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Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 27. Aug 2018, 20:00 bis zum 27. Aug 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlchen Turnus

Location ist in Sturmwind und naher Umgebung (wie Elwynnwald) und wird jedesmal am Trainingsabend bekanntgegeben
KalenderKalender
Di 21 Aug 2018
Mi 22 Aug 2018
Do 23 Aug 2018
Fr 24 Aug 2018
Sa 25 Aug 2018
So 26 Aug 2018
Mo 27 Aug 2018
Thema Offenes Trainin...
Heute ist der 22. Aug 2018, 05:59
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Die Grenzwacht - Burgleben
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Rahira
Forscherliga







Beiträge: 207

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Titel: Verfasst am: 26. Dez 2013, 20:51 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Winterhauch war da. Endlich!
Nun hatte sie endlich alle Geschenke verpackt und hoffte das sie keinen ihrer Geschwister vergessen hatte. Zufrieden und glücklich mit sich selbst, zumindest in dem Thema. Sie strahlte in der letzten Zeit besonders viel und war fleißig am herum wuseln. Nun war es wieder so weit das sie ihr Training abhielt. Erst vier Runden um die Burg, bei jeder Runde machte sie vier Kniebeugen dazu. Danach stellte sie sich an eine Puppe und setzte mit einem Übungsschwert verschiedene Schläge an. Übte ihre Treffgenauigkeit. Danach suchte sie sich einen Zeloten. Er sollte mit einem Stock auf sie zu und wieder zurück gehen. Einen genauen Abstand einzuhalten galt es, so das sie nur einen Ausfallschritt machen bräuchte um zu treffen. Dabei schaute sie immer wieder auf ihre Beine. Man wird mit der Zeit ja doch unsauber. Zu guter letzt nahm sie sich ihren Schild und einen Stock. Der Zelot sollte versuchen sie zu treffen und sie würde die Schlägt mit dem Schild blocken. Sie musste dem Zeloten zwei Mal zureden bevor er wirklich sich traute endlich mal nach ihr zu schlagen. Das erste klong ertönte als der Schlag vom Schild pariert wurde. Weitere Male parierte sie und war zufrieden als sie nur zwei mal getroffen wurde nach 20 min.

Nach diesem langen Training wirkte sie froh und erschöpft. Sie ging in dem See ganz kurz Eisbaden und danach schnell rein. Glücklich und zufrieden mit einem erfolgreichen Tag ging sie ins Archiv und schaute weiter nach Reliquien.
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Aatos / Jack
Forscherliga



"Näytä hyvältä, tee hyvää!"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 769

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Titel: Verfasst am: 27. Dez 2013, 00:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ganner saß da und tat nichts. Naja er rauchte und er hielt "Wache". Also tat er eigentlich doch etwas. Mehr als nichts zumindest.
Er saß auf einem Holzschemel, gekippt gegen die Wand gelehnt - die Beine gegen die andere Seite des Durchgangs, den er so versperrte.
Es war nicht so kalt wie man bei der Position seines Wachposten hätte annehmen würde: Oben auf einem der Türme, im Durchgang nach draußen auf die Zinnen.
Es regnete. Es gab keinen Wind - die Luft war feucht und schwer.


Ein verirrter Regentropfen traf seine neue Pfeife. Zisch - aus. "Scheiße..."
Ganz langsam bewegte er sich um nach dem Tabak zu greifen.
Billiges Zeug aber mehr war im Moment nicht drin. Es war einige Male mit dem Konstrukt auf dem er saß umgefallen und hatte so etwas von seiner Kostbarkeit verschüttet.
Inakzeptabel.

Er starrte auf seine Notizen die er seit einigen Jahre immer wieder erweiterte. Ein Buch sollte es werden.
Über Führungsgeschick - vieles aus seiner Ausbildung, sogar einige Zeile aus seiner Zeit bei der 3ten Lanze.
Dort hieß es in kurze Worten: "- nicht kleinlich sein - einfache Sprache wählen ".
Ganner dachte an vorhin zurück - Wolfhart hatte sich über das Wort Hintern aufgeregt.
War der Chorknabe angetrunken gewesen?
Ganner zweifelte teilweise daran das sein Bruder dies ernst meinte. Immerhin waren sie zu spät zum Hochmeister gekommen - dafür gabs früher wörtlich was auf die Finger.
Saßen unten und plauderten...

