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Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
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Khelperetocs Zimmerer
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 344

[ Charakterinfo ]
Titel:   Gespräche
Thema Beschreibung: im Refugium der Hand in der Darrowehr
Verfasst am: 22. Aug 2017, 11:41 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Langsam fuhr Khelperetocs mit dem Zeigefinger über ihre blasse Haut. Sie strich vom Armansatz hinauf bis zum Halsansatz. Die Schattenpriesterin Dimiona hat ganze Arbeit geleistet. Am Abend des Vortages hatte sie der Nekromantin das verbrannte Fleisch vom Leib geschnitten und infolge liturgisch behandelt. Die wenigen Narben die zurück geblieben waren werden alsbald heilen. Die damit verbundenen Schmerzen nahm sie mit Freude hin, in der Gewissheit, dass es ihrer Widersacherin wesentlich schlechter ergehen musste. Khelperetocs schrak auf als es an der Tür zu ihrem Refugium klopfte.

Nach der Aufforderung betrat Cara Devlin das Refugium der Hand. Die junge Studentin, welche das Abschlusssemester mit Bravour bestanden hatte, positionierte sich gegenüber von Khelperetocs Schreibtisch und begann zu sprechen.

Cara: „Die Toten sollen dienen, Madam Hand. Wie angeordnet ließ ich Ehrwürden Galbert ein Frühstück servieren. Der äußerst seltene Beeren-Marmeladenaufstrich wurde ebenso bereitet.“

Khelperetoc: „Gut, Ehrwürden soll es an nichts fehlen. Kümmere dich darum. Und Cara, das dich sowohl sie als auch Kormek schlecht behandeln soll dich nicht tangieren. Ränke, Sympathien und persönliche Ab- oder Zuneigungen bestimmen das Miteinander einer Gemeinschaft. Stehe darüber und lasse dich nicht demotivieren. Ich wäre nicht dort wo ich bin, ließe ich solche zwischenmenschlichen Diskrepanzen an mich heran. Lerne daraus, betrachte sie als Herausforderung und nicht als Last. Die Darrowehr ist ein Netz und es liegt an dir ob du die Fäden mitziehen kannst oder dich darin verfängst.“

Cara: „Seid versichert Madam Hand, ich bin gewillt eure Worte anzunehmen. Ich möchte, nein ich will eines Tages den Namen Zimmerer tragen. Ich will Teil dieser Familie sein. Nicht das Blut bestimmt die Würde eines Amtes, sondern Kompetenz, Eifer und Loyalität. Der Rabe trägt nicht umsonst ein magisches Buch und den Totenkopf in seinen Klauen, Wissen und dunkle Magie. Wegen gestern, Madam Hand, niemand wird davon erfahren, ihr habt mein Wort.“

Khelperetocs: „Die Darrowehr ist auch eine Bühne und manchmal ist man gezwungen ein Theater zur Schau zu tragen. Manche Fassade darf nicht bröckeln, wenn man etwas kaschieren muss. Die Zimmerer Dynastie darf nicht schwächeln, zu keinem Augenblick. Vor einem Jahreskreis riss mein Vater das Direktorat an sich und du hast den Aufstieg der Lehranstalt selbst aus erster Hand erlebt. Damals stand die Scholomance vor der Schließung, heute führen wir einen Krieg mit dem Kult der Verdammten gegen die Lichtpisser der Argentumdämmerung. Von nichts kommt nichts, Cara. Beweise dich, denn schon bald werde ich meinen Vater bitten dich in die Familie aufzunehmen.“

Die Studentin nickte, verbeugte sich und verließ das Refugium. Auf der Treppe begegnete ihr Perdin, der Schriftgelehrte und Handlanger von Khelperetocs. Ein knapper Gruß und Jeder ging seiner Wege.
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 344

[ Charakterinfo ]
Titel:   Einflüsterungen
Thema Beschreibung: nahe Marris Siedlung in den Pestländern
Verfasst am: 24. Aug 2017, 13:52 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Unweit von Marris Siedlung bewegte sich eine Gestalt, verborgen im Schatten der Pestländer. Ein melodisches Summen begleitete die Person und eine gewisse Zufriedenheit hätte man vernehmen können. Aus dem Schatten von Gestrüpp und Bäumen trat sie hervor, die Nekromantin Khelperetocs Zimmerer. Einen Moment hielt sie inne, pfiff eine Melodie und verharrte einige Augenblicke ruhig. Sodann eilten sie herbei, wie sie selbst sagte, ihre bisher größte Schöpfung. Pesthunde! Die Kadaver dieser Hunde waren für sich bereits ein schrecklicher Anblick. Von Würmern zerfressen haben deren Leiber an Mobilität und Kraft eingebüßt, aber dafür an Schrecklichkeit gewonnen. Ein widerwärtiger Gestank folgte den grausigen Geschöpfen und bald versammelten sie sich um ihre Meisterin. Die Instinkte, welchen sie im Leben folgten, waren in irgendeiner Form noch immer vorhanden, wenngleich sie von nekromantischer Magie getrieben wurden.

Khelperetocs lobte die Pesthunde für das gestrige Massaker, welches sie an einem Trupp der Argentumdämmerung angerichtet hatten. Trotz Verluste hatten die Pesthunde ganze Arbeitet verrichtet und die Feinde förmlich zerfleischt. Die Worte der Nekromantin waren überflüssig, totes Fleisch bedurfte weder Lob noch Tadel. Aber wer Jahre an der Scholomance verbringt und dort sein Leben führt, für den verschwimmt Leben und Tod zu einer einheitlichen Daseinsform. Man kann es Absurdität, Irrsinn oder Kunst nennen, es mag im Auge des Betrachters liegen.

