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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom 30. Mai 2018, 20:00 bis zum 30. Mai 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 1

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 30. Tage des fünften Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
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Fr 25 Mai 2018
Sa 26 Mai 2018
So 27 Mai 2018
Mo 28 Mai 2018
Di 29 Mai 2018
Mi 30 Mai 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 31 Mai 2018
Heute ist der 26. Mai 2018, 17:46
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Vom Leben und Wirken in der Bruderschaft
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Autor Nachricht
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel:   Vom Leben und Wirken in der Bruderschaft
Thema Beschreibung: ein Alltagsgeschichtenthread für alle Bruderschaftsmitglieder
Verfasst am: 17. Okt 2013, 14:25 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mikael Morgenbringer fluchte herzhaft und warf den schmutzigen Verband ins Feuern, den er nun - seiner Meinung nach - lange genug am Arm getragen hatte.

"Verfluchtes Affengesocks!" murrte er und kraulte dann seine weiße Großkatze hinterm Ohr. Die Katze rollte sich auf den Rücken und streckte ihrem Herrchen den flauschigen Bauch hin. Mikael lächelte leicht, setzte sich auf den Boden und wuschelte die Katze einmal richtig durch.

Leise plätscherte der Regen auf die dicken Blätter. Auch wenn es anscheinend gemütlich wirkte ... so war es das nicht.

Sie saßen hier fest, seit gut sieben Tagen bereits.

Mikael furchte die Stirn und blickte zu dem verletzten Pandaren, der sie hier in die missliche Lage gebracht hatte.

"Licht, gib uns Kraft und lass uns eine Lösung finden ..." betete er still und raufte sich die Haare.

Sie saßen in der Klemme. In einer Schlucht aus der es augenscheinlich keinen Ausweg zu geben schien. Hozen flankierten die Hänge und es war ihnen nicht geglückt sich an ihnen vorbei zu schleichen ... schon gar nicht mit einem Pandaren, der sich das Bein gebrochen hatte und ständig nur am jammern ja, wie hungrig er doch sei.

Es musste doch einen Ausweg geben ...
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Eileen Morgenbringer
Forscherliga



"Lady"
Professritterin/AiPler/Schülerin
<Bruderschaft des Lichts>

Beiträge: 642

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 19. Okt 2013, 13:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Kinder, die derzeit bei Ihnen waren, hatten gerade Spass im Freien mit Bruder Comgall und Bruder Kain, während Eileen heute für die Reinigung ihres Raumes zuständig war.

Sie schüttelte leicht den Kopf als sie die Stoffpuppen in eine Ecke setzte und die Wachsmalstifte in die Schuber packte, neues Zeichenpapier hinlegte und versuchte einigermaßen Ordnung in das Kinderchaos zu bekommen.

Wie schrecklich es für die Kinder sein musste, hier in der Fremde zu sein. Unter ihren "Feinden", wie sie es sicherlich nicht anders gelernt hatten. Was sie zu Beginn hier erfahren hatten, hatte auch nicht dazu beigetragen, dass sie offener wurden.

Sorgen bereiteten ihr die beiden Orc-Jungs, die immer nur zusammen saßen und sich von allem fernhalten wollten, was nur annähernd Freude bereiten könnte. Dabei versuchte Bruder Comgall alles, um die Kinder aufzuheitern.

Heute spielte er Ihnen ein Märchen mit Handpuppen vor und Bruder Kain untermalte es dramatisch mit Flötenspiel.

Trotz der Sprachbarriere lachten die Kinder herzlichst ... abgesehen von den beiden Zwillingen, die wieder entfernt von allen zusammen saßen und an ihren Holzwaffen schnitzten, die ihnen später eh wieder abgenommen wurden ... wie jedes Mal.

Eileen seufzte und schüttelte das Bettzeug aus. Sie kontrollierte die Matratzen, ob sie noch in Ordnung waren und stellte erfreut fest, dass der "Bettnäßer" seit ein paar Tagen nun wirklich nicht mehr ins Bett gepullert hatte.

