Nachtliga-Forum Nachtliga-Forum
Das Rollenspielforum für die Forscherliga, die Nachtwache und unsere verbundenen Realms
www.Forscherliga-Forum.de
www.Nachtliga-Forum.de
 
 Kalender  FAQFAQ  ImpressumImpressum  SuchenSuchen  MitgliederMitglieder  BenutzergruppenBenutzergruppen  RegistrierenRegistrieren  ProfilProfil  EinstellungenEinstellungen  CharakterCharakter  private Nachrichtenprivate Nachrichten  LoginLogin 

Offenes Training der Schwanengarde (Leuenschein)
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

OOC: Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlichen Turnus wechselnd Leuenschein und Sturmwind

Diesmal: Leuenschein (Bespielt im heulenden Fjord in Westwacht)

Low lvl chars die nicht unbeschadet in die Westwacht kommen bekommen ein Flugtaxi auf B
Beichtgelegenheit bei Abt Aedan of Iona
Ereignis vom 20. Jun 2018, 20:00 bis zum 20. Jun 2018, 22:00
Autor: Aedan Antworten: 0

Licht zum Gruße, Bürger Sturmwinds, Gäste, Zugereiste und Durchreisende,

die Gelegenheit, Euer Gewissen zu erleichtern, die Absolution im Lichte oder Seelsorge zu erhalten, habt Ihr am 20. Tage des sechsten Monats in der Kathedrale.
Von der achten b
Predigt der Obersten Klerikerin
Save the Date
Ereignis vom 22. Jun 2018, 00:00 bis zum 22. Jun 2018, 22:00
Autor: Simanthy Antworten: 0

Beschreibung folgt.
KalenderKalender
So 17 Jun 2018
Mo 18 Jun 2018
Thema Offenes Trainin...
Di 19 Jun 2018
Mi 20 Jun 2018
Thema Beichtgelegenhe...
Do 21 Jun 2018
Fr 22 Jun 2018
Thema Predigt der Obe...
Sa 23 Jun 2018
Heute ist der 18. Jun 2018, 22:53
 Forum-Index » Rollenspiel » Sturmwind und die umliegenden Territorien, Khaz Modan » Fraternitas Lucis
Vom Leben und Wirken in der Bruderschaft
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 25 von 26 [377 Beiträge] Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
Gehe zu Seite: Zurück 1, 2, 3, ..., 23, 24, 25, 26 Weiter
Autor Nachricht
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Mai 2017, 11:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nachdem das Morgentraining beendet, das Frühstück gegessen und er mit seinem Ritter gesprochen hatte, ging Thomas mit ausgreifenden Schritten in Richtung Stadt davon.

Sein Weg führte ihn zu dem Juwelier in der Altstadt, dort stand er eine Weile vor der Auslage am Fenster. Als er den Laden betreten wollte, war jener jedoch verschlossen und erst jetzt sah er das Schild mit den Öffnungszeiten.

Innerlich fluchend schob Thomas die Hände unter den Gürtel und hakte die Daumen ein. Beiläufig grüßte er den Bäckersjungen und blickte ihm kurz nach. Schwingende Röcke forderten kurzzeitig seine Aufmerksamkeit und er war nicht der Einzige, der dem Hüftschwung der drallen Blonden kurze Bewunderung schenkte.

Vor ein paar Jahren noch häte er sich einen Spass daraus gemacht mehr als nur einen Hüftschwung von der holden Weiblichkeit zu sehen. Er schmunzelte etwas als er sich eine andere Person mit so einem Gebahren vorzustellen versuchte. Die Leute schauten ein wenig irritiert als der große , blonde Mann unversehens laut lachte und den Kopf schüttelte.

Licht, wenn er das jemals erleben sollte.
Glucksend ging er wieder davon. Vielleicht war Schmuck doch nicht das richtige Geschenk.

Im Zwergenviertel wurde er dann schließlich fündig und mit einem Bündel unter den Armen trat er den Rückweg an, um unterwegs noch ein paar Mitbringsel zu erstehen.

Zurück auf dem Ordensgelände stellte er seinem Vater die Dose Tabak hing, seinem Ritter den Lieblingspie vom Lieblings-Piehändler, Bruder Andrias bekam eine Zimtschnecke vom neuen Café und Eileen ein Baconsandwich in die Hand gedrückt.

Dann ging er die Person suchen, die ihm den Kopf verdreht hatte, um ihr das Geschenk und das Steakbrötchen zu überbringen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Goodwin
Forscherliga



"Doktor"

<Bruderschaft des Lichts>

Beiträge: 140

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 18. Mai 2017, 14:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Früh am Morgen, die Sonne war noch hinter den Bergen verborgen, trat Doktor Goodwin in das neue Krankenzimmer der Bruderschaft.

Sechs Betten umfasste das Krankenzimmer. Er ging mit ruhigem Schritt von Bett zu Bett und beschaute sich alles. Jedes Krankenbett hatte einen schmalen Nachttisch. Bettpfanne und -flasche waren unter den Betten platziert und sonst war einfaches, aber nicht kratzendes Leinen auf die Bettwäsche gebracht. Ein modernes Waschbecken befand sich an der Seitenwand. So hatten sie immer fließendes Wasser bereit.

