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Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom 30. Mai 2018, 20:00 bis zum 30. Mai 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 1

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 30. Tage des fünften Monats in der Kathedrale.
Von der achten bi
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Sa 26 Mai 2018
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Di 29 Mai 2018
Mi 30 Mai 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 31 Mai 2018
Fr 01 Jun 2018
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Die Grenzwacht - Burgleben
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

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Titel: Verfasst am: 6. Jan 2018, 14:12 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war früh am Morgen. Die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen. Bis zur Morgenmesse würde es bestimmt noch 2 Stunden dauern. Wenn nicht länger. Am Weststrom, direkt am Wasserfall saß sie. Eine einfache Lederhose und ein dünnes Hemd. Keine Stiefel, kein Mantel um gegen die Kälte anzukämpfen. Völlig regungslos und eher einer atmenden Statue gleich harrte sie aus. Nur die leichten Wölkchen vor dem Gesicht verrieten die gelassene, ruhige Atmung. Auch die kleine Fledermaus, die es sich auf einem nahen Felsvorsprung kopfüber bequem gemacht hatte und nebenbei immer mal wieder fiepte oder mit den Flügeln schlug, erzeugte keine Reaktion.

Irgendwann, der Sonnenaufgang nahte, atmete sie tief durch, schlug die Augen auf und erhob sich mit zielgerichteten Bewegungen. Ein oder zwei Hoppser später stand sie am Ufer und streckte sich. Das in der Stille hörbare Knacken veranlasste die Fledermaus zu einem undeutlichen Kommentar auf fledermausisch. Mit mittlerweile geübten Handgriffen und Bewegungen wurde die Rüstung samt Waffenarsenal angelegt.

Erst mit gemäßigten Schritten, dann im leichten Lauf näherte sie sich der Burg, drehte dann aber doch ab. In Richtung Straße. Dort angekommen wandte sie sich nach links. Während das charakteristische Klirren von Rüstteilen leiser wurde zeigte sich der erste Sonnenstrahl am Himmel. Es würde nicht lange dauern bis sich die Geschwister zur Morgenmesse einfinden würden. Und dann wäre sie auch wieder da.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

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Titel: Verfasst am: 9. Jan 2018, 09:08 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Hämmern und Sägen begann kurz nach dem Frühstück. Irgendwo zwischen Burg und dem Weststrom. Zur Mittagszeit herrschte etwas Ruhe, dafür verteilte eine Ordensdienerin ein paar Holzspäne im Gemeinschaftssaal.
Direkt danach ertönten die Geräusche wieder. Doch nicht für lange. Endlich Ruhe.
Am frühen Nachmittag wurden einige leere Jutesäcke aus den Küchenräumen entführt. Wohin bleibt ohne Nachfragen oder Erkundung wohl erst mal ein Rätsel. Zeitgleich verschwanden auch zwei Eimer und ein Spaten aus dem Geräteschuppen, tauchten aber am Abend wieder an ihrem Platz auf. Nur die ebenfalls entwendeten Seile blieben fort. Nicht mehr aufzufinden im Schuppen. Sehr mysteriös.
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Sonita Finkenfurt
Forscherliga




Zelotin


Beiträge: 68

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Titel: Verfasst am: 12. Jan 2018, 03:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind? Sonita ists, mit einem dicken Packen Bücher. So reitet sie immer wieder mal zwischen Sturmwind, Weststrom und Rabenflucht hin und her wenn sie mal bei einem
Problem nicht weiter weiß. Sie lernt zwar schon recht autark, aber es gibt noch genügend Probleme bei denen sie auf Erklärungen angewiesen ist. So taucht sie immer wieder mal unerwartet, aber meistens doch erwartet auf.
Ihre Lehrmeisterin ist ja nicht umsonst Erzmagierin. Sie sieht oft voraus wo ihre Schülerin an ihre Grenzen stößt.

