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[i]Von den verwickelten Gassen der Unterstadt über
die schummrigen, rauchgeschwängerten Hafenspelunken
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Mulgores ,als auch den Hütten Sen'jins , so mag dieser Tage ,
auf großflächigen, bun
Offenes Training der Schwanengarde (Sturmwind)
Ereignis vom Heute, um 20:00 bis zum Heute, um 22:00
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Offenes Training für alle:

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Aus dem Tagebuch einer Nekromantin
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


Beiträge: 386

[ Charakterinfo ]
Titel:   Dinner für Zwei
Thema Beschreibung: im Prunksaal der Scholomance
Verfasst am: 9. Jun 2017, 07:36 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Der kleine Speisesaal im Westflügel der Heiligtümer des Schlächters hob sich von den meisten anderen Räumlichkeiten an der Scholomance ab. Wandgemälde schmückten die Räume und zeigten große Errungenschaften oder Personen des Kults der Verdammten. Sogar Topfpflanzen wie Gromsblut umrahmten das Ambiente und der Tisch war stets festlich geschmückt. Diniert wurde hier meist zu besonderen Anlässen und dieser Speisesaal war dem Direktor sowie dem Lehrkollegium vorbehalten.

Khelperetocs stand noch alleine in dem weiten Saal und entzündete die Kerzen auf den Kerzenständern. Marielle, eine junge Bedienstete richtete gerade das Besteck am Tisch, als es klopfte. Herein trat ein groß gewachsener Mann Ende 60. Seine prunkvolle Kleidung zeugte von nobler Herkunft, war jedoch abgetragen und von den Einflüssen der Jahre geprägt. Der Duft von billigem Duftwasser verbreitete sich im Raum als Lord Edmin Lescovar eintrat. Der ergraute Aristokrat blieb stehen und deutete gen Khelperetocs eine Verbeugung an, die es ihm gleichtat. Eine Handbewegung der Nekromantin ließ Marielle wissen, dass sie den ersten Gang servieren darf. Die schwarzhaarige Schönheit nahm an einem Ende des Tisches Platz, der Aristokrat ihr gegenüber.

Lord Edmin Lescovar: „Vorweg bedanke ich mich für die Einladung, Madam Hand. Nach meinem zweiwöchigen Aufenthalt hier an eurer Lehranstalt und dem Zwischenbesuch in West-Stratholme möchte ich bekunden, dass ich mein Angebot bekräftigen möchte. Wie erwähnt bringe ich finanzielle Mittel und Kontakte ein, ihr werdet jedoch auch verstehen, dass ich aufgrund meines Standes mich nicht damit zufriedengeben werde, hier als Tellerwäscher anzufangen. Ich bin von Adel, wenngleich meine Familie in Ungnade am Hofe Sturmwinds gefallen ist. Das Amt des Stadthalters in der neuen Capitale seiner Gnaden wäre ein rechtmäßiges Entgegenkommen Eurerseits.“

Während der Lord seine Ausführungen zu Ende brachte servierte Marielle den ersten Gang. Die kulinarischen Möglichkeiten an der Scholomance sind sehr beschränkt, trotz der jüngsten Handelsbeziehung zu Kapitän Funkenkern. Etwas Weißbrot und eine dünne Gemüsesuppe stellten den ersten Gang dar. Man hatte sich daran gewöhnt, Studenten wie Lehrmeister wie Bedienstete. Es wurden keine Unterschiede gemacht, darauf legte der Direktor großen Wert.

Khelperetocs: „Derweil hatte ich die Gelegenheit mit meinem Vater über euer Anliegen zu sprechen, wenngleich ihn derweil die Erschaffung eines eigenen Todesritters zeitlich bindet. Lord Lescovar, der Direktor und ich als seine Hand stimmen eurer Bitte zu. Ihr werdet zum Stadthalter von West-Stratholme ernannt, wenn die Zeit dafür reif ist. Die Machtübernahme meines Vaters jährt sich bald und Vieles hat sich seither verändert. Die Scholomance ist im Aufbruch begriffen und etabliert sich trotz Verschleierung zu einem Machtzentrum hier in den Pestländern. Ihr wisst aber auch, dass es grundsätzlich an Allem mangelt. Rohstoffe, Unterstützungen diplomatischer und finanzieller Natur, Gold. Die Überreste des Kults der Verdammten sind teilweise mehr Ballast als Hilfe und wären wir nicht eng mit dem Zirkel der schwarzen Sonne verflochten, wäre unsere Lage noch schwieriger. Es braucht Zeit und daran führt kein Weg vorbei. Und genau diese Zeit werdet ihr hier auch benötigen. Die Instandsetzung von West-Stratholme ist ein Projekt welches sich wohl über Jahre hinweg ziehen wird. Ihr werdet damit betraut werden und könnt euch dadurch beweisen. Erlangt die Gunst meines Vaters und werdet Teil des aufstrebenden Schattenreichs in den Pestländern.“

Der noble Aristokrat lauschte interessiert den Worten seines Gegenübers und nickte abschließend. Er stand auf, nahm das Glas mit gewässerten Rotwein und sprach: „Auf den Direktor, auf das Schattenreich, auf uns!“
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Erhebe dich erneut und setze dein Werk fort, meine Feinde zu vernichten! ---- Khelperetocs, gesprochen zur Leiche eines leblosen Bauern
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


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[ Charakterinfo ]
Titel:   Ein Weg, ein Ziel
Thema Beschreibung: nahe des Terrortals am Pestwald
Verfasst am: 19. Jun 2017, 11:47 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Früher Morgen im Terrortal unweit des Pestwaldes. Seit der Suche nach dem ersten Artefaktrelikt des Sterns der Finsternis in Stratholme ist es dem Zirkel der schwarzen Sonne und der Scholomance erlaubt diese verkommene Siedlung als Außenposten nützen zu dürfen. Der Kult der Verdammten unterhält dieses Gebiet mit seinen beschränkten Möglichkeiten, woraus sich ein Schulterschluss der gemeinsamen Interessen ergeben hat.

Jüngst trafen 20 Skelettkrieger ein, welche nun Position in den sicheren Nebeln des Tals bezogen haben. Khelperetocs beabsichtigt einen Angriff auf die von der Argentumdämmerung gehaltene Kapelle beim Dienstboteneingang von Stratholme auszuführen. Ein dort aufbewahrtes Artefakt hat ihr Interesse eingenommen. Die beiden Todesritter Kormek und Rhia sollen sie dabei unterstützen und die Skelettkrieger anführen, während Mandroheim Furtenkober und ein weiterer Syndikatsschurke Attentate auf hiesige Wachen verüben. Weiteres bat sie die Schattenpriesterin Dimiona den Angriff mit einer Schattenwolke einzuleiten. So der Plan der Nekromantin.

Nachdenklich stand Khelperetocs auf der Anhöhe nahe ihrer Unterkunft und starrte auf die sich formierenden Skelettkrieger hinab. Es war schwierig genug gewesen ungesehen hier her zu kommen und es würde noch schwieriger werden unbemerkt nach Stratholme zu gelangen. Sie wird den Pfad im Westen wählen, durch eine kleine Höhle hindurch. Ihre Gedanken kreisten jedoch nicht nur um den bevorstehenden Angriff auf die Kapelle im Osten der Stadt. Orelina lag die letzten Tage schwer angeschlagen im Bett darnieder. Heimgesucht und geplagt von intensiven Träumen schreckte sie immer wieder auf. Warum beschäftigten sie diese Träume so? Das danach geführte Gespräch brachte wenig Aufschluss. Die Nekromantin betrachtete dies dennoch nüchtern. Würden Dimiona solche Träume heimsuchen, könnte es sich um Visionen handeln. Bei Orelina war es anders, sie verfügte über keine seherischen Gaben. Und deswegen versuchte sie auch die Zirkelmeisterin zu beruhigen. Ob es ihr schließlich gelang, das war wiederrum eine andere Frage.