Leider wachten die Kinder immer noch auf, weil sie von Alpträumen geplagt wurden und schrien dann. Einer der Brüder oder Schwestern, der für den Nachtdienst verantwortlich war, setzte sich dann zu ihnen und versuchte sie zu trösten. Mittlerweile ließen sie sich sogar in die Arme nehmen und schliefen ein, wenn man ihnen ein Lied vorsang.

Eileen zupfte die Kopfkissen zurecht und legte jedem Kind dann einen Apfel aufs Kopfkissen und eine Schlotternachtsüßigkeit dazu.

Sie blickte sich um und nickte. Es sah wieder ordentlich aus und die Schlotternachtsdekoration im Kinderzimmer war auch intakt geblieben. Die Kinder hatten so große Augen gemacht, als sie gestern angebracht worden war.

Eileen mochte Kinder, auch wenn sie das nicht immer so zeigte, aber sie fand auch jene Kinder, die so unterschiedlich von den Menschenkinder anmuteten, einfach nur entzückend und befand, dass es keine Unterschiede gab ... egal welcher Rasse sie angehörten. Es waren Kinder ... mit verletzten Seelen und die galt es zu heilen, so gut es ging ... durch Liebe, Aufmerksamkeit und Verständnis.

Mit einem Lächeln schloß Eileen die Türe zum Kinderzimmer und entsorgte dann die kaputten Dinge, im Kamin.
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Erlaube deinem inneren Licht zu erstrahlen. Hell und leuchtend wird es dir deinen Weg durch die Dunkelheit weisen.
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Rose O'Finnigan
Forscherliga



"Lady"
Rittmeisterin
<Bruderschaft des Lichts>

Beiträge: 264

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 19. Okt 2013, 16:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Roselyn zog dem Hirsch, der im Schlachtraum am Haken hing, das Fell fein säuberlich ab und legte es so hin, dass es nachher zum Gerber gebracht werden konnte.

Die Hunde, wie auch Kerwin und die Katzen, freuten sich bereits über ein paar Innereien.

Rose wischte sich mit dem Handrücken über die Stirn und hinterließ dort eine blutige Spur, was sie aber nicht registrierte.

Sie schwitzte, denn es war einen verdammt anstrengende Arbeit und sie hätte sie eigentlich mit Bruder Cainneach erledigen soll, doch der war nach dem ersten Bauchschnitt, eilends aus dem Raum gestürmt ...

Roselyn rammte das Metzgermesser in den Holzblock, als hinter ihr die Tür quietschte.

"Der Metzger ist da, um den Bock abzuholen..." kam es durch den Türspalt gerufen.

"Ja, soll rein kommen!" rief Rose dem Pater zu, der sich wohl immer noch nicht traute in den Raum zu kommen.

Der fleischige Metzger kam mit seinem pickeligen Lehrling rein und beschaute sich die Arbeit, nickte dann grummelnd.
"Wie immer?" fragte er und kratzte sich am Bauch.

Rose nickte.
Mochte der Metztger auch grobschlächtig aussehen, so war er sauber und ordentlich in seiner Arbeit und auch sonst ein herzensguter Mensch.

"Genau und es wäre schön, wenn es bis Mitte der Woche fertig sein könnte."
Der Metzger nickte.

Nachdem Rose noch den Raum soweit gesäubert hatte als der Metzger und sein Lehrling weg waren, lechzte sie selbst nach einem Bad. Ein wenig müde ging sie über den Hof und war gar nicht gewahr, dass sie wie eine Person wirken musste, die verletzt zu sein schien ... mit all dem Blut an ihren Händen, an Teilen der Kleidung und dem Blutstriemen an ihrer Stirn.
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Ein Pferd, ein Pferd ... mein Königreich für ein Pferd!
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Édward of Caernarvon
Forscherliga



"Pater"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 212

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Okt 2013, 13:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Edward schloß die Türe zur kleinen Kapelle der Bruderschaft, drehte sich um und rannte fast in Schwester Diardre, die ihm nur zu lächelte, einen guten Tag wünschte und dann hinter ihm in die Kapelle huschte.

Ned schmunzelte und ging leicht kopfschüttelnd davon. Er schnappte sich die Schaufel, die er an die Häuserwand gelehnt hatte, schwang sie sich über die Schulter und ging pfeifend in Richtung Abbort davon.

