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Nominierung zur Wahl des Bürgersprechers zu Sturmwind
Ereignis vom 17. Nov 2017, 01:00 bis zum 24. Nov 2017, 22:00
Autor: Greham Antworten: 0

Bürgerinnen und Bürger Sturmwinds!

Vom 17. Tage des elften Monats, bis zum 24. Tage des elften Monats diesen Jahres kann sich jeder eingetragene Bürger/in Sturmwinds auf das Amt des Bürge
Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
...in der Kathedrale zu Sturmwind
Ereignis vom 22. Nov 2017, 20:00 bis zum 22. Nov 2017, 23:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 22. Tage diesen Monats in der Kathedrale.
Von der achten bis zur
Heilertreffen
Ereignis vom 22. Nov 2017, 20:00 bis zum 22. Nov 2017, 22:00
Autor: Katherina Rodenwald Antworten: 0

Werte Schwestern und Brüder,

Ich würde gerne, rückblickend auf den Kreuzzug ein kleines
Heilertreffen abhalten, und die Heiler und deren Helfer welche
beim Kreuzzug dabei waren, dazu einladen.

Das Treffen soll am kommenden Mittwoch (22.11.) zur
Deutsche Petbattle Meisterschaft
Natürlich auf der Forscherliga zu Hause!
Ereignis vom 24. Nov 2017, 21:00 bis zum 26. Nov 2017, 19:30
Autor: Veneanár Antworten: 0

https://sylvanasgarde.com/files/pbm17/FB-File-da03fd9c623c94d59122a6c476019820.png

Die deutsche Petbattle Meisterschaft ist ein Turnier in dem sich die Teilnehmer messen und um den Titel „Deutscher HaustierkampfmeisterIn 2017“ zu erringen. N
Pilgerfest von Weststrom
Ereignis vom 26. Nov 2017, 20:00 bis zum 26. Nov 2017, 22:00
Autor: Cathalan Antworten: 0

Das Licht mit Euch!


Das Jahresende nährt sich mit großen Schritten und wieder einmal begehen die Menschen im ganzen Königreich das Pilgerfest.

Wir wollen in Weststrom zusammen kommen um unserem Glück zu gedenken und dieses dann mit unseren Gästen
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Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
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Khelperetocs Zimmerer
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 366

[ Charakterinfo ]
Titel: Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
Thema Beschreibung: dunkel, schauderhaft, unzensiert
Verfasst am: 7. Okt 2014, 12:42 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Getrieben eilt Khelperetocs durch die schattenhaften Gänge der Totenbeschwörer Schule. Insgeheim zählt sie bei jedem Kerzenleuchter, an welchem sie vorbei schreitet, die kleinen Flammen, um innere Ruhe zu finden. Hustend wendet sie sich vorbei schreitenden Studenten ab und beachtet ihre Grüße nur peripher.

„Erzähle ich ihm, was er hören will oder was er hören soll“ fragt sich die junge Zauberkundige, als sie im Hörsaal zur Kammer des Schuldirektors abbiegt. Verärgert zerreißt die Schwarzhaarige noch ein Spinnennetz, als sie die Treppen hinab schreitet. Kurz bleibt sie vor dem Sekretariat des Direktors stehen, atmet tief durch und klopft dreimal laut an der widerwärtigen Tür. „Herein“ säuselt es von innen und die leicht bekleidete Nekromantin betritt die Kammer. „Ich habe dich bereits erwartet Khelperetocs, setz dich“ gibt die in Roben verhüllte Gestalt von sich. „Berichte mir“ fährt er ergänzend fort, während sie sich auf den Stuhl fallen lässt und würgende Geräusche vom Hals hervorbricht.

„Die Forschungsunterlagen zu reanimierten, selbst handelnden Leichen liegen Euch bereits vor, vom Kult erwarte ich immer noch Kunde aus Corins Kreuzung und ansonsten ist es ruhig im Umland. Wird Zeit das wir wieder ein paar Leute verschwinden lassen“ krächzt Khelperetocs hustend.

„Ist das Alles?“ fragt der Direktor tonlos während er sich zu Khelperetocs vor lehnt.

„Überreste des Hauses Fenris haben sich formiert und nennen sich Bund des Nordens. Sie haben sich in Donnermar niedergelassen und biedern sich bei den Zwergen an. Die alte Gans von Egromond hilft ihnen anscheinend. Seid unbesorgt, Direktor, von ihnen geht keine Bedrohung aus. Mittels Weissagungs- und Einflussmagie werde ich bald mehr über ihre Bestrebungen erfahren“ spricht Khelperetocs schnell während sie sich amüsiert zurück lehnt.

