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[RPevent] Das Große Winterhauchfest in Wintersping
Die nennenswerte Neudefinition von formidabelster Feiertagsfreude
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[i]Von den verwickelten Gassen der Unterstadt über
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des Bligewaterhafen bis hin zu zu den geschwungen Hügeln
Mulgores ,als auch den Hütten Sen'jins , so mag dieser Tage ,
auf großflächigen, bun
Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom 18. Dez 2017, 20:00 bis zum 18. Dez 2017, 22:00
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Weiße Nächte
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Blutzoll
Forscherliga



"Schwarzer Schmetterling"



Beiträge: 1121

[ Charakterinfo ]
Titel: Weiße Nächte Verfasst am: 5. Feb 2009, 15:08 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Träge erhob sich die Sonne über der hügeligen Landschaft des heulenden Fjords. Kaum vermochten ihre Strahlen die Kälte der Nacht vertreiben und über allem lag der glitzernde Schimmer des Raureifs in der Morgenröte.

Am Rande der Westwacht, auf einem der klapprigen Stege, hatte sie die Nacht verbracht. Ihre Augen blind in die Ferne gerichtet, ganz auf ihren Geist und ihre Gedanken konzentriert. Schlaf brauchte sie nicht, ein reiner Luxus, ein Andenken an die verlorene Sterblichkeit. Auch die Kälte, die durch die feinen Ringe und Platten ihrer Rüstung gekrochen war, hatten sie nicht interessiert. Warum auch? War sie doch zu ihrem Element geworden.

Zögerlich trat die kleinwüchsige Frau mit den grauen Haaren an sie heran, die noch vor dem Sonnenaufgang sich ihrer Meisterin genähert hatte. Eng in Felle und schwere Stoffe gehüllt, hatte sie dem Frost zu trotzen versucht, der von der Küste in stürmischen Böen herauf wehte, doch war er letztlich durch den warmen Panzer ihrer Kleidung gedrungen und hatte Gesicht, Hände und Füße fast an den Rand der Erfrierung getrieben. Still und fast gleichmütig hatte die Sterbliche es ertragen, doch mit dem Sonnenaufgang wurde es Zeit, ihre Meisterin aus ihrem Dämmerzustand zu wecken.

Das leise Knarren der Holzplanken schien den Bann zu brechen und ohne sich aus ihrer Starre zu lösen, begann sie mit der aus der Phase geratenen Stimme zu sprechen, die ihre Art auszeichnete: „Was führt Dich her, Jelisaweta?“

Unterwürfig neigte die Angesprochene ihr Haupt. „Es gibt ein paar Dinge, die Ihr mir aufgetragen hattet, in die Wege zu leiten, Herrin. Sie nähern sich nun der letzten Phase. Weiße Nächte ist erfolgreich angelaufen. Ihr wolltet informiert werden, wenn sie zur Ausführung gelangen.“

Kaum merklich nickte sie, was einen leichten Schauer von Eiskristallen auslöste, die sich auf der tief ins Gesicht gezogenen Kettenhaube angesammelt hatten. Mit leiser und konzentrierter Stimme begann sie wieder zu sprechen: „Du hast wohl daran getan, mich zu stören. Informiere die Anderen. Irgendwer wird Widerstand leisten. Dieser muss umgehend gebrochen werden.“ Mit einer einfachen Handbewegung gab sie der Sterblichen zu verstehen, sich zu entfernen.

Mit einer tiefen Verbeugung zog sich Jelisaweta zurück und eilte zu einem bereitstehenden Boten hinüber, der außer Hörweite gewartet hatte und drückte dem schwarzen Reiter eine Tasche in die Hand. „Du weißt, wer das hier zu bekommen hat“, zischte sie dem Ritter zu, „ein Versagen wird nicht toleriert werden.“ Der schwergerüsteten Gestalt entrang sich nur ein dumpfes Knurren, als diese ihrem Ross die Sporen gab und in die vergehende blaue Stunde aus der Westwacht ritt.

Blutzoll kehrte in ihre Erstarrung zurück, den Blick über den Fjord gerichtet, wieder ganz auf ihre Gedanken konzentriert. Mit einem Seufzen schüttelte Jelisaweta den Kopf, raffte ihre Felle und ging schnell hinüber zur Taverne, wo bereits der frische Duft von Kaffee, gebratenem Speck und Rührei aufzusteigen begann. Sehr viel reizvoller, als der stummen Herrin mit kalten Füßen beizustehen. Als die ersten Schneeflocken zu fallen begannen, war Jelisaweta bereits in dem Gebäude verschwunden.
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Blutzoll
Forscherliga



"Schwarzer Schmetterling"



Beiträge: 1121

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 9. Feb 2009, 15:28 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mit leisem Kratzen bewegte sich die Feder über das Blatt Papier. Mit sanftem Schwung geführt. Jedesmal wenn sie ein Wort beendete, blitzte es kurz auf und die vormals leserlichen Schriftzeichen verwandelten sich in etwas Abstraktes und Verzerrtes. Die Runen schienen miteinander zu verschmelzen und sich bei einem beiläufigen Blick auf das Pergament zu bewegen und zu winden. Wieder setzte sie die Feder an, ein neues Wort und noch eines…

Sie hasste diese Arbeit. Das Sitzen am Schreibtisch, die elendige Schreiberei. Doch alles musste dokumentiert werden, verschlüsselt, dass es keinem je gelingen würde, es zu entziffern oder er zumindest ein Leben lang daran rätseln müsste.

Ohne den Blick von ihrer Arbeit zu wenden, begann sie leise zu sprechen: „Ja, Jelisaweta, was gibt es?“ Die Frau, in der einfachen Robe einer Novizin der Kirin’tor legte stumm ein Blatt hellgrauen Papiers neben Blutzolls Folianten, in dem sie eben noch gearbeitet hatte und senkte leicht das Haupt.„Dies, Herrin.“ Mit ihren Fingern fuhr die Todesritterin über das Papier und nickte knapp. „Ich verstehe, Jelisaweta.“ Mit der flachen Hand auf dem fremdartigen Papier und einem Lächeln auf den Lippen begann Blutzoll ihre Arbeit fortzusetzen. So viel zu tun, so wenig Zeit. Aber war das nicht gerade der Reiz?

Leise und mit federnden Schritten entfernte sich Jelisaweta wieder. Den Blick über die Schulter geworfen, die Kreatur am Schreibtisch nicht aus den Augen lassend, bis sie den Raum verlassen hatte und endlich wieder durchatmen konnte.
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