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Neujahrsmesse mit Rückschau und Ausblick
Ereignis vom 25. Jan 2018, 19:45 bis zum 25. Jan 2018, 22:30
Autor: Irena Antworten: 2

[i]Lichtes Segen mit Euch,

am 25. des ersten Monats laden Abt Aedan of Iona und Vikarin Irena Saggitarius zu einer Neujahrsmesse ein.

Gemeinsam wollen wir einen Rückblick auf das letzte Jahr geben, mit besonderen Ereignissen die sich dort heraus k
Offenes Training der Schwanengarde (Leuenschein)
Ereignis vom 29. Jan 2018, 20:00 bis zum 29. Jan 2018, 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

OOC: Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlichen Turnus wechselnd Leuenschein und Sturmwind

Diesmal: Leuenschein (Bespielt im heulenden Fjord in Westwacht)

Low lvl chars die nicht unbeschadet in die Westwacht kommen bekommen ein Flugtaxi auf B
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Geschichten einer Druidin
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Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 639

[ Charakterinfo ]
Titel:   Geschichten einer Druidin
Thema Beschreibung: Eine aus dem NSC geborene Elfe
Verfasst am: 8. Jan 2018, 12:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Es war Mitten in der Nacht, als Yalandriel wieder erwachte. Sie lag gebettet auf dem Grund des Hains, ein Fuchs lag dicht an sie geschmiegt und spendete ihr Wärme. Ihre Augen hielt sie noch geschlossen und dennoch nahm sie die Welt um sich herum wahr.

Leise flüsterte der Wind Geschichten des Tages und der Nacht. Die Bäume murmelten ruhig zueinander ... es war nie wirklich still auf Erden, wenn man nur gelernt hatte zu zu hören.

Sie atmete ruhig und gleichmäßig, erspürte ihren Körper und die zahlreichen Wunden. Der Fuchs, oder besser gesagt, die Füchsin regte sich ein wenig und schmiegte sich noch dichter an ihren Rücken. Die Wärme tat ihr gut. Sie entspannte die verkrampften Muskeln und nahm ihr ein wenig den Schmerz.

In all den Jahrtausenden ihres Seins hatte sie noch nie solches Leid erdulden müssen. Ihr Zorn wogte in ihr, jedoch war jetzt nicht die Zeit dafür. Es war die Zeit der Heilung und Genesung.

Ausgemergelt durch Folter und notdürftigen Rationen an Essen und Trinken hatte sie die letzten Monate nur durch den puren Willen überlebt. Selbst wenn ein großer Teil der letzten Monate nur im Nebel zu sehen war, die Erinnerungen kamen zurück.

Ihr Geist wandelte zu einem schönen Sommertag. Sie hatte ihren Gefährten begleitet, bis hin zu dem Tor, welches ihn fort führte von dieser Welt. Sie wussten sie würden sich wieder sehen und sie waren öfters schon einige Zeit getrennt gewesen. So würde es auch dieses Mal wieder sein.
Aus diesem Grund empfand sie auch nicht die schwere Last der Trauer. Sie empfand eine stille Sehnsucht gepaart mit dem Gefühl der wärmenden Liebe.

Ihr Weg würde sie zunächst in die große Stadt der Menschen führen und von dort wollte sie ein Schiff nehmen zu den Gestaden ihrer Heimat und dann von dort weiterreisen in den Hyjal, um dort eine Freundin zu besuchen und für den Zirkel zu arbeiten.

Sie ritt auf Schattenfell und der große schwarze Säbler ließ mit weichen Sprüngen das schimmernde Tor hinter sich. Die rote Erde der verwüsteten Land stob auf und sie zogen eine kleine Staubwolke hinter sich her, als sie durch das Land eilten, immer im Trott des Allianzzuges, dem sie sich angeschlossen hatten.

Stund um Stund ritten sie durch die Ödnis des Landes in Richtung Sümpfe. Das Klima änderte sich und die Beschaffenheit der Erde um sie wechselte langsam und sie spürte es noch bevor die Späher riefen, dass sie sich den Grenzen näherten.

Sie waren lange geritten und so nahm sie dankend das Angebot des Offiziers an, in den sicheren Gefilden der Allianzwacht zu übernachten, um dann am nächsten Tag den Weg nach Sturmwind anzutreten.
Die Nacht verbrachte sie damit den Tieren der Sümpfe zu lauschen und darauf zu warten, dass Schattenfell von seinem nächtlichen Beutezug zurück kehrte.