Die junge Nekromantin schrak auf als sie plötzlich hinter ihr ein Klatschen vernahm. Abrupt fuhr sie herum und konnte eine Kapuzengestalt mit mehreren Skeletten um sich ausmachen. Mit dessen grüßenden Worte konnte sie der Stimme auch einer Person zuordnen. Es handelte sich um Meister Ambrosius Firlar, ein ranghoher Nekromant des Kults der Verdammten mit befehlshabender Gewalt im Pestwald. Der alte Zauberkundige war Khelperetocs bereits wohl bekannt, wie ihr Vater war auch Firlar ein Mann der ersten Stunde als der Kult der Verdammten einst in Lordaeron gegründet worden war.

Ambrosius: Ihr habt eure Möglichkeiten in den dunklen Künsten der Nekromantie wahrlich erweitert, Madam Hand. Eure Schoßhündchen haben ganze Arbeit geleistet, wohl wahr.

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Meister Ambrosius, und in Zeiten wie diesen mehr denn je.

Ambrosius: Doch ist es nicht nur der Krieg gegen die verhassten Lichtanbeter, der uns beschäftigt. Zeichen erscheinen am Himmel und tragen eine Botschaft mit sich, junge Nekromantin. Der Kult ist verunsichert und Fragen stehen im Raum, um welchen Himmelskörper es sich dabei handeln mag. Unsere Möglichkeiten in der Sternenkunde sind beschränkt, doch hofft man auf das Fachwissen der schwarzen Sonne. Teilt euer Wissen mit uns.

Khelperetocs: Bedaure, aber hierbei kann ich euch keine Auskunft geben.

Ambrosius: Können oder wollen?

Khelperetocs: Man berät sich erst im Zirkel darüber, Ereignisse überschlagen sich in diesen Stunden, Meister Ambrosius.

Ambrosius: Wohl wahr, junge Nekromantin. Und euer Eifer bleibt nicht ungesehen. Kunde drang an mein Ohr das euer Beitrag in diesem Krieg von Gewicht sei. Nur wenige wagen es das Magnum Opus zu wirken und noch wenigere überleben es. Bedenkt, junge Nekromantin, dass der Kult der Verdammten noch immer aus einem weit angelegten Netzwerk aus Personen besteht. Es reicht von den Pestländern bis nach Nordend. Unser Einfluss und unsere Macht sind immer noch gegenwärtig. Und wenn dieser Krieg geschlagen ist, wird man sich ob Jener erinnern, die im Wesentlichen zu dem Sieg beigetragen haben. Und man wird hoffen, dass auch genau diejenigen erkennen, wer ihre wahren Förderer sind und wem sie sich verbunden fühlen. Vergesst das nicht, junge Nekromantin.

Der Greis wandte sich von Khelperetocs ab und verschwand irgendwo im Dunst des Nebels. Eine Weile blickte ihm Khelperetocs noch nachdenklich hinterher.
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


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[ Charakterinfo ]
Titel:   Beobachtungen
Thema Beschreibung: nahe Burg Schattenfang
Verfasst am: 1. Sep 2017, 15:49 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Einsam flog ein Vogel über die Hügel östlich des Silberwaldes. Seine Gestalt warf keinen Schatten am Boden, denn dieser war noch dunkler als der ergraute Himmel darüber. Man mochte keine Wolken an jenem Tag ausmachen und die Sicht auf den neu erschienen Himmelskörper war frei. Nur wenig wusste man hier im Norden darüber, aber die Gerüchte besagten das es sich um Argus handeln sollte. Argus, auf jenem geschichtsträchtigen Planeten sollte die Entscheidung gegen die brennende Legion fallen. Den Vogel, der gen Westen flatterte, kümmerte es nicht im Geringsten. Es lag wahrscheinlich auch an der Tatsache, dass er untot war, eine niedere Schöpfung nekromantischer Magie. Calein, Khelperetocs Boten- und Spionagevogel zog eine pfeilgerade Bahn und trotzte dabei Wind und Wetter. Es war wohl schon Calein der siebte oder achte, was seine Herrin in Wahrheit nicht kümmerte. Die Lebenserwartung, wenn man dies groteskerweise so bezeichnen konnte, war bei solch untoten Gezücht niedrig. Aber seine Herrin sparte bei der Erschaffung dieser Seuchenvögel nicht an arkaner Macht, was die Effizienz dieses Vogels steigerte.

Calein verringerte die Flughöhe als das Ziel vor ihm sichtbar wurde, Burg Schattenfang. Die Türme der verlassenen Festung ragten kalt und bedrohlich in den Himmel. Diese Mauern dienten schon einigen dunklen Gestalten als Herberge und waren Grab zahlreicher Helden. Und laut dem Bericht eines Spions des Zirkels der schwarzen Sonne hatte sich jüngst ein Hexenmeister dort eingenistet. Dessen Vorhaben weckte die Neugier von Direktor Ignaz Waldemar Zimmerer. Gemeinsam mit seiner Beraterin Dimiona Galbert und seiner Hand des Grafen Khelperetocs Zimmerer arbeitete dieser nun einen Plan aus, um hinter die Machenschaften dieses Hexenmeisters zu kommen. Die wenigen Informationen besagten das er in den Besitz eines Zornrosses von Xoroth gekommen sei und dieses mittels eines Rituals magisch verstärken wolle. Als persönliche Schlachtheilerin seiner Gnaden drängte Dimiona Galbert der Sache nachzugehen. Sie sah darin die Möglichkeit dem Direktor ein mächtiges Schlachtross zuteilwerden zu lassen.