Der Kamin sorgte für eine optimale Raumtemperatur und die großen Fenster für helles Licht am Tage. Er zog einen Bettvorhang zur Seite und drappierte ihn richtig. Dann drehte er sich um und überblickte sein Reich.
Er zeigte ein sehr seltenes Lächeln als er so den Raum überblickte, der nach den neuesten, medizinischen Kenntnisse eingerichtet worden war.

Nun konnten bettlägrige Kranke direkt hier behalten werden und man hatte einen zentralen Ort. Das Krankenhaus der Stadt konnte so zumindest auch ein wenig entlastet werden, sollte es denn notwendig sein.

Vom Krankenzimmer ging er ins Ärztezimmer und kontrollierte, ob alle Schränke richtig befüllt worden waren. Zufrieden mit der Arbeit seiner beiden Schüler nickte er.

Der Behandlungsbereich war sauber und alles an medzinischem Besteck war gesäubert und abgekocht. Nun auf einen Einsatz wartend. Schwester Eileen und Bruder Andrias machten sich ganz gut. Der eine hatte natürlich noch einen längeren Weg vor sich, doch beide bewiesen Talent, Ehrgeiz und die notwendige Opferbereitschaft, um einmal gute Ärzte zu werden.

Finneas setzte sich an den Schreibtisch und ging ein paar Listen an Medikamenten durch, die man dringend benötigte. Als die Glocke für die Morgenmesse über das Ordensgelände hallte, war er bereits auf dem Weg in die Stadt, zu seinem ersten Patienten.

Er war noch nie ein großer Kirchgänger gewesen. Schon in Gilneas nicht. Und obwohl er jetzt für einen Lichtorden arbeitete, so hielt er es auch jetzt nicht für unbedingt notwendig seine Zeit damit zu vergeuden in einer Messe zu sitzen, während er anderen helfen konnte. Für Finneas war die Welt seine Kirche. Er brauchte keine Mauern und Predigten, um zu glauben.

Auf dem Ordensgelände wurde es nach der Morgenmesse, wie immer, lauter. Die meisten waren jetzt mehr oder minder wach und wenn sie es noch nicht ganz waren, so tat das morgendliche Ausdauertraining das übrige, um jeden wach zu bekommen.
_________________
*********

Eine gesunde Seele lebt in einem gesunden Körper.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 8. Jun 2017, 11:33 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Im frühen Morgenlicht waberte der Dunst über die noch feuchten Wiesen als man einen Trupp von gut 50 Mann, mehr oder minder lustvoll, vom Ordensgelände weglaufen sah. Das allmorgendliche Ausdauertraining war für die Wachen der Stadt schon nicht mehr ungewöhnlich.

Vom ordenseigenen Trainingsplatz ging es in Richtung Brauhaus, am Fuße des Berges und von dort rechts ab, den Bergpfad hinauf. Der Morgenduft des Bergwaldes grüßte sie und ein paar Eichhörnchen lugten aus den Baumwipfeln auf den Trupp an Menschen, der unter ihnen entlang hastete. Manche schlenderten eher schneller, als dass sie laufen würden. Graue Haare, Leibesfülle oder schlichtweg Unmut ließen das erklären. Der vordere Truppenteil war eher jener der trainierteren. Der Kämpfer und jener, die immer noch den Ehrgeiz in sich spürten oder schlichtweg sich gerne körperlich betätigte.

Ab und an knackten Äste und man hörte Rufen, Lachen oder auch Keuchen, als es etwas steiler wurde. Die Strecke führte sie in Richtung Wasserfälle und von dort ging es am Seeufer entlang in Richtung Stadtmauer, dann scharf rechts an der Menagerie, den Stallungen und der Greifenwiese vorbei, hinauf in Richtung Kapelle und zurück zum Übungsplatz. Dann begann die Runde von vorne. Insgesamt zwei- oder für manche auch dreimal wurde die Runde gelaufen und am Ende der Runden wurde sich auf dem Übungsplatz versammelt und es folgten noch ein paar Kniebeugen und Dehnübungen.

"Heute Nachmittag trifft sich die Kampfeinheit am See! Übungswaffen aus Holz sind mitzubringen und ich bitte um Kleidung, die nass werden kann!" rief Mikael dem Trupp zu und entließ sie dann alle zum Frischmachen und dem anschließenden Frühstück.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 19. Aug 2017, 14:00 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Schäden, verursacht durch Argus, galten inspiziert und ausgebessert zu werden. Das Kloster war in den Ausnahmezustand versetzt worden. Ein Teil des Armenhaus hatte evakuiert werden müssen und das Krankenlager im Orden quoll über. Alle Betten waren belegt und Zelte waren auf der großen Wiese in Richtung Kapelle aufgebaut worden.

Die Fenster, welche zum Teil zerborsten waren durch die enorme Druckwelle galten sobald als möglich repariert zu werden. Doch vorerst hieß es Ruhe bewahren und den Leuten ein Obdach zu bieten, die auf den Klostergrund geflohen waren.
Ebenso galt es Aedan und andere abgänginge Urlauber zu erreichen.

Mikael strich sich durch die Haare und beschaute sich die Lage. Er winkte eine recht staubige und übernächtigte Oderike zu sich.
Leise sprach er mit ihr und deutete auf zwei weitere Brüder im Hintergrund. Die Novizin vor ihm nickte und hörte sich die weiteren Instruktionen an.

