mentale Ansage, verfallen diese wohl in Hysterie. Es wäre durchaus denkbar, dass sich jene Subjekte im Wahn gegen Ihresgleichen stellen.
Herkunft: Ein tragisches Ende zu Lebzeiten geht jenen Spukgestalten wohl voraus. Entweder handelt es sich hierbei um Verbrecher, welche ihre Strafe am Galgen erhielten oder gar um freiwillige Menschen, die sich durch den Tod die Erlösung im Lichkönig erhofften und freiwillig selbst den Strick um den Hals legten.

Schreckensknocheneindringling
Untoten-Klassifizierung: Gerippe
Rang: Soldat
Tätigkeit: Absicherung der Aasfelder
Verhalten: Spähend, kontrollierend
Besonderheit: Überreste von Rüstung an sich tragend, bewaffnet mit einfacher Axt
Herkunft: Anhand der teilweise vorhandenen Rüstung lässt sich mit großer Sicherheit sagen, dass es sich dabei um ehemalige Soldaten der Armee Lordaerons handelt. Diese brach im Jahre 20 auf Befehl Arthas nach Nordend auf um Mal Ganis zu jagen. Gerade Mitglieder dieses Expeditionskorps wurden Zeuge von Arthas dahingehenden mentalen Verfall und erlebten das noch nie dagewesene Grauen am eigenen Leibe. Es wäre denkbar, dass diese verdammten Seelen wie auch an den Stränden weiter südlich nur Ruhe finden, wenn man sie von ihrem kargen Dasein befreit.

Fazit: Anhand des Beispiels der vertretenden Geißel Untoten an den Aasfeldern lassen sich spezifische Kernpunkte vorweisen:
* Verhalten: Signifikant zieht sich ein roter Faden durch sämtliche Subjekte durch, nämlich mangelndes Aggressionspotential sowie eine primitiv geregelte Befehlsstruktur. Der beträchtliche Großteil verharrt ruhig, einige wenige Exemplare sind einem irrsinnigen Verhalten verfallen. All dies untermauert die These, dass diese Mitglieder der Geißel zwar weiterhin in irgendeiner Form unter Kontrolle stehen, jedoch keine aktiven Missionen ausführen.
* Herkunft: Die „Nordend – Geißel“ bei den Aasfeldern gliedert sich im groben in nachfolgende Exemplare mit Bezug auf Herkunft:
- Menschen (Ureinwohner) Nordends welche vom Lichkönig Nerzuhl als erstes mit der Seuche infiziert wurden.
- Menschen und Zwerge aus dem Expeditionskorps Lordaerons
- Diverse Leichenteile, vermutlich Drakkari-Trolle und Vyrkul
* Ausrüstung: Marginal, rostig und teils durch den Krieg abgenutzt
* Eingeschätzter Bedrohungsgrad (Stand Jahr 29): Aktuell (!!!) verweilt die „Nordend-Geißel“ in einen Stasis ähnlichen Zustand. Man kann sich den Subjekten bis auf wenige Schritt nähern. Mit einer Reaktion kann wohl erst gerechnet werden, wenn sie sich in irgendeiner Weise bedroht fühlen oder gewisse Umstände der Aggression ein setzen. Aus militärischer Sicht darf man erläutern, dass Ausrüstung und Waffen aufgrund mangelnden Nachschubs und Instandhaltung mehr als dürftig sind.
* Prognose: Weder auf magischer noch spiritueller Ebene lassen sich Schlüsse ziehen, warum dieser phlegmatische Umstand der Lethargie aktuell vorherrscht und wie lange dieser noch anhält. Gründe welche im Zusammenhang mit den Ereignissen am Frostthron stehen, dürfen als plausibel erachtet werden. Eine Garantie für eine permanente, gleichbleibende Verhaltensstruktur darf ich nach derzeitigen Stand der Wissenschaft nicht abgeben, dies wäre unseriös.
* Empfehlende Maßnahmen: Aus strategischer Sicht wage ich aufgrund mangelndem militärischen Fachwissen keine Beurteilung ab zu geben. Mit Freuden hoffe ich diesbezüglich auf eine Kundgebung seitens der Goldenen Legion. Grundsätzlich kann man einen dauerhaften Beobachtungsposten in der Region nur begrüßen um auf einen möglichen Kurswechsel der Geißel reagieren zu können.
* Arkane Untersuchung: Per Analysezauber aus dem Weissagung Formel Kanon lassen sich weiterhin nekrotische Muster aus der arkanen Schule der Nekromantie fest stellen. Diese beinhalten Komponente mit schwarzmagischen Kontrolleffekten. Eine Auswertung des energetischen Essenz Netzes untermauert diese These. Tendenziell ziehen sich diese essentiellen arkanen Knotenpunkte Richtung Eiskrone, vermutlich Frostthron. Es ist von einem kollektiven Bewusstsein aus zu gehen, welchem dem Einzelindividuum die Aufgabendurchführung grob vor gibt, aktuell jedoch wohl eher ruhig stellt. Als primitiver Vergleich darf ein staatenbildendes Insektenvolk erwähnt werden, wobei hierbei natürlich keine magische Quintessenz zum tragen kommt.