So auch bei dem Geschenk von Aveline. Das es ein mächtiger Gegenstand ist, das war schon klar, aber die Art entzog sich ihrer Analyse bisher vollständig. So Firm ist sie nun in der Schule der Hellsicht nicht. Und auch ihr Fokus,
Welcher sie schon mit Kraft unterstützt, half ihr aber nicht weiter bei dem Problem. Erst ihre Mentorin gab ihr den Hinweis auf ein Buch in dem es alternativen zu der ihr gewohnten Analyse gibt. Ein größeres Ritual steht da wohl an und es wurde ihr schon mitgeteilt das sie dies mittlerweile aber
alleine durchführen muß. Schließlich stehe sie kurz vor der Prüfung und bedürfe dafür keine Hilfe mehr. Also ritt sie von Rabenflucht nach Sturmwind, besorgte sich das Buch und dann zurück nach Weststrom, wo sie sich in ihre
Lernkammer verkroch. Sie würde diesem milchig weine Edelstein welcher von blauen Metall umrahmt war schon auf die Schliche kommen.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

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Titel: Verfasst am: 17. Jan 2018, 23:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am Tag als die Dreckskugel vom Himmel verschwand: Sturmwind. Später Abend. Es war wieder ruhig am Kathedralenplatz. Zwei einsame Rote standen leise redend auf den Stufen der Kathedrale. Ein idyllisches Bild. Einer ging, der zweite ging auch. Getrennte Richtungen.
Plötzlich von der einen Seite ein lauter Ausruf: "Mistbiene!".
Von der andren Seite ein Lachen und schnelle, zum Lauf beschleunigte Schritte.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 205

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Titel: Verfasst am: 13. Feb 2018, 16:13 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Den ganze Tag über sass Katherina auf den Zinnen der Ordensburg und dachte nach. Sie dachte über die letzten Tage nach, sie dachte über die Pürfung nach, sie dachte über die "Beichte" gestern nach.
Vor allem die Beichte lies sie nicht los. Sie hatte schon vielen im Orden die Beichte abgenommen und auch ein zwei mal ausserhalb. Doch die gestern war verwirrend. Nicht nur, dass sie, für Bruder Bodkin, recht kurz und noch dazu nicht lange nach der letzten, war, sie drehte sich auch mehr um die Beichtmutter selbst. Das schlimme daran, er hatte recht mit dem, was er sagte. Doch machte er ihr auch Hoffnungen, die sie brauchte.

Dann ging der Gedanke an den Abend, der noch vor ihr lag und sie bekam es doch mit der Angst zu tun. So stand sie schliesslich auf, machte sich auf den Weg zum nahen Wasserfall und fing dort an zu meditieren. Sie brauchte innerlicher ruhe, denn einfach würde es nicht.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 16. Feb 2018, 11:22 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Direkt nach dem Frühstück begann ein kleiner Haufen neben Aryna´s Bett zu wachsen. Unter anderem war eine gerollte Decke zu sehen, ein Beutel aus dem der Ärmel eines wollenen Hemdes lugte und ein weiterer Beutel der leise klirrte wenn man ihn bewegte.
Noch vor dem Mittagessen waren der klirrende Beutel und der mit dem Hemdsärmel verschwunden. Nur die gerollte Decke hatte sich manierlich ans Bett gelehnt. Auf dem Bett lag dafür ein Brief den man ungeschickt mit zwei Tropfen Wachs versiegelt hatte, daneben ein leerer Beutel der wohl mit ordentlich Schwung und wenig Ziel auf das Lager geworfen wurde.

Aus dem Stall war am Nachmittag ein gleichmäßiges hämmern zu hören. Metall auf Metall, manchmal untermalt von leisem Schnauben. Der Sattel der sonst in der Sattelkammer hing lag vor Custos´ Box und trug die zwei gegen Mittag verschwundenen Beutel. Aus der einen Satteltasche hing ein Stück Schnur das wohl vermutlich noch einen Beutel verschließen sollte.

