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Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

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[i]Von den verwickelten Kanälen Suramars über
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Glühwein. Heißer Met. Kinderpunsch von freilaufenden Biokindern.
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Licht mit Euch und Ehre dem König!

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Träumen ist Arbeit
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Gorogh
Forscherliga



"Hierophant des Schwarzen Ibis"

<Kult des Schwarzen Ibis>

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Titel: Träumen ist Arbeit Verfasst am: 29. Nov 2014, 20:20 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mit einem schnarrenden Atemzug riss Guldi die Augen auf. Erst, als sie die vertrauten Umrisse der Besenkammer erkannte, gelang es ihr, die schleichende Panik niederzukämpfen. Sie rappelte sich auf, betastete ihren Oberkörper. Wieder einmal hatte sie das Gefühl, als hätte noch vor kurzem eine gedrungene Gestalt auf ihrer Brust gekauert; sie schauderte bei dem Gedanken, rieb sich die blutunterlaufenen Augen. Die blutunterlaufenen, von Schlafmangel immer noch brennenden Augen, deren Lider schwer wie Blei waren.

Die Goblinfrau seufzte rasselnd und warf die dünne, kratzige Decke beiseite, die ihr ihr Onkel geliehen hatte. Nur schmale, in der staubigen Luft gut erkennbare Lichtstrahlen drangen durch die löchrige Holztür zur Besenkammer. Dennoch ließen sie die Kraft der Sonne Durotars erahnen - entsprechend vorsichtig öffnete Guldi die Tür und spähte blinzelnd hinaus. Sie atmete unwillkürlich auf, als sie feststellte, dass ihr Onkel das Haus längst verlassen haben musste. Der tanzende Staub erschien unwirklich im Licht der bereits hoch am Himmel stehenden Sonne, die durch das Fensterloch hineinschien.

Nur mit ihrer abgetragenen Unterwäsche bekleidet schlurfte Guldi in Richtung der Küchenecke, warf dabei einen Blick auf den matten Spiegel, der neben der Haustür hing. Was sie daraus anstarrte, entlockte ihr ein angewidertes "Ugh"... blutunterlaufene Augen waren eine Sache, aber dazu eingefallene Wangen, knittrige und rissige Ohren, filzige und zauselige Haare und eingetrocknete Speichelflecken in ihren Mundwinkeln eine ganz andere.

Ungezählte Sekunden später starrte sie sich noch immer an, ehe sie merkte, dass sie vor Müdigkeit fast vornüberkippte.

"Okay das reicht jetz..." murmelte sie zu sich, vergaß ihr Frühstücksvorhaben und machte sich daran, in der Kommode ihres Onkels nach Pergament und Schreibzeug zu kramen. Sie fand es. Tief über das Pergament gebeugt und noch immer mit der Müdigkeit kämpfend, schrieb sie mit ungeübter, krakeliger Schrift.

"SCHAMAHNE GESUCHT! BEZAHLUNG"...

Guldi ließ einen suchenden Blick über Mobiliar und die wenigen Wertgegenstände streifen...

..."NACH VEREINBARUNG."

Lange könnte sie hier ohnehin nicht mehr bleiben. Ihr Onkel hatte sich zum Belagerungstechniker hochgearbeitet und kein Verständnis für Guldis "Tranigkeit". Ein Wunder, dass er sie überhaupt in der Besenkammer schlafen ließ. Sie hatte versucht, es ihm zu erklären... Schlaflosigkeit, und schreckliche Alpträume, wenn der Schlaf sich ihrer doch einmal erbarmte.

"Träumen IST Arbeit, Boss."

Ihr Onkel war nicht überzeugt.

<ooc>
Das Pergament ist nicht unterzeichnet, enthält aber Zeit und Ort für einen Treffpunkt - nach Vereinbarung.

Ansonsten ein kurzes "Hallo" in die Runde - habe mir kurzentschlossen das Addon zugelegt und wollte mir mal ansehen, was sich (vor allem auf Hordenseite) so alles zuträgt und zugetragen hat! Werde es aber erst einmal langsam angehen. Freue mich sehr, dass noch so viele bekannte Gesichter da sind - man liest sich.
</ooc>
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Gorogh
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Titel: Verfasst am: 4. Dez 2014, 20:10 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Raus! RAUS!! AUS MEINEN AUGEN!!!"

Guldis Onkel schäumte vor Wut. Verständlicherweise, wie die Goblinfrau eingestehen musste, während sie einem weiteren geschleuderten Schuh auswich. Sie hatte es auch irgendwie kommen sehen, nachdem sie so ziemlich alles zu Gold gemacht hatte, was er nicht sofort vermissen würde. Ein bisschen schäbig fühlte sie sich schon, aber Guldi war verzweifelt: Diese Alpträume brachten sie um den Verstand. Das, was da gerade Fersengeld aus dem Arbeiterviertel im Tal der Ehre gab, erinnerte eher an eine mittelalte Verlassene als eine Goblinfrau im zarten Alter von Dreiundzwanzig.

Als ihr Onkel außer Sicht war, verfiel Guldi in leichten Trab. Als sie schließlich die Gasse erreichte, hatte sich ihr Gang in ein müdes Schlurfen gewandelt. Die Sonne verschwand gerade außer Sicht, und zum ersten Mal registrierte sie die Kühle, die sich herangeschlichen hatte. Sie würde eine Unterkunft finden müssen... bald.

- - - - -

Eine Stunde später ließ die Goblinfrau die Obstkiste zu Boden, unter der sie es sich "gemütlich" gemacht hatte. Ein freundlicher Orc-Händler hatte sich ihrer erbarmt - oder eingesehen, dass er sie anonsten nicht los werden würde - und ihr die Kiste vermacht. Sie rollte sich unter der Decke zusammen, die sie aus ihres Onkels Haus hatte mitgehen lassen. Trotz überwältigender Müdigkeit hatte sich angewöhnt, das Einschlafen möglichst lange herauszuzögern: Zu unangenehm die Alpträume, die sie plagten. Gleichsam mit dem Tageslicht vor sich hindämmernd, sinnierte über die vergangenen Tage.