Der Grund warum sein Buch nur als Ansammlung sporadischer Notizen existierte war relativ eindeutig: keine praktische Erfahrung.
Ganner hatte kleine Trupps in Übungen und Späheinsätze geleitet.
Das wars.

Er schreckte hoch - hatte sich da was bewegt.
Ganner spähte in die Nacht - hm. Hatte er sich wohl eingebildet? "Scheiße...Die Notizen...nass. Oh Licht, dein Wille lässt mich stehts schmunzeln. Schicksal und Ironie - Hand in Hand. Was für ne ..."
Der Stuhl kippte und der Ordendiener ging unsampf zu Boden. "Ouh...mein Nacken...Es tut weh..."
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"It's not the size of the dog in the fight, it's the size of the fight in the dog."
- Mark Twain
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2579

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Titel: Verfasst am: 27. Dez 2013, 06:50 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Regen hat noch nicht aufgehört und die Monde standen noch hoch am Himmel. Eine große Baumwurzel und ein Erdvorsprung hätten Schutz vor Wind und Wetter bieten sollen für eine Nacht.
Das auch im Wald von Elwynn andere Gefahren als Wind und Wetter lauern entgeht dem sorglosen Reisenden all zu schnell. Die Bequemlichkeit der Stadt macht einen Menschen arglos.
Die Flammen des Lagerfeuers leisten ihren letzten Widerstand gegen den beharrlich niederstürzenden Regen, welcher Holz, Boden und Kleidung durchweicht.

Das heulen eines Wolfes zieht durch das Dunkel des Waldes.

Eine blutige Spur zieht sich durch das schlammig braune Wasser der Fützen im Lager. Die zerfetzten Rucksäcke und Reste von Kleidungen liegen auf der kleinen Lichtung, abseits der Straße versträut.
Die Überreste eines argloser Wanderers ruhen blutig auf ihrem Lager. Der matschige Boden ist durch das auftreten vieler Pfotenpaare aufgewühlt.
Das was von dem Wanderer geblieben ist offenbart dem fachkundigen Betrachter, das ein Rudel Wölfe hier Schlachtfest gefeiert haben muss.
Die Spuren, durch den Regen kaum noch zu erkennen führen mehrere Wegstunden nach Norden, gen Gebirge.
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1695

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Titel: Verfasst am: 27. Dez 2013, 15:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es platschte leise, als ein Paar Stiefel an die Leiche herantrat.
Tuuli beugte sich über den Toten und musterte das verwüstete Lager.

"Was eine Scheiße... seit wann zerfetzen Wölfe Rucksäcke mit Kleidung?"

Sie löste ihren Umhang von den Schultern und legte ihn über die Überreste.
"Licht schütze diese verwirrte Seele und führe sie sicher zu dir."

Noch einmal musterte sie den abgedeckten Körper.
"Tut mir leid, mein Guter, ich kann mich um dich erst später kümmern."

Langsam schritt sie um das Lager und sah es sich an, dann - noch immer regnete es - folgte sie den Spuren nach Norden. Es galt das Rudel oder was auch immer zu finden, um im Zweifelsfall jemanden herführen zu können. Für einen Aufschreih in der Festung ar keine Zeit. Der Winter hier war einfach unglaublich naß.
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2579

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Titel: Verfasst am: 28. Dez 2013, 04:51 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Freitag Abends beim Wachgang in Weststrom.

"...Haben nen toten Wanderer im Wald gefunden, wurde wohl von nen paar hungrigen Wölfen verschluckt."
"...war ja zu erwarten, kaum wird es Winter, wird man zum Frühstück, wenn man mal Spazieren gehen will."
*Es folgten Schulterzucken und Themenwechsel*
"Hast du von dem neuen BT-16 gehört?..."
"Ja ein paar von den Jungs erzählten mir Bartlett wäre ganz begeistert von dem Ding...

Samstags Morgens auf dem Markt von Weststrom...