So siehts also aus wenn jemand auszieht.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 17. Feb 2018, 11:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

17. Tag des zweiten Monats:

Der Morgen war kühl und die Sonne war gerade zur Hälfte aufgegangen. Aryna war direkt nach der Morgenmesse in die Ställe gewandert, hatte Custos gesattelt, die zwei Deckenrollen an seinem Sattel befestigt und noch eine kleine Flasche in die Satteltasche gestopft. Das arme Tier glich in ihren Augen schon fast einem Packpferd aber wenn ihre Berechnungen und Vorstellungen korrekt waren dann würde der ganze Krimskrams notwendig sein. Mit dem schimmelnden Rappen am Zügel verließ sie die Ställe und stiefelte zum Burgtor. Zum Glück hatte sich keine große Meute für ein "Auf Wiedersehen" versammelt. Paps war wie versprochen da und gab sich Mühe nicht zu peinlich zu sein. Das rechnete sie ihm hoch an. Also saß sie auf und lenkte das massige Tier gen Sturmwind. In ein paar Meilen würde sie den Treffpunkt erreichen und ihre Reise so richtig beginnen. Wegen der Aussicht auf das Portal dass sie sich erkämpft hatte brummte und schimpfte sie eine Weile lang doch als es so weit war führte sie Custos hindurch. Das Pferd schien ebenso wenig begeistert. Das Gefühl von Fallen und Herumgezerrt werden setzte sein, verebbte und da war er. Der heulende Fjord. Schiffsreise und somit Zeit gespart. Somit blieben ihr effektive sechs Tage für die selbst auferlegte Mission. Natürlich inklusive Rückreise. Sie orientierte sich kurz, schielte auf die Karte, verglich die Strukturen und wandet sich dann dem schneebedeckten Gipfel im Nordosten zu.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 205

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Titel: Verfasst am: 20. Feb 2018, 14:20 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zur Nachmittagsstunde an diesem Tag kam eine recht fröhliche Katherina in die Ordensburg geritten. Wenn man bedachte, dass sie die letzten Tage eher nachdenklich, manchmal sogar mürrisch war, hatte sie sich wieder gedreht.
Was jedoch auffiel, war ihre doch etwas verwuschelte Frisur, wo sie doch sonst auf diese achtete.

Innerhalb der Mauern bekam jeder, der ihr begegnete einen frohen Lichtgruss und wenig später fand man sie, an einem der Schreibtische, einen Bericht schreiben.
Anschliessend half sie in der Küche das Abendessen für die Geschwister vorbereiten.
Schliesslich schien sie noch den Kalender, mit den wichtigsten Terminen des Ordens zu studieren, ehe sie sich wieder auf den Weg nach Sturmwind zur Vorabendmesse zu machen schien.
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Arianne
Forscherliga



"Ordensdienerin"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 34

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Titel: Verfasst am: 21. Feb 2018, 11:45 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es begab sich dieser Tage in Weststrom, dass eine Ordensdienerin mit Büchern über Büchern - keine davon hatte mit Schattierungen zu tun - immer wieder an einem Tisch gesehen wurde. Auch Papier und eine Feder hatten sich dort aufgetan und ihr Werk, von dem sie immer wieder behauptete, es allein bewältigen zu können, schritt fort.
So lange, wie sie an diesem Brief saß, so viel Zeit und Konzentration, wie er in Anspruch nahm, musste es ein Roman sein - und wenn man fragte, wem der Brief wohl zugedacht war, zeigten sich rote Wangen, ein scheues Lächeln und ausweichende Worte. 'Sie übe erstmal nur', 'Er muss ja gut werden'... alles in allem war aus dem Mädchen nicht herauszubekommen, was sie da tatsächlich trieb, bis dann... ganz plötzlich die Bücher wichen, auch Papier und Feder fort waren.

Zurück blieben nur die schwarz verschmierten Hände, die sie auch nach vehementem Rubbeln höchstens rot aber nicht wieder sauber bekommt...
und ein ungeduldiges und etwas überdrehtes Lächeln.
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Cathalan Lightblade
Forscherliga



"Baron von Weststrom"
Lord Chevalíer
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 2491

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Titel: Verfasst am: 27. Feb 2018, 16:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

RÖMMS

Die Wachen auf dem Gang mit den Offiziersquartieren warfen sich stirnrunzelnde Blicke zu als der Lord Chevalíer mit sehr viel Überschwänglichkeit seine Zimmertür hinter sich schloss.