Zwei Schamanen und eine Schamanin hatten sie auf ihre Anfrage hin kontaktiert; keiner von ihnen konnte ihr echte Hilfe bieten. Die beiden Orcschamanen stellten viele Fragen zu ihrer Familie und zu in ihrem Umfeld Verstorbenen, die sie nicht recht zu beantworten wusste. Guldi war sich aber ziemlich sicher, dass Totengeister nichts mit ihrer Misere zu tun hatten.

"Wüsste nich, ob ich mal wen verärgert hab... nö... naja gut, das eine Mal vielleicht... und damals, mit dem Korb Krebsen... oder... mh. Naja aber alles nix, weswegen mich wer heimsuchen würde..."

Bei der Schamanin war sie sich nicht einmal sicher, ob sie überhaupt vom Fach war. Sie war immerhin eine Goblinin, wobei Guldi noch nie eine Goblinschamanin gesehen hatte. Und irgendwie hatte sie auch all die richtigen Worte zur richtigen Zeit gesagt und war definitiv am besten gekleidet von den dreien... aber im Unterschied zu den Orcs, die schließlich nur ein vages "Böses" ausgemacht hatten ("Ahso? Äh... klar, Boss, ich hab ja auch böse Träume. Duh.") und dann betreten geschwiegen hatten, hatte die Goblinin nur gelacht und war dann auf einem beachtlich feurigen Ross davongeritten.

Schließlich obsiegte die Müdigkeit, und Guldi fiel in einen dunklen, bedrückten Schlaf.

- - - - -

Als der Troll an die Kiste herantrat, aus der leise Guldis apnoegeplagter Atem zu vernehmen war, war es längst Nacht geworden in Orgrimmar. Fackeln und glühende Kohlen verliehen der Szenerie vor dem Schwarzen Brett etwas düster-infernalisches.

Er betrachtete die Kiste einige Augenblicke lang, ging dann in die Hocke und rüttelte unsanft daran.

Die Goblinfrau reagierte nicht.

Die Träume hatten sie wieder.
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Titel: Verfasst am: 6. Dez 2014, 18:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

[Guldi]: Mmhnm...
Zarrijak blickt sich suchend um.
[Zarrijak]: Hmmmhm.
Guldis Kiste wackelt ein wenig, als sie sich im Schlaf hin- und herwälzt.
Zarrijak kniet sich vor die verdächtige Kiste und berührt sie kurz mit seiner Pranke.
Guldi reagiert nicht, bewegt nur den Kopf leicht hin und her...
Zarrijak runzelt die Stirn unter seiner Maske und neigt den Kopf, um unter die Kiste zu spähen, und hebt sie leicht an.
Guldi schläft einen offensichtlich unruhigen Schlaf. Leichter Schweiß glänzt auf ihrer fahlgrünen Haut.
Zarrijak hebt umsichtig die Kiste beiseite und mustert die Goblinfrau.
[Guldi]: Mhmmnmm... nein... mhh...
Guldi scheint im Schlaf gefangen zu sein, selbst das helle Licht der Fackeln ändert nichts daran.
Zarrijak streckt seinen langen, mit einer alten Kralle bestückten Finger nach ihr aus, und fährt ihr damit leicht über die Stirn, etwas Schweiß aufsammelnd.
[Guldi]: Mnch... mh.
Guldi wirft den Kopf wieder hin und her, ohne aufzuwachen.
Zarrijak schiebt kurz seine Maske nach oben, um den Schweiß aufzulecken, zitscht dann kurz hörbar...
Guldis Schweiß schmeckt bitter und ungesund.
Zarrijak schiebt seine Maske zurück und nickt zu sich selbst.
[Zarrijak]: Ahh...
Zarrijak streckt seine knorrige Pranke über dem kleinen Goblinkopf aus und murmelt eine alte trollische Formel, während seine Finger eine Art wabernde Bewegung vollführen.
Guldi regt sich unruhig im Schlaf, während der Schamane seinen Zauber wirkt...
[Zarrijak]: [Troll] Tata Loa, eh Sa Loa... Ata Loa...
Zarrijaks Stimmt verebbt und er zieht seine Hand zurück, neugierig die Goblinin musternd.
[Guldi]: Mh... wa... was!!
Zarrijak neigt den Kopf.
Guldi schlägt einige Augenblicke später schlagartig die Augen auf, panikerfüllt - Zarrijak erblickend, lässt sie einen erstickten Schrei hören und kriecht zurück gegen die Wand des Gebäudes.
[Guldi]: Aaarrghhh!
[Zarrijak]: Du hast nach mir verlangt.