Auffälliges:
1. Einer Gruppe Untoter bei der Brücke kamen wir zu nahe. Die Legion währte ihren Angriff ab während der Signalgeber gesetzt wurde.
2. Die freigegebene arkane Magie des Signalgebers scheuchte die riesige Monstruosität auf. Die Gruppe war gezwungen sich kurzweilig zu verstecken.


Projekt „Arthas Erben“ Teil 2: Pestwald vor Stratholme, Östliche Pestländer
Abschlussbericht

Tag der Ausführung: 26. Tag im zweiten Monat

Teilnehmer:
Magistra Maga Botschafterin Elesis Ashyren
Magistra Maga Dekan Anouska
Magistra Maga Lucaya
Tribun Ashara Ebidan
Primus Pilus Lord Wolfram von Ehrenberg zu Lichtglanz
Centurio Thermon Thorwall
Leginär Celen
Studiosa Iseree
Studiosus Uria
Legionären Zoella
Ryga, persönlicher Vertrauter von Andorella
Andorella Egromond

Maßnahme:
Bewegung des Arkanen Transmitters auf der Hauptstraße des Pestwaldes. Beobachtung und Bewertung der Lordaeron Geißel durch Gelehrte und Legionäre.

Von dem Arkanen Transmitter erfasste Anzahl nekrotischer Wesenheiten im Areal: 80 - 100
Sondierung der erfassten Untoten durch die Gelehrten sowie Auswertung des Arkanen Transmitters.

Nachfolgende Ergebnisse konnten ermittelt werden:

Menschenfresserghul
Untoten-Klassifizierung: Leichnam
Rang: Vorhut
Tätigkeit: Überwachung der Region
Verhalten: Unauffällig
Herkunft: Hierbei handelt es sich eindeutig um verschiedene Soldaten Lordaerons, deren Seelen aufgrund grausamer, geistiger Prozesse keine Ruhe fanden. Die erschreckende Tatsache beläuft sich auf den Fakt, dass die Seelen der gefallenen Soldaten noch immer in den nekrotischen Wesenheiten verharren und förmlich nach Erlösung flehen. Eindeutig geht die Tatsache daraus hervor, dass diese Seelen nicht mächtig sind, Kontrolle über ihre verfaulenden Körper zu übernehmen oder diese gar zu steuern. Ein für mich sichtbarer Beweis, dass diese Untoten unter einem anderen, kollektiven Bewusstsein stehen.

Überladener Golem
Untoten-Klassifizierung: Zombie (Konstruktion)
Rang: Wache
Tätigkeit: Kontrolle des Pestwalds
Verhalten: Unauffällig
Herkunft: Ein grausiges Beispiel für die Erschaffung widerwärtiger, untoter Ungeheuer. Dieses Wesen, förmlich zusammengebaut und geflickt aus diversen Leichenteilen, symbolisiert den einst schweren Infanterie Teil der Geißel. Ähnlich vergleichbare Subjekte sollen heute noch von den Verlassenen zu Kriegszwecken eingesetzt werden. Scheinbar ist es Jenen nur möglich, die einfachsten Befehle aus zu führen und eignen sich kaum für handwerkliche Tätigkeiten oder Spähmissionen. Sowohl Tier- als auch Menschenteile sind in diese Riesen integriert.