Im Zimmer schlurfte der hohe Herr zu seinem Schreibtisch. Seine Finger angelten sich ein Glas welches extra für die "besonderen" oder "schwierigen" Momente bereit steht. Dies war einer dieser Momente, dachte er sich im Stillen und öffnete die Flasche mit Hochprozentigem. Dunrik hatte diese Flasche mit Arathi-Whisky bei seinem letzten Besuch als Geschenk da gelassen, nun wurde auch dieser Tropfen einem weiteren Zweck zugeführt, als nur das erlauchte Zusammensein zweier alter hoher Herren mit Flair zu bereichern.

"Elaria Ashwin."

Sprach er den Namen laut aus. Auch jetzt, wo er den Namen ausgesprochen hatte, blieb der bittere Beigeschmack. Umgehend übertünchte er diesen mit einem Schluck Whisky. Mit dem Glas in der rechten Hand sank er auf den hohen Lehnstuhl zurück dessen Aufmachung und Prunk sich nahtlos in das Gesamtbild des Gemachs einfügte. Mit dem linken Ellenbogen auf die Armlehne des Stuhls gestützt hob er die Linke an die Schläfe um mit Zeige und Mittelfinger den pochenden Kopfschmerz zu bekämpfen welcher sich unter dem grauen Haar ausbreitete. Nach dem er sich einen weiteren Schluck dieser rauchigen Medizin genehmigt hatte stellt er das Glas auf dem Schreibtisch ab. Er wusste wohin er greifen musste, ohne hinzusehen zog er eine der Schubladen des Tisches auf und entnahm ihr ein altes vergilbtes Bild. Es war die zweite Photographie die er in seinem Leben besessen hat, die erste war das Hochzeitsfoto seiner ersten Ehe.

Vorsichtig glitt sein Daumen über die verknickte, gelbliche Oberfläche des Bildes welches ein Gnom vor über 20 Jahren mit seiner Laterna Magica geschossen hatte. Wer das Bild heute betrachten würde, der würde dem wohl nicht viel besonderes abgewinnen können. Eine Gruppe junger Menschen gewandet in einfache Kleidung begleitet von einem Priesters der Kirche und eines Zwerges in Rüstung die Hoffnungsvoll in das Objektiv der Laterna schauten. Doch für ihn, der den Hintergrund des Bildes kannte, war es eine Bilanz des Versagens.

Prüfungskader Nummer 6.

Junge Menschen, voller Hoffnung, die zu den Reihen ihrer Helden gehören wollten. Die Erfolge der Ritter der silbernen Hand im zweiten Krieg waren enorm, der Orden war kaum 5 Jahre alt und schon rankten sich Heldengeschichten um seine Mitglieder. Und natürlich wollte die Jugend Lordaerons die grade einen Großteil dieses Krieges am eigenen Leib erfahren hat teil dieser Heldengeschichten werden, so auch die jungen Menschen des Prüfungskaders Nummer 6. Alle Neuzugänge dieses elitären Ordens wurden von Priestern der Kirche und erfahrenen Kriegern auf Herz und Nieren geprüft bevor der Orden Ressourcen für ihre Ausbildung aufwand.

Pater Kincaid und Bruder Eidhammer waren für den Kader Nummer 6 verantwortlich.

Dieser Kader bestand aus einem hünenhaften jungen Burschen an der Grenze zum Mannesalter.
Seine Schultern mehr an die eines Ochsen erinnern mochten als an einen Menschen, böse Zungen witzelten, das ein Elternteil ein Orc war. Witze die Jefferson Bastano mit wuchtigen rechten Haken unterdrückte wenn er erfuhr von wem sie stammten.

Dann war da noch ein Schönling dessen hohe Wangenknochen und gepflegte blonde Frisur ihm einen arroganten Touch verlieh. Was jedoch durch ein aufrichtiges freundliches Lächeln konterkariert wurde. Der junge Cathalan Lightblade lachte gerne und verstand sich bestens mit dem riesenhaften Bastano. Beide stammten sie aus der Region um Herdweiler und waren durch eine langjährige enge Freundschaft verbunden, nur selten war der eine ohne den anderen anzutreffen.