„Enttäusche mich nicht Kind, es ist bereits mühsam genug dieses Versteck aufrecht zu erhalten und immer wieder dringen fragwürdige Blicke vom Seeufer herüber. Es wird nicht immer eine Lösung sein, interessierte Leute verschwinden zu lassen, denn Andere werden folgen. Tu was du tun musst, aber halte dich nicht mit Kleinigkeiten auf“ spricht der Direktor harsch.

„Wie immer könnt ihr euch ganz auf mich verlassen“ spricht das bleiche Mädchen, während sie sich erhebt und eine Verbeugung andeutet. Sie befindet sich bereits an der Tür als die tonlose Stimme ergänzt: „Du bist mir eine treue Agentin und Treue wird belohnt. Doch wenn du versagst, wandelst du faulend durch meinen Willen gesteuert und leerst den Nachttopf aus, vergiss das nicht Khelperetocs. Nur durch mich bist du zu dem geworden, was du bist und konntest das nekrotische Studium vertiefen.“

Ohne sich um zu drehen nickt Khelperetocs wortlos und verlässt das Sekretariat. „Red du nur, alter Sack. Solange ich atme und Herr meines Willens bin mime ich die brave und loyale Dienern. So bleibt es dir verborgen, dass ich bereits an deinem Stuhle säge“ denkt sich Khelperetocs grinsend, während sie die Treppen hinauf schreitet und dabei einen Skelettdiener um rempelt.

Angekommen in ihrem Loch von Unterkunft eilt sie sogleich zu einem verhängten Bilderrahmen an der Wand. Khelperetocs reißt das Tuch vom Rahmen, worauf sich eine geisterhafte Gestalt am Gemälde offenbart. „Waaaaas ist mit iiiiiiihm“ seufzt die schleierhafte Silhouette auf dem Bild.

„Noch immer wiegt er sich in Sicherheit. Seid unbesorgt, unsere Pläne nehmen langsam Form an. Wenn der Lehrkörper unseren Putsch akzeptiert, läuten wir eine neue Ära hier ein“ kichert Khelperetocs heimtückisch.
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern



Zuletzt bearbeitet von Khelperetocs am 15. Apr 2016, 07:41, insgesamt 3-mal bearbeitet
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
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Titel: Rückschlag
Thema Beschreibung: in der Kammer der Nekromantin
Verfasst am: 8. Okt 2014, 07:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In einem scheppernden klirren verabschiedet sich der Wasserkrug, als er an der Mauer zerspringt. Die Scherben verteilen sich über das Schlafgemach und die plötzliche Stille stellt sich ebenso seltsam ein, wie das zerspringen des Glases. Stille. Es herrscht Stille in der kleinen Kammer, deren Tür seltsame Runen zieren, Bücher verstreut herum liegen und ein harziger Duft eine Note von Rauch verleiht.

Khelperetocs sackt auf den Knien zusammen und schnaubt tief ein und aus. Zu viel hat sie erlebt, zu viel wurde ihrem Leib und Geist angetan, als das sie noch Ruhe bewahren könnte. Jeder Rückschlag, jeder Fehltritt lässt sie die Fesseln von Einsicht abwerfen. Doch es ist Niemand hier, für den sich Scham lohnen würde. Ansehen, Ruf und Würde haben sie vor langer Zeit verlassen. Es lebt sich so ungeniert, wenn man dem Ruf seiner Triebe und Neigungen ungehindert folgen kann. Diese Achtung legte sie ebenso leichtfertig ab, wie den behutsamen Umgang mit der Materie der Magie. Ist der erste Schritt über der Linie moralischer Grenzen gesetzt, führt der Weg in die dunklen Sparten der arkanen Schulen.

Sie richtet sich auf und krächzt hustend zu sich selbst: "Wie hat sie es nur geschafft, meinen Fluch auf zu heben. Diese lästige Gans hätte ich beseitigen sollen, als ich die Möglichkeit dazu hatte. Arme Lireah, armes Täubchen, so böse Menschen wollen dich behalten. Doch du gehörst mir, nur mir allein, bald"
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Titel: Gesucht Verfasst am: 10. Okt 2014, 14:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es klopft an der kalten Steintür zu Khelperetocs Kammer. "Jaaaa" schallt es genervt von innen. "Dunkelwirker Germark" lächelt die Nekromantin dem Gast gespielt entgegen, als dieser die Tür öffnet. Ihr ist bewusst, dass er sie insgeheim schon seit längerem begehrt und nutzt diesen Umstand zu ihrem Vorteil aus. Am liebsten würde sie den aufdringlichen Schattenzauberer jedoch wie eine Fliege zertreten. Aber sie braucht ihn, noch.