"Was? Du hast es noch nicht gehört?..."
"...riesen Zähne soll er gehabt haben! Zwei Meter groß!..."
"...Magda hat es in der Burg aufgeschnappt, die Leute reden über nichts anderes mehr!"


"... ein ganzes Rudel von denen und ihr Alpha hat ein drittes Auge auf der Stirn!..."
"nein, ernsthaft?!"
"Ganz sicher! Ich habe es von jemanden gehört der das Ding leibhaftig gesehen hat!"

So nehmen die Dinge dann doch ihren gewohnten Lauf...
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Wolfhart Andres
Forscherliga







Beiträge: 554

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Titel: Verfasst am: 28. Dez 2013, 09:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die halbe Nacht war Wolfhart im Wald unterwegs. Diverse Bäume und Sträucher als Aussichtspunkt und Deckung nutzend strolchte er umher.
Aber mehr als ein entferntes Wolfsgeheule und das bösartig klingende Brummen von einigen Bären war nicht zu vernehmen.
Als der Morgen dämmerte machte er sich auf den Rückweg zur Lehensburg.
Sein Weg führte ihn über den Samstag´s Markt in Weststrom und was er da zu Ohren bekam ließ ihm am Verstand der Menschen zweifeln.
Der Wolf war bei den Leuten schon zwei Meter gross und soll obendrein noch ein drittes Auge haben. Die Höhe war allerdings das es ein Überlebenden geben soll. "Bauern und ihr naives Geschwätz" murrte Wolfhart und betrat die Wache grüssend die Burg.
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Der Teufel sitzt jede Nacht an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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Amlodi Skarssen
Forscherliga



"Kapitän"
Ordensritter
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 535

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Titel: Verfasst am: 28. Dez 2013, 10:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Schwert? Geschärft.
Der Dolch? Einsatzbereit.
Die Rüstung? Ausgebessert.

"Ein Wolf geht rum, ein Wolf geht rum ... " Sang der alte Seebär gut
gelaunt, während er in der Waffenkammer an einer Muskete hantierte.
Sein Hände rochen nach Schießpulver.
Ein zwei Meter großer Wolf mit drei Augen der Feuer furzen kann war eine
willkommene Abwechselung. Er jagte schon auf offenem Meer nach Walen
und die waren ein mehrfaches größer als so ein Wolf.
Er würde sich noch einen Bruder und oder Schwester schnappen. Jeh
mehr sie sein würden um so besser. Nur es musste schnell geschehen,
bevor diese Wolfs-Sache zum Generallfall erklärt werden würde. Eine
Ausgangssperre konnte er jetzt gar nicht gebrauchen.
Heute Nacht würde er rausziehen. Hoffentlich würde sich das Mistvieh
zeigen.
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Inneke Grietje van de Flierdt
Forscherliga



"Sanft gedrückte Kröte"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 1695

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 28. Dez 2013, 12:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als Tuuli am Morgen einigen plaudernden Bauern begegnete, die auf dem Weg zum Markt waren, mußte sie schmunzeln.

"Zwei Meter und riesige Zähne..."

Jaja, sollten sie nur an einen Wolf glauben, der so groß war wie ein Schuppen und vier Schwänze hatte... auf das Rudel hoch gerechnet, kam das vermutlich hin. Vielleicht latschten sie dann nicht nachts quer durch die Botanik und wer auch immer so dumm war alleine Held spielen zu müssen...

Sie zuckte mit den Schultern und winkte den beiden fröhlich zu.

... dann wars halt einer weniger von den ganz Schlauen.

Man könnte sagen der Tag begann für sie auf absurd erbauliche Weise.
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Amothana Greifenschwinge
Forscherliga







Beiträge: 251
Wohnort: Weststrom
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Titel: Verfasst am: 28. Dez 2013, 22:34 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zunächst war es eine vereinzelte Reflektion von Licht, dann kam Rauch und immer deutlicher der Widerschein von Flammen tiefer im Wald - bei einem der Gehöfte. Während die Wachen bei der Garnison Alarm schlugen lief Henryetta Flint bereits mit tränenverklärtem Blick zwischen Brunnen und Scheune hin und her. Sie hatte gerade das Abendessen zubereitet, sie war berühmt für ihre Kohlsuppe, dann hatte sie ein Flammenschein heraus gelockt. Zunächst dachte sie noch, ihr Mann würde endlich heimkehren, war dieser doch vor einiger Zeit zur Weststromgarnison aufgebrochen, um sich wegen der wie toll gebärdenden Wölfe zu informieren. Mit Entsetzen aber stellte sie fest, dass das Scheunendach neben dem Haupthaus zu brennen begonnen hatte.