Guldi starrt Zarrijak an.
Zarrijak blickt auf die kleine Goblinin herab.
Guldi sieht sich noch einige Herzschläge lang panisch um, der Atem schnappend und oberflächlich. Schließlich beruhigt sie sich ein wenig, blinzelt mehrere Male.
Zarrijak behält seinen Abstand bei.
[Guldi]: Man... Boss... da haste mir nen verdammten Schreck eingejagt!
Zarrijak verzieht die rissigen Mundwinkel zu einem hauerlastigen Grinsen.
[Zarrijak]: Gut.
Guldi kommt auch aufgrund der ruhigen Art des Trolls langsam wieder zur Ruhe, wickelt dann ihre Decke um sich und zieht die Knie an den Körper.
[Zarrijak]: Dann trüben die Schatten zumindest deine Gedanken nicht mehr.
[Guldi]: Mh... bist du... bist du Schamane ja?
[Zarrijak]: Unter anderem. Aber für dich soll es genügen.
Zarrijak nickt.
[Guldi]: Mh oh man ich bin echt am Arsch... Ich hab nur nix, womit ich dich bezahlen kann...
[Zarrijak]: Hmmm.
Zarrijak mustert die Goblinin eindringlich.
[Zarrijak]: Ich nehme an, es geht um deinen Schlaf?
Guldi scheint in der Tat nur das zu haben, worin sie gerade eingewickelt ist. Nicht einmal ein Geldbeutel ist zu sehen.
[Guldi]: Mhja Boss. Hab furchtbare Träume, schon seit Wochen...
[Zarrijak]: ... WIE furchtbar?
Zarrijak weitet die Augen neugierig, fast angetan.
[Guldi]: ... uh eh... uh "sehr"?
Guldi schaut den Troll nach Zustimmung heischend und etwas fragend an, in der Hoffnung, das Richtige gesagt zu haben.
[Guldi]: Also... wirklich... schlimme Träume... und die machen verdammt Angst...
[Zarrijak]: Gut. Ich helfe dir. Aber den Preis wähle ich selbst. Keine Sorge, du wirst ihn gerne zahlen...
[Guldi]: Mh...
Guldi sieht den Troll misstrauisch an.
Zarrijak reckt ihr eine alte Hand entgegen und streckt sie zu ihrer Wange vor, während er sich leicht vorbeugt.
Guldi behält die Hand im Blick, ohne den Kopf zu bewegen, was schließlich zu einem etwas verstörenden Seitenblick gerät.
[Guldi]: O... okay...
Zarrijak tippt ihr kurz mit der Klaue gegen die Schläfe...
Guldi verstummt.
[Zarrijak]: Für deine Träume - helfe ich dir.
[Guldi]: ... du... willst meine Träume, Boss?
Zarrijak zieht seine Hand zurück und schweigt, scheinbar bejahend.
Guldi fährt mit einem leichten Funklen in den Augen fort, der ihren normalerweise schelmenhaften Geist erahnen lässt.
[Guldi]: Kann ich echt nich empfehlen, Boss... Aber ich beschwer mich nich. Die kannste haben.
[Zarrijak]: Gut. Dann haben wir eine Abmachung.
Zarrijak nickt.
Guldi rappelt sich auf.
Zarrijak nickt Guldi zu.
[Guldi]: Okay uhm... wie heißte denn so? Ich bin Guldi.
[Zarrijak]: Du kannst mich... Zarrijak nennen.
Zarrijak nickt.
Zarrijak erhebt sich langsam.
[Guldi]: Zarridschack... okay Boss. Uhm. Danke. Ich bin echt am Ende hier.
Zarrijak verzieht den Mundwinkel.
[Zarrijak]: Wir treffen uns wieder. Ich werde dir dann bis dahin etwas gefertigt haben, was dir gegen die Träume hilft.
Guldi scheint einen Augenblick lang enttäuscht, nickt dann aber.
[Guldi]: Okay also... also wie lang dauert das? Ich mein ich geh nirgendwohin, aber... scheiße Boss mir geht's echt dreckig.
Guldis Verzweiflung ist ihrer zitternden Stimme deutlich anzuhören.
Zarrijak nimmt einen kleinen Beutel von seinem Gürtel und zählt ein paar Silbermünzen ab, die er der Goblinin reicht.
[Zarrijak]: Hier. Das sollte reichen, dass du so lange überlebst.
Guldi nimmt die Münzen entgegen und zwingt sich zu einem zaghaften Lächeln.
[Guldi]: Danke Boss. Echt.
Zarrijak nickt und wendet sich dann ab.
Guldi sammelte ihre Obstkiste wieder ein, legte sich darunter und wickelte sich in ihre dünne Decke. Sie versucht, den unweigerlichen Schlaf so lange wie möglich aufzuhalten. Diesmal jedoch schließt sie mit einem Fünkchen Hoffnung die Augen.