"Du wirst gesucht" spricht er mit einem besorgten Unterton. "Irgendjemand hat beim Kult nach einer Person gefragt, zu deren Beschreibung du passt"

Khelperetocs lächelt amüsiert von ihrem Holzstuhl auf und zieht an ihren Lederriemen, welche mehr von ihrem Körper preis geben als zu verdecken wissen. "Gut, gut, mein Besuch im Schattenhochland hat wohl Aufsehen erregt. Es stinkt gewaltig nach einer Falle. Dann spielen wir dieses Spiel einfach mal mit"

Sie greift nach ihrem Stab dessen Ende ein skurriler Totenkopf ziert und schnallt sich eine Tasche um die schlanke Taille. Bei Nacht und Nebel verlässt sie Caer Darrow, lediglich ihr Mondschatten begleitet sie auf ihren Wegen.
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Titel: Verfasst am: 25. Nov 2014, 13:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Es geht weder vorwärts, noch rückwärts" denkt sich Khelperetocs als sie vom baufälligen Dach der Scholomance gen Zugwindlager blickt. All ihr Bemühen dem Bund des Nordens Schaden zu zu fügen, war umsonst. Jede Drohung wurde nicht ernst genommen, der Fluch von Lireah während ihres Tiefschlafes konnte von Andorella aufgelöst werden und ihre "Geschenke" erzielten keine Wirkung.

Langsam fragte sich die junge Nekromantin, worum es ihr bei der ganzen Sache noch ging. Machtdemonstration? Demütigung von Freunden, die einander gefunden haben und zu denen sie nie dazu gehören würde? Regionale Widersacher zu schwächen? Die Scholomance interessiert das Vorgehen des Bund des Nordens soviel als würde in Tanaris ein Sandsturm wehen und der Dunkelmeister hat weit aus ambitioniertere Pläne, als eine kleine Gemeinschaft fern zu halten. Worum ging es ihr? Sie überlegte eine Weile und ließ ihren Blick über das verfaulte Land schweifen, welches teilweise wieder eine Genesung erfuhr. Um Andorhal erblühten die Bäume wieder.

Khelperetocs suchte weiter nach Antworten ohne überhaupt die Fragen dazu in Erfahrung gebracht zu haben. Doch sie wusste, so subtil ihre Gedanken auch sein mochten und so banal ihre Vorgehensweise, sie fand Trost im Leid Anderer. Ihr kaltes Herz war von Hass und Zorn zerfressen und nur ein Anblick vermochte etwas Wärme zu spenden. Ein einzelner Anblick rang ihr ein minimales Lächeln ab. Ein Anblick riss sie aus all der Finsternis heraus. Diese blonde Gestalt, als wäre sie aus dem Licht selbst gestiegen. Sie musste sie besitzen. "Sie gehört mir, mir allein" spuckt Khelperetocs über den Dachsims der Totenbeschwörer Schule.
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Titel: Verrat Verfasst am: 5. März 2015, 12:58 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Verrat! Man hat sie geopfert. Aus den Augen aus dem Sinn. Eifrig hatte sich Khelperetocs Durand darum bemüht innerhalb der Hierarchie der Scholomance auf zu steigen. Zuerst unterwanderte sie den Kreis der Magier, wurde jedoch von Andorella Egromond enttarnt und konnte so ihr Vorhaben nicht abschließen. Sie begab sich in große Gefahr nur um sich die hart erkämpfte Gunst des Dunkelmeisters zu sichern. Als seine Agentin war sie darum bemüht etwaige Querulanten zu enttarnen als auch seine Pläne voran zu treiben. Es war auch ihre Aufgabe die Existenz der Scholomance zu verschleiern und die Blicke möglicher Gegner in der Region ab zu wenden. Beherzt stellte sich so die junge Nekromantin Anfangs gegen das Haus Fenris und nun gegen den Bund des Nordens.