Khelperetocs untoter Seuchenvogel umkreiste die verlorene Burg mehrmals ehe er sich am Zweig eines nahen Baumes niederließ. Er verharrte ruhig und wartete ab. Nichts. Stunden vergingen und die Nacht kehrte ein. Der Morgen darauf brachte nichts Neues bis zu späterer Stunde plötzlich ein Kerzenschein aus einem Turmfenster zu vernehmen war. Eine andere Entwicklung weckte die Aufmerksamkeit des untoten Botenvogels, als sich im nahen Gestrüpp unter ihm etwas regte. Eine junge Frau schob sich aus dem Dickicht und näherte sich in gebückter Haltung Burg Schattenfang. Blondes, im Wind wallendes Haar zierte ihr Haupt und gewährte einen Blick auf spitze Ohren. Im Untod gleich wie im Leben hätte der Vogel nicht ahnen können wer dies sein mag. Es war Vialena, die Kralle des Raben, persönliche Agentin des Ignaz Waldemar Zimmerer. Auch sie war darauf angesetzt Informationen einzuholen auf das die Queste nach Burg Schattenfang eine Umsetzung finden mochte. Unabhängig voneinander beobachteten sowohl Vialena als auch Calein die Entwicklungen um Burg Schattenfang. Eile war geboten, wenn Khelperetocs richtig lag musste das Ritual aufgrund einer günstigen Sternenkonstellation bald gewirkt werden. Die Vorbereitungen liefen an.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Ein Gespräch auf Augenhöhe
Thema Beschreibung: im Refugium der Hand in der Darrowehr
Verfasst am: 12. Sep 2017, 09:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Eine dunkle Nacht wölbte sich über die Pestländer und das sonst so spärliche Tageslicht musste endgültig weichen. An der Darrowehr erloschen auch die Lichter als Ruhe einkehrte, von der Bediensteten Unterkunft bis zur Schmiede. Lediglich im Dachgeschoss der Burg brannte noch ein Kerzenschein. Im Refugium der Hand regte sich noch etwas. Die Nekromantin Khelperetocs Zimmerer fertigte mittels Magie, Zaubertinte und Pergament mehrere Glyphen an. Eine Kanne Tee sowie etwas Gebäck standen bereit, denn sie erwartete hingegen dieser unüblichen Tageszeit noch Besuch. Wer immer sie des Nächtens aufsuchte, dessen Besuch sollte auch unbemerkt bleiben. Meist waren es Handlanger wie Perdin oder Borgs. Hin und wieder auch Mandroheim Furtenkober, der in ihren persönlichen Diensten spionierte. Heute war es wohl ein ungewöhnlicher Besuch.

Es klopfte an der Tür und die Nekromantin bat ihren Gast herein. Davnot Lurkeni, Dämonologe und erster Berater der Zirkelmeisterin trat gemächlichen Schrittes ein. Vielleicht einen Augenblick zu lange hielt er inne und blickte sich um.

Davnot Lurkeni: Es wäre gelogen wenn ich behaupten würde, ihr besitzt Stil, Madam Hand. Aber ihr wisst eure Umgebung eurem dunklen Gemüt anzupassen. Ihr habt mich hier herbestellt und ich bin eurer Bitte nachgekommen.

Die Nekromantin deutete ihm sich zu setzen, bot ihm ein Glas Rotwein an und ließ sich auf ihren Knochenstuhl fallen.

Khelperetocs: Lurkeni, so nett wie eh und je. Da ich davon ausgehe, dass ihr genug Komplimente ausgesprochen habt komme ich direkt zur Sache. Eure zahlreichen Flüsterer werden euch sicher davon in Kenntnis gesetzt haben, dass mein Vater fortan in Besitz eines Zornrosses aus Xoroth ist. Dieses Wesen wurde während eines Rituals nekrotisch verflucht und infolge verändert. Wir stehen vor einem explizierten Problem, das Ross akzeptiert ausschließlich meinen Vater als Bezugsperson. Es hat unseren Stallburschen getötet und eine Wache schwer verwundet.

Khelperetocs wollte ihre Ausführung fortsetzen als sie von dem Dämonologen unterbrochen wurde.

Davnot Lurkeni: Vergesst es! Eine solche Bestie zu zähmen ist unmöglich. Eine nekrotische Pervertierung hat diesen Umstand sicher nicht verbessert. Der Dämon wurde so in seiner Existenz selbst beeinträchtigt. Da eine mentale Verbindung zu dem Direktor vorliegt akzeptiert es auch nur ihn an der Seite. Zimmerer wird sich damit abfinden müssen, dass er sich selbst um sein Ross kümmern muss. Immerhin bleibt es ihm erspart die Mistgabel zu schwingen bei einem solchen Ungeheuer.

Khelperetocs: Wählt eure Worte mit Bedacht, Lurkeni. Wir unterhalten uns hier auf gleicher Augenhöhe. In Zeiten wie diesen ist es ein offenes Geheimnis das ihr die Geschicke des Zirkels im Hintergrund lenkt, was zur Entlastung von Madam Thanator aufgrund aktueller Umstände kein Fehler ist. Aber seid versichert, auch ihr werdet im Auge behalten. Wie laufen die Geschäfte nach Luntenbrand?