Die Schwestern von Richwin, Ealasaid und Elizabeth. Sie entsprangen einem Geschlecht von Pferdezüchtern aus Tirisfal. Die letzten Jahre meinten es nicht gut mit ihrer Familie, das Symbol ihrer Ritterwürde hing über dem Kamin des Anwesens in Tirisfal und setzte langsam Rost an. Vermutlich erhoffte sich die Familie einen Aufschwung in dem sie ihre jungen Töchter möglichst früh in diesen Orden platzierte. Wo die jüngere Ealasaid mit ihrer sanften zurückhaltenden Art Potential für Formbarkeit aufwies, war die wesentlich ältere Elizabeth zu jähzornig um in richtige Bahnen gelenkt zu werden. Pater Kincaid und Bruder Eidhammer hatten sie bereits einige male wegen ihrer Wutausbrüche zum Gespräch gerufen.

Und dann war da noch Elaria Ashwin, eine bürgerliche aus dem Vorgebirge des Hügellandes. Sie legte eine neugierige, aufgeweckte Art an den Tag. Ihr Verhalten lud dazu ein sie zu Mögen. Wenn man sie das erste mal zu Gesicht bekam erschien einem die Vorstellung absurd das diese Frau irgendwann mal in einer Rüstung stecken sollte und die Feinde der Menschheit erschlagen würde. Doch wenn man sie erst einmal kennen gelernt hat, erkannte man auch die Überzeugung und Stärke ihrer Seele. Sie war wie gemacht für den Orden.



Er seufzte leise als er jedes der Gesichter eine Weile lang betrachtet hatte, jede der abgebildeten Personen mit einer Vielzahl von persönlichen Erinnerungen gewürdigt hat. Wer war noch übrig?

Man könnte annehmen das Pater Kincaid und Bruder Eidhammer als Prüfer des 6. Kaders von der Bilanz des Scheitern ausgenommen wären aber die Realität sieht anders aus. Lediglich Bruder Eidhammer ist so etwas wie ein weißer Fleck, ein Teil der Liste an den kein Schmutz gelangt ist.

- Pater Ebenezer Kincaid, Erwählter des Scharlachroten Ansturms, in den Grizzlyhügeln erschlagen.
- Jefferson Bastano, Erwählter des Scharlachroten Ansturms, führt nun auf Geheiß der Faust einen Krieg im Norden.
- Elizabeth von Richwin, nach einer gescheiterten Aufnahme in die silbernen Hand ging sie zur Armee und landete Jahre später auch beim Scharlachroten Ansturm.
- Ealasaid von Richwin, sie bestand die Aufnahmeprüfung und landete Jahre später ebenfalls beim Scharlachroten Ansturm.
- Und nun Elaria Ashwin, Ritter der silbernen Hand, Verteidigerin des Scharlachroten Kreuzzugs und nun eine Erwählte des Scharlachroten Ansturms.

Ealasaid und sogar Elizabeth konnten gerettet werden, die eine mehr die andere weniger. Aber dennoch, die bittere Realität das den Menschen mit denen er seinen Weg einst begonnen hat kein gnädigeres Schicksal bestimmt war belastete ihn. Woran lag es? War er schlicht vom Licht begünstigt? Oder bewahrte sich das Schicksal noch etwas besonderes für ihn? War es Kincaids schuld? Der Priester wurde einst im Kloster von Tirisfal unterwiesen, was für Zeitgenossen dieser Ort hervorbrachte erlebt Cathalan auch noch Heutzutage wenn er in die Ränge des eigenen Ordens schaut.

Zu viele Fragen, zu wenig von Dunriks Whisky, er würde sich von dem glatzköpfigen Mistkerl mehr schicken lassen müssen.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

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Titel: Verfasst am: 28. Feb 2018, 09:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war fast Mitternacht als es anfing in der halben Burg nach Gebäck zu duften. Und nach Äpfeln. Und Zimt.
Der Duft zog sich von der Küche bis hoch zu den Zinnen und am Morgen dann musste ein gewisser Baron aufpassen um nicht morgens in einen Teller zu treten der vor seiner Tür stand.
Die Reste der Duftbombe fanden sich aber zum Frühstück erreichbar für alle am großen Tisch im Saal. Apfelstrudel. Vermutlich waren nicht alle Geschwister schnell genug um sich ein Stück zu ergattern aber wer wusste schon so genau ob es nicht bald wieder etwas zu ergattern gab? Etwas in dem weniger Rosinen steckten.
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Arianne
Forscherliga



