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Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
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Khelperetocs Zimmerer
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 287

[ Charakterinfo ]
Titel:   Dinner für Zwei
Thema Beschreibung: im Prunksaal der Scholomance
Verfasst am: 9. Jun 2017, 07:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der kleine Speisesaal im Westflügel der Heiligtümer des Schlächters hob sich von den meisten anderen Räumlichkeiten an der Scholomance ab. Wandgemälde schmückten die Räume und zeigten große Errungenschaften oder Personen des Kults der Verdammten. Sogar Topfpflanzen wie Gromsblut umrahmten das Ambiente und der Tisch war stets festlich geschmückt. Diniert wurde hier meist zu besonderen Anlässen und dieser Speisesaal war dem Direktor sowie dem Lehrkollegium vorbehalten.

Khelperetocs stand noch alleine in dem weiten Saal und entzündete die Kerzen auf den Kerzenständern. Marielle, eine junge Bedienstete richtete gerade das Besteck am Tisch, als es klopfte. Herein trat ein groß gewachsener Mann Ende 60. Seine prunkvolle Kleidung zeugte von nobler Herkunft, war jedoch abgetragen und von den Einflüssen der Jahre geprägt. Der Duft von billigem Duftwasser verbreitete sich im Raum als Lord Edmin Lescovar eintrat. Der ergraute Aristokrat blieb stehen und deutete gen Khelperetocs eine Verbeugung an, die es ihm gleichtat. Eine Handbewegung der Nekromantin ließ Marielle wissen, dass sie den ersten Gang servieren darf. Die schwarzhaarige Schönheit nahm an einem Ende des Tisches Platz, der Aristokrat ihr gegenüber.

Lord Edmin Lescovar: „Vorweg bedanke ich mich für die Einladung, Madam Hand. Nach meinem zweiwöchigen Aufenthalt hier an eurer Lehranstalt und dem Zwischenbesuch in West-Stratholme möchte ich bekunden, dass ich mein Angebot bekräftigen möchte. Wie erwähnt bringe ich finanzielle Mittel und Kontakte ein, ihr werdet jedoch auch verstehen, dass ich aufgrund meines Standes mich nicht damit zufriedengeben werde, hier als Tellerwäscher anzufangen. Ich bin von Adel, wenngleich meine Familie in Ungnade am Hofe Sturmwinds gefallen ist. Das Amt des Stadthalters in der neuen Capitale seiner Gnaden wäre ein rechtmäßiges Entgegenkommen Eurerseits.“

Während der Lord seine Ausführungen zu Ende brachte servierte Marielle den ersten Gang. Die kulinarischen Möglichkeiten an der Scholomance sind sehr beschränkt, trotz der jüngsten Handelsbeziehung zu Kapitän Funkenkern. Etwas Weißbrot und eine dünne Gemüsesuppe stellten den ersten Gang dar. Man hatte sich daran gewöhnt, Studenten wie Lehrmeister wie Bedienstete. Es wurden keine Unterschiede gemacht, darauf legte der Direktor großen Wert.

Khelperetocs: „Derweil hatte ich die Gelegenheit mit meinem Vater über euer Anliegen zu sprechen, wenngleich ihn derweil die Erschaffung eines eigenen Todesritters zeitlich bindet. Lord Lescovar, der Direktor und ich als seine Hand stimmen eurer Bitte zu. Ihr werdet zum Stadthalter von West-Stratholme ernannt, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Machtübernahme meines Vaters jährt sich bald und Vieles hat sich seither verändert. Die Scholomance ist im Aufbruch begriffen und etabliert sich trotz Verschleierung zu einem Machtzentrum hier in den Pestländern. Ihr wisst aber auch, dass es grundsätzlich an Allem mangelt. Rohstoffe, Unterstützungen diplomatischer und finanzieller Natur, Gold. Die Überreste des Kults der Verdammten sind teilweise mehr Ballast als Hilfe und wären wir nicht eng mit dem Zirkel der schwarzen Sonne verflochten, wäre unsere Lage noch schwieriger. Es braucht Zeit und daran führt kein Weg vorbei. Und genau diese Zeit werdet ihr hier auch benötigen. Die Instandsetzung von West-Stratholme ist ein Projekt welches sich wohl über Jahre hinweg ziehen wird. Ihr werdet damit betraut werden und könnt euch dadurch beweisen. Erlangt die Gunst meines Vaters und werdet Teil des aufstrebenden Schattenreichs in den Pestländern.“