Davnot Lurkeni: Die angeforderten Glyphen wurden an die Draenei Geschäftsfrau geliefert, eine weitere Bestellung wird abgewickelt. Die Geschäfte am Schwarzmarkt nehmen ihren Lauf. Madam Thanator wird über sämtliche Entwicklungen in Kenntnis gesetzt, auch über den Kriegsverlauf gegen die Argentumdämmerung. Manchmal braucht es eben eine graue Eminenz im Hintergrund um das Werk am Leben zu erhalten, Madam Hand.

Die Nekromantin schob ihrem Gegenüber einige Schriftrollen zu.

Khelperetocs: Die Scholomance veranstaltet einen Schulball, einige Vertreter der schwarzen Sonne sind als Ehrengäste geladen, ihr ebenso Lurkeni. Erwartet jedoch kein ausgelassenes Festgelage umrahmt von Humor. Wir sind eine dunkle Ausbildungsstätte der arkanen Künste. Aber hier arbeiten, studieren und forschen noch immer Lebende und das Leben braucht auch Abwechslung und vor allem Begeisterung.

Der Dämonologe nickte mit einem kaum merklichen Grinsen im Gesicht, bedankte sich und verließ ungesehen das Refugium. Eine Weile hing Khelperetocs ihren Gedanken nach bis sie schließlich ihre Schlafstätte aufsuchte.
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Titel:   Schlange
Thema Beschreibung: nahe des Fungustal in den Pestländern
Verfasst am: 15. Sep 2017, 13:27 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Herbst zog ins Land, auch in die Pestländer. Wenngleich es an einem so kargen Ort wenig Unterschied als sonst bereitete, war die Kälte dennoch spürbar. Unweit des Fungustal hörte man das Geklapper eines Pferdes. Das Tier selbst hatte seine besten Jahre längst hinter sich, denn es bewegte sich nicht aus eigener Motivation fort. Ein untotes Todesstreitross, getrieben von nekrotischer Magie und dem Willen seiner Reiterin unterworfen. Diese war im Gegensatz sehr wohl noch lebendig. Sie warf die Kapuze über ihr Haupt, zuckte einen Flachmann und gönnte sich mehrere Schlucke Rum. Khelperetocs Zimmerer beobachtete auf ihrem untoten Ross Lomarion sitzend von einer kleinen Anhöhe aus das Geschehen. Die Arbeiter der Darrowehr schafften gerade eine Ladung Eisenerz herbei und gingen dabei wie gewohnt so leise wie möglich vor. Man wusste ob der Nähe des verhassten Feindes, den Lichtbucklern von der Argentumdämmerung.

Die Nekromantin schrak kaum merklich auf als sie ein Geräusch neben sich ausmachte. Eine in dunkle Roben gehüllte Gestalt näherte sich ihr. Obwohl ein tief herabgezogener Hut den Anblick auf das Gesicht verwehrte, erkannte Khelperetocs den Wanderer am Gang. Meister Ambrosius Firlar, eine hohe Persönlichkeit in den Reihen des Kults der Verdammten, der im Pestwald eine Befehlsgewalt innehat. Das letzte Gespräch der Beiden war noch nicht so lange her. Damals hatte der alte Mann ihr Avancen gemacht, dass der Kult der Verdammten sie im Auge hätte und ihr Bemühen mit Freude verfolgt. Das damalige Gespräch hatte einen Beigeschmack von Abwerbung. Sie haderte nicht ihrem Vater davon zu berichten, aber dem war sie nicht nachgegangen. Es hat sich einfach nicht ergeben wollen. Der alte Nekromant näherte sich.

Ambrosius: Die Toten sollen dienen, Madam Hand. Ihr beobachtet den Erztransport persönlich, gut so. Ihr beweist Präsenz und Führungsstärke dort, wo Andere sich hinter oder unter dicken Mauern verkriechen.

Khelperetocs: Die Toten sollen dienen, Meister Firlar. Bezieht ihr eure Anspielung auf Jemanden bestimmten?

Ambrosius: Oh nein, ich bitte euch. Wir gehen Alle unseren Pflichten nach. Die letzten Wochen erschienen mir ruhig. Ja, es kehrte eine bedrückende Ruhe in die Pestländer ein, nach dem Paukenschlag von Operation Erstschlag. Licht und Dunkelheit beschnuppern einander, tasten sich ab, warten ab, bringen ihre Figuren auf Position, warten auf den Zug des Anderen.

Khelperetocs: Die Figuren des Kults der Verdammten sind wenig an der Zahl, Meister Firlar. Nur wenige sehe ich auf dem Spielbrett der Pestländer. Valeria DeLazzar weiß große Worte zu schwingen, doch wo bleiben die Taten? Die Darrowehr hat Verluste zu beklagen, die schwarze Sonne versorgt uns mit Alchemica und anderen Utensilien. Doch frage ich mich, wo ist der Beitrag des Kults? Wo sind die so notwendigen Spielfiguren?

Ambrosius: Madam Hand, ich bin ein alter und altgedienter Mann, dem Lichkönig bis und über den Tod hinaus treu ergeben. Doch das Kriegshandwerk sei Jüngeren wie Meister Krumm oder DeLazzar überlassen. Aber wenn wir bei dem Spielbrett bleiben, junge Zimmerer. Dort drüben schuften die Bauern, eure Soldaten gleichen Pferd und Turm. Doch frage ich mich, welche Figur symbolisiert ihr? Ich werde es euch sagen, junge Dame. Ihr seid ein Läufer. Denn euer König befiehlt und ihr lauft. Dabei sehe ich in euch eine Königin, zu so viel mehr fähig als erlaubt. Denkt über meine Worte nach, denkt über die Worte eines alten, erfahrenen Mannes nach.