Als ihre zweckmäßige Kooperation mit den Drachenmal Orcs scheiterte und sie darauf in das Verließ von Hochstade interniert wurde, war sich Khelperetocs bewusst, ihr Aufenthalt wäre nur von kurzer Dauer. Der Dunkelmeister würde Agenten entsenden um sie zu befreien. Er würde alles daran setzen um seine Meisterschülerin zurück zu holen. Aus Stunden wurden Tage und aus Tage wurden Wochen. Eingekerkert umgeben von kalten Mauern wurde der schwarzhaarigen Schönheit bald das gesamte Ausmaß ihres Wirkens bewusst. Eigentlich wollte sie ihre Mitgliedschaft in dieser Totenbeschwörerschule nur für ihre eigenen Ziele benutzen. Doch sie wurde selbst benutzt! Und jetzt, jetzt wurde sie wie ein fauliger Apfel fallen gelassen. Sie war ersetzbar geworden und jeder verdammte Augenblick in der Zelle machte ihr dies deutlich. Sie hat Kraft, Mühen und Nerven in eine Sache investiert und was hat es Khelperetocs eingeräumt? Nichts. Sie war zu einem Bauernopfer degradiert worden und diese Spielfigur war soeben vom Dunkelmeister umgestoßen worden.

Lange überlegte sie ob sie die Glasscherbe über ihre Ader am Handgelenk führen sollte. Aber nein, nun gesellte sich zu der Finsternis in ihrer Seele ein weiteres Gefühl. Rache!

Es war an der Zeit, ihr bisheriges Tun zu überdenken um vielleicht ein neues Kapitel in ihrem Leben aufschlagen zu können. Da waren immer noch Gefühle, welche sie so krampfhaft zu unterdrücken versuchte. Manches sollte sich ändern.
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Titel: Veränderung Verfasst am: 26. Aug 2015, 12:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Genervt warf Khelperetocs ein Reagenzglas an die Wand ihres Zimmers und betrachtete darauf das Werk ihrer Zerstörung. Aus dem Zorn heraus trat sie mit dem Stiefel in die Glasscherben und hielt eine Weile inne. Einzeln hob sie die Scherben auf und erschrak als sich ein Splitter den Weg durch ihre Haut bahnte. Sogleich rann Blut über ihren Finger und sie beobachtete die Straße hinab die sich ihr Lebenssaft suchte.

Dumpf schlug der Bluttropfen auf den kalten Fliesen auf und riss die junge Nekromantin in Gedanken mit. Es entwickelte sich so gar nicht, wie sie es geplant hatte. Der geheime Zirkel innerhalb der Scholomance wuchs nicht weiter an. Zu sehr waren die alten Lehrmeister an die Hingabe zum Lichkönig gebunden und die Neigungen der jungen Studiosi sollten erst abgewogen werden. Und das bedurfte Zeit, etwas was Khelperetocs nicht hatte. Sie kam zu der Erkenntnis, dass es der Unterstützung von Außen bedurfte, sollte der „Zirkel der schwarzen Sonne“ jemals erstarken. Diese junge Gemeinschaft sollte weder durch spirituelle Dogmen noch durch moralische Grenzen in ihrer Tätigkeit angekettet sein. Die magische Forschung darf nicht durch Fesseln bedrängt werden, das war ihre Auffassung. Doch Gleichgesinnte waren rar, sowohl in den Reihen des Kults der Verdammten als auch außerhalb der Pestländer. Der Klerus und die Kirche des Lichts haben im wesentlichen dazu beigetragen. „Sollen sie doch zum Licht beten bis sie aus dem Ars.. leuchten, aber uns in Ruhe lassen“ murmelte sie beiläufig zu sich selbst. Sie redete sich diese Schuldzuweisung seit Jahren ein, sodass sie sie mittlerweile selbst schon glaubte. Hustend würgte sie schleimiges Sekret aus ihrer Kehle und spuckte es in einen Metalleimer, wo es sich sogleich mit dem bereits verkrusteten Rückständen verband.