Panik ergriff sie, sie wusste, sie würde die Flammen nicht aufhalten können und doch schleppte sie Eimer um Eimer, hilflos und nicht imstande etwas anderes zu tun um das Fraßwerk der Flammen einzudämmen. Die Kinder hockten verängstigt hinter dem Brunnen und starrten in das Feuer, Henryettas Herz machte einen Satz als sie ihren Gemahl Henry schon von weitem rufen hörte. Es dauerte nicht lang und er war bei ihr, dicht gefolgt von einer größeren Zahl der Ordensmitglieder des Barons von Weststrom.

Es gab einen zögerlichen Versuch gemeinsam die Scheune zu retten, doch der Dachstuhl drohte bereits einzubrechen und so entschied einer der Kreuzzügler, das es zu spät war, die Scheune würde wohl oder übel niederbrennen. Vor dem Nichts stehend und nicht wissend, wie man nun den Winter überstehen sollte, war die Familie Flint der Verzweiflung nahe. Ob man was gehört oder gesehen hatte, wurde gefragt. Ob das Feuer vielleicht ausversehen aus Unachtsamkeit entstanden sei, wurde gefragt. Doch all dies kam kaum in Frage, in der Scheune war das Hab und Gut was die Familie durch den Winter gebracht hätte. Es war schließlich der kleine Henry Jr. der seiner Mutter zuflüsterte er habe Pferdegetrappel gehört, obwohl man ja keine Pferde habe.

Tatsächlich fanden sich noch einige Spuren hinter der Scheune die tiefer in den Wald hineinführten. Familie Flint indessen gewährte man Schutz und Zuflucht in der Garnison. Dankbar für die Hilfe bezog die kleine Familie Quartier, erst am nächsten Morgen würde man wohl das volle Ausmaß des Schadens erkennen können.

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Amothana Greifenschwinge
Forscherliga







Beiträge: 251
Wohnort: Weststrom
[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 29. Dez 2013, 00:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Er stand am offenen Fenster, ein Glas feinster, tiefroter Spätauslese in der Hand genoss er die kühle Nachtluft. Sein Blick wanderte über den weitläufigen Wald und die uralten Bäume die zum Teil sogar noch sein eigenes Anwesen überragten. Er war insgesamt zufrieden bisher, doch war er keinesfalls so närrisch sich zurückzulehnen. Es war wie beim Schach, war man eben dem Gegner noch zwei Züge voraus konnte es im nächsten Moment schon anders aussehen. Nein, Fehler waren unduldbar also würden auch keine gemacht werden. Eine Herausforderung, jetzt wo das Spiel an Fahrt gewann. Er registrierte, das der mächtige rotbraune Wolfsrüde vor dem Kamin die Ohren spitze, ruhte dessen Kopf eben noch schwer auf den Vorderpfoten erhob er ihn nun aufmerksam zur Tür blickend. Das Tier hörte schon lange bevor er es selbst vermochte die Schritte, es kam jemand zu ihm herauf.

„Nein! Nein, bitte ihr dürft hier nicht einfach…!“ Die Tür wurde aufgestoßen und schwer kamen Schritte hinter ihm zu stehen. Die bernsteinfarbenen Augen des Rüden richteten sich mit unheilvoller Intelligenz auf einen Mann in abgerissener Kleidung, der Mann am Fenster selbst beschränkte sich darauf den Neuankömmling aus dem Augenwinkel heraus zu beobachten. Die Magd die mit hereingetreten war ging rasch auf die Knie „Herr, verzeiht…“ setzte sie an, doch er brachte sie mit einem Wink zum Schweigen, mit einem Weiteren bedeutete er ihr, das sie zu gehen hatte. Dann erst drehte er sich um und betrachtete sein Gegenüber.