Es war Zeit, ein neues Loch zu graben.
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"Gebt mir eine Schaufel ..."
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Dermot de la Varre
Forscherliga



"Lord Durham"
Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 5

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 24. Okt 2013, 14:33 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Dermot blickte missmutig in den nun wieder blauen Himmel. Vor ein paar Minuten noch hatte es junge Hunde geregnet und der dicke Pandare, welcher sie bis zur nächsten Ortschaft begleitete, nachdem sein Bein geschient war, hatte eine dieser Geschichten zum Regen zum Besten gegeben.
Eine dieser Geschichten.
Diese pandarischen Geschichten schien es zu allem zu geben, das man sich nur vorstellen konnte.
Flatulenzen? Da gibt es eine Moritat zu.
Dir läuft die Nase? Da gab es mal diesen weisen Meister....
Oh schau! Diese Wolke sieht aus wie ein Kranichkopf. Da gibt es die Legende....
BLAH!

Dermot war es leid.
Tüchtig leid.
SEHR leid.
Verschissen leid.

Würde dieser Bär noch einmal von Familie, Freunden und Essen reden...er schwor sich, er würde ihm den breiten Nacken brechen.
Natürlich würde er das nicht. Der Pandare war ein Verbündeter. Ob er ihn nun mochte oder nicht. Aber es tat gut, sich Tagträumen diesbezüglich hinzugeben.
In Dermots Phantasie war der Panda schon diverse malerische Tode gestorben. Und meistens waren seine letzten Worte "Sooo machen wir das in Pandaria nicht!" gewesen.
Drauf geschissen! So machte man das in Arathi! SO und nicht anders!

Da gab es nichts zu beschönigen. Das ganze Volk hing ihm zum Halse heraus. Jeder einzige Panda war ein größerer Klugscheißer als sein Cousin Aedan es jemals werden konnte und ihre Kinder sprachen, als hätten sie ein bestimmtes Gas inhaliert.
"Wenn ich groß bin, lasse ich mir einen Bart wachsen!"
Ja schön für Dich. HALT DIE FRESSE!

Natürlich war die Kultur faszinierend. Und die Gebräuche tiefsinnig.
Aber mussten sie einem das an jeder Weggabelung den Schlund runterzwingen?
So viel konnte er gar nicht meditieren, wie seine Aggressionen inzwischen aufflammten.
Und Mikael blieb so aufreizend gelassen. Man könnte meinen, das nächste Mal sei er es, der eine Moritat zum Besten gab.
Gut...Dermot wusste, dass diese Haltung meist seiner eigenen Krabitzigkeit geschuldet war und verhindern sollte, dass er ausflippte.

Dermot trat nach einem Stein.
Hinter ihm beschwerte sich der Pandare über den Umstand, dass es kein Bier gab.
Dermots Kiefer mahlten....
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Wulfric Winterspring
Forscherliga



"Magus"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 118

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 31. Okt 2013, 01:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Feuer prasselte im Kamin und ab und an knackte es heimelig. Wulfric nippte am Gebrannte Mandel Tee, den er heute auf dem Markt gekauft hatte und grinste leicht als er seinen Läufer nach vorne zog.
"Schach Matt!" sagte er grinsend und blickte Edward an.

Pater Edward nickte und gratulierte seinem Kontrahenten.
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"Blicke hinter die Realität, um zu erkennen was real ist"
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Aedan of Iona
Forscherliga



"Abt"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 2393

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 31. Okt 2013, 01:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Aedan saß im Schneidersitz auf seinem Bett, nippte an einer warmen Gewürzmilch, die er gerne vor dem Schlafengehen trank und blätterte durch das Gebetbuch von Leonie Morgenbringer, welches Eileen ihm ausgeliehen hatte.
Ihre Mutter hatte der Gebetssammlung zahlreiche handschriftliche Gebete hinzugefügt und selbst ein zusammengefaltetes Kuchenrezept für Pflaumenkuchen auf dem Blech war ihm entgegengefallen.