Dieser Keuchhusten wollte sich auch nicht verabschieden, vereinzelte Kräutertinkturen mäßigten die Beschwerden zwar, lösten aber nicht das Problem. Eines ihrer vielen Probleme derzeit, wie sie missmutig feststellte. Aber vielleicht hatte zumindest eine Lösung einen Namen, Bheara. Die Zwergin, welche sie damals im Dämmerwald traf, schien einige ihrer Auffassungen zu teilen. Und vielleicht war sie auch im Bett eine nette Abwechslung. Ein düsteres lächeln umspielten Khelperetocs Lippen. Sie wusste, wo ihr nächster Weg hinführen sollte.
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Bhéara Blackfire
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Titel: Verfasst am: 27. Aug 2015, 09:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der schwache Feuerschein ließ die Wangen der Zwergin leicht glimmen,
während sie nach unten in die Werkshalle blickte und einigen der
arbeitenden Zwerge ihres Clans dabei zusah, wie diese gerade dabei
waren Gold einzuschmelzen. Mit einem zufriedenen Nicken wandte sie
sich dann ab und strich mit den Fingern über die schwere Goldkette, die
sie um den Hals trug…oder viel eher gesagt, über den vielfach facettiert
geschliffenen Edelstein, der sich darin eingefasst fand. Der Clan
prosperierte…und die Handwerkskunst im Kristallschleifen würde immer
und immer besser. Mit einem triumphierenden und beinahe diabolischen
grinsen trat sie dann einige Schritt aus der großen Arbeitshalle in die
Feinwerkstatt, wo sie sich einen weiteren geschliffenen Stein nahm.
„Du kommst mir gerade recht…“

Es war am nächsten Morgen, als zwei zwergische Wachen ihn fanden. Ein
beinah uralt wirkender Zwerg, nurmehr einen Arm, in die Lumpen eines
Bettlers gekleidet und draußen, ein Stück vor den Toren von Ironforge im
Schnee. Der Körper merkwürdig ausgemergelt, mehr, als es selbst bei
einem Bettler sein dürfte. „Armer Kerl…als ob ihm jemand die Seele
aus dem Körper gerissen hat…“
brummte der Zwergensoldat,
woraufhin ihn seine etwas ältere Kollegin spöttisch ansah. „Du bist zu
weich geworden vom Wachdienst im Inneren der Stadt. Hier draußen vor
den Toren haben wir eigentlich mindestens einmal pro Woche einen
armen Kerl, der erfroren ist…und viele davon sehen nicht wirklich
friedlich aus. Aber nun komm….lass ihn uns reinbringen, damit der arme
Kerl wenigstens von einem Priester ordentlich bestattet werden kann…“


Zwei Tage später glommen, in der Nähe der Scholomance zwei winzige
Äuglein kurz grün auf, ehe die Farbe für einen Moment ins lilafarbene
wechselte. Dann, mit einem beinah niedlichen und triumphierenden
Fiepsen sprintete das Eichhörnchen los…ohne zu berücksichtigen, dass es
eigentlich schon leicht am verwesen war…und nicht mehr lebte. Um den
Hals den kleinen Edelstein gebunden…und eine kleingefaltete Botschaft.
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Titel:   Das Juwel Verfasst am: 28. Aug 2015, 08:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Silhouette ihres Gesichtes spiegelte sich verzerrt in dem Juwel wieder. Die Tätowierung um ihre Augen zog eine seltsame Bahn. Khelperetocs schmunzelte böse während sie das Geschenk betrachtete.

Gerade jetzt, in dieser Zeit der vielen Fragen suchte Bheara ihre Nähe. Warum? Sie war ebenso eine Schwarzkünstlerin, also war Eigennutz sicher im Spiel. Oder war da mehr? Khelperetocs ist eine Person die in rationalen Gedankengängen er- und abwägt, doch das erste Treffen im Dämmerwald wollte nicht so recht in das Bild passen. War da mehr?

Sie würde wohl ihre freizügigen Lederriemen wohl für eine Zeit ablegen und durch eine passende Robe ersetzen, würde sie nach Eisenschmiede reisen.
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Titel:   Eine lange Nacht Verfasst am: 31. Aug 2015, 10:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Langsam sog sich der Bettlacken mit ihrem Schweiß voll während Khelperetocs bemüht war, den wiederkehrenden Hustenreiz zu unterdrücken. Sie war außer Atem, stellte sie fest während ihr Blick die bereits schlafende Bheara suchte. Langsam setzte sich die Nekromantin in der Schlafstätte auf und wischte sich über die Stirn. Sie teilte das Bett mit einer Zwergenmatriarchin, ein skurriler Gedanke.

Keuchend erhob sie sich und sah aus dem Fenster. Stein, Stein und noch mehr Stein. So kalt wie in der Scholomance, nur weniger Wahnsinnige die herum liefen."Und weniger Lichtbuckler und Soldaten wie in Sturmwind", führte sie den Gedanken weiter. Sie würde es wohl eine Weile hier aushalten und ihr Pläne weiter spinnen. Gerade in Anbetracht das sich diese nicht nach ihren Gunsten entwickelten. Und die einflussreiche Dame neben ihr verfügte auch noch über Kontakte und Personal. Damit würde sich arbeiten lassen.