Verfluchter Magier
Untoten-Klassifizierung: Gerippe
Rang: Zauberkundiger
Tätigkeit: Gehemmt in seiner wohl ursprünglichen Tätigkeit aufgrund fehlender Parameter
Verhalten: Irritiert
Herkunft: Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich hierbei um Zauberer aus den Reihen des Kults der Verdammten bzw. aus Verrätern der Kirin Tor, welche einst Kel Thuzad folgten. Diese Leichen können ihre ursprüngliche Aufgabe, wohl die Freilegung und Verbreitung Seuchen ähnlicher Substanzen und Gase, nicht mehr ausführen. Ich wage zu behaupten, dass diese Untoten im wesentlichen für die Assimilierung und Veränderung der hiesigen Flora mitverantwortlich sind. Ähnlich den zauberwirkenden Subjekten bei den Aasfeldern von Wintergarde verfügen diese verfluchten Magier ein breites Spektrum an Frostzaubern. Durch ihr wahnsinniges Verhalten stufe ich sie als gefährlich und unberechenbar ein.

Soldat der Geißel
Untoten-Klassifizierung: Gerippe
Rang: Soldat
Tätigkeit: Patrouille durch den Pestwald
Verhalten: Ruhig, wachend
Herkunft: Eindeutig Soldaten aus dem Regiment Stratholme. Mitunter auch teilweise wegtreue Arthas Soldaten, welche so freigläubig seinem Wahnsinn folgten. Marginal minderwertige Ausrüstung, teils verrostet. Lediglich von ihrer puren Zahl könnte eine Bedrohung ausgehen, sollte sich ihr Verhalten künftig ändern. Im direkten Zweikampf sollte ihr Bedrohungsgrad gering bleiben.

Fazit: Anhand des Beispiels der vertretenden Geißel Untoten im Pestwald lassen sich spezifische Kernpunkte vorweisen:
* Verhalten: Wie bei den untersuchten Subjekten in Nordend lassen sich parallel dazu gleichbleibende Muster zur Lordaeron Geißel vorweisen. Es besteht weder ein aktiver Nachgang missionarischer Tätigkeiten noch vorhandenes Aggressionspotential.
* Herkunft: Die „Lordaeron-Geißel“ im Pestwald gliedert sich im groben in nachfolgende Exemplare mit Bezug auf Herkunft:
- Menschliche Bewohner des ehemaligen Kronlandes.
- Diverse Leichenteile, vermutlich Amani-Trolle und Tiere
* Ausrüstung: Minderwertig bis brüchig
* Eingeschätzter Bedrohungsgrad (Stand Jahr 29): Ebenso wie die „Nordend-Geißel“ verweilt die „Lordaeron-Geißel“ in einem adäquaten Ruhemodus. Der Hauptbestandteil der vorhandenen Subjekte im Pestwald wurde durch Khel Thuzads Wirken im Jahre 20 hervorgerufen. Die Argentumdämmerung und regionale Kräfte halten die Geißel in Zaum, wobei wohl kaum großangelegte Maßnahmen nötig sein werden. Bedrohung entsteht meines Erachtens lediglich von den lebenden Zauberwirkern des Kults der Verdammten, welche mit Sicherheit versuchen, vollends Kontrolle über die Geißel zu erhalten.
* Prognose: Nach derzeitigen Wissensstand und der Erfassung der Anzahl an Geißel Dienern darf man davon ausgehen, dass es ratsam ist, die Region weiterhin zu betrachten als auch zu kontrollieren. Die doch starke Präsenz des Kults der Verdammten im Gebiet lässt vermuten, dass ihrerseits Pläne aufliegen, welche als besorgniserregend eingestuft werden dürfen. Hierfür muss der Realität ins Auge geblickt werden, dass der Kult der Verdammten aus lebenden, großteils menschlichen Zauberkundigen besteht und diese ihre eigenen dunklen Ziele verfolgen. Sollte es dem Kult der Verdammten gelingen, die Geißel Diener zu aktiven Handlungen zu zwingen, dürfen mögliche Entwicklungen als fatal und prekär eingestuft werden.

* Empfohlene Maßnahmen: Es ist davon aus zu gehen, dass Mitglieder des Kults der Verdammten, primär die Thuzadiner Zauberwirker, weiterhin bemüht sein werden, die Zahl der Geißel Diener zu mehren. Aufgrund mangelnder militärischer Fachkenntnis sollte der Rat militanter Kräfte eingeholt werden. Die permanente Kontrolle durch die Argentumdämmerung ist zu begrüßen.

