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[RPevent] Das Große Winterhauchfest in Wintersping
Die nennenswerte Neudefinition von formidabelster Feiertagsfreude
Ereignis vom Gestern, um 20:00 bis zum Gestern, um 23:59
Autor: Gonto Antworten: 1

[i]Von den verwickelten Gassen der Unterstadt über
die schummrigen, rauchgeschwängerten Hafenspelunken
des Bligewaterhafen bis hin zu zu den geschwungen Hügeln
Mulgores ,als auch den Hütten Sen'jins , so mag dieser Tage ,
auf großflächigen, bun
Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
Autor: Alynia Antworten: 0

Offenes Training für alle:

Im 2-wöchentlichen Turnus wechselnd Leuenschein und Sturmwind

Diesmal: Sturmwind
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Ein Söldnerleben
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Konogar Luchszam
Forscherliga




Wuff!
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 29. Jul 2017, 13:52 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Tam, Tam! Was lag da heute früh für ein Geruch in der Luft? Von gebratenen Schinken, Spinat und Ei? Heißer Milch, Tee und anderen Leckereien? Es scheint genau das zu sein, was Kono Vergi versprochen hatte in der Früh zuzubereiten, nachdem die zwei in Sturmwind angekommen sind und noch ein kurzer Austausch vor der Bettruhe stattfand.

Es war überraschend still in der Hütte und Vergi hatte es auch erklärt: Viele waren beim Training, wieder andere auswärts unterwegs. Die Verlassenen würden wohl wieder Stunk machen - ohje. Doch zurück zum frühen Morgen:

Der Pelzträger der sein Studium in Eisenschmiede bald zu einem Abschluss führte, hatte sich schon sehr früh in Richtung Zwergenstadt begeben. So blieb ein leerer, aufgeräumter Platz zurück und alle weiteren waren bereits gedeckt. Das Essen stand griffbereit und war, so es der Haushalt hergab, geschützt um nicht zu schnell auszukühlen. Manch einer in der Hütte, so wurde gemunkelt, sei ein Langschläfer. Ob es Zeit wurde für Wecker zu sorgen? Die Gnome in der Zwergenstadt hätten soetwas bestimmt zum Verkauf und es wäre eine Abwechslung zu all dem Grün, welches Kono die Tage rangeschafft hatte und sich darum kümmert. "Du und dein grüner Daumen..." schwirrte ihm noch der Satz von Vergi am Abend im pelzigen Kopf. Hatte er wirklich einen Grünen Daumen oder vielmehr eine Grüne Kralle wie der Baron? Vermutlich nicht. Er hielt sich nur an der mündlichen Anleitung, die ihm gegeben wurde als er all das Grün gekauft hatte.

Einige Pflanzen sind leider auch eingegangen, waren sie das Klima in der Hütte nicht gewohnt oder jemand hatte doch vergessen, sich intensiv um sie zu kümmern. Die Zeit wird zeigen, was von all den Kästen und Töpfen mit wachsendem Grün am Ende überbleibt und was davon beim nächsten Training als Weitwurfgeschoss dienlich sein würde.
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“Wo die Mitglieder der bürgerl. Gesellschaft notwendigerweise zueinander in Beziehung treten, ist der dadurch entstehende Zusammenhang zunächst lediglich ein *Mittel* zur Beförderung der je individuellen Zwecke” - Prof. Jaeggi & Prof. Celikates
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Thomaria Syssos
Die Nachtwache



"aufblühender Schmetterling"
Sekretärin
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 11. Aug 2017, 00:15 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Seufzend sah sie sich im kleinen Zimmer um. Nun war sie wieder hier, in Vergis Haus wo sie früher schon gewohnt hatte. Ihr altes Zimmer gab es immer noch und es hatte sich kaum bis eigentlich garnicht verändert. Sie stellte ihren Koffer in die Ecke, das würde sie morgen ausräumen, dazu hatte sie keine Lust mehr. Sie lächelte plötzlich, endlich wieder daheim.


OOC:
Da ich leider den Kontakt zu Timothy verloren habe und ich ihn auf keinem Weg erreiche wünsche ich ihm alles gute auf diesem Weg, sehe Tho und Tim aber getrennt Smile
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Manchmal läuft das ganze Leben auf eine einzige wahnwitzige Entscheidung hinaus... Ob wir sie bereuen werden können wir nur herausfinden in dem wir den Mut erweisen und sie überhaupt treffen...
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Konogar Luchszam
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Wuff!
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 11. Aug 2017, 05:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am Morgen darauf fand Tho mit ziemlicher Sicherheit eine helfende Pranke und ein Frühstück zum stärken nach der beschwerlichen Reise und Nacht vor. Selbstverständlich wurde der Tisch reich gedeckt um alle Bewohner des Hauses versorgen zu können. Nur Käse blieb aus. Der musste neu gekauft werden im Verlaufe des Tages und so kam es, das sich Kono bereits einen Flechtenkorb bereitstellte um später kurz einen Einkauf durch die Stadt zu erledigen. Vielleicht kam jemand mit um ihn zu erinnern, was noch gebraucht werden würde.
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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 19. Aug 2017, 00:52 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Nach dem anfänglichen Chaos und manch Unruhe, kehrte doch wieder die Ruhe zurück. Auch dank Vergi's beruhigender Worte.