Nachdem er beendet hatte, was er ihr aufgetragen hatte blickte er sie nochmals ausführlich an. Er wusste, dass auch er übermüdet und staubig war. Ein Verband am Arm war dreckig und er straffe sich leicht, sein Blick wurde milder.
"Gute Arbeit, Novizin. Und nun geh und schau was du helfen kannst", mit den Worten ließ er sie wegtreten. Er hörte seinen Namen rufen und humpelte über den Hof in Richtung Haupthaus.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 10. Nov 2017, 15:14 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Patrick beendete sein Frühstück und wischte sich den Bart sauber. Er war ausgeruht und gesättigt. Die Weiterreise konnte beginnen. Er erhob sich und ging zu der Gastwirtin des Starkbierlagers.
"Habt Dank für Speis und Trank und das bequeme Nachtlager. Wieviel macht das für mich und den Herren?" fragte er und nickte zu Bordo Klopf, der noch über seinem Frühstück saß und es sich einverleibte.
Die Gastwirtin nannte ihm den Preis für den gestrigten Verzehr und das Zimmer, welches er sich mit dem anderen Mann geteilt hatte.

Ohne eine Miene zu verziehen bezahlte Patrick die Zeche für sich und die Übernachtung. Wie versprochen lud er den Soldaten zu der Übernachtung ein.
Patrick ging zum Holztisch zurück, schulterte den Reisesack und nahm die Zweihandaxt auf.
"Also dann mach es gut, Bordo. Wir sehen uns in der Stadt und noch viel Spass im Urlaub", meinte er und zwinkerte dem anderen zu.

Nach dem Austausch einiger Floskeln ging Patrick hinaus zum Stall des Gasthofs.
Seine Stute war gut versorgt worden und bereits gesattelt und aufgezäumt. Er gab dem Stallburschen ein entsprechendes Geld dafür und band seinen Sack hinter dem Sattel fest.

Nachdem er gehört hatte, dass der Pass noch frei war hatte er sich gegen einen Flug nach Eisenschmiede entschieden und dafür den Rest der Strecke mit der Stute zu reisen, die ihm in Arathi gegeben wurde.
Audra, was 'edle Stärke' bedeutete wurde am Zügel nach draussen geführt.

Patrick schwang sich in den Sattel und ordnete seinen Umhang richtig, bevor er sich die Handschuhe anzog und dann die Zügel ergriff. Er schnalzte Audra zu und lenkte sie mit leichtem Schenkeldruck auf die Straße.

"So meine Hübsche", sagte er in tiefem Arathi. "Heute wollen wir es nach Eisenschmiede schaffen."
Als wüsste die Stute, dass der Weg noch ein weiter war, trabte sie gemütlich an.

Zwar war der Weg frei jedoch der Aufstieg den Bergpass hinauf beschwerlich. Als der Schnee sie begrüßte zog Patrick den Schal über Mund und Nase und die Kapuze tiefer in die Stirn.

Der Weg nach Eisenschmiede war noch lang und insgeheim fluchte Patrick innerlich darüber, dass die Reise so lange war und er das Pech gehabt hatte, dass weder ein Magier noch ein Greif zur Verfügung gestanden hatten, als er die Nachricht bekam, auf die er so lange Monate gewartet hatte.

Andrias war zurück. Das Glück war ihm soweit hold, dass er von der Front eine Beurlaubigung bekam und er den Rücktritt zum Orden antreten konnte sobald er die Nachricht in der Hand hatte.

Jetzt galt es nur noch heil in Sturmwind anzukommen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 14. Nov 2017, 23:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Vier Tage hatte Patrick gebraucht, um die Tore Eisenschmiedes zu sehen und endlich anzukommen. Vier Tage in denen er sich mehrfach gescholten und verflucht hatte nicht einfach ein paar Tage Geduld bewiesen zu haben, um auf den elendigen Magier zu warten, der ihn hätte binnen von kürzester Zeit nach Sturmwind porten können.

Aber nein. Nein, er hatte natürlich nicht warten können.

Wer hätte auch ahnen können, dass ihm von Thelsamar man an nur noch die Scheiße am Stiefel geklebt hatte.

Es begann mit einem Aufstieg über den Südpass, der erst gut anfing ...bis mitten im Bergtunnel ein Draenei mit einem toten Elekk den Weg blockierte. Mehrere Gebirgsjäger waren bereits zu Gange über den Verbleib des verendeten Tieres zu reden, während andere versuchten mit dem bitterlich weinenden Draenei zu reden.
Jener war natürlich nicht in der Lage irgendetwas zu entscheiden und so ging das Gespräch einige Zeit, bis man endlich eine Lösung gefunden hatte.

Das Tier musste weg. Der Draenei ließ sich mit ein paar Trostkrügen Met soweit beruhigen, dass ihn eine Gruppe Gebirgsjäger aus dem Tunnel bugsieren konnten, während der andere Trupp das Tier zerlegte. Patrick hatte erst bei dem Drame zugesehen und wurde dann dazu gebeten mal Hand mit an zu legen.

Es dauerte mehrere Stunden, bis die Passstrasse wieder soweit frei war, dass man hindurch konnte.

Als er mit seiner Stute endlich den Pass erreicht hatte, war es bereits dunkel geworden und die kalte Luft biss unfreundlich an der Haut. Er hatte Glück und konnte im Sttützpunkt am Pass die Nacht verbringen.