Der noble Aristokrat lauschte interessiert den Worten seines Gegenübers und nickte abschließend. Er stand auf, nahm das Glas mit gewässerten Rotwein und sprach: „Auf den Direktor, auf das Schattenreich, auf uns!“
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern
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Khelperetocs Zimmerer
Forscherliga



"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 287

[ Charakterinfo ]
Titel:   Ein Weg, ein Ziel
Thema Beschreibung: nahe des Terrortals am Pestwald
Verfasst am: 19. Jun 2017, 11:47 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Früher Morgen im Terrortal unweit des Pestwaldes. Seit der Suche nach dem ersten Artefaktrelikt des Sterns der Finsternis in Stratholme ist es dem Zirkel der schwarzen Sonne und der Scholomance erlaubt diese verkommene Siedlung als Außenposten nützen zu dürfen. Der Kult der Verdammten unterhält dieses Gebiet mit seinen beschränkten Möglichkeiten, woraus sich ein Schulterschluss der gemeinsamen Interessen ergeben hat.

Jüngst trafen 20 Skelettkrieger ein, welche nun Position in den sicheren Nebeln des Tals bezogen haben. Khelperetocs beabsichtigt einen Angriff auf die von der Argentumdämmerung gehaltene Kapelle beim Dienstboteneingang von Stratholme auszuführen. Ein dort aufbewahrtes Artefakt hat ihr Interesse eingenommen. Die beiden Todesritter Kormek und Rhia sollen sie dabei unterstützen und die Skelettkrieger anführen, während Mandroheim Furtenkober und ein weiterer Syndikatsschurke Attentate auf hiesige Wachen verüben. Weiteres bat sie die Schattenpriesterin Dimiona den Angriff mit einer Schattenwolke einzuleiten. So der Plan der Nekromantin.

Nachdenklich stand Khelperetocs auf der Anhöhe nahe ihrer Unterkunft und starrte auf die sich formierenden Skelettkrieger hinab. Es war schwierig genug gewesen ungesehen hier her zu kommen und es würde noch schwieriger werden unbemerkt nach Stratholme zu gelangen. Sie wird den Pfad im Westen wählen, durch eine kleine Höhle hindurch. Ihre Gedanken kreisten jedoch nicht nur um den bevorstehenden Angriff auf die Kapelle im Osten der Stadt. Orelina lag die letzten Tage schwer angeschlagen im Bett darnieder. Heimgesucht und geplagt von intensiven Träumen schreckte sie immer wieder auf. Warum beschäftigten sie diese Träume so? Das danach geführte Gespräch brachte wenig Aufschluss. Die Nekromantin betrachtete dies dennoch nüchtern. Würden Dimiona solche Träume heimsuchen, könnte es sich um Visionen handeln. Bei Orelina war es anders, sie verfügte über keine seherischen Gaben. Und deswegen versuchte sie auch die Zirkelmeisterin zu beruhigen. Ob es ihr schließlich gelang, das war wiederrum eine andere Frage.

Am späten Vormittag eskortierte sie den Tross über den geheimen Pfad nach West-Stratholme zur Bastion. Erwartete Zwischenfälle blieben aus und ihr untotes Gezücht bestätigte der Nekromantin, dass keine Patrouillen der Argentumdämmerung in der Nähe waren. Sie hinterließ noch einige Anweisungen an Prom Vaskander, der für militärische Belange an der Bastion zuständig war. Er wusste von dem bevorstehenden Angriff und war nur wenig davon begeistert, dass Khelperetocs das Oberkommando überlassen wurde. Dennoch fügte er sich, wenn auch murrend. In wenigen Tagen sollten die letzten Vorbereitungen für den Überfall abgeschlossen sein. Bereits am frühen Nachmittag ließ die Nekromantin die geschichtsträchtige und verwüstete Stadt hinter sich und ritt auf ihrem untoten Todesstreitross gen Darroheim.
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 287