Langsam bewegte sich Ambrosius Firlar in Richtung des Fungustal. Khelperetocs griff noch einmal zum Flachmann und warf diesen genervt in einen Strauch. Er war leer. Nach diesen Worten fühlte sie sich selbst leer. Sie warf die Gedanken beiseite und konzentrierte sich wieder auf ihre Pflicht. Sie wusste, Firlar war eine Schlange. Aber sie wusste auch, dass Schlangen gewieft sein konnten. Sie riss die Zügel ihres Rosses umher und galoppierte zurück zur Darrowehr. Noch am Nachmittag brach sie auf in Richtung Süden.
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Titel:   Es duftet nach Verrat
Thema Beschreibung: in einem Ziggurat im Pestwald
Verfasst am: 24. Sep 2017, 11:59 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der Pestwald ist ohne Zweifel die sinnbildliche Ausgeburt nekrotischer Verderbnis. Die einst grünen, saftigen Bäume des weitläufigen Waldes von Lordaeron wurden zu stinkenden Pilzgeflechten pervertiert wovon sich das Land wohl niemals erholen mag. Ein gefährliches Gebiet, in welchem der Tod nach dem Leben trachtet. Gefährlich genug um es nicht alleine zu durchqueren. Dennoch tat dies eine Gestalt in den frühen Morgenstunden. Eine tief herein gezogene Kapuze sollte ihre Identität verschleiern und verborgen halten. Langsamen Schrittes näherte sie sich einem Ziggurat und blickte sich dabei immer wieder um. Am Eingang des grotesken Gebäudes empfingen sie zwei Skelettwache sowie ein Kultist. Waffen wurden gezückt und sogleich wieder gesenkt als die Gestalt ihre Kapuze zurückzog. Khelperetocs Zimmerer neigte grüßend ihr Haupt. Die rechte Hand von Direktor Zimmerer und Studentin der Scholomance forderte den Kultisten auf sie zu Meister Ambrosius Firlar zu bringen. Dieser Aufforderung kam er umgehend nach.

Er führte die junge, schwarzhaarige Schönheit in das Innere des Ziggurats und kündigte sie bei seinem Meister an. Seinen langen grauen Bart kraulend empfing der Greis sie hinter seinem Schreibtisch sitzend. Beide lächelten süffisant während der alte Nekromant seine Wachen anwies: „Lasst uns allein!“ Khelperetocs nahm Platz.

Ambrosius: Was führt die junge Hand meines alten Freundes zu so früher Stund in das Ziggurat? Wohl um mich zu sprechen, bitte.

Khelperetocs: Eure Worte bei unseren letzten Konversationen haben mich zum Nachdenken angespornt. So manche Entwicklungen, mich betreffend, die Scholomance, die Darrowehr, meinen Vater, den Krieg gegen die Argentumpisser, musste ich für mich selbst aus einem anderen Blickwinkel bewerten. Einen Blickwinkel, den eure Worte erst ermöglichten.

Ambrosius: Ich lausche mit großem Interesse, sprecht weiter.

Khelperetocs: Der Kult der Verdammten war und ist eine unerlässliche, fixe Konstante in den Pestländern. Lasst mich ganz offen sprechen, dass ich die absolute Unterwerfung vor dem Lichkönig nicht als mein persönliches Ideal sehe, sondern rationale Errungenschaften dem überstelle. Was jedoch nicht meine Loyalität zum Kult der Verdammten schmälert. Und ohne diesen kann es auch für die Finsternis keine Zukunft in den Pestländern geben.

Ambrosius: Ihr sprecht eine Zeit nach dem Krieg gegen die Argentumdämmerung an.

Khelperetocs: Ihr vergleicht die Pestländer mit einem Spielbrett, auf dem ich selbst nur ein „Läufer“ meines „Königs“ bin, sprich meinem Vater. Ich frage euch, Ambrosius, macht ihr mich zur „Dame“?

Ambrosius: Eine junge, ambitionierte Frau mit euren Fähigkeiten sollte nicht als Laufbursche klein gehalten werden. Es ist an der Zeit darüber nach zu denken, wer künftig eine entscheidende Rolle in den Pestländern spielen wird. An meiner Seite werdet ihr wahre Größe erlangen und Herrin der Darrowehr. Ohne Fesseln und Maulkorb werdet ihr das Schattenreich formen, Khelperetocs. Euer Schattenreich!

Die Nekromantin erhob sich lächelnd und reichte Meister Ambrosius die Hand: „So soll es sein. Wir sollten damit beginnen die Zeit nach dem großen Krieg zu planen, Meister Ambrosius. Blicken wir gemeinsam einer neuen Ära entgegen.“

Erst gen Mittag verließ die junge Nekromantin das Ziggurat im Pestwald. In der Darrowehr angekommen berichtete sie von ihrer Abwesenheit, sie sei im Fungustal auf einer Aufklärungsqueste gewesen.
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Titel:   Die Suche
Thema Beschreibung: in Darroheim
Verfasst am: 26. Sep 2017, 13:43 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Während der Mittagsstunde streifte ein lauer Herbstwind die Gegend von Darroheim. Wer die Ruinen des verlassenen Dorfes von der Ferne betrachtete sah lediglich die schauderhaften Zeugnisse vergangener Zeiten. Doch der Schein trügt, ist das Gebiet doch von einem illusionären Schleier umgeben. In Wahrheit herrschte reges Treiben im und außerhalb des Anwesens der schwarzen Sonne. Die Ziehtochter der Zirkelmeisterin war von Unbekannten entführt worden und nun galt es Jene zu finden.