Nach ein paar angeregten Unterhaltungen mit Zwergenbier und etwas zu essen, legte sich Patrick irgendwann schlafen, um am nächsten Morgen wieder früh weiter zu reiten. Gesagt - getan.

Er war gut voran gekommen, wenn auch etwas langsamer, da es nach etwas Schneefall in der Nacht etwas beschwerlich war voran zu kommen. Doch als die Verwehungen hinter ihnen lagen, ging es gut voran ... bis er schon von Weitem etwas neben der Straße sah. Je näher er kam, desto ersichtlicher wurde es, dass es ein teils umgekippter Wagen war. Ein Rad lag daneben und einige Zwerge standen darum herum. Das Unglück schien gerade erst passiert gewesen zu sein.

Da Patrick ein hilfsbereiters Mensch war, bot er natürlich seine Hilfe an und gemeinsam schafften sie es, nach gut zweieinhalb Stunden, den Wagen wieder auf die Strasse zu bugsieren. Zum Dank wurde Patrick eingeladen, die Nacht bei den Zwergen zu verbringen und angesicht der Tatsache, dass es bald dunkel werden würde, nahm Patrick dann auch das Angebot an.

Am nächsten Tag ging sein Ritt weiter. Er ließ den Steinbruch zur Linken liegen und ritt weiter, bis die Stute plötzlich zu lahmen begann. Nach einer kurzen Überprüfung stellte er fest, dass der Knöchel leicht geschwollen war und sie sich einen Stein eingetreten hatte. Das Fluchen war dem eines Arathor mehr als würdig, als er die Stute am Zügel weiter führte und somit natürlich um einiges langsamer voran kam.

Als die Dunkelheit hereinbrach erreichte er ein kleines Gehöft. Dem Licht sei Dank wurde er dort freundlich aufgenommen und die Stute versorgt. Mit Audra würde er jedoch nicht weiterreisen können - so die Hiobsbotschaft am nächsten Morgen. Sie verblieben so, dass die Stute hier verweilen sollte bis er sie wieder abholen würde. So leistete er eine Anzahlung für die Verpflegung und Pflege der Stute und machte sich murrend auf den Weg nach Eisenschmiede ... mit einem Mietwidder.

Jetzt am vierten Tage nach seiner Abreise in Thelsamar kam er endlich in der Stadt im Berge an. Er gab seinen Mietwidder ab und machte sich auf in Richtung Tiefenbahn. Natürlich war die letzte Bahn für heute vor ein paar Minuten abgefahren. Die erste Bahn würde gegen 4.30 am nächsten Morgen wieder nach Sturmwind fahren.

Patrick kaufte sich ein Ticket und beschloss sich eine Nacht in einem Gasthaus zu gönnen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 12. Dez 2017, 18:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Winterhauchfestlichkeiten waren mit den vorwinterhauchlichen Aktivitäten im vollem Gange. Pünktlich zum ersten Sonntag im Winterhauchmonat waren alle Türen mit Winterhauchkränzen geschmückt und die Tanne neben der Klosterkapelle mit Äpfeln, Nüssen und Ringen, die mit Vogelfutter gefüllt waren, behangen worden.

Wie jedes Jahr war der Klostergrund feierlich geschmückt. Bänder und Kerzen, Winterhauchkränze an Türen und Fenstern und Holzschnitzereien aus der Zwergenstadt, tauchte alles in festliches Kleid.

Aber nicht nur auf Ordensgrund merkte man, dass Winterhauch mit immer größeren Schritten heran rückte. Auch vor dem Armenhaus standen zwei kleinere Bäume in Töpfen und auch jene waren mit Schleifen, Äpfel und Nüssen geschmückt worden. Äpfel, Nüsse und einige Schleifen fehlten bereits am nächsten Tag. Dafür hatten ein paar Kinder und junge Damen hübsche Schleifen in den Haaren.

Licht gab es eben auf unterschiedliche Art und Weise.

Wie jedes Jahr um diese Zeit war auch jetzt wieder der Großputz im Armenhaus angesagt. Bettenlager wurden entsorgt und etwaiges Ungeziefer gleich mit. Neue Matratzen, mit wohlig duftendem Stroh gefüllt, wurden gebracht und die Räumlichenkeiten von jeglichem Dreck befreit. Hand in Hand mit den Einwohnern wurde gearbeitet und so kamen sie, wie jedes Jahr, schnell voran.

Und so erstrahlte auch das Armenhaus am Kanal bald in vorwinterhauchlichem Glanze. Frischer Reisig brachte einen guten Duft in das Haus und die monatliche Lieferung von neuer Seife tat ihr übriges bei den Bewohnern.

Etliche konnte vermittelt werden und hatten Arbeit gefunden, doch sobald ein Platz frei wurde, kamen neue Notdürftige dazu. Etwas das leider nie ein Ende fand.

Mikael schloß seinen Bericht mit seiner Unterschrift und blickte aus dem Fenster.

Auf dem Hof spielten die Kinder von Bruder Jonathan und Mutter Irena. Sie lachten und freuten sich mächtig an der kleinen Eisfläche, die Bruder Wulfric ihnen gezaubert hatte. Er schmunzelte, denn es waren nicht nur die Kinder, die sich daran erfreuten. Auch einige Brüder und Schwestern schlitterten jauchzend über das spiegelnde Eis.