* Arkane Untersuchung: Diverse Analysezauber aus dem Spektrum der Weissagung Schule ergaben, dass sich nekrotische Linien in mehrere vorhandene Standpunkte in der Nähe aufteilen. Dies ergibt Sinn, wenn man davon ausgeht, dass die lokalen Ziggurate (Stratholme) hier als Signalgeber für die Geißel fungieren. Es ist davon aus zu gehen, dass eine direkte mentale Verbindung zum Lichkönig (?) aufgrund der enormen Strecke zum Frostthron nicht möglich ist. Daher fungieren diese baufälligen Ziggurate mit ihren Ashajri Kristallen als knotenfokusierende Phalanxpunkte, welche die energetischen Quellenmuster nekromantischer Wellen von der Ferne bündeln und an die Geißel Diener direkt weiter geben. Vereinfacht ausgedrückt: Der Frostthron als Sender übermittelt die Befehle an die Ziggurate als Empfänger, da eine direkte Befehlsübermittlung aufgrund der Entfernung nicht möglich ist.

* Umgebungsuntersuchung: Die freigesetzten Toxine vergangener Seuchenkessel, welche einst die Seuche über die Lande verbreiteten, deformierten die Natur ausschlaggebend. Blumen, Sträucher und Bäume mutierten zu abartigen nekrotischen Gebilden, welche erneut als Brutstätte untoter Verderbtheit fungieren. Eine Kettenreaktion zur Umbildung vorhandener Naturgesetze wurde ausgelöst und ein in sich abgeschlossenes „Ökosystem“ geschaffen. Ein absurdes Abbild von der uns verbundenen Flora und Fauna. Es zeugt lediglich vom erschreckenden Größenwahn des Lichkönigs, der seine Ideologie des Unlebens nicht nur auf fleischliches Leben, sondern sogar der pflanzlichen Basis aufdrängt. Gewisse Tendenzen einer neuen Weltordnung, die der Lichkönig wohl anstrebte, sind eindeutig aus zu machen. Dies steht im krassen Widerspruch zu seinem eigentlichen Schöpfer, Kil Jaeden, der als ein Anführer der Brennenden Legion ein komplett konträres Ziel verfolgte. Ich erkenne darin einen schöpferischen Akt in der surrealen Wertigkeit aus dem Gedankengut des Lichkönigs heraus.
Bedauerlicherweise muss ich nach derzeitigen Stand der Wissenschaft einräumen, dass eine Restauration des Waldes um Stratholme als unmöglich eingestuft werden kann. Selbst ein flächendeckendes Feuer von immensem Ausmaß könnte nicht alle Keime zu 100 % tilgen, geschweige denn, dass eine solche Reinigung überhaupt möglich wäre auf diesem Wege. Der hochkonzentrierte Einsatz von Gaben der Natur wäre hier der einzig plausible Ansatzpunkt, wobei ich auf die Druiden von Darnassus oder den Zirkel des Cenarius verweise. Falls ihr Wirken jedoch überhaupt von Erfolg gekrönt sein mag, so würde dies Jahrzehnte, wenn nicht gar Jahrhunderte andauern, so meine persönliche Einschätzung. Immerhin konnten Punkte rund um bewohnte Gebiete der Argentumdämmerung gereinigt werden, worauf ein reaktionärer Prozess blühenden Lebens zu vernehmen ist. Bäume und Graswerk etabliert sich sichtbar langsam und sofern dieses nicht von den nekrotischen Ausartungen erneut deformiert wird, kann sich mitunter langsam ein uns bekanntes ökologisches System ergeben.

Vergleichsbericht Lordaeron Geißel / Nordend Geißel:

Betrachtet man beide Gruppierung gleich, welche im Endeffekt ideologisch, militärisch als auch „sozial“ eine Einheit bilden, ergeben sich lediglich Differenzierungen Herkunft spezifischer Art. Als Erschaffer der Lordaeron Geißel darf Kel Thuzad genannt werden, während der Lichkönig selbst großteils in Nordend Hand anlegte. Beide Gruppierungen befinden sich in einen „Ruhezustand“ und verharren ohne grobe Veränderungen an Stand und Ort. Dies bekräftigten auch hiesige Fraktionen wie die Argentumdämmerung oder der Orden des Erbauers. Ein Teil der Geißel, besonders Jene welche ihre Aufgabe nicht mehr ausführen können, verfielen Wahn ähnlichen Verhaltensmustern. Abschließend kann ich bekunden, dass von der Geißel aktuell (Jahr 29) keine aktive Gefahr droht. Besorgniserregend sind hingegen die Bemühen des Kults der Verdammten. Dieser könnte die Lethargie der Geißel mit bestimmten magischen Maßnahmen oder nekrotischen Zaubern beenden und unter seine Kontrolle bringen. Gespräche mit den freien Bewohnern der Pestländer ergaben unter anderem, dass Gerüchte vorherrschen, in welchen von der Existenz einer Nekromantenschule in der Umgebung gesprochen wird. Sollte es künftig beabsichtigt werden, die Pestländer zurück zu erobern um langfristig den Urzustand Lordaerons wieder her zu stellen, wird man um großangelegte militärische Manöver nicht umher kommen. Noch immer werden große Gebiete von der Geißel beansprucht. Aus magischer Sicht und wissenschaftlicher Betrachtung wäre es interessant, die Thesis von nekromantischen Kontrollzaubern zu justieren um deren Wirkungsgrad grundlegend neu aus zu richten. Ich wage zu behaupten, dass man dadurch entweder die einzelnen Geißeldiener mental frei geben könnte oder sie gar befehligen, mit dem Hintergrund, dass sich Jene gegenseitig ausmerzen. Jedoch müsste man aller Wahrscheinlichkeit eine Koppelung zum kollektiven Bewusstsein der Geißel anstreben, was wohl magisch eine enorme Herausforderung darstellen würde und jeden klaren menschlichen Verstand in den Abgrund des Wahnsinns befördert. Hinzu folgt die delikate Note dieser Sache, was sicher mit einer Anklage von Häresie enden würde, sollten öffentliche politische Ämter davon erfahren. Das bedeutet für mich sowohl wissenschaftliche als auch ideologische unüberwindbare Barrieren vorhanden sind, welche einer vollständigen Aufklärung im Wege stehen. Aus diesen beiden Gründen rate ich von einer Vertiefung der Forschung ab und rate, vorhandene Studienergebnisse als ausreichende Grundlage an zu nehmen und diese Ergebnisse zu intensivieren.

Empfehlung: Sollte eine Unternehmung darauf gezielt sein, die Geißel aktiv zu bekämpfen und magische Hilfe anberaumt werden, rate ich persönlich zu Folgendem. Die Intensivierung der arkanen Schulen der „Bannung“ und „Nekromantie“ (Ad Scriptum: Nicht in ausführender Handlung sondern als Hintergrundinformation ob der Beschaffenheit dunkler Magie) ist hier ein zielführender Faktor. Zauberkundige welche in diesen Sparten ihr Studium erweitert wissen, können hierbei von enormen Wert sein und einen positiven Beitrag im Kampfe wider der Dunkelheit leisten. Weiteres empfehle ich die Untersuchung an den Massenkontroll Artefakten der Geißel, wie den Ash'ari Kristallen (http://wow.magelo.com/de/npc/10415) in Stratholme. Meines geringen Wissens darüber symbolisieren diese den Schlüssel zu Kenntnis über nekrotische Kontrolleffekte. Es könnte durchaus der Fall sein, dass der Lichkönig eine Essenz seiner selbst darin integrierte oder enorme magische Energien darin bündelte. Diese Kristalle befinden sich meist über Zigguraten von wo diese ein flächendeckendes Netz mit Kontrollmagie über den Untoten halten. Nach einer umfassenden Untersuchung ob eine Analyse der Ash'ari Kristalle als ungefährlich gewertet werden darf, empfehle ich die Ausrichtung eines Projekts dafür. Dem einher gehend wäre natürlich ein Lokalaugenschein ob der Verhältnisse in Stratholme ratsam.

Haftung: Für die Resultate aus der Anwendung des hier vorliegenden Wissens wird keine Haftung übernommen. Es wird seitens der Autorin geraten, bei eigenen Forschungsvorhaben, Abstand von der Geißel zu nehmen. Weiteres mag es zielführend sein Vertreter der arkanen Künste und / oder Gesandte eines klerikalen Lichtordens zu konsultieren.

Die Geißel ist ein schändliches Produkt des Lichkönigs, erschaffen mit dem Ziel der Vernichtung allen Lebens. Nekromantie ist ein chaotischer Zweig der arkanen Schulen der in den geistigen und moralischen Abgrund führt. Hände weg davon!
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Magie folgt rationalen Schlussfolgerungen, sie ist stets neutral. Es liegt im Wille des Anwenders, auf welchem Pfade er sich damit begeben mag. --- Zitat aus dem Egromond Manifest ---
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