So wurden zu aller erst manch Schaden am Haus repariert, soweit das Material reichen würde und an anderer Stelle eine Art "Einkaufliste" aufgesetzt für neues Material. Irgendwo auf einem Tisch im Haus fand sich ein Pergament mit einer Zeichnung eines Schiffes drauf samt Maße. Den Zahlen nach konnte man Rückschlüsse ziehen, das hier entweder ein seetaugliches Miniaturboot geplant war im "Stil von Piraten" oder aber ein Boot was für etwas ganz anderes gedacht war. Wer noch genauer hinschaute, konnte Mira mit Piratenstirnband krabbelnd als kleines Detail in der Zeichnung erkennen.

Da plant jemand ein Boot zum spielen für kleine, abenteuerlustige Bewohner des Hauses. Und wenn es anfangs nur zum staunen und betrachten dienen sollte.
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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 16. Sep 2017, 20:07 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am frühen Morgen fanden sich sehr viele Pergamente, zusammengeknüllt, im Müll wieder. Wem das Interesse was das sein könnte übermannt, darf die Pläne um "Das Piratenschiff" samt Zeichnungen entdecken.
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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 29. Sep 2017, 15:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Zweite von Drei Belohnungs-Items aus der Schlingendorntalwoche. "Gefunden" von Raymar. Insgesamt auf der Plotwoche gefunden: 1 / 3 Items.


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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 10. Okt 2017, 18:09 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Alsbald Esperan erwacht im Waisenhaus, darf er sich zu den frühen Morgenstunden auf ein in bunten Papier gewickeltes Geschenk freuen! Es ist nur mit einer einfach zu öffnen Schleife gesichert aus himmelblauen Stoff. Drei mal gewickelt!

Wenn er es öffnet, liegt darin ein schweres Buch. Der Titel in einem natürlichen, dunklen Grün gehalten: „Ritter der Nacht - Band 1“. Eingearbeitet in einem schwarzem Lederdeckel. Schlägt er es auf, klappt ihm ein grüner Baum entgegen mit einem Schloss im Hintergrund. Verschiedene Ebenen stellen alles dar. Das umblättern funktioniert mit Krallenspitzen recht gut bei den dicken Seiten und jede neue Seite schafft eine neue, aufklappende Szene.

Vielleicht fällt Esperan auch auf Seite Sieben auf, das eine Figur, ein Händler in einer Stadt, beim aufklappen ein Brief in seinen Händen hält. Der wackelt! Ein echter Brief für den pelzigen Leser? Große Schrift.

„Liebe Grüße Esperan,

Magst du Mira ein Piratenschwert zeichnen? Wir wollen es am Wochenende gemeinsam bauen! Wenn du magst. Magst du?

Kono.“

Darunter ist der Text vom Brief auch noch mal in Bildern inhaltlich dargestellt mit einem sprechenden Worgen der zumindest etwas nach Kono aussieht, wie er mit Esperan spricht und dabei mit Fragezeichen über sein Kopf - in gelb - wohl um ein Gefallen bietet. Viele einfache Schwertzeichnungen sind um den gemalten Kono der Espern recht ratlos anschaut.
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 12. Okt 2017, 15:20 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Überrascht über das Geschenk das vor ihm stand hob Esperan die Ohren und sah sich um. Neugierig wie er nunmal war zupfte er das Band vorsichtig mit den Krallenspitzen auf. Als er das Buch darin entdecke grinste er wölfisch und schlug es vorsichtig auf. Thomaria war nicht weit und nickte ihm mit einem freundlichen und aufmunternden Lächeln zu.
"Immer ganz vorsichtig!" hatte man ihm beigebracht und so tat er es auch. In präziser langsamer Bewegung griff er die dicke Buchseite und klappte sie gaaaaaaaaaaaanz langsam herum. Erst dann nahm er die Krallen weg und sah sich die aufgeklappte Szene genau an. Burgen, Ritter, Wälder! Seine Ohren zuckten wie wild und sein Verstand kam kaum mehr hinterher. Aber er freute sich wahnsinnig!
Als er den Brief auf Seite sieben entdeckte wagte er es nicht ihn heraus zu nehmen. Er stand also vorsichtig auf und ging mit dem ganzen Buch zu Thomaria.
"Tho? Kannst du mir helfen?" Tho nickte sofort und sah zu ihm. Nach kurzer Bitte und Erklärung nahm sie den Brief vorsichtig heraus und las ihm diesen vor.

„Liebe Grüße Esperan,

Magst du Mira ein Piratenschwert zeichnen? Wir wollen es am Wochenende gemeinsam bauen! Wenn du magst. Magst du?

Kono.“


Freudig nickte er wild und legte das Buch vorsichtig auf den Tisch ehe er sich Stifte und Papier nahm und ans Malen machte. Und da ein Bild nicht genug war... machte er einfach Fünf!
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"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

Ich will mit den Engeln fliegen und mit den Haien schwimmen, nur dann bin ich wirklich frei...
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Konogar Luchszam
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Titel: Verfasst am: 17. Okt 2017, 23:37 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Tage wurde an einem ruhigen Ort im Elwynn, blickgeschützt durch zahlreiche Bäume und einem Zaun, unter dem Dach einer alten Hütte herumgewuselt. Dabei huschte eine bepelzte Gestalt mit Holzbretter in die Räumlichkeiten rein und raus. Dank eines Vorhangs wurde viel getan um jeden Blick hinein abzuhalten von neugierigen Wanderern oder auch manch Holzdieb aus der näheren Umgebung.