Die Nekromantin Khelperetocs Zimmerer war von der Scholomance angereist um ihren Beitrag bei der Suche zu leisten. Mit ihrer Ankunft folgten etappenweise verschiedenste untote Kreaturen. Ein halb verfaultes Eichhörnchen, ein von Eiterpusteln übersäter Singvogel sowie ein Rehkitz, dessen Schädel nur mehr eine deformierte Knochenansammlung war. Einigen Gelehrten des Zirkels stieß dies übel auf, schwiegen sich jedoch aus. Obwohl allesamt von dunkler Gesinnung waren behagte nur Wenigen die arkane Schule der Nekromantie. Die fachliche Kompetenz der Gelehrten der Scholomance und die Nutzungsmöglichkeiten solcher Wesenheiten zweifelte jedoch niemand an.

Nahe des Portals versammelte Khelperetocs das Gezücht und wirkte dunkle Magie. Kurz darauf verschwanden sie in alle vier Windrichtungen und fungierten dabei als Augen und Ohren. Natürlich war die Effizienz der mit Unleben erfüllten Kadaver beschränkt, in der Relation zum Aufwand der Beschaffung jedoch in Ordnung. Khelperetocs wusste ob dieser zahlreichen Einsatzmöglichkeiten und hatte ihr Studium an der Scholomance genau darauf fokussiert. Das sie bis heute noch den Status einer Schülerin innehat ist ihr gänzlich egal. Schon längst hätte sie zur Abschlussprüfung antreten können, doch ist sie als Hand des Grafen mit wichtigeren Aufgaben ausgelastet.

Am Nachmittag suchte sie noch das Gespräch mit der Schattenpriesterin Dimiona Galbert. Der Gesundheitszustand der Zirkelmeisterin belastet die Gemeinschaft der schwarzen Sonne entsprechend. Beide waren sie in Sorge ob der rothaarigen Schönheit selbst, aber auch ob der Entwicklungen, die im Hintergrund ihren Lauf nahmen. Orelina hatte einst rasant die Macht im Zirkel an sich gerissen, namhafte Mitglieder könnten die Gunst der Stunde nun nutzen und es ihr nun gleichtun. Dies galt es zu verhindern, um jeden Preis.
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Thema Beschreibung: im Refugium der Hand in der Darrowehr
Verfasst am: 5. Okt 2017, 11:46 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Hoch oben in den ruinenhaften Steingemäuern der Darrowehr lag das Refugium der Hand. Das Amt der Hand des Grafen bekleidete Khelperetocs Zimmerer und genoss hierfür umfangreiche Befähigungen und Vollmächte. An jenem Vormittag versammelten sich ihre engsten Handlanger und Berater in ihren Räumlichkeiten.

Ein loderndes Feuer prasselte im Kamin, Kräuterweihrauch vermischte sich mit Zigarrenduft und drückte so über kalten Moder hinweg. Die Elfe Alstedalis Dunkelblatt, der menschliche Schurke Borgs Elstar, die junge Nekromantin Cara Devlin und der Archivar Perdin Hergesaum saßen rund um eine über einen Tisch schwebende Kugel. Schließlich erhob sich die Nekromantin und Hand des Grafen Khelperetocs von ihrem Schreibtisch und gesellte sich zu den Anwesenden. Während sie sich auf den Lehnstuhl fallen ließ fokussierte auch sie die vor ihr schwebende Kugel. Diese war von grauen und violetten Schlieren durchzogen und man hätte meinen können, dass eine kontinuierliche Bewegung dieser stattfand. War es so oder nur eine Illusion, man weiß es nicht.

Perdin: Die Kugel der Leerensicht aus der Asservatenkammer der Scholomance, wie ihr wünschtet, Madam Hand. Ausbilderin Kaltherz hat sie mir ausgehändigt und ihren Ursprung in aller Kürze mir gegenüber kundgetan. Es handelt sich um eine Anerkennungsgabe einer früheren Geschäftsbeziehung von Dunkelmeister Gandling. Kaltherz meinte, dass er es von einem Unterhändler aus Silithus bezogen hat.

Khelperetocs: Erspar mir das Gefasel. Hat sich Kaltherz darüber geäußert warum die Macht der Kugel verflossen ist?

Perdin: Dunkelmeister Gandling hat bereits vor Jahren versucht die Kugel mittels Mana wieder auf zu laden. Er war gescheitert und verstaute sie danach in der Asservatenkammer wo diese im Grunde genommen in Vergessenheit geraten war. Mit Verlaub Madam Hand, was hat es mit diesem Artefakt auf sich?

Khelperetocs: Abgesehen davon das es dich einen Haufen Pferdemist angeht bin ich gewillt dich davon in Kenntnis zu setzen. Ehrwürden Galbert wird vom Schattenhammer Kult bedroht. In Darroheim ist ein Attentat auf ein Mitglied der schwarzen Sonne verübt worden. Die Sache bedarf der raschen Aufklärung und Galbert muss unter Schutz genommen werden.

Cara: Mit Verlaub Madam Hand, aber ist dies nicht Sache des Zirkels?