"Ordensdienerin"

<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 34

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Titel: Verfasst am: 2. März 2018, 16:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es ist wieder soweit, das Küken schwebt mit seligem Lächeln durch die Hallen. Man sieht sie Bücher wälzen, lesen, ein wenig schreiben, aber auch sehr viel meditieren.
Kleine Schalen mit süßlichem Räucherwerk stellt sie auf, Tee brüht sie auf. Ein wenig in Gedanken wirkt sie schon, aber diesmal nicht verschlossen - jeder wird überschwänglich begrüßt und muss sich ihrer guten Laune aussetzen.

Obwohl ständig beschäftigt oder in Planung versunken ist, scheint sie keinen Stress dabei zu empfinden, sondern sich auf jede weitere Aufgabe zu freuen und die Anspannung von vorher ist wie fortgewischt.
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Àrynà Lightblade
Forscherliga




Ordensdiener
<Scharlachrote Faust>

Beiträge: 38

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 2. März 2018, 23:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Kurz vor Mitternacht klirrte es vernehmlich in der Küche. Ein saftiger Fluch folgte. Minuten später stiefelte Aryna mit einem Becher Tee in den Händen und ihrem ergatterten Wollmantel um die Schultern wieder nach draussen. Button sah sie schief an, Knopf hatte keine Zeit dafür denn er zupfte gerade seinen Wappenrock zurecht. Ary war es egal. Sie wanderte erst gen Weststrom, starrte dort eine Weile ins Wasser, zählte bis Zwanzig und wandte sich dann ab als kein Fisch in der vorgegebenen Zeit Kunststückchen gezeigt hatte. Schlecht erzogene Fische hatten sie hier.

Nächster Halt war die Brücke zu Westfall. Drüben sah´s genauso düster aus wie auf der eigenen Seite also zog sie weiter. Etwas in den Wald hinein. Doch nur so weit dass sie mit einem lauten Ruf noch in der Motte gehört werden konnte. An einen Baum gelehnt leerte sie den Becher, steckte ihn in einen Beutel und holte eine Birne hervor. Diese Beutel waren wahre Fundgruben. Vermutlich würde sich auch niemand drüber wundern sollte sie jemals einen Grubenlord samt Gefolge heraus ziehen. Wegen dem Gedanken musste sie lachen.

Während sie noch die Birne verspeiste erreichte sie die kleine Brücke an der Straße in Richtung Goldhain. Hier schickte sie einen Kieselstein in die gar nicht unendlichen Tiefen des Baches ehe sie etwas bachaufwärts wanderte. Natürlich passte sie auf damit Tuuli keinen Grund zu Gemecker hatte. Aus diesem Grund warf sie die Überreste der Birne auch in den Bach.

Die Wanderung schloss sie mit einer Runde um die Burg. Eine erfolglose Nacht. Der Gedanke dass dies sicher nicht die letzte wanderungsreiche Nacht gewesen war lies sie wieder seufzen. Im Schlafsaal angekommen entkleidete sie sich, drapierte die Rüstung ordentlich und hängte den Waffengurt neben sich ans Bett. Der Dolch aus dem Stiefel durfte heute unterm Kissen schlafen.
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Katherina Rodenwald
Forscherliga







Beiträge: 205

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 4. März 2018, 16:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wer an diesem Morgen der Messe gefolgt war, hatte sich sicherliche gewundert, denn die vorstehende Priesteradeptin hatte eine in allen Farben schillernde Nase, die dazu noch merklich geschwollen war und ihrem Gesicht eine interessante Form gab. Doch tapfer, trotz der erkennbaren Schmerzen, hielt sie die Messe und lud am Ende auch noch alle zur Abendpredigt auf dem Kathedralenplatz ein.
Danach sah man Katherina, die sich nach Weststorm begeben hatte, mit einem Eisbeutel auf der Nase durch die Ordensburg wandern. Dabei ging sich trotz allem ihren Aufgaben nach und übersah auch geflissendlich die Gesichter der Geschwister. Auf die Frage, woher dieses "Verunstaltung" stammte, kam meist nur ein "Vom Training". Doch einige Wenige erhielten wohl die Aussage, dass Vergilian Blake daran schuld sei, doch die Adeptin dieser keine Schuld gab, da sie selbst nicht aufgepasst hatte.