<ooc>
Transkript 04.12.2014
</ooc>
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Titel: Verfasst am: 8. Dez 2014, 23:39 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eine düstere Kaverne, in deren Mitte ein lodernder Scheiterhaufen... alles andere in Finsternis gehüllt.

[Guldi]: Mmhh...
Guldi regt sich unruhig im Schlaf... Plötzlich schlägt sie die Augen auf, Panik im Blick. Als sie die Flammen vor sich erblickt, keucht sie erschrocken.
[Guldi]: Wa... nein... aah...
Schemenhaft manifestiert sich eine Gestalt in den Flammen.
Guldi stolpert zurück an die Wand, lässt sich dann daran herabsinken. Ihr Blick ist auf die flammende Gestalt gewandt.
[Gestalt]: Das Feuer! Spürst du es auf deiner Haut? Spürst du nicht wie deine weiche Haut Blasen wirft und verzehrt wird? ICH spüre es! Und so sollst auch du die Flammen spüren!
Guldi starrt an ihrem Arm herab, ihre Augen weiten sich noch mehr als zuvor... dann schreit sie auf.
[Gestalt]: Es bedeutet Erlösung.
Die Gestalt tritt langsam aus dem Feuer heraus.
Guldi wirbelt mit ihren Armen, versucht, die unsichtbaren Flammen mit ihrem Umhang zu löschen... schließlich sinkt sie wimmernd zu Boden, die höhnenden Worte der Gestalt in ihren Ohren.
Die Gestalt grinst unter der wölfischen Maske.
[Gestalt]: Sieh nur... es ist befreiend.
[Guldi]: Was... willst du von mir? Was?
Die Gestalt packt ihren linken Arm und beginnt, mit den Nägeln an der faltigen Haut zu kratzen, bis sie sich löst.
[Gestalt]: Ich will, dass du es spürst! So wie ich es fühle!
Guldi wimmert noch immer leise, blickt angewidert in Richtung der Erscheinung.
Die Gestalt reißt sich nun Haut und trockenes Fleisch aus dem Arm und wirft die Stücke achtlos zur Seite.
[Guldi]: Nein!
[Gestalt]: Fühle es!
Guldi vergräbt den Kopf in den Armen, kann nicht hinsehen.
[Guldi]: Nein! Nein... nein nein nein...
Die Gestalt tritt nahe an sie heran und hält ihr den zerfetzten linken Arm vor das Gesicht.
Guldi wimmert leise, hält die Augenlider fest zusammengepresst, um nicht sehen zu müssen.
[Gestalt]: Feuer... Fleisch... Wille. Und ob du siehst! Du siehst, was ich will! Du siehst selbst bei geschlossenen Augen! Ich sehe dich und du siehst was ich verlange! Feuer und Tod!
[Guldi]: Nein... nein! Was willst du von mir!!!!
[Gestalt]: Du riechst die modernde Verwesung, wenn ich danach verlange. Ich will...
[Guldi]: Warum! Warum quälst du mich!!
Die Gestalt macht eine lange Pause.
Guldi schluchzt.
[Gestalt]: ... ich will, dass du dich mir unterwirfst und mich um deinen Tod bittest. Wenn ich gnädig wäre, würde ich ihn dir gewähren.
[Guldi]: Ich tue alles, wenn das hier aufhört! Mach, dass es aufhört!!
Die Gestalt lacht bitter.
[Gestalt]: Es wird niemals enden!
Die Gestalt riss sich das Fleisch nun endgültig vom Arm, nur der blanke Knochen darunter blieb.
[Guldi]: Warum! Warum ich? Warum das alles! Warum quälst du mich so... was hab ich dir getan!!
[Gestalt]: Los, tu es mir gleich, Närrin!
Guldi wiederholt dieselben Fragen, die sie schon in den Wochen zuvor jede Nacht verzweifelt ausgerufen hat... ohne jemals Erlösung zu finden. Sie hatte alles versucht... zu widerstehen... zu kämpfen... zu fliehen... Nun wimmerte sie nur weiter vor sich hin, die Hände über ihre Ohren gepresst, ohne dass sie die Stimme der Gestalt vor sich verstummen lassen könnte.
[Gestalt]: Es gibt keine Hoffnung. Nur den Tod. Es gibt keine Erlösung. Also tue wie dir befohlen! Brenne und stirbt und stirb und erwache und dann stirb wieder!
Die Gestalt verliert sich fast, dem Wahn nahe, spuckend und geifernd in der Wiederholung der Worte.
Guldi presst die Lider zusammen, jeden Moment einen brennenden Schmerz erwartend, eine willkürliche Bestrafung, ein schattenhaftes Zehren an ihrer Seele, wie schon so oft zuvor.
Die Gestalt atmet gekünstelt durch.
[Gestalt]: Willst du denn nicht dass es endet?
[Guldi]: Ich will, dass es endet... waurm verhöhnst du mich so...
[Gestalt]: Ich habe dir doch erklärt was zu tun ist oder? Du musst doch nur... BRENNEN UND STERBEN!
[Guldi]: NEIN! DU LÜGST!
[Gestalt]: Du närrisches Vieh. Du wirst sterben und du wirst es wollen!
Guldi bringt ihre letzte Willenskraft auf, um der Gestalt ihren Trotz entgegenzuschleudern.
[Guldi]: Der Schamane... der Schamane wird mir helfen. Er hat es gesagt!
Die Gestalt hielt inne in ihrer Tirade und richtete einen vernichtenden Blick auf die Goblinfrau. Dann begann sie gehässig zu lachen.
[Gestalt]: Hahaha... ein Schamane? Wie ist sein Name, Wurm?
[Guldi]: Zarridschack! Er wird dich... vertreiben und...
Die Gestalt lachte noch immer, bei der Erwähnung des Namens steigerte sich das Gelächter noch weiter. Dann schrie er plötzlich.
[Gestalt]: Niemand kann dir helfen! Du bist erbärmlich! Du bist ein Nichts!
Guldi jammert, als sich ihr Trotz im ihr entgegengeschleuderten Hass in Nichts auflöst.
[Guldi]: Ich weiß... ich weiß... ich bin ein Nichts...
Die Gestalt lacht höhnisch.
[Gestalt]: Los krieche! Krieche ins FEUER!
Die Gestalt deutet hinter sich.
Guldi lässt gequält ihren Widerstand fallen. Langsam, schluchzend, begann sie, auf die Flammen in der Mitte der Kaverne zuzukriechen. Ihre Haare versengen, als sie näher kommt, und die Hitze nimmt ihr den Atem.
Die Gestalt beobachtet das kriechende Häuflein Elend mit perverser Faszination.
Guldi wimmert und schluchzt. "Lass es vorbei sein" keuchend, lässt sie sich schließlich in die Flammen fallen. Das Feuer leckt an ihrer blasenschlagenden Haut.
[Guldi]: Aaaaaarrrrrrrghhhhhh!
Die Gestalt beobachtet verzückt die leidende Goblinfrau in den Flammen.
Der Schrei der Goblinin erstirbt schließlich, und der Rauch verbrannten Fleisches kräuselt aus dem Scheiterhaufen empor. Auch als ihr Körper längst verbrannt ist, ist ihr Geist noch immer in der mentalen Zwinge der unbekannten Gestalt gefangen.
[Gestalt]: Du gehörst mir.
Die Gestalt tritt nun selbst in die Flammen und verlischt langsam in ihnen.
Guldi erwacht in der Realität unter ihrer Obstkiste, ihre fahlgrüne Haut von fahlem Schweiß bedeckt.

<ooc>
Transkript 05.12.2014
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Titel: Verfasst am: 10. Dez 2014, 05:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am Strande Durotars, südlich der Docks. Eine Goblinin lenkt ihre Schritte in Richtung der einsam am Strand stehenden Gestalt eines alten Trolles.

