Qsicon Exzellent Dieser Artikel wurde am 15. Oktober 2012 als Spotlight der Woche vorgestellt.

Aussehen Bearbeiten

Mikael ist ca. 1,98m groß und hat die Statur eines trainierten Kämpfers.

Leichte Falten im Gesicht und beginnende graue Schläfen im sonst schwarzen Haar, zeigen, dass er bereits ein gewisses Alter erreicht hat.

Seine blau-grünen Augen sind wachsam und wirken oft abschätzend und kritisch. Die Lachfalten um seine Augen zeigen an, dass er durchaus das Leben zu nehmen scheint, wie es kommt. Eine Denkerfalte zwischen den Brauen weißt daraufhin, dass er oft grübelt.

Seine Nase ist männlich-markant, wie auch sein leicht kantiges Gesicht.

Sein Haar trägt er mittlerweile kurz geschnitten. Es ist immer noch voll und von mehr weißen Haaren durchzogen.

In den seltenen Fällen, in denen er keinen Wappenrock trägt, trägt er gut sichtbar die Anstecknadel des Ordens. Seine Kleidung ist stets tadellos und von sehr guter Qualität.

Wer ihn einmal ohne Kleidung sehen sollte, wird Narben sehen, die für einen Kämpfer fast schon normal sind. An seinem linken Bein zieht sich eine Narbe vom Knie über den Oberschenkel bis zur Hüfte. An seiner rechten Schulter befindet sich ebenfalls eine größere Narbe mit Austrittsnarbe auf der Rückseite.

Er trägt einen gestutzten Bart.

Als Waffe trägt er seinen Paladinhammer "Lichtes Wille". Ist er als Adliger bzw. Ordensritter unterwegs, dann trägt er sein Ritterschwert "Willenskraft" welches in einer dunklen Scheide mit dem Morgenbringerwappen steckt.

Von Familie und dem Sein als PaladinBearbeiten

Als jüngster Sohn des Adligen Elias Morgenbringer und dessen Frau Rowenna, geborene Zverenhoff, wurde Mikael, ohne Aussicht auf Besitztum, schon früh in den Lehren des Lichts unterwiesen. Als er ins Knappenalter kam entbrannte ein kleiner Disput zwischen dem Vater und dem älteren Sohn, Eligor, der in seinem jungen Bruder keinen Priester erkennen sollte und wollte, dass er einst die Ausbildung zum Paladin begann. Nach etlichen Gesprächen zwischen Elias, Eligor und dem Onkel, Fürst Nicholas Zverenhoff, willigte Elias schließlich ein, dass der Junge seine Knappenzeit unter dem Onkel, Fürst Nicholas Zverenhoff ableisten sollte.

Mikael begann somit seine Ausbildung zum Ritter und künftigen Paladin unter der strengen, gerechten Hand seines Onkels Nicholas. Er absolvierte seine Ausbildung mit Willenskraft und Hingabe. Uther war ihm ein Vorbild und gemäß den Statuten der Silbernen Hand wurde er unterwiesen und weiter ausgebildet, bis er seine Weihen in der Alonsus Kapelle in Stratholme bekam. Durch seinen Onkel wurde er in einige Sprachen untewiesen und entdeckte während seiner Ausbildung die Liebe zu Bogen und Schußwaffen. Diese Leidenschaft von ihm sollte jedoch für lange Jahre nur eine Nebensache in seinem Leben spielen.

Nachdem er seine Knappenzeit und seine Ausbildung zum Paladin beendet hatte, blieb er der Silbernen Hand treu und fungierte als Streiter für das Licht. Es kam eine Zeit als Gerüchte in Lordaeron kursierten über eine Seuche, welche die Bevölkerung tötete und in grauenhafte Untote verwandelte. Die Gerüchte sollten sich bewahrheiten und große Teile der Bevölkerung waren bereits der Seuche des Untodes zum Opfer gefallen.