Sie schlief einige Stunde als der Tag begann und stand auf, als die Nachmittagssonne ihren Zenit überschritten hatte. Nachdem sie gegessen hatte, nahm sie kurz Abschied und machte sich dann mit Schattenfell an ihrer Seite auf den Weg in Richtung Dämmerwald. Sie ging einige Zeit zu Fuß, erfühlte die Erde und lauschte dem Rauschen der Bäume.

Irgendetwas machte sie stutzig und selbst Schattenfell wirkte nervös. Sein Schwanz zuckte hin und her und ein stetiges Grollen kam aus seiner Kehle.
Sie sprach beruhigend auf ihn ein und entschloss sich aufzusitzen. Was hier auch nicht stimmte, es war jetzt nicht ihre Angelegenheit. Sie hatte Ishamshiel versprochen sich nicht in Schwierigkeiten zu begeben oder es zumindest zu versuchen. Mit einem Schmunzeln hatte sie zugestimmt und daran wollte sie sich, so kurz nach seiner Abreise, auch halten.

Der Säbler setzte voran und schon bald änderte sich das Gelände, wurde felsiger und sie erklommen die Passstrasse.
Sie hörte den Wind von alten Zeiten singen und in der Ferne vernahm sie das Rufen von Seelen und Tieren, die andere in ihre Falle locken wollten. Schattenfells Fell zitterte als er den Geruch witterte, den sie erfühlte.
"Oger, mein Guter, das stimmt" sprach sie leise auf ihn ein und beruhigte ihn so.

Schattenfell hasste Oger und sie wusste, dass er nur zu gerne einen zerfleischt hätte. Aber auch hierfür gab es jetzt keinen Grund und keine Zeit. So ritten sie weiter und der Weg führte sie immer weiter den Pass hinauf.

Und dann hörte sie das Rufen eines verwundeten Tieres. Eines Tieres in Not und in Qual. Ihr linkes Ohr zuckte und Schattenfell stellte die Ohren auf und sein Körper spannte sich an.
Yalandriel stieg ab und deutete ihm zu warten.
"Versteck dich und warte auf mich!" sagte sie und blickte ihn eindringlich an.

Der Säbler zuckte unwillig mit dem Schwanz, tat dann aber, was von ihm verlangt wurde.

Yalandriel nahm ihren Stab und folgte dem Rufen des Tieres. Sicherlich hätte sie Schattenfell mitnehmen können, doch wollte sie das verletzte Tier nicht noch mehr ängstigen.

Das Tier, eine Bergziege, befand sich leicht abseits des Weges und war übel zugerichtet. Dem armen Wesen konnte sie nach einer kurzen Untersuchung nur noch die gnadenvolle Erlösung bringen. Sie blickte auf den leblosen Körper der Bergziege und schloss dessen Augen. Als der Schatten über sie fiel, war sie so überrascht, dass sie nicht schnell genug reagieren konnte und dann war da nur noch Schwärze.

Yalandriel öffnet die Augen auf der Hainlichtung und murmelte ein Wort "Schattenfell". Ihre Ohren spitzten sich und ihre Seele rief aus nach dem treuen Gefährten. Sie lauschte eine Weile, ob sie ihn vernehmen würde. Doch Stille.

Nur das Zwitschern der Morgenvögel begann langsam die Umgebung zu füllen. Die Füchsin hatte sie verlassen und war wohl zu den ihren gegangen. Jene, die sie gerettet hatten waren in der Nähe, sie spürte sie. Müde schloss sie die Augen. Sie wollte noch ein paar Stunden schlafen.
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Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
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Titel: Verfasst am: 9. Jan 2018, 18:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nachdem Yalandriel im Stadtquartier der Dalanari ihr Gästequartier bezogen hatte, öffnete sie das Fenster und blickte hinauf in den Sternenhimmel, sie ließ das Fenster geöffnet und genoss die kalte Brise auf der Haut.