Sie dachte über sich selbst nach. Die Dunkelheit umgarnte sie, war ihr Freund und Schutz zugleich. Der einzige Halt der ihr geblieben war. Etwas das sie aufrecht hielt zu all den Lastern. Hustend würgte sie einen Schleimbrocken aus der Kehle hervor und gestand sich ein, dass sie sogar einen Seelenpakt mit einem Dämon eingehen würde, wenn dies dadurch enden würde. Wobei dies sowieso ein für sie lukrativer Gedanke war. Diese arkane Schule forderte nun mal ihren Tribut und in ihrem Fall war es Gesundheit.

Doch nun blickte Khelperetocs vorwärts und vielleicht würde sich eine Tür in Eisenschmiede öffnen! Eine Tür, die bisher verschlossen war.
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Titel:   Unerwarteter Besuch Verfasst am: 15. Sep 2015, 08:15 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mit weiten Augen starte Khelperetocs an die Decke der steinernen Wohnung, welche die Matriarchin ihr Eigen nennt. Die junge Schwarzmagierin genoss den Aufenthalt in Eisenschmiede sichtlich. Nackt rekelte sie sich im Bärenfell überzogenen Bett ihrer Gastgeberin und ließ sich von der Dienerschaft noch zu später Stunde Weintrauben servieren. Der bärtige Zwerg, der das Tablett hereinführte, verbarg erst gar nicht seinen Unmut darüber. War es Khelperetocs mangelnde Höflichkeit oder die offensichtliche Tatsache, dass sie eine Schwarzmagierin ist? Ihr ist es auch herzlich egal, sie ist Gast seiner Herrin, fertig! Dies setzt es nicht voraus freundlich sein zu müssen. Genervt stellte der Diener scheppernd das Teller ab und genehmigte sich als Entschädigung noch einen Blick auf Khelperetocs unverhüllte Brüste.

Der Vorteil gegenüber der Scholomance war hier, dass sie umsorgt wurde und des Nächtens keine gequälten Schreie ins Zimmer hallten. Generell war sie der Schule langsam überdrüssig, sie drehte sich im Kreis dort. Oder anders, für sie glich die arkane Forschung dort eher permanentem Stillstand. Gedanklich zog sie Parallelen zu gewissen klerikalen Orden Sturmwinds, Stillstand, wie erbärmlich.

Es drängte sie nach einem neuen Horizont, nach einem persönlichen als auch sozialen Aufstieg. Vielleicht auch nach einer Rückkehr in die Zivilisation. Mit Sicherheit ein schwieriger Weg mit einer solch sinistren Berufung. Aber ist man erst mal ganz Unten angekommen, kann es nur mehr nach Oben führen. "Eisenschmiede kann ein Anfang sein" dachte sich Khelperetocs mit einem düsteren Lächeln auf den Lippen.

Sie ließ sich gerade von einer jungen, blonden Menschenschönheit massieren, als diese plötzlich aufsprang und schluckte. Die Nekromantin hob den Kopf empor und erblickte Ashara Ebidan im Raum. Überrascht torkelte Khelperetocs auf. Der Monolog dauerte nicht lange an und noch am selben Abend traf sie Vorbereitungen für eine Reise. Eine Reise nach Tanaris.
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Titel: Freikauf Verfasst am: 2. Okt 2015, 07:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Ein Treffen auf gleicher Augenhöhe? Sicher nicht!



In ihrem energischen Eifer war die Tribun des Kreis der Magier in die Gemächer der Dunkeleisenmatriarchin eingedrungen und Khelperetocs in aller Deutlichkeit einen Auftrag erteilt. Eine Queste, um ihr jüngstes scheitern in ihren Diensten der Tribun gegenüber wieder aus zu bügeln. So war die junge Nekromantin nach Tanaris aufgebrochen. Sie nutzte die Überfahrt per Schiff um dunkle Schriften zu studieren, sich über ihre Zukunft Gedanken zu machen und sich bei der Mannschaft unbeliebt zu machen. Langsam wurde ihr bewusst, so konnte es nicht weiter gehen. Der Rum ließ die bösen Stimmen in ihrem Kopf kaum noch verstummen und die Hustenkrämpfe beutelten mittlerweile ihren ganzen Körper.

In Gadgetzan angekommen suchte sie den Verantwortlichen der Arenakämpfe auf und informierte sich etwas über die lokalen Gegebenheiten. Es weilten derzeit nur zwei Menschen unter den Arenakämpfern und Einer davon entsprach etwa den Beschreibungen. Der "Ogerschlächter" wurde er genannt, er musste es sein.