Am späten Vormittag eskortierte sie den Tross über den geheimen Pfad nach West-Stratholme zur Bastion. Erwartete Zwischenfälle blieben aus und ihr untotes Gezücht bestätigte der Nekromantin, dass keine Patrouillen der Argentumdämmerung in der Nähe waren. Sie hinterließ noch einige Anweisungen an Prom Vaskander, der für militärische Belange an der Bastion zuständig war. Er wusste von dem bevorstehenden Angriff und war nur wenig davon begeistert, dass Khelperetocs das Oberkommando überlassen wurde. Dennoch fügte er sich, wenn auch murrend. In wenigen Tagen sollten die letzten Vorbereitungen für den Überfall abgeschlossen sein. Bereits am frühen Nachmittag ließ die Nekromantin die geschichtsträchtige und verwüstete Stadt hinter sich und ritt auf ihrem untoten Todesstreitross gen Darroheim.
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Khelperetocs Zimmerer
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"Gelehrte der Scholomance"
Nekromantin


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Titel:   Die Ansprache
Thema Beschreibung: am Kreuzzüglerplatz von Stratholme
Verfasst am: 21. Jun 2017, 08:03 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Fast bedächtig schritt Khelperetocs die Stufen der Bastion zu Stratholme herab und betrachtete das Szenario am Kreuzzüglerplatz. Die Flaggen der Scholomance und des Hauses Zimmerer wehten unruhig im frühen Morgenwind, während eine dunkle Wolke vom Himmel herunterdrückte. Am Platz hatten sich etwa zwei Dutzend Skelettkrieger der Armee der Finsternis versammelt und standen in Reih und Glied hinter deren Befehlshabern, den beiden Todesrittern Kormek und Rhia. Flankiert wurden die Truppen von zehn Gefängnisflüchtlingen aus Tol Barad. Diesen Arbeitern fiel eine besondere Aufgabe bei dem bevorstehenden Angriff auf die Kapelle am Dienstboteneingang zu. Sie sollen die schwere Mithril Kiste sichern und nach West-Stratholme zur Bastion bringen. Lebende und Tote verband eine äußere Eigenschaft, sie trugen alle einen Wappenrock mit dem Symbol des Kults der Verdammten. Auf Empfehlung Kormeks hin sollte der Feind, sprich die Argentumdämmerung, getäuscht werden.

Während die Nekromantin den Flair des Augenblicks auf sich wirken ließ, stießen Todeshohepriester Isidorus und Davnot Lurkeni vom Zirkel der schwarzen Sonne, sowie der Syndikatsschurke Mandroheim, noch dazu. Alle Blicke waren auf die junge Frau oben auf der Treppe gerichtet. Innerlich hörte Khelperetocs die Aufforderung ihres Vaters, die Herzen ihrer Untertanen gewinnen zu müssen. Sie verstand diese Werteauslegung nicht. Etwa die Hälfte der Anwesenden waren Untote und diese scherte Loyalität und Zugehörigkeit nicht im Geringsten. Die andere Hälfte, die Lebenden, sollte man sich durch Drohungen und Unterdrückung gefügig halten, so ihre Ansicht. Dennoch beherzigte sie den Rat ihres Vaters, räusperte sich und hob die Hand:

Schergen der Scholomance, Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne. Ihr erwartet wohl eine glorreiche Ansprache meinerseits. Eine Rede, erfüllt von Glanz und Glorie heroischer Taten. Nichts davon werdet ihr hören! Denn mit Glanz und Glorie gewinnt man keine Kriege. Die Lichtpisser, die sich wie ein Eitergeschwür in den ehemaligen Kronlanden Lordaerons ausbreiten legen ihren Wert auf das Wort. Sie predigen den Dummen die Unterwerfung vor dem Licht, der Reinwaschung von Sünden und dessen Anbetung, um das niedere Volk an sie zu binden. Ich lege im Gegensatz dazu Wert auf die Tat und bin dafür bereit jedwede Skrupel abzulegen, um das Ziel zu erreichen. Der Abschaum der Argentumdämmerung ist im Besitz eines mächtigen Artefakts, welches es in der Kapelle am Dienstbodeneingang gesichert wird. Heute Nacht werden wir es an uns reißen. Und es wird nicht nur ein Sieg der Finsternis über das Licht, es wird auch ein symbolischer Sieg! Denn es ist der erste Schritt auf dem Weg, wo wir uns nehmen, was uns rechtmäßig gehört. Dieses Land!
Über eine Seitengasse werden wir durch das Innere eines ehemaligen Handelskontors auf den Ältestenplatz gelangen. Die Schattenpriesterin der Zirkels Dimiona wird als Auftakt eine Liturgie wirken und das Areal vor der Kapelle in einen dunklen Nebel hüllen. Glückt diese Spruchwirkung werden Mandroheim Furtenkober und ein weiterer Syndikatsschurke die Ehrenwachen am Treppeneingang meucheln. Dies ist das Signal für die Todesritter Kormek und Rhia, welche die Skelettkrieger anführen. Sie werden die am Platz patrouillierenden Truppen in heftige Nahkämpfe verwickeln und gar nach Möglichkeit ausschalten. Währenddessen dringen die Arbeiter von Tol Barad mit mir und weiteren Gefolgsleuten in das Innere der Kapelle ein. Wir werden die Mithrilkiste, in welcher sich das Artefakt befindet, sichern und umgehend von dem Ältestenplatz wegschaffen. Wir werden falsche Spuren legen und es so aussehen lassen, als wäre dieser Angriff auf das Konto des Kults zu schreiben. Bedenkt, dass wir dem Kult der Verdammten nahestehen, ja mein Vater und ich sogar diesem angehören. Dennoch, in Zeiten wie diesen muss man seine Verbündeten auch auf unkonventionelle Weise nützen. Schweigt darüber!

Nach dem Angriff werden wir uns rasch zurückziehen und den geheimen Durchgang beim Handelskontor nutzen. Der Feind wird bald darauf Truppen schicken, denen wir nicht mehr begegnen sollen. Es ist der Auftakt vom Niedergang des Lichts in diesen Landen, Freunde der Finsternis. Beschreitet diesen Weg an meiner Seite in eine neue Zukunft. Und denkt immer daran, kein Opfer – kein Sieg!


Nach der Ansprache schritt Khelperetocs die Treppen hinab und führte die Truppen vom Kreuzzüglerplatz hinaus. Am späten Nachmittag würde man sich beim Handelskontor mit der Zirkelmeisterin Orelina und der Schattenpriesterin Dimiona treffen.
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Titel:   Die Mithrilkiste
Thema Beschreibung: in der Waffenkammer der Bastion
Verfasst am: 22. Jun 2017, 13:35 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Da stand sie! Da stand sie inmitten der Waffenkammer der Bastion zu Stratholme. Die schwere Mithrilkiste, welche man am Vorabend aus der Alonsuskapelle entwendet hatte. Es war ein großer Sieg für die Scholomance und den Zirkel der schwarzen Sonne gewesen. Die Ritter und Soldaten des Argentumkreuzzuges waren durch kombinierte Angriffe aus Stahl und Magie überwältigt worden. Nachdem die Syndikatsschurken die Wachen am Eingang der Kapelle gemeuchelt hatten, stießen die Todesritter Kormek und Rhia zu dem berittenen Ritter vor. Die Skelettkrieger der Scholomance waren währenddessen mit den Soldaten am Ältestenplatz beschäftigt. Alles schien nach Plan zu laufen. In der Kapelle wartete jedoch Kreuzzugskommandant Eligor Morgenbringer mit einigen Soldaten. Der Kampf wurde in die Kapelle getragen und Rhia hatte den Paladin herausgefordert. Während die Beiden die Klingen gekreuzt hatten, schafften die Arbeiter aus Tol Barad die Mithrilkiste hinaus. Es war ein Erfolg, wenngleich dem Kreuzzugskommandanten die Flucht gelungen war. Nachdem man falsche Spure gestreut hatte und Khelperetocs ihr untotes Gezücht ob möglicher Spione befragt hatte, verließ man den Ältestenplatz hurtig.

Am Morgen danach versammelten sich Todeshohepriester Isidorus, der Krieger Prom Vaskander und der Syndikatsschurke Mandroheim Furtenkober mit der Nekromantin Khelperetocs in der Waffenkammer. Sie beobachteten den Orc Kolm und den Zwerg Pardeg, beide ehemalige Sträflinge aus Tol Barad, nun im Dienste der Scholomance. Die Beiden mühten sich mit Zangen und Hämmern ab, die profanen Ketten an der Mithrilkiste zu schädigen. Sie schwitzten und schnauften in Anbetracht der Mühen, was Khelperetocs nicht im Geringsten tangierte. Unruhig schritt sie auf und ab, gab Anweisungen und schrie von Zeit zu Zeit. Nach einer Weile meinte Isidorus: „Geduld Madam Hand, Geduld. Selbst wenn die eisernen Schlösser gebrochen sind, hält ein liturgischer Bann diese Kiste geschlossen. Das Licht ist stark, selbst ich vermag den Schutz nicht aufzuheben.“ Mandroheim und Prom tuschelten hinter vorgehaltener Hand. Man konnte dem Hünen von Krieger Prom ankennen, dass er Khelperetocs den Erfolg an der Operation nicht gönnte. Ihr Vater hatte sie mit dem Oberbefehl betraut, sie, eine 21-jähriges, militärisch unerfahrene Frau. Prom kochte innerlich.