[Guldi]: Puh! Sehr gut.
Zarrijak mustert die Goblinfrau interessiert.
[Zarrijak]: Gut. Du bist gekommen.
[Guldi]: Hatte schon Sorge, ob de mich verarschst hast oder so...
[Zarrijak]: Es scheint dir wirklich ernst zu sein.
Zarrijak starrt Guldi an.
Guldi sieht noch mitgenommener aus als noch vor drei Tagen. Tatsächlich scheint sie Schwierigkeiten zu haben, sich auf den Beinen zu halten. Sie wirkt ausgehungert.
Guldi nickt Zarrijak zu.
[Zarrijak]: Gut...
[Guldi]: Is mir echt ernst.
Zarrijak tritt an sie heran und kniet sich nieder.
Guldi sieht den Schamanen neugierig an, sofern es ihre Müdigkeit gestattet.
Zarrijak blickt sie mit einer - für ihn typischen - grimmigen Ernsthaftigkeit an und greift in einen Lederbeutel an seiner Seite. Er schließt seine Hand um ein Objekt und zieht es umsichtig hervor. Mit seiner anderen Hand ergreift er die Rechte der Goblinfrau - und bringt ihre Hand näher an seine.
Guldi wankt leicht, macht dann einen zögerlichen Schritt näher.
[Zarrijak]: Dies hier musst du immer an dir tragen, wenn du ruhig schlafen willst.
[Guldi]: Uhm... okay was is das? Was macht es?
Zarrijak legt seine geschlossene Pranke auf ihre offene Hand und öffnet dann langsam seine eigene. Er zieht seine Hand zurück und lässt Guldi ihr "Geschenk" betrachten. Es handelt sich um ein auf einen Rahmen gespanntes Netz. Es scheint aus Knochen und Federn gebastelt worden zu sein - es ist unheimlich kleinteilig und scheint fast unmöglich von dem eher grob wirkenden Troll zu stammen. Kleine grau-braune Federn zieren die Enden und geben dem Traumfänger eine Ausrichtung.
[Guldi]: Hübsch!
Guldi betrachtet das unvertraute Objekt in ihrer Rechten.
[Guldi]: Ist das äh. Ist das ein Zauberding?
[Zarrijak]: Dies fängt deine Träume...
[Guldi]: ... oh. OH!
Zarrijak nickt.
[Guldi]: Das ist ja genau das, was ich brauche!
Zarrijak grinst.
[Zarrijak]: ... und speichert sie für mich.
Guldi nickt eifrig und sieht das Objekt hoffnungsvoll an.
[Guldi]: Ja weil... mh. Also echt Boss das würd ich mir nochma überlegen, die Träume willste wirklich nich haben.
Zarrijaks Augen funkeln neugierig.
[Zarrijak]: Ja. Ich bin sehr darauf gespannt.
[Guldi]: Also wenn das echt funktioniert, dann ist das mal das beste, was mir... also ich mein... also wenn das funktioniert... dann bist du echt der Größte, Boss!
Guldi ringt sich ein extrem erschöpftes Lächeln ab.
[Zarrijak]: Seine Wirkung verfällt, sobald du ihn ablegst. Ich werde ihn mir holen kommen nachdem du eine Nacht geschlafen hast.
[Guldi]: Mhh okay und ich soll den so... also so auf dem Kopf tragen?
Guldi zieht sich den Fänger auf wie ein Haarnetz und guckt fragend.
[Guldi]: Oder mehr so als Handschuh?
[Zarrijak]: Am Körper - wo spielt keine Rolle. Aber achte darauf keine zu dicke Kleidung dazwischen zu tragen.
[Guldi]: Mh ich hab keine dicke Kleidung... kein Problem...
Guldis schalkhafte Augen leuchten nur trübe auf bei ihrem milden Scherz.
Zarrijak nickt Guldi zu.
[Guldi]: Gut äh... und ich... also... also wenn das funktioniert...
[Zarrijak]: Gut. Ich werde dich finden und den Fänger holen sobald er einen Traum gespeichert hat.
Guldi blinzelt und scheint etwas rührselig zu werden, nickt dann.
[Guldi]: Okay Boss... weißt ja wo de mich findest... und danke. Echt.
Zarrijak erhebt sich und nickt - er scheint von einem gewissen Tatendrang gepackt zu sein.
Guldi scheint kurz in Erwägung zu ziehen, welche Dankesgeste wohl angemessen ist, bleibt dann aber ratlos stehen und lächelt zaghaft.
[Zarrijak]: Schon gut. Mein Lohn erfolgt mit Träumen...
[Guldi]: Mmhh... ja... gut. Gut.
Zarrijak winkt Guldi knapp zu und dreht dann ab und schlendert davon.
[Guldi]: Dann... dann geh ich denk ich mal schlafen... also wenn das klappt... dann...
Guldi lächelt wieder schwach und winkt dem Troll dankbar hinterher. Sie macht sich gar nicht erst die Mühe, zur Stadt zurückzukehren, sondern sucht sich eine geschützt Steinformation am Strand und legt sich hin. Bald schon umfängt sie ein tiefer Schlaf.