Der Mann hatte noch Schlamm vom aufgeweichten Boden an den Stiefeln, der Gestank von Pferd und Schweiß haftete ihm an. „Berichtet!“ die Stimme des Mannes am Fenster war sonor und angenehm tief, er nahm einen Schluck aus dem Weinglas, das Bouquet roter Früchte schmeichelte ihm die Nase, vertrieb den Gestank des Unrats für einen Augenblick. Sein Gegenüber nickt, doch lag weder Respekt noch Folgsamkeit darin, er musste wachsam bleiben.

„Wir waren erfolgreich, da war nichts mehr zu retten. In den Augen der Leute ein weiterer Beweis für das Versagen des Barons.“
„Und ihr seid sicher, dass man nichts finden wird.“
„Absolut, wir sind doch keine dämlichen Briganten.“
„Das wird sich noch zeigen.“ Murmelte er in sein Weinglas so leise, das der Andere es nicht hören konnte. Dann sprach er lauter weiter. „Wir regeln es wie vereinbart alles Weitere später. Ihr dürft euch entfernen. Ach und Hauptmann, kein Wort, zu niemanden, nicht mal zu euren Leuten, verstanden?“

Wie auf ein Stichwort erhob sich der Rüde, streckte sich und entblößte beim Gähnen eine Reihe kräftiger Fangzähne. Gemächlich bewegte er sich an die Seite seines Herren als wolle er die unausgesprochene Drohung im Letzten Teil des Satzes unterstreichen.

„Natürlich.“ Es folgte wieder ein Nicken. Zufrieden stellte der Mann am Fenster fest, dass der Andere nun weit weniger selbstgefällig wirkte. Als er wieder allein war gönnte er sich noch eine ganze Weile die Aussicht auf das Land vor ihm. Welcher Zug wäre wohl als nächster angeraten?



Zuletzt bearbeitet von Amothana am 29. Dez 2013, 01:40, insgesamt einmal bearbeitet
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Wolfhart Andres
Forscherliga







Beiträge: 554

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 29. Dez 2013, 01:19 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Gemächlich lag Wolfhart auf seinem Bett. Seinen Bericht hatte er gerade beendet und wollte nun schlafen. Plötzlich schreckte er auf und war hellwach.
"Ach verdammt ich muss ja in Wald....schitt Wolfsviecher" Leise rutschte er vom Bett und kleidete sich an. Wetter fest wie es angebracht war dieser Tage. Anschließend ging er mit einem sehnsüchtigem Blick auf sein Bett hinaus und suchte sich in der Nähe einen Baum auf dem er es sich leidlich gemütlich machte. Ohne den Regen der gerade wieder einsetzte und die Kälte dazu währe es recht angenehm gewesen aber so.......ungastlich.
Sein Blick suchte immer wieder die Gegend ab soweit er reichte. Ab und an vielem ihm die Augen zu aber jedesmal wenn sein Kopf gegen einen über ihm hängenden Ast stieß war er wieder wach und suchte weiter.
So ging auch diese Nacht wieder dahin......
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Der Teufel sitzt jede Nacht an meinem Bett und bewundert sein Meisterwerk.
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Tairah Andres
Forscherliga




Obergefreite
<Königliches Wachregiment>

Beiträge: 426

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Titel: Verfasst am: 30. Dez 2013, 04:01 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Diese Nacht war eine Gestalt draußen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und relativ leise laufend. Wenn man genauer hinsah erkannte man das Wappen der Scharlachroten und eine Rüstung. Die Person wirkte nicht breit und auch nicht über groß. Sie schlich einwenig umher manchmal zögerlich, manchmal schneller. Sie schaute oft über die Schulter, bis sie irgendwann sich einen Baum suchte recht weit im Wald.
Einiges kam in der Nacht vorbei. Gnolle, Rehe, Kaninchen und tatsächlich ein Eichhörnchen das sie aufschreckte, wobei sie fast herunter fiel.