Mit etlichen Männern marschierte Mikael auf Befehl Uthers gen Stratholme, doch als das Ansinnen des Prinzen, die ganze Stadt auszulöschen, bekannt wurde, wurde der Befehl zur Umkehr erteilt und Stratholme wurde von den Truppen Arthas' vernichtet. Mikael ging den Weg mit Uther. Er konnte sich der 'Säuberung' erwehren und schloss sich Maxwell Tyronsus Argentumdämmerung an. Gemeinsam mit seinen Brüdern und Schwestern kämpfte er gegen das endlose scheinende Heer der Untoten an.

Mikaels Eltern kamen ums Leben, als Arthas den Vatermord an König Terenas Menethil begang und etliche Menschen in der Stadt abschlachtete.

Das Land zerbrach und stürzte in die Verzweiflung. Die Invasion der Geißel und der Untoten konnte nicht aufgehalten werden und so fiel eine Stadt nach der anderen der Geißel anheim.

Mikael schaffte den Rückzug zur Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts und hielt dort für einige Zeit, mit seinen Mitbrüdern und Schwestern die Stellung.

Nachdem sich eine Gruppierung der Argentumdämmerung nach dem Entschluss von Maxwell Tryosus, die Horde und damit auch den Untoten Leonidas Batholomäus den Geachteten, abgesplittet hatte und die Bruderschaft des Lichts gegründet wurde, durch Mikael's älteren Bruder Eligor, folgte er, der engen Bindung des Blutes Willen, seinem älteren Bruder und trat in die Bruderschaft des Lichts ein.

Weiterhin gemeinsam mit der Argentumdämmerung operierend blieb diese Splittergruppe an der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts stationiert. Mit dem Angriff der Geißel auf die Kapelle, verteidigte er diese Seite an Seite mit seinem Bruder und den Soldaten der Dämmerung gegen die Todesritter von Acherus.

Nordend und die Entzweiung der BrüderBearbeiten

Nach der Schlacht an der Kapelle des Hoffnungsvollen Lichts zieht Eligor mit eine Gesandschaft der Bruderschaft des Lichts und gemeinsam mit Tirion Fordrings neuem Argentumkreuzzug nach Nordend. Auf der Reise gen Nordend wird Mikael zum stellvertretenden Kommandanten der Bruderschaft erhoben.

Auf See lernt Mikael Lord Dermot de la Varre, einen Magier der Kirin Tor, und dessen Cousin, Pater Aedan of Iona, kennen und freundet sich mit ihnen an. Magier und Priester entschlossen sich der Bruderschaft beizutreten und reisten gemeinsam mit zur Festung Wintergarde.

Auf Wintergarde wurde ein Teil der Bruderschaft zur Unterstützung der siebten Legion abgestellt, um diese auf einen Angriff auf Naxxramas vorzubereiten und zu unterstützen. Einige Zeit wirkte Mikael an den Vorbereitungen mit, wurde dann jedoch mit anderen Ordensmitgliedern, darunter Dermot de la Varre und Aedan of Iona sowie zur Unterstützung des Argentumkreuzzugs, zur Argentumvorhut beordert.

Als sie endlich an den südöstlichen Ausläufern der Eiskrone angelangt waren, hatte sich das freundschaftliche Band zwischen Mikael, Dermot und Aedan gefestigt und die Bande waren sehr stark geworden.

Nachdem der Vorstoß nach Geißelhome schnell und gewaltsam vonstatten ging, wurden sie ins Tal der Echos zurückgeschlagen. Fordring plante, die Verteidigung des Vorpostens noch zu verstärken, um dem Sturm des Feindes zu trotzen. Mikael, als stellvertretender Kommandant der Bruderschaft, unterstütze mit seinen Männer die Vorbereitungen von Belagerungsmeister Fezzik. Die Verteidigungsanlagen der Vorhut werden ausgebaut und aktiviert und auf jedem der vier Türme der Vorhut wurde eine einziehbare Kanone angebracht, welche zuvor gesegnet und geweiht wurde.