Hinter all der Freude mischte sich auch die Sorge, um jene Brüder, die derzeit fernab des Ordens weilten. Manche wirkten auf Argus, andere in Nordend oder im nördlichen Teil des Östlichen Königsreiches. Er blickte auf den Stapel der Akten, jener die auf Mission waren.

Ein Klopfen an der Türe rieß ihn aus den Gedanken.
"Herein", sagte er laut und deutlich. Der Schopf von Bruder Jean schob sich durch den Türspalt.
"Der Karren nach Dunkelhain wäre soweit", meinte eben jener Bruder und Mikael erhob sich.
"Danke, Bruder. Ich komme" sagte er, nahm den fellgefütterten Wollumhang vom Haken und folgte dem Bruder nach draussen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rose O'Finnigan
Forscherliga



"Lady"
Rittmeisterin
<Bruderschaft des Lichts>

Beiträge: 264

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Dez 2017, 15:55 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Wind war beißend kalt und das war auch gut so. Jedoch war ihr Gesicht durch Tuch und Flugbrille soweit geschützt, dass sie keinerlei Erfrierungen erleiden würde. Dick in Felle gehüllt genoss Roselyn einfach nur den Flug auf ihrer Greifendame Goldie.

Sie hatte etwas Abstand gebraucht. Nicht vom Orden und ihren Brüdern und Schwestern, sondern einfach von der schweren Gedanken, die sie mit sich schleppte, seit Tjarden auf diesen verdammten Planeten gegangen war, der dort am Firmament hing.
Sie vermisste ihn unglaublich und das wiederum machte ihr schlechte Laune, denn sie konnte nicht einfach so zu ihm. Nicht, dass das etwas Neues geween wäre, aber das dort oben war eben kein Spaziergang.

Cassi war schon nicht wiedergekehrt und jetzt war er weg und Andrias und und und. Sie hoffte natürlich für alle, dass sie heil wiederkehrten, doch niemand war so in ihrem Herzen, wie Tjarden. Und eben jene Gedanken versuchte sie loszulassen. Vorallem nachdem sie dazu geführt hatten, dass sie die Nacht zuvor Oderike was vermöbelt hatte. Welch eine Genugtuung das dennoch gewesen war. All der aufgestaute Frust und die Emotionen, die sie wegen ihr seit Monaten schon rumgetragen hatte, konnten endlich ein Ventil finden. Das anschließende Trinken und Reden hatte auch gut getan.

Bedachte sie es richtig und nicht mit hitzigem O'Finnigan Gemüt, war die Schwester doch ganz in Ordnung. Etwas seltsam ab und an, aber in Ordnung.

Goldie ging in den Sinkflug und Roselyn schenkte die Aufmerksam wieder ihrer Umgebung. Unter ihnen lag die schneebedeckte Landschaft von Dun Morogh. Glitzernd funkelte der Schnee wie Edelsteine. Sie steuerte die Greifendame zu dem Platz an dem sie hoffte Silberblatt zu finden.

Als Goldie im weißen Tiefschnee landete stob das kalte Weiß auseinander und bedeckte Rose mit einer Schicht Puderschnee. Die Greifendame stieß einen freudigen Laut aus und Roselyn tätschelt sie am Hals.
"Ja, das macht dir Freude", sagte sie gedämpft unter dem Stoff des Gesichtsschutzes. Sie zog ihn etwas herunter und blickte sich um.

"Perfekt. Gleich mehrere Büsche."
Ohne Mühe machte sie die Schneeschuhe vom Sattel und band sie sich an, dann griff sie zu Sichel und Sack und stapfte über den Schnee zu den Büschen.

Vorerst waren die schweren Gedanken in den Hintergrund gerückt. Nun galt ihre Aufmerksamkeit den Pflanzen und ihrer Beschaffenheit.

Nach der Ernte des Silberblatts, flogen sie weiter, um noch ein paar Schneepflanzen zu ergattern. Etliche Stunden später und reich an Ausbeute, beschloss Roselyn es für heute gut sein zu lassen.
_________________
Ein Pferd, ein Pferd ... mein Königreich für ein Pferd!
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 26. Jan 2018, 15:39 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Hallooooooooohoooo? Macht mir mal wer die Türe auf, bitte?" rief Thomas und wartete. Seine Arme waren beladen, von der Lieferung, die er für seinen Ritter abgeholt hatte. Er wusste es waren Kleidungsstücke in den Säcken ... aber er hatte auf dem Weg von der Stadt hier her die Vermutung bekommen, dass sich darin entweder ein Gnom versteckt hatte, oder aber ausversehen Backsteine in die Säcke gekommen waren. Zumindest wurden die Armmuskeln immer mehr beansprucht je weter er sie trug.

Von innen erklangen Schritte und Bruder Hengfist öffnete die schweren Pfortentüre so schwungvoll als wäre sie aus Pappe.
"Licht mit dir Bruder. Das scheint schwer zu sein, komm lass mich dir helfen!" brummte der vollbärtige Schrank eines Bruders und nahm Thomas zwei der drei Säcke ab.
"Na so etwas? Die sind ja ganz leicht!" sagte er und lachte erstaunt.
"Ha! DAS mein Guter dachte ich am Anfang auch. Aber wenn du sie quer durch die Stadt tragen musst und dabei noch Fuhrwerken, Händlern und vertrottelten Besuchern ausweichen musst, dann, ja dann denkst du irgendwann ganz anders!" sagte Thomas. Jedoch musste auch er bereits wieder ein wenig grinsen.