Da saß Tairah nun, bisher nichts zu sehen von dem Wolf. Der ja angeblich zwei Meter sein soll und rießige Zähne noch dazu. " Ja klar.... sicher ist es wieder irgend so ein Scherz" brummte sie ohne Licht im Wald auf einem Baum. Sie würde die Augen trotzdem offen halten. Immerhin hatte dieser komische Wolf einen Orden aufgescheucht. "Vielleicht war es auch wieder nur ein Gnoll, oder der Typ war zu blöd gewesen einem Bären auszuweichen......." knurrte sie. Wieder blickte sie sich um. Sie hatte sich von Wolfhart sein Fernglas gemoppst. Aber für eine richtige Jagt braucht man eben alles. Sie schaute zu den Sternen, zu ihrem einen Stern und dachte an die Briefe vom Ansturm. Würden weitere kommen? War es nun wirklich zu Ende? Wäre fast zu einfach für diese Typen. Man konnte erstmal nur das beste hoffen und die Augen offen halten.

Wo wir bei Augen offen halten sind, sie blickte wieder hinunter und umher......nichts.
" Das kann noch dauern, das Vieh ist schlau." murmelnd.
So lag sie die Nacht auf der Lauer bis zum morgengrauen.........
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Wolfhart Andres
Forscherliga







Beiträge: 554

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 30. Dez 2013, 11:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ach Licht nochmal...ausgerechnet das Fernglas ist weg.....Ich kann's doch unmöglich verloren haben....

So und ähnlich klang es eine knappe Stunde durch den Männerschlafsaal, Betten wurden gerückt und Truhen geöffnet und gelehrt und mehr als lachs wieder gefüllt. Irgendwann kehrte Ruhe ein und Wolfhart saß grübelnd auf seinem Bett.

Wo zum Geier kann das Ding denn nur sein....wie soll ich das dem Chevalier erklären? Das Teil ist so teuer wie ne Kompanie Schützen....

Einmal schaute ein Zelot herein ob des Lärms , natürlich wurde er sofort ausgefragt.

"HE..Bruder Zelot, mein Fernglas, habt ihr es gesehen?"
"Fernglas, Bruder? Ich versteh nicht...."
"Ihr wisst schon ...so ein Ding. Zwei Röhren nebeneinander, vorn und hinten nen Glas drinn....kann man durchschauen. Macht Sachen grösser."
"Ähh...ja, hab es nicht gesehen."
So schnell wie der Zelot in der Tür stand genauso schnell war er wieder verschwunden. Vom Gang war nur noch gemurmel von mehreren Stimmen zu hören und Schritte die sich schnell entfernten.

"Haut ruhig alle ab"

Etwas später atmete Wolfhart tief durch und gestand sich ein das er es wohl doch verloren haben musste.
"Da wird sich Bodkin freuen, so ein Dreck"
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Amothana Greifenschwinge
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Beiträge: 251
Wohnort: Weststrom
[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 31. Dez 2013, 23:33 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sie schlich durch die ruhige Garnison, so wie sie es schon ewig und drei Tage zu tun schien. Buchseite um Buchseite hatte sie konserviert und neu geordnet und das Archiv des Ordens war – mit Verlaub – scheiße umfassend. Ganz zu schweigen das beinahe täglich Zeloten hereingestolpert kamen um neues Zeug zu bringen oder altes zu holen oder… Wieso noch gleich war sie Archivar? Wegen der Ruhe? Pah! Amothanas Schritte führten sie nach draußen, die Nacht der Jahreswende war immer eine besondere Nacht. Vor genau fünf Jahren hatte sie eine solche Nacht mit Cathalan Ligthblade an der Feste Nordwacht verbracht. Sie markierte für sie, den Beginn einer Reise. Mit Leichtigkeit zog sich die junge Frau den steinernen Sims am Fuße der Garnison hinauf und nahm dort an der kühlen Mauer Platz. Aus dem Inneren der Festung vernahm sie durch die Fenster gedämpfte Unterhaltungen, ein Lächeln huschte über die Lippen der Scharlachroten. Es tat gut hier mal ein paar andere Gesichter zu sehen.