Als exzellenter Schütze stellt Mikael sich zur Verfügung als es um die Bemannung der Geschütze geht. Mit Hilfe der Geschütze gelingt es dem Kreuzzug schließlich den Ansturm der Geißel zu vernichten. Die Vorhut konnte somit gerettet werden

Mikael's Schießkunst drang bis zum Hochlord Fordring vor, der ihn bei einem Gespräch unter vier Augen für den Kreuzzug abwerben wollte. Doch Mikael lehnte ab. Nachdem das Tal zurückerobert und die Netzwälle, die den Zugang zur Bresche blockiert hatten, eingerissen waren, waren nur noch 10 von den ehemals 30 Abgesandten der Bruderschaft des Lichts übrig. Mikael gab sich mitunter die Schuld an dem Tod der Kameraden und bat seinen Bruder um Rücktritt vom Posten als Stellvertreter. Eligor lehnte jedoch ab und schickte die 10 Männer zur nordöstlichen Küste von Eiskrone, zum Argentumturnier, wo sie sich auf den unvermeidbaren Kampf mit dem Lichkönig vorbereiten sollten.

Mikael begann dort seine Schießkünste weiter auszubilden. Eines Tages wurde er von einem bärbeissigen Zwergenjäger angehauen, der ihn eine Weile beobachtet hatte. “Ihr seid ein guter Scharfschütze, junger Mann!” Mikael winkte ab und erklärte dem Mann, dass er Paladin sei und dies nur ein Zeitvertreib. Daraufhin blickte der Zwerg ihm tief in die Augen, schüttelte den Kopf und lachte kehlig. “Eure Berufung ist es. Ihr seid ein Schütze, beim Barte meiner Mutter!” Mikael widersprach wieder, worauf der Zwerg ihm Einhalt gebot und sprach, “Ihr werdet schon sehen … ich behalte immer Recht!” und mit diesen Worten ließ er Mikael stehen. Auf die Frage wie er heiße, rief der Zwerg über die Schulter “Midarius Eisenbart”. Er sollte den Zwerg nicht mehr wiedersehen, doch seine Worten sollten ihm noch lange im Gedächtnis bleiben.

Die letzte Schlacht wurde geschlagen und nach dem Kampf vereinten sich die Gruppen der Bruderschaft wieder und machten sich unter der Leitung von Eligor Morgenbringer erneut auf den Rückweg in die alte Heimat.

Eligor hatte die enge Vertrautheit zwischen Dermot de la Varre und seinem Bruder Mikael bemerkt und beobachtete dies mit Stirnrunzeln. Eines Abends bat er seinen Bruder zu einem Gespräch zu sich, als sie sich auf dem Rückweg von der Drachenöde gen Valianzfeste befanden.

“Ich möchte, dass du nach unsere Heimkehr eine Frau nimmst”, sprach Eligor und schaut seinen Bruder fest an.
Mikael glaubte sein Bruder mache einen Scherz und lachte laut auf. Eligor's Gesicht verfinsterte sich leicht, “Dies war kein Scherz. Du wirst heiraten!”
Mikael verstummt und blickte seinen älteren Bruder leicht geschockt an, “Ich werde sicherlich nicht heiraten … wie kommst du darauf?”

Eligor saß ruhig da und blickte seinen Bruder fest an. “Du bist alt genug eine Familie zu gründen, du hast hohe Auszeichnungen erhalten und der Fortbestand der Familie muss gesichert sein.”
Mikael schnaubte, “Als wäre er nicht gesichert. Du hast drei Kinder gezeugt und dann wären da noch Joseph und Maria.”
“Maria zählt nicht, sie trägt einen anderen Namen. Und meine Kinder sind alles Mädchen.”
“Ja, bisher … sicherlich wird es noch einen Morgenbringer geben und … und … Joseph hat einen Sohn!”