Wieder vergingen Augenblicke, die doch Stunden glichen. Khelperetocs hatte sich mittlerweile die zweite Kräuterzigarre entzündet und blies Wolken des blauen Dunsts von sich. Eine Weile starrte sie Isidorus in die Augen und meinte: „Die Schattenpriesterin hat ihre Hilfe angeboten. Wir werden sie annehmen.“ Energisch verließ sie darauf die Waffenkammer der Bastion. Keiner wagte es auszusprechen, doch dachten alle gleich. Die bedrückende Stimmung schwand mit der Nekromantin dahin. Kolm wischte sich den Schweiß von der Stirn und wandte sich kurz zu Pardeg: „Eigentlich ist sie eine recht angenehme Person, wenn sie nicht da ist.“ Der Zwerg konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, hielt jedoch in Anbetracht der strengen Blicke der Anwesenden inne. Am späten Abend entfernten die beiden Arbeiter zwei der drei Ketten. Eine lange Nacht stand ihnen noch bevor.
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Titel:   Optionen
Thema Beschreibung: im Burghof der Darrowehr
Verfasst am: 27. Jun 2017, 08:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Langsamen Schrittes bewegte sich Khelperetocs Richtung Portal der Burg von Darrowehr und verließ diese. Gemächlich schritt sie an den beiden Statuen am Eingang vorbei, eine stellte ihren Vater dar, die Andere sie selbst. Soeben hatte sie das Gästezimmer verlassen, wo sie Alaett Dijou untergebracht hatte. Die Dämonologin war ihrer Einladung gefolgt, an die Scholomance gekommen und wurde infolge dem Direktor vorgestellt. Ein Rundgang durch das Außenareal war die Folge gewesen.

„Keine Müdigkeit vortäuschen“ plärrte der Foltermeister der Scholomance, der gerade damit beschäftigt war, einen Gefangenen den Hügel hinauf zu peitschen. Es war jener Offizier der Argentumdämmerung, der vor geraumer Zeit von Mandroheim und Vialena gekidnappt worden war. Seither „genießt“ er einen ständigen Aufenthalt in den Kerkern tief unter den Privatgemächern des Direktors. Er war bis eben öffentlich ausgepeitscht worden. Eine Maßnahme zur Demonstration wie man mit dem Feind verfährt und zur Einschüchterung zweifelnder Gemüter. Nahe dem Portal strauchelte der Gefangene und fiel auf die Knie. Kurz darauf ging er zu Boden. Die Nekromantin näherte sich ihm. An ihrer Mimik und Bewegung konnte man den Augenblick des Triumphs förmlich spüren. Khelperetocs genoss ihre Überlegenheit sichtlich und hob ihren Zauberstab an. Das Ende ihres mannshohen Totenkopfstabes drückte sie auf die Handfläche des vor ihr kauernden, gepeinigten Etwas. Der Offizier schrie kurz auf, resignierte jedoch im selben Moment.

Khelperetocs: „Wo ist dein Licht jetzt in einer für dich so dunklen Stunde, frage ich dich? Wo ist dein Licht jetzt? Verlassen hat es dich und verlassen bist du. Für Jemanden wie dich gibt es hier nur zwei mögliche Wege. Der Eine ist schmerzhaft, der andere auch. Folter und Qual werden dich mit der Zeit gefügig machen und du wirst dich bereitwillig dem großen Ganzen hier eingliedern. Du wirst Teil des Aufbruchs in eine neue Ära der Pestländer. Am Ende wirst du die Gnade meines Vaters erfahren dürfen, dein Schwert gegen Jene erheben zu dürfen, die dich zu einem jämmerlichen Emporkömmling des Lichts erzogen haben. Bereitwillig wirst du deren Leben beenden auf das wir ihre Leichen in unsere Dienste wieder erheben. Oder du weigerst dich deiner großen Bestimmung zu folgen und hälst weiter an diesen lächerlichen Idealen, ja an diesem schwächlichen Glauben fest, der dich in der Stunde des Niedergangs verlassen hat. Dann werden deine Schmerzen noch grausamer, und vor allem noch länger anhalten. Am Ende, wenn du gebrochen darniederliegst, im Bad deines eigenen Blutes und deiner unendlichen Verzweiflung, wird man deine Seele gewaltsam von deinem Körper trennen. Du wirst Zeuge aus erster Hand, wie sich dein geschundener Leib unter meiner Magie wieder erhebt und meinen Worte folgt. Jenem Wort, welches du verweigerst. Endlose Qualen erwarten dich. Wähle weise, Offizier des Lichts, wähle weise.“

Eine Weile blickte sie auf den Offizier hinab, spuckte neben ihn auf den Boden und wies den Folterknecht an: „In den Kerker mit ihm.“ Lächelnd schritt sie zum Innenhof hinab, vorbei an den starr herumstehenden Skelettkriegern. Vorbei an einigen Arbeitern, den ehemaligen Sträflingen aus Tol Barad. Sie saßen gemütlich bei einem Lagerfeuer und spielten Tarot. Den Torbogen hinaus ans Ufer der Darromeeresee. Sie suchte die Einsamkeit, doch hätte Khelperetocs nicht so weit gehen müssen. Sie findet sie in ihrem Herzen.
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Titel:   Mutter - Tochter Gespräche
Thema Beschreibung: im Badezuber
Verfasst am: 4. Jul 2017, 12:32 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Die Wäscherei der Darrowehr war in einem Nebengebäude der Bediensteten Unterkunft untergebracht. Der Raum maß lediglich 4 mal 4 Schritt, was die Wäscherin veranlasste, öfter einen Wechsel der Trocknung auszuführen, als ihr lieb war. Der teils heiße Dunst im Inneren zog jedoch auch eine bestimmte Person an. Khelperetocs Zimmerer, Adoptivtochter des Direktors und Nekromantin, ließ sich gerade einen Zuber heißen Wassers dort bereiten. Die hohe Luftfeuchtigkeit als auch die Wärme trugen dazu bei, dass sich ihre angeschlagenen Atemwege öffneten. So fand sie zusätzliche Linderung, wobei ihre Krankheit nun einem annehmbaren Verlauf folgte. Das hatte sie hauptsächlich der Schattenpriesterin Dimiona zu verdanken, die mittels eines Rituals Khelperetocs Belastung teilweise auf derer Mutter übertragen hatte. Berenike Durand war eine lebende Gefangene an der Darrowehr, genötigt die Krankheit ihrer Tochter mit zu ertragen. Und nun hatte man Khelperetocs Mutter aus ihrem Zimmer geholt und gefesselt in die Wäscherei gesetzt.

Ihr gegenüber entkleidete sich ohne Scham Khelperetocs. Berenike entsetzte bei dem Anblick nicht nur die bleiche Haut ihrer Tochter, mehr die zahlreichen Narben und Striemen auf ihrem Rücken. Sie wagte aber nicht zu fragen und so blieb es ihr verborgen, dass ihrer Tochter vor Jahren qualvolle Folter in den Verließen von Hochstade zuteilgeworden war. Khelperetocs stieg in den Waschzuber und tauchte unter bis ihre wohlgeformten Brüste im dampfenden Wasserbad untertauchten. Lediglich ihr Kopf ragte noch heraus und starr richtete sie ihren Blick auf ihr Gegenüber.