Bruder Hengfist lachte leise. Was ein wenig klang als würde im Gebirge eine kleine Steinlawine losgehen.
"Ich schätze das sind die Kleider fürs Waisenhaus, die Bruder Piers geordert hatte?"
"Gut geschätzt. Sie müssen hoch zu seinen Räumen, er will sie erst sichten, bevor er sie weiter leitet."

Beide Brüder stapften in die oberen Räumlichkeiten und als sie vor der Türe von Bruder Piers und Edward angekommen waren, stellte Thomas seinen Sack mit Kleidern ab, strich sich das Wams richtig und klopfte.

Von drinnen hörte man ein Rumpeln und ein dezentes Fluchen, dann wurde kurze Zeit später die Türe einen Spalt aufgemacht und Prior Edward schob seinen Kopf hindurch.
"Hm?" fragte er, erkannte dann die beiden Brüder, lächelte und öffnete die Türe weit.

Thomas sah im Hintergrund einige Landkarten auf dem Boden ausgebreitet liegen und Bruder Piers kniete auf dem Boden und schien eingehend eine zu studieren.
"Ah, die Säcke sehen prall aus!" rief Edward erfreut aus und strahlte. Von Toms rechter Seite kam ein amüsiertes Brummen und der Vollbart von Bruder Hengfist wackelte dezent.

Toms Mundwinkel zuckten leicht und erst als Bruder Piers aus dem Hintergrund auch noch gluckste, seufzte Edward und verdrehte leicht die Augen.
"Ihr immer ... Licht noch eins" sagte er amüsiert genervt mit einem Kopfschütteln und winkte die Beiden in eine Ecke des Zimmers.

"Stellt sie dort hin!" sagte er.
Gesagt, getan. Die Säcke wurden an die Wand gelehnt und Bruder Hengfist verabschiedete sich mit einem "man sieht sich".

Thomas schaute zu seinem Ritter und fragte höflich "ist sonst noch etwas Sir?"
"Nein, Thomas. Du kannst deinen anderen Aufgaben nach kommen."
Thomas nickte und zwinkerte Edward dann zu.
"Bis später".
"Tada" sagte Ned und schloß die Türe hinter dem Knappen.

Edward drehte sich langsam zu Piers um und schaute ihn an.
"So, wo waren wir stehen geblieben?"
Piers grinste und deutete auf die Landkarte.
"Genau hier. Genau hier"

Thomas war derweil nach unten gegangen und blieb vor den Postfächern stehen, als sein routinemäßiger Blick in sein Fach ihn stutzen ließ. Da lag ja was für ihn drinnen.

Er lächelte als er vermutete, dass es vielleicht einer von Oderikes kleinen Briefen war, die sie sich ab und an hin und her schrieben. Sein Lächeln ging in ein Stirnrunzeln über und dann schmunzelte er.

Sir genannt zu werden war ja schon ein wenig schmeichelhaft. Nun, er wollte dem Burschen mal Bescheid geben.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 28. Jan 2018, 13:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Wie eigentlich jeden Sonntag ging Thomas auf den Friedhof. Sein Weg führte ihn zielstrebig zu einem Doppelgrab. Er säuberte das Grab von kleinen Ästen und Blättern und rückte das Wintergesteck richtig. Dann tauschte er das Grablicht durch ein neues aus und zündete die Kerze an.

In diesem Jahr wäre seine Tochter 13 geworden. Wie die Zeit verging. Manches Mal kam es ihm vor wie gestern und dann wiederum wirkte alles so weit fort.
Gestern hatte er an sie denken müssen, als er dem jungen Aiden Wells gegenüber gesessen hatte. Der Junge hatte nichts mehr und lebte nun im Waisenhaus. Ein patenter junger Bursche. Etwas schüchtern, aber wem konnte man es verdenken. Seine Augen jedoch wirkten wach und offen. Etwas unsicher vielleicht, aber auch das würde sich geben. Da war er sich fast sicher.
Groß würde er sicherlich werden. Wie groß seine Tochter jetzt vielleicht wäre?

Lizzy war nicht gerade groß gewesen. Gut, sie war noch jung gewesen, so wie er eben auch. Und mit 16 oder 17 hatte er noch lange nicht die Größe erreicht, die er jetzt hatte. Vielleicht wäre auch Lizzy noch ein wenig gewachsen. Wer wusste das schon. Irgendwie sah er seine Tochter immer mit blonden Locken vor sich. Das hübsche Gesicht ihrer Mutter und seine Augen.

Er schob die Hände in seine Manteltasche und seine Fingerspitzen berührten das Schreiben, welches Oderike ihm hingelegt hatte. Ein Lächeln zeigte sich auf seinen Lippen. Sie war wahrlich die faszinierendste Frau, die er je kennengelernt hatte. Und er hatte einige kennengelernt. Er nahm eine Hand aus der Tasche und strich über den kalten Stein.

"Bis zum nächsten Mal", sagte er leise und ging dann wieder den Weg zurück. Statt gleich zum Ordensgrund zurück zu gehen, wählte er den Weg über die Löwenruh und entschloss sich für einen kleinen Sonntagsbummel durch die Stadt.