Eligor winkte ab, “Joseph ist … nun, eben Joseph und ich befürchte sein Sohn, wird in seine Fußstapfen treten.”
“Was ist falsch an Joseph, nur weil er … nun ein wenig anders ist?”
“Joseph ist schwach und spricht dem Wein zu sehr zu. Er ist … eine Schande für unsere Familie!”
Mikael starrt seinen Bruder an, “Wie sprichst du über unseren Bruder? Du hast dich verändert Eligor.”
“Als hätten wir uns nicht alle verändert!” erwidert Eligor leise und ruhig.
“Was meinst du damit?” fragt Mikael fast ebenso ruhig zurück.
“Ich habe dich und deinen …Mitbruder de la Varre beobachtet, Mikael. Ihr scheint sehr vertraut miteinander zu sein.”
Mikael's linke Augenbraue zuckt leicht. “Du lässt mich beschatten? Mich deinen eigenen Bruder? Mich?”
Eligor winkt leicht ab und lehnt sich im Sessel zurück.
“Antworte mir!”
“Und wenn schon? Du bist mein Bruder und mein Stellvertreter! Du wirst heiraten nach der Rückkehr und ich habe dir auch schon eine Frau ausgesucht!”

Mikael's Kiefermuskeln zuckten und er machte eine Schritt auf seinen Bruder zu.
“Ich werde nichts dergleichen tun!” sagte er leise und gefährlich ruhig.

Eligor blinzelte. “Du widersetzt dich meinem Befehl?”
“Wenn dies ein Befehl ist, ja dann widersetze ich mich deinem Befehl!” erwiderte Mikael mit gefährlicher Ruhe.

Eligor stand auf und zum ersten Mal zeigte er eine direkte Reaktion als sich rote Flecken auf den Wangen bildeten.
“Du tust nichts dergleichen! Ich bin das Familienoberhaupt und ich bin dein Vorgesetzter. Ich befehle dir das!”
“Ich lasse mich nicht von dir dazu zwingen eine mir fremde Person zu heiraten oder überhaupt zu heiraten. Ich werde niemals eine Frau ehelichen, hast du mich verstanden … Bruder?”
“Du wirst heiraten” sagte Eligor und packte seinen kleinen Bruder am Kragen. “Hast du mich verstanden?!”
Mikael blickte seinen Bruder kalt an, “Lass.mich.los” sagte er ruhig und durch zusammengebissene Zähne.

Eligor packte ihn darauf noch fester am Kragen, worauf Mikael sich gegen ihn stemmte und versuchte ihn vom Boden zu hebeln.
Eligor taumelte erstaunt ob der Gegenwehr seines Bruders und verlor kurz den Halt, was Mikael genügte, um ihn zu Boden zu werfen.

“Ich hatte Nein gesagt!” sagte Mikael mit hartem Tonfall und starrem Blick. Sein Bruder blickte ihn genauso an und erhob sich langsam vom Boden, klopfte sich Schnee vom Umhang und sprach leicht gepresst, “Das wird ein Nachspiel haben. Ich stelle dich hiermit unter Arrest! WACHEN!”

Mikael trat einen Schritt zurück und hörte kurz darauf die Zeltplane aufgehen.
“Sir?”
“Nehmt ihn unter Gewahrsam, er steht unter Arrest!” sagte sein Bruder und blickte ihn dabei mit unterdrücktem Zorn an.
“Wie meinen, Sir?” fragten die Wachen ungläbig und schauten vom einem zum anderen.
“Du … stellst mich unter Arrest? Ohne Grund?”
“Er hat gegen einen direkten Befehl verstoßen” sagte Eligor und blickte seinen Bruder weiterhin an, ohne ihn aber direkt anzusprechen.

Mikael, der wie sein Bruder voller Stolz und Ehre ist, zog langsam seinen Wappenrock aus und warf ihn vor die Füße seines Bruders.
“Ich trete hiermit aus der Bruderschaft aus, die Wachen sind meine Zeugen.”

Eligor hatte wohl nicht mit dieser Reaktion gerechnet und für einen kurzen Moment glaubte Mikael ein bedauerndes Flackern in den Augen seines älteren Bruders zu sehen.

“Abführen” forderte Eligor die Wachen auf. “Der Mann hat unser Lager binnen einer Stunde zu verlassen”. .