Eine Weile wanderte ihr Blick ziellos über den klaren Sternenhimmel und als sie den Blick senkte trafen sie auf ein paar bernsteinfarbener Augen – und die gehörten ausversehen mal nicht zu ihrer aktuellen weißen Katze. Minutenlang schien es, als würde die Frau mit dem großgewachsenen Wolf stumme Zwiesprache halten. Ein Lächeln stahl sich auf Amothanas Lippen und der Wolf drehte mit langsamen Bewegungen bei, verschwand Augenblicke später im Unterholz aus ihrem Blick. Für dieses Mal war Waffenruhe. Nun erst bemerkte sie, wie sehr sie fror. Es war ohnehin Zeit für das Nachtlager. Ein neues Jahr, eine neue Reise.



OOC:
Einen guten Rutsch euch allen!
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„Deine Seele ist schwarz. Doch in den tiefsten Tiefen deines Herzen, verschlossen mit 1.000 Schlössern, bewacht von 12 Hunden, verborgen hinter dem dreiköpfigen Drachen liegt eine winzige Kammer und dort hast auch du Güte.“ ~ L. R.
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Rahira
Forscherliga







Beiträge: 207

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 1. Jan 2014, 15:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Einsam stricht Rahira durch die Gänge der Burg. Es war still. Sie mochte die Stille wirklich sehr es ermöglichte ihr die Arbeit mit Büchern und es war ein entspanntes Familienleben. Denoch langweilte sie sich einwenig. Sie ging in das Archiv und schaute die zahlreichen Bücher durch, so viel Wissen an einem Ort. Vereinzelt zog sie ein Buch heraus und blätterte darin herum, stehts waren ihre Bewegungen mit den Büchern sehr umsichtig und ehrerbietend. Sie liebte Bücher über alles, aber etwas fehlte in der Zeit als beschäftigung. Die Zeloten wuselten umher und sie stand nachdenklich da. Lange Zeit stand sie wie eine Statue da und dachte nur nach. Aber irgendwann bewegte sie sich zielstrebig zu ihrem Bett und holte Rüstung sowie Waffen. Ein kleiner Rucksack wurde gepackt und schon war sie draußen.

Zu Fuß streifte sie durch das Lehen, durch die Felder und den Wald. Am Fluss entlang immer weiter gehend. Sie genoss die Sonne und die frische Luft. Sie ging tiefer in den Wald und erblickte einen Gnoll. Wiederliche und ätzende Geschöpfe und vorallem im Weg. Sie musste dran vorbei um weiter zu kommen. Sie legte den Rucksack sehr sanft ab und versuchte sich tatsächlich mit einer Platte anzuschleichen. Sie wusste das es schier unmöglich war unbemerkt zu bleiben, aber warum nicht versuchen. Sie kam immerhin gute sieben Meter näher an ihn heran bevor dieses Wesen überhaupt merkte das da jemand war. Noch gute drei Meter weiter bevor der Gnoll was tat. Sie zog noch im Laufen ihr Schwert, nickte dem Gnoll grüßend zu bevor sie das Schwert zum ersten Schlag erhob. Der Kampf war schnell vorbei so in raserei war der Gnoll gewesen. Sie kniete sich neben den Leichnam und sprach ein Gebet. Sie schaute sich dann um und schloss aus das sie ihn hier wirklich begraben konnte, ohne Werkzeug. Also nahm sie einpaar Äste mit Laub dran und deckte ihn ab. Die Tiere würden ihn finden.

Sie ging zu ihrem Rucksack zurück und nahm ihren Weg weiter auf. Hier und da sammelte sie Kräuter die sie noch kannte da einwenig Bärlauch und Maiglöckchen und woanders Waldveilchen. Vielleicht konnte Schwester van de Flierdt was damit anfangen. Aber das eigentliche warum sie hier war fand sie später. Pilze. Vereinzelnt am Boden standen die kleinen Schätze und Rahira hatte ein kleines Handbuch mit, mit denen sie diese bestimmte. Nicht alle kamen in den Rucksack aber doch manche.
Nach gut zweieinhalb Stunden machte sie sich auf den Weg zurück. Sie Sonne drohte schon unter zu gehen. In der Burg zurück lehrte sie den Rucksack und machte ein Korb mit Pflanzen fertig, darauf ein Zettel mit Innekes Namen drauf. Die Pilze wanderten in die Küche und es gab ein Pilzomlett.
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