Das ganze passierte auf die Tage verteilt recht häufig, bis es irgendwann aufhörte und der Pelzträger sich nicht mehr sehen ließ. Ob er fertig war mit seinem Tun? Hineinschauen war nicht möglich, da zwischenzeitlich eine Tür eingebaut wurde. Das simple Schloss erfüllte seinen Zweck, würde jedoch jeder größeren "Bedrohung" nicht standhalten können.

Vor der Hütte lagen noch ein paar unbearbeitete Bretter herum und eine Säge, die wohl zusammen mit einem guten Hammer draußen liegen gelassen wurde. Mit etwas Unglück, würde vermutlich irgendwann eine einsame Seele die Gunst der Stunde nutzen. Was Bretter, Säge und Hammer verschwinden lassen mag.
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Konogar Luchszam
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Titel: Verfasst am: 28. Okt 2017, 01:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Während an anderer Stelle der Geschichte Dämonenblut vergossen wurde, ...

...sah sich auf Azeorth ein Geschäft für Farben sehr viel reicher. Ein gewisser, tapsender Bewohner hatte sich mit allerhand Farben eingedeckt, die gut an Holz haften würden und alles musste etwas zügiger passieren. Eine größere Veränderung vom "Piratenschiff für Mira" kam recht kurzfristig. Es konnte nun vor- und rückwärts leicht kippeln um eine Art "Wellengang" nachzumachen. Ganz ohne Wasser! Doch selbst dafür würde der Pelzträger sich etwas einfallen lassen um die Kullise möglichst perfekt wirken zu lassen.

Tag ein, Tag aus und mitunter auch während der Nacht unter dem wärmenden Licht einer Lampe, wurde am Boot gearbeitet. Manchmal gab es sogar Verstärkung und helfende Hände, manchmal blieben sie aus und wieder andere Tage wurde zur gemeinsamen Stärkung genutzt. Mit einem Lächeln auf seinen Lefzen, schaute er sich das gemeinsame Werk an. Wie es bald schon vollendet sein würde . Es fehlten lediglich noch viele, viele kleine Details.
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Konogar Luchszam
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Wuff!
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Titel: Verfasst am: 31. Okt 2017, 15:05 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Da ging doch fast eine Detailarbeit unter! Jetzt sah man den Worgen an seinem Bootsbauplatz allein, wie er dort bemüht mit einer gewissen Präzision eine Pfotensymbolik ins Holz von Miras kleinem Piratenschiff arbeitete. Daneben hing an einem Nagel der eigene Tatzenanhänger und wurde immer wieder vergleichend beäugt um möglichst genau zu sein.

Nach halber Arbeit wurde sich eine Pause gegönnt und erst mal auf den Boden gesetzt. Zu seinem Glück hatte ihm jemand mit kleineren Mahlzeiten für Zwischendurch versorgt, womit ein knurrender Magen ausblieb. Der hätte sicher nur bei der Arbeit gestört. Mit einer Schüssel in beiden Pranken haltend, wanderte der Blick zurück zum Schiff und die Ohren hingen mal schlapp zur Seite. Mal stellten sie sich wieder auf. Es wurde nachgedacht, wie es weitergeht und auch, ob es überhaupt rechtzeitig fertig wird? Eine Schande, wenn er das selbst auferlegte Versprechen nicht halten könnte.