OrdensgründungBearbeiten

Mikael wurde abgeführt und zu seinem Zelt eskortiert. Beim Packen erklärte er Dermot und Aedan, nur knapp und erst nach einiger Zeit und angedrohten Flüchen, was vorgefallen war. In der Dämmerung verließ Mikael Morgenbringer das Zeltlager der Bruderschaft, stieg auf sein Pferd und kehrte der Bruderschaft den Rücken zu.

Sie hatten nicht weit von Sternruh ihr Nachtlager aufgeschlagen und so erreichte er Sternruh nach gut einer Stunde Ritt.

Am nächsten Morgen, Mikael saß gerade am Feuer und löffelte seinen Haferbrei mit einem gewiß Blick von Unmut als er Schritte hörte und ein paar Stiefel in seine Blickfeld traten, während er gedankenverloren in die knisternden Flammen des wärmenden Feuers gestarrt hatte.

“Glaubst wohl, Freunde lassen dich auch im Stich, hm?” hörte er eine bekannte Stimme sagen. Sein Blick hob sich und er blickte in die Augen von Dermot de la Varre.
“Was zum ...” setzte er an und blickte sich nach der Bruderschaft um.

“Du wirst niemanden finden, außer mir” sagte Dermot nahm ihm den Haferbrei aus der Hand, setzte sich neben ihn und begann zu essen.
“Was? Wie … warum?” fragte Mikael und wirkte verblüfft.
“Waff...” Dermot schluckte. “Was? Nun... ich bin aus der Bruderschaft ausgetreten noch vor Sonnenaufgang.”
Mikael öffnete den Mund.
“Aedan musste sich schwer anstrengen, dass ich nicht gleich ins Zelt deines Bruders gestürmt bin...”
“Ich habe keinen Bruder mehr ...” antwortet Mikael und blickte ins Feuer.

Dermot, der sich gerade einen neuen Löffel Haferbrei in den Mund schieben wollte blickte Mikael leicht entsetzt an.
“Sag so etwas nicht ...”

“Beim Licht, ich sag so etwas”, fuhr ihn Mikael an. “Wäre er mein Bruder und würde mich so lieben ..wie I... wie es sein sollte, dann … dann würde er so nicht handeln.”
“Aber er...” wollte Dermot ansetzen aber Mikael winkte ab.

“Keine Diskussion.”

Was daraufhin folgte waren Tage an immer wiederkehrenden Diskussionen, doch schließlich musste Dermot einsehen, dass der Dickkopf von Mikael ungebrochen war und die Verletzung durch seinen geliebten Bruder, tief im Herzen von Mikael saß.

Dermot und Mikael hatten sich entschlossen nicht nach Valgarde zu reisen, sondern zu Verwandten von Dermot, nach Dalaran. In Dalaran angekommen stellte sich Mikael Dermot's Familie als Rash'mikael ap Midar vor, ein Scharfschütze aus dem Krieg.

Mikael hatte seiner Familie und auch seiner Ausübung als Paladin den Rücken gekehrt. Sein Familiensiegel und das Wappen seiner Familie lagen tief unten in einer Reisetruhe. Was er jedoch nicht wegschieben konnte, war sein Glauben an das Licht und der Kampfgeist der in ihm wohnte und ihn antrieb für das Licht zu kämpfen.

So kam es, dass Dermot, Aedan und er, kurz vor der Abreise aus Dalaran die Fraternitas Lucis gründeten. Eine Bruderschaft des Lichts, die sowohl für das Licht als auch die Allianz kämpfen würden.

Pater Aedan war seinem Cousin gefolgt und hatte die Bruderschaft des Lichts verlassen und hatte die beiden in Dalaran aufgespürt. Nach der Gründung des Ordens reiste Aedan zurück in die Östlichen Königreiche. Aedan schrieb von der Lage in den Östlichen Königreichen und die beiden folgten dem Schreiben Aedans und kehrten zurück.

Zunächst residierte der Orden im Kloster Nordhain, wo sie halfen marodierende Orcbanden zu vertreiben, die immer wieder über die Ländereien des Kloster herfielen und erheblichen Schaden anrichteten.