Khelperetocs: „Freust du dich nicht, welch Gnade ich, deine Tochter, dir heute zukommen lasse? Immer auf die vier Wände zu starren und auf die Mahlzeiten zu warten erscheint mir doch als langweilig. Atme mit mir durch und genieße das Dampfbad.“

Berenike: „Hätte ich nach deiner Geburt geahnt, zu welchem Monster du heranwächst, ich hätte dich in die Bucht von Menethil geworfen.“

Khelperetocs setzte einen gespielten Gesichtsausdruck von Traurigkeit auf, in Wahrheit trafen sie diese Worte kein bisschen. Die Antwort folgte darauf: „Jetzt ist es dir gegönnt schon einige Monate hier an der Darrowehr leben zu dürfen, ich finde es ist an der Zeit, dass du dich sinnvoll einbringst. Nur herum sitzen macht dumm im Kopf. Schließlich können dich meine Skelettwachen ja auch begleiten und man kann sich sogar mit Handschellen und Ketten an den Füßen sinnvoll betätigen.“

Berenike: „Mach was du willst. Mit meinem Leben habe ich längst abgeschlossen. Du benutzt meinen Körper nur um dir Linderung zu verschaffen und mich zu demütigen. Meinen Geist wirst du nicht brechen. Irgendwann werde ich im Glanz des Lichts die Erlösung finden, während deine Seele in ewiger Verdammnis vor sich hinsiecht.“

Khelperetocs winkte Perdin herbei und wies ihn an, ihr die Schultern zu massieren. Sie tauchte ihren Kopf unter Wasser, erhob sich und wischte sich ihre nassen, schwarzen Haare aus dem Gesicht. Mit herablassendem Unterton antwortete sie: „Auch du wirst mir noch eines Tages dienen, Mutter. Und sei versichert, den Heimgang ins Licht werde ich dir verwehren, du ahnst nicht, über welche Möglichkeiten deine Tochter verfügt.“

Berenike hoffte, diese verbale Tortur würde bald enden und sie könnte wieder zurück in das karge Zimmer. Immerhin brachte ihr der warme Dampf auch eine Linderung der Beschwerden jener Krankheit zu, welche sie sich fortan mit ihrer Tochter teilte. Trotzdem, jeder Augenblick in der Nähe ihrer Tochter war ein Graus. Leise wimmerte sie: „Helanere, warum?“

Khelperetocs holte mit der Hand aus und ließ einen Wasserschwall auf ihre Mutter niederfahren. „SPRICH DIESEN NAMEN NIE MEHR WIEDER AUS!“ donnerte sie. Schweigend ertrug Berenike daraufhin dieses groteske Stelldichein, bis man sie wieder in ihr Zimmer in der Burg führte.
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Titel:   Gespräche
Thema Beschreibung: im Reliquiarium der Scholomance
Verfasst am: 7. Jul 2017, 15:15 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Das Reliquiarum der Scholomance war nicht nur ein Hort arkanen Wissens, sondern auch ein Ort der Begegnung und des Dialogs. Studentengruppen tuschelten gern zwischen Bücherregalen, Lehrmeister führten fachspezifische Gespräche und für eintreffende Gäste war es auch eine Art Empfangssaal. Ausbilderin Kaltherz, die Lich und mittlerweile ein Urgestein dieser Lehranstalt, nutzt den weitreichenden Saal auch gerne für verschiedene Rituale und lässt sich hierbei von Studiosi und Adepti unterstützen.

Heute Morgen saßen sich Argneta Zeferon und Khelperetocs Zimmerer vor aufgeschlagenen Folianten im kleinen Lesestübchen gegenüber. Die Nekromantin hatte die Lehrmeisterin der arkanen Schule der Bannung gebeten ihr Wissen in eine ganz bestimmte Causa einzubringen. Die Bannung dämonischer Mächte. Es bereitete Khelperetocs Kopfzerbrechen wie man Marbon davon abhalten konnte in Darroheim einzufallen. Marbon, der verräterische Shendralar, der sich mit der Brennenden Legion eingelassen hatte und dessen Pläne von Orelina vereitelt worden waren. Er sinnt nach Rache und wird nicht eher ruhen, bis Blut geflossen ist.

Die leichenblass geschminkte Lehrmeisterin hob ihr Haupt und sprach zu ihrem Gegenüber: „Ihr habt meine Bereitschaft, Madam Hand. Wisset jedoch, dass die Bannung dämonischer Präsenzen auch ein gewisses Basiswissen über Dämonologie voraussetzt. So bin ich davon überzeugt, dass der Zirkel der schwarzen Sonne wohl über fähigere Gelehrte in dieser Sparte verfügt. Die junge Dame, welche zuletzt als Gast bei uns weilte, wäre doch eine Empfehlung.“

Khelperetocs nickte und meinte: „Ja, Alaett Dijou, ich werde die Zirkelmeisterin bitten sie damit zu betrauen. Es liegt mir jedoch fern die Kapazitäten des Zirkels weiter zu beanspruchen, gerade in Anbetracht, dass sie sich der Analyse der Sense angenommen haben, welche wir aus der Alonsuskapelle geborgen haben. Die Zusammenarbeit ist konstruktiv und nur gemeinsam werden wir die Pestländer nach unseren Vorstellungen formen können.“

Darauf fragte die Lehrmeisterin mit heiserer Fistelstimme: „Was hat es mit dieser Sense auf sich, Madam Hand?“

Die Nekromantin lehnte sich zurück, während sie sich in gemütlicher Pose eine Kräuterzigarre entzündete und erzählte: „Als es der Schattenpriesterin Dimiona gelungen war diese Mithrilkiste zu öffnen, drangen kreischende Seelen daraus. Eine davon war der Erschaffer der Sense selbst, Reverick Kobein. Einst beauftragte ihn der Lichkönig in der Seelenschmiede der Eiskronenzitadelle eine Waffe zu erschaffen, die die Seelen Verstorbener in sich aufnehmen kann. Revericks Werk blieb unvollendet, denn er starb durch die Hand von Helden der Allianz und Horde. Die Argentumdämmerung hat nach dem Fall der Eiskronenzitadelle diese Artefaktwaffe, welche den Namen Csarduum trägt, an sich genommen. Und nun gehört sie uns. Wohl gemerkt, dass die Sense noch immer magisch analysiert wird. Sowohl Dimiona als auch Rhia vernahmen die Rückstände zahlreicher Seelen, die starben um der Sense einverleibt zu werden. Bald werde ich sie an mich nehmen und Revericks Werk vollenden.“

Vielsagend blickte Khelperetocs zu der Lehrmeisterin. Eine ganze Weile starrten sie sich nachdenklich an.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Sündenbock
Thema Beschreibung: in einem Studentenzimmer der Scholomance
Verfasst am: 18. Jul 2017, 14:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Elris kauerte am Boden wie ein Hund, der sich der baldigen Schläge bewusste wurde. Lediglich das winseln blieb aus, zumindest so viel Stolz floss durch die Adern des jungen Studenten der Scholomance. Er hielt seinen Blick gesenkt, während weitere Stundeten damit beschäftigt waren, seine Kammer auf den Kopf zu stellen. Vor ihm stand Khelperetocs Zimmerer, die rechte Hand des Direktors, sein drittes Auge, wie sie gerne von Manchen unter vorgehaltener Hand tituliert wurde. Die Nekromantin bediente sich lebender wie untoter Gehilfen um stets alle Entwicklungen an der Scholomance beobachten zu können. Der Schreibtisch des Studenten wurde umgeworfen, die Schrankregale geleert und Unordnung verbreitet. Es schien kein Ende zu nehmen, bis ein Student plötzlich innehielt.

Sofort eilte er mit einem Blatt Pergament in der Hand zu Khelperetocs und überreichte ihr dies. Sie las es mit angestrengtem Blick und langsam bildete sich der Ausdruck von Entsetzen auf ihrem Gesicht. Sie holte zum Schlag aus und traf Elris mit voller Wucht am Kopf. Mehrmals schlug sie auf ihn ein und trat abschließend mit dem Fuß gegen seine Magengegend. Röchelnd lag er am Boden. Nun folgte auch das winseln.

Schwer atmend schrie ihn die Nekromantin an: „Du elender Pisser, wie kannst du es wagen solche Lügen über diese Lehranstalt zu verbreiten. Schreibst dem Kult der Verdammten, dass man hier eine neue Religion praktizieren würde nur um einen eigenen Vorteil daraus zu schlagen. Du jämmerliche Gestalt, ich werde dafür Sorge tragen, dass Du der Scholomance fortan auf andere Weise nützlich sein kannst. Bringt ihn in die Kammer der Beschwörung.“ Mit diesen Worten führte sie eine Geste aus und wies die Studenten an. Elris wimmerte flehend: „Madam Hand, Madam Hand, ich versichere euch …“ Noch bevor er seinen Satz vollenden konnte trat ihm die Nekromantin erneut mit dem Fuß in den Magen. Elris keuchte und vermochte kein Wort mehr hervorzubringen. Nachdem die Studenten den Geschlagenen hinaus zerrten folgte ihnen Khelperetocs. Unweit der Studentenunterkunft lehnte jener Gelehrte an der Wand, der unlängst vom Kult der Verdammten gesandt worden war. Beauftragt von Meister Ambrosius selbst sollte er die Entwicklungen an der Scholomance im Auge behalten. Khelperetocs tat so, als hätte sie ihn nicht bemerkt und wandte sich düster lächelnd ab.