Die Verhandlungen um den Kauf des Sklaven liefen zähl. Mitunter war das auch auf die mangelnden Feilschkünste der jungen Nekromantin zurück zu führen. Jemanden vor die Füße zu rotzen steigert nicht gerade den Wert einer Unterhaltung.

Schließlich gelang es Khelperetocs den Sklaven frei zu kaufen, eine stattliche Summe Gold wechselte den Besitzer. Es muss für manche Bewohner Gadgetzans einem Kabarett geglichen haben, als sich die Nekromantin und der stemmige Krieger kennen lernten. Beleidigungen unter die Gürtellinie waren noch die angenehmeren Wortkonversationen. Immerhin würde man bald die Rückreise antreten. Bald. Bis dahin würde der Krieger einige Fragen stellen, welche Khelperetocs notgedrungen in aller Kürze beantworten würde. Sie selbst sah sich schon wieder im weichen Bärenfell im Schlafgemach von Bheara Weintrauben naschen.
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Titel: Ankunft in Menethil Verfasst am: 5. Okt 2015, 07:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In der Ferne waren bereits die ersehnten Umrisse einer Hafenstadt aus zu machen, Menethil. "Endlich" dachte sich die bereits genervte Nekromantin als sie am Bug des Schiffes stand und sich die salzige Brise durch das Haar wehen ließ. Noch einen Tag länger unter diesen lüsternen Matrosen und diesem Langweiler von Krieger, sie hätte das Schiff ohne Rücksicht auf sich selbst dem Feuer übergeben.

Ihr Begleiter war damit beschäftigt sich mit den Matrosen am Abend zu besaufen und kein einziges Mitglied der Mannschaft eignete sich auch nur annähernd als interessanter Gesprächspartner, im Gegenteil. Khelperetocs lag sich des Nächtens an Deck wo die meisten der Matrosen unter Deck schliefen. Mit dem Blick auf die Sterne gerichtet sinierte sie über ihre Vergangenheit als auch ihre Zukunft. Sie baute gedankliche Brücken, wog zwischen Möglichkeiten ab und hinterfragte den ein oder anderen Ablauf ihres Seins. Hin und wieder widmete sie sich auch ihrer beigeleten Lektürde, dem "Schwarzen Traktat", einer losen Ansammlung von Schriften des Kults der Verdammten über nekromantische Rituale und Zauber.

Immerhin ist ihr ein stattlicher Betrag von der Auszahlung des Arenakämpfers geblieben und sie würde damit in die Zukunft investieren. In ihre Zukunft! Die Zeit des versteckens war vorbei. Im Schutz des Schatten würde sie ans Licht der Öffentlichkeit treten. Doch vorerst galt es diese Ansammlung von Muskeln an die Magistra Maga Egromond aus zu liefern. "Menethil, wir kommen" dachte sich die Nekromantin mit einem düsteren Lächeln im Gesicht.
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Bhéara Blackfire
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Beiträge: 4

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 5. Okt 2015, 09:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Schreiben ist auf teurem, offiziellen und schweren Briefpapier des
Clans verfasst. Das Schriftbild ist jedoch etwas hastiger als sonst.

Khel,

Das du irgendwelche Aufträge machen musst, von denen du nichts
erzählen kannst oder willst verstehe ich ja. (Du weißt ja auch nicht alles,
was ich für meinen Clan mache), aber sag nächstesmal vorher Bescheid!

Nun habe ich ganz umsonst zwei arme Schweine lange und ausgiebig
befragen lassen, weil ich davon ausging, dass ein rivalisierender Clan
dich als "Gast" aufgenommen hat.

Aber ernsthaft, DU arbeitest für eine DRAENEI? DIE Geschichte will ich
hören...dafür bestelle ich sogar den Wein und den Lachs.

Bheara


In den Brief eingewickelt ist ein kleiner violetter Kristall.
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Khelperetocs Zimmerer
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


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Titel:   Aufbruch Verfasst am: 30. Nov 2015, 15:00 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eisenschmiede, später Vormittag. Irgendwann erwachte Khelperetocs und fand neben ihr ein leeres Schlafgemach. Bheara, die Matriarchin der Schwarzfeuer Zwergensippe war schon aufgebrochen um ihren Pflichten nach zu gehen. Langsam setzte sich Khelperetocs im Bett auf und hing ihren Gedanken nach.