<ooc>
Transkript 08.12.2014
</ooc>
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Titel: Verfasst am: 12. Dez 2014, 18:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Gestalt lässt einen neuen Alptraum entstehen. Die Goblinfrau findet sich gefesselt auf einem brennenden Altar wieder. Der Unbekannte lacht kehlig, seine Augen wandern zwischen der Goblina und einem blutenden Kristall über ihr hin und her.
[Gestalt]: Sehnst du dich nicht nach dem Tod?!
Guldi schmatzt... schlägt dann langsam die Augen auf. Als sie feststellt, dass sie erneut in einem Alptraum gefangen ist, verzieht sie vor Angst das Gesicht.
[Guldi]: Nein... du bist... du bist gefangen... ich... ich kann gar nicht hier sein!
Guldi tastet an ihrem Körper nach dem Traumfänger, panikerfüllt.
Zarrijak manifestiert sich als eine schattenhafte Gestalt im Hintergrund - groß, über der Goblinfrau aufragend. Seine Augen leuchten hellblau auf.
[Gestalt]: Gefangen? Ich...? Du bist die einzige Gefangene hier! Gefangene mein...
Die Gestalt bricht mitten im Satz ab. Sie starrt die sich manifestierende Erscheinung an.
[Gestalt]: So... so.
Guldi starrt noch immer angsterfüllt auf die Gestalt vor ihr... folgt dann dem Blick und erblickt Zarrijak. Neuer Mut erfüllt ihr kleines grünes Herz.
[Gestalt]: Du! Du wagst es! Ein Eindringling! Ich habe dir wohl noch nicht genug Grauen geschaffen!
Guldi rutscht unwillkürlich ein Stück zurück, weg von ihrem geifernden Peiniger.
Zarrijak neigt den Kopf leicht, nur seine Augen und seine Kontur ist zu sehen - die Augen richten sich auf den Peiniger.
Guldi fluestert, wie zu sich selbst: "Du bist gekommen..."
Zarrijak betrachtet das Zwischenspiel aus dem Hintergrund, er scheint nicht unmittelbar einzugreifen.
[Guldi]: Er... er wird dich... er wird dich aufhalten und dann bin ich frei!
Guldis Stimme zittert, aber ihr Trotz ist dennoch vernehmbar.
Die Gestalt ballt die Rechte zur Faust und versucht die Flammen auf dem Altar aufglühen zu lassen. Der Kristall pulsiert schlagartig heftiger.
Guldi duckt sich und hält die Hand über ihren Kopf, zwischen Kristall und ihre fahlgrüne Haut.
[Gestalt]: Nichts! Nichts wird mich aufhalten! Du wirst brennen... genau wie dein Eindringling!
Zarrijak erhebt seine Stimme - krächzend fast zwängt sie sich in die orkische Sprache.
[Zarrijak]: Was willst du.
Die Gestalt wendet sich nun dem Troll zu.
[Gestalt]: Hat dir das mein Spielzeug nicht gesagt!?
Guldi erstarrt beim Klang von Zarrijaks Stimme, wendet den Kopf dann wieder auf die dunkle Gestalt vor sich.
[Gestalt]: Ich WILL dass es stirbt! Genau wie du sterben wirst!
[Zarrijak]: Ihr Leben ist jetzt schon nichts mehr wert. Was bedeutet sie dir so sehr?
Zarrijak lacht trocken auf.
[Gestalt]: Ohhh. Dieses Ding ist nichtig. Aber ich WILL es leiden sehen.
Guldi hält sich in Gedanken an Zarrijaks metaphorischem Rockzipfel festgeklammert.
[Gestalt]: Wer bist du schon, Eindringling, dass ich mich dir rechtfertigen muss.
[Zarrijak]: Ich bin Zarrijak, Bewahrer des Alten Wissens, Bewahrer der Alten Lehren, Weiser, Häuptling und Geistlicher Führer der Shadowmoon - und deine Worte schrecken mich nicht.
Die Gestalt lacht auf.
[Gestalt]: Du bist ein Nichts.
Zarrijak verengt seine glühenden Augen zu schmalen Schlitzen.
[Gestalt]: Sag mir, Häuptling, wie willst du mich aufhalten?
Guldis nach vorne geschobener Mund scheint zum ersten Mal Selbstbewusstsein widerzuspiegeln, als sie die Worte des Schamanen hört.
Die Gestalt wendet sich in Guldis Richtung und formt mit seiner Hand sinistre Runen in der Luft. Der Kristall zerfällt in eine spitze Klinge, die gleich dem Damoklesschwert über Guldi schwebt.
[Zarrijak]: Ich bin hier, weil mich dein Spiel neugierig gemacht hat. Aber scheinbar war dies grundlos. Ihr Leben bedeutet mir nicht mehr als das einer heimatlosen Katze.
Die Gestalt dreht den Kopf in Richtung Troll.
[Gestalt]: Mhh.
[Zarrijak]: Dies ist nur ein Mittel um mit dir zu sprechen. Aber da du dein einziges Medium töten willst...
Guldi versucht, in Sicherheit zu rutschen, ist von der Spitze über ihr aber wie hypnotisiert. Ihr "Körper" will nicht so wie ihr Geist.
Zarrijak zuckt mit den Schultern.
[Zarrijak]: Verfalle eben wieder in Vergessenheit.
[Gestalt]: Neugierde. Wissensdurst. Und was glaubst du von mir erfahren zu wollen?
Die Gestalt lacht leise. Sie lässt das "Schwert" weiter über Guldi schweben, jetzt aber weitgehend Zarrijak zugewandt.
Guldi bekommt die Worte des Shadowmoon nur halb mit... dennoch verspürt sie einen kleinen Stich, als er sagt, sie sei ihm nicht wichtig.
[Zarrijak]: Was immer du mir sagen kannst. Wer bist du?
[Gestalt]: Ich BIN.
[Zarrijak]: Immer noch, wie es scheint.
[Gestalt]: Ich hatte schon einmal mit Trollen zu tun. Ihrer Spiele wurde ich bald leidig und so ließ ich sie verfaulen. Also stell die richtigen Fragen, Narr.
[Zarrijak]: Du wolltest Aufmerksamkeit - und du hast die meine. Machtspiele in ihrem Kopf interessieren mich nicht. Wie lautet dein Name?
[Gestalt]: Alles hat seinen Preis. Du willst meinen Namen, dann zahle dafür.
[Zarrijak]: Nenne mir deinen Preis, dann sehen wir weiter. Aber vergiss nicht, wer hier wen duldet.
Die Gestalt lacht wahnsinnig.
Guldi folgt dem Wortgefecht nur halbherzig. Sie ist nicht die hellste, immer noch von Angst und Verunsicherung erschüttert... und fast ihre ganze Aufmerksamkeit ist auf ihre persönliches Damoklesschwert gerichtet.
[Gestalt]: Blute Troll und ich will dir Antwort geben.
Zarrijak konzentriert sich kurz und murmelt kaum hörbar eine Formel - der Kristall beginnt zu beben und Risse formen sich.
Guldi kauert sich noch mehr zusammen, als würde sie in den Altar hinein sinken wollen.
Die Gestalt schüttelt den Kopf.
[Gestalt]: Aber vielleicht hast du Recht. Vielleicht bist du ja sogar von mehr Nutzen als dieses närrische Vieh. Sag mir... wo lebten einst die Frosttrolle?
Zarrijak grinst.
[Zarrijak]: Ich kenne die Antwort auf dein Rätsel. Werde ich dich dort finden? Oder nur weitere Spiele?
[Gestalt]: Dort fing das große Spiel an. Du wirst mich dort finden Troll. Das was verblieben ist.
Zarrijak wendet sich zu Guldi.
[Zarrijak]: Gut. Nutze sie als Mittel um mit mir zu sprechen.
[Gestalt]: Ja... die Audienz ist beendet.
Die Gestalt ballt die Faust und lässt den Kristall auf Guldi herabfallen.
Zarrijak und Guldi verblassen gerade noch rechtzeitig.
Guldi wacht schweißgebadet auf, in einem für ihre Verhältnisse erstaunlich komfortablen Haus in Ratchet... als sie sich aufsetzt und leise vor sich hin wimmert, rollen Tränen ihre Wangen herab.