Ihr Weg führte hinauf an die Oberfläche und innerhalb der Burg schritt sie zur Wendeltreppe Richtung Dachgeschoss. In ihrem Refugium wartete bereits der Schriftgelehrte Perdin auf sie. Er erhob sich als sie das Zimmer betrat und zog die Luft ein. Hastig warf die Nekromantin ihren Umhang über den Stuhl und sprach zu Perdin: „Sehr gut, dein gefälschter Brief wurde im Zimmer von Elris gefunden. Unsere selbst verfassten Beweise machen Elris nun zum Sündenbock. Der Spion des Kults hat dies neugierig mitverfolgt. Wir haben den Kult erfolgreich getäuscht, Perdin.“ Der Schriftgelehrte nickte ruhig und fragte: „Was wird aus Elris?“. Khelperetocs grinste fies und antwortete: „Kein Opfer – kein Sieg, ihm wird die Ehre zuteil einer höheren Sache dienen zu dürfen, nämlich der Stabilität unserer Lehranstalt. Keine Sorge, er bleibt uns erhalten, als wandelnder Toter.“ Die Nekromantin lachte boshaft auf. Ihr Lachen blieb unkommentiert.
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Titel:   Auf Spähmission
Thema Beschreibung: nahe des Turms der Kronenwache
Verfasst am: 20. Jul 2017, 12:38 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Früher Vormittag inmitten der Pestländer. Ein grauer Dunst verschluckte die wenigen Sonnenstrahlen, die zum Boden vordrangen. Wie immer traf das Wort Trostlosigkeit die beste Umschreibung für die Region. Unweit des Turms der Kronenwache versteckten sich vier Gestalten hinter einer morschen Eiche. Mandroheim Furtenkober, Syndiaktsschurke im Dienste der Scholomance, kauerte zwischen Blattwerk und Strauch. Neben ihm hockte Shannola Harton, die dunkelhäutige Piratin, welche mittlerweile auch im Dienste des Zirkels der schwarzen Sonne stand. Unweit der Beiden stand Davnot Lurkeni, einstiger Kultist aus Jaedenar und nun erster Berater der Zirkelmeisterin Orelina Thanator. Er wirkte gerade eine dämonische Beschwörung und Felmagie umgarnte seine gestikulierenden Hände. Etwas abseits davon saß Khelperetocs hinter einem Felsen und sandte gerade ein untotes Eichhörnchen in Richtung des Turms der Kronenwache. Während das halb verfaulte Gezücht hurtig auf dem Boden dahin raste, wurde es plötzlich von Etwas aus der Luft rasant überholt. Es war ein Auge von Killrogg, kontrolliert von Davnot Lurkeni.

Die Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne spähten bis zur Nachmittagsstunde die Bewegungen des verhassten Feindes vor Ort aus, den Argentumkreuzzug. Patrouillen der Verteidiger des Lichts verließen die Sicherheit des Turms und zogen hinaus, während andere zurück kehrten um wohl Bericht zu erstatten. Ein bewachter Handelskarren traf gen Mittag ein und lud Waren aus. Sowohl das Auge von Killrogg unter der Kontrolle von Davnot Lurkeni, als auch die untoten Kleintiere von Khelperetocs, wagten sich nahe an den Turm heran und konnten ungesehen beobachten. Mandroheim und Shannola hingegen blieben auf sicheren Abstand und machten sich auf Pergament Notizen. So verging Stunde um Stunde und am späten Nachmittag brach man gen Darroheim auf.

Auf dem Weg zurück unterhielt man sich und tauschte sich aus. Man bewertete die militärische als auch zivile Präsenz des Argentumkreuzzugs am Turm der Kronenwache. Mandroheim hob hierbei den Stand der Ausrüstung hervor, während Shannola Schwachpunkte an den Befestigungsanlagen unterstrich. Davnot Lurkeni konnte mittels des Auges von Killrogg zwei Kleriker ausmachen. Er wusste, dass diese über liturgische Gebete wussten, die heilend wirkten oder Kampfgefährten schützten. Khelperetocs untotes Gezücht war es gelungen bis zu dem Versorgungszelt vorzudringen. Mittels Magie wurde dem untoten Eichhörnchen ein Befehl übermittelt, worauf sich dieses selbstlos in ein Trinkwasserfass warf. Die Nekromantin unterstrich bei ihrer Ausführung die Nutzbarkeit der untoten Dienerschaft, denn diese stellte keinen Befehl in Frage.

Am späten Nachmittag drang man durch die illusionäre Barriere, welche das Anwesen bei Darroheim schützte. Man unterrichtete die Zirkelmeisterin Orelina Thanator ob der Spähmission. Ein Mitglied der schwarzen Sonne verfasste ein Protokoll, welches Khelperetocs an die Scholomance mitnahm um es ihrem Vater überreichen zu können. Die Vorbereitungen für Operation Erstschlag liefen an. Die Finsternis musste zurückkehren, um jeden Preis!
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[ Charakterinfo ]
Titel: Ansprache
Thema Beschreibung: im Burghof der Darrowehr
Verfasst am: 29. Jul 2017, 22:16 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

An jenem Abend versammelte sich die gesamten Gesellschaft der Darrowehr im Burghof der Festung. Das Lehrkollegium fand sich ebenso ein wie die Bediensteten. Die Syndikatsüberläufer unter Nakladora Furtenkober und ihrem Sohn Mandroheim reihten sich ebenso ein wie die befreiten Tol Barad Sträflinge. Die Prominenz wie Lord Lescovar oder hochrangige Mitglieder des Zirkels der schwarzen Sonne machten ebenso ihre Aufwartung. Lautes Gemurmel, Gelächter und Getuschel erfüllte den Hof um den Brunnen.

Das Gerede verstummte abrupt als ein Kontingent der Armee der Finsternis in den Burghof marschierte. Die gestählten Skelettkrieger der Darrowehr, ausgerüstet mit neu geschmiedeten Waffen, Rüstungen und Schildern. Zur Verwunderung der Anwesenden trugen diese jedoch nicht den Wappenrock mit der Heraldik der Scholomance oder dem Raben des Hauses Zimmerers. Sie trugen allesamt das Symbol des Kults der Verdammten auf ihrer Brust.

Ruhe kehrte ein und die Blicke wurden zur nahen Anhöhe gerichtet. Direktor Ignaz Waldemar Zimmerer und Lordkommandant Maldazzar erschienen. Ihnen folgte noch eine junge Dame. Die Tochter des Direktors traten langsamen Schrittes an die Menge heran. Die Nekromantin Khelperetocs ließ ihren Blick durch die Menge schweifen, atmete tief durch und begann zu sprechen:

Heute, in diesem denkwürdigen Augenblick spreche ich zu euch Lebende. Und dennoch steht ihr hier Seite an Seite mit Untoten, deren mein Wort so wenig tangiert wie eine Fleischfliege die vor die Stufen der Sturmwinder Kathedrale scheißt. Dennoch verbindet Euch eine Sache, ihr werdet in diesem bevorstehenden Krieg für das aufstrebende Schattenreich der Zimmerer Dynastie streiten, für die Lehranstalt für angewandte Nekromantie, sprich die Scholomance.

In den Augen der freien Völker der Allianz seid ihr der letzte Abschaum. Ihr, die Bande von Überläufern des Syndikats. Ihr, die Häftlinge aus Tol Barad. Ihr, die Bediensteten an der Darrowehr. Ihr seid in deren Augen nichts weiter als Verbrecher, Nichtsnutze, der Abschaum der Gesellschaft. Man hat euch vergessen. Wir haben es nicht. Eure Herkunft ist für uns belanglos, eure Vergangenheit bedeutungslos. Was zählt ist das hier und jetzt. Gemeinsam arbeitet und streitet ihr für den Aufstieg einer Ideologie, für den Aufbruch in eine neue Ära in den Pestländern.