Aedan klappte das Buch vorsichtig zu und strich abwesend über den Ledereinband. Er stutzte, als sein Finger kurz an einem kleinen Riss hängenblieb und besah sich den Einband genauer. Klemmte da etwas hinter?
Aedan zog die Brauen zusammen und fieselte um den Riss herum. Tatsächlich...jetzt schaute ein Eckchen Papier heraus.
Ein wenig Gezuppel später hielt er einen Brief in der Hand. Sollte er?
Ach...was solls...sicher ein weiteres schönes Gebet.
Er entfaltete den Zettel, las einige Zeilen und wurde schlagartig blass.
Wulfric warf ihm einen Seitenblick zu, als er ein ersticktes Geräusch von sich gab und den Brief langsam sinken liess.

"Wulf...ich....fürchte...wir sollten mit Mika reden...."
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Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 31. Okt 2013, 11:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Thomas schlug die Augen auf und blickte sich im Zimmer um. Er war sich fast sicher gewesen er hätte Kinderlachen vernommen. Müde fuhr er sich über das Gesicht und anschließend durch sein Haar.

Leise schob er sich unter der Decke hervor und schlüpfte in die Bruche, die über dem Stuhl hing. Er drehte sich um und konnte im leichten Mondlicht der zerwuschelten Schopf erkennen, der unter der Bettdecke hervorlugte. Er grinste leicht und schlüpfte auch in die andere Kleidung bevor er leise eine kleine Kiste öffnete und einen handgroßen Gegenstand hervorholte, sich in die Hosentasche steckte und dann auf Socken aus dem Zimmer schlich, um die Schläferin nicht zu wecken.

Auf dem Weg zur Küche fuhr er sich mit den Fingern durchs Haar und band sich seinen Pferdeschwanz neu. Gähnend trat er in die Küche ein.

"M'rn Paps" brummte er und nickte seinem Vater zu, der Kaffee trinkend am großen Holztisch saß.
"Morgen Junge. Na, konntste nich mehr schlafn?" Der ältere Mann blickte seinen Sohn an, der sich gerade herzhaft reckte und streckte.

"Nee, hab wohl schlecht geträumt!" sagte jener und griff sich mit einem neckischen Grinsen, das Stückchen Honigbrot, was noch vor seinem Vater auf dem Brettchen lag.
"Jaja, nimms nur von den Alten ... feiner Ritter wirste werden", brummelte der Alte, jedoch verritt das Grinsen in seinem wettergegerbten Gesicht, dass er es nur scherzhaft meinte.

Thomas schob sich das Stück Brot zwischen die Zähne und schlüpfte dann in die Lederstiefel, die wie immer in der Ecke neben dem Kamin standen.
"Gehst du in Stall?" fragte sein Vater. Was er mit einem Kopfschütteln beantwortet bekam.
"Nee, in die Stadt ... hab noch was zu erledigen", Thomas zog bei den Worten das kleine Löwenkuscheltierchen aus der Hosentasche, welches er in Darnassus beim Turnier erstanden hatte.

Sein Vater nickte nur.
"Nimm den Kranz mit der vor der Türe liegt, ja?"
Thomas nickte, zog sich eine dicke Wolljacke über und stapfte aus der Küche, um sich im Flur leise die Laterne von der Anrichte zu nehmen, sie anzuzünden und im Schein des Lichtes in die noch nicht erwachte Welt zu treten.

Es musste so um die 4.30 sein, dem Stand der Sterne nach zu urteilen, schlussfolgerte er als er den Reisigkranz mit den blau-goldenen Schleifen nahm, ihn sich unter den Arm klemmte und in Richtung Stadt marschierte.

Seine langen Beine trugen ihn schnell durch die noch stillen Gassen. Nur hier und da waren die Lichter an und vom Bäcker strömte der Duft der Backwaren in die Gassen. Thomas Magen brummte vernehmlich, doch er hielt nicht an, um ein Schwätzen mit Elisa der Bäckerstochter zu halten, die sicherlich gerade in der Backstube stand und die Kringel formte.

Die Kathedrale stand Dunkel da, wie ein Bollwerk des Glaubens, fest und unerschütterlich. Thomas schlug den Weg nach rechts ein, ging hinter der Kathedrale entlang und dann die Stufen zum Friedhof runter.