Nach einer Zeit und größerem Zulauf an Mitbrüdern und Schwestern entschloss sich die Kommandantur der Bruderschaft dazu, dass es an der Zeit wäre, einen festen Standpunkt einzurichten, zu dem die Brüder und Schwester jederzeit zurückkehren könnten. Ein Ort der Besinnung, der Erholung, der Lehre und der Brüderlichkeit. Ihr Weg führte sie aus Nordhain weg und nach Sturmwind.

Mikael weigerte sich standhaft seinen Status als ehemaliger Ritter der Silbernen Hand und Paladin wieder aufzunehmen und förderte weiter seine natürliche Begabung mit Schusswaffen. Sein Training mit schwerer Rüstung und mit dem Schwert gab er dennoch nicht auf.

In Sturmwind bezogen sie das Stadthaus einer befreundeten Familie, die sie noch aus Lordaeron kannten. Die Merlôts gehörten dem Landadel von Lordaeron an und hatten ein Stadthaus in Sturmwind, welches sie so gut wie nie genutzt hatten. Nach dem Kataklysmus musste die Familie jedoch das Stadthaus veräußern, und die Bruderschaft suchte nun einen neuen Anlaufpunkt für die Bedürftigen sowie Mitbrüder und Schwestern.

Ein Novize der Bruderschaft, Thomas Wollerton, sollte die Lösung präsentieren, als sein Vater, stolz über die Mitgliedschaft seines Sohnes in der Bruderschaft, der Bruderschaft offerierte, der Hof Wollerton stünde ihnen als Gildenquartier zur Verfügung. Somit wurde ein Abkommen zwischen der Bruderschaft und den Wollertons getroffen.

Die Bruderschaft musste im Hoheitsgebiet von Sturmwind auch einen Eid auf den König leisten und somit kämpfen sie für das Licht, die Allianz und den König.

Die Annäherung der Brüder, neue Bündnisse und die Rückkehr zum alten NamenBearbeiten

Obwohl sich die beiden leiblichen Brüder entzweit haben und es nicht abzusehen ist, dass sie sich jemals wieder so eng stehen werden, wie sie es einst taten, haben sich die Brüder zum Wohle der Orden vor nicht allzu langer Zeit an einen Tisch gesetzt.

Eligor Morgenbringer hatte vor Monaten bereits, als Zeichen der Versöhnung, seine älteste Tochter Eileen und einen weiteren Paladin in Ausbildung, zu der Bruderschaft seines Bruders geschickt. Die Bruderschaft des Lichts musste wieder wachsen, sich einen und ein Arm in Sturmwind, würde nicht schaden. So hatte sich Eligor das gedacht und die Verhandlungen hatten schleichend ihren Lauf genommen.

Bruder Malandis Slayton, ein Mitglieder der ersten Stunde der Bruderschaft des Lichts, reiste mit einem Angebot nach Sturmwind, welches viel Kopfzerbrechen verursachen sollte.

Die Fraternitas Lucis hatten ihre eigenen Regeln und standen mehr oder minder zwischen Argentum und Bruderschaft. Es folgten Wochen der Überlegungen, Besprechungen und letzten Endes kam man zum dem Schluß, dass es unter einigen Bedingungen akzeptabel sei. Mikael war nach Jahren der Selbstverleugnung und Abkehrung zu seiner Familie zum Schluß gekommen, dass er den Namen Morgenbringer wieder mit Stolz tragen sollte. Zu diesem Wandel hat auch die enge Verbundenheit mit seiner Nichte Eileen geführt, die ihm am Herzen liegt wie eine Tochter.

Nachdem der Entschluss getroffen worden war, dass es eine mögliche Verschmelzung der beiden Orden geben könnte, reisten Kommandant de la Varre, Hochmagus des Ordens; Kommandant Mikael Morgenbringer; Sir Aryaro Lightforger; Bruder Malandis und Bruder Thomas gen Kapelle des hoffnungsvollen Lichts.

Die Verhandlungen waren zäh und es wäre fast an der Sturheit und Verbortheit beider Brüder gescheitert, doch letzten Endes kam es zu einer Einigung.