Khelperetocs: Dem ich selbst angehöre und wir zusammen im Schulterschluss agieren, Cara. Stelle meine Beweggründe und Entscheidungen nicht in Frage. Laut der Beschreibung der dem Artefakt beiliegt gewährt es einen kurzzeitigen Blick in die Leere. Dies kann bei den Ermittlungen dienlich sein. Cara, Alstedalis, ihr werdet diese Kugel verpacken und sie noch heute zu Ehrwürden Galbert nach Darroheim bringen. Und zwar persönlich! Bestellt ihr meine Grüße und teilt ihr mit, sie soll sich das Artefakt mal ansehen.

Borgs: Der Schattenhammer also, nett.

Khelperetocs: Borgs, du reist nach Loch Modan. Kontaktiere deinen Verbindungsmann in Thelsamar. Ich will wissen ob es jüngste Bewegungen im Grenzland zum Schattenhochland gibt. Wenn deren Kultisten nach Norden wandern, will ich es wissen. Der Radius meines untoten Gezüchts reicht nur bis ins Hinterland.

Borgs: Ich freue mich jetzt schon auf das Starkbier dort. Mein Freund braut das Beste.

Khelperetocs: Und meine Herrschaften, Diskretion. Die Sache steht unter Verschluss, das ist selbstredend.

Nach dem Gespräch gönnte sich Khelperetocs ein Glas Rum. Aus einem Glas wurde noch ein Zweites bevor sie das Mittagsmahl mit ihrem Vater aufsuchte.
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Thema Beschreibung: im Badezuber
Verfasst am: 10. Okt 2017, 13:23 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

In den späten Stunden jener Nacht kehrten die beiden Nekromantinnen Khelperetocs Zimmerer und Cara Devlin zur Darrowehr zurück. Das Todesstreitross der Hand des Grafen vermochte sich einfach im Schutz der Dunkelheit zu bewegen, Caras Pferd hingegen wies massive Probleme vor, weshalb der Ritt Stunden in Anspruch nahm.

Sogleich begab sich Khelperetocs in die Wäscherei, scheuchte die Wäscherin von ihrer Schlafstätte auf und forderte noch zu Mitternacht ein heißes Bad. Ebenso kommandierte sich noch ihren Handlanger Perdin herbei, der nur mit Mühe eine Spur von Motivation vortäuschen konnte. Als das Bad bereitet war entkleidete sich Khelperetocs hastig und forderte Cara auf es ihr gleich zu tun. Nackt nahmen Beide Platz in den bis oben hin mit heißem Wasser gefüllten Badezuber, worauf in Kürze die ersehnte Entspannung einsetzen sollte.

Khelperetocs: Berichte, Perdin

Perdin: Noch kein Hinweis von Borgs, ich gehe davon aus das er noch in Thelsamar weilt. Die Vorbereitungen für den Schulball nehmen ihren Lauf und … *wird unterbrochen*

Die Hand des Direktors unterbrach ihren Handlanger einfach und wandte sich der jungen Studentin zu.

Khelperetocs: Morgen erwarte ich einen umfassenden Bericht über deinen Aufenthalt in Darroheim. Ebenso zu der heute Abend zugetragenen Causa im Archiv des Zirkels, Cara. Wisse, dass ich neulich das Gespräch mit meinem Vater gesucht habe, dich betreffend. Dir wird das Privileg ob der Aufnahme in die Zimmerer Dynastie gewährt, du wirst Teil dieser Familie. Sei dir der Ehre und des Vertrauens bewusst. Und vor allem, enttäusche mich nicht.

Cara konnte ein freudiges Grinsen nicht verbergen und wickelte eine nasse Haarlocke verlegen um ihren Zeigefinger. Sie rutschte im Badezuber etwas auf und gewährte zwischen dem Seifenschaum reizende Einblicke auf ihr Dekolletee.

Cara: Seid versichert, ich werde weder euren Vater noch euch enttäuschen, Madam Hand. Den Bericht werdet ihr wie erwartet auf eurem Schreibtisch finden. Was Ehrwürden Galbert betrifft, erlaubt mir die Frage warum ihr euch so um ihre Sicherheit bemüht und gestern sogar euer Leben für sie riskiert habt?

Khelperetocs: Die Zahl von Menschen denen ich traue ist gering und du kannst sie an einer Hand abzählen, Cara. Ich vergesse weder was man mir Gutes tut, noch was man mir Schlechtes antut. Galbert hat mein Leben gerettet, nicht nur einmal. In den Augen vieler hier im Schattenreich bin ich ein Monster. Das mag sein, aber ich bin immer noch ein Mensch mit Prinzipien. Vielleicht wenigen, aber ein paar Prinzipien sind es dann doch.

Cara: Und ihr wollt diese Leerenkugel wirklich wegschließen? Ehrwürden meinte, man könnte Nutzen daraus ziehen.

Khelperetocs: Derzeit sehe ich keine andere Möglichkeit als das Artefakt an einen sicheren und vor allem geheimen Ort zu bringen. All die Macht zerfließt in unseren Händen, wenn wir sie nicht zu bändigen wissen. Die Kugel kommt an einen sicheren Ort und darum werde ich mich persönlich annehmen.

Langsam erhob sich Khelperetocs und der wolkige Seifenschaum glitt langsam von ihrer weißen, zarten Haut. Sie reichte Cara ein Handtuch und sprach zu ihr lächelnd: Dir wird das Privileg zuteil mich abtrocknen zu dürfen.