[ Charakterinfo ]
Titel:   Die Ansprache
Thema Beschreibung: am Kreuzzüglerplatz von Stratholme
Verfasst am: 21. Jun 2017, 08:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Fast bedächtig schritt Khelperetocs die Stufen der Bastion zu Stratholme herab und betrachtete das Szenario am Kreuzzüglerplatz. Die Flaggen der Scholomance und des Hauses Zimmerer wehten unruhig im frühen Morgenwind, während eine dunkle Wolke vom Himmel herunterdrückte. Am Platz hatten sich etwa zwei Dutzend Skelettkrieger der Armee der Finsternis versammelt und standen in Reih und Glied hinter deren Befehlshabern, den beiden Todesrittern Kormek und Rhia. Flankiert wurden die Truppen von zehn Gefängnisflüchtlingen aus Tol Barad. Diesen Arbeitern fiel eine besondere Aufgabe bei dem bevorstehenden Angriff auf die Kapelle am Dienstboteneingang zu. Sie sollen die schwere Mithril Kiste sichern und nach West-Stratholme zur Bastion bringen. Lebende und Tote verband eine äußere Eigenschaft, sie trugen alle einen Wappenrock mit dem Symbol des Kults der Verdammten. Auf Empfehlung Kormeks hin sollte der Feind, sprich die Argentumdämmerung, getäuscht werden.

Während die Nekromantin den Flair des Augenblicks auf sich wirken ließ, stießen Todeshohepriester Isidorus und Davnot Lurkeni vom Zirkel der schwarzen Sonne, sowie der Syndikatsschurke Mandroheim, noch dazu. Alle Blicke waren auf die junge Frau oben auf der Treppe gerichtet. Innerlich hörte Khelperetocs die Aufforderung ihres Vaters, die Herzen ihrer Untertanen gewinnen zu müssen. Sie verstand diese Werteauslegung nicht. Etwa die Hälfte der Anwesenden waren Untote und diese scherte Loyalität und Zugehörigkeit nicht im Geringsten. Die andere Hälfte, die Lebenden, sollte man sich durch Drohungen und Unterdrückung gefügig halten, so ihre Ansicht. Dennoch beherzigte sie den Rat ihres Vaters, räusperte sich und hob die Hand:

Schergen der Scholomance, Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne. Ihr erwartet wohl eine glorreiche Ansprache meinerseits. Eine Rede, erfüllt von Glanz und Glorie heroischer Taten. Nichts davon werdet ihr hören! Denn mit Glanz und Glorie gewinnt man keine Kriege. Die Lichtpisser, die sich wie ein Eitergeschwür in den ehemaligen Kronlanden Lordaerons ausbreiten legen ihren Wert auf das Wort. Sie predigen den Dummen die Unterwerfung vor dem Licht, der Reinwaschung von Sünden und dessen Anbetung, um das niedere Volk an sie zu binden. Ich lege im Gegensatz dazu Wert auf die Tat und bin dafür bereit jedwede Skrupel abzulegen, um das Ziel zu erreichen. Der Abschaum der Argentumdämmerung ist im Besitz eines mächtigen Artefakts, welches es in der Kapelle am Dienstbodeneingang gesichert wird. Heute Nacht werden wir es an uns reißen. Und es wird nicht nur ein Sieg der Finsternis über das Licht, es wird auch ein symbolischer Sieg! Denn es ist der erste Schritt auf dem Weg, wo wir uns nehmen, was uns rechtmäßig gehört. Dieses Land!
Über eine Seitengasse werden wir durch das Innere eines ehemaligen Handelskontors auf den Ältestenplatz gelangen. Die Schattenpriesterin der Zirkels Dimiona wird als Auftakt eine Liturgie wirken und das Areal vor der Kapelle in einen dunklen Nebel hüllen. Glückt diese Spruchwirkung werden Mandroheim Furtenkober und ein weiterer Syndikatsschurke die Ehrenwachen am Treppeneingang meucheln. Dies ist das Signal für die Todesritter Kormek und Rhia, welche die Skelettkrieger anführen. Sie werden die am Platz patrouillierenden Truppen in heftige Nahkämpfe verwickeln und gar nach Möglichkeit ausschalten. Währenddessen dringen die Arbeiter von Tol Barad mit mir und weiteren Gefolgsleuten in das Innere der Kapelle ein. Wir werden die Mithrilkiste, in welcher sich das Artefakt befindet, sichern und umgehend von dem Ältestenplatz wegschaffen. Wir werden falsche Spuren legen und es so aussehen lassen, als wäre dieser Angriff auf das Konto des Kults zu schreiben. Bedenkt, dass wir dem Kult der Verdammten nahestehen, ja mein Vater und ich sogar diesem angehören. Dennoch, in Zeiten wie diesen muss man seine Verbündeten auch auf unkonventionelle Weise nützen. Schweigt darüber!

Nach dem Angriff werden wir uns rasch zurückziehen und den geheimen Durchgang beim Handelskontor nutzen. Der Feind wird bald darauf Truppen schicken, denen wir nicht mehr begegnen sollen. Es ist der Auftakt vom Niedergang des Lichts in diesen Landen, Freunde der Finsternis. Beschreitet diesen Weg an meiner Seite in eine neue Zukunft. Und denkt immer daran, kein Opfer – kein Sieg!