<ooc>
Transkript 10.12.2014, nach dem Aas.
</ooc>
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"Hierophant des Schwarzen Ibis"

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Titel: Verfasst am: 17. Dez 2014, 21:39 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Klappern und Quietschen des Zeppelinantriebs; das Heulen des Fahrtwindes; die nächtliche Kälte, die in dieser Höhe mitten über Azeroths mittlerem Ozean herrschte. Der Abgrund, der jenseits der Reling gähnte. All das wäre genug gewesen, eine gesunde Person hellwach und auf der Hut sein zu lassen. Guldi jedoch - mit blutunterlaufenen Augen, die kaum unter der Wollmütze auf ihrem Kopf hervorlugten - wankte bedrohlich, sich mit nur einer Hand an die Reling klammernd. Ihre Schlaflosigkeit hatte sich kaum gebessert, entgegen der Hoffnungen, die sie in die Magie des Schamanen gesetzt hatte.

Immerhin, dachte sie matt, jede Meile brachte sie näher ans Ziel, eine Höhle irgendwo in den Alterac-Bergen. Sie hatte sich immer wieder gesagt, dass dann sicher der Fluch aufgehoben würde, die Neugier des Schamanen befriedigt, sie endlich ihren Frieden finden würde. Mittlerweile war sie sich aber nicht mehr so sicher. Zu gleichgültig der Troll gegenüber ihrem Leiden, zu furios ihre Träume, in denen die wahnsinnige Gestalt mit dem Troll konferierte...

Aus einem weiteren bitteren Traum erwacht, hatte sich Guldi ihre madige Winterkleidung übergestreift und war, halb noch schlafend, aufs Deck der Donnersturm geschlurft.

Die Goblinin blickte hinab in die Tiefe. Das schwache Mondlicht wurde vom dunklen Wasser verschluckt, unter ihr gähnte nur Schwärze. Würde es wirklich sein Ende finden? War der Schamane selbst vielleicht nur ein Hirngespinst, gesandt von ihrem Peiniger? War er womöglich nicht hier, um zu helfen, sondern zu seinem eigenen kranken Vergnügen?

Es wäre so einfach... ein kleiner Sprung nur. Einfach vornüberbeugen, ein Bein über die Reling... loslassen... ein kurzer Fall... und sie wäre verschluckt von der Schwärze, verschwunden von einer Welt, die schon lange aufgegeben hatte, Guldi irgend eine Bedeutung zuzumessen. Für die Guldi schon jetzt nicht mehr war als ein Geist, ein Störenfried. Es wäre so...

"He. Was machst du da?"

Guldi zuckte zusammen, als sie die Stimme hinter sich hörte. Als sie sich wie ertappt umdrehte, erblickte sie Handelsprinz Gligg vor sich, in einen edlen Pelzmantel gehüllt, eine Mütze tief in der Stirn. Sie hatten Gligg hier an Bord angetroffen, als Zarrijak und sie in Orgrimmar zugestiegen waren. Es war ein bemerkenswerter Zufall, aber es war Guldi nicht unwillkommen, ein bekanntes und freundliches Gesicht zu sehen. Sie hatten den Handelsprinzen schon einmal getroffen, in Ratchet in dem Restaurant, in das sie Zarrijak geschleppt hatte. Er war nett gewesen.

"Ach... kann nicht schlafen..." brachte sie hervor, über dem Wind kaum hörbar. Der Goblin kniff die Augen zusammen und ließ nur ein 'Mhhh...' vernehmen. Er schien einen Augenblick nachzudenken, streckte dann seine Rechte in Guldis Richtung.

"Drink?" Die Hand des Goblins hielt ein Glas umklammert, halb gefüllt. Guldi nahm dankend an. "Dann erzähl mal, was hat's denn mit diesen Träumen auf sich?"

Und Guldi erzählte. Vielleicht mehr, als sie sollte.
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Gorogh
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"Hierophant des Schwarzen Ibis"

<Kult des Schwarzen Ibis>

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Titel: Verfasst am: 18. Dez 2014, 14:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

<aus einem ungeschriebenen Reisejournal>

Vortag
Zehnte Abendstunde: Ankunft der dreiköpfigen Truppe - Handelsprinz Gligg, Guldi, Zarrijak - in Tarrens Mühle.

Heute
Neunte Stunde: Gruppenzuwachs durch Sprengmeister Jexmiz, der sich als Lastenträger für Proviant und Ausrüstung andient.
Wenig später: Gruppenzuwachs durch Iberen van Drakhen, Fremdvölkerkomissariat Unterstadt, Bereich Tarrens Mühle und Süderstade, zur pflichtgemäßen Beaufsichtigung der Expedition.



Wiederum wenig später: Aufbruch; während der Reise ins Alteracgebirge immer wieder Unterbrechungen durch mutmaßliche Stimmen, die Guldi zu hören angibt.
Vor der Mittagsstunde: Ankunft am Galgeneck; vorsichtige Weiterreise aufgrund mehrerer Ogersichtungen.
Erste Nachmittagsstunde: Sichtung der Ruinen von Alterac, Einschlagen nördlicher Route; anhaltende Heimsuchung Guldis durch Stimmen mit beunruhigenden Botschaften ("Nun endet es bald...", "Du gehst in dein Verderben..."); zunehmende Anspannung.
Dritte Nachmittagsstunde: Bei einer Begegnung mit zwei Ogern flieht Jexmiz' Ziege, "Biene", mit fast dem gesamten Proviant.
Den Nachmittag über: Kurze Rast und Entzündung einer Feuerstelle, um sich der Kälte zu entledigen; Kundschaften der Gegend, um weitere Ogerpatrouillen vermeiden zu können; schließlich unvermittelt von Guldi eingeleiteter Aufbruch, "Ich kenne den Weg..."; weiter zunehmende Wachsamkeit.



Bei Einbruch der Dunkelheit: Auffinden eines Höhleneingangs; kurzes Scharmützel mit einer Handvoll Oger, die dem Überraschungsmoment erliegen; Erkundung der Höhle, die sich zunächst als Ogerhöhle entpuppt; zunehmende geistige Abwesenheit Guldis, die von am Höhleneingang von Jexmiz bewacht wird.
Einige Zeit später: Auffinden einer verborgenen Falltür durch Gligg, die Gruppe tritt gemeinsam ein; Guldis Schritte sind tranceartig, sie bleibt in der Mitte des neuen Raumes stehen, den Kopf gesenkt; Erkundung des Raumes durch Gligg und Jexmiz, während Zarrijak und Iberen der Goblinin zugewandt bleiben; es scheint sich um das zurückgelassene Arbeitszimmer eines Gelehrten zu handeln, mit Bücherregalen, Arbeitstischen gefüllt mir zerfallenden Schriftrollen, Büchern, Tiegeln und Reagenzien.