Beim Aufstehen passierte dann auch ein erstes Missgeschick, als der Worgen etwas ungünstig gegen einen kleinen Farbtopf stieß und sich die grüne Farbe möglichst breitgefächert auf eine Pfote tropfte. Perfekt! Jetzt ist selbige fast nicht mehr vom grünen Boden zu treffen.
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Vergilian Blake
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Söldnerin
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Titel: Verfasst am: 13. Dez 2017, 13:43 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Gilneas. Als sich der riesige Wall vor der Gruppe in seine imposante Höhe streckte hatten sie es endlich geschafft. Der Regen hatte sie schon vor einer Weile begrüßt und wurde jetzt nur noch stärker. Nachdem Raymar die Kathedrale endlich von einem kleinen Trupp Verlassener befreit hatte zogen sich alle darin zurück. Mit einem Seufzen sah Ramiak sich darin um. Was war nur daraus geworden? Die einst so prächtigen bunten Fenster waren zersplittert. Dunkel packte ihn die Erinnerung wie Wildworgen damals hindurch gesprungen waren und sich auf alles gestürzt hatten was sich hier drin bewegt hatte. Regale und Bänke waren zerstört und zerschlagen. Die einstigen Bücher die die Kunde des Lichts lehren sollten lagen zerfetzt auf dem Boden, teilweise aufgeweicht von Regenwasser das durch die teilweise kaputte Decke ins innere der Kathedrale getropft war. Mittlerweile hatten sich zwei ordentliche Löcher in der Decke gebildet unter denen sich Pfützen angesammelt hatten. Kurzerhand machte sich die Gruppe daran sich umzusehen und aus den kaputten Bänken und den zerfledderten Bücherseiten ein Lagerfeuer zu bauen. Während Caleel sich in ihrer Katzengestalt klein in einer Ecke zusammengerollt hatte und recht schnell und erschöpft von der Reise einschlief unterhielten sich die anderen noch. Raymar beschloss als erstes sich draußen etwas umzusehen wo er von Ramiak schnell Gesellschaft bekam. Zusammen sprachen die beiden über Gilneas und die Geschichte des Landes während Vergi und Schi drinnen über ein paar halb verwaschene Seiten diskutierten.
Doch dann ertönte wildes Wolfsgeheul. Sofort waren alle in Bereitschaft und lauschten. Kurz entschlossen trat Vergi hinaus zu den Jungs um nachzusehen ob es einer der beiden war. Doch die beiden verneinten es und dann ertönte es wieder. Diesmal weiter weg, doch wegen des allgemeinen Windes war es schwer eine Richtung auszumachen woher das Geheule kam. Winni schlief ebenfalls recht schnell ein nachdem sie sich aus ihren nassen Sachen befreut und in einem Hemd von Vergi trocken gelegt hatte. Ramiak und Raymar beschlossen einen Schutzkreis um das Feuer zu bilden und bauten aus den alten Regalen und einem Teil der Bänke eine Art kleinen Schutzwall um das Lagerfeuer und die Schlafplätze herum. Währendessen hielt Vergilian wache am Eingang der Kathedrale. Kurz mussten die Bauarbeiten des Schutzkreises unterbrochen werden als eine Patroullie der Verlassenen nahe der Kathedrale vorbei wanderte. Als sie außer Sichtweite waren beendeten die Jungs ihren Bau und während Ram sich zu Schi und Winni ans Feuer setze und seine frisch adoptierte Tochter auf seinen Schoss nahm um sie zu wärmen ging Ray nach draußen zu Vergi.

Vorsichtig zog Ram den Umhang von Vergi enger um Winni und lehnte sich gegen eines der massiven schweren Regale des Schutzkreises. Schi hatte sich ebenfalls schon hingelegt und schlief etwas. Winni schlummerte in seinen Armen, eine Hand stets in seinem Fell und sich leicht festhaltend. Immer wieder gingen seine Gedanken wild umher. Es war so lange her das er das letzte mal hier gewesen war. Immer noch sah er die Stadt in ihrem vollen Glanz und der vollen Blüte vor sich. Immer wieder kamen ihm Erinnerungen die er seit so langer Zeit erfolgreich verdrängte. Wie oft war er als Kind hier in der Kathedrale gewesen? Hatte den Predigten des Priesters gelauscht und sich oft dabei gelangweilt. Wie oft hatte seine Mutter ihn deswegen ermahnt und getadelt? Er konnte es nicht zählen. Er erinnerte sich genau daran wie aufgeregt er jedes mal war wenn er seinen Vater in die Stadt begleiten durfte um das Erz was sie in der Mine abgebaut hatten hier in der Stadt zu verkaufen. Oder wenn er mit seiner Mutter her kam um auf dem Markt einzukaufen. Kurz huschte ein trauriges Lächeln über sein Gesicht während er seine Eisblauen Augen schloss und den Kopf zurück lehnte. Seine Ohren zuckten immer wieder, egal wo und was für ein Geräusch es war. Er atmete tief durch und seufzte dennoch, nach so langer Zeit wieder hier zu sein war nicht einfach.

"Geh rein ehe du krank wirst. Ruh dich aus. Ich halt weiter Wache." sagte Ray leise und vergrub seine Nase in Vergis Haaren. Seufzend nickte diese und brauchte dennoch eine gefühlte Ewigkeit ehe sie sich von ihm löste und langsam hinein ging. Als er hörte wie sie einen Scheit aufs Feuer legte blickte er hinaus. Das alte aber riesige Tor war so imposant wie erdrückend und die Küste in der Ferne trotz des Nebels gut sichtbar. Seine Ohren zuckten als die Wellen sich erneut rauschend an den Felsen brachen und die salzige Luft zu ihm trug. Seine feine Nase juckte und er schnaubte leicht. Sein Blick glitt über die Umgebung. Er hatte keinerlei Erinnerungen mehr an alles hier. Der so berüchtigte Graumähnenwall erstreckte sich rechts von ihm in der Ferne und überragte die kahlen Bäume um einiges. Die alten Zelte im Hof rechts und Links vor der Kathedrale waren allesamt eingefallen. Die Zeltplanen hatten Löcher und Risse, die Zeltstangen meist zerbrochen. Die Vorratskisten lagen wild verstreut herum und nur hier und da lag noch eine alte, dreckige und vom Regen halb aufgeweichte Verbandsbinde. Alte Flaschen lagen in Scherben herum und hier und da lag eine Kanonenkugel oder etwas Munition verstreut. Kurz fragte er sich warum man es nicht mitgenommen hatte, doch dann fiel sein Blick wieder auf die Seuchenwagen die vor dem Wall aufgebaut waren und noch immer giftgrün schimmerten. Das Zeug stank bestialisch und bis hierher. Wie lange es wohl dauern würde bis sich das Zeug auflöste? Ob es sich überhaupt auflöste? Seufzend wandte er seinen Blick ab und sah nach Links. Das kleine Dorf an der Küste war in der Dunkelheit nur schwer auszumachen. Doch die Felsen die sich noch weiter Links auftürmten als wollten sie die Wolken erreichen waren sichtbar. Er fragte sich was dahinter lag und ob sie es erkunden würden und ob ihm das was sie finden würden gefiel....