Der Orden Fraternitas Lucis gliederte sich als Schwesternorden wieder in die Bruderschaft des Lichts ein, behielt jedoch völlige, unabhängige Befehlsgewalt. Hochlord Tyrion Fordring gab sein Einverstädnis, dass der Orden unter Dermot de la Varre und Mikael Morgenbringer, wie auch dem geistlichen Oberhaupt Aedan of Iona, eine Inselstellung behalten würde und vornehmlich dem Licht verpflichtet sind, wie bisher auch. So behielt der Orden das bisherige Gefüge bei, als Insel-Orden im großen Bündnis und ohne direkten Anschluss an den Argentumkreuzzug. Die Kommandanten waren sich gleichgestellt und nur Name der Bruderschaft, wie auch das Wappen wurde angegliedert.

Der Arm in Sturmwind bekam neue Mitglieder zu geteilt und somit reisten sie am nächsten Morgen wieder zurück nach Sturmwind.

Ein neuer Abschnitt hatte begonnen.

Mission in fernen Landen Bearbeiten

Dem Aufruf der Kirche gefolgt, sich einer Mission anzuschließen, das ferne Land Pandaria zu erkunden, welches erst vor Kurzem durch Zufall entdeckt worden war, landete Mikael auf fremdem Boden.

Sein Waffenbruder und stetiger enger Freund, Dermot de la Varre, hatte ihn sich ebenso zu der Mission verpflichtet und so hatten sie gemeinsam die Kommandantur ihren Stellvertretern überlassen und waren in die Ferne gereist.

Mikael nahm die fremden Eindrücke erst skeptisch auf, doch wollte offen sein, gegenüber jenen bärigen Fremden, mit der komischen Sprache und ihrer behäbigen Art. Die Zeit der Beobachtung nutzten er und Dermot, sich mit der Sprache vertraut zu machen.

So kamen sie einige Wochen nach Ankunft in die ersten richtigen Gespräche mit den Pandaren.

Ihre Reise führte sie durch grüne Täler, dichte Wälder und an absonderliche Orte. Sie verweilten für einige Wochen in einem Mönchskloster und dort begann in Mikael der Glaube erneut seine Aufmerksamkeit zu fordern.

Tief in der Meditation versunken erkannte er sich selbst und er erkannte, dass er zwar stets dem Licht gedient hatte, doch erblickte er die Unstimmigkeit in sich. Die Berufung, die er einst so von sich geschoben hatte, aus Zorn über seinen Bruder und dem was er in Nordend gesehen und erlebt hatte. Er war gebrochen aus jenem Krieg zurückgekehrt.

Mikael schlug die Augen auf und blickte in die Augen des Mönchs, der die Klangschalen betätigte. Der Mönch schien zu lächeln und nickte. Später berichtete er Dermot, was er in der Meditation gesehen hatte und dass er erkannt hatte, dass er einen Fehler gemacht hatte.

Dermot lächelte ihn an und legte den Arm auf seine Schulter. "Ich werde dir bei allem helfen, sag mir nur wie."

Von dem Tag an begann Mikael täglich die Übungen zu machen, die er in seiner Ausbildung zum Paladin gelernt hatte. Das Training war hart, doch mit Geduld arbeitete er jeden Tag an sich, festigte die Lehren der Tugend neu und holte mühsam das hervor, was er tief vergraben hatte.

Ihre Reise ging weiter und mit jedem Tag der verstrich, machte er neue Schritte auf sich selbst zu. Lernte sich erneut kennen, begriff sich neu und fand sein inneres Gleichgewicht neu.

Sie blieben für einige Wochen bei einem Meister der Pandaren und lernten dort ihren Willen so zu nutzen, dass ihr Körper hart wie Stahl werden konnte.

In einem Brief an Aedan teilte Mikael mit, dass er seine alte Rüstung benötigen würde, wenn er wieder zurück war. Er hatte seinen Beschluss gefasst, sich seiner Berufung zu verschließen, bedeutete gegen sich und das Licht zu arbeiten, das konnte und wollte er nicht.

Wenn er wieder in Sturmwind war, wollte er sich nicht länger seiner Berufung entziehen.

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