Wiederum später: Gligg steckt ein Notizbuch ein; Jexmiz' Interesse wendet sich dem großen runden steinernen Becken in einer dunklen Ecke des Raumes zu; auf einem Podest inmitten des Wasserbeckens liegt ein Kristall; als der Goblin den Kristall ergreift, frisst sich grünlich leuchtendes Feuer durch seine Hand und seinen Unterarm; Zarrijak versucht unter gemurmelten Schamanenzaubern, dem Fluch Herr zu werden, versucht schließlich, das Gelenk zu amputieren, während Jexmiz bei vollem Bewusstsein entsetzt zusieht; Guldi setzt sich in Bewegung, um den fallengelassenen Kristall aufzunehmen, wird von Gligg aufgehalten; im Handgemenge stolpert der nebenstehende van Drakhen völlig versehentlich und bringt seinerseits Gligg zu Fall, was Guldi ermöglicht, den Kristall zu ergreifen; während sich das dämonische Feuer weiter über Jexmiz' Körper ausbreitet, bis nur noch blanker Knochen von diesem Übriggeblieben ist, hält die Goblinin den Kristall krampfhaft in ihrer Hand... und er verschwindet; Zarrijak, dieser Tatsache ungewahr, schickt Gligg mit Guldi nach draußen, während er sich um Schadensbegrenzung bemüht und in der Höhle schamanistische Zauber wirkt.
Wenig später, es ist schon fast völlige Finsternis eingekehrt: Gliggs Aufmerksamkeit ist der Höhle zugewandt, in der noch vor kurzem die Todesschreie des Goblins verhallt waren; van Drakhen erscheint im Höhleneingang und unterhält sich mit Gligg; Guldi entschuldigt sich mit den Worten, "etwas Luft schnappen" zu wollen.
Minuten später: Zarrijak kehrt unverrichteter Dinge aus der Höhle zurück und verkündet, dass es sich wohl um eine Falle gehandelt hat; sich nach Guldi erkundigend, eilt er der Goblinin nach - doch sie ist verschwunden; den Spuren im Schnee folgt die Gruppe erfolglos, da sie sich schließlich in Stein, Gras, und dem Lordameresee verlaufen.

<ooc>
Kurzdoku Minievent 17.12.2014
Spielleitung Belthil, Orga Gorogh
</ooc>
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Titel: Verfasst am: 26. Dez 2014, 15:48 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zersplittert. Das war das Wort. Etwas war mit ihrem Geist geschehen, als sie den Kristall angefasst hatte. Damals in der Höhle. Guldi starrte auf den schmutzigen Krug, der ihr vor einer halben Ewigkeit runtergefallen war. Der Inhalt - ein undefinierbares Gesöff irgendwo zwischen Bier und Wasser - ergoss sich noch immer auf den Boden. Alles schien sich in Zeitlupe abzuspielen, doch dann wieder...

- - - - -

Guldi schleppte sich die vom fahlen Licht des Mondes erhellte Straße des Silberwalds entlang. War sie nicht eben noch... Der Blick des gepanzerten Hünen vor ihr wandte sich unheilvoll in ihre Richtung. Unter dem runenverzierten Helm nur Schwärze. Sie stolperte vorwärts.

- - - - -

Jedes Wort der Stimme hallte in Guldis Geist wie ein Peitschenhieb wider.

"Grab schneller! Los, schneller! Ich will nicht länger warten!"

Sie hatte schon einmal versucht, sich zu sträuben, erinnerte sich kaum an die Explosion von Schmerz hinter ihrer Stirn. Der Gedanke an diesen Schmerz war es, der sie weitergraben ließ, mit bloßer Hand in der kalten Erde des Grabmals, ihre Finger bereits aufgeschürft und blutig. Der Gedanke an den Schmerz allein - nicht die Fußtritte, nicht das höhnische, hohle Lachen des Hünen, der wir ein dämonischer Zuchtmeister neben ihr emporragte.

Guldi fühlte etwas an ihrem Geist zerren, einen Sog, einen Strudel... Schwindel überkam sie, doch die peitschende Stimme trieb sie weit an, vorwärt, in ihr Verderben.

"Grab!"

"Schneller!"


Goblintränen tränkten die Erde.

- - - - -

Eintrag im Protokollbuch des Hochexekutors

Mutmaßliche Grabschändung in Abteilung II, Reihe VII, Grab lfd. Nr. 28. Todeswachen wurden von einem Schrei alarmiert, mutmaßlich weiblich. Todeswache Metrand war als erste vor Ort. Es besteht Konsens darüber, dass es sich bei dem Schrei um ein "Nein" handelte. Der zweite Teil des Schreies war nicht klar, wurde aber von Metrand als "Es lebt!" beschrieben. Anderslautende Interpretationen gehen von "Esbeg" aus, wiewohl sich die Familiengruft Esbeg in Abteilung I nahe des Hauptgebäudes befindet. Es wurde ein offenes leeres Grab vorgefunden. Das Grab wurde offenbar vorwiegend per Hand ausgehoben, aber es kam auch eine Spitzhacke zum Einsatz. Die Spitzhacke konnte neben dem Grab sichergestellt werden. Spuren verloren sich bald im Wald. Ghulaktivität wurde aufgrund der ungewöhnlichen Indizien ausgeschlossen.

Schreckenswache Florent (Torwachdienst) berichtete von der Ankunft eines sehr hochgewachsenen Verlassenen in Rüstung sowie einer Goblinfrau etwa eine Stunde nach Mitternacht. Es wurde die Anweisung ausgegeben, diese bei Sichtung zu der Angelegenheit zu befragen. Aufgrund der geringen Schwere des Vergehens sind keine weiteren Schritte angedacht. Wir gehen davon aus, dass es sich um einen isolierten Vorfall handelt.


Sicht auf Abteilungen II und III des Grabmal-Friedhofs.
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