Zielsicher strebte er auf ein Grab in der Mitte des Friedhofs zu, welches in der Nähe des Sees lag. Er stellte die Laterne ab und entfernte im Schein jener ein paar Blätter, die es auf den Stein geweht hatte.

"Ich hab dir ein Geschenk mitgebracht", sagte er leise, zog das Stofftierchen aus der Hosentasche und setzte den Löwen an den Stein.
"Ich denke er hätte dir sicher gut gefallen. Er kommt aus dem fernen Darnassus, dort wo die Nachtelfen leben. Aber das hab ich dir ja schon erzählt. Sicherlich hätte ich dir eine Menge zu berichten, aber vielleicht hast du von dort wo du nun bist, auch zu gesehen und so wäre es bestimmt langweilig für Dich, wenn ich jetzt alles wieder wiederholen würde", mit seinen Fingern fuhr er über den Stein.

"Alles Gute zum Geburtstag, meine Kleine", sagte er und küsste kurz den Stein.
Thomas verweilte kurz so, atmete dann durch und legte den Kranz neben den Löwen.
"Lizzy, ich hoffe dir geht es dort gut, wo du bist und du passt gut auf unsere Tochter auf. Wie du vielleicht gesehen hast bin ich wieder Knappe geworden. Es läuft ganz gut und ich bin glücklich. Ich hoffe du bist es auch ... im Licht. Mein alter Herr lässt dich grüssen. Ich weiß, ich war schon länger nicht mehr hier gewesen, aber die Ernte und dann noch die Verpflichtungen ... du verzeihst mir hoffentlich. Ich werde sehen, dass ich ab jetzt wieder öfters hier her komme. Versprochen!"

Thomas nickte und blickte über den See. Er wusste wie immer nicht, was er noch sagen sollte, drum nickte er nur nochmal und tätschelte den Stein.

"Ja ... dann ... machs gut. Bis bald!"

Mit den Worten erhob er sich, nahm die Laterne auf und ging den selben Weg wieder zurück den er gekommen war.
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Goodwin
Forscherliga



"Doktor"

<Bruderschaft des Lichts>

Beiträge: 140

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 2. Nov 2013, 17:24 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Leise schloß der Doktor die Tür zu Schwester Eileens Zimmer, um die Schlafende nicht wieder zu wecken. Was hinsichtlich des Schlafmittels, welches er ihr verabreicht hatte, eher unwahrscheinlich war, aber es hatte sonst einfach keinen Sinn mehr gehabt.

Einige Tage lang hatte er sich ihr Verhalten und ihren Zustand angeschaut und jedes Mal, wenn er noch ein "Alles ist Gut" von ihr vernommen hatte, hatten sich ihm die Nackenhaare gesträubt und er war kurz davor gewesen seine Ruhe zu verlieren und das Mädchen mal ordentlich durchzuschütteln.

Mittlerweile wußte es wohl jeder in der Bruderschaft, dass die Beziehung zwischen Bruder Kain und Schwester Eileen beendet war. Wer es nicht wusste, der war entweder blind oder lebte in seiner eigenen kleinen Welt oder war auf Außeneinsatz.

Die beiden gingen sich aus dem Weg wo es nur ging. Wenn sie aufeinander trafen, dann war es meist Eileen, die den Blickkontakt mied und noch eine Spur blasser wurde, wenn das noch ging.

Ihre Hautfarbe gleich seit Tagen dem einer schal gewordenen Milch, ihre Augen waren ständig rot unterlaufen und gerändert und die Augenringe ließen darauf schließen, dass an Schlaf auch nicht viel zu denken war bei ihr. Das Mädchen hatte sich völlig in die Arbeit gestürzt und so blitzten ALLE Waffen, auch jene, die schon ewig im hintersten Eck der Waffenkammer gelagert waren, ALLE Rüstungen, die ebenfalls öffentlich zugänglich waren und es war kein Fitzelchen Staub mehr zu finden.

Ganz zu schweigen von Verbänden. Der Doktor blickte auf den Schrank voller Verbände, die ordentlich nach Größe, Einsatzmöglichkeit und Beschaffenheit sortiert aufgerollt oder gefaltet waren.