Nach der Ansprache schritt Khelperetocs die Treppen hinab und führte die Truppen vom Kreuzzüglerplatz hinaus. Am späten Nachmittag würde man sich beim Handelskontor mit der Zirkelmeisterin Orelina und der Schattenpriesterin Dimiona treffen.
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 287

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Titel:   Die Mithrilkiste
Thema Beschreibung: in der Waffenkammer der Bastion
Verfasst am: 22. Jun 2017, 13:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Da stand sie! Da stand sie inmitten der Waffenkammer der Bastion zu Stratholme. Die schwere Mithrilkiste, welche man am Vorabend aus der Alonsuskapelle entwendet hatte. Es war ein großer Sieg für die Scholomance und den Zirkel der schwarzen Sonne gewesen. Die Ritter und Soldaten des Argentumkreuzzuges waren durch kombinierte Angriffe aus Stahl und Magie überwältigt worden. Nachdem die Syndikatsschurken die Wachen am Eingang der Kapelle gemeuchelt hatten, stießen die Todesritter Kormek und Rhia zu dem berittenen Ritter vor. Die Skelettkrieger der Scholomance waren währenddessen mit den Soldaten am Ältestenplatz beschäftigt. Alles schien nach Plan zu laufen. In der Kapelle wartete jedoch Kreuzzugskommandant Eligor Morgenbringer mit einigen Soldaten. Der Kampf wurde in die Kapelle getragen und Rhia hatte den Paladin herausgefordert. Während die Beiden die Klingen gekreuzt hatten, schafften die Arbeiter aus Tol Barad die Mithrilkiste hinaus. Es war ein Erfolg, wenngleich dem Kreuzzugskommandanten die Flucht gelungen war. Nachdem man falsche Spure gestreut hatte und Khelperetocs ihr untotes Gezücht ob möglicher Spione befragt hatte, verließ man den Ältestenplatz hurtig.

Am Morgen danach versammelten sich Todeshohepriester Isidorus, der Krieger Prom Vaskander und der Syndikatsschurke Mandroheim Furtenkober mit der Nekromantin Khelperetocs in der Waffenkammer. Sie beobachteten den Orc Kolm und den Zwerg Pardeg, beide ehemalige Sträflinge aus Tol Barad, nun im Dienste der Scholomance. Die Beiden mühten sich mit Zangen und Hämmern ab, die profanen Ketten an der Mithrilkiste zu schädigen. Sie schwitzten und schnauften in Anbetracht der Mühen, was Khelperetocs nicht im Geringsten tangierte. Unruhig schritt sie auf und ab, gab Anweisungen und schrie von Zeit zu Zeit. Nach einer Weile meinte Isidorus: „Geduld Madam Hand, Geduld. Selbst wenn die eisernen Schlösser gebrochen sind, hält ein liturgischer Bann diese Kiste geschlossen. Das Licht ist stark, selbst ich vermag den Schutz nicht aufzuheben.“ Mandroheim und Prom tuschelten hinter vorgehaltener Hand. Man konnte dem Hünen von Krieger Prom ankennen, dass er Khelperetocs den Erfolg an der Operation nicht gönnte. Ihr Vater hatte sie mit dem Oberbefehl betraut, sie, eine 21-jähriges, militärisch unerfahrene Frau. Prom kochte innerlich.

Wieder vergingen Augenblicke, die doch Stunden glichen. Khelperetocs hatte sich mittlerweile die zweite Kräuterzigarre entzündet und blies Wolken des blauen Dunsts von sich. Eine Weile starrte sie Isidorus in die Augen und meinte: „Die Schattenpriesterin hat ihre Hilfe angeboten. Wir werden sie annehmen.“ Energisch verließ sie darauf die Waffenkammer der Bastion. Keiner wagte es auszusprechen, doch dachten alle gleich. Die bedrückende Stimmung schwand mit der Nekromantin dahin. Kolm wischte sich den Schweiß von der Stirn und wandte sich kurz zu Pardeg: „Eigentlich ist sie eine recht angenehme Person, wenn sie nicht da ist.“ Der Zwerg konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, hielt jedoch in Anbetracht der strengen Blicke der Anwesenden inne. Am späten Abend entfernten die beiden Arbeiter zwei der drei Ketten. Eine lange Nacht stand ihnen noch bevor.
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