Während Cara tat wie aufgefordert, erfreute sie sich insgeheim der Tatsache, dass sie mit 18 Lebensjahren den Abschluss des letzten Semesters an der Scholomance in der Hand hatte und ihre Herrin Khelperetocs mit 21 Lebensjahren zwar die Erbgräfin war, aber über keinen Abschluss verfügte.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Ein Schreiben
Thema Beschreibung: im Refugium der Hand in der Darrowehr
Verfasst am: 12. Okt 2017, 11:37 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Vereinzelte Sonnenstrahlen bahnten sich einen Weg durch dichtes Wolkenwerk und ein frischer Wind zog durch den Dachstuhl der Darrowehr. Hoch oben in dieser ruinenhaften Festung befand sich das Refugium der Hand des Grafen, Khelperetocs persönlicher Rückzugsort und sinistres Sekretariat. In diesen Tagen fand sie jedoch wenig Ruhe dort, denn im Stockwerk unter ihr wurde bauliches Handwerk ausgeübt. Der ehemalige Festsaal wurde restauriert und instandgesetzt, etwa zwanzig Bauarbeiter gaben rund um die Uhr ihr Bestes. Diese ehemaligen Sträflinge aus Tol Barad standen unter enormen Zeitdruck, denn in wenigen Tagen sollte genau hier der erste Schulball der Scholomance ausgetragen werden.

Khelperetocs entzündete eine Kräuterzigarre an einer Kerzenflamme und inhalierte den wohltuenden Rauch. Sie richtete dabei ihren Blick beim Fenster hinaus und wartete ab bis das Hämmern unter ihr endete. Der Bautrupp machte schließlich Pause und Khelperetocs setzte sich an ihren Schreibtisch, fasste die Feder und setzte einen Brief auf.

Per Titular
Mogula Valeria DeLazaar
Corins Kreuzung

Die Toten sollen dienen, Mogula!

Mit diesem Schreiben wende ich mich an Euch, weil Wichtiges besprochen werden muss. Es ist dringend und erbete infolge einer Audienz bei Euch. Diese Causa will nicht am nahenden Schulball Erwähnung finden und soll diskret behandelt werden.

Hochachtungsvoll

Khelperetocs Zimmerer
Hand des Grafen der Darrowehr


Die Nekromantin rollte das Blatt Pergament zusammen und versiegelte es mit dem Stempel des Hauses Zimmerer. Sie presste den Abguss des Alteracer Raben mit dem Totenschädel und dem Zauberbuch in den Krallen fest in das Wachs. Danach erhob sie sich und schob ihrem untoten Seuchenfalken Calein die Schriftrolle in den Schnabel. Sogleich machte er sich auf und flog gen Corins Kreuzung.

Um den Anschlag in Darroheim aufzuklären war sie bereit mit dem Kult der Verdammten zu reden, auch wenn sie die Mogula selbst verdächtigte.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Auf den Spuren der Verräterin
Thema Beschreibung: in Corins Kreuzung
Verfasst am: 17. Okt 2017, 12:29 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Man konnte nur wenig über Corins Kreuzung berichten. Ein Ort, der wie Andere während des Niedergangs Lordaerons verheert wurde. Ein Ort, der noch immer von den ruhelosen Seelen der einst dort Lebenden heimgesucht wird. Und ein strategisch wichtiger Ort des Kults der Verdammten. Khelperetocs war mit dem Syndikatsschurken Mandroheim Furtenkober und dem Wiedergänger Kormek Raft am Vormittag dort eingetroffen. Sie hatte Viktor Krumm, seines Zeichens ein hochrangiges Mitglied des Kults, davon in Kenntnis gesetzt, dass Mogula Valeria DeLazar Verrat begangen hat. Verrat am Kult der Verdammten.

Die junge Nekromantin und Hand des Grafen der Darrowehr bekräftigte Krumm gegenüber, welche Auswirkungen dies nun nach sich zieht. Einerseits gefährdet es das Kriegsbündnis und könnte so indirekt der Argentumdämmerung zuspielen. Andererseits belastete dieser Vorfall das sowieso bereits angespannte Verhältnis zwischen den drei dunklen Mächten in den Pestländern, dem Kult der Verdammten, dem Schattenreich der Darrowehr und dem Zirkel der schwarzen Sonne.

Die Nekromantin war aber auch mit der Intension nach Corins Kreuzung gekommen, die Gemächer der Verräterin zu inspizieren. Natürlich war ihr dies verwehrt worden, noch. Natürlich wusste sie, dass der Kult erstmal selbst Ermittlungen anstellen wollte, bevor man sie rum schnüffeln ließe. Immerhin konnte sie Mandroheim anweisen verdeckt zu beobachten. Khelperetocs konnte die Nervosität der Kultisten spüren, wenngleich sie dies mit bedeckter Haltung kaschierten. So gut als möglich.

Khelperetocs kaschierte derzeit selbst Vieles. Sie hatte den Schulball mit einer imposanten Rede vor den Gästen absagen müssen und Lug und Betrug als Grund vorgeschoben. Natürlich um das unbeugsame Bild des Schattenreiches ihres Vaters zu unterstreichen. Sie hatte gemeinsam mit Orelina, der Schattenpriesterin Ursula, Mandroheim und Kormek ob Dimionas Verschwinden und dem Verrat ermittelt. Sie kämpfte mit Müdigkeit und Schwäche und wollte doch nicht nachgeben. Langsam zog sie ihren Flachmann aus der Robentasche, öffnete den Verschluss und leerte den Rum in sich hinein. Es tat gut, wie immer. Während sie auf Einlass in Valerias Gemach wartete sah sie sich in Corins Kreuzung um. Sie war unter ihresgleichen und doch brachte man ihr Missgunst und Ablehnung entgegen. Immerhin, sie hatte sich schon daran gewöhnt.
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