Leise trat Vergi ans Feuer und sah zu den schlafenden. Ram lehnte am Regal und hatte Winni auf seinem Schoss und in seinem Arm. Schi hatte sich auf dem Boden klein zusammen gerollt und eine Decke verdeckte sie fast ganz, einzig ihre Ohren und ihre weissen Haare blickten hervor. Kurz warf Vergi einen weiteren Holzscheit auf das kleine Feuer und setzte sich dann auf den Boden. Wieder die Blätter nehmend die Schi während der Erkuindung entdeckt hatte. Angestrengt begann sie den lückenhaften Text auseinander zu nehmen und versuchte die verwischten Wörter zu entziffern. Bei manchen gelang es ihr, bei vielen jedoch nicht. Doch aufgeben kam für sie nicht in Frage. Das ganze war wie ein Kreuzworträtsel für sie und entspannte ihren Geist deutlich. Irgendwann nahm sie sich eine Decke und wickelte sich darin ein ehe sie weiter machte. Der Schein des Feuers und das leise Knistern waren angenehm wenn auch ungewöhnlich Laut hier in der sonst drückenden Stille. Irgendwann kam Ray schnellen Schrittes herein und brummte leise. Sofort hob Ram den Kopf und spitzte die Ohren. Auch Vergi legte alles bei Seite und griff die Schwerter. Leise und vorsichtig legte Ram die kleine Winni auf dem Boden ab und blieb über ihr in Stellung, bereit alles abzufangen was ihr irgendwie schaden könnte. Doch dann entspannte sich Ray wieder und schüttelte den Kopf ehe er wieder abzog. Auch Vergi und Ram entspannten sich wieder und letzterer legte sich neben Winni, seinen kräftigen Arm um sie legend und döste weiter. Vergi hingegen legte die Schwerter wieder weg und nahm sich die Papiere und ihren Stift wieder....


Leise aber gähnend trat Ray in die Kathedrale und seufzte. Vergi saß wach am Feuer und schien irgendetwas zu lesen oder zu schreiben. Kurz stieß er Ram an und brummte ihm zu das er aufstehen sollte, Wachwechsel. Ram nickte und gähnte ausgelassen ehe er Winni nocheinmal gut in den Umhang wickelte und dann verschlafen gähnend nach draußen marschierte. Ray hingegen setzte sich zu Vergi und legte einen Teil der Rüstung ab bevor er den Arm um sie legte.
"Wolltest du dich nicht ausruhen?" fragte er leise um weder Schi noch Winni zu wecken.
"Tu ich doch." erwiderte Vergi mit einem müden Lächeln während sie sich an ihn lehnte. Er brummte kurz und warf einen Blick auf die Texte die sie in den Händen und auf dem Schoss hatte.
"Was ist das?"
"Ich glaube ein alter Bericht der Wache. Mit Zeugenaussagen und so. Aber genau kann ich es noch nicht sagen. Dazu würde ich gern sehen ob das Archiv noch besteht und was wir da finden."
"Das heisst danach auch suchen?" Ray blickte fragend zu Vergi hinunter ehe diese nickt.
"Gut, aber nur wenn wir beide jetzt etwas versuchen zu schlafen." Wieder nickte Vergi nur, ein Zeichen dafür wie müde sie eigentlich war. Vorsichtig nahm er ihr die Sachen aus den Händen und vom Schoss und legte sie abseits des Feuers hin ehe er sich einfach auf den Rücken fallen ließ und sie mit sich zog. Sie kicherte leise und rückte an ihn, mit einem großen und langen Gähnen zusammen. Schmunzelnd zog Ray die Decke enger um sie und legte die Arme dazu um sie sanft fest zu halten. Er spürte wie ihre zarten und kleinen Finger sich im Fell seiner Brust vergruben und ihn kraulten. Zumindest solang bis sie weggedöst war und einschlief. Auch er gähnte ausgiebig und schloss die Augen um sich etwas Ruhe zu gönnen.


OOC:
Wie immer wurde der Text allen genannten Leuten vor posten gezeigt, deswegen kommen die Texte leider etwas Zeitversetzt aber dafür richtig und abgesegnet Smile
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Ramiak Teraltem
Die Nachtwache