Sein Operationsbesteck war gereinigt und gelagert, seine Wattebäuschlein abgezählt und in einem Glas verstaut und Holzlöffelchen lagen ordentlich in Kistchen verstaut und gezählt im Schrank.

Wenn das erledigt war, sah man sie Laub rechen und auf dem Übungsplatz hinterm Haus trainieren. Selbst der Regen der kurzzeitig eingesetzt hatte, hatte sie nicht davon abgehalten den Trainingsparcour zu laufen. Stunde um Stunde ... und als sie vermatscht und dreckig endlich aufgehört hatte, hatte sie noch ihre Wäsche gewaschen.

Es war ja nicht so, dass es unüblich für sie war, auch gerne anderen mal die Arbeit abzunehmen und viel zu trainieren, aber ihr Verhalten und ihr Aussehen, ihr Fehlen am Essenstisch und wenn sie dort war, ihre paar Bissen, die sie zu sich nahm und dann schweigend am Tisch saß und auf ihren Teller starrte, um ja nicht ihr Gegenüber anzusehen ... hatten nur so nach Trennung und Liebesschmerz geschrieen.

Der Doktor zog sich sein türkis-lila-gelbes Strickjäckchen an, welches er von einer befreundeten Taurin geschenkt bekommen hatte und ihm gut zwei Größen zu groß war, wickelte sich drin ein und setzte sich an seinen Schreibtisch, um einen Bericht zu schreiben.

Vom Flur her hörte er Miss Heatfilia, die schimpfen in ihr Zimmer ging. Er schüttelte leicht den Kopf und unterdrückte ein Grinsen. Er hätte nie gedacht, dass es ihm hier wirklich so gut gefallen würde.
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Eine gesunde Seele lebt in einem gesunden Körper.
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Rashmikael Morgenbringer
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"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 3. Nov 2013, 15:53 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mikael beobachtete wie Dermot's Augen zu funkeln begannen und seine Kiefer mahlten als der Pandare ihn mit jenem absolut gleichmütig gelangweilten Blick ansah und meinte "So machen wir in Pandaria das aber nicht ..."

Er lehnte sich zurück und beobachtete was nun geschehen würde ...
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Édward of Caernarvon
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"Pater"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 212

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2013, 13:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Bruder Edward lehnt sich im Schreibtischstuhl zurück und wackelt mit den Fingern der rechten Hand, um sie zu entkrampfen.

"Endlich fertig?" kommt es vom anderen Teil des Zimmers.

Ned schaut auf uns nickt.
"Ja, für Samstag ist die Lehrstunde jetzt vorbereitet und ich hab mir auch schon gleich das Thema für die nächste Lehrstunde überlegt."

Piers blickt seinen Mitbruder an und schaut fragend.
"Ja ... und?"
"Respekt ... "

Piers hmt und nickt dann.
"Und jetzt könntest du mir doch den Respekt erweisen und deinem schwer arbeitenden Bruder eine Nackenmassage angedeihen lassen ..." mit einem Grinsen reibt sich Edward über den Nacken und schaut Piers dabei mit einem Hundewelpenblick an.

Ein Lachen, gefolgt mit einem Kopfschütteln erfüllt den Raum.
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"Gebt mir eine Schaufel ..."
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Cassiola Kalaana
Forscherliga




Ordensritter


Beiträge: 358

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2013, 13:31 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Außergewöhnlich gut gelaunt, schlendert Cassiola durch den Flur.
Sie bleibt am Plan stehen und mustert diesen lange.

An jedem Tag an dem etwas geschrieben steht, tippt sie mit den Finger drauf und murmelt: "Dienst, da auch Dienst und ja hier, gar nicht erst zu erwähnen, wieviel Dienst ich da habe."

Sie wischt sich mit der Handfläche über die Stirn und geht fröhlich pfeifend weiter.

Heute ist ein schöner Tag.
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Faulheit Regel #1: Wenn du nicht ran kommst, dann brauchst du es auch nicht

Ich will Frikadelle essen!
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Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. Nov 2013, 18:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Schnittchen waren geschmiert ein sättigender Eintopf stand auf dem Herd. Getränke standen bereit und Thomas rollte sich die Hemdsärmel hoch und legte genügend Arbeitshandschuhe und Messer bereit.