Heute steht ihr geeint unter dem Banner des Raben oder der schwarzen Sonne, doch werdet ihr nicht unter dieser Flagge in den bevorstehenden Krieg ziehen. Unsere sorgsam behütete Tarnung und Täuschung werden wir nicht aufgeben. Um uns überhaupt dem Abschaum dieser Lichtpisser erwehren zu können sind wir einen Schulterschluss mit dem Kult der Verdammten eingegangen und unter derer Heraldik werden wir auch streiten. Der Feind mag so getäuscht werden und so soll es auch sein. Denn wir werden unsere Deckung nicht so leichtfertig aufgeben. Vergesst nicht wenn ihr die Wappenröcke des Kults der Verdammten tragt, dann blickt nach oben in den grauen Himmel und denkt daran, dass der Rabe des Hauses Zimmerer allgegenwärtig in den Pestländern ist. Und über den Pestländern scheint die schwarze Sonne und spendet die so ersehnte Dunkelheit.

Ungeachtet dessen verbindet uns eine Sache, nämlich der Hass gegen das Licht. Dies ist kein Krieg um territoriale Vorherrschaften, dies ist kein Krieg um Ruhm oder Ehre. Dies ist ein Krieg des Lichts gegen die Finsternis und wir sind die Gesandten des Schattens. Es ist an der Zeit die ehemaligen Kronlande Lordaerons neu zu gestalten, nach unseren Vorstellungen. Doch solange die Lichtanbeter mit Fleiß hier voranschreiten wird dies keine Umsetzung finden. Ihr, die ihr vor mir steht, ihr werdet nicht in erster Reihe streiten. Das sollen die Untoten tun, denn sie sind entbehrlich. Aber ihr seid spionierende Augen und Ohren, ihr sorgt für Nachschub, ihr seid das Herzstück dieser Armee der Finsternis. Lasst uns gemeinsam Geschichte schreiben! Lasst uns gemeinsam den verhassten Feind aus diesen Landen jagen! Heute und für allezeit soll das Banner des Raben, sowie das der schwarzen Sonne, wehen und unseren Anspruch geltend machen! Die Geschichte wird von den Siegern geschrieben, treue Untertane! Und denkt immer daran, kein Opfer - kein Sieg!

Manche jubelten, Einige schwiegen. Wieder Andere klatschten. Jeder hing so seinen eigenen Gedanken nach. Doch Alle wussten Eines, dass der Geruch von Krieg in der Luft lag.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Nachwehen
Thema Beschreibung: im Anwesen von Darroheim
Verfasst am: 2. Aug 2017, 09:26 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Frühe Morgenstunden in Darroheim. In einem der oberen Gästezimmer regte sich langsam etwas. Eine einsame Kerze sorgte für fahles Licht im Raum und verbarg Unordnung wie Chaos. Den Geruch von Kotze vermochte sie jedoch nicht zu unterdrücken. Der Kübel unter dem Bett war zwar während der Nacht einmal geleert worden, inzwischen war er wieder bis zur Hälfte gefüllt. Darüber baumelte vom Bettrand der Kopf der hier wohl bekannten Nekromantin Khelperetocs Zimmerer. Vor zwei Tagen hatte sie gemeinsam mit Orelina und Dimiona ein Ritual unvorstellbaren Ausmaßes gewirkt, das Magnum Opus der Nekromantie. Ein schier endloser Heerwurm von Leichen(teilen) hatte sich darauf aus der Erde gegraben und in Bewegung gesetzt, Richtung Turm der Kronenwache. Dieser Umstand hatte dafür gesorgt, dass die dortigen Soldaten der Argentumdämmerung beschäftigt waren und so die Armee der Finsternis an einem Außenposten der Lichtbuckler nahe der Brücke zu schlagen konnte.

Noch immer erholte sich die einundzwanzig jährige von den Strapazen des Rituals. Das Anfängliche Nasenbluten war gewichen und die Übelkeit tat es nun gleich. Khelperetocs schob sich wieder auf dem Strohpolster und bemerkte erst jetzt, dass sie nicht alleine war. Neben ihr, warum auch immer, lag Cara Devlin. Die Studentin der arkanen Schule der Nekromantie hatte das letzte Semester an der Scholomance abgeschlossen und die Abschlussprüfung mit Bravour bestanden. Khelperetocs hatte sie als Nachfahrin erwählt und ihrem Vater vorgeschlagen, dass Cara den Namen Zimmerer annehmen sollte. Ihr sollte das Privileg zuteilwerden Aufnahme in die Zimmerer Dynastie zu finden. Was die Besetzung des Familienstammbaues betrifft sind sich Khelperetocs und ihr Vater einig. Hingegen der gängigen Erbfolge durch eine Blutlinie setzte man im Haus Zimmerer auf Adoption. Die Abstammung konnte für unfähige Herrscher sorgen, hier wählte seine Nachkommen nach Kompetenz, Eifer und vor allem Loyalität aus. Cara brachte alle drei Eigenschaften mit. Noch war sich Ignaz Waldemar Zimmerer unschlüssig was Cara betraf. Noch.

Es bereitete Khelperetocs Unbehagen die junge Studentin neben sich liegen zu wissen. Einerseits weil ihr eine gewisse Form von Diskretion wichtig war, denn für Cara war sie eine Art Vorgesetzte. Andererseits, weil Cara sie in diesem so desolaten Zustand erlebt hatte und Khelperetocs doch stets darum bemüht war, jegliche Form von Schwäche zu verbergen. Sie weckte Cara darauf und meinte: „Die Zirkelmeisterin hat dir doch ein Gästezimmer bereiten lassen, begib dich dort hin. Und noch was, kein Wort zu Irgendjemanden was mich die letzten beiden Tage betrifft. Du wirst an der Scholomance herumerzählen, dass ich das Ritual unbeschadet gemeistert habe und ich bei bestem Wohlbefinden bin. Kapiert?“

Cara erhob sich schlaftrunken und müde. Sie hat die Nacht kaum Schlaf gefunden, weshalb sie nicht in die Gänge kam. Während sie zur Tür schlenderte meinte sie: „Natürlich, Madam Hand. Seid unbesorgt, ich tue wie ihr mich angewiesen habt.“ Bis Mittag hing Khelperetocs noch ihren Gedanken nach. Scheinbar hatte die Schattenpriesterin Dimiona wieder eine Vision gehabt. Sie sah darin eine Gestalt, die ihr Feuer entgegen schleuderte. Khelperetocs hatte eine Vermutung. Würden sie nun gar die Schatten ihrer eigenen Vergangenheit einholen? Hass loderte in ihren Augen auf und ein böses Lächeln umspielte ihre Lippen.
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[ Charakterinfo ]
Titel:   Nemesis
Thema Beschreibung: Finsternis im Herzen
Verfasst am: 7. Aug 2017, 11:04 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Erst zu sehr später Stunde erreichte die Nekromantin Khelperetocs die sicheren Burgmauern der Darrowehr und stieg langsam von ihrem untoten Todesstreitross Lomarion ab. Schmerzerfüllt verzog sie das Gesicht und blickte auf ihren rechten Arm. Der Robenärmel war bis zur Schulter verbrannt, einzelne Fäden baumelten verkohlt herab. Vom Unterarm zog sich eine Brandwunde hinauf bis zum Halsansatz. Es roch entsprechend. Khelperetocs war jedoch nicht danach sich Wunden zu lecken, sie war in Jubelstimmung.

Auf dem Schlachtfeld war sie einer Person gegenübergestanden, die sie seit Jahren nicht mehr gesehen hatte. Eine Person, zu der sie eine tiefgründige Feindschaft hegt und pflegt. Eine Person, der sie nur Abneigung und Hass entgegenbringen kann. Glorana Petrova, ihre ehemalige Mitschülerin in den Lehrjahren des arkanen Studiums unter Andorella Egromond. Glorana und Helanere, einst Khelperetocs bürgerlicher Name, hatten stets einen Wettkampf um die Gunst ihrer Meisterin ausgefochten. Glorana war schon damals die fleißige, strebsame und brave Schülerin gewesen. Helanere hingegen aufsässig, uneinsichtig und boshaft. Schon damals waren die Beiden wie Tag und Nacht. Und heute, nach über 5 Jahren, waren sie sich auf dem Schlachtfeld gegenübergestanden. Und noch immer verkörpern Beide die Sinnbilder von Licht und Dunkelheit.