"Einsamer Wolf"
Chefchens rechte Pranke
<Bund der roten Tatzen>

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[ Charakterinfo ]
Titel: Verfasst am: 13. Dez 2017, 17:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Als sie an der Dorfgrenze zu Glutstein hielten und die Hütten überblicken konnten seufzte er. Heimat. Hier hatte alles begonnen. Sein Blick ging als erstes auf das Haus in dem er früher, als Kind gelebt hatte. Es zog ihn nicht dorthin. Überhaupt nicht. Im Gegenteil, eigentlich wollte er eher von hier weg. Die Schienen auf denen sie früher die Bergbauwaggons mit dem Erz und dem Gestein in Richtung Stadt geschafft hatten waren noch immer da. Auch der Brunnen war noch da, allerdings leer und zerfallen. Als der Befehl zum aufteilen und durchsuchen kam steuerte er eine der Hütten am Anfang des Dorfes an. Hier hatten damals nur wenige Familien gelebt. Die meisten Männer hatten in der Mine gearbeitet und so ihre Familien ernährt. Der Mineneingang war wohl schon lange verschüttet, zumindest sah es auf dem Weg hierher so aus. Kurz sah sich Ramiak in der Hütte um und spähte nach Feinden. Keiner da, na welch ein Glück. Eher desintressiert sah er sich um. Hob hier und da eine alte Decke an und sah in ein Fass oder eine Truhe. Bei jedem seiner Schritte knarrte es unter seinen Stiefeln lautstark. Hier war nichts intressantes, so sehr er sich auch umsah. Sein weg führte wieder aus der Hütte und hinüber zum kleinen Dorffriedhof. Hier lagen seine Großeltern, das wusste er noch. Still wartete er auf die Anderen und ging dann weiter mit ihnen. Still und Gedankenverloren an seine Vergangenheit.


Als sie die ersten Hütten von Winterfront erreichten entdeckten sie unweit des Leuchtturms ein Haus das dem Feuer zum Opfer gefallen war. Kurz und missmutig entschloss sich Ramiak in das Haus und sah sich darin um. Alles war schwarz und von der Einrichtung nur sehr wenig erkennbar. Das Feuer hatte alles verschlungen. Vorsichtig trat er die Treppenstufen hinauf und sah sich in den Zimmern um. Abgebrannte Betten und zerfallene Schränke. Und dann... die letzten verbrannten Überreste zweier Kinder die sich wohl vor dem Feuer verstecken wollten. Zu dumm das dass Feuer beim Verstecken spielen immer gewann. Seufzend trat er wieder den Weg nach unten an. Überrascht als es plötzlich unter ihm knackte. Der Fall überraschte ihn noch mehr und er landete auf dem Rücken. Brummend rieb er sich diesen und blickte hinauf, zu einem großen Loch in der Treppe über ihm. Das war der schnelle Abstieg. Knurrend riss er die Augen auf als die Treppe ihm nach unten folgte. Eilig rollte er sich zur Seite und aus der Gefahrenzone, zumindest dachte er das. Als die Treppe krachend auf den Boden knallte wirbelte sie ordentlich Staub auf der alles in eine Schwarze Wolke hüllte. Hustend sah er sich um und hörte wie das ganze Haus anfing zu knarren. RAUS HIER! Nur raus hier! Gedacht getan, bei einem schnellen Sprung in Richtung Tür wandelte er sich und stieß sich dank seiner starken Beine kräftig vom Boden ab. Kräftig genug um über Raymar drüber zu springen, der gerade in das Haus hinein wollte. Wohl um ihm zu helfen. Seine Krallen scharrten über den Boden als er sie selbigen drückte um zu bremsen. Das Haus fiel gerade in sich zusammen und stieß dabei ächzend eine schwarze Wolke aus Russ aus. Knurrend und hustend rappelte er sich auf und blickte zu den anderen, die in schallendes Gelächter ausbrachen. Erst jetzt sah er an sich hinab, sein sowieso schon schwarzes Fell war noch schwärzer und als er sich schüttelte schwebte eine schwarze Wolke um ihn, die vom regen direkt vernichtet wurde. Was für ein beschissener Tag.
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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

Beiträge: 312

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Titel: Verfasst am: 14. Dez 2017, 18:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das knistern des Feuers und die angenehme Wärme die es abstrahlte hielt alle im kleinen Schutzkreis aus alten Regalen warm. Schindera war zur ersten Wache aufgebrochen und hatte sich mit der Puppe die Winni am Tag beim Altar gefunden hatte an die Tür gesetzt. Der Regen der hier fast unaufhaltsam fiel brachte ein gleichmäßiges Rauschen mit sich das jegliche Gedanken nur lauter werden ließ. Gedankenverloren drehte die Kaldorei die Puppe in den Händen herum und sah sie sich genau an. Ihre Ohren zuckten wann immer ein Geräusch aufkam das nicht zur sonst so stillen Umgebung passte. Als sie das Rüstungsklappern der Verlassenen hörte sah sie auf und verengte die Augen. Wieder kam ein kleiner Trupp dieser wandelnden Knochenhaufen gelangweilt heran spaziert und unterhielt sich. Geschickt drehte sich Schindera nach links herum und drückte sich mit dem Rücken an die Wand, in der Hocke verweilend. Wenn diese Worgenfrühstückbuffets hier rein wollten würde sie ihnen einen netten Empfang bereiten. Lautlos zog sie ihre Dolche und umgriff sie kampfbereit als eine schwere Hand auf ihrer Schulter landete. Sofort sah sie auf und blickte zu Ramiak empor. Er schüttelte den mächtigen Worgenkopf wobei seine Ohren aufgestellt zuckten. Seine Eisblauen leuchtenden Augen sahen kurz hinaus ehe er wieder zu ihr sah.
"Die werden vorbei gehen wenn wir still sind." brummte er leise und sah wieder zu Schi.
"Ich hoffe wir finden Kwenn bald das wir hier wieder weg können." antwortete die Kaldorei leise während sie ihre Dolche wieder wegsteckte.
"Das hoffen wir alle Schi. Keiner ist wohl gerne hier. Das merkst du an der drückenden Stimmung." brummte der große Worgen und lehnte sich mit der breiten Schulter an die Wand.
"Denkst du er wird uns angreifen?" fragte Schindera leise und mit einem deutlichen zittern in der Stimme.
"Ich hoffe nicht. Keiner von uns will ihm weh tun. Aber wenn er uns angreift werden wir uns wehren müssen." nachdenklich nickte Schindera bei den Worten von Ram, wobei ihre langen Ohren sacht wippten.
"Geh und ruh dich etwas aus. Ich halt weiter Wache." sprach er wieder, mit sanftem Ton in der Stimme, trotz des tiefen Brummens. Schi nickte und rappelte sich auf die Beine ehe sie den Weg in die Kathedrale einschlug...