Später würde er Abt Aedan aufsuchen und ihm von dem gestrigen Gespräch und seinem Ausgang berichten.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Wulfric Winterspring
Forscherliga



"Magus"

<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 118

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 26. Feb 2018, 13:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

"Etwas schneller wenn ich BITTEN darf" schallte die Stimme von Wulfric über den Trainingsplatz der Bruderschaft. Es war knacke kalt am frühen Morgen und der Frost hatte das Grün rutschig gemacht. Atemwölkchen hingen vor den teils roten Gesichtern der Brüder und Schwestern, die er am heutigen Morgen trainierte.

Da seine Stimmung seit Tagen unterirdisch war, mal abgesehen von den netten paar Stunden in Tyrs Hand gestern, hatte die Bruderschaft so richtig was vom Training.

"KNIE zu den ELLENBOGEN und die sind NICHT am Bauchnabel, Schwester!" brüllte er über den Platz.

Er schüttelte den Kopf und pfiff in seine Pfeife. Der Pfiff hallte von der Gebirgswand zurück und ließ einige zucken.
"Und jetzt noch eine LETZTE Runde über den Hindernissparcours! Und STÖHNEN hilft gar nichts!"

Wenn Blicke töten könnten, so hätte er heute Morgen wohl jetzt seinen Tod gefunden. Aber Training war Training und sie waren hier ja schließlich kein Weichei-Verein!

"Sind wir hier beim EIER SCHAUKELN, Bruder? RUNTER und kriechen und es ist mir egal, ob der Boden kalt ist!" Der angesproche Bruder ließ sich reflexartig auf die Knie fallen und presste sich auf den Boden und kroch unter dem Hinderniss hindurch.

Wulfric ließ seine Augen über die Truppe schweifen.

Aedan war gut in Form, das stand ausser Frage und auch die anderen Kommandanten ließen keine Schwäche aufkommen und hatten bereits den Parcours absolviert. Genauso wie etliche der im Training stehenden Kämpfer des Ordens.

Wulfric nickte und sein Blick hing auf der rotgesichtigen Schwester Frigga. Er legt die Hände auf den Rücken. Die kleine, stämmige Schwester, die oftmals mehr an eine Zwergin erinnerte als an einen Menschen, schnaufte und schwitzte aber presste verbissen den Mund zusammen. So platt gedrückt wie möglich schob sie sich unter den Hindernissen hindurch und hopste dann mehr oder minder geglückt über die kleineren Balken. Sie wählte die niedrigeren Hangelstreben und hangelte sich eisern und verbissen über den gefrorenen Matsch.

Sie kam als Letzte ins Ziel und keuchte stark. Wulfric musterte sie und lächelte dann als er auf sie zeigte,

"Und das meine Brüder und Schwestern nenne ich WILLEN! Schwester Frigga darf als nächstes das Training leiten!"

Die rothaarige und gerade rotgesichtige kleine Person wurde noch einen Tick röter im Gesicht, dafür schien sie prompt um ein paar Zentimeter zu wachsen.

"GUT! WEGTRETEN! GUT GEMACHT!" rief Wulfric und folgte der Horde in Richtung Wohnhäuser.
_________________
"Blicke hinter die Realität, um zu erkennen was real ist"
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 7. März 2018, 12:50 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als Patrick um kurz vor Mitternacht die Leiter nahm, die am Haupthaus an der Mauer lehnte und nach oben stieg, war seine Laune entsprechend geladen und bedrückt zur gleichen Zeit.

Eingehüllt in einen viel zu großen Mantel, den er sich einfach im Pförtnerraum genommen hatte und der wohl eher Bruder Hengfist gehörte, kam er auf dem Dach an und schaute sich um.

Der Worgen saß gelangweilt am hinteren Ende des Daches und Tion blickte leicht erstaunt auf den neuen Gast. Ein Blick in Patricks Gesicht zeigte ihm jedoch, dass statt einer dummen Bemerkung wohl nur ein Nicken und keine Worte angebracht waren.

Patrick brummte und setzte sich an die Steine des Kamins. Der Rücken wurde ihm leicht gewärmt und er starrte in die Nacht. Alles Mögliche und Nichts ging ihm durch den Kopf. Das Gespräch mit Andrias und das Gefühl, dass er einfach nicht weiter wußte.

Er warf ein Stück Holz vom Dach und über die Wiese und brummte. So saß er da, bis der Morgen graute und Tion ihm leicht auf die Schulter tippte. Patrick war im Sitzen irgendwann eingeschlafen, gewärmt durch den Kamin und den gut gefütterten Übergrößenmantel von Bruder Hengfist.
"Messe ist gleich", sagte Tion nur und nickte Patrick zu.
Jener bedankte sich mit einem Nicken und Brummen und rappelte sich auf.

Als er in das Zimmer trat, um sich entsprechend umzukleiden, war Andrias bereits weg. Wie er auch nicht anders erwartet hatte.

Er setzte sich kurz an den Schreibtisch und schrieb eine Notiz, die er seinem Beichtvater ins Fach legen wollte.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 10. März 2018, 17:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am frühen Morgen fand Thomas das Geschenk, welches Oderike ihm an die Tür gehängt hatte. Er lächelt breit und stellte den Pinguin zu dem anderen Steintier, welches sie ihm gemacht hatte.