Noch immer vereinnahmte das Angebot einer Queste ihre Gedanken. Es war ihr herzlich gleichgültig, wer das Attentat auf den Magus Maximus verübte. Aber die Bezahlung des Kreis der Magier stimmte, so viel stand fest. Zwar hatte man mit Informationen gespart und es war jetzt schon offensichtlich, dass der Risikofaktor ziemlich hoch sein würde. Auch das war Khelperetocs gleichgültig. Die Finsternis in ihrem Herzen ließ nicht einmal noch Platz für Angst oder Sorge. Was zurückblieb war eine unstillbare Gier nach Macht und arkanem Wissen. Aber seit gestern war sie sich selbst nicht mehr ganz sicher deswegen. Irgendwo zwischen den dunkelsten Abgründen ihres Selbst war da noch ein Funken von … Liebe? Sie wusste viel zu wenig über dieses Fremdwort, ihre bisherigen Beziehungen beschränkten sich auf rein körperliche Aktivitäten. Sie musste erst einmal lernen dieses Gefühl ein zu ordnen, ja überhaupt annehmen zu können. Dafür würde sich eine Reise wohl gut anbieten, noch dazu wenn jene Person sie dabei begleiten würde, die ihr kaltes Herz erwärmte.

Die Nekromantin schnappte sich noch einen Apfel, biss genüsslich hinein und verließ die Gemächer ihrer Gastgeberin. In den Ställen wartete ihr schwarzer Hengst aufgeregt, er würde sie über die Gebirgspässe in den Dämmerwald bringen. Dort würde sie sich mit einem Agenten treffen, der auf den Namen Kammerdiener hörte und die Queste mit diesem planen. Insgeheim amüsierte sie die Tatsache, gebraucht zu werden. Es bedurfte halt immer wieder gewisser Personen fürs Grobe. Ihr letzter Auftrag von Ashara Ebidan war von ähnlicher Natur und bot ihr damals neue Möglichkeiten. Ihre eigene Zukunft lag in ihrer eigenen Hand.

Wild gab sie ihrem schwarzen Hengst die Sporen worauf dieser aus dem großen Tor von Eisenschmiede hinaus donnerte.
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern
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Khelperetocs Zimmerer
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Das alte Haus Verfasst am: 9. Dez 2015, 15:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Sie befand sich wieder auf wohl bekanntem Boden. Er war genauso von Moos überzogen wie von dem Duft einer schaurigen Kühle. Hauchdünne Nebelfetzen umrahmten den Grund und wichen den schwarzen Stiefeln, welche sich den Weg zu einem alten Haus bahnten. Ein Haus inmitten des Dämmerwaldes.

Verborgen im Schatten, ungesehen zwischen Blattwerk und Strauch, Spinnennetzen und Dickicht bewegte sich eine junge Gestalt fast anmutig. Khelperetocs, eine Nekromantin der Scholomance, war an jenen Ort zurück gekehrt, der ihr so lange Schutz geboten hat. Würde er es wieder tun? Der Beweggrund war diesmal ein anderer. Damals war sie auf der Flucht, heute wartete sie auf ihren Auftrag. Und dazu eignete sich das verlassene Haus, kurz vor dem Zusammenbruch gefährdet, am besten.

Ihren schwarzen Hengst leinte sie am nahen Baum an und stieß darauf mit einem Fuß die Tür des Hauses auf. Der Rucksack landete unsanft am Boden und eine Kerze wurde sogleich mit einem einfachen arkanen Zauber mental entzündet. So wie sie es verlassen hatte, so fand sie das Zimmer wieder vor. Etwas Feuerholz war an der Hauswand noch gestapelt und fand sogleich einen Weg in den Kamin. Khelperetocs atmete schwer und wünschte sich ihren untoten Diener Schwarzast herbei, der sich sonst um solche lästigen Arbeiten kümmerte. Nachdem warmes Feuer im Kamin entfacht wart keuchte und hustete sie erneut schwer. Zwischen würgen und räuspern stieß sie immer wieder Flüche hervor, die ihren Zustand jedoch nicht änderten. Irgendwie wünschte sie sich Bheara herbei und hoffte, sie würde ihr bald nachfolgen an diesen Ort.

Bis dieser Informant eintraf würde sie sich die Zeit damit vertreiben Bücher mit bösen Wörtern darin zu studieren, schlafen und zu sinnieren. Vielleicht würde ihr der Aufenthalt auch die Möglichkeit einräumen über Manches nach zu denken.
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