Mit einem Stück Apfel im Mund am Feuer liegend, war Winni in tiefen Schlaf gefallen. Wie Ramiak sich bald zu ihr gelegt hatte war ihr völlig entgangen. Sie hatte sich wohl wieder an ihn gedrückt und an ihm festgehalten während sie unruhig schlief. Irgendwann in der Nacht wachte sie auf und sah sich erschrocken um. Onkel Ramiak lag neben ihr, er schnarchte leise während sich seine breite Brust hob und senkte. Raymar lag hinter Vergi und hatte einen Arm um diese gelegt, während er sich von hinten an sie drückte und sein Gesicht in ihren Haaren vergrub. Ob die Haare von Tante Vergi gut riechen? Oder ob es einen anderen Grund gab warum Onkel Ray das tat? Gähnend sah sie sich um ehe sie laut husten musste. Blöde Erkältung! Wieder sah sie sich um ob sie irgendwo etwas zu trinken fand, doch wirklich entdecken konnte sie nichts. Kurz überlegte sie ob sie jemanden wecken sollte, doch sie traute sich nicht. Auch, wenn immer einer Wache hielt und alle bei ihr waren, hatte sie zugegeben doch ganz schön Muffelsausen, vor allem in der Nacht. Ob noch was schlimmes passieren würde? Sie hoffte nicht. Ihr Blick ging an die Decke und eines der Löche das unweit vom Altar in der Decke war. Das fahle Mondlicht schien hell herein. Offensichtlich hatte es doch mal kurz aufgehört zu regnen. Wie ein Geistesblitz fiel ihr erneut das Bild ein, welches sie in dem einen Haus fand. Sie zog ihre Hose zu sich und kramte jenes heraus. Sie betrachtete es, seitlich liegend und hielt es Richtung Mondlicht. Geradeso erkannte sie etwas. "Könnte auch Onkel Ramiak sein.." - dachte sie sich. "sieht jedenfalls genauso aus, nur viel jünger irgendwie.." Noch eine Weile betrachtete sie das Bild und schlief dann wieder ein. Das Bild in der Hand haltend. Als sie das nächste mal aufwachte wurde sie sanft zur Seite geschoben und wieder zugedeckt. Träge hob sie den Kopf und sah wie Onkel Ram schnellen Schrittes zum Eingang der Kathedrale ging, dabei wuchs und sein dunkles Fell bekam. Ob wieder böse Dinge hier waren? Sie zog die Decke bis unter die Nasenspitze und sah gebannt zum Eingang. Auch Raymar regte sich und zuckte mit den Ohren ehe er den Kopf hob und sich dann aufrappelte. Er kniete auf allen Vieren über Tante Vergi und es sah aus als wollte er gleich losrennen. Doch stattdessen stupste er Vergi mit der Nase an um sie leicht zu wecken. Diese hob sofort den Kopf und folgte seinem deut zur Tür. Leise warteten beide bis Ray den Kopf schüttelte und sich wieder auf seinen Platz fallen ließ, dabei Vergi an sich ziehend. Auch diese entspannte sich wieder und döste wohl sofort wieder ein. Irgendwie beneidete Winni gerade alle anderen. Sie schienen überhaupt keine Angst zu haben und konnten offensichtlich schlafen als wären sie sicher zu Hause. Brav blieb Winni liegen bis Tante Schi wieder herein kam. Wachwechsel also. Onkel Ram blieb also nun an der Tür und passte auf. Kurz blickte die Elfe zu ihr herunter und Winni wagte es die Decke etwas weg zu schieben.
"Kannst du nicht schlafen?" fragte Tante Schi leise.
"Nein, ich hab Durst und muss mal ähh.... Pinkeln." kurz senkte Winni den Blick ehe sie wieder zu Schi aufblickte. Das diese ihr gerade einen Becher mit Wasser füllte und ihn ihr reichte sah sie nur halb, dank des Feuers. Gierig trank sie den Becher leer nachdem sie sich aufgesetzt hatte. Und dann hielt ihr die Kaldorei eine Hand hin. Brav nahm Winni die Hand und stand auf um mit ihr hinaus zu gehen. Onkel Ram stand an der Tür und sah hinaus, kurz mit den Ohren zuckend und Winni zuzwinkernd während sie vorbei gingen. Schi zeigte ihr einen Platz der gut versteckt war und an dem sich das Mädchen erleichtern konnte. Danach ging es wieder in die Kathedrale und zurück unter die Decke am Feuer. Bald schlief das Mädchen wieder ein.
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"Es gibt eben immer was zutun"

Warum heißt der Träumer Träumer? - Weil er auf unmögliche Dinge hofft. Täte er das nicht, wäre er nur ein Realist.