Heute würden die letzten Kürbisse geerntet werden.

Gut gelaunt ging er pfeifend nach draussen, um zu sehen, ob die Karren an ihren Plätzen standen und das Wetter mitspielte.
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Lencia Ilanie
Forscherliga



"Schwarzes Schaf"



Beiträge: 26

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Nov 2013, 02:30 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nachdem Lencia noch eine letzte kleine Runde mit ihren Flynn gedreht hat, kommt sie doch sichtlich spät wieder zurück ins Ordenshaus.

Sie schlendert noch einmal in die Küche um sich ein Glas mit in ihr Zimmer zu nehmen, ihr blick fällt dabei auf den Küchenplan.

"KÜCHENDIENST! UM FÜNF? Doch nicht weil ich den Babykürbis mitgenommen habe?"

Seufzend nimmt sie den Plan und entdeckt die Rückseite, auf der natürlich nichts steht und hängt ihn mit der leeren Seite wieder zurück.

"Sooo! Jetzt kann ich wenigstens sagen ich wusste es nicht, weil da ja gar nichts stand."

Mit einem breiten grinsen und bedacht jetzt niemanden zu wecken, schleicht sie sich in ihr Zimmer. Soll ja auch niemand mitbekommen, dass sie sich so spät abends noch draußen herumtreibt.
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Jeder ist ein Mond und hat eine dunkle Seite, die er niemandem zeigt. ~ Mark Twain
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Édward of Caernarvon
Forscherliga



"Pater"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 212

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Nov 2013, 12:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Edward stampfte mit den anderen Brüdern und Schwestern durchnäßt ins Haus und rubbelte sich den Regen von seiner dicken Haarmatte.

Der sonst übliche Frühstücksduft von Eiern, Speck, Kaffee, Tee ... fehlte.

"Man hab ich Hunger!" brummten einige und stiefelten erst in ihre Zimmer, um sich frisch zu machen und dann, wie jeden Morgen, beim Frühstück zu erscheinen.

Edward zog wie alle, seine matschigen Stiefel im Flur aus und stellte sie auf eine dafür vorgesehene Matte. Geputzt werden würde nach dem Frühstück.

Frühstück ... wo war das klappern von Geschirr und vorallem der Duft nach Frühstück.

Auf Wollsocken ging der Priester zum Speiseraum, blickte rein und sah ... nichts.

"EDWARD, komm hoch und zieh dich um ... " schallte es von oben nach unten.

"Es gibt kein Früüüüüüüüühstück!" brüllte er zurück.

Man hörte das Schweigen durchs Haus kriechen ... dann wurde eine Türe aufgerissen und man hörte etwas, das klang als würde sich eilig jemand die Hose hochziehen, teils auf einem Bein hopsen ... Schuhe anziehen und dann polterte es die Treppe runter.

Wulfric stand vor ihm und rieß dann die Türe auf.

"Scheiße! Was soll das denn?!" brummte er, drehte sich auf seinen Absätzen um, ging im Stechschritt zur Türe und riss die Küchentüre auf.

Leer ... keiner da ...

"Gibts doch nicht ... " brummte er und fuhr sich fahrig durch die feuerroten Haare. Edward trat hinter seinen Mitbruder und lugte ihm über die Schulter.

"Wer hat denn Küchendienst?"
"Wenn ich den erwische ... " brummte der Magier und ging zum Plan der verkehrt herum agesteckt war, riss ihn runter und drehte das Blatt um.

"Miss Lencia und Bruder Sean" las er laut vor.

"Bruder Sean liegt mit Fieber im Bett", antwortete der Pater und blickte sich zum Prior um, der auch gerade dazu kam.

"Was hier los?"
"Kein Frühstück"
"Was kein Frühstück ... Gibts doch nicht"
"Siehst du doch ..."
"Maul mich nicht an, nur weil du hungrig bist ..."
"Ich MAUL nicht" ...

Der Prior zog eine Augenbraue hoch und Wulfric schob seine Hände in die Hosentaschen und brummte.

"Wo steckt sie denn?" Er tippte auf den Zettel.
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"Gebt mir eine Schaufel ..."
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