Ohne sich zu zudecken legte sie sich auf ihr Lager. Die kalte Luft klärte ein wenig ihren Verstand und ließ sie tief durchatmen. Die Luft war geschwängert von den Gerüchen der Stadt. Satt und träge fühlte es sich an. Selbst hier im Bereich der Kathdrale, konnte sie noch die Gerüche des Kanals wahrnehmen. Das Gewässer welches leicht vor sich hinfloss, das Essen welches in der Luft hin, die Stimmen der unterschiedlichen Fraktionen, die wie Gedankenfetzen die Luft begleiteten. Yalandriel atmete durch und schloss all die störenden Faktoren aus.

Sie konzentrierte sich auf ihren Atem und legte ihre Hände auf ihren Bauch. Dünn war sie, wie ein Sprössling. Ishamshiel wäre zorning, wenn er sie so sehen würde. Nein, Zorn würde es nicht erfassen, was ihr Gefährte empfinden würde. Jene Person, die ihr das angetan hatte, wäre glücklich, wenn es nur Zorn wäre. Doch Ishamshiel wusste nicht, was mit ihr geschehen war ... und das war wohl auch gut so. Er würde es noch früh genug erfahren.

Sie schon auch jene Gedanken beiseite und verweilte nur kurz bei dem geliebten Antlitz ist Gefährten. Ein Lächeln stahl sich in ihr Gesicht. Dann verblasste auch jenes Bild vor ihrem inneren Auge.
Sie tauchte mit ihrem Blick hinein in ihren Körper, floss mit dem Blut und erfühlte so jene Stellen, die Heilung und Unterstützung bedurften. Zwar hatte sie schon Heilung von der Schwester der Dalanri erfahren, doch ihr Zustand war so desolat, das es noch einige Zeit dauern würde, bis sie wieder sie selbst war. Zumindest zu einem großen Teil.

Nachdem sie mit Hilfe der Naturkräfte die Heilung ihres Körpers unterstützt hatte, ließ sie ihren Geist noch ein wenig treiben. Sie musste wissen, ob Schattenfell noch lebte und wo er war. Ihr treuer Säbler, den sie aufgezogen hatte und zu dem sie ein tiefes Band besaß.

Bilderfetzen zogen vor ihrem inneren Auge dahin. Weiche, große Pfoten auf waldigem Grund. Sie roch Worgen und sah welche in der Ferne. Sie hatten nichts mit ihrer Gefangenschaft zu tun. Der Wald war dämmrig. Das Bild wechselte und sie sah einen Fluss. Breit und klar. Sie kannte ihn. Sie hatten ihn passiert als sie vom Dämmerwald nach Sturmwind kamen. Das Bild eines gerissenen Rehes, Blut auf den Pfoten und zuckende Schnurrhaare. Er hatte eine Witterung aufgenommen. Sie sah dichtes Buschwerk und Menschen. Menschen und tote Baumstämme in der Ferne.

Die Bilder verschwammen als die Müdigkeit ihres Körpers die Oberhand gewann und sie in den Schlaf der Heilung zog. Ihr letzter Gedanken galt ihrem Säbler. Es war ein Versprechen ihn zu finden.
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Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
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Beiträge: 639

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Titel: Verfasst am: Gestern, um 18:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Mehrere Tage hatte Yalandriel im Traum gelegen und geschlafen. Sie selbst hatte sich in diese Welt zurückgezogen, während sie sicher und geboren in ihrem Gästequartier bei den Dalanari lag.

Die Wunden an ihrem Körper konnten so besser und schneller heilen. Ihr Schlaf wurde unterbrochen, als ein quälender Schmerz sie aus den Traumlande jagte. Es war nicht ihr Schrei den sie gehört hatte, es war der Schrei der Erde, der ihr durch Mark und Bein ging und jede Faser ihres Seins zum klingen brachte.

Noch leicht benommen taumelte sie zum Fenster und sah, wie Argus verschwand. Der Schmerz jedoch blieb und eine Träne lief ihr über die Wangen.

Ihr Geist zog sie zu der Wunde, die der Welt zugefügt worden war, doch hatte sie versprochen hier zu helfen. Sie wollte jene mit zu Fall bringen, die ihr das angetan hatte und sie musste Schattenfell finden. Im Traum hatte sie ihn gesehen. Sie hatte Wald gesehen und das Geräusch eine Säge, wie Menschen sie nutzen, um getötete Bäume zu zersägen.

Hier irgendwo hielt er sich auf. In der Nähe musste ein See sein und Gebirge. Sie musste ihn finden, bevor es ein Jäger tat.
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