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Vergilian Blake
Die Nachtwache




Söldnerin
<Bund der roten Tatzen>

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Titel: Verfasst am: 14. Dez 2017, 19:57 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Erschöpft ließ sich Ramiak an der Wand herunter rutschen und lehnte mit dem Rücken an selbiger während Winni auf seinem Schoss lag und von der Erschöpfung komplett übermannt wurde. Die Patroullie der Verlassenen hatte ihm einiges abverlangt. Und wäre Vergi ihm wohl nicht zur Hilfe gekommen hätte es schlecht ausgesehen. Aber sie hatten es Schlussendlich geschafft, auch wenn die letzte Verlassene sich irgendwann ergeben hatte. Wie sich herausstellte wollte keiner der Drei je im Untot dienen. Als eine Verbrennung der Leichenreste vorgeschlagen wurden jubelten die gefangenen Seelen deutlich, endlich durften sie ins Licht, endlich durften sie frieden finden. Raymar hatte die Reste auf einen Scheiterhaufen geschleppt und aufgebarrt. Leise sprach man voller Ehrfurcht und in großer Bitte ein Gebet. Und das Licht zeigte Gnade mit den Armen Seelen. Als die Flammen von den fleischlichen Resten besitz ergriff lächelten die Seelen glücklich, Erlösung, endlich! Langsam verblassten sie nach und nach während das Feuer immer mehr von ihren Resten besitz ergriff und diese irgendwann gänzlich verschlang. Schweigend sah die lebende Gruppe zu wie das Feuer sich alles nahm was es bekam. Als es fast herunter gebrannt war sah man sich um und erkannte erschrocken das Schindera fehlte. Zuletzt hatte man sie in dem chaotischen Kampf vor der Kathedrale gesehen. Also hieß es nun suchen, nicht nur nach Kwennar sondern nun auch nach Schindera....


Seufzend folgte sie Ray, der dank seiner Worgennase die Spur am ehesten fand. Der Weg führte überraschenderweise durch den alten Geheimtunnel der damals bei der Flucht aus Gilneas wohl von vielen genutzt worden war. Nachdem man drei Fallen überstanden hatte standen sie dann mitten auf dem alten Friedhof, auf dem gefühlt wohl halb Gilneas ruhte. Neugierig sah man sich um und hustete dennoch wegen des Qualmes der von der brennenden Leichengrube aus herüber wehte. Aber wer verbrannte hier auf einem so abgelegenen und verlassenen Stück Land Leichen? Die Antwort stand erschreckenderweise bald hinter der Gruppe, knurrend und mit den Resten eines Verlassenen im Maul erhob sich der Schneeweise Worgen zu seiner vollen Größe....


Seufzend stand Raymar im Regen neben dem Haus und sah sich um. Sie hatten ihn also gefunden, auch wenn er sie wohl nicht erkannte. Was mit Kwennar nicht stimmte konnte und wollte Ray nicht sagen. Er kannte den Kerl sogesehen nicht. Nachdenklich schliff er die Schneide seiner Axt mit einem Wetzstein den er Vergilian geklaut hatte. Schindera war benommen aber immerhin unverletzt. Und dieser Irre Spinner von Kwennar spielte weiter mit den Untoten Knochenpuzzlen. Schulterzuckend steckte er den Wetzstein irgendwann weg und trat ins Haus das nun ihr Lager war. Ram lehnte an der Wand und schlief, mit Winni in den Armen und auf dem Schoss. Schi lag vor der alten Feuerstelle in der ein Feuer brannte und schlief sich aus. Und Vergi? Sie saß mit dem Rücken an die Wand gelehnt, gegenüber der Tür und diese fest im Blick. Ihre Beine hatte sie aufgestellt und die Handgelenke ruhten auf den Knien. Ihr Schwert drehte sich unaufhaltsam mit der Spitze auf dem Boden, locker immer weiter angestoßen von ihrer linken Hand. Ihr Blick war aufmerksam und forschend. Ray kannte sie gut genug um zu wissen das sie auf der Hut war. Ein fragender Blick von ihm wurde mit einem Kopfschütteln von ihr beantwortet. Sie traute der Situation hier keinesweg. Er nickte knapp und ließ sich neben ihr auf den Hintern fallen. Den Kopf lehnte er an die Wand und schloss die Augen....


Erschöpft hatte Winni sich an Onkel Ram gekuschelt und war quasi sofort im Land der Träume. Oder besser, der Alpträume. Diese Verlassenen verfolgten sie selbst hierher. Immer wieder schreckte sie kurz hoch und sah sich um. Onkel Ram hielt sie fest in den Armen und Tante Vergi war irgendwie immer wach und sah zur Tür. Immer wenn sie dann jedoch zu Winni blickte lächelte sie sanft. Die Nacht würde ihr noch eine Weile in Erinnerung bleiben, so wie der ganze Rest wohl auch....
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