Gegen Nachmittag sah man Katherina dann plötzlich gen ihrer Kammer verschwinden und sie ward lange Zeit an diesem Tag nicht mehr gesehen.
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Salida
Forscherliga







Beiträge: 30

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. März 2018, 18:54 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Verdammt!
Das war kein guiter Tag. Zuviel neues auf einmal zuviel schlechte Neuigkeiten noch dazu. Da kam nichtsahnend nach Sturmwind und wird auch gleich mitsamt allen anwesenden Ordensmitgliedern in den Palast zitiert.
Sogar einen persönlichen Pasierschein hatte sie bekommen. VERDAMMT! Es war kein gutes Zeichen. Und warum VERDAMMT nochmal kannte ein general ihren Namen? Sowas sollte es nciht geben. Kein General sollteein so kleines
Rädchen im Getriebe kennen. Es reicht doch wenn sie Offiziere und Paladine kennt. Ja Paladine gehen ncoh in Ordnung, egal in welchem Rang. Aber doch keine Ordensbewahrerin.
Und VERDAMMT noch eins wie kam es auf einmal das die Kleine adlig ist? Nix mitbekommen. Naja, nicht ganz so schlimm im Orden ist es eh gleich, aber trotzdem VERDAMMT!

Und wo VERDAMMT noch eins war ihr Tornister? Packen mußte sie ja nun mal wieder. Nur sagen durfte sie ncihts. Und warum? Wegen der VERDAMMTEN Geheimhaltung. Button und Knopf von der Ersten haben
schon komisch geschaut. Nur eine frage der Zeit bis sie Fragen stellen auf die Salida keine Antwort geben darf. Na soll sich der Chevalier mit außeinandersetzen.

Und VERDAMMT noch eins warum ist in letzter Zeit alles so klein geschrieben? Ja klar. Salida wußte schon woran das lag. Ein altes leiden ihrer Familie das tüchtig weiter vererbt wurde. Ihr Großmutter hatte das

VERDAMMTE Leiden ja auch. Mit 40 war sie praktisch Blind. Bei ihrem Vater hat es ein wenig länger gedauert. Zumindest bis zum Abschied als sich Salida dem Kreuzzug anschloß konnte er fast ncoh ohne Probleme sehen.
Nun fing es bei ihr an. Nur eine Frage der ZEit bis ich so blind wie Bateran bin. Dann ists vorbei mit dem VERDAMMTEN guten Leben. Zur Last würde sie allen fallen. Nur eine Frage der VERDAMMTEN Zeit bis es den ersten
auffallen wird. Na, vielleicht ist es ja auf diesem Kriegszug zu Ende. Wäre vielleicht das bessere Ende als Blind durch Weststrom tappen zumüssen und allen zur Last zu fallen.

VERDAMMT! Andere hatten es eher hinter sich gebracht. Soviele Gelegenheiten waren da gewesen es anständig zu Ende zu bringen. In Lordaeron, im Kloster, auf Draenor unter Lightshield, auf Argus. Und beliebig
viele kleine Scharmützel hier und dort aber sie hatte ja immer so VERDAMMT viel Glück bei den Schlachten und Verwundungen gehabt.
Krachend fliegt der voll gepackte und mit allem möglichem nützlichen Zeug
angezurrten in die Ecke. Salida wirft sich aufs Bett, Kopf ins Kissen gedrückt. Vielleicht wird es ja nciht so schlimm. Vielleicht bleibt es ja so. Seufzend richtet sie sich auf und macht sich daran die Rüstung auszubessern
und zu polieren. VERDAMMTES trübes Licht. Man sieht kaum die Löcher wo die NIeten rein müssen. Denkt sie sich noch, bleibt aber vberbissen bei der Arbeit.
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