Leicht schüttelte er den Kopf, obwohl das Grinsen nicht aus seinem Gesicht wich. So typisch für sie. Sicherlich hatte sie wieder kaum geschlafen, dachte er bei sich und zog die Türe hinter sich leise zu. Just in dem Moment trat Patrick aus dem Zimmer und nickte Tom zu.

"Bist aber schon früh raus?" sagte Tom, als er zu Patrick aufschloss.
"Jo. Bruder Trystan scheint die Nase was zu zu haben. Zumindest schnarcht er für zehn", brummte er als er die Treppe runter ging.

Tom tätschelte Patrick auf die Schulter.
"Wird schon, Rick. Wirst schon sehen" meinte der große Blonde. Patrick brummte wieder nur und stapfte weiter.
"Musst du zu den Kühen?" fragte Patrick und schaute zu Tom hoch.
"Nein, ich hab versprochen beim Abfüllen der Fässer für heute Abend zu helfen."
"Hm. Also wenn ihr noch Hilfe braucht, dann mach ich mit", kam es von Patrick.
"Klar, bestimmt."

So füllten sie Bier in viele kleine Tischfässer und beförderten sie zur Seite. Ebenso wurden etliche Holzkisten mit Flaschen an die Treppe gestellt, um sie später hoch tragen zu können.

Der Tag im Orden war ausgefüllt mit Aufräumarbeiten und Vorbereitungen für den Abend. In der Küche lief die Produktion an Platten voller Köstlichkeiten auf Hochtouren. Damit die große Halle rechtzeitig für die erwarteten Gäste eingedeckt werden konnte, wurde nach dem gemeinsamen Mittagsmahl die Halle für alle weiteren gesperrt.

Wer nicht bei dem Abend teilnehmen würde, der bekam in den beiden anderen Häusern die Möglichkeit dort in den Aufenthaltsräumen oder auf den Zimmern zu essen.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 11. März 2018, 12:45 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nachdem am Morgen nach dem Abend mit Klosterspezialitäten, das Chaos von allen Ordensmitgliedern beseitigt worden war und die Reste an das Armenhaus und einige bedürftige Einzelhaushalte verteilt worden waren, kehrte der Alltag zurück ins Kloster.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Rashmikael Morgenbringer
Forscherliga



"Lord"
Lichtbringer/Kommandant
<Fraternitas Lucis>

Beiträge: 638

[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 20. März 2018, 18:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als es leise an die Tür klopfte, blinzelte Thomas im Dämmerschlaf und als die Türe aufging und ein Schatten ins Zimmer huschte, schlug er die Augen auf.
Schon wollte er aufspringen, denn wenn Nachts wer in sein Zimmer kam, so konnte es nur bedeuten, dass etwas geschehen war.

Die Hand an der Decke, wollte er sie aufschlagen ... als er die Silhouette erkannte. Er stopfte die Decke um sich, um seine Nacktheit ja zu bedecken und richtete sich was auf.

Da stand sie nun, sein Kater zu ihren Füssen, ohne Schuhe und wartete. Er hörte ihren Atem in den Dunkelheit und er wusste, dass es sie einiges gekostet hatte, zu ihm zu kommen.

"Dreh dich kurz um, bitte" brummte er und angelte nach seiner Stoffhose, die vor dem Bett, achtlos auf dem Boden lag. Er sah, dass sie brummend seinen Worten folgte und zog eilig die Hose unter die Decke, um sie sich dort über zu streifen.

"Gut", meinte er und rückte an die Wand.
Als hätten beide darauf gewartet, hopste erst der Kater auf seine Füße und dann setzte sich Oderike auf die Bettkante.
Er lächelte und legte den Arm raus, wo sie sich einkuschelte. Sein Herz schlug gegen die Brust, als würde es die Knochen zerschmettern wollen. So zumindest fühlte es sich für ihn an.

So hielt er sie, bis ihr Atem nach einer Weile ganz ruhig und gleichmäßig ging und an seinen Füßen der Kater grunzte und schnarchte. Tom lächelte in die Dunkelheit des Zimmers und blieb noch länger so liegen, bis auch ihm irgendwann die Augen zu fielen. Jedoch war sein Schlaf nicht tief und fest, denn bei jeder ihrer Bewegungen öffnete er die Augen leicht.

Noch vor einigenr Zeit hätte er diese Situation schamlos ausgenutzt ... aber bei ihr war alles anders. Er würde warten, wie es sich gehörte.
Nach oben
Benutzer-Profile anzeigen Private Nachricht senden
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Seite 25 von 26 [377 Beiträge] Gehe zu Seite: Zurück 1, 2, 3, ..., 23, 24, 25, 26 Weiter
Das Thema als ungelesen markieren ::  Vorheriges Thema anzeigen :: Nächstes Thema anzeigen
 Forum-Index » Rollenspiel » Sturmwind und die umliegenden Territorien, Khaz Modan » Fraternitas Lucis
Gehe zu:  

Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst keine Kalendereinträge in diesem Forum erstellen.


Powered by phpBB © 2001, 2002 phpBB Group
Powered by CBACK RPG Tools
Deutsche Übersetzung von phpBB.de


World of Warcraft™ and Blizzard Entertainment® are all trademarks or registered trademarks of Blizzard Entertainment in the United States and/or other countries.
These terms and some related materials, logos, and images are copyright © Blizzard Entertainment.
This site is in no way associated with Blizzard Entertainment®.