Während Khelperetocs am Brunnen vorbei schritt hing sie ihren Gedanken nach. Sie hatte gesiegt! Als Glorana, von dem Zauber „Instabiles Gebrechen“ vor ihr mit eiternden Pusteln übersät zusammengebrochen war, hatte sie eine tiefe, innere Zufriedenheit empfunden. Gloranas Leid war ihre Freude, ihr Fall war ihr persönlicher Aufstieg. Zu gern hätte Khelperetocs beendet, was sie da draußen auf dem Feld nahe dem Turm der Kronenwache begonnen hatte. Die anstürmende Reiterei der Argentumdämmerung hatte die Nekromantin zur Flucht gezwungen. Sie waren gerade eingetroffen, als Khelperetocs das Gesicht ihrer Feindin in den Schlamm gedrückt hatte. Wären die Soldaten nicht erschienen, sie hätte so lange niedergehalten bis Glorana ihren letzten Atemzug vollzogen hätte. Aber es wollte nicht so sein.

Die Nekromantin tröstete sich mit dem Gedanken, wie entstellt ihre einstige Mitschülerin nun war und vor allem, welche Schmerzen sie heimsuchen würden. Wochen oder gar Monate würde es brauchen, bis der Schmerz gelindert sei und die Haut gesunden würde. Der körperliche Schund würde schwinden, doch was war mit dem seelischen Leid? Khelperetocs hoffte, Glorana würde an dieser Niederlage zerbrechen.

Vorbei an den Statuen am Eingang der Scholomance nickte sie sich selbst zu. Sie war stolz auf sich, sie war ihrer eigenen Statue würdig! Im Gang blieb sie bei Caras Kammer stehen, klopfte heftig und holte so die Studentin aus dem Bett. Diese öffnete die Tür und erschrak als sie Khelperetocs verbrannten Arm sah. „Folge mir in mein Refugium, besorge Tücher und eine Schale mit kaltem Wasser. Lass dich nicht sehen.“ Cara tat wie ihr befohlen. Kurz darauf kümmerte sie sich um Khelperetocs Wunden, war jedoch mit dieser Gegebenheit mehr als überfordert. „Morgen Früh wirst du dich nach Darroheim begeben und die Schattenpriesterin auffordern, mich hier aufzusuchen. Sag ihr, dass ich sie brauche, dringend“ sprach die Nekromantin zu der Studentin, während sie ihren Arm mit kaltem Wasser behandeln ließ. Ein böses Grinsen zierte die Nacht über das Gesicht von Khelperetocs.
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Titel:   Begegnungen
Thema Beschreibung: nahe des Terrortals am Pestwald
Verfasst am: 8. Aug 2017, 13:40 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Am frühen Morgen des Tages war Khelperetocs mit Cara von der Darrowehr aufgebrochen. Sie ritten gen Norden zu dem verborgenen Höhlennetzwerk, welches eine versteckte Verbindung zwischen den Pestländern darstellte. Vorsicht ließen die Beiden walten, man wusste das die Argentumdämmerung aufgrund jüngster Aggressionen die Zahl der Patrouillen erhöht hat. Dennoch gestaltete sich der Ritt ruhig und ohne Zwischenfälle. Gen Mittag erreichten sie das Terrortal am Rande des Pestwaldes. Dort sollte die Ruhe ein Ende finden.

Zwei Nekromanten vom Kult der Verdammten sowie mehrere Skelettkrieger der Darrowehrer Armee der Finsternis mühten sich mit einer Gruppe der Lichtwahrer ab. Ein Kleriker des Argentums murmelte ein liturgisches Gebet, worauf einer der schwer gerüsteten Skelettkrieger plötzlich in sich zusammenbrach. Eine Welle des Lichts wich aus seinen Gebeinen und ließ den nächsten Untoten taumeln. Die beiden Nekromanten stuften daraufhin die Situation als ausweglos ein und wollten gerade die Flucht ergreifen. Sie hielten inne als sie Khelperetocs und Cara ausmachten, die sich auf ihren Rössern näherten. Hastig stiegen die Beiden von ihren Reittieren ab und richteten ihre Blicke auf deren Feinde. Ruhig nickte Khelperetocs der Studentin zu und wartete ab.

Cara murmelte eine arkane Formel und vollzog eine entsprechende Geste dazu. Einer der Argentumsoldaten richtete seinen Blick auf die Jugendliche und kurz darauf verfinsterte sich sein Ausdruck. Ein stechender Schmerz schien seine Brust zu durchzucken. Es schüttelte ihn während er sich im Staub des Bodens wälzte. Dieser Zustand sollte nicht lange anhalten und nach wenigen Augenblicken erhob sich der Hüne von einem Menschenkrieger wieder. Die Soldaten der Argentumdämmerung hielten inne und die Nekromanten des Kults der Verdammten sowie Cara und Khelperetocs taten es ihnen gleich. Stille. Die Vertreter beider Parteien standen sich gegenüber, schweigsam, abwartend. „Das Licht ist heute an diesen dunklen Ort vorgedrungen, und es wird durch uns wiederkehren“ sprach einer der Soldaten entschlossen, während er sein Schild schützend vor sich schob und seine Leute zu einem Rückzug anwies.

„Ich pisse auf euer Licht“ entgegnete Khelperetocs ätzend und beobachtete den Rückzug der Soldaten. Irgendwann waren sie hinter einem Hügel verschwunden. Khelperetocs war über diese Wendung der Ereignisse insgeheim froh. Ob sich die Gruppe den Lichtwirkern hätte erwehren können, blieb fraglich. Außerdem fiel es ihr aufgrund ihrer momentanen Hautverbrennung schwer selbst Zauber zu wirken. Aber sie wusste auch, dass Wahrheit im Worte des Feindes lag. Sie würden wiederkommen. Die beiden Nekromanten führten sie darauf nach Terrortal. Die ruinenhaften Gebäude waren hilfsbedürftig mit Barrikaden und einfachen Verteidigungsanlagen erweitert worden. Die Bemühungen des Kults waren in ihren Augen mangelhaft, fast erbärmlich. Das konnte so nicht bleiben, das durfte so nicht bleiben. Terrortal war für das aufkeimende Schattenreich von höchster Bedeutung, ja ein strategischer Knotenpunkt. Schließlich wurde von dort auch die Tunnelverbindung überwacht. Eine Weile ließ sich Khelperetocs von Kultisten die Lage dort im Norden schildern, ihr wurden die Umstände erörtert. Am frühen Abend brachen sie und Cara zur neuen Capitale von West-Stratholme auf. Lordkommandant Maldazzar hatte einen Kriegsrat einberufen. Entscheidungen mussten getroffen werden, denn nicht jede Entwicklung in diesem jungen Konflikt bot Grund zur Freude.
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Titel:   Gespräche
Thema Beschreibung: im Refugium der Hand in der Darrowehr
Verfasst am: 11. Aug 2017, 10:10 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Hoch oben in der Burg von Darrowehr lag das Refugium der Hand. Es war Khelperetocs Zimmerers eigenes, kleines Reich und ganz nach ihren idealen Vorstellungen gestaltet wie eingerichtet worden. Groteske Totenschädel zierten die Mauern, zerrissene Vorhänge umrahmten die Fensternischen und ein stetiger Duft von Räucherwerk schwängerte die Luft. Dicke Kerzen brannten emsig und spendeten genug Licht, sie erhellten einen im Boden eingelassenen Beschwörungskreis nahe einer gemütlichen Sitzecke. Seiner Herrin treu ergeben, sehr wohl jedoch aufgrund schwarzer Magie erzwungen, hockte Calein auf einer Holzstange. Der untote Botenvogel verharrte in einer bedrückenden Stille, man hätte meinen können, er sei ausgestopft.

Rund um den Schreibtisch hatte sich Khelperetocs engster Beraterstab versammelt.

Perdin Hergesaum, Schriftgelehrter und Khelperetocs Diener
Borgs Elster, ihr Mann fürs Grobe
Alstedalis Dunkelblatt, eine ambitionierte, elfische Studentin an der Scholomance
Kormek Raft fehlte leider in dieser illustren Runde, er ging wohl einer Aufgabe nach

Khelperetocs setzte zum letzten Tagespunkt der Besprechung an und schob ein Blatt Pergament in die Mitte des Tisches. Darauf war ein Gesicht auszumachen, nämlich das ihre. Mehrere Anklagepunkte und eine Kopfgeldbelohnung von 500 Goldstücken konnte man daraus lesen. Stille. Keiner wagte oder vermochte sich dazu zu äußern bis schließlich Borgs das Wort eröffnete.

Borgs: „Wo kann ich mir das Gold abholen?“ *keck mit etwas Ironie*

Perdin: „Wäre gut zu wissen. Vor allem, wer dahintersteckt.“

Alstedalis:
„500 Goldstücke, ich werde nicht mehr. Was für ein horrender Betrag. Wer immer dies ausgestallt hat Madam Hand, muss euch oder eure Taten fürchten.“

Borgs:
„Das wäre in etwa eine schicke Villa mitten in der Altstadt von Sturmwind.“ *heiter*

Khelperetocs: „Das meine Berater ist die Handschrift meiner persönlichen Nemesis, meiner Intimfeindin. Glorana Petrova, Kampfmagierin aus Sturmwind. Uns verbinden Lehrjahre in früher Jugend unter Magistra Maga Andorella Egromond. Erst kürzlich stand mir Glorana auf dem Schlachtfeld gegenüber, als ich mit einem Kontingent der Armee der Finsternis einen Stoßtrupp der Argentumdämmerung angriff. Lediglich ihr Stolz übertrifft ihre Kenntnisse der Magica Combativa. Schlussendlich musste sie sich dennoch beugen als sie meine Zauber in die Knie zwangen. Ein bedauerlicher Umstand das es mir nicht gegönnt war ihre erbärmliche Existenz vom Antlitz Azeroths zu fegen. Die Reiterei der Lichtpisser zwang mich von ihr abzulassen. Aufgrund der Höhe des Kopfgeldbetrages schließe ich daraus das sie ihr privates Vermögen miteinfließen lässt, Vergeltung und Rache treiben sie nun voran.“

Perdin: „Wie gedenkt ihr darauf zu reagieren, Madam Hand?“

Khelperetocs: „Gar nicht. Es ist der erbärmliche Aufschrei einer gedemütigten Verliererin.“

Alstedalis: „Ihr solltet euch derweil nur passiv einbringen und Feindberührungen meiden, Madam Hand.“

Khelperetocs: „Einen Scheiß werde ich tun. Weder Glorana noch diese lächerliche Bande von Lichtpissern können mir an.“

Die Nekromantin lehnte sich darauf etwas vor, legte ein süffisantes Lächeln auf und sprach mit versüßter Stimme.

Khelperetocs: „Und noch etwas. Sollte Jemand von euch mit dem Gedanken spielen das 500 Goldstücke eine nette Summe wären um sich ein schönes Leben am Strand von Tanaris zu schaffen, den darf ich daran erinnern, dass eure Existenzen an die meine gebunden sind. Ich weiß sehr wohl das ihr mir nicht aus Hingabe oder Überzeugung dient und eure Loyalitäten erkauft werden müssen. Aber bedenkt das ihr dadurch ein angenehmes Leben hier genießt. Eure fragwürdige Vergangenheit zwingt euch förmlich zu einem Leben an der Darrowehr. Innerhalb dieser Mauern seid ihr Teil einer Zukunft die nach vorne blickt. Vergesst das nicht, genauso wenig wie ihr den Zorn für Verrat vergessen solltet. Manch wandelnder Ghul in den Katakomben der Scholomance saß einst an diesem Tische wie ihr. Und nun verschwindet.“

Perdin und Alstedalis verließen das Refugium. Lediglich Borgs verharrte noch kurz an der Tür.

Borgs: „Bezüglich Kennwort „Rotes Land“ sind die ersten Vorbereitungen abgeschlossen, Madam Hand.“

Khelperetocs nickte zufrieden und wandte sich ihren Schriftrollen zu.
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Titel: Zeichen am Himmel
Thema Beschreibung: auf den Stadtmauern von Stratholme
Verfasst am: 18. Aug 2017, 08:18 Beitrag  Diese Nachricht und die Folgenden als ungelesen markieren Antworten mit Zitat

Düstere Wolken hangen tief in die ruinenhafte Stadt von Stratholme herab. Vor der Bastion standen mehrere Skelettwachen der Armee der Finsternis und überblickten den Kreuzzüglerplatz in einer stillen Position. Hingegen vieler Vermutungen ließ Direktor Ignaz Waldemar Zimmerer keine Veränderungen an den Einrichtungen innerhalb der Bastion vornehmen. Im Gegenteil, Mauerwerk und Mobiliar wurden in instandgesetzt und ausgebessert. Seit Lord Edmin Lescovar als Stadthalter eingesetzt wurde erleben die Gebäude rund um die Bastion am Kreuzzügler Platz eine Restauration. Obwohl es an Rohstoffen fehlt lässt Lescovar keine Möglichkeit aus, um Glanz und Glorie hier einziehen zu lassen. Ein Unterfangen, bei welchem man wohl in Jahren kalkulieren muss.

An jenem Abend trat der Kriegsrat erneut in der prunkvollen Versammlungshalle in der Bastion zusammen. Kerzen auf schweren Kerzenständern sorgten für ausreichend Licht, welche rund um einen großen Tisch positioniert waren. Fast die gesamte Tischplatte war mit einer etwa 2 mal 2 Schritt großen Karte bedeckt, welche die westlichen und östlichen Pestländer zeigte. Auf gewissen Punkten waren geschnitzte Holzfiguren positioniert worden. Da fand sich das Symbol des Lichts, welches eindeutig für die Argentumdämmerung stand. Die Figuren mit den Totenschädeln standen für den Kult der Verdammten. Dazu gesellten sich noch Figuren mit einem Raben, welcher seine Schwingen ausbreitete. Der Rabe zierte das Familienwappen des Hauses Zimmerer und symbolisierte die Streitkräfte der Armee der Finsternis. Ganz im Westen der Karte fanden sich auch Figuren mit einer Maske, die Verlassenen.

Einige Personen standen rund um den Tisch. Stellvertretend für den Kult der Verdammten hatte sich Viktorius Krumm eingefunden, welcher Mogula Valeria DeLazar vertrat. Er kaschierte sein Unwissen was militärische Manöver betraf mit einem smarten Lächeln sowie einem schwenkenden Weinglas vor seinem Gesicht. Nakladora Furtenkober, Anführerin der Syndikatsbande im Dienste des Schattenreichs, verharrte ruhig neben dem Nekromanten und wartete ab. Ihr Gegenüber stand Khelperetocs Zimmerer, ihr Blick richtete sich auf die Karte, genauer dem Schreckenstal nahe dem Pestwald. Der Krieger Prom Vaskander stand zu Khelperetocs Rechten und jonglierte in einer Hand eine Holzfigur der Argentumdämmerung. Schließlich trat Lordkommandant Maldazzar an den Tisch heran. Als Oberbefehlshaber der kombinierten Truppen des Schattenreichs und des Kults der Verdammten lastete schwere Verantwortung auf seinen Schultern.

Die jüngste Situation war kein Grund des Jubels. Zwar war Operation Erstschlag gegen ein Lager der Argentumdämmerung ein voller Erfolg gewesen, doch die verhassten Lichtbuckler waren keineswegs deswegen paralysiert. Seither hatte das Schattenreich zwei Trupps der Elite Skelettkrieger verloren. Der Verlust an Untoten war bedeutungslos, deren Reihen waren bald gefüllt. Jedoch war es nicht gelungen der verlorenen Waffen und Rüstungen habhaft zu werden und Rohstoffe für den Krieg waren knapp. Hinzu bedrängte der Lichtorden die Stellung im Schreckenstal. Zu allem Übel fiel bisher der Beitrag des Kults der Verdammten äußerst marginal aus, was den Krieg betraf. Die geplante Gegenoffensive, welche Direktor Zimmerer jüngst angeordnet hat, musste sogar verschoben werden.

Lord Maldazzar begann damit einige Figuren herum zu schieben, auszutauschen und die Positionen anzupassen. Die Teilnehmer beäugten seine Maßnahmen mit stillem Interesse. Die Ruhe wurde unterbrochen als Lord Edmin Lescovar abrupt die Tür öffnete und hereineilte. Fassungslosigkeit stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er forderte die Anwesenden auf ihm unverzüglich zu folgen. Begleitet von einigen Wachen begaben sie sich entlang der Wehrmauer zum großen Torbogen am Stadteingang. Augenblicke vergingen in denen die Blicke in den Himmel gerichtet waren und keiner der Anwesenden fand Worte dafür, was sie dort sahen.

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